Selbermach-Sonntag (01.09.13)

von Charlott

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Zwei Drittel des Jahres 2013 sind vorüber. In ein paar Wochen wird in Deutschland gewählt. Und sonst? Welche interessanten Texte habt ihr diese Woche gelesen? Was hat euch verärgert? Habt ihr Fragen, die vielleicht andere Leser_innen beantworten können? Auf in den neuen Selbermach-Sonntag!




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Eintrag geschrieben: Sonntag, 1. September 2013 um 9:02 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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7 Kommentare

  1. Wandereule sagt:

    Dann nutze ich den Selber-Mach-Sonntag um eine Frage zur Diskussion zu stellen, die mich in letzter Zeit beschäftigt:
    Wie könnte eine optimale aber auch umsetzbare antisexistische Toilettenbezeichnung aussehen, in öffentlichen Gebäuden (meinem Fall FH) in denen es defakto nur jeweils 2 verschiedene Toilettenräumlichkeiten (auf jeder Etage) gibt.
    Gibt es ein männliches Synonym zu FLTI*? Oder FLTI* und All-Gender?
    Oder es bei „Damen und Herren“ belassen und in jedem Gebäude eine eine Toilette zur „All-Gender“ umbennen?
    All-Gender, oder Gender neutral oder einen entsprechend deutschen Begriff?

    Wie würdet ihr so etwas umsetzen (immer unter dem Augenmerk, dass Menschen die Erlaubnis geben müssen welche sich womöglich noch nicht viel mit solchen Themen auseinandergesetzt haben und wahrscheinlich „FLTI* und All-gender“ als „Männlichkeits-diskriminierend“ betiteln werden!).

    Habt ihr ähnliches schonmal durchgeführt? Welche Widerstände treten bei solchen Aktionen auf?

    Ich bin dankbar für jede Idee, jeden Ratschlag und Gedankenanstoß! :)

  2. Lillifred sagt:

    Über die Frage habe ich so intensiv noch nicht nachgedacht, aber die Gedanken sind mir gekommen:

    Ich würde vermeiden, auf die Toiletten all zu lange Bezeichnungen anzubringen, denn es könnten Leute dort sein, die kein deutsch oder kein Englisch können oder die Bezeichnungen nicht kennen. Vielleicht könnte es funktionieren auf einer Etage auf die eine Toilette „Damen“ zu schreiben, wobei dann alle Leute, die sich mit „Damen“ angesprochen fühlen diese Toilette benutzen können und auf die andere Toilette nur „WC“ zu schreiben, wobei dann klar sein dürfte, dass jeder das WC benutzen darf, weil ja nichts ausgeschlossen ist und zur Klarstellung nochmal einen kleinen Infotext nochmal neben der Toilette anzubringen auf dem irgendwie steht: „Unabhängig vom Geschlecht darf jeder diese Toilette benutzen.“ Oder „diese Toilette ist für Menschen aller Geschlechter“ vielleicht auf deutsch und auf Englisch und mit ganz kurzer Erklärung warum und wieso. Und auf der nächsten Etage dann eben eine Toilette für die „Herren“ und eine für alle. Oder gleich schreiben „Toilette für Herren“ und „Toilette für alle“ bzw. „restroom for gentlemen“ und „restroom for everyone“.

  3. Sina sagt:

    Laura Augustin schreibt über das Stigma, dem Sexarbeiterinnen ausgesetzt sind, der daraus folgenden Disqualifikation und dem Zusammenhang mit Prostitutionsregulierung.

    http://jacobinmag.com/2013/08/prostitution-law-and-the-death-of-whores/

  4. Sina sagt:

    Laura Augustin schreibt über das Stigma, dem Sexarbeiterinnen ausgesetzt sind, der daraus folgenden Disqualifikation und dem Zusammenhang mit Prostitutionsregulierung.

    http://jacobinmag.com/2013/08/prostitution-law-and-the-death-of-whores/

  5. Lisa sagt:

    In einiger Aufregung über Gynäkologen und die Pharmaindustrie habe ich diese Woche einen ziemlich aufgeladenen Artikel über hormonelle Verhütung und deren Genderaspekt geschrieben. Jede ist gerne dazu eingeladen mitzudiskutieren und mich auf Mängel, – ismen etc. aufmerksam zu machen!

    http://sexismus-stinkt.de/2013/08/27/lets-talk-about-contraception-baby/

    Außerdem suche ich Anschluss an feministische Gruppen und Zirkel im Raum Stuttgart (die Regionalliga Stg. meldet sich leider nicht bei mir) – weiß da jemand was?

    // Lisa

  6. @Lisa: die regionalliga stuttgart trifft sich meines wissens nach eigentlich nie. es gab 1 treffen, bei dem ich dabei war, das ist schon sehr lange her. dann gab es hin und wieder email austausch aber dabei blieb es. ich wohne jetzt nicht mehr im raum stuttgart. hatte aber drei jahre lang das gefühl dass es da echt schwer ist mit feministischer vernetzung. in stuttgart selbst kenne ich sonst noch die frauengruppe im linken zentrum lilo hermann. das ist deren internetseite: http://frauengruppestgt.blogsport.de/ die sind so „frauenkampf ist klassenkampf“ ausgerichtet aber schienen mir immer recht nett. vermutlich cis-frauen vorbehalten,… (habe dazu keine aktuellen informationen). es kommt drauf an was du machen willst / wieviel wissen du mitbringst usw, aber vielleicht sind die ja interessant für dich. (besser als keine gruppe?)

  7. kersolq sagt:

    Hallo, der letzte Podcast bei der Queer AG, hat den jemand angehört? den über die Intimchirurgie?