Einträge der Rubrik ‘Terminkalender’


Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?!

24. November 2014 von Magda

Am 3. Dezember 2014 findet in Berlin das achte Bewegungsgespräch diesmal zum Thema “Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?!” statt, welches Teil einer Veranstaltungsreihe zu aktuellen Fragen sozialer Bewegungen ist und vom Verein für Protest- und Bewegungsforschung, dem Forschungsjournal Soziale Bewegungen und der Bewegungsstiftung gemeinsam mit der Tageszeitung taz organisiert wird.

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Feministischer Protest gegen den “Marsch für das Leben” der rechtskonservativen Fundis, die gegen Selbstbestimmungsrechte und Abtreibung auf die Straße gehen. Bild: Magda Albrecht, Berlin, 20.9.2014.

In der Veranstaltungsbeschreibung heißt es:

Beschimpfungen und Vergewaltigungsdrohungen sind für feministische Aktivist_innen Alltag. Das ist keine neue Entwicklung. Aber in den letzten Jahren hat sich die Situation zugespitzt. Proteste von Lebensschützer_innen gegen Abtreibung, die unverblümte Hetze gegen eine Sexualpädagogik der Vielfalt, die Entwendung des Hashtags #aufschrei – diese Beispiele zeigen: der Hass auf feministische Positionen –oft verschränkt mit Homo- und Transphobie sowie (antimuslimischem) Rassismus – wird offensiver und er ist stärker als zuvor organisiert. Zusammenschlüsse wie die Zivile Koalition und die AfD bekämpfen zielgerichtet Geschlechtergerechtigkeit und die Anerkennung sexueller Vielfalt.

Welche gesellschaftlichen Entwicklungen stehen hinter den organisierten und offen geäußerten Gewaltphantasien? Welche Rolle spielen Parteien und Medien? Welche rechtliche Handhabe gibt es? Und welche Strategien stehen an, um dem organisierten Hass etwas entgegenzusetzen?

Dazu diskutieren:

  • Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum
  • Evrim Sommer, MdA, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • Doris Liebscher, HU Berlin
  • und ich: Magda Albrecht, Mädchenmannschaft e.V. :)

Moderation: Sebastian Scheele, TU Berlin

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Straße 23 in Berlin, am 3. Dezember 2014 um 19 Uhr, Preis: Freier Eintritt.


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Rechtsextreme Frauen in der medialen Berichterstattung – Eine Diskussionsveranstaltung

10. November 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 9 von 9 der Serie Gender und Rechts(extremismus)

Übermorgen, am 12. November, werden in München ab 19 Uhr die Soziologinnen Jasmin Siri und Heike Radvan von der Amadeu Antonio Stiftung und die Soziologin Nergis Denli zu “Übersehen und unterschätzt: Rechtsextreme Frauen in der medialen Berichterstattung” diskutieren. Die Veranstaltung findet in der Galerie Kullukc statt und wird vom BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. In der Einladung heißt es:

Meist wird Rechtsextremismus in der Öffentlichkeit mit gewaltbereiten Männern gleichgesetzt. Rechtsextremen und gewaltbereiten Frauen wird dagegen kaum Beachtung geschenkt. Frauen, die sich in der neonazistischen Szene engagieren, werden häufig mit ihren rechtsextremen Positionen und den entsprechenden Motiven ihres Handelns übersehen.

Beate Zschäpe ist hierfür ein aktuelles Beispiel. In der medialen Berichterstattung unmittelbar nach Bekanntwerden der Taten des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) wurde häufig davon ausgegangen, dass Zschäpe lediglich “die Freundin von” einem der männlichen Gruppenmitglieder gewesen sei.

Wir diskutieren: Welche Rolle spielen stereotype Rollenbilder in der Gesellschaft, die dafür Sorge tragen, dass Verfassungsschutz, Polizei oder Jugendsozialarbeit rechtsextreme Täterinnen unterschätzen und übersehen? Und wie wirken sich diese auf die mediale Berichterstattung aus? Wird in der Türkei anders über rechtsextreme Frauen berichtet als in Deutschland?

Anmeldung per Email an bayernforum(at)fes.de.

Zum Weiterlesen:


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„Mein Fett ist Politisch“ – Vortrag & Workshop Tour

30. Oktober 2014 von Magda
Dieser Text ist Teil 31 von 33 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Ui, ist das aufregend: In den nächsten Monaten werde ich mit meinem Vortrag „Mein Fett ist Politisch“ und einem Fat Empowerment Workshop ein wenig durchs Land reisen und treffe dann hoffentlich… euch!

In dem Vortrag diskutiere ich Körper- und Gesundheits­mythen, die politische Dimension des Body Mass Index und stelle einige inspirierende Fat Aktivist_innen vor. Beim Vortrag sind alle willkommen, die sich kritisch mit gängigen Schönheits- und Schlankheits­normen auseinander­setzen wollen. Der Workshop richtet sich an Frauen_Lesben_Trans*, in deren Leben Dick_Fettsein und die damit ver­bundenen Erfahrungen und Diskriminierungen eine Rolle spiel(t)en. Der Workshop in Kiel Bargteheide richtet sich speziell an Jugendliche. Alle Infos (inklusive Hinweise zu Barrierefreiheit) findet ihr auf der Terminseite der Mädchenmannschaft. Falls ihr Fragen habt, schreibt mich einfach an: magda[at]maedchenmannschaft[punkt]net – ich frrreue mich auf euch <3.

Flyer – Mein Fett ist politisch (zur Großansicht: Klick!)

Für 2015 sind noch weitere Termine dazugekommen:

  • 15. Januar 2015, Osnabrück
  • 16. Januar 2015, Braunschweig
  • 21. Januar 2015, Hamburg
  • 22. Januar 2015, Frankfurt/Main
  • 23. Januar 2015, Heidelberg
  • 24. Januar 2015, Mainz
  • 7. März 2015, Lüneburg
  • 6. Mai 2015, Berlin

Detaillierte Infos findet ihr auf unserer Terminseite. Kein Bock auf Vorträge oder Workshops? Vielleicht interessieren dich Artikel aus der Reihe „Mein Fett ist Politisch“.


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Zwei Jahre Refugee Protest – Morgen Demo in Berlin

24. Oktober 2014 von Charlott

Morgen, am 25.10.2014, findet in Berlin ab 12 Uhr eine Demonstration unter dem Motto “2 Years Refugee Protest – Enough is enough! We are angry!” (Zwei Jahre Geflüchteten Protest – Genug ist genug! Wir sind wütend!) statt. Die Demonstration starten am Oranienplatz und zieht zur Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauerstraße. Im Aufruf heißt es:

Der Berliner Senat ist zynisch! Während im Kanzleramt mit Frau Merkel am 23.10.2014 über Kosten für Unterkünfte gesprochen wird, werden in Berlin fast 100 Menschen auf die Straße gesetzt. Zwangsgeräumt ohne Ankündigung! Alle waren Teil des Abkommens vom Oranienplatz. Der Senat wiederholt seinen Wortbruch und die Politik der Polizeigewalt. Alles passiert zu einem Zeitpunkt, wo der Winter naht und EU-weit unter dem Titel „Mos Maiorum“ mit tausenden von Polizisten nach Refugees gefahndet wird.

Ende Oktober soll auch noch die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauerstraße erneut geräumt werden. Im Juni/Juli 2014 ist die Räumung trotz 10 Tage Belagerung durch die Polizei gescheitert. Niemand löst sich in Luft auf. Eine Bewegung lässt sich nicht räumen. Die Politik des Wortbruchs und der Abschreckung von Senat und Bezirk funktioniert nicht. Wir werden die Schule nicht verlassen, wir werden weiter um unsere Rechte kämpfen. Wir haben viele Projekte begonnen, von einer Druckerei, einem Café, einer Fahrradwerkstatt über den International Women Space bis zu Theater und Musik. Unsere NachbarInnen stehen an unserer Seite.

Berlin muss sich endlich öffnen! Wir wollen in der Stadt leben, nicht außerhalb in Lagern. Containerdörfer mit Betreiberfirmen, die durch schlechte Lebensbedingungen für Refugees viel Geld verdienen sind keine Lösungen. Sie sind Menschenunwürdig! Die bekannt gewordenen Misshandlungen und Folter in Unterkünften, zuletzt in NRW sind keine Einzelfälle.

Alle haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und auf eine Perspektive.
Die Solidarität und Entschlossenheit unserer Bewegung ist riesig!
We say, we stay!
Residenzpflicht und Lager abschaffen!
Abschiebungen stoppen!
Zugang zu Arbeit und Bildung!
Bewegungsfreiheit für alle Menschen!
My right is your right!

Im Anschluss wollen die Teilnehmer_innen gemeinsam zum Brandenburger Tor, wo ab 14 Uhr eine Kundgebung zu „10 Jahre FRONTEX – Kein Grund zum Feiern!“ stattfindet. Auf der Seite von Asylstrike Berlin findet ihr auch den oben zitierten Aufruf auf Englisch, sowie weitere Aufrufe zur Unterstützung (beispielsweise mit Schlafplätzen).

Zum Weiterlesen: Unser Dossier zu Flucht, Asyl und Protest.


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Auf zum Trans*March in Berlin!

13. Oktober 2014 von Magda

Am 19. Oktober findet in Berlin ab 15 Uhr ein Trans*March statt. Im Aufruf heißt es:

Gemeinsam für: mehr Sichtbarkeit, Solidarität, Selbst­bestimmung, Respekt, gemeinsames, verantwortungs­volles Handeln und Kämpfen, freie geschlechtliche Selbst­definition,…

Gemeinsam gegen: Trans*Diskriminierung, Rassismus, Dis_Ableismus, Alters­diskriminierung, Kriminalisierung von Sexwork, Behinderungs­diskriminierung, (Psycho)Pathologisierung, Migratismus, Sexismus, Genderismus, Inter(*)Diskriminierung, (Homo)Nationalismus.

Wie auch immer du dich identifizierst, wenn du dies unterstützt, bist du willkommen!

Bitte keine Partei-, oder Nationalfahnen; keine Militär, oder Polizei­uniformen auf der Demo.

Die Route wird wie folgt aussehen: Jannowitzbrücke – Brückenstrasse – Heinrich-Heine Straße – Dresdenerstrasse – Oranienplatz – Oranienstrasse – Mariannenstrasse – Mariannenplatz.

Trans*March Berlin Screenshot

Den Aufruf findet ihr auf deutsch, französisch, englisch, spanisch und arabisch auf transmarchberlin.wordpress.com. Es gibt auch ein Facebook-Event. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr transmarch.berlin[at]riseup.net kontaktieren.


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Samstagabend-Hardcore mit Anti-Corpos

13. September 2014 von Magda

1, 2, 3, 4 – ein gellender Schrei hallte durch den Berliner Club So36 und ich fiel fast von der Bank, auf der ich es mir gemütlich gemacht hatte. Das war das erste Mal, dass ich Anti-Corpos live beim LaDIYfest in Berlin hörte. Daraufhin stellte ich mich auf die Bank, um die vier Musiker_innen der brasilianisch lesbisch-feministischen Hardcore Band besser sehen zu können und war sehr beeindruckt.

Gerade befinden sie sich in Deutschland und touren hart, unter anderem waren sie im August mit Yansn und Respect My Fist unterwegs. Das hier angekündigte Soli-Konzert in der Scherer 8 in Berlin wird nicht stattfinden. Anti-Corpos hat dazu auf ihrer Facebook-Seite ein Statement veröffentlicht.

Live im SO36 in Berlin nach dem Klick (mehr …)


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Queerulant_in Lesetour in Hessen

12. September 2014 von Magda

Queerulant_in ist eine queere Zeitschrift, die sich schwerpunktmäßig mit der Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten beschäftigt, thematisch aber noch viel weiter gefächert ist – je nachdem, was Menschen für Textvorschläge machen. Es gibt bereits sieben Ausgaben des Magazins, welches ehrenamtlich entsteht und an vielen Orten (vor allen Dingen in Deutschland, Österreich und der Schweiz) ausliegt.

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Nun gehen die Macher_innen auf eine Lesetour in Hessen. An folgenden Daten könnt ihr die Texte live hören und diskutieren:

* Sa, 13.09.2014: Kassel // Hofhaus der Agathe // 19 Uhr
+ anschließend: Queer-Kneipe
Hofhaus der Agathe // 34127 Kassel

* So, 14.09.2014: Marburg //Rakete im Bettenhaus // 18 Uhr
Rakete im Bettenhaus // Emil-​Mann­kopffs­tr.6 // 35037 Marburg

* Mo, 15.09.2014: Frankfurt (Main) // Edelkiosk // 19 Uhr
EdelKiosk // Rhönstraße 119 // 60385 Frankfurt

* Di, 16.09.2014: Gießen // AK 44 // 21 Uhr
+ vorher vegane Küfa (Küche für alle) ab 20 Uhr (= €2,00)
AK44 // Alter Wetzlarer Weg 44 // 35392 Gießen

* Mi, 17.09.2014: Darmstadt // Oetinger Villa (Saal) // 20 Uhr
+ Ab 19 Uhr Kuchen von Voice of Liberation (vegan)
JuKuZ Oetinger Villa // Kranichsteiner Straße 81 // 64289 Darmstadt


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Antirassistischer Kulturherbst

9. September 2014 von Nadine

Ab Mitte September finden in Berlin einige Veranstaltungen statt, die antirassistische Perspektiven mit Kunst und Kultur verbinden. Nach wie vor ist die hiesige Kunst- und Kulturlandschaft westlich, eurozentrisch und weiß(deutsch) geprägt und strukturiert, insofern verstehe ich die nachfolgend aufgelisteten Events auch als Widerstand und Intervention in diesen Normalzustand, ganz gleich, ob die Veranstaltungen diesen vordergründig zum Thema machen oder nicht.

Wenn es Veranstaltungen in eurer Umgebung mit ähnlichen Schwerpunkten oder Perspektiven gibt, dann postet sie doch in die Kommentare und ich ergänze die Übersicht von Zeit zu Zeit!

Frauenkreise Berlin: Kunst als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands. Perspektiven Schwarzer Frauen*, Frauen* of Color und Frauen* mit Migrationsgeschichte
Veranstaltungsreihe vom 11.9. bis 4.12.2014. Der Verein schreibt über die Reihe: “Welche Rolle spielen Kunst und künstlerisches Schaffen innerhalb von Prozessen der Identitätsverhandlungen und des Empowerments? Wie kann die Produktion und Darstellung von Kunst eingesetzt werden, um auf gesellschaftliche Dominanz- und Machtverhältnisse aufmerksam zu machen, auf diese Einfluss zu nehmen und als widerständiges Mittel fungieren, um ihnen entgegen zu wirken? In wie weit kann durch Kunst Solidarität hergestellt und Differenzen überwunden werden, und welche Bedeutung haben Kunst und ‘Kultur’ für aktuelle politische Widerstandsbewegungen?”

Zur Eröffnung der Reihe wird am Donnerstag die Dokumentation “A litany for survival” gezeigt, die das Leben und Schaffen der Dichterin und Aktivistin Audre Lorde nachzeichnet. Vorgestellt den gesamten Herbst über Arbeiten, Aktivitäten und Performances von Alisa Anh Kotmair, dem JugendtheaterBüroBerlin und dem Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen, Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati, Oxana Chi und Layla Zami und Branwen Okpako.
Das gesamte Programm findet ihr hier zum Download oder auf der Webseite von Frauenkreise

Ballhaus Naunynstrasse: Rassismus im Kulturbetrieb
Am 18. September beschäftigt sich das Ballhaus mit den Herausforderungen und Perspektiven für ein diskriminierungsfreies Theater: Aus dem Ankündigungstext: “Kultur wird meist als rassismusfreie Zone gedacht – besonders im Land der Denkerinnen und Dichter. Dabei reicht schon der Blick auf das deutsche Gegenwartstheater, um die Widersprüche in diesem Selbstbild zu sehen. […] In den letzten Jahren haben postmigrantische KulturarbeiterInnen und AktivistInnen of Color unhinterfragte institutionelle Arbeitsweisen und künstlerische Konventionen aus rassismuskritischen Perspektiven problematisiert. Trotzdem hat sich an den Strukturen bisher wenig geändert.” Was zu ändern wäre und wie das passieren kann, darüber diskutieren am 18. September u.a. Sandrine Micossé-Aikins, Kien Nghi Ha, Azadeh Sharifi

Sophiensaele: Simone Dede Ayivi – Performing back
Simone Dede Ayivi ist Theaterarbeiterin in den Feldern Regie, Dramaturgie und Performance. Letztes Jahr veröffentlichte sie im Tagesspiegel und auf der Mädchenmannschaft einen Text zur Debatte um rassistische Begriffe in Kinderbüchern. Mit ihrer aktuellen Produktion “Performing Back” widmet sich Ayivi Fragen von Erinnerung und begibt sich dabei auf eine Expedition in die Kolonialgeschichte – auch die der eigenen Familie. Vom 19.-22. September jeweils um 21 Uhr in den Berliner Sophiensaelen.

Frauenzentrum Schokofabrik: Lesung “Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen”
Jennifer Teege erfährt mit Ende 30, dass ihr Großvater Amon Göth war – SS-Offizier und Kommandant im Konzentrationslager Płaszów bei Krakau und verantwortlich für die Ermordung von mindestens 10.000 Menschen. Davor lebte und studierte sie viele Jahre in Israel. In ihrer Biografie verarbeitet Teege ihre Familiengeschichte. Lesung und anschließendes Gespräch finden am 19.9. um 19 Uhr statt. Die Autorin liest nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen Städten.


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Marsch für das Leben?! What the fuck! Demo für Selbstbestimmungs- und Abtreibungsrechte in Berlin

8. September 2014 von Magda

Manche Traditionen sind unschön: Jedes Jahr demonstrieren in Berlin aus der ganzen Republik anreisende rechtskonservative und antifeministische GegnerInnen der körperlichen Selbstbestimmung gegen Schwangerschaftsabbrüche. 

Und manche Traditionen sind schön: Jedes Jahr formiert sich ein Bündnis aus queeren und feministischen Antifaschist_innen und demonstriert mit Trillerpfeifen, Konfetti, Sprechchören und viel Bildungsarbeit für das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung.

Am 20. September 2014 heisst es also wieder: AbtreibungsgegnerInnen blockieren, ärgern, kritisieren. Aufgerufen zum Demonstrieren haben u.a. das What The Fuck-Bündnis und Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung. Im Vorfeld wird es in Berlin, Leipzig und Dresden Veranstaltungen zum Thema geben, die hier und hier aufgelistet sind.

What the Fuck - Marsch für das Leben

Demo: 11.30 Uhr | U-Bhf. Kochstraße (U6 / M29)
Kreativer Protest: 13 Uhr | Willy-Brandt-Straße vom what the fuck!-Bündnis
Protestkundgebung: 13 Uhr | Brandenburger Tor vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung


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Ach, wie schön: ein queer_feministisches Sommercamp in Süddeutschland!

14. Juli 2014 von Magda

Na, so kann mensch den wechsel­haften Sommer doch super aushalten: Im Süden Deutschlands findet in Walchensee  vom 14. bis 17. August ein queer_feministisches Sommer­camp statt, welches mit einem abwechslungs­reichem Programm auffährt.

queer_feministisches Sommercamp

Thematisch ist das Camp sehr weit gestreut: Cyber­feminismus, Kritik an der Psycho­pathologie in feministischen Räumen; „How to be a trans*ally?“; LGBT Bewegung in Honduras; Rassismus im Nachtleben und Alltags­rassismus; Ausschlüsse aufgrund von Disabilities in aktivistischen und (queer)feministischen Kontexten; eine Crypto­party; fettes Baden gehen und sooo viel mehr!

Sehr beeindruckend, was die Orga-Gruppe bisher auf die Beine gestellt hat! Die Schlaf­plätze sind wohl schon so gut wie weg, aber vielleicht magst du auf einem Camping­platz oder einer Jugend­herberge in der Nähe übernachten. Anmelden könnt ihr euch natürlich immer noch.


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