Selbermach-Sonntag (24.05.2015)

von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 24. Mai 2015 um 12:10 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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9 Kommentare

  1. ClaraRosa sagt:

    Großartig und treffend:

    „On a plate“ ist ein kurzer Comic zum Mythos vom „verdienten“ (Bildungs-)Aufstieg:
    http://imgur.com/gallery/h82vC
    (auf englisch)

  2. Drag0 sagt:

    Englischsprachiger Artikel über ein feministisches Verständnis von Selbstverteidigungskursen für Frauen:
    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/may/21/self-defence-classes-women-feminist-female-kickboxer?CMP=fb_gu

  3. Sela sagt:

    Interessant: ein Artikel zu fair produzierter Unterwäsche auf http://anderskleiden.de/gruenes-fuer-drunter-editorial-fair-underwear/.
    Neben dem Thema ist spannend, wie dort, also bei den „alternativen Marken“ oft Sexismus in den Fotos reproduziert wird.

    Da lob ich mir das hier: http://sexyandfair.de/

    Viele Grüße
    Sela

  4. Lily sagt:

    Die Seite http://www.worldwhiteweb.net möchte die Google-Ergebnisse ändern für die Suche des Wortes ‚hand‘ ändern und so gegen Diskriminierug von POCs wirken.
    Besucht die Seite, teilt den Inhalt und helft so mit Schwarze zu integrieren!

  5. Nicola sagt:

    Ich habe basierend auf meinen eigenen Erfahrungen der letzten zwei Jahre ein paar Tipps für dicke Selbstakzeptanz zusammengestellt.
    http://candybeach-editorial.blogspot.de/2015/05/proseminar-selbstakzeptanz-fur-dicke.html
    Liebe Grüße
    Nicola

  6. Kirsten sagt:

    Morgen (Dienstag, 26.5.) soll der umstrittene Bioethiker Peter Singer in der Berliner Urania einen Preis erhalten. Schon in den 1980er Jahren gab es auch feministische Proteste gegen Singers Auftritte in Deutschland, weil er sich philosophisch nur leicht verbrämt für die Tötung behinderter Säuglinge ausspricht und das Leben behinderter Menschen als generell weniger lebenswert betrachtet.
    Ein Aktionsbündnis ruft zu Protesten auf: https://no218nofundis.wordpress.com/2015/05/25/jetzt-erst-recht-2-pm-des-bundnis/

  7. Lozen sagt:

    Soweit ich weiß, gilt seit längerem Verfolgung aufrund der sexuellen Orientierung als Asylgrund.
    Nur in Bayern scheint das noch nicht angekommen zu sein. Nun droht Kyabangi Onyango die Abschiebung und damit der sichere Tod.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/angst-vor-der-abschiebung-verbotene-liebe-1.2484413

    Wer kann mit eine Petition starten???

  8. Jasper sagt:

    @Kirsten: Diese ganze Kampagne gegen Singer hat schon irgendwie was von einer Hexenjagd (es bleibt ja nicht bei Demonstrationen, Zeitungsartikeln und Politiker_innen-Kommentaren – und auch nicht bei versuchen, die Karriere Singers zu zerstören, den Abbruch von Veranstaltungen zu erzwingen und auf seine entlassung hinzuwirken – selbst Morddrohungen scheint es gegeben zu haben, hauptsächlich aus D., Ö. und der Schweiz).
    Anstatt sich kritisch, wissenschaftlich fundiert und fair mit Singers Argumentation auseinanderzusetzen werden Aussagen Singers verallgemeinert, verfälscht, aus dem Kontext gerissen und überspitzt wiedergegeben und eine Diskussion, mit einem Verweis darauf, wie pöse er doch sei, von vorne herein abgelehnt. Wobei allzuoft deutlich wird, dass die, die am lautesten schreien häufig auch gerade die sind, die Singers Werke garnicht gelesen haben. Schade, zumal die Themen, zu denen Singer (eine sicher angreifbare) Stellung bezieht, ungeheuer wichtig sind und eine ehrliche Diskussion nötig haben. Singer gehört jedenfalls m.E. zurecht zu den meistdiskutierten Philosoph_innen der gegenwärtigen praktischen Philosophie, respektive der Ethik.

  9. Ich lebe selbst seit meinem zweiten Lebensjahr mit einer (körperlichen) Behinderung und habe „Practical Ethics“ von Peter Singer gelesen. Und das durchaus kritisch, weil mir die Kontroverse um seine Person bekannt war. Eine wie auch immer verbrämte Verachtung behinderter Menschen habe ich darin nicht entdecken können. Ich empfehle jedem, das Buch einmal selbst zu lesen. Mit welcher Unbestechlichkeit, Gradlinigkeit und Logik Peter Singer ethisches Handeln analysiert und bis ins kleinste seziert, empfand ich als extrem bereichernd. Ich keine andere Schrift, aus der ethisches Handeln so klar und auch detailliert als logische Folgerung eines internen Wertekodex, über den fast jeder Mensch verfügt, hervorgeht. Singer ist in gewisser Weise gnadenlos, weil er einem eigentlich keine moralischen Schlupflöcher außer absolutem Nihilismus oder der Totalverweigerung moralischen Handelns lässt. Und das ist großartig!