Einträge der Rubrik ‘Terminkalender’


Ach, wie schön: ein queer_feministisches Sommercamp in Süddeutschland!

14. Juli 2014 von Magda

Na, so kann mensch den wechsel­haften Sommer doch super aushalten: Im Süden Deutschlands findet in Walchensee  vom 14. bis 17. August ein queer_feministisches Sommer­camp statt, welches mit einem abwechslungs­reichem Programm auffährt.

queer_feministisches Sommercamp

Thematisch ist das Camp sehr weit gestreut: Cyber­feminismus, Kritik an der Psycho­pathologie in feministischen Räumen; „How to be a trans*ally?“; LGBT Bewegung in Honduras; Rassismus im Nachtleben und Alltags­rassismus; Ausschlüsse aufgrund von Disabilities in aktivistischen und (queer)feministischen Kontexten; eine Crypto­party; fettes Baden gehen und sooo viel mehr!

Sehr beeindruckend, was die Orga-Gruppe bisher auf die Beine gestellt hat! Die Schlaf­plätze sind wohl schon so gut wie weg, aber vielleicht magst du auf einem Camping­platz oder einer Jugend­herberge in der Nähe übernachten. Anmelden könnt ihr euch natürlich immer noch.


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behindert & verrückt feiern – Pride Parade in Berlin

8. Juli 2014 von Nadine

Bereits im vergangenen Jahr fand im Juli die Mad & Disability Pride Parade in Berlin statt. Unter dem Motto: “Barrieren ins Museum, Schubladen zu Sägemehl, Diagnosen zu Seifenblasen!”, laden die Veranstalter_innen “*Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte” auf die Straße.

Die Pride Parade stellt sich gegen Inklusionsversprechen, die keine sind, Psycho_Pathologisierung, Psychiatrisierung, Zwangs_Diagnostizierung und -behandlung, gegen Diskriminierung und Gewalt an allen, die von einer ableisierten Norm abweichen. Außerdem werden die vielfältigen ökonomischen und personellen Ausbeutungsstrukturen kritisiert, denen Menschen, die als behindert gesehen und kategorisiert werden, ausgesetzt sind. Den gesamten Aufruf könnt ihr auf der Webseite der Pride Parade in unterschiedlichen Landessprachen und in Leichter Sprache nachlesen.

Los geht es am Samstag, den 12. Juli um 15 Uhr mit einer Auftaktkundgebung und anschließender Demonstration vom Hermannplatz zum Kottbusser Tor. Nach dem Ende der Demonstration erwartet euch ein Bühnenprogramm mit Spoken Word und Rap-Performances. Das gesamte Programm wird in DGS übersetzt, nur die Musik am Ende nicht. Mehr Infos zum Programm, zum Ablauf, zu Ansprechpartner_innen und zur Demo-Route findet ihr im Programm-Heft.


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Ein queer_feministisches Festival trotz*t den Verhältnissen: Das Antifee in Göttingen

2. Juni 2014 von Magda

Ein queer_feministische Festival trotz*t den Verhältnissen: Alle Jahre wieder findet das Antifee in Göttingen statt. Das Antifee ist ein selbstorganisiertes Festival, welches dieses Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet. Am 6. und 7. Juni wird es auf dem Campus beim Blauen Turm eine bunte Mischung aus Party & Politik geben.

Antifee 2014

Bisher bestätigt sind u.a. Workshops zu Safer Sex, Bisexualität, antimuslimischen Rassismus, Graffiti oder eine fette Empowerment Diskussion. Auf der Bühne rocken unter anderem Rae Spoonfriend crush, Bad Kat und Leah King.

Die Orga-Gruppe hat sich viele Gedanken um Barrieren gemacht und wie diese etwas abgeschwächt werden können. Gesucht werden auch noch Helfer_innen: Wenn ihr euch vorstellen könnt, eine Sicherheitsschicht zu übernehmen, schreibt bitte an ansprechgruppe [at] antifee.de


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Handlungs(spiel)räume – Eine Veranstaltungsreihe in Bielefeld

9. Mai 2014 von Charlott

In diesem Sommer gibt es die Veranstaltungsreihe “Handlungs(spiel)räume” zum Thema Queer Theory an der Universität Bielefeld. Die Macher_innen schreiben zu ihrem Anliegen und den Ansätzen:

Konkret ist es eine Kombination aus Vorträgen und Workshops, um queere Theorie und queere Praxis miteinander zu verbinden. Es geht uns darum, kritische Positionen des Widerstands sichtbar zu machen und allgemein für queere Themen zu sensibilisieren. Wir wollen aufzeigen, dass es mehr gibt, als weiß, heterosexuell, männlich und weiblich. Queer beinhaltet für uns auch mehr, als homo-, bi-, pan-, bzw. generell mehr als eine eine ‘andere’ Sexualität. Weiter meint es für uns auch mehr als die Berücksichtigung von trans* oder inter* Personen. Queer bedeutet eine herrschafts-, norm- und institutionskritische, so wie auch eine identitätskritische Perspektive einzunehmen.

Der erste Vortrag zu “Doing Inter*. Über die Lebenssituation offen lebender inter* Kinder.” von Anike Krämer fand bereits am 06. Mai statt. Die restlichen Veranstaltungen haben folgende Themen:

  • 20.05.2014, 18.00 Uhr, D2-136: Von der VerUneindeutigung zur Politik der Paradoxie Queere kulturelle Politiken im Neoliberalismus (Antke Engel)
  • 03.06.2014, 18.00 Uhr, D2-136: Das „A“ in Queer – ein sexpositiver Blick auf Asexualität* (Andrzej Profus)
  • 17.06.2014, 16.00 Uhr, X-E0-215: „Fürchte dich nicht, Bleichgesicht“ (May Ayim) – Workshop zu Critical Whiteness und Rassismuskritik (Alexandra Cato Schirmer und Miriam Friz Trzeciak) (Hinweis: Hier handelt es sich um einen Workshop mit begrenzter Teilnehmer_innen-Zahl. Anmeldung unter handlungsspiel(at)live.de)
  • 01.07.2014, 18.00 Uhr, D2-136: Heteronormative Hegemonie im Neoliberalismus – neue Freiheiten, alte Machtverhältnisse? (Gundula Ludwig)

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May Ayim Tag

25. April 2014 von Charlott

Vom 02.-04. Mai finden in Berlin anlässlich des 54. Geburtstags, den die Dichterin, Wissenschaftlerin und Aktivistin May Ayim dieses Jahr begehen würde, eine Reihe von Veranstaltungen statt. Organisiert haben diese ADEFRA, ISD, Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Berlin Postkolonial und AfricAvenir. Am 02. Mai wird es eine Eröffnungsveranstaltung geben und am 04. Mai ein kritischer Rundgang durch das “Afrikanische Viertel”. Im Fokus steht aber natürlich das eigentliche Geburtstagsdatum 03.Mai, der May Ayim Tag.

An diesem Tag wird es im Spreeraum (May-Ayim Ufer 9) Lesungen, Musik, Performances und Diskussionen geben – ergänzt durch ein Kinderprogramm. Die genauen Details lassen sich in der Broschüre online nachlesen.

Zur Einstimmung könntet ihr euch ein Video aus dem letzten Jahr zur Performance I Step on Air anschauen (Generalprobe im Rroma Aether Klub Theater). Die von Oxana Chi konzipierte Performance wird auch am 03. Mai um 15 Uhr aufgeführt. In der Beschreibung zum Video hieß es:

Die zeitgenössische feministische Schriftstellerin May Ayim (geb. 1960 – gest. 1996) schrieb in ihren Gedichten, was viele Schwarze Menschen und PoCs fühlen, denken und erleben. Sie gab dem oft Unsagbaren eine Stimme und setzte diesen Buchstabe für Buchstabe in die Öffentlichkeit. Schwungvoll einen Augenblick ihrer Persönlichkeit – zwischen außergewöhnlicher Stärke und Offenheit und schmerzender Gefangenschaft – zu erhaschen, berührt die Tänzerin mit ihrem Fuß die Luft und setzt entschlossen die erste Spur auf den Boden. Die Bewegungsstruktur den Betrachtenden ohne Bevormundung und Belehrungen näher zu bringen, ist der Ausgangspunkt, aus dem die Tänzerin Oxana Chi federleicht hinaus springen wird.

I Step on Air – Oxana Chi from oxanachi on Vimeo.


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PURPLE VELVET International Female HipHop Tour

1. April 2014 von Magda

Drei Rapperinnen und drei Dj_anes von drei verschiedenen Kontinenten, eine fünfwöchige Konzert- und Workshop-Reise und 17 Bühnen in drei Ländern – das, was diese Musikerinnen planen, ist fast einmalig: Vom 7. Mai bis 7. Juni 2014 gehen sie gemeinsam auf Tour, die PURPLE VELVET International Female HipHop Tour.

purple velvet hip hop tour flyer

Dabei sein werden Lex LaFoy aus Südafrika, Shirlette Ammons aus den USA und Sookee aus Deutschland, unterstützt von DJ Doowap (Südafrika), DJ Boogie Dan (Berlin) und DJ nobigbutL (Berlin, noboysbutrap.org).

Alle Tourstopps und wie du an Karten kommst: (mehr …)


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Freiraum, Feminismus, Popkultur: Kiel bekommt ein Ladiyfest!

24. März 2014 von Magda

Hört, hört! Vom 18. bis 20. April findet das erste Kieler Ladyfest statt. Eine bunte Mischung aus Workshops, Lesungen, Vorträgen, leckerem Kuchen, Schreibwerkstatt und einem Open Mic Abend verspricht ein abwechslungsreiches Programm.

Ladiyfest Kiel
Mit dabei sind u.a. Sharon Dodua Otoo, die aus ihrem Buch “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle” liest; Petra Benz vom Feministischen Frauen­gesundheitszentrum; Julia Lemmle mit einem Workshop zu “Macht und Kommunikation”; Sonja Eismann vom Missy Magazine und ein “Fat Empowerment”-Workshop mit mir.

Im folgenden Video stellen sich die Organisator_innen vor. Unterstützen könnt ihr das Ladiyfest Kiel neben eurer Teilnahme mit Spenden und einem Klick auf facebook.


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Holt die roten Taschen raus, es ist Equal Pay Day.

21. März 2014 von Charlott

In Deutschland müssen Frauen durchschnittlich 445 Tage arbeiten, damit sie das verdienen, was Männer bereits in 365 Tagen erwirtschaftet haben. Der Equal Pay Day markiert genau jenen Tag bis zu welchem Frauen arbeiten müssen, um den gleichen Verdienst zu erlangen.

Heute 238 Veranstaltungen von Flashmobs zu Diskussionsveranstaltungen statt, die auf diesen Umstand aufmerksam machen wollen und zu weiteren Diskussionen und Handlungen anregen wollen.

Der Equal Pay Day könnte dazu ein guter Anlass sein ein paar Texte zu feministischen Gedanken zu Ökonomie zu lesen. Ich habe darum hier eine kleine Leseliste mit Artikeln aus unserem Archiv zusammengestellt:


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Kundgebung zur Rückgabe menschlicher Gebeine

18. März 2014 von Charlott

Seit dem Jahr 1966 ist am 21. März der Welttag gegen Rassismus. Die Vereinten Nationen hatten dieses Datum gewählt als Reaktion auf das so genannte Sharpeville-Massaker vom 21.März 1960, bei welchem 69 Anti-Apartheids-Demonstrant_innen in Südafrika ermordet wurden.

In Berlin findet in diesem Jahr ab 11 Uhr eine Kundgebung zur Rückgabe menschlicher Gebeine stat. Treffpunkt ist der Sitz des Präsidenten der SPK, Von-der-Heydt-Straße 16-18. Im Aufruf heißt es:

Die bundeseigenen Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz nennen nicht nur zahlreiche geraubt Kunstschätze aus aller Welt ihr Eigen. Sie verwahren auch Tausende von menschlichen Gebeinen, die während der europäischen Kolonialzeit zu rassistischen Forschungen nach Berlin verschleppt wurden.

Am Welttag gegen Rassismus rufen der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland sowie die NG-Bündnisse “No Humboldt 21!” und “Völkermord verjährt nicht!” zur Protestkundgebung auf:

Gegen die geplante Abschiebung der Gebeine an eine Institution, die sie erneut zu anthropologischen Forschungen nutzen soll.
Gegen die anhaltende Weigerung der Bundesregierung, sich Deutschlands kolonialhistorischer Verantwortung zu stellen.
Für die umgehende Rückgabe von menschlichen Gebeinen und angeeigneten Kulturschätzen an die Nachfahren der Kolonisierten.


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Hinaus zum Frauenkampftag! Veranstaltungen in Deutschland und Österreich

6. März 2014 von der Mädchenmannschaft

Ihr wisst noch nicht, wo ihr am 8. März unterwegs sein wollt? Wir haben gesammelt! Events zum sogenannten Frauenkampftag im deutschsprachigen Raum. Habt ihr noch Veranstaltungen in petto oder in eurer Nähe, die wir vergessen haben? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren.

Berlin

In den vergangenen Wochen sind wohl die wenigsten am Bündnis zum Frauen*kampftag 2014 vorbei gekommen. In Dresden, Leipzig, Jena/Erfurt und Marburg gibt es zusätzlich lokale Bündnisse mit z.T. eigenen Veranstaltungen.

Die Berliner Gruppe FAT UP und die trans*geniale f_antifa rufen unter Kritik am Bündnis dazu auf, sich in die fetten Trans*- und Inter*-Blocks auf der großen Demonstration einzureihen und ein Zeichen gegen die allzuhäufig erfolgten Ausschlüsse auf sogenannten “Frauen*”-Events zu setzen. Treffpunkt ist jeweils 12.45 Uhr Ecke Badstraße/Behmstraße (nördlicher Ausgang der U8 Gesundbrunnen).

Vom 08. bis 13. März wird die Berlin Feminist Film Week (Interview mit der Organisatorin) stattfinden.

Christine Scherzinger wird allen Interessierten bei einem Spaziergang proletarische Frauen in Neukölln vorstellen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am 8. und 9. März zu den Rosa Luxemburg Bildungstagen mit Diskussionen, Workshops, Ausstellung.

Das LGBTI-Referat der HU Berlin zeigt den Film Wonder Women.

Das Frauenzentrum Paula Panke e.V. plakatiert ab 11 Uhr die Porträts 36 ostdeutscher Frauen im öffentlichen Raum.

LesMigraS veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Café Mio’L ab 19 Uhr einen Spoken Word Abend. Danach gibt’s Musik auf die Ohren. Das Event richtet sich explizit an Black und PoC, Trans*, Inter*, Lesben und bisexuelle Frauen und ihre Freund_innen. Link zum Facebook Event.

Den Abschluss des 8. März in Berlin macht die radikalqueerfeministische Partyreihe “Take Back The Night”. Los geht’s um 22 Uhr im New Yorck in der Mariannenstraße 2, MC Josh und Ivy Impulsiv sorgen für den Live-Kick, danach jede Menge DJ_anes, außerdem: feministische Cocktails und vegane Burger. Die Einnahmen der Party gehen an antirassistische Projekte. Offen für Frauen, Lesben, Trans* und Inter. Link zum Facebook-Event.

Bielefeld

Im AJZ Bielefeld findet ab 20 Uhr eine FrauenLesbenTransInter*kneipe statt.

Gießen

In Gießen findet am 8. März ein Trans*Schwimmen statt.

Graz (Österreich)

Demo, feministischer Brunch, Stadtspaziergang und Abendprogramm: Alles in Graz.

Hamburg

Das Archiv Frau und Musik begeht den 8. März zusammen mit dem Tag der Archive, der unter dem Titel “Frauen – Männer – Macht. Wie viel Macht hat z.B. das Internet, wie stark sind seine Nutzer/innen? Wie mächtig sind auch hier patriarchal geprägte Strukturen?” steht.

Giseles Index oder ein schöner Abend ist eine Installation und performative Lesung, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Werbeplakaten, dem Schönheitsdiktat und der Darstellung von Frauenkörpern im öffentlichen Raum. Was ist Schönheit überhaupt und wie schön ist sie?

Halle

In Halle findet ein Rugby Frauenturnier statt. Los geht’s zum 12 in der Dessauer Str. 151b beim Universitätssportverein.

Kassel

In Kassel wird demonstriert, informiert und gefeiert. Gleich drei Veranstaltungen finden am 8. März statt. Mehr Informationen findet ihr in diesem PDF des Frauenverband Courage.

Marburg

Nachmittags im Autonomen FrauenLesben Referat in Büchern schmökern und Sektchen trinken, abends geht es dann auf die FLT*-Party im Trauma.

Nürnberg

Ein linkes Bündnis will in Nürnberg das “Patriarchat zum Einsturz bringen“.

Oldenburg

“Körper Gender Subjektivierung” – Weltfrauentag_ung. Sechs Studentinnen der Uni Oldenburg präsentieren ihre Forschungsprojekte (offen und kostenfrei für alle Interessierten)

Paderborn

In Paderborn ist ordentlich was los: Es gibt Vorträge zu verschiedenen Themen, Musik, Film, Stände, Workshops.

Saarbrücken

Volles Programm in der saarländischen Hauptstadt: Ab 11 Uhr gibt es Straßenaktionen gegen die aktuelle Situation von Frauen in Minijobs und Pflege.

Stuttgart

Am Karlsplatz startet um 14 Uhr eine Demonstration. Abends könnt ihr im Linken Zentrum Lilo Herrmann Programm mit Musik und Essen genießen.

Wien (Österreich)

Eine autonome FrauenLesben-Demo mit Beteiligung der ARGE Dicke Weiber, Beatboxing und Siebdruck Workshop und eine Info-Führung durch das Technische Museum gibt es in Wien.


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