Selbermach-Sonntag (10.11.12)

von Anna-Sarah

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Es ist Sonntag, es ist wieder Zeit für eure Erfahrungen, Fundstücke, Aufreger und Freuden! Letzteres gab es in der vergangegen Woche hoffentlich so zahlreich und vielfältig wie die bunten Blätter an den Bäumen, aber auch eure Wut hat hier Platz. Dann mal los!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 11. November 2012 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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11 Kommentare

  1. Anja sagt:

    Eine Veranstaltungsübersich der Aktionstage „Gesellschaft macht Geschlecht“ in Würzburg findet ihr hier: http://www.stuv.uni-wuerzburg.de/gesellschaft_macht_geschlecht/
    Viele Grüße aus Wü

  2. Wapostel sagt:

    Ich hab mir letzte Woche den Stern (die Zeitschrift) angesehen und einen Artikel über Übergewicht entdeckt. Meine Wut habe ich dann genutzt um einen Blog-Eintrag zu verfassen: http://offgedanken.wordpress.com/2012/11/10/der-stern-sorgt-sich-um-unsere-gesundheit/
    (Das ist mein dritter Artikel, ich freue mich über Anregungen, Korrekturen etc.)

  3. audiofille sagt:

    gestern gefunden, mit bitte um weiterleitung:

    „Queerer Geburtsvorbereitungskurs in Berlin sucht Schwangere

    Schwangerer Transmann sucht schwangere Lesben und Queers mit Interesse an einem queeren Geburtsvorbereitungskurs und mit Entbindungstermin im Zeitraum Februar bis Mai 2013.
    Der Kurs ist für Januar 2013 geplant und findet in Berlin statt.“

    Kontakt:
    http://www.kidsgo.de/phpBB2/viewtopic.php?t=13064

  4. Maria sagt:

    Ich habe mir mal den Gesetzentwurf zur geplanten Großelternzeit genauer angeschaut und darüber gebloggt:
    http://rechtundgeschlecht.wordpress.com/2012/11/11/der-druck-auf-oma-steigt/
    Mein Fazit: Der Druck auf Oma steigt!

  5. Miria sagt:

    Ich habe nach dem Beschluss des Bundestag mich etwas mit dem Betreuungsgeld auseinandergesetzt: http://nur-miria.blogspot.de/2012/11/betreuungsgeld.html

  6. Janina sagt:

    Die jordanische Professorin Rula Quawas hat mit ihren Studentinnen einen Kurzfilm gedreht, der von alltäglicher sexueller Belästigung auf der Straße berichtet. Daraufhin verlor sie ihren Posten als Dekanin der University of Jordan.

    * das Video (arabisch mit englischen Untertiteln) und ein kurzer Bericht (englisch)

    * ein guter Kommentar der jordanischen Feministin Natalie Yegenian (englisch)

    Da ist bestimmt das letzte Wort noch nicht gesprochen, die Geschichte lohnt sich zu verfolgen! (Wink mit dem Zaunpfahl an die Mädchenmannschaft ;-))

  7. antje sagt:

    Auf NDR Info gehört (http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2992/AU-20121108-1517-1001.mp3):

    In Hamburg gibt es eine Datenbank um die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum zu stärken. Es werden Kurzbiographien von Frauen veröffentlicht, „die in Hamburg gewirkt und/oder gewohnt und die Spuren hinterlassen haben“
    Die Verantwortlliche für die Datenbank freut sich über neuen Anregungen
    http://www.hamburg.de/frauenbiografien/

  8. Miria sagt:

    Habe noch einen Veranstaltungstipp für Leute, die in Paderborn und Umgebung wohnen:
    Der Frauenprojektbereich MIA der Universität Paderborn hat eine Informationsveranstaltung für Frauen zum Thema sexualisierter Gewalt organisiert. Termin: 19. November 2012 umd 18.00 Uhr, an der Universität Paderborn im Raum H4.113.

    Näheres: http://groups.uni-paderborn.de/mia/?p=22562#more-22562

    vielleicht hat ja jemand Interesse :)

  9. Jolene sagt:

    Etwas verspätet ein Tumblr-Bild über Feminismus:

    http://24.media.tumblr.com/tumblr_mcfaq55O3c1rqyjwuo1_500.jpg

  10. Anna-Sarah sagt:

    @Jolene: Danke für das Bild, ich finde sowas immer sehr nützlich. Zuerst dachte ich auch: haha, cool! Aber dann so „I am twelve“? Hmpf. Es ist immer wieder frustrierend (manche würden es in diesem Fall auch adultistisch nennen), wie miese Standpunkte oder Verhaltensweisen auf Alter (entweder „zu“ niedriges oder „zu“ hohes) zurückgeführt werden. Abgesehen davon, dass dieser Zusammenhang einfach faktisch nicht stimmt, ist es sowohl diskriminierend („Teenager reden eh nur Kram, den man nicht ernt zu nehmen braucht“) als auch verharmlosend, so nach dem Motto „Wenn die Leute erstmal aus der Pubertät raus sind, werden sie quasi von selbst einen besseren Standpunkt einnehmen“. Also, ich hab schon verstanden, dass das ganze Ding humorig aufgezogen ist, aber der Humor funktioniert ja eben nur dadurch, dass bestimmte zugrunde liegende Annahmen geteilt werden, daher mein Unbehagen bei diesem Punkt.

  11. Jolene sagt:

    @Anna-Sarah: Ja, da gebe ich dir recht, diese Formulierung ist in der Tat nicht so gelungen, bzw. sie beinhaltet schwierige Implikationen (wie du ja geschrieben hast). Ich sehe das auch so und hätte daher statt „I am twelve“ vielleicht „I have no manners“ oder „I am immature“ vorgezogen.