<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Selber schuld: Frauengehälter-Studien</title>
	<atom:link href="http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 19:43:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
	<item>
		<title>Von: Hannes</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-32477</link>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 20:26:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-32477</guid>
		<description>Ich kann ir kaum vorstellen, dass das Gros der Männer in den Chefetage wirklich in dem Sinn agieren, dass Ihnen die Diskriminierung von Frauen wichtiger als Gewinn ist. Dann stellt sihc aber schon die Frage, warum nicht auf allen Ebene  immer mehr Frauen eingestellt werden, wenn die doch bei gleicher Leistung offensichtlich billiger sind. Irgendwo geht die Rechnung da nicht auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann ir kaum vorstellen, dass das Gros der Männer in den Chefetage wirklich in dem Sinn agieren, dass Ihnen die Diskriminierung von Frauen wichtiger als Gewinn ist. Dann stellt sihc aber schon die Frage, warum nicht auf allen Ebene  immer mehr Frauen eingestellt werden, wenn die doch bei gleicher Leistung offensichtlich billiger sind. Irgendwo geht die Rechnung da nicht auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30228</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 14:03:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30228</guid>
		<description>So multidimensional würde ich das Thema ebenfalls betrachten :

http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29860

Der &quot;gordische Knoten&quot; ist m.E. nur mit einem konzertierten Maßnahmenpaket lösbar.

Eine gesetzliche Quote sehe ich als ein Instrument von mehreren vor dem Hintergrund &quot;change agent&quot;/&quot;Agentin des Wandels&quot;, zum Aufbrechen menschenfeindlicher Arbeitsbedingungen die - wie auch Fr. Hannelore Kraft vor einige Wochen bemerkte - für Frauen nicht attraktiv wirken (Quelle : ZDF-Videotext).

Hier gibt es noch weitere Ursachenanalysen :

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8482990/An-der-Spitze-der-Unternehmen-fehlen-die-Frauen.html

Prof. Hollstein hat hier m.E. eine ganz wichtige Feststellung getroffen :

http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/1112/thema_03.jsp

&quot;Doch zum einen schadet diese kleine rücksichtslose Machtelite der restlichen Männerschaft beim Aufbau eines modernen Männerbildes.&quot;

Auch hier sind wirksame Hebel anzusetzen.

Die feministische Ikone Simone de Beauvoir hat die Komplexität der Situation schon 1949 treffend erkannt und auch beschrieben :

“Es ist leichter, ein Geschlecht anzuklagen, als das andere zu entschuldigen” schreibt Montaigne. Das Austeilen von Lob und Tadel führt zu nichts. Wenn dieser Teufelskreis so schwer zu durchbrechen ist, liegt das in Wirklichkeit daran, dass jedes der beiden Geschlechter zugleich Opfer seiner selbst und Opfer des anderen ist. Zwischen zwei Gegnern, die sich in Freiheit gegenübertreten, kann eine Einigung leicht hergestellt werden, zumal ihr Kampf niemanden nützt. Aber die Schwierigkeit der ganzen Angelegenheit rührt daher, dass beide Lager sich im heimlichen Einvernehmen mit dem jeweiligen “Feind” befinden. Die Frau verfolgt einen Traum der Selbstaufgabe und der Mann einen Traum der Entfremdung. Die Unauthentizität zahlt sich nicht aus. jeder verübelt dem anderen das Unglück, das er sich zugezogen hat, indem er der Versuchung des bequemsten Weges nachgab. Was einer an dem anderen hasst, ist offensichtliche Scheitern der eigenen Unaufrichtigkeit und der eigenen Feigheit.”

(Quelle : Simone de Beauvoir, Das andere Geschlechter, 1949, S. 885)

“Tatsache ist, daß die Männer bei ihren Gefährtinnen auf mehr heimliches Einvernehmen stoßen als die Unterdrücker gewöhnlich bei den Unterdrückten.” (ebd. S. 887).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So multidimensional würde ich das Thema ebenfalls betrachten :</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29860" rel="nofollow">http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29860</a></p>
<p>Der &#8220;gordische Knoten&#8221; ist m.E. nur mit einem konzertierten Maßnahmenpaket lösbar.</p>
<p>Eine gesetzliche Quote sehe ich als ein Instrument von mehreren vor dem Hintergrund &#8220;change agent&#8221;/&#8221;Agentin des Wandels&#8221;, zum Aufbrechen menschenfeindlicher Arbeitsbedingungen die &#8211; wie auch Fr. Hannelore Kraft vor einige Wochen bemerkte &#8211; für Frauen nicht attraktiv wirken (Quelle : ZDF-Videotext).</p>
<p>Hier gibt es noch weitere Ursachenanalysen :</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8482990/An-der-Spitze-der-Unternehmen-fehlen-die-Frauen.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/politik/deutschland/article8482990/An-der-Spitze-der-Unternehmen-fehlen-die-Frauen.html</a></p>
<p>Prof. Hollstein hat hier m.E. eine ganz wichtige Feststellung getroffen :</p>
<p><a href="http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/1112/thema_03.jsp" rel="nofollow">http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2009/1112/thema_03.jsp</a></p>
<p>&#8220;Doch zum einen schadet diese kleine rücksichtslose Machtelite der restlichen Männerschaft beim Aufbau eines modernen Männerbildes.&#8221;</p>
<p>Auch hier sind wirksame Hebel anzusetzen.</p>
<p>Die feministische Ikone Simone de Beauvoir hat die Komplexität der Situation schon 1949 treffend erkannt und auch beschrieben :</p>
<p>“Es ist leichter, ein Geschlecht anzuklagen, als das andere zu entschuldigen” schreibt Montaigne. Das Austeilen von Lob und Tadel führt zu nichts. Wenn dieser Teufelskreis so schwer zu durchbrechen ist, liegt das in Wirklichkeit daran, dass jedes der beiden Geschlechter zugleich Opfer seiner selbst und Opfer des anderen ist. Zwischen zwei Gegnern, die sich in Freiheit gegenübertreten, kann eine Einigung leicht hergestellt werden, zumal ihr Kampf niemanden nützt. Aber die Schwierigkeit der ganzen Angelegenheit rührt daher, dass beide Lager sich im heimlichen Einvernehmen mit dem jeweiligen “Feind” befinden. Die Frau verfolgt einen Traum der Selbstaufgabe und der Mann einen Traum der Entfremdung. Die Unauthentizität zahlt sich nicht aus. jeder verübelt dem anderen das Unglück, das er sich zugezogen hat, indem er der Versuchung des bequemsten Weges nachgab. Was einer an dem anderen hasst, ist offensichtliche Scheitern der eigenen Unaufrichtigkeit und der eigenen Feigheit.”</p>
<p>(Quelle : Simone de Beauvoir, Das andere Geschlechter, 1949, S. 885)</p>
<p>“Tatsache ist, daß die Männer bei ihren Gefährtinnen auf mehr heimliches Einvernehmen stoßen als die Unterdrücker gewöhnlich bei den Unterdrückten.” (ebd. S. 887).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jusupi</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30221</link>
		<dc:creator>jusupi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 07:25:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30221</guid>
		<description>Wir haben diese Frage kürzlich im Kollegenkreis diskutiert. Da es sich um eine kleine und vertraute Runde handelte, glaube ich, dass verhältnismäßig ehrlich gesprochen wurde. Wir sind im öffentlichen  Dienst beschäftigt, so dass die Gehälter nicht frei ausgehandelt. Frauen bewerben sich jedoch deutlich weniger auf die besser bezahlten Führungspositionen. Warum?
Ein wichtiger Grund ist, dass Frauen auch erhebliche soziale Nachteile erleiden, wenn sie Karriere machen und gut verdienen. Durch das tradierte Rollenverständnis, das tief sitzt, auch wenn es nicht immer bewusst ist, belastet der Aufstieg der Frau die Partnerschaft (genau umgekehrt ist es bei einem Mann). Es gibt wenige Männer, die sich ehrlich freuen, wenn ihre Frau mehr verdient als sie. Die Frauen selbst haben auch verinnerlicht, dass sie dem Mann nicht &quot;überlegen&quot; sein wollen/sollen. Also ist es auf dem &quot;Beziehungsmarkt&quot; für eine Frau nicht erfolgsversprechend beruflich zu erfolgreich zu sein. Das ist bedauerlich, aber ein Fakt. Um daher hier Gleichheit herzustellen, muss an mehr gearbeitet werden, als an Gesetzen z.B. zur Quote bei Führungkräften in Unternehmen (was gleichfalls wünschenswert wäre).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben diese Frage kürzlich im Kollegenkreis diskutiert. Da es sich um eine kleine und vertraute Runde handelte, glaube ich, dass verhältnismäßig ehrlich gesprochen wurde. Wir sind im öffentlichen  Dienst beschäftigt, so dass die Gehälter nicht frei ausgehandelt. Frauen bewerben sich jedoch deutlich weniger auf die besser bezahlten Führungspositionen. Warum?<br />
Ein wichtiger Grund ist, dass Frauen auch erhebliche soziale Nachteile erleiden, wenn sie Karriere machen und gut verdienen. Durch das tradierte Rollenverständnis, das tief sitzt, auch wenn es nicht immer bewusst ist, belastet der Aufstieg der Frau die Partnerschaft (genau umgekehrt ist es bei einem Mann). Es gibt wenige Männer, die sich ehrlich freuen, wenn ihre Frau mehr verdient als sie. Die Frauen selbst haben auch verinnerlicht, dass sie dem Mann nicht &#8220;überlegen&#8221; sein wollen/sollen. Also ist es auf dem &#8220;Beziehungsmarkt&#8221; für eine Frau nicht erfolgsversprechend beruflich zu erfolgreich zu sein. Das ist bedauerlich, aber ein Fakt. Um daher hier Gleichheit herzustellen, muss an mehr gearbeitet werden, als an Gesetzen z.B. zur Quote bei Führungkräften in Unternehmen (was gleichfalls wünschenswert wäre).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30194</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 09:29:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30194</guid>
		<description>http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,705029,00.html

Interessant :

&quot;Auch andere &quot;weiche Faktoren&quot; wie Zeitmanagement und Ortsgebundenheit seien für Frauen wichtiger als für Männer.&quot;

wie auch 

&quot;...ist es jedoch eine &quot;fatale Interpretation, dass die Frauen selbst schuld sein sollen&quot;. Seiner Ansicht nach würden die niedrigeren Erwartungen lediglich die realen Einkommensunterschiede widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigten demnach, &quot;wie festgefahren die Rollenvorstellungen und Erwartungshaltungen in der Gesellschaft sind&quot;. Klar sei für ihn, dass die Einschätzungen durch reale Zwänge beeinflusst werden. &quot;Ein Großteil der Frauen kann etwa gar nicht frei über den Lohn verhandeln&quot;, sagt Bispinck.&quot;

Noch eine aktuelle Information aus der Wirtschaft zum Thema Diskriminierung :

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:novartis-schliesst-vergleich-wegen-diskriminierung/50144702.html

&quot;Novartis schließt Vergleich wegen Diskriminierung&quot;

Ich persönlich bewerte dies als Anerkennung.

Und dass weibliche Führungskräfte ebenfalls im statistischen Mittel bekommen, das führe ich auf die ethische und moralische Qualität mancher Unternehmenskulturen zurück, die jede Einsparmöglichkeit und mangelnde Verhandlungshärte schamlos ausnutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,705029,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,705029,00.html</a></p>
<p>Interessant :</p>
<p>&#8220;Auch andere &#8220;weiche Faktoren&#8221; wie Zeitmanagement und Ortsgebundenheit seien für Frauen wichtiger als für Männer.&#8221;</p>
<p>wie auch </p>
<p>&#8220;&#8230;ist es jedoch eine &#8220;fatale Interpretation, dass die Frauen selbst schuld sein sollen&#8221;. Seiner Ansicht nach würden die niedrigeren Erwartungen lediglich die realen Einkommensunterschiede widerspiegeln. Die Ergebnisse zeigten demnach, &#8220;wie festgefahren die Rollenvorstellungen und Erwartungshaltungen in der Gesellschaft sind&#8221;. Klar sei für ihn, dass die Einschätzungen durch reale Zwänge beeinflusst werden. &#8220;Ein Großteil der Frauen kann etwa gar nicht frei über den Lohn verhandeln&#8221;, sagt Bispinck.&#8221;</p>
<p>Noch eine aktuelle Information aus der Wirtschaft zum Thema Diskriminierung :</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:novartis-schliesst-vergleich-wegen-diskriminierung/50144702.html" rel="nofollow">http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:novartis-schliesst-vergleich-wegen-diskriminierung/50144702.html</a></p>
<p>&#8220;Novartis schließt Vergleich wegen Diskriminierung&#8221;</p>
<p>Ich persönlich bewerte dies als Anerkennung.</p>
<p>Und dass weibliche Führungskräfte ebenfalls im statistischen Mittel bekommen, das führe ich auf die ethische und moralische Qualität mancher Unternehmenskulturen zurück, die jede Einsparmöglichkeit und mangelnde Verhandlungshärte schamlos ausnutzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30147</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:08:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30147</guid>
		<description>@Katharina : &quot; sie fallen aber auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wie sie bei Männern üblich ist. &quot;
&quot;Vor diesem Hintergrund würde ich dafür plädieren, den Männern bei der Emanzipation von ihrer Gehalts-/Jobfixierung zu helfen.&quot;

Genauso definiere ich eine moderne, solidarische und integrative Männerbewegung, mit Themen wie work-life-balance, pluralisierten Lebensentwürfen, Vaterschaft, etc., u.a. mit positiven Auswirkungen auf die männliche Lebenserwartung und männliche Identitätsfindung.

Und wenn Statusdenken eher amüsiert oder mit einem verständnislosen Schulterzucken aufgenommen wird :

http://www.status-symptome.de/
(ist zwar eine reine Autowerbung, aber den Gedanken finde ich ausgesprochen nachdenkenswert)

müsste dies eigentlich zu einem Wertewandel zum Vorteil Aller führen, der über eine reine Profitorientierung hinausgeht, zu einer insgesamt gelasseneren Lebensweise und der Normalität, Machtaufgaben zwischen Frauen und Männern zu teilen.

M.E. wären damit auch egalisierende Effekte auf den pay-gap und das Geschlechterverhältnis insgesamt zu erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Katharina : &#8221; sie fallen aber auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wie sie bei Männern üblich ist. &#8221;<br />
&#8220;Vor diesem Hintergrund würde ich dafür plädieren, den Männern bei der Emanzipation von ihrer Gehalts-/Jobfixierung zu helfen.&#8221;</p>
<p>Genauso definiere ich eine moderne, solidarische und integrative Männerbewegung, mit Themen wie work-life-balance, pluralisierten Lebensentwürfen, Vaterschaft, etc., u.a. mit positiven Auswirkungen auf die männliche Lebenserwartung und männliche Identitätsfindung.</p>
<p>Und wenn Statusdenken eher amüsiert oder mit einem verständnislosen Schulterzucken aufgenommen wird :</p>
<p><a href="http://www.status-symptome.de/" rel="nofollow">http://www.status-symptome.de/</a><br />
(ist zwar eine reine Autowerbung, aber den Gedanken finde ich ausgesprochen nachdenkenswert)</p>
<p>müsste dies eigentlich zu einem Wertewandel zum Vorteil Aller führen, der über eine reine Profitorientierung hinausgeht, zu einer insgesamt gelasseneren Lebensweise und der Normalität, Machtaufgaben zwischen Frauen und Männern zu teilen.</p>
<p>M.E. wären damit auch egalisierende Effekte auf den pay-gap und das Geschlechterverhältnis insgesamt zu erwarten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30067</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:32:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30067</guid>
		<description>@Bernd: Interessanter Gedanke. Andererseits müssen Frauen, zumindest wenn sie allein erziehen, die Kinder in die Berechnung mit einfügen. Das ist auch nicht ohne.
Mein Eindruck ist eher, dass der zweite Teil deiner These (Quelle der eigenen Wertschätzung) zutrifft. Wenn Frauen wenig verdienen oder sogar ihren Job verlieren, sind sie nicht gerade glücklich, sie fallen aber auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wie sie bei Männern üblich ist. Und das gilt nicht nur dann, wenn sie einen &#039;Versorger&#039; zur Hand haben. 
Vor diesem Hintergrund würde ich dafür plädieren, den Männern bei der Emanzipation von ihrer Gehalts-/Jobfixierung zu helfen. (Das ist jetzt ein etwas ironischer Unterton, aber im wesentlichen ernst gemeint.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernd: Interessanter Gedanke. Andererseits müssen Frauen, zumindest wenn sie allein erziehen, die Kinder in die Berechnung mit einfügen. Das ist auch nicht ohne.<br />
Mein Eindruck ist eher, dass der zweite Teil deiner These (Quelle der eigenen Wertschätzung) zutrifft. Wenn Frauen wenig verdienen oder sogar ihren Job verlieren, sind sie nicht gerade glücklich, sie fallen aber auch nicht in eine tiefe Lebenskrise, wie sie bei Männern üblich ist. Und das gilt nicht nur dann, wenn sie einen &#8216;Versorger&#8217; zur Hand haben.<br />
Vor diesem Hintergrund würde ich dafür plädieren, den Männern bei der Emanzipation von ihrer Gehalts-/Jobfixierung zu helfen. (Das ist jetzt ein etwas ironischer Unterton, aber im wesentlichen ernst gemeint.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Moerken</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-30065</link>
		<dc:creator>Bernd Moerken</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:08:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-30065</guid>
		<description>&gt; Woran liegt es, dass Frauen mit weniger Geld einverstanden sind?

Vieleicht, weil Frau im Wohlfühlgehalt statistisch seltener teure Statussymbole einrechnen muss bzw eben jenes Gehalt seltener als Statussymbol oder Quelle der eigenen Wetschätzung hernimmt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Woran liegt es, dass Frauen mit weniger Geld einverstanden sind?</p>
<p>Vieleicht, weil Frau im Wohlfühlgehalt statistisch seltener teure Statussymbole einrechnen muss bzw eben jenes Gehalt seltener als Statussymbol oder Quelle der eigenen Wetschätzung hernimmt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29938</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:37:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-29938</guid>
		<description>@Fairfis : &quot;Diese Untersuchungen stützen im Allgemeinen die These, dass das x-chromosom in seinem Einfluss weit, weit hinter den sozialen Faktoren zurück steht.&quot;

Das ist ein interessanter Hinweis! Die Frage Biologie vs. soziokulturell hat meinem Eindruck nach mit der NMR-Technologie einen erheblichen Aufwind erfahren. Eine kritische Auseinandersetzung möchte ich hier gerne anbringen :

http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/97754.html

Für mich ist die Geschlechterthematik ein gordischer Knoten, der alle Effekte wie auch den gender-pay-gap begründet. Diesen zu entflechten wird m.E. viel Geduld, viel Verständnis und Veränderungsbereitschaft erforderlich sein, um den Unmut auf beiden Seiten abzubauen.

Insbesondere solchen Effekten sollte gemeinsam und auch sozial-politisch konsequent entgegengewirkt werden :

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2822662,00.html

http://www.politik.de/forum/wirtschaft/74301-wirtschaftspsychopathen.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/unternehmen/Wenn-skrupellose-Irre-die-Chefetagen-erobern_aid_59547.html

Ich denke, solche Phänomene sind für alle Arbeitnehmer nicht erstrebenswert.

Und damit sind wir auch beim Thema :

&quot;Frauen sind zufrieden damit, dass sie weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen...&quot;

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auf einige interessante Passagen aus &quot;Geschlechterdemokratie&quot;, Prof. Hollstein, 2004, aufmerksam zu machen :

„Wenn wir dann außerdem noch den das Selbstwertgefühl fördernden Umgang mit Misserfolg und Erfolg in Betracht ziehen und ihn mit den ungünstigeren Attributen der Mädchen vergleichen, die sich Fehlleistungen viel mehr zu Herzen nehmen, dann verwundert die männliche Vorherrschaft eigentlich nicht mehr (Bischof-Köhler, 2002, 327).“ (ebd. S. 262)

Wird dies verstärkt durch eine „jungengerechte“ Sozialisation mit Abhärtung und Selbstverleugnung, so ist m.E. auch die Lohnschere auch aus diesem Ansatz nachvollziehbar – genauso wie die geringere männliche Lebenserwartung. Und werden diese Effekte noch zusätzlich verstärkt durch o.g. vorkommende Managerqualitäten, dann kann ich verstehen, dass einzelne Frauen mit sozialisationsbedingt höherer Selbstempathie eine sich bietende Gelegenheit nutzen, sich aus dem Karriererad zurückzuziehen.

Abschließend interessant und erleichternd finde ich auch die These im o.g. Werk :

„Diese Differenzen zwischen den Geschlechtern werden im Ansatz der Psychobiologie als phylogenetisch bedingt verstanden; das bedeutet jedoch nicht ihre Invariabilität.“ (ebd. S. 262)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fairfis : &#8220;Diese Untersuchungen stützen im Allgemeinen die These, dass das x-chromosom in seinem Einfluss weit, weit hinter den sozialen Faktoren zurück steht.&#8221;</p>
<p>Das ist ein interessanter Hinweis! Die Frage Biologie vs. soziokulturell hat meinem Eindruck nach mit der NMR-Technologie einen erheblichen Aufwind erfahren. Eine kritische Auseinandersetzung möchte ich hier gerne anbringen :</p>
<p><a href="http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/97754.html" rel="nofollow">http://www.bdwi.de/forum/archiv/archiv/97754.html</a></p>
<p>Für mich ist die Geschlechterthematik ein gordischer Knoten, der alle Effekte wie auch den gender-pay-gap begründet. Diesen zu entflechten wird m.E. viel Geduld, viel Verständnis und Veränderungsbereitschaft erforderlich sein, um den Unmut auf beiden Seiten abzubauen.</p>
<p>Insbesondere solchen Effekten sollte gemeinsam und auch sozial-politisch konsequent entgegengewirkt werden :</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0" rel="nofollow">http://www.dw-world.de/dw/article/0</a>,,2822662,00.html</p>
<p><a href="http://www.politik.de/forum/wirtschaft/74301-wirtschaftspsychopathen.html" rel="nofollow">http://www.politik.de/forum/wirtschaft/74301-wirtschaftspsychopathen.html</a></p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/unternehmen/Wenn-skrupellose-Irre-die-Chefetagen-erobern_aid_59547.html" rel="nofollow">http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/unternehmen/Wenn-skrupellose-Irre-die-Chefetagen-erobern_aid_59547.html</a></p>
<p>Ich denke, solche Phänomene sind für alle Arbeitnehmer nicht erstrebenswert.</p>
<p>Und damit sind wir auch beim Thema :</p>
<p>&#8220;Frauen sind zufrieden damit, dass sie weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auf einige interessante Passagen aus &#8220;Geschlechterdemokratie&#8221;, Prof. Hollstein, 2004, aufmerksam zu machen :</p>
<p>„Wenn wir dann außerdem noch den das Selbstwertgefühl fördernden Umgang mit Misserfolg und Erfolg in Betracht ziehen und ihn mit den ungünstigeren Attributen der Mädchen vergleichen, die sich Fehlleistungen viel mehr zu Herzen nehmen, dann verwundert die männliche Vorherrschaft eigentlich nicht mehr (Bischof-Köhler, 2002, 327).“ (ebd. S. 262)</p>
<p>Wird dies verstärkt durch eine „jungengerechte“ Sozialisation mit Abhärtung und Selbstverleugnung, so ist m.E. auch die Lohnschere auch aus diesem Ansatz nachvollziehbar – genauso wie die geringere männliche Lebenserwartung. Und werden diese Effekte noch zusätzlich verstärkt durch o.g. vorkommende Managerqualitäten, dann kann ich verstehen, dass einzelne Frauen mit sozialisationsbedingt höherer Selbstempathie eine sich bietende Gelegenheit nutzen, sich aus dem Karriererad zurückzuziehen.</p>
<p>Abschließend interessant und erleichternd finde ich auch die These im o.g. Werk :</p>
<p>„Diese Differenzen zwischen den Geschlechtern werden im Ansatz der Psychobiologie als phylogenetisch bedingt verstanden; das bedeutet jedoch nicht ihre Invariabilität.“ (ebd. S. 262)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nadine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29871</link>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 17:40:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-29871</guid>
		<description>@Maskulin 

Niemand darf in Deutschland diskriminieren wie er oder sie will. Auch kein Autoverkäufer, denn das ist ein Massengeschäft und fällt in den zivilrechtlichen Teil des AGG. Das AGG schränkt die Vertragsfreiheit schon ein, es gibt allerdings Ausnahmen. Heißt aber nicht, dass jede_r jede_n diskriminieren darf. Das Grundgesetz regelt Verhältnis Staat / Bürger_in. Es gibt aber genügend Gesetze (Sozialgesetzbuch, AGG, BGB), die das Verhältnis Bürger_in/Bürger_in regeln und die Diskriminierung in weiten Teilen sanktionieren. Auch dort Ausnahmen! Letztlich dreht sich alles um die Regulation von Privatautonomie und Gleichheitsgebot in den entsprechenden Gesetzgebungen. Bitte vorher informieren und Pauschalaussagen vermeiden und noch eine Bitte: zurück zum Thema!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maskulin </p>
<p>Niemand darf in Deutschland diskriminieren wie er oder sie will. Auch kein Autoverkäufer, denn das ist ein Massengeschäft und fällt in den zivilrechtlichen Teil des AGG. Das AGG schränkt die Vertragsfreiheit schon ein, es gibt allerdings Ausnahmen. Heißt aber nicht, dass jede_r jede_n diskriminieren darf. Das Grundgesetz regelt Verhältnis Staat / Bürger_in. Es gibt aber genügend Gesetze (Sozialgesetzbuch, AGG, BGB), die das Verhältnis Bürger_in/Bürger_in regeln und die Diskriminierung in weiten Teilen sanktionieren. Auch dort Ausnahmen! Letztlich dreht sich alles um die Regulation von Privatautonomie und Gleichheitsgebot in den entsprechenden Gesetzgebungen. Bitte vorher informieren und Pauschalaussagen vermeiden und noch eine Bitte: zurück zum Thema!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maskulin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/selber-schuld-frauengehalter-studien/#comment-29870</link>
		<dc:creator>Maskulin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 16:37:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=12241#comment-29870</guid>
		<description>@Helga:

1. Kannste mal meinen letzten Kommentar anpassen, hab die HTML-Tags verhauen. Danke!
2. Gleiche IP wahrscheinlich von meinem ersten Kommentar mit Simones Kommentaren. Gleicher Internetanschluss (WG), aber meine anderen Kommentare kommen von 130.75.xxxxxx, also aus dem Netz der Uni Hannover.

Und nein, ich rase nicht dauernd zwischen Uni und Zuhause hin und her, nur um mit zwei Nicks zu posten ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Helga:</p>
<p>1. Kannste mal meinen letzten Kommentar anpassen, hab die HTML-Tags verhauen. Danke!<br />
2. Gleiche IP wahrscheinlich von meinem ersten Kommentar mit Simones Kommentaren. Gleicher Internetanschluss (WG), aber meine anderen Kommentare kommen von 130.75.xxxxxx, also aus dem Netz der Uni Hannover.</p>
<p>Und nein, ich rase nicht dauernd zwischen Uni und Zuhause hin und her, nur um mit zwei Nicks zu posten ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

