Einträge der Rubrik ‘Verlinkt’


Feministische Netzpolitik, #occupygezi und ungefragte Diättipps – Kurz Notiert

19. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 195 von 195 der Serie Kurz notiert

Die Wissenschaftlerinnen Sabine Hark und Paula-Irene Villa haben in der taz eine Antwort auf den ZEIT-Text von Harald Martenstein geschrieben, welcher in seinem Artikel – mal wieder – Erkenntnisse aus den Gender Studies diskreditierte.

Beim Missy Magazine gibt es eine neue Serie zu #occupygezi von Diadem Ozan. Folgende Fragen werden in nächster Zeit diskutiert: Warum sind türkische Frauen so wütend auf Erdoğan? Welche Rolle spielen Feministinnen? Und welche Frauen unterstützen das autoritäre Auftreten des Regierungschefs?

Passend dazu: GLADT e.V. sammelt Spenden für den LSBT-Block, der die Widerstands­bewegung im Gezi Park mitorganisiert. Auf Facebook findet ihr den Aufruf.

In der 3-Sat-Mediathek findet ihr einen Beitrag zu Sexismus: “Bei Sexismus geht es um Hierachien und Macht.”

Offenbar hat in von der Firma Haasenburg betriebenen Kinderheimen krasse Gewalt gegen Kinder stattgefunden - eine Petition tritt nun für deren sofortige Schließung ein. 20.000 Unterstützer_innen müssen in den nächsten 60 Tagen gefunden werden, damit sich der Brandenburger Landtag mit der Petition beschäftigt, berichtet die taz.

Auf Dances with Fat gibt es einen sehr lesens­werten englisch­sprachigen Artikel über die “gut-gemeinten” aber leider einfach nur respektlosen Tipps, die dicke_fette Menschen andauernd ungefragt hören.

Dürfen Journalistinnen für eine Frauenquote in Medien werben? Die Kommunikations­wissen­schaftlerin Elisabeth Klaus meint im Interview mit dieStandard.at: Na klar!

Im Mai fand die vom Missy Magazine initiierte Diskussions­runde zu #Aufschrei statt. Einige Autorinnen der Mädchenmannschaft waren damals dabei und berichteten. Nun ist eine Aufnahme der Veranstaltung online verfügbar.

Du liebst Fussball und findest es toll, wenn andere Mädchen und Frauen ihre spielerische Leidenschaft ausleben können? Dann unterstütze Discover Football mit einer kleinen Spende!

Auf The F-Bomb gibt es einen englisch­sprachigen Artikel: “What If I AM Like The Feminist Stereotype?”

Petition: “Bildung auf See braucht Schiffe in Fahrt! Für den Erhalt von Traditions­schiffen wie der Lovis“. Das Aus würde auch ein Ende für Frauen*Lesben*Trans*-Segeltouren bedeuten.

In der sogenannten Vereinbarkeitsdebatte fehlt oftmals der Blick auf jene, die dazu beitragen sollen, vor allem Müttern eine Berufstätigkeit zu ermöglichen: Erzieher_innen und Kinderpfleger_innen. Diese haben oftmals selbst Vereinbarkeitsprobleme, verdienen oft wenig und viele von ihnen sind im Alter von Armut bedroht.  Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, erläutert dies in einem Interview mit dem Portal ErzieherIn (irgendwie schade nur, dass am Ende des Interviews das Paradigma “Wir brauchen unbedingt mehr Männer in den KiTas”  unhinterfragt/kontextlos übernommen zu werden scheint).

Termine in Bad Malente, Berlin, Frankfurt am Main und Hildesheim nach dem Klick

(weiterlesen …)


Facebook | |


Die Waage einfach wegschmeißen und dann ist gut? – Die Blogschau

15. Juni 2013 von Magda
Dieser Text ist Teil 207 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

Körper(bilder), Diäten und fat shaming: über die Aktion #waagnis

Auf twitter sind in den letzten Tagen viele Debatten zu den Themen Körpernormierung, Körperwahrnehmung und fat shaming (Dickenfeindlichkeit) geführt worden. Angefangen hat es mit dem hashtag #waagnis, der von einigen Bloggerinnen wie Maike und Ninia LaGrande vorgeschlagen wurden. Der Idee der Aktion lautet ungefähr so: Setzt eure Waagen aus, damit diese (und die Zahlen da drauf) nicht weiter euer Leben bestimmen. Die Aktion generierte unterschiedliche Kritik: Zu viel Symbolpolitik, zu wenig Mitdenken von (bereits existierenden) fat positiven Diskursen, und teilweise (internalisiertes) fat shaming in den Texten, die zu der Aktion aufriefen. Hier ist eine kleine Auswahl an Texten, die in den letzten Tagen geschrieben wurden:

glasglocke kritisiert, dass bereits existierende fat_körper-positive Debatten und Aktivist_innen durch die Aktion unsichtbar gemacht wurden und präsentiert eine Liste mit Links zum Weiterlesen. Auch lippy answer hat eine Video- und Linkliste zusammengestellt. Einen sehr empfehlenswerten Text gibt es von der fat fashion-Bloggerin Miss Temple, die aufschrieb, warum sie sich von der Aktion nicht angesprochen fühlte. Heng schreibt auf tea-riffic einen sehr persönlichen Text darüber, wie schwer es für ihr 14-jähriges-Ich war, Schönheitsnormen zu verstehen. emmi schrieb auf, was sie sich wünscht von zukünftigen körper-positiven Aktionen. karnele freut sich, dass jüngere Feminist_innen dieses Thema wieder mehr auf den Tisch packen. The Sexist Meme erinnert: “Eure Blicke sind meine Waage.” Und riotmango findet, dass die Aktion auch sichtbar gemacht hat, wie wenig fat positive Diskurse im deutschsprachigen feministischen Diskurs angekommen sind. Nina LaGrande hat auf die Kritiken auch noch mal reagiert.

Passend zu den aktuellen Debatten gibt es einen neuen tumblr: Essende Frauen, der zufrieden essende Frauen darstellt. Sowohl in Film und Fernsehen, Internet- und Printmedien- oder auch dich selbst!”

In der feministischen Blogosphäre wurde auch über viele andere Dinge diskutiert:

Dr. Mutti las den Text von Harald Martenstein in der Zeit, in dem Theorien zu Geschlechtersozialisation und die Gender Studies insgesamt mal wieder lächerlich gemacht werden und befand: Martenstein schreibt nur biologistischen Quatsch. Auf dem Blog Daran geht die Welt zu Grunde resümiert Anni, dass Martenstein einfach schlechten Journalismus betreibt.

Blogempfehlung: Carina Kühne bloggt aus ihrem Leben “Erlebnisse eines Menschen mit Down-Syndrom“. Am Sonntag ist sie zu Gast bei der WDR-Sendung West ART.

Helga hat das Frauen- bzw. Männerbild analysiert, die der FOCUS mit seinen Coverbildern vermittelt.

Schizoanalyse lehrt Psychychologie und gibt gerade ein Seminar zu Critical Whiteness. Dazu hat sie einen einführenden Text auf ihrem Blog veröffentlicht.

FAT UP!, eine queer-feministische fat positive Gruppe aus Berlin hat im April ihre Gründung gefeiert. Die bei der Feier gezeigten Videoclips sind nun online.

Feministische Geeks aufgepasst: Wie könnten die Standard-„Kostüme“ von Frauen in Comics und Spielen realistischer aussehen? Dazu gibt es nun einen Mal-Contest, berichtet femgeeks.

Das mädchenblog berichtet, dass es die Pille danach in den USA zukünftig rezeptfrei und ohne Altersbeschränkung geben wird.

Viel interessantes auf die Ohren: Ein Podcast über Queerness, Femmeness, Begehren und Singlesein.

Eine Auswahl an LGBT und feministische Crowdfunding-Projekte, die ihr finanziell unterstützen könnt, findet ihr auf Der k_eine Unterschied.

Auf phenomenelle gibt es eine Zusammenfassung der Anne Will Sendung mit dem gruseligen Titel: “Gleiche Rechte für Homosexuelle – Ist die Ehe nicht mehr heilig”.

Auf dem SozBlog stellt sich Dr. Jasmin Siri folgende Fragen: “Wie und wann profitiere ich als Autorin vom Leiden anderer? Wie kann ich der Position von Opfern in meinen Publikationen einen Raum geben? Wie verträgt sich das mit der kühlen soziologischen Beobachtung?”

Gerade findet in Berlin das Refugee Tribunal Against Germany statt. Live-Videos und weiter Infos gibt’s auf dem Blog.

Am 18. Juni findet in Bochum der Vortrag: ‘Trans* Tans*phobie und Trans*support für Anfänger*innen und Fortgeschrittene’ (facebook-Link).


Facebook | |


Aktionen und Empowerment – kurz verlinkt

13. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 194 von 195 der Serie Kurz notiert

Nach Frankreich sollen auch in Großbritannien bald lesbisch und schwul lebende Paare heiraten können.

Die Hamburger Inititative Ohren Auf Im Kiez mobilisiert zu gegenseitiger Unterstützung in Notsituationen oder bei Hilfebedürftigkeit – inklusive praktischer Tipps.

Eine 86 Jahre alte Frau hat es geschafft, aus dem Kriegsgebiet in Syrien herauszukommen.  Obwohl ihr Sohn garantiert, für sie finanziell zu sorgen, hat das deutsche Konsulat sie “mangels Kompetenzen” abgewiesen und schickt sie auf eine internationale Bürokratie-Odyssee. 

Das österreichische Online-Medium dieStandard wurde vor kurzem scharf für eine Kolumne zu “feministischem Sex” und nicht weniger für ihren Umgang mit den Einwänden dagegen kritisiert – nun hat das Team der Zeitschrift an.schläge eine Replik auf den Artikel bei dieStandard veröffentlicht, in dem einige der vorgebrachten Kritikpunkte ausgeführt werden.

Auf der weltgrößten Videospielekonferenz Electronic Entertainment Expo, kurz  E3, kam eine Präsentation von Microsoft nicht ohne Vergewaltigungs”witze” aus. Warum sowas ein Problem ist, muss offenbar immer wieder erklärt werden (Artikel auf Englisch; bemerkenswert, dass auf den Bestelllink für die Xbox dort nicht einfach verzichtet wurde).

Michelle Obama, “First Lady” der USA, wurde während einer Rede von einer weißen Aktivistin unterbrochen. Ihre Reaktion darauf  fand in der feministischen US-Blogosphäre einige Beachtung – denn Michelle Obama widersetzte sich damit gängigen Stereotypen über Schwarze Frauen [Englisch].

Es gibt ein Medikament, mit welchem sich Schwangerschaften verhältnismäßig sicher abbrechen lassen: Misoprostol. Dass das wenig bekannt und verfügbar ist, hat Gründe [Englisch].

Über die feministische Beteiligung an den anhaltenden Protesten und Auseinandersetzungen in der Türkei berichtet Frollein Europa [Englisch].

Im Zentrum Berlins soll für mehrere hundert Millionen Euro ein neues Ausstellungsgebäude entstehen: das Humboldt-Forum. Für Berlins „außereuropäische Sammlungen“, wie es so schön heißt. „Das vorliegende Konzept verletzt die Würde und Eigentumsrechte von Menschen in allen Teilen der Welt, ist eurozentrisch und restaurativ“, sagt Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Zur Petition gegen das Humboldt-Forum geht es hier.

Seit vier Jahrzehnten übersetzt und publiziert der Berliner Orlanda Verlag essenzielle Werke afro-amerikanischer und afro-deutscher Feministinnen. Im Interview mit migrazine.at erzählt Anna Mandalka von den Anfängen und den aktuellen Schwerpunkten bei Orlanda: “Schwarze Frauen sind sichtbar geworden”.

Ragen von Dances With Fat gibt Lebenshilfe – für Blogkommentatoren, die unter Dickenhass leiden [englisch]. Zu Dickenfeindlichkeit und Body Policing in akademischen Diskursen/Praxen schreibt Melonie Fullick [Englisch].

Unter dem Deckmantel des Schutzes wird oftmals der Weg frei gemacht für Repressionen, das gilt nicht zuletzt in Sachen Prostitution. Eine Petition für Respekt und Rechte für Sexarbeiter_innen wendet sich dagegen.

Über Proteste gegen die “Frauen-Nacktfußball-EM” – die eben kein nudistisches Sportereignis, sondern eine kommerzialisierte male-gaze-Erotikshow ist – berichtet die Siegessäule.

Deborah Copaken Kogan, Bestsellerautorin und Kriegsfotografin, geht einen mutigen Schritt und packt über den Sexismus im Literaturbetrieb aus. Sie erzählt von sexistischen Buchtiteln und -covern, die ihr im Laufe ihrer Karriere aufgedrängt worden sind; von der wiederholten Betitelung als “Mutter” und “Barbie”, wo es eigentlich um ihre Arbeit als Schriftstellerin oder Fotografin gehen sollte; von Autorinnen, die aus Gründen nicht unter ihrem weiblichen Vornamen veröffentlichen; davon, dass die meisten Rezensenten Männer sind und auch in erster Linie Bücher von Männern rezensieren; dass genau aus diesem Grund auch fast nur Männer für Literaturpreise nomiert werden. Und dass sie erst jetzt auspackt, wo sie laut eigener Aussage nichts mehr zu verlieren hat, weil ihr immer gesagt worden ist: “Die werden dich fertig machen”. Ein ernüchternder, ein wichtiger Artikel.

Der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter hat zehn Forderungen zur Verbesserung der Situation von Ein-Eltern-Familien formuliert.

Über das nach wie vor problematische Verhältnis vom Feminismus(tm) zu Trans*positionen, die Wichtigkeit diese mitzudenken und “Gender” genauer zu analysieren schreibt Jos auf Feministing [Englisch]

Zum Tod der Fotojournalistin  Abigail Heyman gibt es einen Beitrag bei der New York Times [Englisch].

Die indische Filmemacherin Nishtha Jain hat die Mitglieder der Gulabi Gang mit ihrer Kamera begleitet. In der Jungle World spricht über die Revolte indischer Landfrauen, die von häuslicher und polizeilicher Gewalt besonders betroffen sind.

Eine Petition an die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme fordert: Klärt endlich angemessen über den Sexismus in dieser Gesellschaft auf! Inzwischen gab es von den Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Sender Stellungnahmen zu den  Forderungen – von denen leider keine zufriedenstellend war.   Die Antwort an das ZDF  gibt’s hier. Da eine Behandlung der Beschwerde im Fernsehrat nach § 21 der Beschwerdeordnung gefordert wird, können die Initiatorinnen der Petition weiterhin jede Unterstützung gebrauchen.

Im Nachgang zu der Debatte um Angelina Jolies Brust-OP schreiben Duchess Harris und Christine Ohenewah für the feminist wire über den Zugang zu genetischen Krebsrisikotests – und was Faktoren wie race und class damit zu tun haben [Englisch].

Langzeitstudien verstärken die Zweifel am flächendeckenden Nutzen von Mammographiescreenings in der Brustkrebsvorsorge, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Bei der Heinrich Böll Stiftung ist ein Dossier über antirassistisches Empowerment erschienen, das auch als PDF herunter geladen werden kann.

Am 21. Juni in Berlin: die Fête de la Ruby – queer_feministisches Konzert und Party im Trixxxta, Oberbaumstr. 11 Kreuzberg.  Um 16 Uhr gehen die Konzerte los,  dannach wird aufgelegt.  Hier geht es zum Facebook-Event.


Facebook | |


Von #occupygezi, Medien-Fails und der Apocalypse – Die Blogschau

8. Juni 2013 von Charlott
Dieser Text ist Teil 206 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf textprodüksiyon gibt es einen differenzierten Blick auf die aktuellen Proteste in der Türkei. Und auch bei Kanaction geht es um das Thema: “Seiltanz der Solidarität(en): #occupygezi“.

Der SPIEGEL schreibt über Sexarbeit. Carmen stellt auf ihrem Blog heraus, wie der tendentiöse Artikel entstand. Oder wie sie einführt: “Ein Blogbeitrag über meine Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit dem SPIEGEL zum Thema Prostitutionspolitik, die mich desillusioniert hätten, wenn ich es nicht schon gewesen wäre.”

Auch auf Sina’s Blog ging es um besagten Text beim SPIEGEL.

re-empowerment! nimmt eine aktuelle Studie zu häuslicher Gewalt auseinander und wirft mal einen genaueren Blick auf die involvierten Menschen und Methoden. Der Grund? Gerade diese Studie soll – auch laut Medienberichten – zeigen, dass Männer viel betroffener wären und das mit nachweislich miserabelster Methodik. Was nach der Analyse bleibt, ist reine Maskuslisten-Propaganda.

Bei femgeeks hat Helga noch viel mehr zur Berichterstattung in den Mainstream-Medien zusammengetragen und urteilte: “Eine Woche voller Tiefpunkte”.

Warum werden eigentlich Sexarbeiterinnen kaum mit gedacht bei Debatten über Gewalt gegen Frauen? Diese Frage stellt Kate Zen auf menschhandel heute.

Ja, über Germany’s Next Top Model und Heidi Klum kann mensch ganz großartig herziehen. Das stellt auch AufZehenspitzen fest und konstatiert irritiert: “Und plötzlich finden alle Sexismus scheiße“…

“Keinen CSD mit Nazis” fordert queergestellt und veröffentlicht eine Stellungnahme zur Anmeldung von “pro Köln”.

Natasha A. Kelly blickt zurück auf die Podiumsdiskussion “Colors of Feminism” und schreibt zu Rassismus in weiß dominierten Feminismen.

Auf e13 schreibt Kiki Thaeringen eindrücklich über Mobbingerfahrungen (in der Schulzeit) und warum es ganz sicher nicht lustig ist, wenn irgendwelche Menschen im Netz gewollt lustig über ihr eigenes Tätersein bei Schulmobbing “beichten”.

Das Bundesverfassungsgericht hat gerade entschieden: Paare, die in eingetragener Lebenspartnerschaft leben, haben Anspruch auf das so genannte Ehegattensplitting. Bei L-talk findet frau das zwar natürlich gut und gerecht, ist aber trotzdem nicht ausschließlich begeistert.

Und sonst die Woche? Die Apokalypse wird kommen (orakelt tenthousand spoons) – jedenfalls könnte eins das denken bei all den Kommenateren zum Femininum in Leipzig. Gut, dass sich die juristische Fakultät da zu wehren versucht! /sarkasmus

Heute um 13:30 findet in Berlin ein Protest gegen die “Nacktfußball-EM der Frauen” statt (facebook-Link).

Und für alle Kurzentschlossenen heute Abend in Berlin: Zeina Abirached und Paula Bulling sprechen auf der Lange Buchnacht über die unterschiedlichen autobiografischen Perspektiven ihrer Graphic Novels “Das Spiel der Schwalben” und “Im Land der Frühaufsteher” im SO36, 19.00 Uhr.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


Riot Grrrl, Trolle und schicke Bikinis – Kurz Notiert

5. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 193 von 195 der Serie Kurz notiert

Die ISD Berlin (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland) hat am vergangen Freitag den von zahlreichen Einzelpersonen und Initiativen unterzeichneten Offenen Brief an die taz überreicht, um diese zu einer ernsthaften rassismuskritischen Auseinandersetzung zu bewegen.

Deathfat Princess hat sich für den Sommer ein paar schicke Bikinis gekauft (englisch, mit schönen Bildern).

Vom Bikini zu Bikini Kill & Co: Ein neues englischsprachiges Buch über die Riot Grrrl Bewegung ist draußen: The Riot Grrrl Collection.

Einen fuck-yeah!-Moment beschert uns Feministing: Dort wird von einem schwulen Pärchen berichtet, dass an einer US-amerikanischen High School zum ‘süßesten Pärchen’ gewählt wurde – zum ersten Mal in der Geschichte der Schule. Für schwule, lesbische und queere Jugendliche kann das viel bedeuten, denn wir wissen: ‘schwul’ ist nicht nur in Deutschland beliebtes Schimpfwort unter Jugendlichen.

Der Dokumentarfilm with_WINGS_and_ROOTS, in dem es um Migration, politischen Aktivismus, Kunst als politisches Mittel und Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus geht, braucht weiterhin eure Unterstützung.

“Füttere die Trolle nicht” hört mensch oft in feministischen Diskussionen. Manchmal macht es aber Spaß, sie zu füttern. Und ab und zu – wenn mensch Zeit und Lust hat – lohnt es vielleicht auch mal, mit ihnen zu diskutieren, findet zumindest Jessica Valenti in ihrer Kolumne auf The Nation (englisch).

Auf Spectra Speaks gibt es einen lesenswerten Artikel auf Englisch: Straight Allies, White Anti-Racists, Male Feminists (and Other Labels That Mean Nothing to Me).

Cory Silberberg schrieb ein Aufklärungsbuch für Kinder, das mit dem heteronormativen Schema “Mama und Papa bekommen ein Kind” bricht. In der Huffington Post erklärt er, warum er dieses Buch genau so schrieb (englisch).

@OccupyGeziNews hat ein Video (mit türkischen und englischen Untertiteln) zu den Protesten und der massiven Polizeigewalt gegen Demonstrant_innen in Istanbul (und Ankara und weiteren Städten) zusammengestellt [Inhaltshinweis: Polizeigewalt]:

turkey revolts/occupy gezi (english subtitle) from Ali İbrahim Öcal on Vimeo.

Veranstaltungstipps in Berlin, Frankfurt/Main, Göttingen, Hamburg, Stuttgart, Wien und Würzburg nach dem Klick (weiterlesen …)


Facebook | |


FEMEN, Topmodels und ein Barbie-Video – die Blogschau

2. Juni 2013 von Nadia
Dieser Text ist Teil 205 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ninia hat sich mit den Themen Zivilcourage und Anzeige nach einer Belästigung beschäftigt und sich außerdem mit nervigen Experten auseinandergesetzt.

Momo hat zwei Lektüreempfehlungen zum CSD und ProKöln.

Großer Aufruhr letzte Woche beim GNTM-Finale: Wer insgesamt mehr kritische Beiträge zu FEMEN lesen möchte, ist beim Watchblog femen-germany.blogsport richtig.

Noch mehr zu FEMEN: “Warum ich mich nie mit FEMEN solidarisieren werde“.

Das beste Video der letzten Woche:

Ebenfalls zu Heidi Klum und GNTM: Die denkwerkstatt kritisch über Imre Grimms populären Text, der letzte Woche durch die Networks gereicht wurde.

Andreas Kemper hat einen Text über Sexismus und Frauenfeindlichkeit bei Wikipedia geschrieben.

Wie der Mainstream sich an Judith Butler bedient um Rassismus zu rechtfertigen: Bühnenwatch hat`s dokumentiert.

Femgeeks schrieben über Anita Sarkeesians zweite Folge von “Tropes vs Women”.

Zum Jahrestag von Solingen und der taktlosen Anne-Will-Sendung haben Azadê und Kübra lesenswerte Beiträge veröffentlicht.

Wenn in den Massenmedien gewohnt tendenziös geschrieben wird – zum Beispiel über Sexarbeit: Menschenhandel heute hat sich nochmal mit der großen Diskussion letzte Woche beschäftigt.

Auf heiter scheitern gibt es das Neun-Schritte-Ally-Programm.

Mütter und Väter in Unternehmen: Eine unterhaltsame Polemik.

Und für Kurzentschlossene in Linz: Heute um 17.oo Uhr findet ein Stadtrundgang (“Auf den Spuren der Sexarbeit in Linz”) statt.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


“Positiv denken” ist nicht alles – Kurz Verlinkt

29. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 192 von 195 der Serie Kurz notiert

Über das ewige Mantra des “positiv Denkens” schreibt the body is not an apology, denn letzten Endes sind die dazugehörigen Meme auch schnell anschlussfähig für Gedanken wie “Wenn du es nur hart genug versuchst, kannst du es schaffen”, wobei gesellschaftliche Strukturen ignoriert und Benachteiligungen individualisiert werden. (Englisch)

““Some of Us are Brave” – Das Erbe Schwarzer Aktivistinnen in Deutschland” – der von Sharon Dodua Otoo für’s Missy Magazine geschriebene Text ist nun auch beim ISD e.V. erschienen.

Der SPIEGEL verkündete groß, mit Bezug auf eine Studie, dass vor allem Männer Opfer von Gewalt in Partnerschaften wäre. Doch was sagt die Studie wirklich? Andrej Holm nimmt sie im Freitag auseinander und kommt zu ganz anderen Ergebnissen als die SPIEGEL-Autoren.

Beim SWR gibt es einen Beitrag zu Frauen in der extremen Rechten. Dort heißt es dann: “Rechte Frauen werden unterschätzt. Sie engagieren sich, sind nett, interessiert. Dadurch finden sie unauffällig ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft.”

Der Nobelpreis für Literatur ist bekanntermaßen auch eher ein boys club. Ms. Afropolitan stellt fest, dass von den (mickrigen) zwölf Preisen, die jemals an Frauen gingen, nur Nadine Gordimer als Frau aus Afrika gewann. Bis heute hat nie eine Schwarze Afrikanerin gewonnen. Dabei hätte es doch bisher schon viele würdige Autorinnen gegeben. (Englisch)

Vor einiger Zeit forderte eine Petition “ARD, ZDF und die dritten Programme: Klärt endlich angemessen über den Sexismus in dieser Gesellschaft auf!”. Nun gab es (unbefriedigende) Antworten.

Kennt ihr inspirierende Musiker_innen? Und würdet über diese vielleicht sogar einen kurzen Text schreiben? Bei LaMoustache wird Unterstützung für ein Projekt in Kommunikationsdesign gesucht.

Und nun noch ein etwas älterer Artikel für all jene, die gerne “Aber, aber die Wissenschaft_Medizin…!” rufen, wenn es um fat acceptance geht. In dem Text im International Journal for Epidemiology nehmen die Wissenschaftler_innen erst verschiedene Standardaussagen (wie z.B. “Es gibt klare Verbindungen zwischen ‘Übergewicht’ und Gesundheit.”) auseinander und fragen sich dann, wenn es doch kaum wissenschaftliche Belege gibt, warum wird dann solche Panik gemacht? (Englisch)

Es gibt ein neue Zeitschrift, die ihr euch auch runterladen könnt: Body Politics. Dort dreht sich alles um Körpergeschichte, die erste Ausgabe beschäfftigt sich mit Fordismus.

Termine in Berlin, Heidelberg, Linz und Würzburg:

Am 1. Juni spielt Adowoa Hackman in der Beginne in Berlin. Wir hatten sie im letzten Jahr auf der Mädchenmannschaft interviewt.

Am 8. und 9. Juni findet in Würzburg das nun III. FemFest statt.

12.-15. Juni in Heidelberg: Es findet das erste Heidelberger lady*fest statt.

22. Juni in Linz: Femcamp Linz (das zweite österreichische offene BarCamp mit Frauenschwerpunkt) steht an.


Facebook | |


Schlank für den Badestrand? Ne, lieber gewisse feministische Utopien – die Blogschau

25. Mai 2013 von Sabine
Dieser Text ist Teil 204 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Das BMZ hat unter Dirk Niebel eine Plakat- und Internetkampagne “The Big Five” über Afrika gestartet: Nashorn, Löwe, Elefant, Büffel, Leopard. Africavenir reagierte auf das kolonialrassistische Bild mit einer PM und einem feinen Gegenentwurf.

Katrin vergleicht auf Reizende Rundungen die Bademode in Deutschland gegenüber dem Ausland. Der eklatante Unterschied sticht  ins Auge.

Erst sexy gemacht, und dann einen (halben) Rückzieher. Helga schreibt auf femgeeks über die Figur Merida und den Sexismus bei(m) Disney(Film).

Mein Hals krächzt „ich möchte eine anzeige machen“ „Worum geht‘s denn? Nur so‘n Stichwort.“ Nur ein Stichwort… Stichworte sind Randnotizen. Verstummt. [im Text: V*rg*w*lt*g*ng ausgeschrieben]

Warum „Die Preziöse“ ein neuer Stern am Zeitschriftenhimmel werden kann, steht in der Blattkritik von Different Needs.

Ein Hetenmann erklärt Feminist_innen was der Sex ist und was der Feminismus da machen muss. Bei berechtigten feministischen Kritiken kontert dieStandard auf Twitter mit der Unlust „einer gewissen theoretischen strömung“ U get it?

Ryuu stellt sich einen Tag ohne Heterosexismus vor. Eine Utopie. Schön.

Paula ist neun Jahre alt und will mehr Realitäten lesen, deshalb schreibt sie einen “offen Brief an deutsche Verleger”.

Jetzt bitte kurz anschnallen: Auf femgeeks folgt der größte Linkspam aller Zeiten.

Und während ich diese Blogschau machte und den Linkspam (s.o.) durchlas, hab ich mir Zeit gelassen, weil Tea-riffic zwei Grrrl Power Soundtracks angefertigt hat. Well Done.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


Bedingungsloses Grundeinkommen, heimlicher Abbau einer Gedenkstätte für Sinti und Roma – kurz verlinkt

22. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 191 von 195 der Serie Kurz notiert

Aus Protest gegen die Homo-Ehe hat sich ein Nazi in Frankreich öffentlich erschossen.

Die Empörung nimmt ab, der Rassismus nicht. Auf jetzt.de erzählen fünf Studierende von ihren alltäglichen Rassismuserfahrungen.

Auf Colorlines kritisiert Schauspielerin Lucy Liu die Rollenvergabe nach rassifizierten Kriterien. (englisch)

David Jay porträtiert auf The Scar Project Brustkrebs-Überlebende. (englisch)

In Wiesbaden lässt eine Schule eine Gedenkstätte für Sinti und Roma still und heimlich abbauen. Nach Protesten wird behauptet, sie habe nie existiert, schreibt die taz.

Unterstützer_innenInfo hat ein neues Heft herausgebracht. In “Kompass” geht es um Mythen und Realität im Bezug auf sexualisierte Gewalt.

DieStandard.at hat ein Interview mit Ina Praetorius zur Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen geführt.

Sharon Dodua Otoo schreibt im Nachgang zum taz-Panel über Aktivismus und Ally sein. (englisch)

Die Süddeutsche hat Geschlechterforscherin Melanie Groß zu Geschlechterrollen, dem Barbie Dream House in Berlin und der Farbe Pink interviewt.

Red No. 3 nimmt sich der typischen Aussage an, die (auch) Feminist_innen oft als “Kritik” zu hören bekommen: “Du möchtest nur mit Menschen reden, mit denen du einer Meinung bist“. (englisch)

Nachdem eine Jobcenter-Mitarbeiterin einen Mann trotz schwerwiegender Herzerkrankung zur Arbeit gezwungen hatte und dieser daraufhin einen Herzstillstand erlitt, droht ihr nun eine Strafanzeige.

Neonazi-Experte Bernd Wagner bestätigt bei einem Gespräch anlässlich des NSU-Prozesses in der Heinrich-Böll-Stiftung: Rassismus ist in deutschen Behörden strukturell verankert.

Seit in München der NSU-Prozess läuft, sind mehrere Einrichtungen Zielscheibe von Einschüchterungsversuchen vermutlich aus der rechten Szene geworden. Besonders heftig traf es eine Rechtsanwaltskanzlei, die vor Gericht die Angehörige eines Mordopfers vertritt, so sueddeutsche.de.

Die EU-Grundrechteagentur veröffentlichte am vergangenen Freitag, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie Ergebnisse ihrer Online-Befragung, an der 93.000 Menschen teilnahmen: Gewalt, Isolation und Angst gehören zum Alltag vieler LGBT.

Raise Our Story teilt Erfahrungen von Menschen, die im Kindes- und Jugendlichenalter als sogenannte “undokumentierte Einwander_innen” in die USA einreisten.

In Irland soll die rigide Gesetzgebung zu Abtreibungen reformiert werden. Frei entscheiden dürfen Schwangere weiterhin nicht, schreibt die Jungle World.

Nadine hat mit der taz über das Buch “queer_feminismus. label & lebensrealität” gesprochen, das sie zusammen mit Leah Bretz geschrieben hat.

Termine in Aachen, Berlin, Braunschweig, Düsseldorf, Hamburg, Kiel und Wien findet ihr nach dem Klick:  (weiterlesen …)


Facebook | |


Blumen, Brüste, Bullshit – die Blogschau

18. Mai 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 203 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Vergangenen Sonntag war Muttertag. Katharina von Sich mit Worten bevorraten will nicht nur zu diesem Anlass mehr als Blumen.  Auch Melanie ist kein Fan dieses Begängnisses, reflektiert aber zu diesem Anlass ihre Sicht auf Dankbarkeit für  Mütter.

Gleich ein bunter Strauß an Berichten darüber, wie wenig mensch sich selbst in vermeintlich alternativen,  emanzipatorischen Umfeldern auf Pausen vom *istischen Alltag verlassen kann:

Kotzwürg-Sexismus galore beim BarCamp Graz.  Und mehr als genug Kackscheiße auch beim Workers Youth Festival in Dortmund.  Das erfolgreiche Modelabel American Apparel geriert sich als hipper Awareness-Laden, kommt aber seit jeher nicht ohne Sexismus aus.  An der Heidelberger Uni lacht man über NSU-Verharmlosung in Tateinheit mit Plumpsexismus von vorvorgestern. An der Düsseldorfer Uni soll ein antifeministisch dominiertes  Männerreferat gegründet werden. Und angesichts der von großem Pressetamtam begleiteten Proteste gegen die “Barbie Dreamhouse Experience” konnte mensch sich auch nur noch an den Kopf packen.

Edward von Twidgeridoo! berichtet unter dem bitter sarkatischen Titel “Meine erste Internierung” über erfahrene(n) Rassismus und Polizeigewalt. Mehr (Grundlagenarbeit für) rassistische Kackscheiße ist zu erwarten bei der Innenminister*innenkonferenz (IMK), die vom 22.-24. Mai in Hannover stattfindet und wo auch Asyl- und Migrationspolitik auf dem Programm steht – Protest wird bereits organisiert.

Die ständige Erwartung, verfügbar zu sein – für Diskussionen, Erklärungen oder den Wohlfühlfaktor: Frau Dingens hat genug davon. A propos Erwartungshaltung: Seitdem ich auf meinem Profilbild Tatyana Fazlalizadehs Anti-Street-Harrassment-Shirt trage, wird immer wieder gefragt, wo es dieses großartige Shirt den gebe – und auch High on Clichés kennt den Ärger über die ständige Aufforderung “Lächel doch mal!”.

Die Brust-OP von Angelina Jolie ist nicht nur ein Knaller für die Boulevardmedien, sondern auch ein Politikum. Mel gibt Kontext und findet:  “Well done, Angelina Jolie”.  Merle Stöver möchte Jolie für ihre Entscheidung respektiert sehen – gerade von Feministinnen. Und weil (gerade auch Frauen*-)Gesundheit immer ein politisches Thema ist, berichtet my myself & child über ihren “Gebärmutterschnupfen” und lädt zur Vernetzung ein.

Und wo wir schon bei Körper und Selbstbestimmung sind: Grrrlghost hat anlässlich der Debatte um die “Pille danach” noch ein Video beizusteuern.

Shopping ist nicht für alle ein Vergnügen – die Suche nach passenden BHs auch nicht, wie Ryuu berichtet. Außerdem ist Ryuu aus Berlin – nach wie vor Sehnsuchtsort für viele – weggezogen und erzählt, warum. Und dass auch in anderen Städten mit B am Anfang ordentlich was los sein kann, lässt sich Helgas umfangreicher Terminliste für Braunschweig entnehmen.

Außerdem hat Helga ein Buch über Pionierinnen der Archäologie gelesen und rezensiert.

Ninia LaGrande interviewt Jasmin Mittag,  Initiatorin der Kampagne “Wer braucht Feminismus?” in Deutschland.

Nele Tabler schaut die  TV-Serie Call the Midwife (Ruf die Hebamme) und findet schwangere Heldinnen.

Anne Roth sammelt Beispiele von Fällen, bei denen feministischen Medien, Blogs, Zeitschriften, Fernseh- oder Radiosendungen von Zensur betroffen waren (oder sind).

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |



Anzeige