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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Uncategorized</title>
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		<title>Verfassungsrichterin referiert in Freiburg</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein heißer Veranstaltungstipp für den Süden: Hoher Besuch an der Freiburger Uni!  Am 1. Dezember wird die Verfassungsrichterin Prof. Dr. Susanne Baer im Rahmen des Programms Justitia Mentoring einen Vortrag halten mit dem Titel: &#8220;Wahlverwandtschaft: Gender und Verfassungsrecht&#8220;. Frau Baer, eine von derzeit vier Richterinnen am BVerfG, ist seit Februar 2011 im Amt. Die Gelegenheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein heißer Veranstaltungstipp für den Süden: Hoher Besuch an der Freiburger Uni!  Am 1. Dezember wird die Verfassungsrichterin Prof. Dr. Susanne Baer im Rahmen des Programms <em>Justitia Mentoring</em> einen Vortrag halten mit dem Titel: &#8220;<a href="http://www.jura.uni-freiburg.de/justitia/aktuelles" target="_blank">Wahlverwandtschaft: Gender und Verfassungsrecht</a>&#8220;. Frau Baer, eine von derzeit vier Richterinnen am BVerfG, ist seit Februar 2011 im Amt. Die Gelegenheit, die Verfassungsrichterin referieren zu hören, bietet sich nicht oft &#8211; Frau Baer wird in diesem Jahr nur insgesamt drei Vorträge (ge)halten (haben).</p>
<p><em><a href="http://www.jura.uni-freiburg.de/justitia/" target="_blank">Justitia Mentoring</a> </em>ist das preisgekrönte Frauenförderprogramm der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Freiburg. Erklärtes Ziel des Programms: die Ausgangschancen von jungen Juristinnen für ein &#8220;gleichberechtigtes Berufsleben&#8221; zu verbessern.</p>
<p>Der Vortrag mit anschließendem Empfang findet um 19 Uhr in der Aula der Albert-Ludwigs-Universität statt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24560&amp;md5=cb6ea1e5f7d57a53e0e63983294dacca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sexistisch in den Advent und anderes Erhellendes in der Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[denkwerkstatt regt sich über die Titelgeschichte des Magazings profil auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft. paper cuts überlegt, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>denkwerkstatt</em> <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/11/21/vertrauen-in-die-partnerschaft-heist-unsere-finanzielle-absicherung-2/" target="_blank">regt sich</a> über die Titelgeschichte des Magazings <a href="http://www.profil.at/" target="_blank"><em>profil</em></a> auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft.</p>
<p><em>paper cuts</em> <a href="http://papercuttinghard.blogspot.com/2011/11/this-is-who-i-am-this-is-what-i-want.html" target="_blank">überlegt</a>, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. Aber statt Theorie hat sie jahrelange praktische Erfahrung damit, was es heißt &#8220;ein Mädchen&#8221; zu sein. Und ein paar Wünsche für eine besser Zukunft außerdem.</p>
<p><em>Ein Fremwörterbuch</em> <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/11/zwei-jahre-seit-marwa-el-sherbini-und.html" target="_blank">hinterfragt</a> &#8211; nicht zum ersten Mal &#8211; Rassismus als Randproblem und als in der rechten Szene verortetes Problem. Zwar setze langsam eine stärkere Sensibilisierung unter &#8220;Migranten, Deutschen mit Migrationshintergrund und engagierten autochtonen Deutschen&#8221;, aber was wir brauchen ist die ehrliche Auseinandersetzung in der Mehrheitsgesellschaft.</p>
<p><em>Piratenweib</em> <a href="http://www.piratenweib.de/weihnachtsgeschenk-gesucht" target="_blank">hält Ausschau</a> nach Weihnachtsgeschenken und entdeckt jede Menge sexistische Kackscheisse. Das zieht jede Menge Fragen nach sich, zum Beispiel warum sexistische Werbung Männer ins Lächerliche zieht und Frauen ins Sexuelle?</p>
<p>In würgende Weihnachtsstimmung bringt sich auch <em>kopfweh statt rausch</em> mit einem <a href="https://kopfwehstattrausch.wordpress.com/2011/11/21/axe-adventskalender-2011/" target="_blank">Blick</a> auf die Werbung für den nahenden Axe Weihnachtskalender. Jaja, die Geschenke von unseren Freunden der Deo-Vermarkung sind uns ohnehin die liebsten&#8230;</p>
<p>Die <em>kleine Ethnologin</em> hat sich durch die Zeitungen und ihre Darstellung von Frauen in der rechten Szene gelesen und <a href="http://kleineethnologin.wordpress.com/2011/11/22/braune-frauen/" target="_blank">kommentiert</a> die Berichte auf <em>SpOn</em>, in der <em>Sz</em> und <em>taz</em>.</p>
<p><em>Astrodicticum Simplex</em> geht in Deckung angesichts <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/11/wissenschaft-fur-madchen-der-rosaeinhornglitzerwahnsinn.php" target="_blank">pink-mit-grusel Spielsachen</a>, die Mädchen Wissenschaft näher bringen sollen. Das ist auch ein gutes Beispiel für <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/ClarkesLawForGirlsToys" target="_blank">Clarke&#8217;s Law for Girls&#8217; Toys</a>.</p>
<p>Wikimedia-Geschäftsführerin Sue Gardner war gerade in Deutschland zu Besuch und hat in unterschiedlichen Interviews eine Erhöhung der Autorinnenquote bei Wikipedia gefordert. Warum es nicht so leicht ist, in dem Männerclub einen Pumps auf den Boden zu kriegen, <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/warum-wikipedia-ein-maennerclub-ist" target="_blank">erklärt</a> Andreas Kemper  im Blog von <em>der Freitag</em>.</p>
<p><em>Adrians Blog</em> <a href="http://blog.adrianlang.de/?p=884" target="_blank">wägt</a> die Vorteile einer (pro)feministischen Männerorganisation ab. Neben theoretischen Aspekten wie Reflexion und Männlichkeitsforschung könnten Demos und Engagement in Gruppen und im Netz auch aktionistisches Potential entfalten.</p>
<p><em>Anarchie und Lihbe</em> <a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2011/11/23/die-fratze-fremdheit/" target="_blank">berichtet</a>, wie sie der sexuellen Belästigung während ihrer Ägyptenreise mit einer hässlichen Gummifratze begegnete. Lustig ist das nicht, eher verwirrend und von nachdenklichen Fragen begleitet.</p>
<p><em>Genderverrückt</em> nennt sich ein <a href="http://genderverrueckt.blogsport.de/2011/11/23/initialisiere-queering-sequenz/" target="_blank">neues Gender-Blog</a>, geschrieben von jemandem &#8220;meist als männlich gelesen&#8221; mit dem Ziel &#8220;ohne Pathos und eher der Konvention gerecht: Hegemoniale Männlichkeit dekonstruieren, männliche Identität queeren.&#8221;</p>
<p><em>So Let&#8217;s Have A Baby</em> zeigt ein <a href="http://soletshaveababy.wordpress.com/2011/11/24/christen-konnen-homos-kein-kind-anvertrauen-warum-eigentlich/" target="_blank">Schauspiel in drei Akten</a>: SAT 1 und die Frage, warum Homos eigentlich keine Kinder adopieren können. In den Hauptrollen: eine lesbische Frau, ein schwuler Mann und zwei &#8211; das Gesetz Gottes &#8211; vertretende Christen.</p>
<p>Und noch ein aktueller <strong>Termin</strong>:</p>
<p>Am 1. Dezember stellen im Audimax der Uni Halle ab 19 Uhr  Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren <a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/2011/11/18/gesa-mayerrobin-bauer-monopoly-monogamie-norm-und-polyamory-auf-dem-spielfeld-der-besitzanspruche-der-aushandlungsprozesse-und-des-bekanntgehens/" target="_blank">Vorträgen</a> die Monogamie sowohl in hertero- als auch homosexuellen Beziehungen als romantisiertes Ideal in Frage.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25329&amp;md5=8f95e511d93f900b78998765647b5078" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Let&#8217;s Work It</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Morgen-Sex ist ein richtig hartes Stück Arbeit. Die Vulva-Spots verlinken dieses Mal nicht nur fluffig-leichtes Zeug für nen Quickie, sondern auch lange und interessante Texte, die mehr euren Kopf als euren Körper beschäftigen dürften. Das gilt auch fürs Kopfrechnen, denn es gibt gute Methoden, im Internet die Kohle zu kriegen, um mit den eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Morgen-Sex ist ein richtig hartes Stück Arbeit. Die Vulva-Spots verlinken dieses Mal nicht nur fluffig-leichtes Zeug für nen Quickie, sondern auch lange und interessante Texte, die mehr euren Kopf als euren Körper beschäftigen dürften. Das gilt auch fürs Kopfrechnen, denn es gibt gute Methoden, im Internet die Kohle zu kriegen, um mit den eigenen Projekten dem sexuellen Mainstream etwas entgegen zu setzen. </em></p>
<p>Eine neue US-Studie will heraus gefunden haben, dass Promiskuität bei jungen Frauen einen messbar negativen Einfluss auf ihr Bildungsniveau habe. Haha, da kann man echt nur drüber lachen. Das Magazin <em>&#8220;Materialien und Informationen zur Zeit&#8221; (MIZ)</em> tut genau dies und <a href="http://www.miz-online.de/node/317" target="_blank">enttarnt</a> in einem äußerst lesenswerten Artikel die christliche Keuschheitsbewegung, die hinter solchen Erkenntnissen steckt.</p>
<p>Rachel Rabbit White <a href="http://rachelrabbitwhite.com/?utm_source=Rachel+Rabbit+White+Email+List&amp;utm_campaign=2e4f30e845-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email" target="_blank">bloggt</a> über <a href="http://www.frameline.org/festival/film/detail.aspx?id=2378&amp;FID=48" target="_blank">&#8220;(A)sexual&#8221;</a>, die Dokumentation über den New Yorker Asexuellen-Aktivisten David Jay.  Toll, dass ausgerechnet eine Sex-Bloggerin schreibt, das keinen Sex zu haben auch völlig in Ordnung sei &#8211; auch wenn es Gegenstimmen gibt, die sagen, wer keinen Sex habe bzw. sich nicht sexuell fühle, unterdrücke etwas. Da sind wohl noch einige Fragen offen &#8211; weiß auch White und stellt diese einfach mal in die UserInnen-Runde.</p>
<p>In den USA fand vergangenen Sonntag erneut der Oben-ohne-Tag statt, der die Gleichberechtigung weiblicher Oberkörperfreiheit fordert. <em>Focus.de</em> zeigt einen <a href="http://www.focus.de/panorama/videos/oben-ohne-tag-halbnackte-frauen-fordern-mehr-gleichberechtigung_vid_26628.html" target="_blank">Video-Beitrag</a>, der &#8211; ähnlich wie bei den Slutwalks &#8211; das geil-auf-nackte-Haut-Interesse dokumentiert. Lieber mal bei <a href="http://www.gotopless.org/" target="_blank"><em>gotopless.org</em></a> umschauen und, wie es aussähe, wenn Männer ihre Oberkörper mit Bikinis verdecken müssten.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iPZpQhqONXU&amp;has_verified=1&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iPZpQhqONXU&amp;has_verified=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Moskau hat sein erstes Sex-Museum <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/erotik-museum-in-moskau-eroeffnet-putin-intim-1.1131506" target="_blank">jubelt</a> <em>sueddeutsche.de</em>. Da steht zwar ein Riesen-Phallus am Eingang, aber die Vulva lässt sich nur an den Darstellungen von Stripper-Puppen und anderen &#8216;sexy&#8217; Exponaten erahnen. Überhaupt, Russland pflegt die übliche Doppelmoral, traditionelle Werte hochzuhalten und gleichzeitig Bikini-Mädchen und Miss-Wahlen für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen.</p>
<p>An ein Projekt glauben, aber kein Geld für die Realisierung haben? Crowdfunding, also Geld übers Internet sammeln, könnte die Lösung sein. In nur zwei Tagen konnten Designer so einen neuartigen Vibrator <a href="http://www.ckie.com/project/duet" target="_blank">finanzieren lassen</a>, auch der &#8216;PorNeofilm&#8217; <a href="http://hotel-desire.com/videos" target="_blank">&#8220;Hotel Desire&#8221;</a> mit Schauspielern wie Clemens Schick und Anna Maria Mühe konnte so realisiert werden.</p>
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		<title>Muschis mit Köpfchen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 07:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal weiß man gar nicht, ob man sich lieber ins Gesicht oder zwischen die Beine schauen will, um den aktuellen Stand der Dinge zu klären. Klar, das größte Sexualorgan liegt zwar zwischen den Ohren, aber nicht alle sexuellen Erkenntnisse oder Studien beweisen besonders viel Köpfchen. Diese Woche in den Vulva-Spots einige Kopfschüttler und doch, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manchmal weiß man gar nicht, ob man sich lieber ins Gesicht oder zwischen die Beine schauen will, um den aktuellen Stand der Dinge zu klären. Klar, das größte Sexualorgan liegt zwar zwischen den Ohren, aber nicht alle sexuellen Erkenntnisse oder Studien beweisen besonders viel Köpfchen. Diese Woche in den Vulva-Spots einige Kopfschüttler und doch, auch ein paar gute Dinge.<br />
</em></p>
<p>Nur noch selbstbewusst ins Bett: Gute Neuigkeiten für heterosexuelle Paare offenbart eine aktuelle US-Studie, die <em>Jezebel</em> <a href="http://jezebel.com/5810621/" target="_blank">vorstellt</a>. Demnach sind Männer durchaus stark daran interessiert, dass ihre Partnerin auf ihre erotischen Kosten kommt. Für alle gilt, je selbstbewusster, unabhängiger und empathischer man sich auf einander stürzt, desto mehr profitiert die sexuelle Zufriedenheit.</p>
<p>Die Vagina, keine Frage, ist großartig. Das sieht auch die Business-Man-Katze im folgenden Video und plädiert dafür, alles, was sonst als großartig, übermenschlich, wunderbar gilt, schlicht als &#8216;vaginal&#8217; zu bezeichnen.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5Ss8uUbvprk&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5Ss8uUbvprk&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Ganz so geil, wie man denken könnte, ist dieses Setting nicht. Wie <em>Bust</em> ganz richtig <a href="http://www.bust.com/blog/2011/06/23/thats-vaginal.html" target="_blank">anmerkt</a>, uns von einer auf männlichen V.I.P. getrimmter Katze dozentenhaft über die Großartigkeit unserer Geschlechtsteile aufklären zu lassen, brauchen wir nicht. Noch zweifelhafter: Hinter dem Spot steht ein Unternehmen, das weibliche Hygienartikel produziert. Total geschmacklos das Ganze. Aber das wollen solche Firmen mit unseren Vaginas ja wohl erreichen: geruchs- und geschmacksfrei. Na danke!</p>
<p>Auch nicht besser ist, was<em> jezebel</em> nun in einem Beitrag des <em>Journal of Sexual Medicine</em> <a href="http://jezebel.com/5815348/what-the-shape-of-your-mouth-says-about-your-orgasm" target="_blank">las</a>: Anhand der Ausgeprägheit der Erhebung in der Mitte der weiblichen Oberlippe ließe sich das individuelle Orgasmuspotential erkennen. Bevor ihr jetzt nen Spiegel holt&#8230; schon bei Deep Throat war man irrigerweise der Meinung, die Klitoris liege im Rachen.</p>
<p><em>Heise.de</em> stellt in einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35065/1.html" target="_blank">Interview</a> mit Stefan Volk dessen Buch &#8220;Skandalfilme&#8221; vor, das sich mit den &#8216;cineastischen Aufregern gestern und heute&#8217; beschäftigt. Für Wirbel sorgten dabei weniger Nacktheit und Geschlechtsteile in Action als Geschlechterbilder:</p>
<blockquote><p>Letztlich aber ging es meistens gar nicht so sehr darum, wie viel Haut gezeigt wurde, sondern vielmehr um das geschlechtliche Rollenbild, das die Filme vermittelten. Wenn man so mag also weniger um &#8220;Sex&#8221; als um &#8220;Gender&#8221;. Frauen stießen da viel schneller an Grenzen als Männer.</p></blockquote>
<p>Mit gängigen Pornomythen räumt Cyndi Gallop auf. Ihr Internet-Projekt <a href="http://makelovenotporn.com/" target="_blank">makelovenotporn</a> stellt jeweils ein Porno-Klisschee auf den realitätstauglichen Prüfstand. So wird erklärt, dass weder alle Frauen von Natur aus rasiert sind, noch dass ins Gesicht spermen das Highlight jeder Penetration ist, oder dass Frauen immer und dauernd kommen, obwohl nichts von dem, was passiert, in der Nähe der Kitoris stattfindet. Eine super Seite, lustig und ohne moralisches Gedöns. Was Gallop zu ihrem Projekt so zu sagen hat, findet ihr auch beim <em>SZ-Magazin</em> <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/bueromaterial/3416/make-love-not-porn/" target="_blank">verlinkt</a>.</p>
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		<title>Schön Blöd</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Natasha Walter Ende der 90er ihr Buch „The New Feminism“ veröffentlichte, war sie optimistisch, dass die sexistischen Kämpfe der Frauenbewegung gewonnen seien und sich nun auf die politische und soziale Gleichstellung konzentriert werden könne. Ein Irrtum, wie die Britin einräumt: „Living Dolls“ beschreibt eine Generation von Frauen, die von Kindesbeinen an in eine rosa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/07/41Wm7WysxBL._SL500_AA300_.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21689" title="41Wm7WysxBL._SL500_AA300_" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/07/41Wm7WysxBL._SL500_AA300_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Als Natasha Walter Ende der 90er ihr Buch „The New Feminism“ veröffentlichte, war sie optimistisch, dass die sexistischen Kämpfe der Frauenbewegung gewonnen seien und sich nun auf die politische und soziale Gleichstellung konzentriert werden könne. Ein Irrtum, wie die Britin einräumt: „Living Dolls“ beschreibt eine Generation von Frauen, die von Kindesbeinen an in eine rosa Puppenwelt gedrängt werden, die sie auch als Erwachsene nicht loslässt. Walter nennt es die „steckengebliebene Revolution“ und zeigt anhand zahlloser Beispiele auf, wie erstrebenswert es für junge Frauen heute offenbar ist, ein Leben als Puppe zu führen oder auf die erotische Ausstrahlung reduziert zu werden.</p>
<blockquote><p>Noch folgenreicher ist jedoch, dass das Idealbild weiblicher Schönheit, dem Frauen nacheifern sollen, in einem Großteil unserer Gesellschaft in immer höherem Maße durch Sexualität und erotische Ausstrahlung definiert wird</p></blockquote>
<p>Als „Living Dolls“ im vergangenen Jahr in England erschien, erzeugten Walters Thesen <a href="http://maedchenmannschaft.net/sexismus-reloaded/ " target="_blank">auch hierzulande ein Echo</a>. Dass nun mit der deutschen Übersetzung eher wenig in den Medien passiert verwundert. Denn auch wenn Walter mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Glamour_photography" target="_blank">Glamour Modeling</a> für Billo-Zeitschriften wie <em>Nuts</em> oder die aus dem Boden schießenden Table Dance Bars  auf britische Verhältnisse konzentriert, ihrer Beobachtungen gelten auch für uns. Und Walter wühlt ordentlich mit dem Zeigefinger in der sexuellen Pseudo-Befreiung unserer Zeit:</p>
<blockquote><p>Meines Erachtens ist es an der Zeit, die übertriebene Weiblichkeit, die den Frauen dieser Generation als Ideal vermittelt wird, in Frage zu stellen. Das muss einerseits durch eine Kritik am Wiederaufleben des biologischen Determinismus geschehen, der uns einredet, Gene und Hormone legten und unausweichlich auf die traditionellen Geschlechterrollen fest. Zum anderen müssen wir die klaustrophobische Kultur, die vielen jungen Frauen weismacht, sie könnten nur durch Ausnutzen ihres Sex-Appeals Macht erlangen, auf den Prüfstand stellen.</p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<p>Walter unterteilt ihr Buch in zwei Themenblöcke: „Der neue Sexismus“ und „Der neue Determinismus“. Im ersten Teil taucht sie ein in die Szene von Stripparties im herkömmlichen Clubbetrieb, Glamour Modeling und Lapdance-Bars; lässt junge Mädchen zu Wort kommen genauso wie ChefredakteurInnen, HerausgeberInnen und PR-ExpertInnen. Dabei sind es vor allem die zum Teil selbstentlarvenden Sätze der MedienmacherInnen als auch die resignierenden Erkenntnisse junger Mädchen, die mehr sagen als Walter es mit einer Analyse der Gegebenheiten tun könnte. So erklärt eine junge Frau:</p>
<blockquote><p>Man braucht sich nur die Lapdance-Clubs anzuschauen, das sagt so viel über unsere Kultur aus. Die Männer darin sind ‚seriös’, sie tragen einen Anzug und haben ein Bankkonto, die Frauen sind ‚unseriös’, sie sind nackt und haben Schulden.<span id="more-21690"></span></p></blockquote>
<p>Ganz oben auf der Liste der abwehrenden Argumente ist die Phrase, die Frauen täten das doch freiwillig, es sei ein Akt sexueller Befreiung. Nicht nur erklärt Walter, dass es faszinierend sei, das gerade Männer, die in ihren Machtpositionen entscheidenden Anteil an dieser Kultur haben, so tun, als handelten sie nach den Entscheidungen anderer. An die These der sexuellen Befreiung glaubt Walter jedenfalls nicht.</p>
<blockquote><p>Es sind immer noch zum größten Teil Frauen, die sich Diäten oder Schönheitsoperationen unterziehen; immer noch strippen Frauen in Nachtclubs, während die Männer johlen und grölen; immer noch glauben die Frauen, nicht die Männer, dass ihre Aussichten auf Ruhm und Erfolg davon abhängen, wie exakt sie einer einzigen, eng definierten Vorstellung von Sexualität entsprechen. Wenn das die neue sexuelle Befreiung ist, dann ähnelt sie zu sehr dem alten Sexismus, als dass sie die Mehrheit von uns überzeugen könnte, dass dies die Freiheit ist, die wir meinen.</p></blockquote>
<p>Und wenn es die Frauen nicht freiwillig machen, gibt es ja immer noch die Biologie, die Vorstellungen zu belegen. Im zweiten Teil ihres Buches untersucht Walter die in den vergangenen Jahres aus den Boden schießenden Artikel und Bücher, die belegen wollen, warum Männer so und Frauen anders ticken. Von so abgefahrenen Vorstellungen wie Frauen mögen Rosa, weil sie in der Steinzeit Beeren in dieser Farbe gesammelt hätten bis hin zu allgemein nicht hinterfragten Studien anerkannter Wissenschaftlicher, die Hormone, Gene und Gehirn auseinandernehmen. Walter entkräftet Argumente mit Gegenbeispielen, zitiert andere Studien und Statistiken und weist darauf hin, wie sehr sich die Medien auf Untersuchungen stürzen, die die Differenz der Geschlechter belegen, aber wie wenig Beachtung dagegen Studien finden, die genau das nicht bestätigen.</p>
<blockquote><p>Jede Facette der heute festzustellenden Benachteiligung lässt sich mit der unterschiedlichen genetischen und hormonellen Ausstattung von Männern und Frauen erklären; wenn Frauen weniger verdienen, wenn Männer mehr Macht besitzen, wenn Frauen mehr Hausarbeit verrichten, wenn Männer einen höheren Status genießen, dann soll das eben einfach so sein. Insofern fährt der biologische Determinismus des 21. Jahrhunderts diesselbe Schiene wie der des 19., der wissbegierigen und ehrgeizigen Frauen entgegenhielt, sie seien völlig ungeeignet für höhere Bildung oder körperliche Anstrengung.</p></blockquote>
<p>Walters Querverweise und Statistiken ermüden auf Dauer, aber was bleibt ihr anderes übrig, als den beliebten Argumenten, dass sei doch alles gar nicht so schlimm, mit knallharten Zahlen zu begegnen? Für LeserInnen sind sie ideal, um bei der nächsten Diskussion a la „Das ist die Natur“ entsprechend gegen zu argumentieren. In besonders hartnäckigen Fällen wirft man das Buch dem Gegenüber am besten an den Kopf.</p>
<p>Kritisch sehe ich allerdings Walters Ausführungen zur Pornografie, die sie neben der gesellschaftlichen Pornofizierung als Hauptübel für die Entwicklung sieht. Dass es aber auch und vor allem ein gesellschaftliches Problem ist, dass Frauen mehr Geld mit ihren Brüsten als mit ihren Händen verdienen, lässt sie weitgehend außen vor. Ähnliches gilt für Sex-Arbeiterinnen. Zu oft argumentiert sie unterschwellig, es handele sich zwar um Einzelfälle, aber ihre gesellschaftliche Wirkung sei unbestreitbar. Das ist mir etwas zu viel Moralapostelin. Auch ihre Ansichten über die sexuelle Aktivität junger Frauen, und dass Sex nur noch ohne emotionale Bindung verhandelt würde, sind abwegig. Die Welt ist doch voll davon: Große Liebe, Händchenhalten, für immer und ewig everywhere. Hollywood lässt grüßen. Nicht, dass Walter ihre Argumente nicht gut recherchiert hätte. Wer bei <a href="http://maedchenmannschaft.net/sex-gleich-fastfood/" target="_blank">Myrthe Hilkens’ McSex</a> den fundierten Rundumschlag vermisst, der findet ihn bei Walter, die eben nicht erst seit gestern Feministin ist. Man muss halt nur nicht alle ihrer feministischen Sichtweisen teilen.</p>
<p>Tatsächlich ist „Living Dolls“ eine kleine Bibel für den aktuellen Geschlechterkampf, voller Argumente, die helfen können, dass Frauen schleunigst Abstand davon nehmen, ihre erotische Ausstrahlung als einzigen Garant für Erfolg im Leben zu sehen. Absolut lesenswert!</p>
<p>ANZEIGE:</p>
<p><small> <em>Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.</em></small><!-- BEGIN PARTNER PROGRAM - DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK --><br />
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		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
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		<title>Applaus für: Das Bundesforum Männer?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 10:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boys we like]]></category>
		<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesforum Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Gunda-Werner-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[neue Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange mussten wir den traurigen Eindruck haben, dass konservative und tendentiell frauenfeindliche &#8211; mindestens aber Feminismus-feindliche &#8211; Vereine wie MANNdat (ich verlinke jetzt mal bewusst nicht) eine Art Vorreiterrolle in Sachen &#8220;Männer-Probleme&#8221; (ganz allgemein gesprochen) einzunehmen schienen. Lange, und immer wieder kam es auch hier im Blog darauf zu sprechen, dass wir zu wenig die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange mussten wir den traurigen Eindruck haben, dass konservative und tendentiell frauenfeindliche &#8211; mindestens aber Feminismus-feindliche &#8211; Vereine wie <em>MANNdat</em> (ich verlinke jetzt mal bewusst nicht) eine Art Vorreiterrolle in Sachen &#8220;Männer-Probleme&#8221; (ganz allgemein gesprochen) einzunehmen schienen.</p>
<p>Lange, und immer wieder kam es auch hier im Blog darauf zu sprechen, dass wir zu wenig die Belange von Männern mit in unsere Arbeit einbezögen. Wobei wir uns immer wieder intensiv mit dem <a href="http://maedchenmannschaft.net/tag/neue-maenner/" target="_blank">Themenspektrum</a> befasst haben und mittels der <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/neues-vom-quotenmann/" target="_blank">&#8220;Quotenmänner&#8221;</a> versucht haben, es einzubinden. Doch natürlich ist unser Blog &#8220;frauenlastig&#8221; und wir wiesen oft darauf hin, dass es notwendig und gut sei, würden emanzipierte Männer sich zusammentun und &#8220;ihr eigenes Ding&#8221; machen.</p>
<p>Schon seit Jahren hat das <a href="http://www.forum-maenner.de/" target="_blank"><em>&#8220;FORUM MÄNNER in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse&#8221;</em></a>, das vom   <a title="Gunda Werner Institut" href="http://www.gwi-boell.de/" target="_blank">Gunda Werner Institut in  der Heinrich Böll Stiftung</a> organisatorisch, finanziell und ideell  unterstützt wird, diese Aufgabe wahrgenommen (Zum Beispiel bei der Organisation von Tagungen, wie <a href="http://maedchenmannschaft.net/jungen-schwach-und-stark/" target="_self">dieser Jungen-Tagung vor zwei Jahren</a>). Es war ein kleines Pflänzchen -  und dieses Pflänzchen gedieh prächtig: Am 04. November 2010 hat sich das <a href="http://www.bundesforum-maenner.de/" target="_blank"><em>Bundesforum Männer</em></a> gegründet.</p>
<div id="attachment_14785" class="wp-caption aligncenter" style="width: 485px"><a href="http://www.bundesforum-maenner.de/"><img class="size-full wp-image-14785 " title="Bundesforum_Maenner_gross" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/11/Bundesforum_Maenner_gross1.jpg" alt="" width="475" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Bundesforum Männer</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong>Herzlichen Glückwunsch!</strong></p>
<p>Wir hoffen auf viele Interessante Beiträge zum<strong> gemeinsamen Ziel der Geschlechterdemokratie</strong>.<span id="more-14604"></span></p>
<p>Aber es regte sich auch prompt Kritik: Auf twitter schrieb beispielsweise<a href="http://twitter.com/fraeulein_tessa" target="_blank"> @Fraeulein_tessa</a>: &#8220;Es klingt nun einmal nach: wir Männer kümmern uns  um die Männer, ihr Frauen kümmert euch um die Frauen.&#8221; was <a href="http://twitter.com/lantzschi" target="_blank">@lantzschi</a> (Nadine von der Mädchenmannschaft) kommentierte mit: &#8220;[Das] Ist leider nicht meine Auffassung von  nachhaltiger Geschlechterpolitik.&#8221; Stein des Anstoßes war hierbei die finanzielle Förderung des Bundesforums durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche. &#8220;ich ärgere mich, dass solche maßnahmen vom staat  gefördert werden und zeitgleich GenderMainstreaming abgebaut wird.&#8221; meinte Nadine dazu.</p>
<p>Wie seht ihr das? Wie <a href="http://twitter.com/rrho" target="_blank">@rhho</a> (Rochus Wolff vom <a href="http://genderblog.de/" target="_blank">Genderblog</a>), der entgegnet: &#8220;Ja. Aber konkrete Politik muß IMHO die Leute auch  da abholen, wo sie stehen. Was das andere ja nicht ausschließt.&#8221;</p>
<p>Freut ihr euch auch &#8211; wie ich? Oder ärgert es euch?</p>
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		<series:name><![CDATA[Applaus für]]></series:name>
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		<title>Meine Suppe ess&#8217; ich nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 16:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ach ja]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen war ich bei einer Geburtstagsfeier, bei der fast nur Frauen waren. Wir trafen uns in einer Pizzeria und hatten einen netten Abend. Irgendwo zwischen Grappa und Tiramisu fielen mir zwei Dinge auf: Erstens hatten alle Frauen eine Pizza bestellt, niemand hatte sich für Salat entschieden oder die Pizza mit der Nebensitzerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen war ich bei einer Geburtstagsfeier, bei der fast nur Frauen waren. Wir trafen uns in einer Pizzeria und hatten einen netten Abend. Irgendwo zwischen Grappa und Tiramisu fielen mir zwei Dinge auf: Erstens hatten alle Frauen eine Pizza bestellt, niemand hatte sich für Salat entschieden oder die Pizza mit der Nebensitzerin geteilt. Zweitens hatten alle Frauen diese Pizza komplett gegessen. Ich sah den Tisch entlang und war erstaunt: Tatsache, nur leere Teller.</p>
<p>Warum ich erstaunt war? Viele Frauen essen in der Regel keine ganze Pizza. Die, die es tun, teilen vorher mehrmals ungefragt mit, dass sie heute „noch gar nichts“ gegessen hätten. Gleiches gilt natürlich auch für jede andere Art von Essen (außer Salat). Meistens hören sie trotzdem nach der Hälfte auf, weil sie „total satt sind“ und „echt keinen Bissen mehr“ essen können. Das trifft schlanke wie dickere Frauen gleichermaßen, auch wenn ich mir einbilde, die dünnen ein wenig häufiger.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/2485554735_0e8b742ef0.jpg" align="middle" width="400" height="250" /></p>
<pre>(C) Eva Hillreiner, <a href="http://www.evahillreiner.de" target="_blank">www.evahillreiner.de</a></pre>
<p>Spätestens dann ist der Punkt erreicht, an dem ich selber beginne, ein wenig langsamer zu kauen und mir überlege, was ich nun mache. Ich habe Hunger, also sollte ich essen. Wenn ich aber in einer Runde von fünf, sechs Leuten oder mehr die einzige Frau bin, die tatsächlich ihren Teller leer isst, dann, ja, dann fühle ich mich komisch! Ich wünschte sehr, es wäre nicht so, aber ich kann es nicht abstellen, höchstens bewusst verdrängen und aus Trotz danach noch ein Eis bestellen.</p>
<p>Ich habe schon Freundinnen zum großen Geburtstagsbrunch eingeladen, nur um zuzusehen, wie nach drei Gabeln Tomate-Mozarella der Teller weggeschoben wurde. Ich saß da, mit meinem aufgeladenen Nudelsalat, Hummus und Sesamringen und in Gedanken schon beim Vanillesahnequark zum Nachtisch. Die Lust am Essen vergeht zumindest mir in solchen Momenten komplett.</p>
<p>Was ist da los? Wer ist da los? Liegt es wirklich nur an der <em>Brigitte</em> mit ihren Diät-Rezepten, Hollywoodschönheiten und Photoshop im Allgemeinen, dass Frauen nicht aufessen? Aber diese Frauen sind doch gar nicht alle auf Diät, zumindest nicht offiziell. Sie scheinen mehr eine seltsame Angst davor zu haben, als „verfressen“ oder „unbeherrscht“ zu gelten. So wie ein Säufer versucht, sich in der Öffentlichkeit zusammenzureißen (und im Geheimen die Wodkaflaschen leert). Je mehr Frauen dieses Spiel spielen, desto mehr andere versuchen, sich auch an die Regeln zu halten: „Oh, außer mir hat sich keine eine zweite Portion genommen, da lasse ich das lieber auch mal.“ Da ist es auch egal, ob man in reinen Frauenrunden oder in gemischten Gruppen unterwegs ist, die Mechanismen greifen. Und während die Mädchen sehnsuchtsvoll auf die immer kälter werdende, liegengelassene halbe Pizza schauen, sitzen am Nebentisch die Jungs und veranstalten ein „All you can eat – wer schafft am meisten?“-Wettessen und werden mit jedem verschlungenen Bissen cooler!</p>
<p>Inzwischen versuche ich solche Situationen zu meiden. So gibt es zum Beispiel nur eine ausgewählte Zahl von Freundinnen, mit denen ich essen gehe. Sollte vermeiden mal nicht möglich sein, dann übe ich mich im kühlen Schulter-Zucken und bemühe mich, innerlich drüberzustehen. Das gelingt, so ehrlich will ich sein, mal mehr, mal weniger gut. Aber ich stehe immerhin nicht mehr hungrig vom Tisch auf.</p>
<p>Deswegen sage ich: Wehrt Euch, Mädels! Esst auf! Und zwar mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen und Entschuldigungen!</p>
<p>(PS: Ich weiß, dass nicht alle, die mal ihre Pizza nicht schaffen, eine Essstörung haben. Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen und auf <a href="http://www.bzga-essstoerungen.de/" target="_blank">diese Seite</a> aufmerksam machen. Dort gibt es auch Hinweise zum Thema „Männer und Essstörungen“.)</p>
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		<series:name><![CDATA[Auf einen Kaffee mit Anna]]></series:name>
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		<title>Emanzenouting</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 21:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung statt Posen]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich unterhielt ich mich mit einer jüngeren Kollegin, die gerade in Gehaltsverhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber steckte. Wir sprachen über dies und anderes, scherzten ein wenig und in einem Zusammenhang, der nicht weiter wichtig ist, sagte sie lachend folgenden Satz: „Nein, das mach ich mal lieber nicht, sonst denkt die neue Chefin noch, ich sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich unterhielt ich mich mit einer jüngeren Kollegin, die gerade in Gehaltsverhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber steckte. Wir sprachen über dies und anderes, scherzten ein wenig und in einem Zusammenhang, der nicht weiter wichtig ist, sagte sie lachend folgenden Satz: „Nein, das mach ich mal lieber nicht, sonst denkt die neue Chefin noch, ich sei so eine Emanze!“ Ich grinste ein wenig schief und erwiderte: „Pfft, na und?!“, was sicherlich nicht die souveränste Reaktion war.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/2485554735_0e8b742ef0.jpg" align="middle" width="400" height="250" /></p>
<pre>(C) Eva Hillreiner, <a href="http://www.evahillreiner.de" target="_blank">www.evahillreiner.de</a></pre>
<p>Und jetzt frage ich mich: Wann ist der Punkt in einem kollegialen Verhältnis, in einer neuen Freundschaft, sich als Feministin zu outen? Und zwar nicht verschwurbelt verschämt, sondern mit der klaren Aussage: Ja, ich bin Feministin und eine Emanze sowieso!</p>
<p>Ich selber war noch nicht so oft in der Verlegenheit, das noch mal klarstellen zu müssen. In der Schule hatte ich in der 8ten Klasse mal einen Aufsatz über Gleichberechtigung geschrieben und in der Klasse vorgelesen. Es ging um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, darum, dass Mädchen Schlampen sind während Jungs sich die Hörner abstoßen und darum, dass Frauen meist nicht die Wahl haben, ob sie zu Hause bleiben oder nicht. Nichts besonders aufregendes, keine Schwanz-ab!-Parolen, aber es reichte, um mir einen „Namen“ zu machen. Das störte mich nicht so sonderlich, verwirrte mich aber. Irgendwie dachte ich bis dahin immer, was ich da vorgetragen hatte, wäre sozusagen ein allgemeines Wissen. Dass es Menschen gab, die diese Dinge nicht wussten oder anzweifelten, Frauen gab, die mit dem Wort Feminismus wohl etwas anrüchiges verbanden, erstaunte mich. So selbstverständlich war das alles bis dahin für mich gewesen. Ab da lebte ich in der Schule nach dem Motto „ist der Ruf erst ruiniert“&#8230; Besagter Ruf eilte mir die gesamte Schulzeit voraus und noch in der Oberstufe wurde ich, obwohl ich tatsächlich nicht mehr wirklich auffällig geworden war in dieser Hinsicht, mal von jemand mir völlig unbekannten aus dem anderen örtlichen Gymnasium mit „ach, Du bist doch die Emanze von der XY-Schule“ begrüßt.</p>
<p>Man kann wohl (aus diesem und anderen Gründen) meine Erleichterung verstehen, als ich endlich dort weg ziehen konnte. Ab da hatte ich vor allem durch die Uni ein Umfeld, das eher links und (in der Folge?) unter anderem auch feministisch orientiert war. Ein völlig neues Gefühl, da dachten endlich mal Leute so wie ich und sahen mich nicht nur mit einem Blick irgendwo zwischen immerhin interessiert bis total schief an.</p>
<p>Das alles hat sich nun zum Uni-Ende wieder geändert. Kollegen kann man sich nicht aussuchen und viel Gelegenheit für private Gespräche oder politische Diskussionen (in denen dann doch sehr schnell klar ist, wie ich zu manchen Dingen stehe) hat man nicht. Leicht ist es noch, wenn zwischen Bratkartoffeln und Schnitzel der Klassiker „ich bin ja keine Feministin, aber …“ fällt. Hier kann man leicht reagieren, zum Beispiel einfach mal fragen „und warum bist du keine Feministin?“. Leider bekommt man nicht immer so eine Vorlage und ich frage mich, wie andere Feministinnen (und noch spannender: Feministen) das handhaben, im beruflichen wie privaten?<br />
Etwa so: „Hallo liebe neue Kollegen/Chefs/Schwiegereltern, ich bin Marlene und ich bin Feministin!“?<br />
Wohl eher nicht, oder?</p>
<p>Also, Ihr da draußen, nun sagt, wie habt ihr’s mit dem Feminismus?</p>
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		<series:name><![CDATA[Auf einen Kaffee mit Anna]]></series:name>
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		<title>Erziehungsfragen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/erziehungsfragen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 17:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Eheglück]]></category>
		<category><![CDATA[Idiotie]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe heute]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen wir uns folgende Situation vor: Ein paar Männer sitzen um einen Tisch, sie unterhalten sich, trinken Bier. In der Küche der Wohnung klappert die Freundin des Gastgebers mit Geschirr, dann schaut sie kurz ins Zimmer: „Na, Männer, braucht ihr noch was? Alle glücklich?“ Die Herren nicken, bedanken sich. Die Frau verschwindet im Arbeitszimmer, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen wir uns folgende Situation vor:<br />
Ein paar Männer sitzen um einen Tisch, sie unterhalten sich, trinken Bier. In der Küche der Wohnung klappert die Freundin des Gastgebers mit Geschirr, dann schaut sie kurz ins Zimmer: „Na, Männer, braucht ihr noch was? Alle glücklich?“ Die Herren nicken, bedanken sich. Die Frau verschwindet im Arbeitszimmer, sie hat noch zu tun. Die Männer stoßen an und einer fragt den Gastgeber, wie es denn so läuft gerade. Dieser antwortet: „Super! Sie kocht sehr gut und auch gerne. Außerdem kann sie bügeln und sonntags holt sie immer Brötchen“. Die Männer nicken anerkennend und einer von ihnen sagt: „Na, die haste aber gut erzogen!“ Die anderen grinsen wissend.</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/2485554735_0e8b742ef0.jpg" align="middle" width="400" height="250" /></p>
<pre>(C) Eva Hillreiner, <a href="http://www.evahillreiner.de" target="_blank">www.evahillreiner.de</a></pre>
<p>Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber würde ich so ein Gespräch mitbekommen, hätte ich irgendwelche „gekauftes Thai-Mädchen“ Assoziationen und würde mich insgesamt über so ein herablassendes Verhalten ziemlich ärgern.</p>
<p>Die Sache ist nur:<br />
Ich war schon bei vielen solcher Gespräche dabei! Nur saßen da nicht Männer, sondern Frauen zusammen.</p>
<p>Viele werden sie kennen, die Sprüche über den Mann, der erzogen werden muss, den man gut er-/gezogen hat. Oft geht es in solchen Unterhaltungen darum, dass ein Mann etwas klassisch „unmännliches“ getan hat, der Frau „ihre“ Arbeit erleichtert hat. Wenn ein Mann (natürlich völlig überraschend!) z.B. in Sachen Haushalt(sführung) mitdenkt, dann kommt er der Satz, vorgetragen in einem anerkennenden Ton, in dem immer ein wenig Belustigung mitschwingt über dieses kleine, possierliche Tierchen namens Mann. Lustigerweise wird er – so zumindest meine Beobachtung &#8211; meistens vorgetragen von Frauen jeder Altersgruppe, die selbst insgesamt sehr klassische Beziehungsmodelle bevorzugen, Beziehungen, in denen meistens er im weiteren Sinne „die Hosen an hat“.</p>
<p>Es steht außer Frage, dass wir uns in Beziehungen entwickeln und verändern, dass man in einer guten Beziehung von einander lernt und Rücksicht nimmt. Dass man sich manche Macke versucht abzugewöhnen, weil genau diese eine Kleinigkeit den Partner total wahnsinnig macht. Aber erziehen? Kann eine Beziehung, in der eine den anderen „erzieht“ wirklich auf gleicher Augenhöhe funktionieren?<br />
In meiner Familie kursiert der Spruch „Menschen ab 16 kann man nicht mehr erziehen“. Ich denke, da ist was wahres dran. Erziehung funktioniert immer von oben nach unten. Vom Älteren zum Jüngeren, von Eltern zu Kind, von Lehrern zu Schülern. Der Erziehende weiß (meint zu wissen) wo’s lang geht.</p>
<p>Warum stellen manche Frauen die Augenhöhe ihrer (oder einer fremden) Beziehung durch solche Sprüche in Frage? Warum versuchen sie sich wenigstens für eine Mittagspausenlänge über ihrem Mann zu positionieren und zeigen sie damit nicht genau das Gegenteil? Und ist es nicht interessant, dass oft Frauen ein Kompliment zu ihrer „Erziehung“ bekommen, die selber nie davon reden würden, dass sie ihren Mann erzogen hätten? Folgt daraus nicht völlig logisch, dass der beste Weg, einen „gut gezogenen“ (also einen aufmerksamen, interessierten) Partner zu haben der ist, sich gegenseitig zu respektieren und auf gleicher Höhe zu agieren? Die eigenen Wünsche zu äußern, nach den Bedürfnissen des anderen zu fragen, nachzugeben und Kompromisse auszuhandeln, also eine gleichberechtigte Beziehung zu führen, in der sich keiner über- oder unterlegen fühlen muss?</p>
<p>Mein Vorschlag wäre, in Zukunft einfach mal sagen: „Du hast ja einen tollen Mann!“<br />
Ohne Erziehung, ohne Machtfragen. Einfach nur so, weil er eben auch ein toller ist!</p>
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		<series:name><![CDATA[Auf einen Kaffee mit Anna]]></series:name>
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		<title>Schönheit von früher bis heute</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 09:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die größte Feindin im Leben einer Frau ist ihre Nachbarin. Die Nachbarin heißt Frau B. und sie sieht immer „scharmant“ aus. Woher ich das weiß? Aus dem Büchlein „Schönheitspflege von sechzehn bis sechzig“, einem kleinen Ratgeber, der sich hauptsächlich mit Schönheitspflege beschäftigt und nebenbei psychologische Tipps für die Haus- und Ehefrau in den 60ern liefert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die größte Feindin im Leben einer Frau ist ihre Nachbarin. Die Nachbarin heißt Frau B. und sie sieht immer „scharmant“ aus.<br />
Woher ich das weiß? Aus dem Büchlein „Schönheitspflege von sechzehn bis sechzig“, einem kleinen Ratgeber, der sich hauptsächlich mit Schönheitspflege beschäftigt und nebenbei psychologische Tipps für die Haus- und Ehefrau in den 60ern liefert.<br />
Also, das Problem mit Frau B. ist, <strike>dass ich als tüchtige Hausfrau mir den Arsch aufreiße</strike> dass ich mit meinen hausfraulichen Tätigkeit, die „wie kaum eine andere die schönste Berufung einer Frau ist“ vollkommen ausgelastet bin. Und obwohl meine Kittelschürze strahlend weiß und mein Haar gekämmt ist, merkt mein Gatte nur an, dass eben Frau B. doch stets so reizend sei … Dabei ist Frau B. nur halb so tüchtig wie ich! Während ich meinen Mann zwar zu Recht darauf hinweise, dass ich für  Firlefanz keine Zeit habe, nagt es trotzdem in mir. Wie schafft Frau B. das denn alles?</p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/2485554735_0e8b742ef0.jpg" align="middle" height="250" width="400" /></p>
<pre>(C) Eva Hillreiner, <a href="http://www.evahillreiner.de" target="_blank">www.evahillreiner.de</a></pre>
<p>Nun, meine Nachbarin heißt Frau L. und mein Freund hat mich bis jetzt noch nicht darauf hingewiesen, dass Frau L. („Sabine“) immer so reizend sei. Trotzdem. Mal schauen, was das Büchlein mir noch so bieten kann.</p>
<p>Wie kann ich mich zum Beispiel im Alltag schicker machen? Das Buch übt sich in positiven Botschaften, meint, ich sei sicher schon sehr adrett.<br />
Ich schaue an mir herunter. Jogginghose und verwaschenes Shirt. Nicht gut. Also vielleicht mal eine Jeans? Zu Jeans äußert sich das Buch leider nicht. Aber ich erfahre zu meinem Erstaunen, dass „mollige Frauen“ (zu denen das Buch mich bestimmt zählt) Hosen wenn überhaupt nur in der Wohnung und bitte, bitte nicht in der Öffentlichkeit tragen.<br />
Oha. Das war mir nicht bekannt. Allenfalls bei großer Kälte darf ich mich im Freien in einer Hose sehen lassen!<br />
Und da ich als Frau wahrscheinlich ständig angespannt bin, sollte ich auf jeden Fall vor dem Schlafengehen eine Tasse Nervenberuhigungstee trinken (oder ein Glas Bier mit einem darin verquirlten Ei – das allerdings geht natürlich sofort auf die Hüften und ist somit nichts für die molligen Frauen).</p>
<p>Frau B. übrigens empfängt ihren Mann natürlich nicht im Arbeitskittel, sondern in einer „lustigen Coctailschürze“, sie tupft das vom Kochen erhitzte Gesicht noch schnell mit Zitrone ab, legt ein wenig Make Up auf. Sie wiegt sich einmal in der Woche, um „Probierspeck“ zu vermeiden (der allerdings wegen der wöchentlichen Gymnastik gar nicht auftreten dürfte). Es gehört zur Diplomatie (!) einer guten Ehe, die Schönheitspflege wichtig zu nehmen: <em>„Schönheit will erobert sein! Also spannen wir unsere ganze Willenskraft ein, unseren Körper zu pflegen […] Wenn wir die Schultern hängen lassen, den Rücken krumm machen, […] und nachlässig im Gang sind, hilft uns Sauberkeit nichts – wir werden niemals das erreichen, was wir so gern möchten: unseren Mitmenschen gefallen!“</em></p>
<p>Puh, da haben wir aber Glück gehabt, dass diese Zeiten vorbei sind, was? Mit dem heutigen Abstand kann man da wunderbar drüber lachen! Die waren vielleicht schräg drauf.</p>
<p>Deswegen zum Abschluss ein kleines Quiz! Wer kann die folgenden Zitate richtig zuordnen: sind sie a) aus besagtem Buch oder b) aus aktuellen Frauenzeitschriften? Die Zeit läuft…</p>
<p>1) <em>„Müdigkeit ist noch lange kein Grund, ihr nachzugeben und sie offen zu zeigen.“</em><br />
2) <em>„Cremen Sie Ihre Füße am Vorabend ein, ziehen Sie Baumwollsocken über und lassen Sie die Pflege eine ganze Nacht lang einwirken. Sie erwachen mit perfekt gepflegten Füßen.“</em><br />
3) <em>„Das Make-Up für den Tag muss so unauffällig wie möglich sein, keine starken Farben, nur zartes Lippenrot.“</em><br />
4) <em>„Nicht jede Frau ist eine Venus, aber jede Frau kann schön sein!“</em><br />
5) <em>„Einfach eine Tablette nehmen und damit den Stoffwechsel so auf Trab bringen, dass man abnimmt, ohne auf etwas zu verzichten – wäre das nicht schön?“</em><br />
6) <em>„Neben warmem Schweineschmalz gibt auch Sauerkraut, locker aufs Gesicht verteilt, der Haut wieder Nährstoffe zurück.“</em><br />
7) <em>„Gleichermaßen hilft die Maske der Freundlichkeit, wenn sich Nachbarn über die Kinder beschweren. Unsere Mitmenschen mit Ärger, Angst oder Wut zu konfrontieren, würde das Leben nur komplizierter machen.“</em><br />
8) <em>„Ein Mann, der Familie haben will, muss genügend Geld verdienen. Nicht nur für die ganz normalen Ausgaben, sondern auch für die Extrawünsche der Frau, die nicht selten äußerst kostspielig sind.“</em><br />
9) <em>„Wenn wir abends ausgehen oder Gäste erwarten, sollten wir uns vorher zwanzig Minuten hinlegen und erst dann an die Restaurierung unseres Make-Up denken.“</em><br />
10) <em>„Deshalb ist es nicht schwierig zu verstehen, was Männer brauchen.“</em></p>
<p>PS: Frau B. gibt es heute auch noch. Nur ist sie jetzt die „Studienfreundin von früher“ oder „die Ex, mit der er sich immer noch so gut versteht“ …</p>
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		<series:name><![CDATA[Auf einen Kaffee mit Anna]]></series:name>
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