Selbermach-Sonntag (22.02.2015)

von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 22. Februar 2015 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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8 Kommentare

  1. Kiki sagt:

    Hier der Call für den Queerfeministischen Kalender 2016.

    „Szene, der Ort an dem du dich endlich zuhause und doch nie willkommen fühlen wirst“ – (Aus: Femmes – A Tragedy)

    Warum machen Aktivist_innen die Dinge, die sie tun, und wen wollen sie damit erreichen? Ist der queerfeministische Kalender ein Szeneprodukt für die Szene, und wenn ja, wie verändern wir dann je den Mainstream? Wir suchen nach Zeichnungen, Comics, Texten und anderen Ausdrucksformen, die sich damit auseinandersetzen, wer in Szenen eingeschlossen wird und wer draußen bleiben muss. Wie entstehen Hierarchien in Szenen und wer hat die Macht – sind es dieselben Menschen, die auch außerhalb der Szene Macht haben? Wie kann das verändert werden? Warum gibt es überhaupt Szenen, was finden wir daran anziehend? Gibt es nur an Orte gebundene Szene oder ist Szene ein globaler und/oder virtueller Ort? Welches Potenzial für Bündnisse wird in der queerfeministischen Szene ausgeschöpft? Wie muss mensch sich verhalten um dazuzugehören?

    Um diese und andere Fragen zu beantworten wird das Thema unseres nächsten Kalenders „Szene“ sein. Wir freuen uns über eure Gedanken – gerne auch in anderen Sprachen und aus verschiedenen Blickwinkeln. Meldet euch bei uns bis zum 1. März 2015 unter Kalender@riot-skirts.de

  2. H.Echse sagt:

    Ich habe mich über diesen Text gefreut:
    CATHOLIC PRIEST WHO WAS DEAD FOR 48 MINUTES SAYS GOD IS A WOMAN
    http://dailynaijanews.com/catholic-priest-dead-48-minutes-says-god-woman/

  3. Sarah Maria sagt:

    Anlässlich meiner Blogparade „Blogs gegen Hass“ habe ich beschlossen mich mit unterschiedlichen Sprachen zu beschäftigen. Letzte Woche habe ich über das Arabische gebloggt und in dieser Woche über die türkische Sprache:
    https://sarahmaria.de/tuerkisch-melange-blogeha/

  4. Nini sagt:

    Ein lesenswerter Artikel zum Thema Redefreiheit an Unis:
    http://www.donotlink.com/dsv5

  5. accalmie sagt:

    …und zum von Nini verlinkten Washington-Post-Artikel bezüglich Redefreiheit und Zensur, geschrieben von Wendy Kaminer, schlage ich direkt (shameless self promotion… ;)) diese als Anschlusslektüre vor :):
    1. http://studentactivism.net/2015/02/21/on-wendy-kaminers-use-of-racial-slurs/
    2. https://stoptalk.wordpress.com/2013/01/18/on-censorship/ und
    3. https://stoptalk.wordpress.com/2013/01/23/on-censorship-part-ii/

  6. Nelli sagt:

    ich hab eeeeendlich neue Texte und Bilder auf meinen Blog (buntenelli.wordpress.com) gepackt. Und hab mich superriesenzauberschön über mich gefreut (was eher extrem selten der Fall ist)

  7. Betti sagt:

    @ Nini

    Inwiefern findest du den Artikel denn „lesenswert“?

    Ich fand ihn erstens ziemlich furchtbar: Weiße Akademikerin sieht Rede-/Meinungsfreiheit gefährdet, weil sie kritisert wird, wenn sie sich rassistisch benimmt (was natürlich des Pudels Kern ist, weil sie das natürlich ganz anders sieht – in ihren Augen hat sie ja nur *objektiv* und *wissenschaftlich* über Literatur, Sprache und Begriffe geredet und sich ihrer Redefreiheit bedient).

    Und zweitens sehr langweilig, weil zum zigsten mal wiedergekäut wird, was was ständig und überall zu diesem Thema gesagt wird („Wenn jemand es kritisiert, dass ich als Weiße öffentlich ganz ganz oft das N-Wort sagen will, ist das ein großes, schlimmes und vor allen Dingen auch sehr gefährliches Problem, weil wegen MEINUNGSFREIHEIT!!!“).

    Drittens find ich ihn sehr redundant, weil was ist der Punkt? Dass es ein Problem ist, dass irgendwer irgendwas diskriminierendes sanktionsbewehrt nicht mehr sagen DARF? Auch wenn das weder so ist, noch sehr wahrscheinlich, dass das jemals passieren wird? Dass es Hate Speech braucht, um sich so richtig über die Errungenschaft von Free Speech freuen zu können?! Dass es so richtig ECHTE Meinungs- und Redefreiheit nur gibt, wenn alle Hate Speech hinnehmen, und wir uns alle gegenseitig das Vorhandensein von Free Speech ganz oft beweisen müssen, indem wir andere ganz oft ganz doll beleidigen und die das dann aushalten müssen?

    Das ist auch schon wieder alles so gääähn und schon so tausendmal gehört und diskutiert und beantwortet (u.a. da oben, in diesen verlinkten Artikeln von accalmie) und am Ende steht dann auch doch wieder irgendwie nur die Frage: Wie bringt uns das irgendwie weiter im Diskurs? Wen bringt das weiter zusammen? Wen spaltet das ab? Was soll sich daraus weiterentwickeln? WEM NÜTZT DAS?!

    Vielleicht meintest Du das ja auch mit „lesenswert“, also irgendwie als Beispiel für diese nervige und in vielerlei Hinsicht verkorkste Debatte, in diesem Fall kann mein Kommentar als Inhalts-Hinweis für andere Leser_innen verstanden werden…

  8. Jolene sagt:

    (ups, irgendwas war mit meiner Internetverbindung nicht in Ordnung)

    Ein sehr kritischer und empfehlenswerter Artikel von Mona Gable über Hugo Schwyzer (US-amerikanischer „feministischer“ Autor, der in vielerlei Hinsicht problematisch ist)

    http://www.lamag.com/longform/the-hugo-problem/