Selbermach-Sonntag (17.6.2012)

von Nadine

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Immer wieder sonntags ist Zeit und genügend Raum für eure Geschichten, Ärgernisse und Freudensprünge der vergangenen Woche in Sachen Feminismus. Wir freuen uns jederzeit über eure Gedanken, Links und Blogeinträge!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 17. Juni 2012 um 8:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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10 Kommentare

  1. V'kar sagt:

    Hab im Rahmen der Thomann-Debatte meine erste Online-Feminismus-
    Diskussion geführt. Wie zu erwarten ein Debakel…

    Irgendwo wurde nach Alternativen gefragt:
    -Musicstore Köln (Im echten Leben aber eher unfreundlich)
    -Musik produktiv (hab da noch nie was gekauft)
    -musik world brilon (hab da echt teure Boxen gekauft, waren vom Transport beschädigt, Kommunikation mit dem Laden war aber gut, auch wenn ich mich um alles kümmern musste. Kann der Laden aber nichts für).

    Ich werde Thomann deswegen nicht boykottieren. Vielleicht bei der nächsten Bestellung mal eine Bemerkung schreiben. Ist mir natürlich auch klar, dass das nichts bringt.

    Was mir aber wieder aufgefallen ist: Tausende Männer schreiben, dass das ja alles nicht so schlimm ist, dazu dann die ein, zwei Frauen, die schreiben, dass sie das auch nicht schlimm finden. So gehen dann die paar Feministen im allgemeinen Geschrei unter. Sehr unschön alles.

  2. Claire sagt:

    Ich bin auf eine neue Studie über das „Brustbügeln“ in Kamerun aufmerksam geworden, eine Praktik, die immer noch viele junge Mädchen ertragen müssen. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, warum Mütter dies mit ihren Töchtern machen und ich fasse sie auf meinem Blog (auf Deutsch) zusammen.

    Außerdem habe ich einen interessanten Beitrag über Muxe gelesen, ein drittes Gender, das in der Zapotek-Gesellschaft in Mexiko existiert und dort als solches anerkannt ist. Der Fotograf Neil Rivas hat das Erleben (hier wird’s heikel im Deutschen – Vorschläge dazu?) des/der Muxe Oscar Hernandez während eines dreitägigen Muxe-Festivals in seiner Heimatstadt dokumentiert. Die Bilder werden derzeit in der Ausstellung Searching for Queertopia in San Francisco gezeigt.

  3. accalmie sagt:

    Hallo! Zwei posts diese Woche:

    Feminism and (Catholic) Religion – warum ich persönlich denke, dass Katholizismus und Feminismus nicht zusammengehen, und ich da auch keinen Unterschied zwischen offziellen Amtsträgern und Gemeindemitgliedern mache.

    Your Childhood Memories Don’t Trump Mine – ein später Kommentar zu der nicht enden wollenden Debatte um Kuttners „N*puppe“ und all den Leuten, die es einfach nicht lassen können, mithilfe ihrer vermeintlich harmlosen Kindheitserinnerungen Rassismus zu (re)produzieren.

  4. Svenja sagt:

    Durch Fuckermothers auf einen Artikel in der Zeit von Mariam Lau aufmerksam geworden: http://www.zeit.de/2012/24/Feminismus/seite-2
    Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

  5. Elle sagt:

    Der Kommentar auf Fuckermothers zum Artikel in der ZEIT sollte hier denn auch nicht fehlen: http://fuckermothers.wordpress.com/2012/06/17/aus-der-zeit-gefallen-miriam-laus-artikel-von-amazonen-und-schlampen/

  6. onyx sagt:

    Habe mal anhand einiger unappetitlicher Beispiele die Behauptung, nur Antifeministen setzen sich für wahre Gleichberechtigung ein, auseinandergenommen

  7. ryuu sagt:

    Ich habe der ersten Chinesin im Weltall, die gestern erfolgreich, zusammen mit zwei männlichen Kollegen, zur Raumstation Tiangong 1 gestartet ist, eine Notiz in meinem Blog gewidmet: http://ryuu.de/2012/06/frauen-im-all-liu-yang/ (Die Mission soll 13 Tage dauern.)

  8. Mel sagt:

    Habe heute einen interessanten TED-Talk von Megan Kamerick über die Rolle der Frauen in den Medien gesehen und gefallen daran gefunden.

  9. Jascha sagt:

    Willkommen im Osten „Studieren in Fernost“

    Hier ein Link den ich dazu gefunden habe:

    http://www.diffusionen.de/2009/06/28/was-lustig-gemeint-ist-kann-nicht-rassistisch-sein/

    Was soll man dazu noch sagen?

  10. Die Pumpgun sagt:

    Mal wieder ein Artikel bei Spiegel Online über Frauen in der IT:
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/programmieren-als-beruf-wie-man-frauen-fuer-die-informatik-begeistert-a-839566.html

    Wie so oft leider bei solchen Artikeln kommt das ganze dann doch nicht ohne nervige Frauenklischees aus:
    „Auch Charlotte Vorbeck sagt, sie würde sich manchmal in der Mittagspause lieber über Lippenstift als über Hardware unterhalten.“
    Ja, nee, is‘ klar. Männliche ITler sind die echten „Harcorenerds“, die sich über nichts anderes als Hardware unterhalten und weibliche IT-Menschen haben natürlich auch andere Interessen, weil als Frau hat man sich gefälligst auch für Make-up und co. zu interessieren.
    „Programmieren könne bunt, kunstvoll und spannend sein – das müsse man vermitteln“
    Warum muss was, damit sich Frauen dafür interessieren, immer bunt und kunstvoll sein?

    Ach ja, die Kommentare, wie so oft bei SPiegel ONline, nur lesen, wenn ihr gerade einen zu niedrigen Blutdruck habt. Da steht soviel Sch****, dass es den Blutdruck gleich wieder in ungeahnte Höhen treibt.