Einträge der Rubrik ‘Verlinkt’


Ein Chelsea Manning-Statement und Twitter-Feminismus – Kurz Verlinkt

24. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 232 von 232 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links:

Die queere Punk Band Friend Crush aus Berlin hat einige Songs online gestellt.

Diskriminierungssensible Zusammenarbeit jenseits von Öffnungsprozessen: LesMigraS veröffentlichte Gedanken und Anregungen zum Thema.

In dieStandard ging es darum, wie die Debatte um Gleichberechtigung unter anderem durch Mainstream-Publikationen (“Tussikratie”) immer wieder auf ein niedriges Niveau gebracht wird.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin und das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. (apabiz) haben den achten  Schattenbericht über Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus veröffentlicht, hier könnt Ihr ihn downloaden.

Englischsprachige Links:

Twitter als zentrales Tool für feministische Bewegungen: Yay or nay? Dazu könnt Ihr auf The Nation einen interessanten Artikel lesen.

Juhu, die Eisner-Nominierungen (quasi die Oscars der der Comic-Welt) sind draußen! 30 Kategorien, 160 Nominierte, davon… 35 Frauen… Tja. Aber die sollten erst recht gefeiert werden, findet autostraddle!

What genitals have to say about gender? Yori Gagarim hat sie gefragt und ein ganzes Comicbuch dazu fabriziert.

Chelsea Manning hat ein Statement zu ihrem Namenswechsel geschrieben.

Termine: (mehr …)


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Selbermach-Sonntag (20.4.2013)

20. April 2014 von Nadine

Wer nicht mit dem Eier-Suchen beschäftigt ist, hat hier und heute die Gelegenheit, die faulen Eier der letzten Woche zu kommentieren. Oder tolle Videos und Podcasts zu verlinken oder auf eigene Texte oder Texte von anderen zu verweisen, die euch begeistert haben. Die Mädchenmannschaft wünscht entspannende freie Tage.


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Pinkstinks, deutsche Geschichtsverdrängung und tödliche Folgen rassistischer Gesetze – die Blogschau

19. April 2014 von Nadine
Dieser Text ist Teil 243 von 243 der Serie Die Blogschau

Danger! Bananas veröffentlichen auf ihrem Blog ein Update zum Heimathafen Neukölln in Berlin. Der Ort war durch ein rassistisches Ausstellungsmotiv, auf dem die Geschäftsführerin des Heimathafens abgebildet ist, in die Kritik geraten. Ein breites Aktionsbündnis hat erreicht, dass es nun wenigstens eine offizielle Stellungnahme der Verantwortlichen gibt. Eine Aufarbeitung des Vorfalls steht allerdings weiterhin aus.

Distelfliege hat sich den vergangene Woche auf Buzzfeed.com veröffentlichten Privilegientest vorgeknöpft und kommt zu dem Ergebnis: “Billiges Punktezählen statt Nachdenken über Privilegien“.

Women in Exile berichten über die lebensgefährlichen Folgen des Asylbewerberleistungsgesetzes, nachdem erneut einer asylsuchenden Mutter medizinische Versorgung für ihr ein Monate altes Baby versagt wurde, weil sie keinen Behandlungsschein des Sozialamtes vorzeigen konnte. Das Baby verstarb daraufhin.

Merle Stöver hat was gegen die sexistische Aufladung der Farbe Pink. Und gegen die Aktionen der Organisation, die der sogenannten “Pinkifizierung” den Kampf angesagt haben: Pinkstinks. Merle arbeitet in ihrem Text die sexistischen Grundhaltungen von Pinkstinks heraus. (Der Beitrag ist zur Zeit offline.)

Migazin analysiert und kritisiert das ominöse Zeugensterben im Rahmen der NSU-Ermittlungen und des Prozesses selbst. NSU-Tatort Hamburg hat ein Interview mit einer Nebenklägerin des Prozesses geführt.

A++ Ranting nimmt die geschichtsvergessene Petition von BILD und BZ, die ein sowjetisches Ehrenmal am Brandenburger Tor entfernen lassen wollen, auseinander: “Der Wunsch nach Beseitigung von Erinnerungen an die Niederschlagung des Nationalsozialismus ist Symptom des deutschen Zeitgeistes des Vergessens und Verdrängens.”

Hannah C. Rosenblatt schreibt über eines der üblichen Dinge, die Feminist_innen, Anti-Gewalt-Aktivist_innen und Betroffene von sexualisierter Gewalt auch dank der Berichterstattung der Mainstreammedien täglich hinnehmen müssen: Fortschreibung einer Vergewaltigungskultur, Verharmlosung von Gewalt und die Fokussierung auf Täter_innen und ausübende Personen von sexualisierter Gewalt.


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Akif Pirinçcis Hass, Abtreibungen auf dem Meer und ein Gedicht von June Jordan – kurz verlinkt

16. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 231 von 232 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Nadia schreibt beim Gunda Werner Institut zu Akif Pirinçcis neuem Buch “Deutschland von Sinnen” und meint, der “Buch-Erfolg [sei] zwar ärgerlich und höchst bedenklich, als psycho-soziales Dokument deutscher (oder: eingedeutschter) Hegemonie jedoch auch wieder ein aufschlussreiches Barometer”.

Hinz&Kunzt berichtet über Shila Begum, eine der überlebenden Näher_innen des Rana-Plaza-Unglücks in Bangladesch, und ihren Einsatz für Entschädigungen.

In Berlin wurde bei der Überparteilichen Fraueninitiative ein Beirat für die Vorbereitung einer Fachtagung zur Situation obdachloser Frauen gegründet.

Racial Profiling trifft auf Sexual Profiling im Kontext des “Kampfs gegen Prostitution” – menschenhandel heute berichtet.

englischsprachige Links

[Inhaltshinweis: Gewaltbeschreibungen] Auf Salon.com schreibt Brittney Cooper über die vielen Formen von Gewalt, der Schwarze Mädchen und Frauen besonders augsesetzt sind – und wie diese kaum besprochen und bekämpft werden.

Bitch Magazine bespricht den neuen Dokumentarfilm “Vessel” über die Organisation “Women on Waves”, die Abtreibungen auf Schiffen durchführt, um so Verbote zu umgehen. (Ein Interview mit der Gründerin der Organisation gibt es auf deutsch bei der an.schläge.)

“Sometimes, when this happens, when a thin person realizes that they’ve just disgorged a bunch of rank fat hatred right into my fat face, they apologize. Often in a way that exacerbates the offense. But mostly, they try to convince me that they’re not talking about me. That those other fat people were gross in a way that I’m not.” – Shakesville schreibt zu fat hatred, Vorurteilen und Raumeinnahme.

In den USA wird gerade National Poetry Month begangen. Feministing postet aus diesem Anlass täglich feministische Gedichte, gestern zum Beispiel June Jordans “Poem About my Rights”. [Inhaltshinweis: Beschreibung (sexualisierter) Gewalt]

Ein #TwitterEthics Manifesto wurde bei Model View Culture veröffentlicht.


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Selbermach-Sonntag (13.4.)

13. April 2014 von Nadia

Wie immer wünschen wir Euch einen schönen Sonntag und freuen uns über Eure Links der Woche.


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Tagungsberichte und die Kündigung der Hebammen – die Blogschau

12. April 2014 von Nadia
Dieser Text ist Teil 242 von 243 der Serie Die Blogschau

Dangerbananas war auf der korientation-Feier in Berlin, und wenn Ihr wissen wollt wie es da war könnt Ihr alles hier nachlesen.

Hannah war auf bei der Tagung “Wir sind Viele – Opfer ritualisierter Gewalt und organisierter Pädokriminalität” und hat sich die Arbeit gemacht, detailliert und sehr lesenswert in mehreren Teilen den Tagungsbesuch zu dokumentieren. Insgesamt gibt es elf Teile, wir verlinken auf Teil 9. Sehr lesenswert, Triggerwarnung angesichts der Thematik natürlich obligatorisch.

Darum, welche Zusammenhänge es zwischen Rassismus, Nationalismus, Sexismus und dem Hass gegen Lesben und Schwule gibt, ging es in der letzten Woche auf Women in Exile.

Auf Afrika Akzent wird Each One Teach One (EOTO) e.V., ein Schwarzes Bildungsprojekt, das Literatur und andere Medien von Menschen afrikanischer Herkunft vorstellt und Wissen im intergenerationalen Dialog vermittelt, vorgestellt.

techno candy hat einen Text mit wichtiger Kritik über die neue Partyreihe in Berlin geschrieben, die wir letzte Woche in der Blogschau verlinkt haben.

Die Kündigung der Hebammen hat begonnen: Ein Zwischenruf mit Aufruf zur Demo ist bei zockt.com erschienen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Heidi Klum und Redface, Heterosexismus in Deutschland und 20 Jahre nach Ruandas Genozid – kurz verlinkt

11. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 230 von 232 der Serie Kurz notiert

deutschprachige Links

[Kinder] brauchen Bücher, in denen Vielfalt normal und bereichernd ist!“, fordert Tupoka Ogette bei der Heinrich Böll Stiftung und berichtet über eigene Leseerfahrungen als Kind und ihre jetzige Arbeit zu Antidiskriminierung.

Das Jobcenter Segeberg fordert eine Alleinerziehende Mutter auf umzuziehen – aufgrund einer Miete, die 1,78 Euro über dem Satz liegt, berichtet die Sozialberatung Kiel.

“Was Gleichberechtigung im Bereich der Bildung institutionalisieren sollte – ein weniger heterosexistischer Schulunterricht –, wird als „Gender-Ideologie“ und „Frühsexualisierung“ umgedeutet. Das Gefährliche daran ist, dass es nicht vereinzelt geschieht, sondern grenzübergreifend.”, schreibt die taz und analysiert, wie in aktuellen Diskussionen Hetersexismus re_produziert wird und vor allem diskriminierenden Positionen Platz eingeräumt wird, schließlich ginge es ja um das “Kindeswohl” und da hört auch die “Toleranz der Mitte” auf.

englischsprachige Links

Feminist Philosopher analysiert die viralen Videos, in denen Menschen (vor allem junge weiße Frauen) durch Cochlear Implantate hören: “[...] consider that one subtext to these viral videos of cochlear implant initial hookups is the paradigm of the young white deaf woman who has acquired the ability to listen, yet is still dependent (and faintly exotic). Medical miracles showing a dramatic change in a person’s life make pleasurable internet entertainment, but when those miracles are packaged in ways that perpetuate and reinforce stereotypes that deaf women rail against, it is time to take a closer look at what’s going on.”

Es gibt einen wundervollen neuen Webcomic: Pussybear – A Comic About the Life of a Fat Queer Feminist Butch Trans* Poly Nerd.

In diesen Tagen jährt sich zum 20. Mal der Genozid in Ruanda, begleitet durch Veranstaltungen und Artikel über Artikel. The Daily Beast beschreibt so, wie insbesondere Frauen in den letzten zwanzig Jahren in Ruanda zum Wiederaufbau beigetragen haben. Musa Okwonga ermahnt beim New Statesman nicht nur ein “Versöhnungs-Narrativ” zu reproduzieren, da dieses zum einen für Betroffene mit anderen Umgängen für ihr Trauma ausgrenzend ist, aber es auch einfach machen nicht über Verantwortungen zu sprechen. In der New York Times heißt es: “Following Orders in Rwanda“.

Ruth Hopkins schreibt bei Racialicious über Germany Next Top Model, wo die Kandidatinnen als Native Americans posierten: “Normally this is where I ask Ms. Klum for an apology, but because this act of appropriation is so willful, any apology would ring hollow. Like many Natives, I’m tired of lip service.”

Homestory Deutschland braucht finanzielle Unterstützung.

Termine

Berlin, am 13. April: “Zurückschlagen, kaputtmachen, wegglitzern. Antifa feministisch weiterdenken.
Workshop von und mit der trans*genialen f_antifa

Berlin, am 2. und 3. Mai: Öffentliche Feier anlässlich des Geburtstags von May Ayim.

Berlin, am 7. Mai um 17 Uhr im Tiergarten: Gedenkveranstaltung “Verschwiegen und Vergessen. Schicksale und Lebenswege lesbischer Frauen im Nationalsozialismus”  u.a. veranstaltet vom Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V.

Berlin, am 29. Mai: “La Moustache presents: RAE SPOON + HEIMWEHHOTEL” (FB-Link)

Niederösterreich, vom 17.-23.August: PINK NOISE GIRLS ROCK CAMP mit dem Schwerpunkt “Bühne”. Die Anmeldephase läuft jetzt bis zum 17. Mai!


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Selbermach-Sonntag (6.4.2014)

6. April 2014 von Nadia

selberEndlich Wochenende, endlich wieder Zeit für Eure Links der Woche. Prozedere kennt Ihr ja: Einfach ins Kommentarfeld tippern und mit uns teilen.


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Inklusion, Alltagsrassismus und diskriminierende Witze – die Blogschau

5. April 2014 von Nadia
Dieser Text ist Teil 241 von 243 der Serie Die Blogschau

Über Inklusion, woran es hapert und was es braucht schrieb in der letzten Woche Raul.

In Berlin gibt es eine neue Partyreihe für alle, die sich als Frauen*, Lesben*, Trans* und Inter* verstehen, die Kommunikation und Sex kombiniert.

Über diskriminierende Witze in linken Kontexten schrieb Can I say No: “Humor ist, wenn man trotzdem nachdenkt“.

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen hat, konnte Akif Pirinçci ungestört im ZDF sein neues Hetzbuch vorstellen. Auch Queer.de berichtete.

Dangerbananas schrieb über Alltagsrassismus, und zwar über den ZDF Neo vs. Stefan Raab-Fail und den Colbert-Report.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Archäologische Ausgrabungen in Treblinka, Anti-Street-Harassment Woche und weiterer Widerstand – kurz verlinkt

3. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 229 von 232 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Der Berliner CSD bennent sich in Stonewall Berlin um. LesMigraS macht in einer Erklärung deutlich, dass die Umbenennung allein nicht genügt und zeigt auf, wie eine neue Stonewall-Bewegung aussehen würde.

Mit dem Magazin progress spricht Christina Antonakos-Wallace über den Dokumentarfilm “with wings and roots”, der die Geschichten migratisierter Menschen in Berlin und New York erzählt.

“Sie tragen pinkfarbene Saris und pinkfarbene Knüppel, belagern Polizeistationen und Regierungsgebäude, blockieren Straßen und stürzen Politiker: Die Frauen der Gulabi Gang setzen sich in Indien gegen die Herrschaft der Männer zur Wehr.”, schreibt SpiegelOnline.

Bei der ZEIT wird die Feministin Anita Augspurg vorgestellt, die sich unter anderem während des 1. Weltkriegs für Frieden und internationalistischer Perspektiven einsetzte, für Frauenrechte und gegen patriarchale Strukturen (wie die Ehe) antrat und 1923 in Bayern die Ausweisung Hitlers wegen Volksverhetzung beantragte.

Und die neue Ausgabe der an.schläge ist erschienen. Auch online lässt sich wie immer einiges nachlesen zum Titelthema Abtreibung beispielsweise ein Interview mit der Gründerin von Women on Web und Women on Waves und zwei Erfahrungsberichten.

englischsprachige Links

Archäolog_innen haben in Treblinka erste physische Beweise für Gaskammern freigelegt. Mehr Infos zu Treblinka gibt es hier.

Diese Woche ist Anti-Street Harassment Week. Das finden Aktionen in vielen Ländern der Welt statt. Für Deutschland gibt es zum Beispiel eine Facebookseite mit Informationen.

In der Erzählung um die mexikanisch-amerikanische Arbeiter_innen-Bewegung steht César Chávez im Mittelpunkt, so ist ihm auch ein neuer Film mit passendem Titel gewidmet: “César Chávez: An American Hero”. Doch was ist eigentlich mit den Aktivistinnen? Colorlines beschäfftigt sich mit deren Engagement und der Herausschreibung aus der Geschichte.

Feministing schreibt über mexikanische indigene Frauen und wie deren reproduktive Rechte auf vielen Ebenen aus sexistischen und rassistischen Gründen missachtet werden.

Termine

08.-13.04. in Köln: FrauenFilmFestival.

Und schon einmal den Terminkalender zücken: Im Mai geht die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie auf Lesereise in Deutschland und der Schweiz.


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