Einträge der Rubrik ‘Terminkalender’


Radiofeature: “Maskuline Muskelspiele”

21. Mai 2013 von Charlott

Wer_welche sich viel in feministischen Internetsphären aufhält, stolpert wohl früher oder später auch einmal über den Begriff “Maskulisten” oder “Männerrechtler” – oder erlebt diese gar in der Kommentarspalte des eigenen oder anderer Blogs.

Nun wird sich ein Radiofeature mit dem Namen “Maskuline Muskelspiele” mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Die Sendung hat den folgenden Rahmen:

In der breiten Öffentlichkeit werden „Maskulisten“ hierzulande kaum wahrgenommen. Dabei sind die Anti-Feministen auch in Deutschland überaus aktiv. das ARD radiofeature beleuchtet ab 22. Mai, mit welchen Strategien sie in Deutschland gegen die angebliche Unterdrückung der Männer kämpfen. ARD-Autor Ralf Homann taucht ein in eine Szene, die sich vor allem im Internet konstituiert. Maskulisten stricken online aus rechtsextremen Verschwörungstheorien ihre Kampagnen. Die Parolen werden mitunter sogar von meinungsführenden Medien aufgegriffen. das ARD radiofeature fragt bei Experten, Verfassungsschützern und der Bundesregierung nach Ursachen und Maßnahmen gegen maskulistische Umtriebe.

Maskulisten agieren manchmal subversiv, oft aggressiv und von Hass erfüllt. Auch vor Morddrohungen gegen Andersdenkende schrecken sie nicht zurück. Selbst bei Anders Behring Breivik, der in Norwegen vor zwei Jahren 77 Menschen tötete, betonen skandinavische Terrorismusexperten dessen Anti-Feminismus. Auch in Deutschland hat Brevik Sympathisanten, die sich auf seine maskulistischen Positionen berufen – und gegen Grundlagen der Demokratie kämpfen, insbesondere den in der Verfassung verankerten Gleichheitsgrundsatz.

Konkret thematisiert wird unter anderem das Frauenbild von Breivik und die Rolle von “Hatespeech” für Maskulisten. Die Sendung könnt ihr ab morgen online nachhören oder aber direkt im Radio. Es stehen folgende Sendertermine an:

  • SWR 2: 22. Mai ab 22.03 Uhr
  • SR 2 Kultur Radio: 25. Mai ab 09.05 Uhr
  • Bayern 2: 25. Mai ab 13.05 Uhr
  • Nordwestradio (RB): 26. Mai ab 09.05 Uhr
  • NDR Info: 26. Mai ab 11.05 Uhr
  • WDR 5: 26. Mai ab 11.05 Uhr
  • hr2-Kultur: 26. Mai ab 18.05 Uhr

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Happy Birthday: 40 Jahre Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V. in Berlin

20. Mai 2013 von Magda

Die letzten 40 Jahre, in denen Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek e.V. neben Herstory in New York zum mittler­weile größten Lesben­archiv der Welt angewachsen ist, waren mitunter turbulent: Am 25. Mai 1973 beschloss die Frauen­gruppe der „Homosexuellen Aktion Westberlin“ (HAW) ihre Protokolle, Flug­blätter und Briefe zu sammeln und legte damit den Grund­stein für das heutige Spinnboden-Archiv. In den kommenden Jahren wurden Spenden gesammelt, Förder­gelder beantragt, ein Verein gegründet, Ver­anstaltungen organisiert, Stellen geschaffen und für deren Erhalt gekämpft (denn Kürzungen im Bereiche Frauen-Lesben-Trans*-Arbeit waren damals wie heute keine Selten­heit, wie gerade auch wieder bei der Lebensberatung Berlin e.V. zu beobachten ist).

Spinnboden Lesbenarchiv e.V.

Wie aus der Pressemitteilung (PDF) zu entnehmen ist, umfasst die Sammlung von Spinnboden ver­schiedene Dokumente über die Berliner „Freundinnenkultur“ der 20er Jahre und aus der Lesben­bewegung der 70er Jahre, private Sammlungen, wissen­schaftliche Arbeiten, Belletristik und eine umfassende Film­sammlung. Die internationale Präsenz­bibliothek und die Dokumenten­sammlung umfasst ca.10.000 Bücher, über 1600 Zeitschriften­titel, 1000 Plakate sowie Bild-und Tonträger zur Lesben­geschichte und –bewegung.

In diesem Monat wird also 40-jähriges Bestehen gefeiert. Einige Veranstaltungen haben bereits statt­gefunden, z.B. eine öffentliche Kundgebung zum Gedenken an das Leid lesbischer Frauen im National­sozialismus. In der Pressemit­teilung (PDF) findet ihr weitere Ver­anstaltungen. Am 25. Mai 2013 lädt der Spinnboden ein zur großen Jubiläums­feier. Mit dabei sind: Coco Lorès, die Rapperin Sookee und Djane trust.the.girl.


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Am 30. April auf die Hamburger Straßen!

26. April 2013 von Nadine

Unter dem Motto Take Back The Night – gegen jegliche Zustände, die unsichtbar machen – am Tag und in der Nacht” ruft ein Hamburger Bündnis zu einer Demonstration und einem Aktionstag am 30. April in Hamburg auf und aktualisiert damit eine feministische Tradition zur “Walpurgisnacht” gegen sexistische und sexualisierte Gewalt und Übergriffe zu protestieren. Das Bündnis will auf Sexismus und regressive Geschlechterverhältnisse aufmerksam machen, die Trans und Inter Personen, Frauen und Lesben täglich gewaltvoll zurichtet und_oder in die Unsichtbarkeit verbannt. Aktionstag und Demonstration finden unter Ausschluss von Cis-Typen statt.

Wir unterstützen hiermit den Aufruf des Bündnisses, merken aber kritisch an, dass es durch die Ausschlusspolitik zu Outing-Situationen kommen kann, die von allen Teilnehmer_innen einen sensiblen und respektvollen Umgang miteinander einfordert, die sich keinem Outing ausgesetzt sehen, wenn Räume für FLTI Personen gedacht werden. Der Schutzraum, der durch den Ausschluss von Cis-Typen geschaffen werden soll, ist nicht für alle Teilnehmer_innen gleich, weil Sexismus nicht dann aufhört, wenn Cis-Typen an diesem Tag nicht mitgedacht werden. Problematisch finden wir in diesem Zusammenhang die Türpolitik für die Party am Abend, nach der bei “Unsicherheiten” der Einlasspersonen an manche Menschen Handzettel ausgeteilt werden mit dem Verweis auf das Motto des Abends. Nach welchen Kriterien werden diese Zettel verteilt? Wieso gehen die möglicherweise cissexistischen “Einordnungsschwierigkeiten” des Türpersonals zu Lasten von Teilnehmenden? Wieso bekommen nicht alle Gäste einen Handzettel und eine kurze Einweisung an der Tür? Auf welche Schutzbedürfnisse von welchen Personen wird hier Rücksicht genommen?

Desweiteren wünschen wir uns von feministisch arbeitenden Gruppen einen sensibleren Umgang mit Sprache bezüglich rassistischen Verhältnissen. Das Wort “Migrationshintergrund” sollte in diesem Zusammenhang nicht unkritisch zur Positionierung von Menschen wiederholt werden. Es impliziert, dass weiße Deutsche keine Migrationsgeschichte besitzen und weist dabei gleichzeitig Menschen, die nicht weiß sind, eine “nicht-deutsche” Identität oder Herkunft zu. “Migrationshintergrund” dient als sprachliches Klassifizierungsmuster, das über Zugehörigkeiten zu einem konstruierten rassifizierten Kollektiv entscheidet und ist keine “neutrale” Positionierung, schon gar nicht dann, wenn diese von weißen Deutschen vorgenommen wird.


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Internationales Frauenfilmfestival Dortmund|Köln

3. April 2013 von Magda

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln findet in jährlich wechselndem Rhythmus in den Städten Köln und Dortmund statt. In diesem Jahr wird es vom 9. bis 14. April in Dortmund stattfinden (Programm als PDF), einzelne Veranstaltungen allerdings auch in Köln (Programm als PDF).

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln

Das Frauenfilmfestival bietet eine Plattform für aktuelle Entwicklungen und Trends in den Arbeiten von Frauen in allen Teilen der Filmproduktion. Hier erhalten nicht nur Regisseurinnen, sondern auch Kamerafrauen, Filmmusikerinnen und andere Filmschaffende Gelegenheit, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren.

Euch erwarten nicht nur tolle Filme, sondern auch die Vergabe eines Spielfilmpreises für Regisseurinnen und einige Workshops. Tickets können im Vorverkauf oder während des Festivals erworben werden (für Dortmund und für Köln).


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Equal Pay Day 2013

21. März 2013 von Charlott

Heute ist also auch wieder Equal Pay Day. Jener Tag, der darauf aufmerksam machen soll, wie groß die Einkommenschere in Deutschland zwischen Männern und Frauen ist. Zur Zeit beträgt der Unterschied ganze 22%. Das heißt dann eben, dass Frauen, um das gleiche Einkommen zu erhalten, fast drei Monate auf ein Jahr gerechnet mehr als Männer arbeiten müssen. Eben bis zum 21. März.

Collage an roten Taschen

Symbol des Equal Pay Day: die rote Tasche

Im letzten Jahr haben wir für euch ein ganzes Dossier zum Thema zusammengestellt. Dort findet ihr zum Beispiel Fakten (mit vielen weiterführenden Lesetipps) zum Gender Pay Gap, den Hinweis, dass ungleiches Einkommen nicht ausschließlich eine Frage des Geschlechts ist und einen Artikel, der klar macht, dass der Einkommensunterschied nicht am “Versagen” von Frauen liegt.

Passend zum Equal Pay Day möchte ich euch als Lesestoff aber auch noch einmal unsere Serie zu “Ökonomie_Kritik” ans Herz legen.

Wer_welche heute die rote Tasche packen und auf eine Veranstaltung gehen möchte, findet sicher etwas passendes auf der Seite des Equal Pay Days. Dort gibt es eine interaktive Karte mit über 700 Aktionen deutschlandweit.


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Heute: Internationaler Tag gegen Rassismus

21. März 2013 von Anna-Sarah

Heute ist der Internationale Tag gegen Rassismus: Seit 1966 wird dieser Gedenk- und Aktionstag am 21. März begangen. Zusätzlich wurde 1979 der Tag durch die Einladung der Vereinten Nationen an ihre Mitgliedstaaten ergänzt, eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Betroffenen und Bekämpfer_innen von Rassismus zu organisieren.

Warum der 21. März?

Sharpeville, Südafrika: Am Vormittag des 21. März 1960 finden sich an verschiedenen Orten der kleinen Stadt 50 km südlich von Johannesburg rund 20.000 Menschen zusammen. Sie folgen einem Aufruf des Pan African Congress (PAC), der eine fünftägige gewaltfreie und friedliche Protestaktion angekündigt hatte.

Die Menschen demonstrieren gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes. (…) Passgesetze regelten das “Aufenthaltsrecht” der schwarzen Südafrikaner, die Anzahl der Schwarzen in den Städten sollte so auf ein Minimum beschränkt werden, ihre Arbeitskraft aber weiter zur Verfügung stehen.

Die Demonstrierenden setzen sich in Richtung Polizeitstation im Sharpeviller Zentrum in Bewegung. Die Polizei hält die friedlich demonstrierende Menge mit niedrig fliegenden Flugzeugen und Tränengas in Schach. Um kurz nach 13 Uhr eskaliert dann schließlich die Situation: Angeblich als Reaktion auf Steinwerfer schießt die Polizei in die Menge. Die Menschen fliehen in Panik, die Polizei schießt weiter. 69 Menschen werden getötet, darunter acht Frauen und zehn Kinder. Viele – die Angaben variieren von 180 bis über 300 Personen – werden verletzt, teilweise schwer.

Als Gedenktag an das Massaker von Sharpeville wurde sechs Jahre später, 1966, der 21. März von den Vereinten Nationen zum “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen.

Da Rassismus trotz der politischen Umwälzungen, die in Südafrika seither erwirkt wurden, so präsent ist wie eh und je, gerade auch in Deutschland, ist es mit reinem Gedenken nicht getan. Auf den Internetseiten des Interkulturellen Rats Deutschland findet sich ein umfangreicher Veranstaltungskalender.

In Berlin lädt heute Abend das Bündnis gegen Rassismus zur Podiumsveranstaltung “Grenzenlos und unverschämt”, Titel eines Gedichts von May Ayim, über antirassistische Widerstände in Deutschland ein (auch als Facebook-Event).

Es sollte unnötig sein zu sagen, dass Rassismuskritik und entsprechende Aktivitäten jeden Tag gebraucht werden. Der 21.3. soll auch jene Privilegierten, die nicht durch ihre Lebensrealität ohnehin andauernd mit der Nase darauf gestoßen werden, daran erinnern, dass das Bewusstsein für tiefgreifende rassistische Strukturen und solidarisches Handeln gegen Alltagsrassismus sich nicht in einer Aktionswoche erschöpfen können.


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Nächsten Freitag Konferenz in Berlin: Energize, Polarize, Mobilize

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft

Unter diesem Motto “Energize, Polarize, Mobilize. Menschenrechte. Beteiligung. Aktivismus. Internet” veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung am kommenden Freitag, den 22. März 2013 eine internationale Workshopkonferenz.

“Was sind die Werkzeuge und Trends, die Chancen und Herausforderungen für den Aktivismus im Jahr 2013?”

Das ist die zentrale Frage, um die es gehen wird. Welche neue Möglichkeiten haben Aktivist_innen zu kommunizieren und zu mobilisieren? Welche Chancen und Herausforderungen bieten digitale Technologien?

Es wird Panels geben, die diese Fragen in unterschiedlichen Bereichen und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren werden. Angefangen von:

  • Wie lässt sich Aktivismus in eine politische Aktion übersetzen?
  • Feministische Bündnisse über Grenzen hinweg, welche gemeinsamen Kämpfe, Strategien zeigen sich?
  • Internetfreiheit vs Regulation und Überwachung, welche Methoden gibt es, wie können Aktivist_innen sich schützen?
  • Bis hin zu Panels, die eben jener Frage nach Meinungsfreiheit sowie den Menschenrechten auf den Grund gehen möchten.

Es sind spannende, mutige Aktivist_innen aus rund 20 Ländern dabei u.a.:

Jillian York, key note speaker, Electric Frontier Foundation
Elisabeth Ngari, Women in Exile, Deutschland
Jérémie Zimmerman, Internet-Bürgerrechtler, La Quadrature du Net
Maya Indira Ganesh, Tactival Technologie Collective
Reem Al-Masri, 7iber.com, Jordanien
Sheena Gimase Magenya, Sister Namibia, Windhoek
Vera Franz, Open Society Foundations, New York
Miss Kaewmala, thaiwomantalks.com, Thailand
Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen, Berlin
Borka Pavicevic, Gründerin des Centre for Cultural Decontamination, Belgrad

Gemeinsam mit Digitale Gesellschaft e.V. und Reporter ohne Grenzen e.V. sind wir Kooperationspartner_innen dieser Konferenz.

Mehr Informationen findet ihr hier.


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FemoCo2013: Call for Ideas

1. März 2013 von Sabine

Am 5.-6. September 2013 findet in Berlin die „Gemeinsame Konferenz zu Feminismen of Color in Deutschland“ (Arbeitstitel) statt.

Sie ist von und für Frauen, Trans* und Inter*, die sich als Schwarze, of Color, als jüdisch, im Exil lebend, als Sinti und Roma oder als Migrant_innen verstehen.

Die Konferenz steht in der Tradition feministischer Bündnistagungen of Color in Deutschland: Etwa die “Frauentagung von/für ethnische und afrodeutsche Minderheiten“ (1990) sowie dem „Zweiten Bundesweiten Kongress von und für Immigrantinnen, Schwarze deutsche, jüdische und im Exil lebende Frauen“ (1991).

Und genau diese Themen und wichtigen Fragen nach Bündnisarbeit, Empowerment-Strategien und Selbstverortung wird die Konferenz behandeln und ruft zum Call for Ideas auf. Einsendeschluss ist der 18. März.

Eine Konferenz, die anknüpft, weitergeht und (neue) Räume schaffen will. Mehr Information findet ihr bei femoCo2013.

Bild_femoCO2013_www.femoco2013.jimdo.com 


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Veranstaltungen rund um den Frauen(kampf)tag

25. Februar 2013 von Charlott

Am 08.März ist es wieder so weit: Der Frauen(kampf)tag wird begangen mit Demos, Feiern, Diskussionen und Aktionen. Damit ihr bestens vorbereitet seid und wisst, was in eurer Umgebung stattfindet, haben wir hier für euch schon einmal einiges an Veranstaltungen rund um den 08.März zusammengestellt. Sortiert findet ihr die Veranstaltungen nach Bundesländern (und am Ende folgen Hinweise für die Schweiz und Österreich).

Vielen Dank an alle, die uns bereits bei Facebook mit Hinweisen versorgten! Natürlich ist diese Aufstellung trotzdem nicht vollständig – wir freuen uns sehr über eure Ergänzungen in den Kommentaren.

Alle Termine gibt es nach dem Klick:

(weiterlesen …)


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Trans*-Tagung in Gießen: Workshops und Wellness

14. Februar 2013 von Nadine

trans*-tagung-gießen
Die zweite Trans*-Tagung in Gießen steht vor der Tür. Unter dem Motto “Trans*entspannt” soll es vom 4. bis 7. April auch um Wellness gehen: “im geschützten Rahmen zu tun, was ihr schon lange nicht mehr getan habt. Dazu planen wir gemeinsames Schwimmen (in einem nur von Tagungsteilnehmer_innen genutzten Schwimmbad), einen kleinen Tanzkurs oder einen Yogakurs zum Entspannen.”

Angesprochen sind alle Menschen, die sich trans* verorten, sich zwischen “männlich” und “weiblich” einordnen oder jenseits dieser Kategorien, sowie ihre Angehörigen, Verbündeten und Interessierte. Der Teilnahmebeitrag beträgt mindestens 20 Euro, mehr nach Selbsteinschätzung, für den gesamten Zeitraum, bei Anmeldung vor Ort 7 Euro pro Tag.

Wellness geht nicht ohne Awareness. So haben sich die Veranstalter_innen eine Menge überlegt, um vielen Menschen den Zugang zur Tagung zu ermöglichen: Alle Teilnahmebeträge über 20 Euro gehen in einen Solifonds, der Teilnahmewilligen zur Verfügung gestellt wird, die 20 Euro nicht bezahlen können. Alle Räumlichkeiten sollen rollstuhlgerecht sein, Gebärdensprachdolmetscher_innen sowie ein Abholdienst für Menschen mit Seheinschränkung stehen auf Anfrage zur Verfügung. Begleitpersonen können kostenfrei zur Veranstaltung. Das Awareness-Team kümmert sich in der Gestaltung von barrierearmen Räumen auch um die Bedürfnisse von Teilnehmer_innen, die unter sogenannten Angst- und Panikstörungen sowie “Sozialphobien” leiden. Auch für Kinder, Minderjährige und ihre Bezugspersonen sollen Räume und Möglichkeiten geschaffen werden.

Wenn ihr einen Workshop auf der Trans*-Tagung anbieten wollt, könnt ihr euch hier anmelden.


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