Simran Sodhi darf in Deutschland bleiben!

von Charlott

Zwischen all den furchtbaren Ereignissen, ist es doch auch einmal schön, etwas Erfreuliches berichten zu können. Vor zwei Wochen hatten wir hier an dieser Stelle die Pressemitteilung von With Wings And Roots zur drohenden Abschiebung von Simran Sodhi gepostet. In dieser hieß es:

Die Berliner Ausländerbehörde weist die erste Integrationslotsin im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick, Simran Sodhi, aus Deutschland aus. Begründet wird die geplante Ausweisung mit dem aus Sicht der Behörde nicht bestehenden „öffentlichen Interesse“. Beim Arbeitgeber und Projektträger, den Verein offensiv’91 e.V. – Verein für soziale und kulturelle Dienste für Frauen, Familien und Jugendliche, löst die Entscheidung völliges Unverständnis aus.

Bei einer Petition, die sich dafür einsetzte, dass Simran Sodhi bleibt, wurden über 70.000 Unterschriften gesammelt. Dort konnte am Freitag verkündet werden:

Heute fand ein Treffen in der Ausländerbehörde mit Engelhard Mazanke, dem Leiter der Ausländerbehörde, einem Vertreter der Senatsverwaltung, Simran Sodhi und weiteren Akteuren statt. Ergebnis: Simran Sodhis Arbeitsvertrag wird angepasst und ihre Stunden etwas reduziert, sodass sie eine höhere Gehaltseinstufung bekommt. Danach wird ihr entsprechend unserer Forderung eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Heute bekam sie allerdings erst einmal nur eine sogenannte „Fiktionsbescheinigung“. Unsere Petition wird daher weiterhin offenbleibe, so lange, bis Simran Sodhi ihren wirklichen Aufenthaltstitel erhalten hat.

Wir freuen uns sehr, dass all die Bemühungen und der öffentliche Protest Wirkung gezeigt haben und möchten uns bei euch allen für eure Unterstützung bedanken! Frank Henkel, Engelhard Mazanke und Claudia Langenheine konnten 71.000 Stimmen nicht ignorieren. Dieser öffentliche Druck aus Politik und Zivilgesellschaft brachte alle Beteiligten des heutigen Treffens dazu die Ablehnung des Aufenthaltsstatus’ neu zu überdenken.




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Eintrag geschrieben: Dienstag, 27. Mai 2014 um 13:06 Uhr unter Aktivismus, Zeitgeschehen. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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Ein Kommentar

  1. Fuchsli sagt:

    Schön zu sehen, dass man gemeinsam doch noch so einiges bewirken kann!