Einträge der Rubrik ‘Studien’


Condomini

22. Februar 2010 von Verena

Ein großes Problem haben laut einer Studie des us-amerikanischen Kinsey-Instituts, Männer damit, Kondome in den Größen small oder medium zu kaufen. Und statt über den Schatten ihres “kleinen” Glieds zu springen, verzichten sie lieber ganz auf den Latexgebrauch oder ziehen ein schlechtsitzendes – weil XL – Kondom während des Sex einfach runter. Die ForscherInnen nennen das “Kondom Versagen”, jezebel “ein Arschloch sein”.

Dass Männer Angst haben, ihr Penis sei zu klein oder halte nicht lang genug durch, zeigt der tägliche Spam im Emailpostfach, und ja, es ist ein Zeichen, dass das Patricharchat auch für Männer ein paar nervige Nachteile liefert.

Ich würde vorschlagen, den kleinen Größen auch einen “Mega-Big”-Stempel auf die Packung zu drücken, aber jezebel-Autorin Anna North hat schon recht, dass für Frauen auch keine Kleider als S-Size ausgezeichnet werden, um ihr schwaches Selbstbewusstsein nicht zu zerstören. Im Gegenteil! Und dass es bei Kondomen nicht darum geht, sich gut zu fühlen, sondern darum, sich später nicht schlecht zu fühlen. Dann wenn die Probleme größer werden als jeder Penis.


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Gleichstellung im Berufsleben

19. Februar 2010 von Susanne

Zwei Grafiken zeigen, wie unterschiedlich Frauen und Männer die Gleichstellung in ihrem Unternehmen bewerten und wie unterschiedlich auch die Löhne von Frauen und Männern sind

Diese Grafiken zeigen Ergebnisse einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und einer Studie der Strategieberatung Bain & Company. Sie lässt einen innehalten, denn sie verdeutlicht zum einen (rechts) ziemlich gut, wie unterschiedlich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wahrgenommen wird. Männer halten Frauen weitestgehend für gleichgestellt, Frauen geben dagegen viel häufiger an, dass dem nicht so ist.

Außerdem wird noch einmal die Lohnungleichheit in harten Zahlen aufgezeigt (linke Grafik). Wenn man heute auf die 23 Prozent Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hinweist, wird man nicht selten (vor allem von Männern) mit dem “Argument” abgespeist, das hätten sich die Frauen selbst zuzuschreiben. Tatsächlich ist fast die Hälfte des Einkommensunterschiedes auf Teilzeitstellen und schlechter bezahlte Branchen zurückzuführen. Aber es bleiben erschreckende zwölf Prozent direkter Lohnunterschied.

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Vergewaltigt und “selbst schuld”?

19. Februar 2010 von Magda

Eine kürzlich veröffentlichte Studie (pdf) von Opinion Matters zum Thema Vergewaltigung erhält in den Medien gerade wegen ihrer teilweise schockierenden Ergebnisse enorme AufmerksamkeitIn dieser Studie wurden 1061 Menschen aus London im Alter von 18 bis 50 Jahren unter anderem nach bestimmten Situationen gefragt, in denen der/die Vergewaltigte selbst Verantwortung für das ihr oder ihm angetane Unrecht übernehmen soll.

Dazu befand die Mehrheit, dass Opfer sexueller Gewalt mitverantwortlich seien, wenn der/die Missbrauchte bereits eine sexuelle Handlung mit dem Täter oder der Täterin durchgeführt hat (73%) oder das Opfer bereits im gleichen Bett mit der Person lag, bevor ein Missbrauch stattfand (66%). Unter anderem wurde noch Alkoholmissbrauch (64%), provokante Kleidung (28%) und flirten (21%) angeführt.

Besonders auffällig: Mehr Frauen als Männer und Jüngere eher als Ältere folgten der oben dargestellten Argumentation, es gäbe bestimmte Situationen, die eine Vergewaltigung auf irgendeine Art und Weise “nachvollziehbar” mache.

Ganz davon abgesehen, dass viele Menschen völlig unreflektierte Vorstellungen zu scheinen haben, wie Frauen sich zu verhalten hätten (übermäßiger Alkohol und provokante Kleidung im Kontext Vergewaltigung wurde in den Medien bisher grundsätzlich als weibliches Problem diskutiert), bin ich hoffentlich nicht die Einzige, die es fragwürdig findet, dass die Tatsache, dass ich mit jemanden in einem Bett liege und/oder betrunken bin und/oder einen kurzen Rock trage, auch nur im Entferntesten einem Menschen erlaubt, mit mir ungewollt zu schlafen.

Ich gebe mein Recht auf ein “Nein” doch nicht ab, nur weil ich vier Bier intus habe und ein enges Shirt trage. (weiterlesen…)


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Schon mal ein Ladyfest besucht?

17. Februar 2010 von Helga

Besucher_innen von Ladyfesten sucht die Uni Salzburg. Im Rahmen des Forschungsprojekts “Young women as creators of new cultural spaces” erforscht Elke Zobl die Hintergründe für den Erfolg dieser jungen Festivals.

… why has there been such a proliferation of Ladyfests? Do Ladyfests offer a new space and strategy where young women can create community, build activism, and express themselves culturally and politically, undermining and challenging normative, post-feminist discourses about young women’s success and choice? What possibilities, limitations and vulnerabilities with attention to class, race, gender and age dynamics do Ladyfests have?

Warum ist die Zahl der Ladyfeste so rasant gestiegen? Bieten Ladyfeste einen neuen Raum und eine neue Strategie, in der junge Frauen Gemeinschaften gründen, Aktivismus aufbauen und sich selbst kulturell und politisch ausdrücken können, in einer Weise, die die normativen, post-feministischen Diskursen über die Entscheidungen und den Erfolg junger Frauen angreift und herausfordert? Welce Möglichkeiten, Grenzen und Schwächen im Hinblick auf Klassen-, race-, Gender- und Altersdynamiken haben Ladyfeste?

Um diese Fragen zu beantworten, gibt es dazu eine Umfrage (auf Englisch) auf grassroots feminism, außerdem noch ein paar Details zur Forschung.


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Interessantes aus dem WWW

27. Januar 2010 von der Maedchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 40 von 50 der Serie Kurz notiert

Ein saudi-arabisches Mädchen wurde zu zwei Monaten Gefängnis und neunzig Peitschenhieben verurteilt, weil sie ein Handy mit in die Schule genommen hatte.

Deutschland aus US-amerikanischer Sicht:  Auf nytimes.com befasst man sich mit dem Hausfrauen/Mutter Ideal in Deutschland, welcher auf Grund des demographischen Wandels, neuen politischen Programmen und veränderten ökonomischen Anforderungen einem fundamentalen Wandel unterworfen wird.

Die Gewinner der Sexies 2009, dem Preis für sex-positiven Journalismus wurden jetzt bekannt gegeben. Hinter dem Preis steht das Ziel, den medialen Diskurs über Sexualität zu verbessern und die Öffentlichkeit frei von moralischem Ballast zu informieren.

In Berlin lädt das Gunda-Werner-Institut zur Buchpräsentation und Diskussion ein, das Thema lautet „Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung”. Neben der Autorin Christa Wichterich sind Gülay Çaglar von der Humboldt Uni und Jill Scherneck (Hertie School of Governance) dabei. Findet am Donnerstag, 28. Januar, von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung (Beletage), Schumannstr.8, statt.

Im Interview mit Spiegel Online sagt Ingrid Martin-Zick, Chefin einer Plus-Size-Modellagentur: “Fakt ist, dass 60 Prozent der Frauen die Konfektionsgröße 40 plus tragen. Diese Klientel sollte bedient werden, indem mehr Models mit entsprechenden Größen gebucht werden. Eine Korrektur in Richtung Größe 38 und 40 würde bedeuten, dass man in den Medien gesunde Frauen sieht, die gut ausschauen.”

Einen ausführlichen Artikel widmet der Guardian einem Forschungsprojekt, das der Frage nachgeht, warum Männer Prostitution nutzen – inklusive downloadbarem Forschungsbericht.

Ebenfalls im Guardian gibt es einen Artikel über Warren Hern, der nach George Tiller’s Mord der einzig verbliebene US-amerikanische Abtreibungsdoktor ist, der Spätabtreibungen durchführt.

Neues zum Thema “Mädchen und Mathe” auf spiegel.deGrundschülerinnen übernehmen negative Einstellungen von Lehrerinnen mit geringen Mathekenntnissen. Ob auch Lehrer Vorurteile weitergeben, konnte aufgrund der nur wenigen Grundschullehrer nicht überprüft werden.


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Erregt und nichts gemerkt? Frauen…

12. Januar 2010 von Helga

Die Übereinstimmung von physiologischer und psychischer Erregung ist bei Frauen, im Gegensatz zu Männern, so eine Sache (und u.a. auch ein Problem bei der Suche nach dem Viagra für Frauen). In einer Meta-Studie haben sich nun Forscher_innen um Meredith Chivers angeschaut, wie die Unterschiede zwischen Männern und Frauen konkret aussehen. Und tatsächlich ist die Übereinstimmung in gemessener und selbst angegebener Erregung bei Männern deutlich höher als bei Frauen. Selbst wenn der weibliche Körper sich auf Sex einstellt, ist der Kopf noch nicht unbedingt erregt. Dazu gibt es schon eine Reihe von Erklärungen, etwa dass so Verletzungen bei Vergewaltigungen vorgebeugt werde.

Doch bereits der Blick in die Studie zeigt einige interessante weitere Erkenntnisse: So erhöht sich die Übereinstimmung, wenn Frauen verschiedene Stimuli präsentiert werden. Theoretisch sollten verschiedene Stimuli (Filme, Hörproben, Verwendung eigener Fantasien) besser auf individuelle Vorlieben passen – bei Männern gibt es jedoch keinen Effekt. Keinen Effekt bei den weiblichen Probandinnen hatte dabei das Verwenden von auf Frauen ausgerichteten Pornos im Vergleich zu Mainstreamproduktionen. Bei ersteren sank aber die Übereinstimmung unter Männern.

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Handlungsräume für Feminismus

6. Januar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 38 von 40 der Serie Die Feministische Bibliothek

Weißes Cover mit lila-roter Aufschrift: Anne Lenz · Laura Paetau - Feminismen und »Neue Politische Generation«Mit „Feminismen und »Neue Politische Generation«” bringen die Autorinnen Anne Lenz und Laura Paetau ihre gemeinsame Abschlussarbeit als Buch heraus, statt sie im Bibliothekskatalog verstauben zu lassen. Ihnen geht es um die Erforschung aktueller feministischer, politischer Praxis, herauskommen soll dabei ein Handbuch zur Organisierung.

In acht Kapiteln beschreiben sie Handlungsoptionen und Wirkungsfelder verschiedener Aktivist_innen, sowie die dahinter stehenden Theorien. Für das Buch haben Lenz und Paetau Aktivist_innen aus sechs linken Berliner Gruppierungen interviewt, sowie eine Hacktivistin und mit Sabine Hark eine Expertin für feministische Theorie. Die Interviews werden auf verschiedene Aspekte untersucht, u.a.: was bedeutet „feministisch”, was ist die Abgrenzung zu Sexismus und wo greifen Intersektionalitäten? Drei der Interviews werden im Rahmen einer Typologisierung näher ausgewertet, die politischen Stratgien herausgearbeitet und beispielhaft dargestellt.

Neben der Erklärung des Forschungsaufbaus wird auch der theoretische Hintergrund der Neuen Politschen Generation erläutert und auf den Einfluss der Neuen Deutschen Frauenbewegung, der zweiten Welle, eingegangen. Die Kapitel zur Forschung wechseln sich dabei mit denen zur Theorie ab. Ein Leser_innenguide erleichtert die Orientierung und zeigt Möglichkeiten zum Querlesen auf.
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Kurz und knapp

18. Dezember 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 37 von 50 der Serie Kurz notiert

Weitere Themen der Woche, im Überblick:

Die New York Times berichtete, dass auch frischgebackene Väter an post-partaler Depression leiden.

In den USA könnte es künftig eine extra Steuer auf Schönheitsoperationen geben. „Bo-tax” genannt, sollen 5 Prozent Aufschlag auf Nasenkorrekturen und Brustvergrößerungen die Gesundheitsreform mitfinanzieren. Da zu 90 Prozent Frauen betroffen sind, hat sich die feministische National Organization for Women (NOW) gegen die Steuer ausgesprochen und so für Aufregung gesorgt.

Einem iranischen Studenten wurde nach seiner Verhaftung von Polizisten ein Tschador aufgesetzt und die Fotos davon veröffentlicht, um ihn zu demütigen. Auf Facebook formierte sich Protest, wie die FAZ berichtete. Männer posten Bilder, die sie ebenfalls verhüllt zeigen, sowie Montagen von Ahmadineschad mit Tschador. Sie protestieren gegen die Demütigung und die Kleidervorschriften für Frauen.

Auf zeit.de findet sich der Hinweis auf die Aktivistinnen von Pinkstinks – der Kampagne für echte Rollenbilder. Rosa Prinzessinnen und Feenkostüme hinderten Mädchen daran, zu selbstbewußten Frauen heranzuwachsen.

Ausgerechnet in Texas: Nach mehreren offen schwulen Bürgermeistern gibt es in Houston die erste offen lesbische Bürgermeisterin der USA, so dieStandard.


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From the Ministry of the Bloody Obvious

14. Dezember 2009 von Helga

Manchmal fragt man sich, warum manche Studien überhaupt in Auftrag gegeben werden. So zum Beispiel die neue Studie der University of Minnesota. Hier untersuchte man, ob casual sex (also zwanglos, nichts festes) junge Erwachsene beinträchtigen würde. „Überraschenderweise” zeigte sich, dass die Probandinnen und Probanden mit der losen Moral im Alter von 18 bis 21 Jahren nicht alle der Depression anheim fielen, sondern ganz normale, glückliche Menschen waren.

Aufgeschlüsselt nach ganz zwanglos, fest aber nicht-exklusiv, fest und verlobt/verheiratet zeigte sich, dass Männer in festen, nicht-exklusiven Partnerschaften etwas mehr Selbstmordgedanken haben. Hier handelt es sich aber um eine Korrelation, nicht Kausalität, die anderen untersuchten Werte waren außerdem nicht abweichend.

Eine weitere „Eigenheit”, die die Forscher fanden: 29 Prozent der Teilnehmer aber nur 14 Prozent der Teilnehmerinnen bezeichneten ihren letzten Geschlechtsverkehr als casual sex. Ob die Teilnehmerinnen Angst hatten, als vermeintliche Schlampen dazustehen, oder öfter mal Unklarheit besteht, wo man jetzt in seiner Beziehung steht, wurde nicht erforscht. Vielleicht gibt es auch immer noch Menschen, die den Anschein erwecken, die Beziehung wäre ernst, obwohl sie das für sich anders bewerten.

Interessant ist die Studie vor allem für die Zukunft der abstinence-only Sexualerziehung. Die kümmert sich zwar heute schon kein bißchen um wissenschaftliche Erkenntnisse und behauptet häufig, Kondome hälfen nicht gegen Geschlechtskrankheiten, aber nun könnte es schwieriger werden, die Finanzierung zu sichern.


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Quoten, Sexismus und Biologie

12. Dezember 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 36 von 50 der Serie Kurz notiert

Der Überblick beginnt diese Woche mit Berichten von sexistischen Übergriffen. Im September erlebten Frauen, die in Oakland an den Protesten gegen den 20-Gipfel teilnahmen, eine Reihe an sexuellen Belästigungen: Beleidigungen, Bedrohungen und geifernde Zuschauer beim Abtasten und Toilettenbesuch.

Räumung des Casinos der Goethe Universität Frankfurt am Main 03.12.2009 from Janina Vogel on Vimeo.


Auch bei der Räumung des besetzten Casinos an der Uni Frankfurt wurde mehrfach von Sexismus seitens der Polizei berichtet. Zwei Studentinnen berichten u.a. in diesem Video. Einer wurde, als sie sich festhielt, gesagt, dass die Freundin des Polizisten sich auch immer so in ihn hineinkrallen würde (ca. 1:07). Einer anderen wurde beim Raustragen gesagt: “Da tust Du mal was Gutes und wisch den Boden” (ca 2:00).

Die Sueddeutsche bringt gleich zweimal neue wissenschaftliche Erkenntnisse:
Frau zickig? Mann genervt? Immer sind die Hormone schuld, aber so einfach ist das (leider) nicht mehr:

“Es scheint, dass nicht das Testosteron selbst zu Aggressivität verleitet, sondern der Mythos rund um das Hormon. In einer Gesellschaft, in der immer mehr Eigenschaften und Verhaltensweisen auf biologische Ursachen zurückgeführt und teils damit legitimiert werden, muss dies hellhörig machen”

Die Deutschen sterben, wie der Rest Europas erstmal doch nicht aus. Vielmehr haben die Unwägbarkeiten der Statistik und veränderter Lebenswege von Frauen die tatsächliche Fruchtbarkeit nur vertagt. Politische Maßnahmen haben aber in einigen Länder ihren Teil dazu beigetragen, etwa das Elterngeld in Estland.

Wenn frau dann Kinder bekommt, sieht es mit dem Job düster aus. Ingenieurinnen etwa arbeiten häufig nicht als Ingenieurinnen. Warum hat eine neue Studie geklärt und die Mehrheit der Frauen gab die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie an. Immerhin noch 40% derer, die als Ingenieurinnen arbeiten, klagen ebenfalls darüber.

Besonderen Schutz gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität gibt’s weiterhin nicht. Im Bundesrat gab es dafür keine Mehrheit, erläutert der Tagesspiegel. Stattdessen hieß es u.a. von der niedersächsischen CDU und der hessischen FDP, die bisherigen Gesetze reichten aus. Deutschland 2009 – Land völlig frei von Diskriminierung?

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