Selbermach-Sonntag (26.7.09)

von Susanne

Hey-ho, let’s go. Ein neuer Selbermach-Sonntag, wieder mal Zeit für eure Themen der Woche.

Schönen Sonntag!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 26. Juli 2009 um 9:09 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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13 Kommentare

  1. Patrick sagt:

    Ich habe mich diese Woche gefragt, ob die Website von Big Brothers Big Sisters zu geschlechtstypische Bilder hat, und weiß immer noch keine rechte Antwort. Was meint ihr?

  2. Kreske sagt:

    Gute Frage. Ist das so gedacht, dass ausschliesslich Frauen Mentorinnen fuer Mädchen sind und Männer fuer Jungs? Das ist auf jeden Fall mein erster Eindruck aus den Bildern auf deren Seite.

  3. Patricia sagt:

    Mein Freund hat mich auf eine Homepage für Badeanzüge für muslimische Frauen aufmerksam gemacht. Wie weit sollte ein religiöses Bekenntnis gehen? Gibt es bestimmte Bereiche, wie Freizeit und Sport, wo frau auf ein religiöses Statement verzichten sollte und auch als Muslimin normale Kleidung tragen darf?

    Hier der Link: http://www.dressed-to-swim.de/

    Ich werde mich auch auf meinem Blog lifestyle-bunny.de damit auseinander setzen. Ist aber kein Thema, was einfach abzuhandeln wäre.

  4. Judith sagt:

    im zusammenhang mit dem kopftuch-beitrag diese woche und dem link von particia möchte ich gerne den

    http://muslimahmediawatch.org/

    blog empfehlen. ich finde es immer wieder spannend dort vorbei zu schauen und einen einblick in den blickwinkel dieser selbsterklärten muslimischen feministinnen zu bekommen.

    in ihrem „about“ schreiben sie:

    „Muslimah Media Watch is a forum where we, as Muslim women, can critique how our images appear in the media and popular culture. Although we are of different nationalities, sects, races, etc., we have something important in common: we’re tired of seeing ourselves portrayed by the media in ways that are one-dimensional and misleading. This is a space where, from a Muslim feminist perspective, we can speak up for ourselves.

    As Muslim feminists we aim to locate and critique misogyny, sexism, patriarchy, Islamophobia, racism, and xenophobia as they affect Muslim women. Furthermore, we believe in equality — regardless of gender, race, ethnicity, sexual orientation, nationality, religion, and ability.“

    sehr lesenwert, wie ich finde.
    dazu habe ich mir überlegt wieviele artikel zum thema kopftuch und islam ich schon gelesen habe, und wie wenige davon tatsächlich kopftuchtragende muslimische frauen zu wort kommen lassen. irgendwie scheinen „wir“ immer besser zu wissen was „die“ wollen, sollen, müssen und dürfen.

  5. Patrick sagt:

    Kreske: Ja, Männer kriegen Jungs und Frauen kriegen Mädchen als Bezugsperson. Bzw. ungekehrt, die Jungs kriegen Männer und die Mädels kriegen Frauen *g*

  6. stadtpiratin sagt:

    gestern habe ich mich mit meinem jurastudium aus der politischen perspektive kritisch auseinandergesetzt – inklusive link zu einem studienbuch für feministische rechtswissenschaft, für alle (angehenden) juristen oder einfach so interessierten.

  7. Sommerblume sagt:

    Sind Prostituierte aus der Dritten Welt alle Opfer von Frauenhandel und Ausbeutung? Nein, sagt die renommierte Soziologin Laura María Agustín. Die Entrüstung unter Feministinnen ist gross.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/diese_frauen_sind_nicht_naiv_1.3196618.html

  8. jj sagt:

    Sommerblume,

    interessant. Das sollten sich mal diejenigen durchlesen, die gerade den Frauen, die in dem „Flatrate-Puff“ arbeiten wieder mal die Selbstbestimmung und Menschenwürde absprechen…

  9. illith sagt:

    hm. was mir an dem text besonders negativ aufgefallen ist, ist die darstellung von prostitution als schlicht „sex ohne liebe“.

  10. steve, the pirate sagt:

    Hier noch was zum Thema Zwangsprostitution und den sogenannten „Loverboys“:

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/481712

  11. jj sagt:

    Steve,

    danke. Das ist ja mal eine interessante Sache.

  12. Die „Big Brothers Big Sisters“-Geschichte finde ich nicht schlecht. Dass Jungs von Männern und Mädchen von Frauen betreut werden, finde ich „normal“. Ich weiß jetzt nicht genau, ob das so sein muss, aber wenn ich als Kind, Jugendliche dieses Angebot hätte wahr nehmen wollen, hätte ich mir auch eine Frau gewünscht. Was die Freizeitaktivitäten angeht, so hängen diese ja wohl von den Interessen der Beteiligten ab. Dass da ein Junge und sein Mentor gerne Fussballspielen dürfte ja unter Bundesbürgern keine Seltenheit sein. Ebenso wenig, wie eine Affinität fürs gemeinsame Kochen bei Frauen/Mädchen. Es geht ja darum etwas zusammen zu unternehmen, was beiden Spaß macht und nicht die perfekte „Frau“ oder den perfekten „Mann“ zu konstruieren. Ziel scheint es ja zu sein, Kindern und Jugendlichen Halt durch Erwachsene außerhalb der Familie zu geben.

  13. profin sagt:

    http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/
    ich empfehle den Beitrag vom 25.7. weils so selten ist, wenn eine Frau sich die Wut ausm Hals gröhlt