Einträge der Rubrik ‘Verlinkt’


Sommerpause vorbei, Gesellschaft immer noch meh: Still loving Feminismus as if we’re getting paid!

1. September 2015 von Charlott
Lass es Sommerpause sein

Lass es Sommerpause sein

„Hatten wir dazu nicht schon einmal einen Beitrag?“ – Eine Frage, die gar nicht so selten auftaucht, denn (leider) bleiben viele Debatten auch über Jahre ganz zeitlos aktuell oder branden ‚plötzlich‘ wieder auf. Statt immer einen neuen Text zu verfassen, juckt es manchmal in den Fingern einfach die älteren Werke vorzukramen und zu posten: „Hier, war schon vor drei Jahren kritikwürdig.“
Eigentlich ist dieser Reflex doch auch gar nicht schlimm, wenn Gedanken schon einmal gut ausformuliert wurden, müssen sie ja nicht in der digitalen Schublade verstauben. Aus diesem Grund haben wir die Sommerpause genutzt und posteten auf Facebook und Twitter Artikel aus den letzten Jahren. Diesen #SommerImArchiv könnt ihr nun auch hier noch einmal gesammelt nachverfolgen. Viel Spaß beim Stöbern! (Und falls ihr unsere Arbeit finanziell unterstützen wollt, freuen wir uns jederzeit über Spenden.)

Fett am Strand. Ist das nicht voll ungesund?!

Sommer, Badestrand oder Freibad – für viele eine unschlagbare Kombination. Doch die Freude wird auch häufig schnell getrübt, z.B. durch fatshamende Kommentare. Im letzten Jahr schrieb Magda zu Fatkinis und Gesundheitsdiskursen:

Ich höre Gefährdung und möchte schreien: Jaaa!! Stolze, glückliche fette Menschen sind gefährlich – weil sie hegemoniale Bilder von den traurigen™ und inaktiven™ Fatties in Frage stellen. Weil manche dicke Menschen einen lauten Furz darauf geben, ob andere es „ästhetisch“ oder „schön“ finden, wenn sie knappe Bikinis oder Neon-Badeanzüge tragen. Dicke Leute, die ihren Körper nicht verstecken, ihn sogar stolz präsentieren? Passt in keine gesell­schaftliche Erzählung über das Dicksein: Dicke Menschen sollen entweder abnehmen oder zumindest sagen, dass sie es tun wollen. Aber doch bitte nicht fett und glücklich im Badeanzug posieren.

Zum Freispruch für George Zimmerman

Im letzten Monat jährte sich bereits zum zweiten Mal der Freispruch für George Zimmerman. Im Juli 2013 schrieb accalmie über das Urteil und seinen Kontext:

Institutionalisierter Rassismus führt dazu, dass drei Mal mehr Schwar­ze US-Bür­ger_in­nen zur To­des­strafe verurteilt werden als weiße. Jener institutionalisierte Rassismus führte auch dazu, dass das Ver­fah­ren ge­gen Geor­ge Zim­mer­man auch zum Ver­fahren darüber wurde, wie Schwarz Tray­von Mar­tin war: wie sehr hood(ie), wie stereo­typi­sier­bar, wie entmenschlich- und entindividualisierbar genug, um eine „beiläufige“ Er­schiessung zu recht­fer­ti­gen.

Feminist Bore-Out

Eine Sommerpause tut aus so vielen Gründen Not – zum Beispiel? Feminist Bore-Out! Ein Phänomen, dessen Name Nadia im letzten Jahr prägte:

Es wird ja auch nicht besser wenn den Leuten™ das Ganze unter dem Deckmantel von “Es geht den Autorinnen ja eigentlich und tatsächlich um Gleichberechtigung!” untergejubelt wird. Und ich weiß auch nicht, womit wir diese ganzen Buchpupser_innen verdient haben. Ich meine, das Problem an all dem wirklich grenzwertigen und problematischen Herrschaftsgelaber der Mainstream-Unterhaltungsliteratur “mit Message”™ ist ja mittlerweile nicht mehr nur, dass in diesen Büchern stringent falsches und empirisch nicht haltbares Zeug behauptet wird – das Problem ist ja auch noch, dass dieses ganze Zeug furzlangweilig ist. Weil immer wieder der immer gleiche Scheiß erzählt wird.

 

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Selbermach-Sommer und #SommerImArchiv

2. August 2015 von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Es ist soweit: Mit diesem Post läuten wir unsere alljährliche Sommerpause ein. Bis zum 31. August wird es hier an dieser Stelle keine neuen Blogeinträge geben, aber euch steht – ebenfalls in bester Tradition – dieser Thread offen, um eure Artikel zu teilen, auf Texte hinzuweisen, die ihr spannend fandet oder einfach um Themen anzustoßen, über die ihr gern diskutieren würdet. Sommerpause heißt aber auch, dass es ein wenig dauern kann, bis Kommentare freigeschaltet werden. Bitte habt etwas Geduld!

Aber auch sonst lassen wir euch nicht ganz allein im August. Auf unserer Facebook-Seite und über unseren Twitter-Account begehen wir den #SommerImArchiv. Täglich posten wir dort Texte, die hier in den letzten Jahren veröffentlicht wurden und die wir immer noch für aktuell, wichtig, berührend, anregend halten. Seid gespannt, lest nach und natürlich: Genießt den Sommer.

Übrigens: Wir freuen uns natürlich auch über Spenden.


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Typenparaden, Identitätspolitiken und queer-feministische Jugendarbeit – Die Blogschau

1. August 2015 von Charlott
Dieser Text ist Teil 280 von 280 der Serie Die Blogschau

Naekubi schreibt bei Danger Bananas über Rassismus (und auch sonst fast allen denkbaren *ismen) in Oliver Kalkofes Sendung „SchleFaZ – die schlechtesten Filme aller Zeiten“: „Satire, die nach unten tritt, ist vor allem eins: systemkonformes Mobbing.“.

Auf Stop! Talking. widmet sich accalmie Identitätspolitiken, situativen Priviliegien, Aneignungen und (fehlenden) Macht- und Strukturanalysen. (Englisch)

Das Underdog Fanzine hat die Wissenschaftlerin Melanie Groß zu ihren Forschungen und praktischen Interventionen, zu feministischem Aktivismus und Dekonstruktion, sowie queer-feministischer Jugendarbeit befragt.

Es interessiert mich nicht mit wem Du schläfst…„, Don’t degrade Debs, Darling! fasst zwanzig Punkt zu Biphobie zusammen.

Mein Körper Mit Mir ist ein Blog zum Leben mit Epilepsie, Alopecia Areata und Neurodermitis.

Das Blog no218nofundis berichtet von der Salzburger Demo unter dem Motto „Pro Choice is ois!“, die am 25. Juli stattgefunden hatte.

Bei Carmilla DeWinter gibt es eine Zusammenstellung typischer konservativer rhetorischer Mittel und Manipulationstechniken (aufgehangen an den Debatten rund um den Bildungsplan in Baden-Württemberg) und Vorschlägen, wie diesen begegnet werden kann. (Auch wenn dabei leider beispielsweise das Prinzip „Rationalität“ ziemlich wenig hinterfragt wird.)

Auf classless.org erklärt Kulla, dass Rassismus kein Problem mangelnder Bildung ist: „Umgekehrt geht Rassismus nicht weg, weil Menschen zum Gymnasium gehen – die dort ausgebrütete deutsche “Mittelschicht” ist ein Hort jeglichen Ressentiments gegen Arme, Schwache, Faule, Kranke, Verrückte (…)“.

Auf dem Missy Magazine Blog schreibt Hengameh über langweiligen Einheitsbrei: „Quoten auf Bühnen? Schön wär’s. Aber was ist eigentlich schlimmer, die Typenparaden auf den Bühnen oder die schlechten Ausreden der Organisator_innen?“

Die Bloggerin SchwarzRund arbeitet an ihrem ersten Roman. Zur Unterstützung hat sie eine Crowdfunding-Kampagne begonnen.

SchwarzRund Indiegogo from Melina Perez on Vimeo.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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Brennende Flüchtlingsunterkünfte, #SandraBland, Genderalarm in Mexico – kurz verlinkt

29. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 288 von 288 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

„Der Fall einer schwangeren Zehnjährigen erregte in Paraguay die Öffentlichkeit. Dem Kind wurde eine Abtreibung verwehrt. Dass Vergewaltigungsopfer oder Schwerkranke zum Gebären gezwungen werden,“ passiert aber auch „bei uns, mitten in der EU“. Bei tagesschau.de geben Anna-Mareike Krause und Friederike Ott einen Überblick über strikte Abtreibungsgesetze in Europa und deren Konsequenzen.

„Überall im Land werden Flüchtlingsunterkünfte angezündet. Es reicht nicht, solche Straftaten härter zu sanktionieren. Es muss aktiv für die Sicherheit der Geflüchteten gesorgt werden“, schreibt Christina Lee in The European.

Handlungsmöglichkeiten gegen rassistische Gewalt und rassistischen Alltag diskutiert auch der Freitag: „Was tun, damit’s nicht mehr brennt?“ Einen aktualisierten Leitfaden, „Was tun, damits nicht brennt?“, zusammengestellt von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR) für Gruppen und Einzelpersonen, kann man hier kostenlos herunterladen oder bestellen.

„80 Jahre nachdem alle jüdischen Sportler von den Olympischen Spielen in Berlin ausgeschlossen wurden“, findet „mit den European Maccabi Games die größte jüdische Sportveranstaltung der europäischen Nachkriegsgeschichte im Berliner Olympiapark statt. Mehr als 2.300 Athleten aus 35 Ländern sind dazu angereist. Sorge bereiten den Veranstaltern jetzt zahlreiche Drohungen aus der rechtsextremen Szene“, berichtet der ZEIT Störungsmelder.

Bente Varleman, bekannt durch ihren Spoken Word Text „Was ich habe,  spricht in der taz über Sexismus und die Poetry Slam Szene.

Die ZEIT analysiert, wie der Begriff „Asylkritiker“ Gewalt zu einer Meinungsverschiedenheit deklariert: „Die Maskerade des „Asylkritikers“ ist der Versuch, Ausländerfeindlichkeit zur legitimen Diskursposition zu erheben, eine Position in die Öffentlichkeit einzuführen und ihre Ideologie zu camouflieren. Eine Art Du-darfst-Rassismus. “

Unterstützenswert: Die queere Bloggerin und Autorin SchwarzRund schreibt an einem Roman (Arbeitstitel: „Schwarzer Frost“) und ihr könnt den Schaffensprozess finanziell unterstützen (und euch schon einmal das Buch sichern).

Englischsprachige Beiträge

#JusticeForSandraBland: In der New York Times stellt Charles Blow offene Fragen zur Festnahme und dem Tod Sandra Blands in Polizeigewahrsam, und Roxane Gay analysiert die Verletzlichkeit Schwarzer Körper: „She was treated as less than human. She protested her treatment. She knew and stated her rights but it did not matter. Her black life and her black body did not matter.“ Attiya Latif richtet in der Huffington Post einen Offenen Brief an weiße Verbündete: „Fordert Gerechtigkeit für Sandra Bland“.

Al Jazeera berichtet über den Protest weiblicher Abgeordneter und Aktivist_innen gegen Gewalt gegen Frauen in Mexiko. Die Aktion #AlertaDeGenero (Gender-Alarm) möchte darauf hinweisen, dass in Mexiko jeden Tag sechs Frauen ermordet werden, aber nur 1.6% der Taten gerichtlich verurteilt.

Im Guardian schrieb Naomi Wolf, dass junge Frauen mit „destructive speech patterns“ aufhören sollten. Debbie Cameron antwortet auf dies: „People may claim that their judgments are purely about the speech, but really they’re judgments of the speakers.“

New York Magazine
: „‘I’m No Longer Afraid’: 35 Women Tell Their Stories About Being Assaulted by Bill Cosby, and the Culture That Wouldn’t Listen“.

technocandy war beim Stream Radical Transfeminism bei der LCCT 2015 in London und stellte ein Paper zu Germany’s Next Topmodel vor, in dem es um „Girl Hate, neoliberale Eingliederungen, Normalisierungszwang, trans, Pinkstinks und Lush“ geht.

„I Am a Native American Woman With White Privilege“: Misty Ellingburg thematisiert Fragen von Identität, sozialer Positionierung und (kontextbedingten) Privilegien.

Termine in Kassel und Karlsruhe

31. Juli bis 2. August: Lady*fest in Kassel, u.a. mit Workshops von Hengameh und Magda.

7. bis 9. August: Lady*fest in Karlsruhe.


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Selbermach-Sonntag (26.07.2015)

26. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.


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Suruç, heteronormative Asylpolitk und Zwangsregistrierung für Sexarbeit_innen – kurz verlinkt

22. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 287 von 288 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Die ZEIT veröffentlichte den Schlussvortrag der Rechtsanwälte Ernst Freiherr von Münchhausen, Onur Özata und Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler im Strafverfahren gegen Oskar Groening am 14. Juli 2015.

„Auf dem Weg in eine gerechtere Gesellschaft kann wohl kaum mehr falsch gemacht werden als damit, Väter in ihrer bisherigen Interpretation ihrer Vaterrolle zu bestärken.“ – Jochen König kritisiert den Familienbericht 2015 für den Berliner Senat.

Im August findet in Helmarshausen das Bundestreffen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland statt. Dafür kann auch noch gespendet werden, um Menschen, die wenig Geld haben, die Teilnahme zu ermöglichen.

Seit Montag gibt es eine Online-Meldestelle (deutsch- und englischsprachig) für antisemitische Äußerungen_Angriffe in Berlin. Das Projekt, das unter anderem von der Amadeu-Antonio-Stiftung gefördert wird, hat auch zum Ziel, auf Antisemitismus im Alltag aufmerksam zu machen.

„Aggressive für Deutschland“ – das LOTTA-Magazin analysiert den Machtwechsel innerhalb der „Alternative für Deutschland“ (AfD).

„Frauen, die lange Haare haben und „weiblich“ wirken, wird ihr Lesbischsein häufig nicht geglaubt; genausowenig Frauen, die Kinder haben.“  – in einem Interview mit dem Tagesspiegel berichtet LesMigras-Mitarbeiterin Saideh Saadat-Lendle über die Situation lesbischer und schwuler Geflüchteter in Deutschland.

„Die Zwangsregistrierung für Prostituierte gab es zuletzt 1939.“: Bereits im Juni hat die Jungle World ein Interview mit Juanita Henning, Vorsitzende der Organisation Doña Carmen, zum geplanten und perfide betitelten Prostitutiertenschutzgesetz geführt.

Dr. Jamie Pax Abad hat einen Erfahrungsbericht und weitere Informationen zur Vornamensänderung in ausschließlich geschlechtsneutrale Vornamen nach dem Namensänderungsgesetz für Personen, die sich ausserhalb der binären Geschlechterkategorien identifizieren, zusammengestellt (PDF).

Noah Sows „Deutschland Schwarz Weiss“ ist seit gestern auch in neuester, überarbeiteter Version als E-Book erhältlich.

Englischsprachige Beiträge

Bei einem Bombenanschlag in der türkischen Grenzstadt Suruç wurden am Montag mindestens 32 Aktivist_innen, die einen Hilfseinsatz in Kobane (Syrien) geplant hatten, getötet und über 100 Menschen verletzt. Die New York Times, Neues Deutschland und Publikative.Org berichten über die Geschehnisse und Hintergründe. Trauer- und Protestdemonstrationen wurden derweil in der Türkei massiv von der Polizei angegriffen.

Über die spezifische Rolle weißer Frauen bei der Aufrechterhaltung von Rassismus schreibt der Atlanta Black Star.

„Vier Dinge, die du deinen Kindern genau jetzt zu Rassismus beibringen solltest“: Black Girl Dangerous listet sie auf.

BBC News berichtet über die britische Politikerin Liz Kendall, die sich gegen das Boulevard-Blatt Mail on Sunday wehrt, das sie nach ihrem Gewicht fragte: „Can you imagine the Mail on Sunday asking the weight of the prime minister, George Osborne or any other leading politician?“

Termin in Göttingen

31.07. in Göttingen: SchwarzRund liest im Kabale: Quasi, Schwarzer Frost und Poesie (Facebook-Link).


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Selbermach-Sonntag (19.07.2015)

19. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.


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Ein feministisches Hackermagazin und das Spreadshirt-Märchen – die Blogschau

18. Juli 2015 von Nadia
Dieser Text ist Teil 279 von 280 der Serie Die Blogschau

Hausfrau. Mutter. Freizeit? Wie das gehen soll – oder eben auch nicht – könnt Ihr hier nachlesen.

Boy*tales schrieb letzte Woche über Trans* sein und das Jonglieren mit Identitäten.

Menschen mögen Märchen: antiprodukt hat sich die Spreadshirt vs. Pegida-Geschichte nochmal angeschaut.

Silke Meyer berichtet über das neue feministische Hackermagazin The Recompiler.

Feministisch, gut und bezahlbar: Ed bietet unter anderem Dienste im Bereich Print, Web, Comics und Workshops an: Hier entlang.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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queer-feministisch auf dem Land, wohnungslos in Berlin und das Model, das keine eigene Schminke mehr mitbringt – kurz verlinkt

15. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 286 von 288 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Das aktuelle an.schläge-Magazin ist da und widmet sich im Titelthema dem „Leben auf dem Land„. Dort spricht zum Beispiel it Landwirt_in Jo Bucher über Queer-Feminismus auf dem Biohof.

underdog interviewt die Band Friend Crush. Sie sprechen über Ausschlüsse, Aktivismus und Self Care.

„Weil er nicht als „Nazi“bezeichnet werden will, hat der Berliner Rechtsextremist René Uttke eine Flüchtlingsunterstützerin angezeigt. Prompt nahm die Polizei die Frau fest. Sie ist Sprecherin des Vereins Hellersdorf hilft und wird seit Monaten massiv von Neonazis bedroht,“ berichtet der ZEIT Störungsmelder.

Der Kölner Gianni Jovanovic kämpft mit seiner Initiative Queer Roma gegen Homophobie und Rassismus, berichtet die ZEIT.

Zum Nachlesen: Das Positionspapier (PDF) zur Wohnungs- und Obdachlosigkeit von Frauen in Berlin von der Arbeitsgemeinschaft der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin-Stadt der Frauen e.V. sowie der Berliner Beirat „Wohnungs- und Obdachlosigkeit von Frauen“.

Pünktlich zur CSD Saison erscheint der Film „Die Andere Seite des Regenbogens“ über das rebellische queere Berlin auf DVD: In dem Dokumentarfilm geht es um die Geschichten von vier Menschen in Berlins vielschichtiger und lebhafter Schwul-Lesbisch-Trans*-Gemeinschaft, deren Spektrum von politischem Aktivismus bis Anpassung reicht.

Mitmachen beim Buchprojekt: Sabine Fuchs (Herausgeberin von „Femme! radikal – queer – feminin“) sucht Beiträge zu einem Buch über Femmes und Butches und die erotische Dynamik zwischen ihnen.

KAYA – DER FELSEN UND DAS MEER gibt einen Einblick in die Geschichte der Filmemacherin Canan Turan und die ihres Vaters. In Berlin, wo beide aufwuchsen, in Babas alter Heimat Türkei sowie Turans Wahlheimat Barcelona, werfen die beiden einen Blick auf ihre Beziehung und wie sie sich entwickelt hat. Für die Realisierung des Films werden noch Spenden benötigt.

Am letzten Wochenende fand die „Behindert und verrückt feiern – Pride Parade Berlin“ statt. Die taz berichtet und lässt einige der Organisator_innen zu Wort kommen, die den Hintergrund der Parade erläutern, klar machen, was diese mit Kapitalismuskritik zu tun hat und warum es wichtig ist, gegen Verwertungslogiken zu rebellieren.

englischsprachige Links

Das Model Nykhor Paul hat für weiße Make-Up-Artists eine Botschaft: „Ich habe keine Lust mehr, mich für mein Schwarzsein zu entschuldigen und mein eigenes Make Up zu professionellen Shows mitzubringen.“

Die großartige Serena Williams hat am vergangenen Samstag in Wimbledon ihren 21. (Single) Grand-Slam-Titel gewonnen. Die andauernde rassistische und körpernormierende Kommentierung einer der erfolgreichsten Tennisspielerin aller Zeiten kritisiert Think Progress.

„To say that we are worried would be a gross understatement“. Millie Slavidou schreibt bei Bury Spy zum aktuellen Alltag in Griechenland.

Termine in Berchum, Berlin, Göttingen, Hamburg, Leipzig und Oberhausen:

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Selbermach-Sonntag (12.07.2015)

12. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenWas hat euch beschäftigt, erfreut, geärgert, traurig und wütend gemacht, euer Herz vor Begeisterung hüpfen lassen? Jeden Sonntag habt ihr bei der Mädchenmannschaft die Möglichkeit eure Gedanken der letzten Woche zu teilen, Links zu tollen Texten, Blogs, Webseiten, Videos, Fotos, Gifs und Audiobeiträgen zu posten. Also ab damit in die Kommentare! Wir wünschen euch eine angenehme und erholsame Restwoche.


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