Selbermach-Sonntag (14.12.08)

von Susanne

Woche rum, ihr seid dran.

Schönen Sonntag!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 14. Dezember 2008 um 8:56 Uhr unter Uncategorized. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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8 Kommentare

  1. Sonnenschein sagt:

    Empfehle das Buch von Frau Louann Brizendine: „Das weibliche Gehirn“ Warum Frauen anders sind als Männer, Goldmann-Verlag, ISBN: 978-3-442-15516-3.
    Wobei sie in dem Kapitel: „Häufig gestellte Fragen“ immer noch als Antidepressiva die Mittel: Zoloft oder Prozac empfiehlt, obwohl mittlerweile offen ausgesprochen wird, bzw. im Beipack mittlerweile erwähnt ist, dass diese Selbstmordgedanken unterstützen können!

  2. toni sagt:

    werbung für feminist.org
    schööön

  3. keeper sagt:

    Women at the top of business outearn men

    http://www.post-gazette.com/pg/08348/934974-28.stm

  4. SoE sagt:

    Uhoh, wenn jemand schon schreibt, dass Männer anders seien als Frauen aufgrund der Hormone und weil das Gehirn ganz anders aufgebaut sei… Dann sollten die Alarmleuchten angehen, denn viele Dinge sind da nicht geklärt! So hab ich mal bei die Bewertungen von Amazon angeschaut (englische Seite). Da ich das Buch nicht habe, kann ich das nicht selber nachschlagen, aber viele der Referenzen sagen wohl nichts zum Thema aus und die Autorin begeht einen typischen Fehler: Sie verwechselt Form und Funktion.

    Falls mir das Buch jemand schenkt, schau ich das natürlich auch gerne selber nach ;) Bei allem was behauptet, fMRI und PET Scans würden uns zeigen, wie verschieden wir sind, bin ich aber weiter skeptisch. Da wissen wir einfach noch nicht so viel, wie einige Leute uns gerne weiß machen würden.

  5. jj sagt:

    SoE,

    da hast Du Recht. Aber es gibt doch ein paar Dinge die man weiß. Es gibt anatomische Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen und man kann bei aller Varianz innerhalb der Geschlechter sinnvolle Cluster bilden. Was man nicht weiß, ist, ob bzw. inwieweit sich diese anatomischen Unterschiede in von kulturellen Einflüssen unabhängigem Verhalten ausdrücken. Sigrid Schmitz
    http://gin.iig.uni-freiburg.de/u_seite.php?u_men=Mitarbeiterinnen&h_men=1
    meinte dazu mal bei einem Vortrag zum Thema cerebrale Plastizität, daß bei „hochkognitiven“ Funktionen wenig Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen lassen, was ja a priori plausibel ist, denn die Bereiche die für geschlechtlich relevantes Verhalten verantwortlich sind, sind ja schon deutlich älter als das Großhirn. Was nicht bedeutet, daß das Großhirn keinen Einfluß auf Verhalten hat, nur daß aus anderen Gehirnteilen, die weniger formbar sind, kulturell unabhängiges, geschlechtsbezogenes, instinktives Verhalten gemeinsam mit der hochkognitiven Reaktion darauf als komplexes menschliches Verhalten entäussert.

  6. Judith sagt:

    jj, bitte konkreter! welche anatomischen ! (ist nicht gleich funktionalen ist nicht gleich endokrinologischen) unterschiede zwischen männlichen und weiblichen hirnen sind dir konkret bekannt, die für „geschlechtlich relevantes verhalten“ entscheidend sind?
    was genau du mit „geschlechtlich relevantem verhalten“ meinst, ist mir auch noch nicht ganz klar. fortpflanzungsrelevant?

    brizendine hat für ihr werk übrigens den becky award bekommen, der an „people or organizations who have made outstanding contributions to linguistic misinformation“ verliehen wird..
    http://www.languagehat.com/archives/002602.php

  7. jj sagt:

    Judith,

    sorry, ich habe doch explizit geschrieben, daß man aus den anatomischen Unterschieden eben (noch?) keine Rückschlüsse auf Verhalten ziehen kann und daß die anatomischen Unterschiede zumindest im „hochkognitiven“ Bereich vermutlich keine Verhaltensunterschiede nahelegen.

    Darüber hinaus gibt aber auch Gehirnbereiche, die eben nicht hochkognitiv und wohl auch weniger plastisch sind und deren Einfluß auf das Verhalten damit kultureller Entwicklungn nicht so unterworfen sind – und ja, mit geschlechtlich relevantem Verhalten meine ich „fortpflanzugsrelevant“, wobei ich vermutlich eine etwas breitere Definition von fortpflanzugsrelevantem Verhalten habe als Du. Ich glaube, daß es schwer ist, soziales Verhalten von „fortpflanzungsrelevantem“ Verhalten sauber zu trennen. So wie es ja auch sehr schwierig sein dürfte, die Ursachen für Verhalten sauber zu identifizieren. Es wird schließlich schwer sein, Menschen mit abgeschalteten Großhirn zum sozialen und geschlechtlichen Funktionieren zu bewegen…

  8. Patrick sagt:

    Hm. Ich stör mal kurz. Gestern ist mir aufgefallen, dass die „Mädchenmannschaft“ zwar auf einen Frauentag bei 3Sat verwiesen hat, aber zu erwähnen vergessen hat, dass am Vorabend auf ProSieben „Tödliche Weihnachten“ mit Geena Davis kam.

    Das prangere ich an! :)