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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Was tun?!</title>
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		<title>Was ist eigentlich… ACTA?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittwoch vor einer Woche waren vor allem englisch-sprachige Webseiten schwarz. Hintergrund war das drohende Gesetz SOPA. Wie der Name “Stop Online Piracy Act” verhiess, sollte es Piraterie im Internet eindämmen – es war allerdings so schwammig geschrieben, dass es zur Abschaltung beliebiger Webseiten ohne Gerichtsverfahren geführt hätte. Nach dem massiven Protest schwand aber die Unterstützung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch vor einer Woche waren vor allem englisch-sprachige Webseiten schwarz. Hintergrund war das drohende Gesetz SOPA. Wie der Name “Stop Online Piracy Act” verhiess, sollte es Piraterie im Internet eindämmen – es war allerdings so schwammig geschrieben, dass es zur Abschaltung beliebiger Webseiten ohne Gerichtsverfahren geführt hätte. Nach dem massiven Protest schwand aber die <a href="http://netzpolitik.org/2012/review-der-sopa-blackout-day/" target="_blank">Unterstützung im US-Repräsentatenhaus</a> und das Gesetz wird erst einmal überarbeitet. (Schmankerl am Rande: Der Autor des Gesetzes, Lamar Smith, hatte auf seiner Webseite selbst <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,808897,00.html" target="_blank">Bilder ohne Genehmigung verwendet</a>.)</p>
<p>Damit allerdings ist das Thema „unliebsame Webseiten einfach abschalten“ noch lange nicht vom Tisch. Denn nun steht das internationale Handelsabkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) vor der Tür, wie <a href="http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/2012-01/fight-acta-here-we-go/" target="_blank">das <em>Kotzende Einhorn</em> erinnert</a>. Auch ACTA soll verhindern, dass im Internet das Urheberrecht verletzt wird – dies sollen bereits die Internetanbieter_innen machen, die dafür kontrollieren müssten, was ihre Kund_innen im Internet eigentlich machen. Nicht nur würde so massiv die Privatsphäre verletzt, auch die eigenmächtige Kappung von Internetzugängen durch die Provider steht im Raum: Sie würden zu privater Polizei und Richter_innen in einem. So hätte die <a href="http://edman.tumblr.com/post/1665038012/am-i-privilege-denying-dude" target="_blank">Kontroverse um den Privilege Denying Dude</a> auch mit der Sperrung des Internetzugangs für die Verantwortliche enden können, statt „nur“ mit einer Abmahnung.</p>
<p><iframe frameborder="0" width="480" height="270" src="http://www.dailymotion.com/embed/video/xlz8g0?defaultSubtitle=en"></iframe><br /><a href="http://www.dailymotion.com/video/xlz8g0_say-no-to-acta_news" target="_blank">Say no to ACTA</a> <i>von <a href="http://www.dailymotion.com/QuadratureDuNet" target="_blank">QuadratureDuNet</a></i></p>
<p><span id="more-26516"></span></p>
<p>Darüber hinaus bezieht ACTA „Piraterie“ auch auf materielle Güter wie Medikamente und Getreidesamen, die unter Patentschutz stehen, sowie gefälschte Waren, die vom Zoll beschlagnahmt und vernichtet werden können. Was bedeutet das? Aufgrund einer Klage von Apple darf Samsungs Tablet-PC Galaxy derzeit nicht in Europa verkauft werden. Es ist aber weiter möglich, den Tablet-PC im außer&shy;europäischen Ausland zu kaufen und dann nach Europa einzuführen. <a href="http://fm4.orf.at/stories/1693440/" target="_blank">Mit ACTA wäre dies illegal</a>, lediglich wer „weniger als drei Stück“ kauft, fiele unter Ver&shy;braucherschutz. Sammelbestellungen wären in Zukunft unmöglich. </p>
<p>Ein weiterer großer Kritikpunkt sind die Geheimverhandlungen hinter ACTA. Denn obwohl es Menschen in 39 Ländern betrifft und von ihren Regierungen unterzeichnet werden muss, ist der ganze Prozess weitestgehend hinter verschlossenen Türen erfolgt. Außerdem soll mit dem „ACTA Ausschuss“ ein Gremium zur Überwachung geschaffen werden, das weder demokratisch gewählt wird, noch zu transparentem und überprüfbaren Arbeiten verpflichtet wird.</p>
<p>Heute nun hat eine EU-Delegation das Abkommen <a href="http://netzpolitik.org/2012/eu-unterzeichnet-das-acta-abkommen/" target="_blank">unterzeichnet</a>, das Parlament muss allerdings noch nachziehen. Um dies zu verhindern ruft die „Digitale Gesellschaft“ dazu auf, seine <a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/" target="_blank">Abgeordneten im Europaparlament</a> zu kontaktieren und sie zu bitten, sich gegen ACTA einzusetzen. Für weitere Informationen zu ACTA gibt es eine <a href="http://vasistas-blog.net/2011/10/18/acta-warum-sich-politiker-und-burger-dafur-interessieren-sollten/" target="_blank">Infobroschüre</a>, die mittlerweile auch auf Deutsch vorliegt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26516&amp;md5=c23b1872e969c2472772c46229815f9b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frauen in der Wikipedia: Die Debatte geht weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo sind eigentlich die Frauen in … der Wikipedia? Um diese Variation einer im Internet schon viel zu häufig gestellten Frage ging es bereits 2010/2011 und derzeit wieder bei bei netzpolitik. Auffällig war zunächst die unterirdische Repräsentation von Frauen auf den Wikipedia-Startseiten. In den Kommentaren wurde dabei schnell deutlich, dass auch die Autor_innenschaft eher eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/880952c4bbe244b89260c6a7799b9697" width="1" height="1" alt=""/><em>Wo sind eigentlich die Frauen in … der Wikipedia?</em> Um diese Variation einer im Internet schon viel zu häufig gestellten Frage ging es bereits 2010/2011 und derzeit wieder bei <a href="http://netzpolitik.org/2012/sopa-blackout-warum-wikipedia-frauen-braucht/">bei netzpolitik</a>. Auffällig war zunächst die <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-frauenproblem-der-wikipedia/">unterirdische Repräsentation von Frauen auf den Wikipedia-Startseiten</a>. In den Kommentaren wurde dabei schnell deutlich, dass auch die Autor_innenschaft eher eine Autorenschaft ist, die Schreiberinnen eher abschreckt. So vermutete Justine Cassell, dass die <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2011/02/02/where-are-the-women-in-wikipedia/a-culture-of-editing-wars" target="_blank">Wikipedia-spezifische Diskussionskultur</a> es Frauen schwer mache, sich einzubringen. So müssten Einträge und Änderungen immer wieder verteidigt werden. Und auch wenn 2011 Amerikanerinnen sehr wohl in der Lage seien, sich auszudrücken und ihre Standpunkte zu verteidigen, würden sie immer noch schneller dafür negativ abgestempelt werden. Frei nach dem Klischee „Männer diskutieren, Frauen zicken“.</p>
<div id="attachment_26598" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.flickr.com/photos/jaaronfarr/1056922912/"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/wikiball-450x299.jpg" alt="Der obere Teil eines weißen Balls aus Puzzleteilen, in der Mitte ein großes W (aus dem Wikipedia-Logo)" title="A Wiki World by jaaron, on Flickr" width="450" height="299" class="size-large wp-image-26598" /></a><p class="wp-caption-text">CC-BY-2.0 jaaron</p></div>
<p>Was also ist zu tun? <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-frauenproblem-der-wikipedia/#comment-34062">Kommentatorin Angelika</a> wies damals schon auf einen <a href="http://suegardner.org/2010/11/14/unlocking-the-clubhouse-five-ways-to-encourage-women-to-edit-wikipedia/">Artikel von Sue Gardner</a> hin, der aufzeigt, wie Frauen fürs Programmieren (und damit auch Wikipedia) gewonnen werden können. Einige kamen schon in den <em><a href="http://maedchenmannschaft.net/4-wege-frauen-und-technik-zusammen-zu-bringen/">4 Wegen, Frauen und Technik zusammen zu bringen</a></em> vor, etwa: Hürden erkennen und abbauen, gezielt Frauen ansprechen und eine frauen-freundliche Arbeitsumgebung schaffen (z.B. auf sexistische Witze verzichten).</p>
<p>Einiges hat sich seitdem getan. So zweifelte noch 2011 Slate, ob der geringe Autorinnenanteil <a href="http://www.nytimes.com/roomfordebate/2011/02/02/where-are-the-women-in-wikipedia/a-culture-of-editing-wars" target="_blank">wirklich ein Problem sei</a>. Wohingegen die New York Times es problematisch fand, dass preisgekrönte Autorinnen nur kurz erwähnt werden, während männliche Computerspielcharaktere ausführlich dargestellt werden. Diese Debatten sind verstummt, inzwischen wurde eine <a href="https://lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/gendergap" target="_blank">Mailingliste zum Gender Gap</a> eingerichtet, Diversität soll eines der Hauptthemen der <a href="http://wikipedia-academy.de/2012/wiki/Main_Page" target="_blank">Wikipedia Academy 2012</a> werden, wie auch die <a href="http://wikimania2012.wikimedia.org/wiki/Submissions" target="_blank">Diskussionskultur bei der Wikimania 2012</a>. <span id="more-15349"></span></p>
<p>Die Ergebnisse sind allerdings durchwachsen. So wurden über die Mailingliste viele gute Ideen und Links getauscht und Probleme konstruktiv angegangen. Gleichzeitig taucht auch dort regelmäßig die Diskussion auf, ob Biologie oder „so sein“ Frauen nicht vielleicht doch von der Mitarbeit abhielte. Beschwerden über das Diskussionsklima in der Mailingliste werden abgebügelt, bis hin zum alten Spruch „ich als Frau finde das aber nicht schlimm“. Auch der Rat, als Frau nicht zu auffällig zu sein, um unerwünschte Kontaktaufnahmen zu verhindern, ist bereits gefallen. Und das alles auf einer Liste, die sich mit der Erhöhung der weiblichen Beteiligung an Wikipedia auseinandersetzt.</p>
<p>Nötig scheint vor allem die Etablierung klarer anti-sexistischer Grundsätze – was sich angesichts des Wikipedia-Aufbaus als äußerst schwierig erweist. Da es keine Vorgaben einer Unternehmensführung oder ähnlichem gibt, muss es zu Community-Absprachen kommen. Hier, so scheint es von außen, gibt es bisher wenig Ansätze. Stattdessen hofft man auf Änderung durch mehr Autor_innen und eine Veränderung der Community. Ob das funktionieren wird, bleibt abzuwarten – besonders wenn die immer wieder vorgebrachten Bedenken von Frauen nicht ernst genommen werden.</p>
<p>Auf die Ergebnisse und Impulse der Konferenzen bin ich daher gespannt. Es wäre schade, wenn es bei Appellen an „die Frauen, sich mehr zu beteiligen“ bliebe.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=15349&amp;md5=8748d79f9389bda8711bc09ef762c96a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sexistisch in den Advent und anderes Erhellendes in der Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[denkwerkstatt regt sich über die Titelgeschichte des Magazings profil auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft. paper cuts überlegt, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>denkwerkstatt</em> <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/11/21/vertrauen-in-die-partnerschaft-heist-unsere-finanzielle-absicherung-2/" target="_blank">regt sich</a> über die Titelgeschichte des Magazings <a href="http://www.profil.at/" target="_blank"><em>profil</em></a> auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft.</p>
<p><em>paper cuts</em> <a href="http://papercuttinghard.blogspot.com/2011/11/this-is-who-i-am-this-is-what-i-want.html" target="_blank">überlegt</a>, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. Aber statt Theorie hat sie jahrelange praktische Erfahrung damit, was es heißt &#8220;ein Mädchen&#8221; zu sein. Und ein paar Wünsche für eine besser Zukunft außerdem.</p>
<p><em>Ein Fremwörterbuch</em> <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/11/zwei-jahre-seit-marwa-el-sherbini-und.html" target="_blank">hinterfragt</a> &#8211; nicht zum ersten Mal &#8211; Rassismus als Randproblem und als in der rechten Szene verortetes Problem. Zwar setze langsam eine stärkere Sensibilisierung unter &#8220;Migranten, Deutschen mit Migrationshintergrund und engagierten autochtonen Deutschen&#8221;, aber was wir brauchen ist die ehrliche Auseinandersetzung in der Mehrheitsgesellschaft.</p>
<p><em>Piratenweib</em> <a href="http://www.piratenweib.de/weihnachtsgeschenk-gesucht" target="_blank">hält Ausschau</a> nach Weihnachtsgeschenken und entdeckt jede Menge sexistische Kackscheisse. Das zieht jede Menge Fragen nach sich, zum Beispiel warum sexistische Werbung Männer ins Lächerliche zieht und Frauen ins Sexuelle?</p>
<p>In würgende Weihnachtsstimmung bringt sich auch <em>kopfweh statt rausch</em> mit einem <a href="https://kopfwehstattrausch.wordpress.com/2011/11/21/axe-adventskalender-2011/" target="_blank">Blick</a> auf die Werbung für den nahenden Axe Weihnachtskalender. Jaja, die Geschenke von unseren Freunden der Deo-Vermarkung sind uns ohnehin die liebsten&#8230;</p>
<p>Die <em>kleine Ethnologin</em> hat sich durch die Zeitungen und ihre Darstellung von Frauen in der rechten Szene gelesen und <a href="http://kleineethnologin.wordpress.com/2011/11/22/braune-frauen/" target="_blank">kommentiert</a> die Berichte auf <em>SpOn</em>, in der <em>Sz</em> und <em>taz</em>.</p>
<p><em>Astrodicticum Simplex</em> geht in Deckung angesichts <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/11/wissenschaft-fur-madchen-der-rosaeinhornglitzerwahnsinn.php" target="_blank">pink-mit-grusel Spielsachen</a>, die Mädchen Wissenschaft näher bringen sollen. Das ist auch ein gutes Beispiel für <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/ClarkesLawForGirlsToys" target="_blank">Clarke&#8217;s Law for Girls&#8217; Toys</a>.</p>
<p>Wikimedia-Geschäftsführerin Sue Gardner war gerade in Deutschland zu Besuch und hat in unterschiedlichen Interviews eine Erhöhung der Autorinnenquote bei Wikipedia gefordert. Warum es nicht so leicht ist, in dem Männerclub einen Pumps auf den Boden zu kriegen, <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/warum-wikipedia-ein-maennerclub-ist" target="_blank">erklärt</a> Andreas Kemper  im Blog von <em>der Freitag</em>.</p>
<p><em>Adrians Blog</em> <a href="http://blog.adrianlang.de/?p=884" target="_blank">wägt</a> die Vorteile einer (pro)feministischen Männerorganisation ab. Neben theoretischen Aspekten wie Reflexion und Männlichkeitsforschung könnten Demos und Engagement in Gruppen und im Netz auch aktionistisches Potential entfalten.</p>
<p><em>Anarchie und Lihbe</em> <a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2011/11/23/die-fratze-fremdheit/" target="_blank">berichtet</a>, wie sie der sexuellen Belästigung während ihrer Ägyptenreise mit einer hässlichen Gummifratze begegnete. Lustig ist das nicht, eher verwirrend und von nachdenklichen Fragen begleitet.</p>
<p><em>Genderverrückt</em> nennt sich ein <a href="http://genderverrueckt.blogsport.de/2011/11/23/initialisiere-queering-sequenz/" target="_blank">neues Gender-Blog</a>, geschrieben von jemandem &#8220;meist als männlich gelesen&#8221; mit dem Ziel &#8220;ohne Pathos und eher der Konvention gerecht: Hegemoniale Männlichkeit dekonstruieren, männliche Identität queeren.&#8221;</p>
<p><em>So Let&#8217;s Have A Baby</em> zeigt ein <a href="http://soletshaveababy.wordpress.com/2011/11/24/christen-konnen-homos-kein-kind-anvertrauen-warum-eigentlich/" target="_blank">Schauspiel in drei Akten</a>: SAT 1 und die Frage, warum Homos eigentlich keine Kinder adopieren können. In den Hauptrollen: eine lesbische Frau, ein schwuler Mann und zwei &#8211; das Gesetz Gottes &#8211; vertretende Christen.</p>
<p>Und noch ein aktueller <strong>Termin</strong>:</p>
<p>Am 1. Dezember stellen im Audimax der Uni Halle ab 19 Uhr  Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren <a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/2011/11/18/gesa-mayerrobin-bauer-monopoly-monogamie-norm-und-polyamory-auf-dem-spielfeld-der-besitzanspruche-der-aushandlungsprozesse-und-des-bekanntgehens/" target="_blank">Vorträgen</a> die Monogamie sowohl in hertero- als auch homosexuellen Beziehungen als romantisiertes Ideal in Frage.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25329&amp;md5=8f95e511d93f900b78998765647b5078" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rumänische FeministInnen protestieren gegen Gewalt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/rumaenische-feministinnen-protestieren-gegen-gewalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewalt gegen Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, organisiert die rumänische AktivistInnen-Gruppe FILIA eine Protestaktion gegen die Verdrängung dieses Themas in der lokalen Öffentlichkeit. Mit einer Demo vor dem Parlament in Bukarest will die universitätsnahe feministische Initiative konkrete Gesetzesänderungen erreichen. So soll in Fällen von physischer Gewalt der frühzeitige Einsatz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, organisiert die rumänische <a href="http://www.centrulfilia.ro/" target="_blank">AktivistInnen-Gruppe FILIA</a> eine Protestaktion gegen die Verdrängung dieses Themas in der lokalen Öffentlichkeit. Mit einer Demo vor dem Parlament in Bukarest will die universitätsnahe feministische Initiative konkrete Gesetzesänderungen erreichen. So soll in Fällen von physischer Gewalt der frühzeitige Einsatz der Behörden erleichtert, das Netz von Frauenhäusern ausgebaut und die Täter tatsächlich bestraft werden. Vor allem wollen aber die akademisch geprägten AktivistInnen ein Zeichen setzen und das Problem endlich auf die politische Agenda bringen.</p>
<div id="attachment_25169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-25169" title="Plakat" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/plakat-300x200.jpg" alt="Plakat der Organistaion FILIA: Das Gesicht einer jungen blonden Frau mit einem großen Bluterguss auf der Wange" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Aufruf zum Stopp von Gewalt gegen Frauen. Copyright FILIA</p></div>
<p>Das ist eine durchaus sinnvolle Idee, die mittlerweile eine breitere Unterstützung – unter anderen auch bei den schwulen und Roma-Organisationen – gefunden hat. Denn schon die offiziellen Statistiken erzählen eine grausame Geschichte. Zwischen 2004 und 2008 wurden in Rumänien fast 50.000 Frauen Opfer häuslicher Gewalt, die in rund 700 Fällen tödliche Folgen hatte: Im Durchschnitt wurde also alle zwei Tage eine Rumänin umgebracht. Im Jahr 2009 stieg die jährliche Opferzahl noch einmal dramatisch um acht Prozent auf 12.000 an. War es die Wirtschaftskrise, die viele Menschen in die Arbeitslosigkeit und Armut getrieben hat und die reale Opferzahl steigen ließ? Oder war es im Gegenteil ein erhöhtes Problembewusstsein, ein moderneres Selbstverständnis, das immer mehr Frauen den Mut gab, das Schweigen zu brechen?</p>
<p>Wir wissen es nicht. Diese schreckliche Zahl lässt sich schwer einschätzen. Armut scheint auf dem ersten Blick keine wichtige Rolle zu spielen. Zwar verdienen 60 Prozent der Opfer weniger als das rumänische Durchschnittseinkommen (das sind im Monat 350 Euro netto). Aber das ist ja eben das „normale“ Verhältnis für Frauen. Fakt ist, dass das finanzielle Argument in vielen Fällen schwer wiegt, wenn es darum geht, zu entscheiden, ob frau sich weiterhin schlagen lässt, oder plötzlich auf der Straße landet. Die aktuell verfügbaren Plätze in Frauenhäusern decken nämlich keine fünf Prozent des offiziellen Bedarfs.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25171&amp;md5=7a383098add1cc81734ad9eae7462397" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Im Osten nichts Neues?]]></series:name>
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		<title>Mutterschutz in der EU-Diskussion</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mutterschutz-in-der-eu-diskussion/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 09:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Salut, ich möchte euch heute vom aktuellen Stand der Revision der sog. Mutterschutz-Richtlinie berichten. Die derzeit gültige Richtlinie stammt aus dem Jahr 1992 und gewährt Arbeitnehmerinnen mindestens 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub und legt Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz für Schwangere und Wöchnerinnen, wie es so schön heißt, fest. Außerdem schließt sie Kündigungen von Arbeitnehmerinnen während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salut,</p>
<p>ich möchte euch heute vom aktuellen Stand der Revision der sog. <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31992L0085:DE:HTML" target="_blank">Mutterschutz-Richtlinie</a> berichten. Die derzeit gültige Richtlinie stammt aus dem Jahr 1992 und gewährt Arbeitnehmerinnen mindestens 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub und legt Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz für Schwangere und Wöchnerinnen, wie es so schön heißt, fest. Außerdem schließt sie Kündigungen von Arbeitnehmerinnen während des Mutterschutzes aus.</p>
<p style="text-align: left;"><img title="Illustration: (c) Eva Hillreiner" src="../wp-content/uploads/2009/06/europakolumne.jpg" alt="Illustration: (c) Eva Hillreiner" width="450" height="293" /></p>
<pre>(c) Eva Hillreiner, <a href="http://www.evahillreiner.de/" target="_blank">www.evahillreiner.de</a></pre>
<p>Im Jahr 2008 legte die Europäische Kommission einen <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2008:0637:FIN:DE:HTML" target="_blank">Vorschlag zur Überarbeitung</a> der Richtlinie vor. Darin erhöhte sie den Anspruch auf Mutterschutzurlaub auf 18 Wochen und legte außerdem fest, dass die ersten sechs Wochen nach der Geburt verpflichtend seien, die restlichen zwölf Wochen flexibel vor oder nach der Geburt genommen werden können und dass eine Kündigung innerhalb 6 Monaten nach dem Mutterschaftsurlaub nur mit ausreichender Begründung durch den Arbeitgeber möglich sei. Die Kommission räumte in ihrem Vorschlag den Mitgliedsstaaten einen gewissen Spielraum ein. So könnten diese die Höhe der Vergütung während des Mutterschaftsurlaubs selbst festlegen, solange er die Höhe des Krankengeldes nicht unterschreitet.</p>
<p>Im Oktober 2010 verabschiedete das Europäische Parlament nach langen und kontrovers geführten Diskussionen seine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2010-0373+0+DOC+XML+V0//DE" target="_blank">Resolution</a>, in der es 20 Wochen voll bezahlten Mutterschaftsurlaub forderte und diesen Anspruch auch auf Selbstständige ausdehnte. Eine weitere Neuerung war der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub, den das Europaparlament in seiner Resolution einfordert und der zu einem Hauptstreitpunkt zwischen Parlament, Rat und Kommission wurde.</p>
<p>Wie sieht es heute aus, ein Jahr nach Verabschiedung der Resolution?</p>
<p>Der Rat hat bisher nicht offiziell auf die Resolution des Parlaments geantwortet. Aus internen Berichten wurde jedoch mehrfach deutlich, dass sich eine Gruppe von acht bis elf Mitgliedsstaaten (darunter Großbritannien, die Tschechische Republik und Deutschland) im Rat vehement gegen die EP-Position ausspricht. Hauptargument der GegnerInnen sind die Kosten, die ein längerer und voll bezahlter Mutterschaftsurlaub sowie der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub mit sich brächten.<br />
Machbarkeitsstudien, die sowohl von der Kommission und vom Europaparlament in Auftrag gegeben wurden, zeigen ein unterschiedliches Bild: Zwar käme es in einigen Mitgliedssaaten tatsächlich zu signifikanten Mehrkosten (zum Beispiel in Deutschland, wo bisher nur die Mindestdauer von 14 Wochen gewährt wird), in Ländern mit höheren Standards fielen diese jedoch erheblich geringer aus. Außerdem wurde in der Studie des Parlaments klar, dass schon ein minimaler Anstieg der Beschäftigungsquote der Frauen alle Mehrkosten ausgleichen würde.</p>
<p>Da es im Rat zum Stillstand der Verhandlungen gekommen ist, hat die Berichterstatterin der Mutterschutz-Richtlinie im Parlament, die portugiesische Sozialdemokratin Edite Estrela, in einer <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+OQ+O-2011-000184+0+DOC+XML+V0//DE" target="_blank">mündlichen Anfrage</a> den Rat zur Stellungnahme aufgefordert. Die Antwort des Rates könnt ihr naträglich in der <a href="http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?date=20111025&amp;language=de" target="_blank">Plenardebatte</a> vom 25. Oktober verfolgen.</p>
<p>Grüße aus Brüssel,</p>
<p>Eure Franziska</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24426&amp;md5=7ef5f48c0c37ff6fb41835983e8bc6c1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Post aus Brüssel]]></series:name>
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		<title>Der lange Arm der Pseudowissenschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder werden &#8220;den Unterschieden zwischen Mann und Frau“ lange Artikel in den Mainstream-Medien gewidmet. Auf Spiegel-Online gibt es sogar eine spezielle Themenseite, die den mehr oder weniger expliziten Anspruch hat, die wichtigsten Ergebnisse der Wissenschaft zu diesem beliebten Themenkomplex zu popularisieren. Doch sofort kommt der erste Schock durch das total stereotypische „Aufmacher-Bild“: Er und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Immer wieder werden &#8220;den Unterschieden zwischen Mann und Frau“ lange Artikel in den Mainstream-Medien gewidmet. Auf <em>Spiegel-Online</em> gibt es sogar eine spezielle <a href="http://www.spiegel.de/thema/maenner_und_frauen/" target="_blank">Themenseite</a>, die den mehr oder weniger expliziten Anspruch hat, die wichtigsten Ergebnisse der Wissenschaft zu diesem beliebten Themenkomplex zu popularisieren. Doch sofort kommt der erste Schock durch das total stereotypische „Aufmacher-Bild“: Er und Sie, den aktuellen Schönheitsidealen perfekt entsprechende, weiße, junge, moderne Adam und Eva vor grünem Waldhintergrund, also vermutlich in Rousseaus Naturzustand.</p>
<p>Der erste Eindruck täuscht leider nicht: Bei den meisten Texten der Rubrik – und <em>Spiegel-Online</em> ist nur das bekannteste Beispiel – handelt es sich um leichte Lektüren, die sich bei Kaffee- und Cocktail-Party-Gesprächen schnell reproduzieren lassen und gut unter dem Motto „Die LeserInnen bloß nicht überfordern!“ stehen könnten. Einer der letzten Beiträge auf der Themenseite verspricht zum Beispiel eine Lösung für das Problem, <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,782081,00.html" target="_blank">warum Frauen besser über Kummer reden können</a>. Doch schon der Lead-Absatz dämpft die Erwartungen: „US-Psychologen haben jetzt eine Erklärung gefunden. Aber ist die wirklich logisch?”.</p>
<p>Nach einer kritischen Lektüre des Artikels muss nicht nur festgestellt werden, dass die Antwort auf die ursprüngliche Frage völlig ausbleibt, und der Titel sich als billiger Trick entpuppt. Darüber hinaus wird klar, dass selbst die zu popularisierende „Wissenschaft“ oberflächlich und letztendlich nichtssagend ist. Jungs und Mädchen wurden gefragt, warum sie über persönliche Probleme reden, oder warum sie dies eben vermeiden; mehr Jungs als Mädchen geben an, dass sie solche Gespräche „sinnlos“ finden und dass sie sich dabei „weird“ fühlen; die „Wissenschaftler“ nehmen dies ernst und für bare Münze; es finden keine weiteren Tests und kein Interpretieren von Ergebnissen statt.</p>
<p>Ohne Wenn und Aber haben solche Texte – im Spiegel und in zahlreichen anderen Magazinen – einen ziemlich großen Einfluss auf die Mainstream-LeserInnen. Und mehrere Fragen liegen nahe: Wieso merkt niemand, dass hier der Unterschied zwischen dem vermeintlichen Anspruch und dem konkreten Inhalt lächerlich hoch ist? Warum fällt niemandem auf, dass eine solche „Studie“ wenig Ernstzunehmendes, geschweige denn Wissenschaftliches zu bieten hat? Dazu nur eine erste Konklusion: Aufklärung darüber, wie gute, kritische Sozialwissenschaft auszusehen hat, gehört als Priorität auf die feministische Agenda. Denn die Emanzipation von Pseudopsychologie ist ein wichtiger Teil der allgemeinen Emanzipation. <strong></strong></p>
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		<series:name><![CDATA[Neues vom Quotenmann]]></series:name>
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		<title>Angst vor Frauen als Ursache für Sexismus?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 15:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell bei Twitter rumgereicht wird ein Interview mit dem Sozialpsychologen Rolf Pohl, das Heide Oestreich 2009 für die taz geführt hat.  Pohl lehrt  an der Uni Hannover Sozialpsychologie, seine Arbeitsschwerpunkte sind laut Wikipedia männliche Sexualität und Geschlechtsidentität, Antisemitismusforschung sowie psychoanalytische und sozialpsychologische Fragen zu NS-Tätern und ihren Verbrechen.  Amüsantes* &#8220;biografisches&#8221; Detail am Rande: Auf einer  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell bei Twitter rumgereicht wird <a href="http://www.taz.de/%2131436/" target="_blank">ein Interview mit dem Sozialpsychologen Rolf Pohl</a>, das Heide Oestreich 2009 für die <a href="http://www.taz.de/" target="_blank">taz</a> geführt hat.  Pohl <a href="http://rolf.pohl.phil.uni-hannover.de/" target="_blank">lehrt  an der Uni Hannover Sozialpsychologie</a>, seine Arbeitsschwerpunkte sind laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Pohl" target="_blank">Wikipedia</a> männliche Sexualität und Geschlechtsidentität, Antisemitismusforschung sowie psychoanalytische und sozialpsychologische Fragen zu NS-Tätern und ihren Verbrechen.  Amüsantes* &#8220;biografisches&#8221; Detail am Rande: Auf einer  maskulistischen und hier sicherlich nicht verlinkten (aber bei Bedarf leicht googlebaren) Website wird Pohl als &#8220;Nestbeschmutzer&#8221;, der &#8220;Angehörige des Geschlechts, dem er selber angehört, degradiert&#8221;, an den &#8220;Pudel-Pranger&#8221; gestellt und ihm wird &#8211; Achtung, Realsatire &#8211; die  &#8220;mutwillige Gefährdung des Geschlechterfriedens durch Schaffung eines männlichen Feindbildes&#8221; vorgeworfen&#8230;</p>
<p>Das Interview ist also nicht brandaktuell,  aber interessant genug, um hier jenen, die den Artikel noch nicht kennen (ich gehörte bis vor sehr kurzem selbst auch dazu) nochmal vorgestellt zu werden &#8211; zumal er inhaltlich innerhalb der letzten zwei Jahre wenig an Aktualität verloren hat.  Der  für meinen Geschmack streckenweise recht pampige Ton in den Fragen von Heide Oestreich, der wohl spritzig-kess bis konfrontativ-investigativ rüberkommen soll, mag zwar bisweilen etwas nerven, doch es lohnt, sich Pohls Ausführungen zu Gemüte zu führen.</p>
<p>Hier eine Kostprobe:</p>
<blockquote><p>Aber &#8220;Sexismus&#8221; war eine Kampfparole in einer Zeit, in der Männer ihren Herrschaftsanspruch noch ganz offen formulierten. Heute ist sexistisches Verhalten offiziell verpönt, wir haben eine rhetorische Modernisierung erlebt. Weil die Diskriminierungen subtiler geworden sind, wirkt der Begriff nun ungenau. Ich würde auch nicht mehr sagen, wir leben in einem Patriarchat, sondern: Wir leben in einer männlich dominierten Gesellschaft mit klaren Geschlechterhierarchien. Niemand sagt mehr: Eine Frau darf nicht Bundeskanzlerin oder Führungskraft werden. Aber die Eigenschaften, die etwa dem Amt von Frau Merkel zugeschrieben werden, sind einer positiven Vorstellung von dominanter Männlichkeit entliehen. Und dann ist das Geschlecht der Amtsinhaberin natürlich mediales Dauerthema. Dieser Umstand ist mit &#8220;hegemonialer Männlichkeit&#8221; besser beschrieben als mit dem Begriff Patriarchat, in dem eine Frau auf dem Posten des Kanzlers nicht akzeptabel ist.</p></blockquote>
<p>A propos <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hegemonie" target="_blank">hegemoniale</a> Männlichkeit: Das Interview selbst ist ein Paradebeispiel dafür, wessen Positionen zu Genderfragen  als Expertise aufgegriffen, verbreitet und zur Kenntnis genommen werden und welche medial ein eher randständiges Dasein führen&#8230;</p>
<p>Spannend wird es vor allem da, wo Pohl  männliche Angst als wesentlichen Faktor für die von ihm beschriebenen gesellschaftlichen Schieflagen ausmacht &#8211; diese These eignet sich sicherlich hervorragend zum Diskutiertwerden. Ich persönlich hoffe vor allem, dass Pohl (z.B. durch Verfolgen der <a href="http://maedchenmannschaft.net/maedchenmannschaft/" target="_blank">Mädchenmannschaft</a> :-) ) mittlerweile sein anscheinend etwas verzerrtes Bild des &#8220;neuen Feminismus&#8221;, der angeblich Männlichkeitsideale nicht infrage stelle, die vorherrschenden Machtstrukturen nicht analysiere und dem allgemeinen Trend der Individualisierung folgen würde, revidiert hat. Zugegeben,  im Interview wird nicht zu 100% klar, ob er damit seine eigene Auffassung beschreibt oder die mediale Darstellung des Phänomens <a href="http://maedchenmannschaft.net/wir-alphamaedchen/" target="_blank">&#8220;Alphamädchen&#8221;</a> kritisiert.  Stimmt letzteres, ist es umso mehr schade, dass er die Gelegenheit nicht genutzt hat, da was richtig zu stellen.</p>
<p>____________________________________________</p>
<p>*Ich hoffe inständig, dass die maskulistischen Verunglimpfungen keinerlei negativen Folgen für Herrn Pohl und die anderen dort diffamierten Personen haben/hatten und sie sich daher selbst auch über die Lächerlichkeit dieser Anwürfe amüsieren können/ konnten  -  ansonsten wäre es natürlich absolut verfehlt, meinen Fund als auch nur ansatzweise &#8220;amüsant&#8221; zu bezeichnen.</p>
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		<title>Männer designen T-Shirts gegen Gewalt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/maenner-designen-t-shirts-gegen-gewalt/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahllose Mädchen und Frauen sind von Gewalt betroffen &#8211; täglich, weltweit. Sie werden Opfer von häuslicher Gewalt, Vergewaltigung oder Verstümmelung, von sexualisierter Gewalt, Menschenhandel oder sogenannten &#8220;Ehrenmorden&#8220;. Für Frauen und Mädchen in der Altersgruppe 16 bis 44 Jahre stellt derartige sexistisch motivierte Gewalt eine der hauptsächlichen Todes- und Verletzungsursachen dar, so das Netzwerk UNiTE to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahllose Mädchen und Frauen sind von Gewalt betroffen &#8211; täglich, weltweit. Sie werden Opfer von häuslicher Gewalt, Vergewaltigung oder Verstümmelung, von sexualisierter Gewalt, Menschenhandel oder sogenannten &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=eLuXy8B1iYI" target="_blank">Ehrenmorden</a>&#8220;. Für Frauen und Mädchen in der Altersgruppe 16 bis 44 Jahre stellt derartige sexistisch motivierte Gewalt eine der hauptsächlichen Todes- und Verletzungsursachen dar, so das Netzwerk <a href="http://www.saynotoviolence.org/" target="_blank">UNiTE to End Violence against Women</a>, das vor diesem Hintergrund von einer &#8220;globalen Pandemie&#8221; spricht. Seit 2008 ist das <a href="http://www.un.org/en/women/endviolence/who.shtml" target="_blank">Netzwerk aus verschiedenen Organen der Vereinten Nationen</a>  unter der Federführung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon <a href="http://www.un.org/en/women/endviolence/what.shtml" target="_blank">aktiv</a>, geleitet von der Motivation, jegliche Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in allen Teilen der Welt zu beseitigen. Um diesem ambitionierten Ziel näher zu kommen, hat UNiTE nun einen Wettbewerb ins Leben gerufen, der nicht zuletzt wegen seiner Zielgruppe interessant ist: Er <a href="http://www.un.org/en/women/endviolence/network.shtml" target="_blank">richtet sich an Männer</a> zwischen 18 und 25 Jahren, welche weltweit aufgerufen sind, ein <a href="http://unitetshirtcompetition.org/en/home" target="_blank">T-Shirt-Motiv für die Kampagne zu designen</a>. Die erstmal relativ weitgefassten Vorgaben:</p>
<ul>
<li>Stell dir vor, wie die Welt ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen aussähe</li>
<li>Beziehe dich im großen Maßstab und positiv auf die Konzepte Gleichberechtigung, Diversität und Respekt</li>
<li>Setz deine Fantasie und künstlerische Fähigkeiten dafür ein, Stellung zu beziehen und dich gegen alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen auszusprechen.</li>
</ul>
<p>Eine hochkarätig besetzte <a href="http://unitetshirtcompetition.org/en/judges" target="_blank">internationale Jury</a> wird die eingereichten Beiträge beurteilen, als Gewinn winkt eine Reise nach New York City, wo im Rahmen einer UN-Veranstaltung der Preis für den besten Entwurf verliehen wird.</p>
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		<title>Liebe Gaffer, Macker und Sexisten: Slut the fuck up!</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/liebe-gaffer-macker-und-sexisten-slut-the-fuck-up/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
		<category><![CDATA[SlutWalk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschlandweiten Slutwalks begannen am 23. Juli in Passau, am Samstag ging die Welle in sieben Städten weiter. Besonders toll waren auch die Mobilisierungsaktionen kleinerer Städte beispielsweise nach Hamburg. Freiburg, Münster, Leipzig und Dresden stehen die Demos gegen Vergewaltigungsmythen und sexualisierter Gewalt noch bevor, hoffentlich ziehen auch andere Städte bald nach. In unserer nächsten Blogschau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschlandweiten Slutwalks begannen am 23. Juli in Passau, am Samstag ging die Welle in sieben Städten weiter. Besonders toll waren auch die Mobilisierungsaktionen kleinerer Städte beispielsweise nach Hamburg. <a href="http://www.facebook.com/pages/Slutwalk-Freiburg/111273938963553" target="_blank">Freiburg</a>, <a href="http://www.facebook.com/pages/Slutwalk-M%C3%BCnster/217645021608793" target="_blank">Münster</a>, <a href="http://www.facebook.com/SlutWalkLeipzig" target="_blank">Leipzig</a> und <a href="http://www.facebook.com/pages/SlutWalkDresden/140873632654061?ref=ts" target="_blank">Dresden</a> stehen die Demos gegen Vergewaltigungsmythen und sexualisierter Gewalt noch bevor, hoffentlich ziehen auch andere Städte bald nach.</p>
<p>In unserer nächsten Blogschau werden wir die Eindrücke einzelner Teil­nehmer_innen vorstellen. Neben viel Empowerment, Solidarität, guter Laune und feministischer Wut wollen wir an dieser Stelle auch über die unschönen Seiten des vergangenen Samstags berichten. Als Mitorganisatorin des Berliner Slutwalks bin ich sehr verärgert über solche Erlebnisse, <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/08/15/slutwalk-berlin/" target="_blank">wie auf dem Mädchenblog zu lesen</a>: Gaffertum, Mackertum, sexistische und sexualisierte Übergriffe von Außen­stehenden während der Demo.</p>
<div id="attachment_22207" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><a href="http://christinastoll.wordpress.com/2011/08/13/slut-the-fuck-up/"><img class="size-medium wp-image-22207" title="Foto: Christina Stoll" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/slutwalkberlin-46.jpg" alt="" width="460" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Christina Stoll</p></div>
<p>Ich bin verärgert, weil es nahezu unmöglich ist, eine solch riesige Demo (etwa 3500 Teilnehmer_innen) in diesem Rahmen als Safe Space zu gestalten oder beschissene Situationen von vornherein auszuschließen. Schwierig ist es auch, jede Situation vor ihrem Entstehen einschätzen zu können, immer richtig und unverzüglich im Sinne der Betroffenen zu reagieren.</p>
<p>Die Kritik, die das Mädchenblog an den Veranstalter_innen äußert, ist wichtig und sollte für weitergehende Diskussionen sorgen, um Interventionsstrategien zu verbessern und auszubauen. Wir haben zwar im Vorfeld Aufklärungsarbeit geleistet, Ordner_innen und Awarenessteams eingesetzt, doch wir konnten nicht alle Teilnehmer_innen auf solche Übergriffe in geeigneter und nötiger Weise vorbereiten, obwohl allen klar war &#8211; auf den Slutwalks wird es zu Formen von Übergriffen von Außenstehenden kommen. Wir konnten nicht für alle da sein, wir konnten nicht immer einschreiten, viele Situationen werden wir nicht mitbekommen haben. Wir waren deshalbauf das solidarische Eingreifen der Teilnehmenden angewiesen, was in den Situationen, die ich selbst erlebt und zugetragen bekommen habe, super funktioniert hat. Vielen Dank.</p>
<p><span id="more-22202"></span></p>
<p>Besonders traurig ist in diesem Zusammenhang das Verhalten von Presse und Polizei. In mehreren Situationen sind die Beamten nicht eingeschritten, um Menschen aus der Demo zu entfernen, die aggressiv und diskriminierend gegen Teilnehmende vorgegangen sind &#8211; auch nach mehrmaligen Bitten seitens der Veranstalter_innen nicht. Die Teilnehmer_innen mussten sich weiter beschimpfen, bewerfen, beglotzen und fotografieren/filmen lassen. Das einzige, was in diesen Situationen möglich war, war der Schutz der Betroffenen vor weiteren Übergriffen und das Eingreifen der Veranstalter_innen, Ordner_innen und Awarenessteams selbst gegen die Verantwortlichen &#8211; allerdings auf eigene Gefahr. Ob das immer für die Betroffenen zufriedenstellend gelungen ist, lässt sich leider nicht abschließend beurteilen.</p>
<div id="attachment_22214" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/juska/6040971208"><img class="size-medium wp-image-22214" title="Slutwalk Berlin" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/6040971208_45b01ba3f4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Juska Wendland (CC-BY-NC)</p></div>
<p>Absolut inakzeptabel war auch das Arbeiten der Presse. Bereits vor Demo­beginn liefen sie scharen­weise auf die ersten versammelten Teilnehmer_innen zu, über­schritten jede persön­liche Grenze, waren übergriffig und akzeptierten kein Nein, wenn eine_r nicht fotografiert werden wollte. Obwohl sie mehrmals von den Veran­stalter_innen gebeten wurden, respektvoll zu agieren. Lediglich einige wenige fragten, bevor sie ein Foto schossen oder die Kamera auf Teilnehmende hielten. Wiederum andere waren sich nicht zu schade, sexistische Sprüche zu klopfen, wenn Teilnehmer_innen &#8220;not amused&#8221; über ihre Anwesenheit waren.</p>
<p>Als sich der Demozug auf den Weg machte, hatten Ordner_innen massive Probleme, Pressemenschen und Kamerateams an den Rand zu drängen, einige verhinderten das Vorankommen des Demozuges und gefährderten sich und andere Teilnehmer_innen. Einer Teilnehmer_in wurde unbemerkt aus kurzer Distanz unter den Rock fotografiert, bei den meisten schien nur der Körper von Interesse, politische Botschaften und die Menschen, die sie vortrugen, waren offenbar keine wertvollen Motive. Verteilte Infoflyer und Verhaltensregeln wurden teilnahmslos zusammengeknüllt und weggeworfen, Aufforderungen zum Verlassen der Demo ignoriert.</p>
<p>Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass wirklich alle Teilnehmenden sich gemeinsam gegen diese Vorfälle gestellt haben, überall dort eingeschritten sind, wo es zu Übergriffen und Diskriminierungen kam. Einige fotografierten zurück &#8211; was zu sichtbaren Irritationen der gaffenden Außenstehenden und Pressemenschen führte. Spontan schlossen sich solidarisch Zeigende dem Demozug an.</p>
<p>Für die kommenden Slutwalks ist eine noch größere Anzahl an Ordner_innen und Awarenessteams nötig, um die Demos für alle Teilnehmenden so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch Performances und Botschaften (neben den vielen Transparenten, Sprechchören, Musik und Reden), die Verantwortliche unter Druck setzen, wären möglich. Über den Slutwalk in Frankfurt a.M. ist von <a href="http://de.indymedia.org/2011/08/313997.shtml" target="_blank">Wasserbomben gegen sexistische Pöbler</a> zu lesen :)</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/search/?q=slutwalk+berlin" target="_blank">Mehr Fotos vom Slutwalk Berlin auf Flickr</a></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/PYeRN5aYfCc" frameborder="0" width="460" height="292"></iframe></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yZVYOqVpSmc" target="_blank">Weitere Impressionen auf Youtube</a></p>
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		<title>SlutWalks brauchen eure Unterstützung!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Terminkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun?!]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung statt Posen]]></category>
		<category><![CDATA[SlutWalk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heiße Vorbereitungsphase der SlutWalks in Deutschland beginnt: Noch fünf Tage bis zu den deutschlandweiten Demonstrationen gegen sexuali&#173;sier&#173;te Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. Doch es gibt noch viel zu tun bis dahin und auch auf dem Walk selbst brauchen die Organisator&#173;_innen nicht nur jede Menge Teil&#173;nehmende, sondern auch unzählige hel&#173;fende Hände, die gemeinsam anpacken, um Slut&#173;Walks hierzulande [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22094" title="Slutwalk Hamburg" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk_hamburg.jpg" alt="Plakat des Slutwalk Hamburg - blaue Turnschuhe und rosa High Heels an einer Wäscheleine" width="180" height="250" /></p>
<p>Die heiße Vorbereitungsphase der SlutWalks in Deutschland beginnt: Noch fünf Tage bis zu den deutschlandweiten Demonstrationen gegen sexuali&shy;sier&shy;te Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. Doch es gibt noch viel zu tun bis dahin und auch auf dem Walk selbst brauchen die Organisator&shy;_innen nicht nur jede Menge Teil&shy;nehmende, sondern auch unzählige hel&shy;fende Hände, die gemeinsam anpacken, um Slut&shy;Walks hierzulande zu sicheren und angenehmen Demos machen &#8211; trotz aller Wut!</p>
<p><strong>Was ist zu tun?</strong></p>
<p>Die Orga-Teams der einzelnen Städte benötigen <em>Menschen für Schutz</em>. Sobald die Demonstration bei der Polizei angemeldet ist, erwartet diese von den Veranstalter_innen die Angabe einer ungefähren Teilnehmer_innenzahl. Je nach geschätzter Größe des SlutWalks in der jeweiligen Stadt fordert die Polizei daraufhin eine Mindestanzahl von Ordner_innen für den Walk selbst. Diese müssen allerdings volljährig sein. Aufgabe der Ordner_innen ist es, Gehwege und U-Bahn-Eingänge freizuhalten und schreiten ein, falls es zu aggressivem Verhalten (bspw. grenz&shy;über&shy;schreitendes Verhalten von Zuschauer_innen und Presseteams) kommt.</p>
<p>Weitere Helfer_innen werden für die <em>Lautsprecherwagen</em> gebraucht. Diese gilt es einerseits zu schieben oder zu fahren, sowie zu schützen, damit sich Teil&shy;nehmer&shy;_innen nicht verletzen.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-22097" title="Slutwalk München" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk_münchen.jpg" alt="Plakat des Sluwalk München - Drei Frauen mit in die Hüften gestemmten Armen, eine in langen Klamotten, eine in kurzem Top und Shorts, eine mit T-Shirt und lange Hose" width="250" height="180" /></p>
<p>In einigen Städten gibt es sogenannte <em>Awareness-Teams</em>. Diese achten spe&shy;ziell darauf, ob sexistische, homo&shy;queer-trans*phobe oder rassis&shy;tische Übergriffe unter den Teil&shy;nehmer&shy;_innen passieren und greifen de&shy;es&shy;ka&shy;lierend ein.</p>
<p>Hilfe ist natürlich auch gern gesehen in Sachen <em>Promotion</em>: Flyer verteilen, Plakate aufhängen, stickernd durch die Stadt laufen und eifrige Mund&shy;pro&shy;pa&shy;gan&shy;da.</p>
<p>Jede weitere Hilfe in allen Aufgaben, die anfallen, ist natürlich ausdrücklich erwünscht.</p>
<p><strong>Wo kann ich mich melden?</strong></p>
<p>Auf der Slutwalk Berlin Seite findet ihr eine <a href="http://slutwalkberlin.de/slutwalkunited" target="_blank">Übersicht von allen teilnehmenden Städten</a> sowie Kontaktdaten, Homepages, etc. Mailt die Organisator_innen einfach an, diese werden euch umgehend kontaktieren und euch mitteilen, wo, wann und wie ihr helfen könnt.</p>
<p><strong>Und sonst?</strong></p>
<p>In unserem Dossier in der rechten Spalte findet ihr weitere Informationen zu SlutWalks. Spread the word! Wir sehen uns Samstag auf der Straße!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22099" title="Slutwalk Ruhr" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk_ruhr-208x300.jpg" alt="Plakat des Slutwalk Ruhr - ein Frauengesicht mit ihre Fäuste vor den Augen, darauf steht: no means no" width="208" height="300" /><img class="alignnone size-medium wp-image-22100" title="Slutwalk Berlin" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/slutwalk_berlin-212x300.jpg" alt="Plakat des Slutwalk Berlin - eine Hand hält einen Schuh hoch" width="212" height="300" /></p>
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