Einträge der Rubrik ‘Verlinkt’


Leidige Leitkulturdebatten, Forderungen von Lesben mit Behinderungen und Chelsea Manning kommt heute frei- kurz verlinkt

17. Mai 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 349 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die Leipziger Bloggerin Nhi Le gab der Leipziger Volkszeitung ein lesenswertes Interview über Alltagsrassismus auf dem Campus. Nun wurde in der gleichen Zeitung ein sich darauf beziehender rassistischer und völkischer Kommentare abgedruckt.

„Ich rocke meine Schwangerschaftsstreifen mit Fakelashes“, schreibt Schwarzrund in ihrem Beitrag über Femmes.

Wieder mal Leitkulturdebatte? Lea Wohl von Haselberg, Max Czollek und Hannah Peaceman, Mitherausgeber_innen der neuen Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart, verwahren sich dagegen.

Anlässlich des heutigen Internationalen Tags gegen Homo-, Trans- und Bifeindlichkeit fordert der Verein Weibernetz mehr Berücksichtigung von Lesben mit Behinderung und aller LSBTIQ* mit Behinderung im politischen Handeln. Bei kobinet finden sich einige der konkreten Forderungen.

neues deutschland berichtet über den F_Antifa-Kongress (feministische Antifa) in Potsdam.

Im ersten Video der neuen Staffel vom The Queer L-Vlog dreht sich alles um Verknüpfungen von Sexismus und Homofeindlichkeit.

Englischsprachige Links

Why I’m Helping to Bail Out Black Mamas„, Nnennaya Amuchie schreibt über die National Mama’s Bail Out Kampagne zum diesjährigen Muttertag in den USA.

Die Niederlande gilt häufig als ‚tolerant‘. Flavia Dzodan schreibt hingegen über Solidarität, die auch in den Niederlanden wohl nur für weiße Frauen gilt.

Harmonia Rosales malt Gemälde inspiriert von kalssischen Werken, aber mit einem Twist: Afro-Latinx painter Harmonia re–imagines art history.

Heute kommt endlich Chelsea Manning aus dem Gefängnis frei.

Termine u.a. in Berlin, Kiel, Leipzig, Hannover, Heidelberg

Heute anlässlich zum IDAHOT* hat queer.de eine Liste mit Demos, Diskussionen und Infoveranstaltungen in rund 60 Städten in Deutschland zusammengestellt.

24. Mai in Berlin: Endlich wieder eine Aufführung von Simone Dede Ayivis „First Black Woman in Space„! Eine zweite Vorstellung gibt es am 25. Mai.

1. Juni in Hannover: Simone Dede Ayivi bringt ihr Stück „First Black Woman in Space“ nach Hannover. Weitere Vorstellungen folgen direkt am 02. und 03. Juni.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

13. Juni in Leipzig: Alle im Blick?! lgbtiq* Lebenswirklichkeiten in der Jugendhilfe. Der Fachtag richtet sich an interessierte Pädagog*innen, die in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten und ein Klima vermitteln wollen, welches alle Jugendlichen anspricht und Diskriminierung vermeidet.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Eine Lanze für „13 Reasons Why“ und Anti-Diät-Tag forever – kurz verlinkt

11. Mai 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 348 von 349 der Serie Kurz notiert

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In der ZEIT erschien ein Interview mit der Holocaust-Überlebenden Renate Lasker-Harpprecht.

„13 Reasons Why“ geguckt und noch nicht so sicher was Ihr damit anfangen wollt? Dann empfehlen wir Euch diesen superguten Beitrag von Steinmädchen. Wer die Serie noch nicht geguckt hat: Achtung, Spoiler!

Ausbildung als Privileg? Hannah veröffentlichte einen sehr lesenswerten Text auf ihrem Blog: in einem anderen Kampf.

Warum jeder Tag Anti-Diät-Tag sein sollte: Dazu sagt Hengameh ein paar Takte.

Geflüchteten Redakteur_innen von Freien Radios im deutschsprachigen Raum soll es ermöglicht werden, sich beim jährlichen Radiocamp am Bodensee auszutauschen und gemeinsam und voneinander zu lernen. Zur Kampagne geht es: Hier.

Das feministische Ökonominnennetzwerk efas vergibt den jährlichen Nachwuchsförderpreis, honoriert werden Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder Dissertationen. Bewerbungsunterlagen können bis Ende Juli gesendet werden. Weitere Infos: Hier.

In Duisburg wurde am 3. Mai eine Café-Inhaberin erschossen. Die Initiative NSU-Watch fordert die Sicherheitsbehörden auf, insbesondere in Richtung Rechtsextremismus zu ermitteln – dazu erschien ein Text im migazin.

englischsprachige Links

Die Mitgründerin des Blogs Women Are Boring, Grace McDermott, ist im Alter von 26 Jahren überraschend verstorben. Neben einem Nachruf wurde auf dem Blog zu einer Spendenaktion aufgerufen: „Charity Donations in Honour of Grace Mcdermott (1990-2017)„.

Wer vergewaltigt wurde, läuft in den USA Gefahr keine Krankenversicherung mehr zu erhalten. Mehr dazu nachlesen könnt Ihr hier.

Termine in Berlin, Heidelberg, Kiel und Potsdam

Vom 11. bis 14. Mai findet in Berlin das XPOSED International Queer Film Festival statt.

Vom 12. bis 14. Mai in Potsdam könnt Ihr den F_antifa-Kongress beehren.

Ebenfalls bis einschließlich Anfang Juni gibt es in Magdeburg eine F-Antifa-Veranstaltungsreihe, alle Termine findet Ihr hier.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

Dann waren da noch:

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Rechte Gewalt, Problematiken um den Eurovision und wütende Jüdinnen- kurz verlinkt

3. Mai 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 347 von 349 der Serie Kurz notiert

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Heute würde May Ayim 57 Jahre alt werden. Sônia Kewan vom Missy Magazine spricht mit Natasha A. Kelly über die Performance „M(a)y Sister“, die heute aufgeführt wird, und inwiefern May Ayims Werk und Engagement bis heute für Schwarze Frauen in Deutschland relevant ist.

Bell Tower hat eine Presseschau zum 1. Mai zusammengestellt: Unter anderem geht es um den versuchten Todschlag durch Rechte nach der Verhinderung ihres Aufmarschs in Halle.

Welche (bildlichen) Darstellungen von Jüd_innen gibt es eigentlich? Debs wünscht sich auf Don’t Degrade, Debs mehr Optionen: „Wir brauchen Bilder von Jüdinnen, die nicht (mehr) nett und „nur“ klug sind. Ich will die Abwehr und die Abneigung, den Frust, die Verletzung sehen, weil sie da sind. Ich will wütende Jüdinnen in Kampfpose. Nicht nett sondern aufbegehrend, nicht (nur) intellektuell, nicht vergeistigt sondern als Verkörperung von Kraft und Stärke, physisch, greifbar, schmerzhaft. Ich will schreiende Jüdinnen, mit erhoben Fäusten, wütenden Blicken, kampfbereit, widerständig.“

„1991 schrieb Donna ihre Autobiografie, “Nobody Nowhere”, das erste von neun Büchern. Es war die erste autistische Autobiografie, die zum internationalen Bestseller wurde.“ – Colin Müller schreibt auf Autismus Kultur einen Nachruf auf Donna Williams, deren Autobiografie “Nobody Nowhere” die erste autistische Autobiografie war, die zum internationalen Bestseller wurde .

„Eurovision ist eine Herausforderung für die verwundbarste Bevölkerung in Kyiv. Während Medien „das Fest der Vielfalt“ besingen, haben wir als unabhängige aktivistische Gruppe eine Quelle geschaffen, um über unsere Sorgen zu informieren. Homophobie, Rassismus, Ableism – ist die einzige Vielfalt, die wir bei der Vorbereitung auf die Eurovision sehen.“ schreiben die Aktivist_innen auf dem Blog eurovisionsongcontest.noblogs.org

Claire Horst war in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zur Buchvorstellung „Die Deutschen und ihre Kolonien“ – und fand Narrative, in denen Rassismus nicht einmal erwähnt wurde, aber Raum für die positiven Seiten des Kolonialismus war und der Mord an zehntausenden Herero und Nama als „Auseinandersetzung“ deklariert wurde. Ihre Beschwerde an die Verantwortlichen dokumentiert sie auf ihrem Blog.

Hab keine Angst“ von Dr. Zahide Özkan-Rashed ist ein berührendes und
authentisches Buch über Interkulturalität, Migration und das
Miteinander verschiedener Nationen.

Termine in Berlin, Halle, Heidelberg und Kiel

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

11. bis 14. Mai in Berlin: XPOSED International Queer Film Festival.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Feministischer Humor, sexistische Jurist_innenausbildung und Älterwerden

27. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 346 von 349 der Serie Kurz notiert

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„Die Linke müsste meine Eltern ansprechen, ohne soziorassistisch zu sein“, sagt Édouard Louis in der Süddeutschen Zeitung mit Blick auf die aktuellen Wahlen in Frankreich.

Was ist los mit den feministischen Blogs?, fragt Melanie bei den Femgeeks und überlegt, aus welche Gründen vielleicht weniger geschrieben und interagiert wird und was darauß Konsequenzen sein könnten.

Darauf antwortend geht es bei Ein Blog von Vielen um Eskapismus, das Ausloten der eigenen Politiken und den Entscheidungen in welchem Umfeld man wie agieren kann/ möchte/ muss.

Dieses Jahr findet wieder das Campaign Boostcamp statt. Das wird geboten: „Während des fünftägigen Trainings lernst Du, wie man erfolgreiche Kampagnenstrategien entwickelt und atemberaubende Aktionen plant, die viele Menschen erreichen. Danach beginnt ein einjähriges Unterstützungsprogramm mit mehreren Folgetreffen am Wochenende.“ Bewerbungsschluss ist der 01. Mai. Es gibt jeweils ein Stipendium für eine_n Aktivist_in of Colour/ Schwarze_r Aktivist_in und eine_n trans Aktivist_in.

In der Jurist_innenausbildung wird viel Sexismus und Rassismus reproduziert. Auf dem Tumblr Juristenausbildung wird sich jetzt damit auseinandergesetzt. Im Interview mit Armaghan Naghipour beim Missy Magazine sprechen die Macherinnen der Seite über ihre Ideen und eigenen Erfahrungen.

Das neue an.schläge-Magazin ist da und widmet sich im Dossier dem Thema Macht & Humor. Da schreibt beispielsweise Denice Bourbon über queer-feministische Comedy, die nach oben tritt und Brigitte Theißl argumentiert, warum es kritische Satire braucht.

Eine Initiative fordert Erinnerung an verfolgte Lesben in der Gedenkstätte des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Im Interview mit junge Welt spricht Susanne Kuntz über die historischen Hintergründe.

Die Bundestagswahl in Deutschland rückt auch langsam näher. Der LSVD hat schon einmal seine Wahlprüfsteine vorgestellt.

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„While Jewish victims and their organizational representatives have, over the years, processed claims for real estate, businesses and works of art seized by the Nazis, Jews’ more mundane Holocaust-era property may still be circulating in antique shops and households, unbeknownst to the current buyers or owners“, schreibt der Jewish News Service.

Im Fi2W Podcast geht es ums Altwerden als migrierte Person und besondere Strategien des Umgangs.

Emma Morano ist im Alter von 117 Jahren verstorben (ihr langes Leben hat sie unter anderen darauf zurückgeführt, dass sie nicht mit einem Mann verheiratet war). Die New York Times blickt anhand ihrer zurückgelassenen Objekte auf Moranos Leben zurück.

„Our culture frames illness as a battle to be won, but sometimes it’s just a thing you live with“, schreibt Caira Conner bei Buzzfeed über das Leben mit chronischen, nicht-heilbaren Krankheiten.

Termine

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Festgenommene Feministin in Uganda, Verfolgung in Tschetschenien und eine Einführung in Klassismus – kurz verlinkt

13. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 345 von 349 der Serie Kurz notiert

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Die ugandische Feministin, Aktivistin und Wissenschaftlerin Stella Nyanzi, die sich unter anderem dafür einsetzt, Mädchen Zugang zu Binden zu ermöglichen und damit auch den Besuch der Schule, wurde vor einigen Tagen verhaftet – sie habe die Präsidentenfamilie beleidigt. Die taz berichtet.

Am 8. April war der Internationale Tag der Rom*nja. Für das Missy Magazine hat Hengameh Yaghoobifarah mit Isidora Randjelović gesprochen. Im Interview geht es um den Rom*nja Power Month, der am 8. mit einer Demo und einer Abschlussparty sein Ende fand, Forderungen von Rom*nja und die Wichtigkeit von Archivarbeit.

„Rassismus, Whiteness, Postkolonialismus, Intersektionalität.“ – Um diese Themen will sich Victoria Kawesa kümmern, die als erste Schwarze Frau als Parteivorsitzende in Schweden gewählt wurde.

Die erste Ausgabe des neuen Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart ist soeben erschienen. In dieser Ausgabe – die wissenschaftliche, essayistische, künstlerische wie literarische Beiträge zusammenbringt – geht es um Selbstermächtigung.

Magda war zu Gast in Freiburg und hat dem Radio Dreyeckland ein Interview gegeben zu den Themen Gesundheits- und leistungsfixierte Körperideale im Kapitalismus, Irritation & Humor als Strategien, die Anerkennung eigener Verwundbarkeiten und sehr unterschiedliche Formen von Selbststärkung.

Lesenswerter Text von Tanja Abou: „Klassismus. Oder: Was meine ich eigentlich, wenn ich von Klassismus spreche? Eine Annäherung.“ (PDF)

Die Berliner Charité veröffentlichte eine Studie zur Situation geflüchteter Frauen in Deutschland (PDF) und ihren Wünschen bezüglich Unterstützung.

Die vegane Szene hat ein Problem mit Sexismus und Bodyshaming – ein lesenswerter Bericht auf mimikama.at.

Die Filmlöwin sagt: Schluss mit der Verharmlosung sexualisierter Gewalt im TV: Eine Kampfansage gegen die „happy“ Vergewaltigung.

„Dass Menschen davon überzeugt sind, mit der richtigen Einstellung und individuellen Anstrengung alles leisten und erreichen zu können, ist im Kapitalismus wesentliche Ideologie. Dementsprechend ist es logisch, dass auch Behinderte und Kranke nicht nur regelmäßig mit der Erwartung, Leistung zu erbringen, konfrontiert sind, sondern auch selbst überzeugt davon sind, ihres ‚eigenen Glückes Schmied‘ zu sein…“ – Läuft_Nicht schreibt „Über Sport im Kapitalismus und Scheiße im Deutschlandfunk„.

Auch in diesem Semester findet in Hamburg wieder die Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ statt. Das gesamte Programm gibt es bei der AG Queer Studies.

Zwar schon vor einer Weile gebloggt, aber Bücher sind ja unsere zeitlosen Freund_innen: Queere Jugendbuch-Neuerscheinungen im Frühjahr 2017.

Englischsprachige Links

Zur Verfolgung schwuler Männer/ LGBTQ in Tschetschenien hat das russische LGBT Netzwerk ein Statement – auch mit Hinweisen, wie deren Arbeit unterstützt werden kann – veröffentlicht.

Über das Phänomen der „begpacker“ schreibt Radhika Sanghani beim Telegraph.

16 Lesbian Power Couples From History Who Got Shit Done, Together“ – Autostraddle hat eine Liste erstellt.

Termine in Berlin, Halle, Freiburg, Kiel und Wiesbaden 

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Stockfotografie mal anders, Preis für couragierte Lesben und kritische Bildungsarbeit – kurz verlinkt

29. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 344 von 349 der Serie Kurz notiert

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quix, das Kollektiv für kritische Bildungsarbeit, hat eine Broschüre zu den Themen Gender_Sexualitäten_Begehren in der Bildungsarbeit herausgegeben. Diese Themen werden in der Broschüre mit einer queer_feministischen, rassismuskritischen und intersektionalen Perspektive niederschwellig beleuchtet – dabei steht vor allem die Bildungsarbeit im entwicklungspolitischen Kontext (insbesondere von internationalen Freiwilligendiensten) im Mittelpunk.

Mit Stolz verkündet die LAG Lesben in NRW den Namen für den neuen Lesbenpreis der Öffentlichkeit: „CouLe – Preis für couragierte Lesben“. Die erste Preisträgerin ist María do Mar Castro Varela.

Anastasie Umrik schreibt sehr eindrücklich über ihre Erfahrungen mit Muskelschwund: „Der Schwund der Muskeln ist so, als hätte gerade ein Baum eins seiner vielen Blätter verloren (…). Erst im Herbst, wenn alle Blätter gefallen und endgültig ihre Farbe verloren haben, sich der Winter somit ankündigt, ja, dann beginnen alle um die grünen Blätter zu trauern. So ähnlich es es auch mit den Muskeln, die nicht mehr gehorchen wollen.“

Die neue Bildpunkt, Magazin der österreichischen IG BILDENDE KUNST, ist da: „Arbeitstitel Antifa„. Stefanie Mayer, Edma Ajanovic und Birgit Sauer schreiben in diesem beispielsweise darüber „Warum rechte Politik hierarchische Geschlechterverhältnisse braucht„.

Ein Buchprojekt sucht nach Beiträgen. Es soll um „Care revolution“ zwischen Anspruch und Wirklichkeit in linken/alternativen Zusammenhängen gehen. Gesucht werden Artikel, Zeichnungen und Comics. Den ganzen Aufruf gibt es auf der Facebookseite des Projekts.

Geld, welches ihr über Patreon an Ismail Küpeli spendet, geht an kritische Journalist_innen in der Türkei (z.B. zur finanzielle Unterstützung bei Gerichtsprozessen).

Die Schwule Seite schließt nach 17 Jahren – denn die Herausforderungen haben sich geändert. Zum Abschluss heißt es: „Wir brauchen also neue Bündnisse, in denen sich diejenigen zusammenfinden, die an einer emanzipatorischen und toleranten Entwicklung der Gesellschaft interessiert sind, die gleichermaßen gegen rassistische und antisemitische sowie gegen zweigeschlechtlich-sexistische Diskriminierung und Gewalt streiten. Ohne diese Verknüpfung emanzipatorischer Kämpfe entsteht viel Mist. Es wird für die folgenden emanzipatorischen Kämpfe darum gehen, dass sie feministisch, queer, of Color sind. Koalitionen sind nötig und werden uns gemeinsam weiterbringen.“ Im Beitrag gibt es auch noch einmal eine Linksammlung mit interessanten Analaysen und Berichten der letzten Jahre.

englischsprachige Links

Bist du auch oftmals genervt von der Bebilderung von Beiträgen? Die immer gleichen weißen, schlanken Menschen? Diverse Stock Photos baut gerade ein Archiv auf mit Fotos, die unterschiedliche Menschen in alltäglichen Situationen zeigt.

Die ägyptische Feministin Mozn Hassan und ihre Organisation Nazra for Feminist Studies haben den Alternativen Nobelpreis erhalten. Die Preisübergabe musste in Ägypten in privater Zeremonie stattfinden, da Hassan die Ausreise verboten wurde.

Queere Kurzgeschichten für Sammelband „Queerly Loving Anthology“ gesucht. Die Deadline ist der 31. Mai.

Termine in Dortmund, Freiburg, Halle, Hannover, Kiel, Magdeburg, Marburg und Wiesbaden

29. März in Marburg: Lesung: „Feministische Psychatriekritik“ von Peet Thesing (fb-Link)

31. März in Hannover: Ab 15.30 startet der Workshop „„Du siehst müde aus …“ über Mutterschaft und Sorgearbeit in Zeiten sozialer Verunsicherung„. (FB-Link)

4.-9. April in Dortmund: Erneut findet das Internationale FrauenFilmfestival statt.

5. April in Magdeburg: Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch „Untenrum frei“ und diskutiert anschließend. (FB-Link)

6. April in Halle: Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch „Untenrum frei“ und diskutiert anschließend. (FB-Link)

8. April in Freiburg: Vortrag & Workshop „(Mein) Fett ist politisch“ von 11:30 bis 13h und von 14 bis 18h für interessierte Frauen_, Lesben_, Trans_ und Inter_ Im fz* feministisches zentrum freiburg (barrierefrei), Faulerstr. 20. Anmeldung zum Workshop unter: jubilaeum@tritta-freiburg.de.

27.- 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Traumatisierte geflüchtete Frauen, Problemlehrer_innen und Mansplaining – kurz verlinkt

23. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 343 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Druckfrisch aus der Presse im Unrast Verlag: „exit RACISM. rassismuskritisch denken lernen“ von Tupoka Ogette.

Die aep informationen ist die älteste feministische Zeitschrift Österreichs und wird von abwechselnden Herausgeber_innen betreut. Im aktuellen Heft findest du Beiträge über Body Shaming, trans Frauen in Haft oder Street Harassement.

Für traumatisierte geflüchtete Frauen gibt es zu wenig psychologische und therapeutische Hilfe, berichtet die Süddeutsche anlässlich einer Studie der Charité Berlin.

Auch das neue an.schläge-Magazin ist raus. Das Thema dieses Mal: Geld & Geschlecht – Was Finanzen mit Feminismus zu tun haben. Wie immer gibt es auch einige Texte online zu lesen.

Ständig wird über Brennpunktschulen (und den implizierten Problemschüler_innen) gesprochen, doch sollten wir nicht einmal über Problemlehrer_innen sprechen? Eine Lehrerin schreibt im Tagesspiegel über fehlende Reflexion rassistischer und klassistischer Denkmuster.

Die FAZ glänzt mal wieder mit rassistischer Karikatur. Die ISD hat eine Stellungnahme verfasst.

Noah Sow zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz: „10 Jahre AGG – Eine Entwicklungshilfe„.

Englischsprachige Links

Falls ihr ein paar Euros übrig habt, unterstützt doch das vorbildliche Jugendprojekt Sadaka-Reut Arab Jewish Youth Partnership in Jaffa (Israel): „Community in Action is a volunteering and leadership development project that brings together young Palestinian and Jewish high school graduates and university students in Tel Aviv-Jaffa.“

women, what’s the most infuriating thing you’ve had mansplained to you?„, fragte Tracy Clayton auf Twitter und oh die Antworten waren vielfältig vom eigenen Fachgebiet bis dazu, wie richtig aus einer Wasserflasche zu trinken sei.

Termine in Berlin, Dortmund, Kiel, Leipzig, Marburg und Wiesbaden 

23. März in Berlin: Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt. Heike Radvan und Esther Lehnert sprechen über ihr Buch. (FB-Link)

25. März in Leipzig: Perspectives on Genitals in (queer) feminist Comics (fb-Link).

29. März in Marburg: Lesung: „Feministische Psychatriekritik“ von Peet Thesing (fb-Link)

4.-9. April in Dortmund: Erneut findet das Internationale FrauenFilmfestival statt.

27.- 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Romnja Power Month, Psychatriekritik und Transfeindlichkeit – kurz verlinkt

16. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 342 von 349 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Der Romnja* Power Month findet vom 8. März bis zum 8. April 2017 statt. Im diesjährigen Programm heißt es: „Der Romnja* Power Month ist unsere feministische Intervention gegen die gesamtgesellschaftlich entweder fehlenden oder sehr homogenen und rassistischen Bilder über Rom*nja.“

Neu und lesenswert: In diesem Monat erscheint „Feministische Psychiatriekritik“ von Peet Thesing im Unrast Verlag. (Eine Veranstaltung dazu findet in Marburg statt, siehe Termine weiter unten.)

„Privatsphäre ist kein jüdisches Privileg, zumindest nicht, wenn es um unsere Familien geht.“, scheibt Don’t Degrade Debs, Darling! über die Anspruchshaltung an jüdische Personen ihre Familiengeschichte (während der NS-Zeit) offen als Lehrstück vorzutragen.

Lilith Wittmann beschreibt bei Medium, wie sie fast aus einem Zug geworfen wurde, da ihr Name auf der Bahncard nicht mit dem auf dem Ausweis übereinstimmte (und die Krankenkassenkarte nicht als Bildausweis angenommen wurde). Über diese transfeindliche Regelung schreibt sie: „Ist der Personalausweis zu einer Bahncard als Identifizierungsmedium wirklich nötig? Aber natürlich ist es eigentlich ein Problem, das auf politischer Ebene gelöst werden muss. Änderungen am TSG wurden allerdings in den letzten Jahren immer wieder durch die große Koalition blockiert und zumindest in dieser Legislaturperiode wird sich daran vermutlich nichts mehr ändern.“

Aber zu mindestens gibt es gerade eine Petition das TSG (Transsexuellengesetz) zu reformieren! Diese kann noch bis zum 10. April mitgezeichnet werden.

Jana Pareigis ist durch Deutschland gefahren und hat Schwarze Menschen zu ihren Geschichten und Lebensrealitäten interviewt. Ab dem 26. März wird das Ergebnis „Afro.Deutschland“ auf der Deutschen Welle gezeigt, Prämiere feierte er letzte Woche. Einen Trailer gibt es auch.

In der Mediathek von 3sat gibt es derzeitig noch die halbstündige Doku „Ehe-Bonus vor dem Aus?“ zum Thema Ehegattensplitting, u.a. mit Maria Wersig als Expertin. Die Doku blickt auf die Geschichte dieser Regelung und ihre tatsächlichen Auswirkungen auf (hetero) Paare.

Der Journalistinnebund wird in diesem Jahr 30 Jahre alt! Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 wird es eine Jubiläumstagung zum Thema »Pressefreiheit und Frauenrechte in Europa« geben.

englischsprachige Links

Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch zu Feminismus veröffentlicht und sich in einem Interview auch zu trans Frauen geäußert – mit einer Reihe transfeindlicher und spezifisch transmisogyner Grundannahmen. „A trans woman’s thoughts on Chimamanda Adichie“ betitelte Raquel Willis ihre Tweetreihe, die Adichies Ausssagen analysierte. Und bei The Root schrieb sie einen ausführlicheren Artikel „Trans Women Are Women. This Isn’t a Debate„.

In den Niederlanden wurde gewählt. Flavia Dzodan hat einige Gedanken getweetet: „The right (in varying flavors from „deport everyone“ to „ban double nationalities“ to „eugenics might be good“) has enough weight to rule“.

Falls ihr ein paar Euros übrig habt, unterstützt doch das vorbildliche Jugendprojekt Sadaka-Reut Arab Jewish Youth Partnership in Jaffa (Israel): „Community in Action is a volunteering and leadership development project that brings together young Palestinian and Jewish high school graduates and university students in Tel Aviv-Jaffa.“

Termine in Berlin, Dortmund, Kiel, Marburg und Wiesbaden

17. März in Berlin: „Konservativer Rollback? Mit uns nicht!“ (fb-Link)

18. März in Dortmund: „Vortrag und Konzert von und mit FaulenzA“ (fb-Link)

20. März in Berlin: Ab 18 Uhr beginnt ein Panel u.a. mit Israel Kaunatjike zum Genozid 1904-08: ENTSCHULDIGEN? ENTSCHÄDIGEN? GEMEINSAM ERINNERN? – WIE DIE DEBATTE ÜBER DEUTSCHEN KOLONIALISMUS WEITERGEHEN SOLLTE. (FB-Link)

25. März in Berlin: Workshop „reclaim movement für dicke_fette* queere körper“ (eine Anmeldung ist notwendig).

29. März in Marburg: Lesung: „Feministische Psychatriekritik“ von Peet Thesing (fb-Link)

4.-9. April in Dortmund: Erneut findet das Internationale FrauenFilmfestival statt.

27.- 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Nach dem Frauenkampftag ist immer Frauenkampftag – kurz verlinkt

9. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 341 von 349 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Bei der taz erschienen gestern einige gute Texte anlässlich des Frauenkampftags: Hengameh Yaghoobifarah schreibt warum zwischen menschenfeindlichen Leuten und noch lernenden Menschen unterscheiden werden muss und über den Segen und Fluch des bestehenden Online-Gedächnis. Fatma Aydemir kommentiert Frauenwiderstand gegen Erdoğans AKP-Regierung. Christa Wichterich analysiert rechtskonservative internationale Allianzen und Netzwerke, die (u.a.) bei der UNO mobil machen.

neues deutschland gibt eine knappe Übersicht über einige der Proteste, die gestern weltweit stattgefunden haben.

Grenzenlos feministisch. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

Feminismus im Pott war auf der Kölner Tagung #bodytalk, auf der auch Magda zu Gast war und berichtet über alle Inputs. Nun sind auch die Videos der Inputs online. Reinschauen lohnt sich!

Ein Buchprojekt über Schwarze Frauen in Biel sollte die Sichtbarkeit Schwarzer Frauen in der Schweiz stärken und ihre Perspektiven und Geschichten sammeln, doch es fand sich keine Finanzierung. In der WOZ eine «Miniausgabe» des Buchs publiziert.

Die nächste Antragsgelder für Förderungen durch Magnus Hirschfeld Stiftung ist der 15. April! Besonders werden auch lesbische Geschichts-, Bildungs- und Forschungsprojekte zur Bewerbung aufgefordert (FB-Link). Die möglichen Fördersummen reichen von mehreren Hundert bis zu 25.000 Euro.

Eiken Bruhn zeigt in der taz in vielen Regionen Deutschlands bieten Kliniken keine Schwangerschaftsabbrüche an. Dass ungewollt schwangere Personen bis zu 150 Kilometer Wege auf sich nehmen müssen, ist keine einfache Ausnahme. In den meisten Regionen ist zu dem die Wahlfreiheit stark eingeschränkt und es wird nur ein chirurgischer Abbruch unter Vollnarkose angeboten. (Hinweis: Wichtig wäre, wenn in Texte zu Abtreibung auch deutlich würde, dass nicht alle Schwangere Frauen sind – auch dieses Nicht-Erkennen ist sicher ein weiter Faktor, der Menschen den Zugang erschwert.)

Women United Against Deportation. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

In Popkultur wird Vielfalt stärker sichtbar. Doch wie viel bringt sie, wenn Alltagsmenschen ignorant bleiben?, fragt Tove Tovesson beim Missy Magazine.

Kreativer Beitrag zur medialen Debatte um sexistische Werbung: Die Gruppe f.i.e.s (feministische initiative emanzipatorischer streetartkünstler*innen) hat vor ein paar Tagen einige Plakate in Berlin verändert.

Die Mutter eines inhaftierten Sportjournalisten hofft auf internationale Unterstützung auch für unbekannte Kollegen, schreibt Ali Çelikkan bei der taz.gazete.

Vina Yun interviewt im Missy Magazine Sylvia Köchel, die in ihrem Buch „Das Bedürfnis nach gerechter Sühne“. Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück den Geschichten von sogenannten Berufsverbrecherinnen und deren Verfolgung unter dem NS-Regime nachgeht.

Außerdem sei euch ans Herz gelegt: Der Podcast „Ausbildung inklusive“ von Hannah C. Rosenblatt. In kurzen (2-5-minütige) Episoden erzählt Hannah das Lernen und Leben mit Behinderung. So geht es beispielsweise um „das Nichts zwischen Hartz 4 und Bafög“, „Mit dem Assistenzhund zur Schule gehen“ und „die Potenzierung des Stressfaktor „Asperger-Syndrom“ um den Faktor „Traumafolgen““.

Der Artikel ist vom letzten Jahr, aber das Thema brandaktuell: Wie heterosexuelle Paare sich über die ungleich verteilte Hausarbeit belügen, in der ak – analyse und kritik.

englischsprachige Links

Ein paar Euros übrig? Deine Unterstützung trägt dazu bei 27 kreative Köpfe aus aller Welt zur Queers and Comics Konferenz nach San Francisco (USA) zu bringen. Deine Taler werden auch mit ein paar schicken Goodies belohnt: Zines, Comics oder Buttons.

Auf i-D sagen Feminist_innen aus unterschiedlichen Ländern (aber sehr Europa-zentriert), was sich ihrer Meinung nach ändern muss. Mit Blick auf Deutschland schreiben da Hengameh Yaghoobifarah, Dominique Booker und Olive Duran.

Ein englischsprachiges Essay über die Rezeption und Instrumentalisierung von Audre Lorde und ihren Aussagen: „Appropriating Lorde: On the Need to Locate The Oppressor Within Us.

I am queer. What is your superpower? International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

In Bochum wird im November eine internationale Konferenz zu „Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia“ stattfinden. Abstracts können bis zum 31. März eingereicht werden.

Neuer Flavia Dzodan Text: „Alt-Feminism and the white nationalist women who love it„!

Termine

Noch Veranstaltungen finden sich in unserer Frauenkampftags-Veranstaltungsliste.

Berlin, 10 bis 13. März 2017: Theaterstück im Ballhaus Naunynstraße „Scheppernde Antworten auf dröhnende Fragen“ von Nora Abdel-Maksoud, Theresa Henning und Salome Dastmalchi (Publikumsgespräch am 11. März).

Berlin, 25. März: Workshop „reclaim movement für dicke_fette* queere körper“ (eine Anmeldung ist notwendig).

Sexismus fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. International Women’s Struggle Demo 2017, Berlin.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Konsenskarneval, sexualisierte Gewalt und UN-Rüge für Rassismus in Deutschland – kurz verlinkt

1. März 2017 von der Mädchenmannschaft

deutschsprachige Links

Melanie Trommer wurde von Feminismus im Pott zum Konsenskarneval interviewt: „Wir wollten, dass der Fokus endlich auf die Typen gelegt wird: Sie sind es, die mit dem Alkohol vorsichtiger sein sollten und an deren Anstand appelliert werden sollte.“

Vier Frauen werden lesbenfeindlich und sexistisch angegangen, verprügelt und mit dem Tod bedroht. Die Polizei stellt klar: wer weiß ist, ist deutsch und wer deutsch ist, kann kein Täter sein.

Der Tagesspiegel schreibt zu Ergebnissen einer UN-Untersuchung zu Rassismus in Deutschland: „Das Urteil fällt vernichtend aus.

Wie sprechen über sexualisierte Gewalt? Welche Bezeichnungen finden Menschen, die diese erfahren haben? Darum ist gerade eine Debatte entbrannt. Empfehlenswerte Texte gibt es bei Identitätskritik, wo es heißt „Betroffenheit schützt nicht davor Scheiße zu sein“ und bei der ZEIT, wo Marion Detjen über die „Gewalt ohne Namen“ schreibt.

Nicola Hinz hat auf ihrem Blog Das Lied der dicken DameFettlogik überwinden“ von Nadja Hermann gelesen und ihre Kritiken zusammengestellt.

#TeamWallraff – Was sich ändern muss, heißt es bei Behindertenparkplatz.

englischsprachige Links

Im Guardian schreibt Rashmee Kumar über Brown Girls and 195 Lewis, zwei neue Webserien von und über queere WoC.

Raquel Willis hat auf Twitter eine „history of black transgender people“ zusammengestellt.

Termine

Über 100 Veranstaltungen, Demos, Filmvorführungen und mehr rund um den Frauenkampf-Tag in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir auch in diesem Jahr in einer Übersicht zusammengestellt! Tipps zu weiteren Veranstaltungen können jederzeit in den Kommentaren aufgeführt werden.
Außerdem gibt es Frauentags-Veranstaltungslisten beispielsweise beim Feministischen Netzwerk und dem Gunda-Werner-Institut.

4. März in Köln: Ab jetzt ist eine Anmeldung möglich: #body*talk. Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment im Netz.

4. März in Wien: Podiumsdiskussion – Zum Stand feministischer Kämpfe mit Mädchenmannschaftsbeteiligung. (FB-Link)

9. bis 11. März in Bern: CKSTER-Festival zum Thema Gender Hacking.

11. März in Berlin: 7. Barcamp Frauen. Infos findet Ihr hier.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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