Gelöschte Facebook-Freunde und Wut über die Welt – die Blogschau

11. Dezember 2011 von Nadia
Dieser Text ist Teil 137 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ninia LaGrande lässt ordentlich ab: “Ich möchte, dass du aufstehst und einfach mal darüber nachdenkst, was hier eigentlich abgeht. Halt an.” Selten war Wut schöner.

Um Sexyness und die Auseinandersetzung um die Zeitgemäßheit von Feminismus geht es im Blog von soziologie.de: “Im Geist von Alice – aber mit Make-Up und Mini-Rock. Postfeministische Pirouetten.”

Denkt Ihr manchmal über Euren Energiehaushalt nach? Fehlt Euch beizeiten auch “leider jeglicher ehrgeiz, um alles gleichzeitig gleich gut zu machen: job, familie, freizeit”? Dann seid Ihr bei gluecklichscheitern gut aufgehoben.

Es gibt einen interessanten neuen Alltagswatchblog: THIS IS DISCRIMINATION. Ebenfalls brandneu: Ein Gastblog beim Missy Magazin.

Nicht schön, und auch nicht selten: Sexistische Werbung – in dieser Woche wurden wieder einige besonders ins Auge stechende Fälle von der denkwerkstatt zusammen getragen. Und weil es so absolut nicht-schön ist, hier nochmal Lesestoff zum FSK 16-Fail “Romeos”.

Mittlerweile zum vierten Mal sind Bewerbungen für das Theatertreffen-Blog 2012 möglich, und zwar ab jetzt. Alle Infos gibt es hier.

queernews befasst sich mit den Entwicklungen in Nigeria: Dort soll nun auch gleichgeschlechtliche Zuneigung insgesamt unter Strafe gestellt werden.

Eine kleine und feine eindrucksvolle Bildersammlung aus Tunesien – zusammen gestellt von Kübra im fremdwoertebuch.

Astrophysik gefällig? Wer daran interesseirt ist, sollte sich die fremden Welte von Inga Nielsen mal angucken, zusammengefasst bei scilogs.

Bundestagsabgeordneter Sebastian Edathy hat auf Facebook seine ganz eigenen Methoden, auf Anfragen zu sexistischen Statusmeldungen zu reagieren: Kritisch Fragende einfach aus der Freundesliste löschen. anders deutsch berichtet darüber.

“Eine Anekdote zum Thema: Wow, ein ABC dass XYZ kann” – für alle, die über “Männer hören nicht zu, Frauen können nicht parken” noch nie lachen konnten. Vom piratenkeks.

Bis zum 31.12.2011 werden für ein Internetportal zum Thema Intersektionalität/Interdependenzen Beiträge mit intersektionalen Themenausrichtungen und Formaten gesucht. Alle Infos gibt es hier.


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Kweens, Klangfarben und Katholiken – die Blogschau

3. Dezember 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 136 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die Kweens waren beim “26. Treffen junger Autoren” (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen.

momorulez berichtet, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. Pauli?“  für ihn unzumutbar ist und erläutert dabei noch mal die Konzepte trigger und safe space/Schutzraum.

Wie Argumente gegen die kürzlich beschlossene “Herdprämie” rassistisch instrumentalisiert werden, gibt es bei anders deutsch zu lesen.

Lipstick Terrorist beschäftigt sich mit der Hypersexualisierung, die sie  innerhalb der queeren Szene wahrnimmt (in englischer Sprache).

Kürzlich erschienen: die Publikation Frauenin/transFormation. Im Anschluss an die FrauenFrühlingsUni in Graz 2009 greifen Mitwirkende die Inhalte, Themen und Erkenntnisse der Veranstaltung noch einmal auf und lassen sie Revue passieren.

Regina Frey berichtet über Männergedenk- und -feiertage im vergangenen Monat. (weiterlesen …)


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Sexistisch in den Advent und anderes Erhellendes in der Blogschau

26. November 2011 von Verena
Dieser Text ist Teil 135 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

denkwerkstatt regt sich über die Titelgeschichte des Magazings profil auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft.

paper cuts überlegt, warum sie sich als “beinharte Feministin” bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. Aber statt Theorie hat sie jahrelange praktische Erfahrung damit, was es heißt “ein Mädchen” zu sein. Und ein paar Wünsche für eine besser Zukunft außerdem.

Ein Fremwörterbuch hinterfragt – nicht zum ersten Mal – Rassismus als Randproblem und als in der rechten Szene verortetes Problem. Zwar setze langsam eine stärkere Sensibilisierung unter “Migranten, Deutschen mit Migrationshintergrund und engagierten autochtonen Deutschen”, aber was wir brauchen ist die ehrliche Auseinandersetzung in der Mehrheitsgesellschaft.

Piratenweib hält Ausschau nach Weihnachtsgeschenken und entdeckt jede Menge sexistische Kackscheisse. Das zieht jede Menge Fragen nach sich, zum Beispiel warum sexistische Werbung Männer ins Lächerliche zieht und Frauen ins Sexuelle?

In würgende Weihnachtsstimmung bringt sich auch kopfweh statt rausch mit einem Blick auf die Werbung für den nahenden Axe Weihnachtskalender. Jaja, die Geschenke von unseren Freunden der Deo-Vermarkung sind uns ohnehin die liebsten…

Die kleine Ethnologin hat sich durch die Zeitungen und ihre Darstellung von Frauen in der rechten Szene gelesen und kommentiert die Berichte auf SpOn, in der Sz und taz.

Astrodicticum Simplex geht in Deckung angesichts pink-mit-grusel Spielsachen, die Mädchen Wissenschaft näher bringen sollen. Das ist auch ein gutes Beispiel für Clarke’s Law for Girls’ Toys.

Wikimedia-Geschäftsführerin Sue Gardner war gerade in Deutschland zu Besuch und hat in unterschiedlichen Interviews eine Erhöhung der Autorinnenquote bei Wikipedia gefordert. Warum es nicht so leicht ist, in dem Männerclub einen Pumps auf den Boden zu kriegen, erklärt Andreas Kemper  im Blog von der Freitag.

Adrians Blog wägt die Vorteile einer (pro)feministischen Männerorganisation ab. Neben theoretischen Aspekten wie Reflexion und Männlichkeitsforschung könnten Demos und Engagement in Gruppen und im Netz auch aktionistisches Potential entfalten.

Anarchie und Lihbe berichtet, wie sie der sexuellen Belästigung während ihrer Ägyptenreise mit einer hässlichen Gummifratze begegnete. Lustig ist das nicht, eher verwirrend und von nachdenklichen Fragen begleitet.

Genderverrückt nennt sich ein neues Gender-Blog, geschrieben von jemandem “meist als männlich gelesen” mit dem Ziel “ohne Pathos und eher der Konvention gerecht: Hegemoniale Männlichkeit dekonstruieren, männliche Identität queeren.”

So Let’s Have A Baby zeigt ein Schauspiel in drei Akten: SAT 1 und die Frage, warum Homos eigentlich keine Kinder adopieren können. In den Hauptrollen: eine lesbische Frau, ein schwuler Mann und zwei – das Gesetz Gottes – vertretende Christen.

Und noch ein aktueller Termin:

Am 1. Dezember stellen im Audimax der Uni Halle ab 19 Uhr  Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren Vorträgen die Monogamie sowohl in hertero- als auch homosexuellen Beziehungen als romantisiertes Ideal in Frage.


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Glitzer, Elterngeld und Minijobs: Blogschau zum Wochenende

19. November 2011 von Nicole
Dieser Text ist Teil 134 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau


Auf dass die Lektüre der Blogschau euch den (wahrscheinlich ja) trüben Novembertag etwas aufhellen möge:

Bei Miss Tilly liefert Bärbel Kerber Gedanken und Zahlenlinks zu den Effekten des Elterngelds auf Gleichberechtigung.

Bei infemme geht’s noch mal ums Elternbashing oder vielmehr dagegen weil sinnlos: „Arschlöcher gibt es nun mal in jeder Gruppierung, unter Eltern ebenso wie unter BademeisterInnen oder Menschen mit Sommersprossen.“

Lantzschi verlinkt bei Medienelite einen gemeinsamen Podcast mit Leah, Teil eins einer geplanten Reihe über Heterosexualität.

Für den Streit-wert-Blog der Böll-Stiftung schreibt Malathi de Alwis über internationale/transnationale feministische Bündnisse.

„Mini-Jobs abschaffen“ weil „Karrierefalle“ – ein Juso-Plädoyer dazu gibt’s beim Rheinsalon.

Die Missys stellen die neue Gastbloggerin vor – es sind gleich viele, nämlich 30 Studierende der Uni Münster, die im Rahmen eines von der Missy-Redaktion geleiteten Workshops zu „Gendersensiblem journalistischem Schreiben“ bloggen werden. Einige Texte sind schon online.

Urmila verlinkt bei andersdeutsch ein Interview mit einem FDP-Mann zu „Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben … bei männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ – die Gedanken dazu stehen dann im Kommentar, nämlich warum das eine nutzlose kategorie ist (also „männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund“, nicht „FDP-Mann“)

Ninia LaGrande wünscht sich Glitzer im Gesicht, aber wie ist es mit dem Älterwerden? Und der Rente? Schwierige Fragen.

Und dann hätten wir noch einen Termin:
Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen macht ihren 9. Ladies Lunch on tour – FOR WOMEN ONLY in Frankfurt am Main. Das Thema: „BARBIE, BITCH ODER SCHLAMPE ? Sexualität, Sexualisierung und Sexismus im öffentlichen Diskurs“. Eingeladen sind Clara Licht und Rosa Plüsch von der SlutWalk-Gruppe Frankfurt, Andrea Roedig, Philosophin, Autorin und Journalistin aus Wien und Ariadne von Schirach, Philosophin, Autorin und Journalistin aus Berlin.
Wann: Freitag, 2. Dezember 2011, 19.00 Uhr im Atelier Frankfurt, Hohenstaufenstr. 13–25, 60327 Frankfurt am Main (Nähe Platz der Republik), Anmeldungen/Infos (bitte bis zum 28.11.2011): Heinrich-Böll-Stiftung Hessen , Tel.: 069/23 10 90. E-Mail: krannich@hbs-hessen.de


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Datenschutz-, Neid- und Rassismusdebatten – die Blogschau

12. November 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 133 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die ständig strahlende Woche konnte anscheinend nicht allzu viele Blogger_innen herauslocken, denn es war ganz schön was los in den Blogs.

Der Frage, was eigentlich queer bedeutet, ist Feministische Generationen nachgegangen. So, let’s have a baby würden gerne Eltern werden. Was als lesbisches Paar aber nicht einfach ist. Diskriminierung kommt dabei auch von der Bundesärztekammer.

An das Novemberpogrom 1938 erinnert sunday news mit einem Erlebnisbericht der Berlinerin Josepha von Koskull.

Das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Post-Privacy haben diese Woche Ninia LaGrande und Antje Schrupp beackert.

Noch aus dem Oktober aber eine beeindruckende Sammlung an sexistischen Werbungen hat feminism. rocks. zusammengestellt. Denn nackte Gitarren verkaufen sich am besten, wenn sie an nackten Frauen hängen. Oder?

Aus aktuellem Anlass: The Critical Witness hat Rassismusleugnungen und -verteidigungen gesammelt. Und verteilt nun Kekse! Rassistische Werbung und die Darstellung schwarzer Frauen als „exotisch“ hat menschenhandel heute aufgearbeitet.

Eine andere Debatte die dieser Tage durch die Blogosphäre schwappte: Neid und Missgunst. Klirrr hat sich Gedanken gemacht.

Aus der Sommerpause zurück ist das Piratenweib und stellt dank eines Kommentators gleich mal fest: Dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht jeden anspringen liegt nur daran, dass sie zu wenig Sex haben. Soso…

In die Debatte um das Betreuungsgeld bringt i heart digital life etwas Theorie und veröffentlicht etwas verspätet online ihre Magisterarbeit: „Die Konstruktion von Elternschaft, Mutterschaft und Vaterschaft im familienpolitischen Diskurs“. Außerdem gibt’s eine Folge „Der Computer kann alles“ zum Anhören, u.a. über den Schultrojaner.

Die Berlin Femme Mafia hat ein (englisch-sprachiges) Interview gegeben. Wer sich beeilt kann heute ab 14:30 in Berlin auch noch am Femmepowerment-Workshop teilnehmen.

MusicPlaylistView Profile

Bereits im März wurden die Kunstobjekte der Wiener Strickistinnen von KnitHerStory abgenommen und zerstört – entgegen allen Abmachungen. Ihre Forderungen nach Entschädigungen werden seitdem beharrlich ignoriert, so dass sie erneut eine Stellungnahme geschrieben haben.

Ihren Bewußtseinswandel von „ich weiß alles über Rassismus“ zu „erstmal den Betroffenen zuhören und ihre Aussagen annehmen“ hat Nadine auf Medienelite dokumentiert.

Ebenfalls wieder Thema war (leider natürlich) Sexismus. Feminismus, Politik und Alltag bloggte über die mühselige anti-sexistischen Arbeit in linken Gruppen. Ganz furchtbare Biologismen hat Paper Cuts in der Schule erlebt.

An ihre Kindheit als „Dreckstück“ hat sich engl@absurdum erinnert. Die denkwerkstatt ärgerte sich über die unreflektierte Berichterstattung zum „Frauenmangel in Asien“. Und im SozBlog schreibt im November Sabine Hark – begonnen hat sie mit einem Beitrag zur Frauenquote.

Nach dem Klick noch einige Termine:
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Identitäten, Erklärbär_innen und antiqueere Tendenzen – die Blogschau

5. November 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 132 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

In ihrem letzten Gastbeitrag für das Missy Magazine macht sich Sideglance ein paar Gedanken zum Netzfeminismus.

Charlott von Afrikawissenschaft echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über “lustige” Halloween-Kostüme.

Kiturak ärgert sich über Facebook und die fehlende Anonymität, trotz Pseudonym.

Kathrin Ganz macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf die Existenz von Erklärbär_innen zu verlassen.

Riot Grrrl Hamburg findet klare Worte für die sexistischen und rassistischen Werbeplakate der Biermarke Astra.

Comicblogs sind wohl gerade Trend. Chicks on Comics ist ein Gemeinschaftsblog von neun Comiczeichnerinnen und wechselnden “guest chicks”.

Die Arte-Dokumentation “Meine Seele hat kein Geschlecht” über das Leben von vier Trans*männern hat laufmoos seziert und kommentiert.

Bei High on Clichés kann mensch den erschütternden Alltag von Mareike nachlesen: Rassistischer Normalzustand in Deutschland.

Puzzlestücke hat sich sehr persönlich und ausführlich über Identitäten Gedanken gemacht.

Die neue Podcast-Folge von Previously, dem Magazin zu (nicht nur) us-amerikanischen Qualitäts-TV-Serien mit Ms. Gouldy, Lola Loop und Irmgard Lumpini ist erschienen. Transkripte zu den einzelnen Teilen gibt es auf der Hauptseite.

Auch der Haufen von Heiter Scheitern war wieder fleißig: Die neue Folge widmet sich antiqueeren Erscheinungsformen und begibt sich auf die Suche nach Solidarität. Die Mädchenmannschaft wünscht dem Dreiergespann außerdem alles Gute zum dritten Podcast-Geburtstag!

Zum Schluss ein wichtiger Terminhinweis: Noch heute und morgen Nächste Woche Freitag bis Sonntag könnt ihr in Berlin gegen Genitalverstümmelungen protestieren, berichtet Zwischengeschlecht. Am Donnerstag gibt’s zudem einen Infoabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte.


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 131 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt “Der Scheitel” vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: “Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden “unfreiwillige Demonstrationsobjekte” für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch ”Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin”, die mit den schönen Worten endet: “Ich bleibe Feministin. Sowieso.”

Antje Schrupp mahnt an: “Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden“.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: ”Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.”

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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feministische Mütter, lesbische Nationalparks und schwule Muslime: Die Blogschau

22. Oktober 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 130 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Mittwoch war love your body day! Paula hat das zum Anlass genommen, auf ihrem Blog puzzelstuecke einen klugen Text zu Körperbildern, Sport und Photoshop zur veröffentlichen.

Es gibt einen neuen feministischen Blog, den wir euch gerne in seiner Gesamtheit ans Herz legen würden: Antonia bloggt auf feministmum zu Schwangerschaft, Mutter-Werden und Co.

Über den so genannten “protect life act” haben wir schon berichtet. Da das Ganze wie kulturindustrie und wahnsinn richtig feststellt eine Riesensauerei ist, hier auch nochmal der link zum Beitrag beim Mädchenblog.

Wie reagieren, wenn dich jemand einer Grenzverletzung beschuldigt? reSISTⒶS hilft weiter!

„Das Netz ist männlich, weiß, gut gebildet, mittelalt – oder nicht?“ fragt Eva Horn auf politikcamp.org

“Lesbische Nationalparks: Rangerinnen unterwegs” lautet eine Überschrift bei l-talk. Wer jetzt ein Fragezeichen im Gesicht hat, liest am besten einfach den Artikel. Und alle anderen auch natürlich.

Luise F. Pusch kommentiert auf FemBio die so genannte Gender Gap (also den Unterstrich bei zum Beispiel dem Wort “Leser_innen”) aus feministisch-linguistischer Sicht.

“Ich bin eine Frau. Ich bin Studentin. Ich bin Türkin. [...] Ich las Simone de Beauvoir und wurde Feministin.” Rummotzen schreibt über Identitäten. Und ob und wenn ja wie wichtig sie sind.

Passend dazu: anders deutsch über “Herkunft als Risiko?”

glücklich scheitern kommentiert die Kommentare, die folgen, wenn sie anderen Leuten erzählt, dass sie an der Uni Gender Studies lehrt: “Natur. Wissenschaft. Und der ganze Rest…”

Antje Schrupp schreibt über “Muslime und Schwule: ein konstruierter Gegensatz”.

Michaela von Erlebnisse und Gedanken fragt: “Wann hast gemerkt, dass du eine Frau bzw ein Mann bist?”

anarchieundlihbe thematisiert sexuelle Übergriffe durch Dozenten und die Folgen, wenn der kumpelhafte Direktor sowieso dafür bekannt ist, gerne mal mit den Studentinnen zu “flirten”.

“Ab 1. Jänner 2012 wird auch in Österreich die Verhetzung gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle strafbar sein.” Mehr dazu bei queernews.at

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Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Prenzelberg-Frauenhass, pseudo-wissenschaftlicher Quatsch und antisexistische Bierdeckel – Die Blogschau

17. Oktober 2011 von Nadia
Dieser Text ist Teil 129 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Nervt es Euch, das Rumgehacke auf den “Macchiatto-Müttern” und Prenzelberg-Frauen, zu finden unter anderem mal wieder im letzten taz-Text von Anja Meier (“Die Weiber denken, sie wären besser”)? Dann werdet Ihr Euch sehr über den Text der fuckermothers freuen, denn da ist mensch auch ziemlich angenervt von dem Gebashe. 

Ebenso auf VAGUE, wo zum Prenzelberg-Frauenhass festgehalten wird: “Menschen, die hier wohnen, gelten bei erstaunlich vielen anderen Menschen, die nicht hier wohnen, als so große Arschlöcher, dass die immer wieder darüber schreiben.”

Frauen in Filmen, Serien, Videospielen und Comics sind nicht selten “Manisch, feenhaft, dämonisch, allein unter Männern und aufgrund myteriöser Umstände schwanger” - und manchmal wird dann noch ein feministischer Komplott in die Handlung geflochten.

Wie mit dem Termini “Scheidungsdrama” und “Beziehungsstreit” Gewalt gegen Frauen verzerrt dargestellt wird, hat die Denkwerkstatt unter die Lupe genommen.

Feminismus für den gesamtdeutschsprachigen Raum oder doch ein bisschen spezifischer? Geschlechterchaos kündigt an, in Zukunft ein bisschen mehr den Blick auf Österreich zu richten und startet zudem einen Aufruf: “Wenn du aus Österreich bist, in Österreich lebst, über Österreich bloggst – insbesondere queer/feministisch/frauen- und/oder geschlechterpolitisch – dann melde dich!”

Antje Schrupp machte letzte Woche darauf aufmerksam, dass bei Wikipedia aktuell darüber diskutiert wird, den Artikel zum Stichwort “Matriarchatsforschung” zu löschen - und plädiert dafür, sich in die Diskussion einzumischen.

Hier gibt es ein sehenswertes Interview mit dem Macher/der Macherin von Trouble-X Comix.

“Black!… and not only beautiful!” ist ein neues Blog, das zukünftig afrodeutsche, schwarze Menschen und “schwarze” Kulturen* porträtieren und zudem Darstellungen von People of Color in Medien und Gesellschaft kritisch hinterfragen wird.

Über die Debatten um Evolutionsbiologie und “Pick Up” (“Pseudowissenschaft, die darauf abzielt, möglichst viele Geschlechtspartner zu bekommen”) hat Maren von Paper Cuts ein paar klare Worte geschrieben, und zwar hier.

Auch die Kaltmamsel fragt: Wann also wurde mir eigentlich klar, dass ich hetero bin?

Und last not least: Mal wieder die wunderbaren antisexistischen Bierdeckel.


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Engagiert protestieren, bewusst konsumieren, politisch feiern – die Blogschau

8. Oktober 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 128 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Nach wie vor schert Facebook sich nicht um den Protest gegen – dezent formuliert – vergewaltigungsverharmlosende Aktivitäten auf ihren Seiten. Das Mädchenblog berichtet (Triggerwarnung).

Die Gleisbauarbeiten rezensieren Basha Mikas “Feigheit der Frauen” – mit viel Wut im Bauch.

Regina Frey dokumentiert und kommentiert ihren Mailwechsel mit dem Piraten-Abgeordneten Xander Dorn zum Thema Geschlechterverhältnisse bei den Piraten und sonstwo.

Anlässlich der  Gay Pride Belgrad (die letztendlich verboten wurde) berichtet bomec über die krasse Homophobie, die in Serbien grassiert.

Der aktuelle Gastblog beim Missy Magazine von Side-Glance thematisiert die oftmals äußerst problematischen Produktionsbedingungen von Unterhaltungselektronik.

Puzzlestücke blickt kritisch zurück auf die Veranstaltung Perspektiven feministischer Organisierung nach dem Slutwalk, die kürzlich auch hier bei der Mädchenmannschaft Anlass zur Diskussion war.

Ein Plädoyer für die Beilegung aller Mütter-Grabenkämpfe gibt es von Rike Drust a.k.a. inFemme unterstellt.

Einem interessanten Vortrag zur Enstehung von sexuellem Begehren hat Antje Schrupp beigewohnt.

An der Uni Paderborn plant der Frauenprojektbereich MIA für Anfang 2012 eine Kunstausstellung zum Thema „!Doing gender Killing gender¿“ und lädt dazu ein, sich mit künstlerischen Ideen daran zu beteiligen.

Ein neuer Blog in der feministischen Blogosphäre: Just Stuff.

Und ein paar wichtige Termine gibt’s natürlich auch noch, nach dem Klick: (weiterlesen …)


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