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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Sexytime</title>
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		<title>Mitmachen bei Pornografie-Umfrage</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob es Verbindungen zwischen Pornografiekonsum und sexuellen Wünschen und Phantasien und sogar Verhaltensweisen gibt, ist eine wiederkehrende Frage. In einer internationalen Online-Befragung zweier Wissenschaftlerinnen sollen nun neue Erkenntnisse gewonnen werden.  Nicola Steffen betreut das Forschungsprojekt mit. Sie ist freiberufliche Künstlerin und promovierte Kunstpädagogin. Ihre Kunst befasst sich – genauso wie ihr Forschungsinteresse &#8211; mit Repräsentationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es Verbindungen zwischen Pornografiekonsum und sexuellen Wünschen und Phantasien und sogar Verhaltensweisen gibt, ist eine wiederkehrende Frage. In einer internationalen Online-Befragung zweier Wissenschaftlerinnen sollen nun neue Erkenntnisse gewonnen werden.  Nicola Steffen betreut das Forschungsprojekt mit. Sie ist freiberufliche Künstlerin und promovierte Kunstpädagogin. <a href="http://www.nicolabockelmann.com/" target="_blank">Ihre Kunst</a> befasst sich – genauso wie ihr Forschungsinteresse &#8211; mit Repräsentationen von Gender in den Medien. Für sie außerdem interessant sind Pornografie und Kultur, ins&shy;be&shy;sondere alles was „dazwischen“ liegt, also deren Schnittstelle. Ihre Doktor&shy;arbeit schrieb Steffen über das Phänomen des „Porn Chic“ auf Clubflyern und aktuell untersucht sie zusammen mit der us-amerikanischen <a href="http://www.chyngsun.com/" target="_blank">Medien&shy;wissen&shy;schaft&shy;lerin Dr. Chyng Sun</a> die Auswirkungen des Pornografiekonsums im Internet. Dazu schreibt sie:</p>
<blockquote><p>Im Laufe des letzten Jahrzehntes, ist Pornografie in den kulturellen Mainstream eingedrungen. Dies ist, zumindest teilweise, bedingt durch die Entwicklungen neuer Technologien und den  Möglichkeiten, die damit einhergehen („web 2.0“). Als Folge ist Pornografie so zugänglich wie nie zuvor, und, da die Entwicklungen schneller vonstattengehen als Gesetze und Bestimmungen geschaffen werden können, trifft dies auch auf Kinder und Jugendliche zu. Es gibt wenig Indizien, oder gar Studien, dass sexuelle Inhalte an sich einen negativen Effekt auf Kinder und Jugendliche haben. Was meines Erachtens jedoch bedenklich ist, ist die zunehmende Verlagerung der Inhalten populärer Pornografie in Richtung extreme Pornografie (Doppelpenetrationen, Ejakulation in Gesicht und Mund, Ass-to-Mouth) – schon lange verfügbar für diejenigen welche sie aktiv aufsuchen, ist extreme Pornografie nun für jeden unmittelbar erreichbar, der Zugang zum Internet hat. Es gibt Grund zu glauben, dass diese neuen extremen Inhalte die sexuellen Skripte mancher Männer beeinflussen, sowie ihre Erwartungen Frauen gegenüber (und sich selbst), außerdem werden negative Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein von Männern (und noch mehr auf das von Frauen) angenommen. Erstaunlicherweise haben die gegenwärtigen Inhalte populärer Pornografie im Internet, trotz ihrer Relevanz, so gut wie keine Aufmerksamkeit in der Forschung bekommen.</p></blockquote>
<p>Chyng Sun lehrt an der New York University und hat schon zahlreiche Bücher und Artikel zum Thema Pornografiekonsum und Pornoindustrie veröffentlicht. Die aktuelle Online-Befragung wird in einem Dutzend Länder weltweit durchgeführt und für Deutschland von Nicola Steffen koordiniert. Der <a href="http://www.surveymonkey.com/s/cultureandexperienceGermany" target="_blank">Fragebogen</a> (Achtung! Triggerwarnung) ist bis auf einige Filmtitel am Schluss auf deutsch, in knapp zehn Minuten auszufüllen und auch für Menschen geeignet, die keinerlei Erfahrung mit Pornografie haben. Leider richtet sich die Umfrage nur an heterosexuelle Männer und Frauen. Für Fragen oder Anmerkungen stehen sowohl Nicola Steffen (nybom[at]gmx.de) als auch Chyng Sun (Cfs1[at]nyu.edu) zur Verfügung. Und ein dickes Danke gibt es von Steffen schon mal vorab:</p>
<blockquote><p>Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr an der Studie teilnehmen würdet. Die Befragung wurde von New York University, University Committee on Activities Involving Human Subjects (HS#10-0187) genehmigt und die Anonymität der Teilnehmer wird garantiert.</p></blockquote>
<p>Also unbedingt mitmachen!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24825&amp;md5=92d0e05b3cbb5c7571a0dd048801cce2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alternatives Sex-Shopping</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag ist Berlin um einen Sexshop reicher. Aber nicht um irgendeinen. Der Alternative Sexladen „Other Nature“ macht vieles anders. Was, das erzählen Anne Bonnie und Sara im Interview und laden zur großen Eröffnungssause am Samstag, 22 Oktober ein, um Laden und Produkte kennen zu lernen. Alternativer Sexladen – was bedeutet das? Anne: Wir unterscheiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Samstag ist Berlin um einen Sexshop reicher. Aber nicht um irgendeinen. Der <a href="http://www.other-nature.de/" target="_blank">Alternative Sexladen „Other Nature“</a> macht vieles anders. Was, das erzählen Anne Bonnie und Sara im Interview und laden zur großen Eröffnungssause am Samstag, 22 Oktober ein, um Laden und Produkte kennen zu lernen.<br />
</em><br />
<strong>Alternativer Sexladen – was bedeutet das?</strong><br />
Anne: Wir unterscheiden uns eben in vielerlei Hinsicht vom Traditionellen. Wir sind feministisch, aber auch queer. Wir sind ökologisch und besitzen ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Wir schaffen auch einen Raum, in dem man sich wohlfühlen soll, über Sex zu reden. Denn es geht uns genauso um Aufklärung und sexuelle Gesundheit wie um gute, frauenemanzipierte Pornographie. Ein einziges Verb hat eben nicht ausgereicht, all unsere Ideen und unsere Philosophie unterzukriegen. Deshalb war nach langem Überlegen klar, dass wir zwar definitiv ein Sexshop sind- nur neuer und besser, eben alternativ.<strong></strong></p>
<p><strong>Welche Kund_innen wollt ihr ansprechen?</strong><br />
Anne: Unsere Produkte und Themen sind für Frauen und WLT* ausgelegt. Aber willkommen sind alle, die sich und ihre Sexualität erforschen und bereichern möchten.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee gekommen?</strong><br />
Anne: Ich habe vorher in einem gängigen Sexshop gearbeitet. Dort waren die Gespräche mit Frauen unvorstellbar intim und lustig, die Arbeit im Sexshop also immer positiv besetzt. Aber auf die Beratung geiler Männer hatte ich keine Lust mehr. So entstand langsam die Idee des Frauensexshops, viele Phasen der Verbesserungen und Entwicklungen inklusive.<br />
Sara: Ich hingegen kenne die Arbeit bereits aus Kanada, ich war Managerin des Venus Enyv, ein fem Sexshop. Ich bin immer noch davon beeindruckt, was für einen positiven Einfluss ein Frauensexshop auf die Gesellschaft haben kann.<br />
Anne: Zwei Frauen, zwei Länder und zwei Erfahrungen haben sich so zusammengeschlossen und viele Gemeinsamkeiten entdeckt.<span id="more-24243"></span></p>
<p><strong>Welche Produkte verkauft ihr?</strong><br />
Sara: Ausschließlich hochwertige Produkte aus körper- und umweltfreundlichen Materialien. Und alles ist vegan. Wir haben öko-freundliche Sexspielzeuge, alternative Menstruationsprodukte, und biologische Gleitmittel. Außerdem erotische Ratgeber und Literatur sowie feministische Pornos und BDSM-Ausrüstung. Und wir achten darauf, mit lokalen Erzeugern zu arbeiten, zum Beispiel führen wir Anton Blume Peitschen und einen Harness, der quasi bei uns im Hinterhof gefertigt wird.</p>
<p><strong>Plant ihr auch Veranstaltungen?</strong><br />
Anne: Ja, sogar eine Menge. Erstmal die After Eröffnungsparty am 22. Oktober ab 22 Uhr im Monster Ronsons. Um Berlin zu vermitteln, dass Sex Spaß macht und wir unsere Eröffnung wirklich feiern. Danach geht es weiter mit Workshops, Diskussionsgruppen. Vernissagen und Lesungen. Wer eine Idee hat, darf sich übrigens immer an uns wenden.</p>
<p><strong>Wäre das ein Konzept, das auch in anderen Städten als Berlin funktionieren könnte?</strong><br />
Sara: Dieses Konzept besteht ja bereits in vielen Ländern der Welt und ist somit Teil einer Bewegung, die sich weiter entwickeln wird.<br />
Anne: Ich halte Berlin für einen sehr wichtigen Ort, dieses Konzept umzusetzen. In Berlin wissen viele Leute was mit queer impliziert wird. Die Stadt ist offener und toleranter. Im Bereich Handmade-Labels und von Frauen produzierter Pornographie sind wir hier genau richtig, um eine gute Community aufzubauen. In Deutschland war die Frauenbewegung nie so stark ausgeprägt wie in Kanada. Außerdem finde ich, ist Berlin der richtige Raum, weil er für die Idee, auch mit Wirkshops und Diskussionsgruppen, viel Do-It-Yourself in sich birgt.</p>
<p><strong>Ihr habt auf eurer <a href="https://www.facebook.com/OtherNatureSexladen" target="_blank">Facebook-Seite</a> kräftig um Unterstützung gebeten bei den Vorbereitungen – wie war da das Feedback?</strong><br />
Anne: Die Zustimmung, das Interesse und unsere Fangemeinde wachsen. Die Leute sind interessiert, an dem was wir machen und beobachten das auch gezielt über facebook. Wenn es allerdings um Hilfe beim Renovieren oder ähnliches geht, ist facebook einfach zu unpersönlich. Es ist für uns einfach gewesen unsere Freunde zu informieren, was passiert und diese haben uns auch unglaublich geholfen. Übrigens danke an dieser Stelle an euch!!</p>
<p><strong>Was muss bis Samstag noch alles erledigt werden?</strong><br />
Anne: Viele, viele Kleinigkeiten. Aber die sind zu schaffen. Das Schwierigste wird wohl, einen Nenner zu finden, wenn es um die Ausstellung unserer bunten und vielfältigen Toys geht. Im großen und ganzen gibt es aber noch viele Ideen, für die wir noch keine Zeit hatten, sie unseren Kund_innen zur Eröffnung zu präsentieren. So bleibt das Other Nature ein Raum, der gemütlich mit uns und euch wachsen darf. Das gefällt uns beiden gleichermaßen.</p>
<p><strong>Und Samstag dann, was passiert dann?</strong><br />
Anne: Wir eröffnen ab 12 Uhr mit einem veganen Buffet und einer kleinen Live-Performance, wie man mit verschiedenen Peitschen und Paddeln umgeht. Es wird eine kleine Auswahl erotischer Bilder zu bestaunen geben und volle 20 Prozent Rabatt auf alle Toys! Ansonsten freuen wir uns einfach, allen zu zeigen, wo sie sich ab jetzt mit der Auseinandersetzung ihrer eigenen Sexualität wohlfühlen dürfen. Nämlich bei Sara und Anne Bonnie.<br />
Sara: Und Abends lassen wir es noch mal richtig im <a href="http://www.karaokemonster.de/" target="_blank">Monster Ronsons</a> krachen. Neben der Band &#8220;Alexander&#8221; werden diverse DJs auflegen. Die wunderbare Svetlana Pall Mall führt durch den Abend, an dem es auch Speed Dating und einen Contest an der Table Dance Stange geben wird. Wir freuen uns!</p>
<p><em>Große Eröffnungsfeier am Samsatg, 22. Oktober von 12 bis 19 Uhr, Other Nature, Mehringdamm 79, 10965 Berlin</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24243&amp;md5=058f05c6fddb11d8ff9240b16d811262" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissen, wie es geht</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sex &#8211; wir alle glauben zu wissen, wie es geht und doch gibt es immer mehr, vor allem junge Menschen, die kaum etwas über die biologischen Vorgänge im Körper wissen und ergo keine Ahnung von Verhütung haben. Vom weiblichen Orgasmus haben auch immer noch viel zu viele Leute keine Ahnung. Nur den G-Punkt, den hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sex &#8211; wir alle glauben zu wissen, wie es geht und doch gibt es immer mehr, vor allem junge Menschen, die kaum etwas über die biologischen Vorgänge im Körper wissen und ergo keine Ahnung von Verhütung haben. Vom weiblichen Orgasmus haben auch immer noch viel zu viele Leute keine Ahnung. Nur den G-Punkt, den hat die Schönheitschirurgie für sich entdeckt. Die Vulva-Spots der Woche:</em></p>
<p>Vom 25. bis 29. Oktober findet in Kiel das <a href="http://www.fetisch-film-festival.de" target="_blank">4. Fetisch Film Festival</a> statt. Ich bin zwar nicht so fetisch-filmerfahren, um Empfehlungen abzugeben, aber Filme wie <a href="http://dancehabibi.com/profane/" target="_blank">&#8220;Profane&#8221;</a> oder <a href="http://www.cruelromance.com/" target="_blank">&#8220;Tenderloin Tramp&#8221;</a> klingen vielversprechend. Ein Star-Aufgebot gibt es auch: Mit <a href="http://movies.universal-pictures-international-germany.de/einedunklebegierde/" target="_blank">&#8220;Eine dunkle Begierde&#8221;</a>, in dem Keira Knightley und Viggo Mortensen die Hauptrollen mit freudschem Fetisch spielen.</p>
<p>Na, noch auf der Suche nach dem G-Punkt? Dann lasst doch einfach mal den/die Schönscheitschirurg_in ran. Nicht nur schnippeln die ÄrztInnen immer öfter an den Schamlippen rum, nun werden sogar die G-Punkte aufgespritzt. Nennt sich dann &#8216;G-Shot&#8217;. Darüber und über die gängigen Vulva-OPs für bescheuerte Designer-Vaginas berichtete Anfang September <em>frauTV</em>. Zu sehen ist der Beitrag auch auf der <a href="http://www.wdr.de/tv/frautv/sendungsbeitraege/2011/0901/thema_2.jsp" target="_blank">Internetseite</a> der Sendung. Aber wieso sagen die immer &#8216;da unten&#8217;?!</p>
<p>Erika Lust <a href="http://www.lustfilms.com/blogEn/2011/09/20/turned-on-women/" target="_blank">stellt</a> in ihrem Blog Orgasmus-Coach Nicole D<del>ea</del>aedone vor, die weibliche Orgasmusprobleme für kein biologisches sondern ein kulturelles Problem hält: Zu viel Arbeit, zu viele Diäten, Unruhe und sozialer Druck seien die Umstände, die Frauen ihren Höhepunkt versagen. <em>Jezebel</em> <a href="http://jezebel.com/5844772/can-yoga-get-you-off" target="_blank">empfiehlt</a> zum Thema die positiven Nebeneffekte beim Yoga und Deadone stellt ihr Orgasmus-Manifest bei TED vor:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s9QVq0EM6g4&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s9QVq0EM6g4&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><em>Global Voices</em> <a href="http://globalvoicesonline.org/2011/09/07/china-sex-censorship-and-the-rise-of-peoples-porn/" target="_blank">unterhält</a> sich mit der us-amerikanischen Kulturwissenschaftlerin Katrien Jacobs über ihr jüngstes Buch &#8220;People&#8217;s Pornography&#8221;, in dem sie das D.I.Y. chinesischer Internetpornographie untersucht. Sehr spannend, weil die &#8211; überwiegend &#8211; jungen Chinesen damit doppelt gegen das Gesetz verstoßen: Sie haben Sex, wie es ihnen gefällt und sie laden ihn auch noch hoch. Weniger erfreulich dagegen ist die weit verbreitete männliche Fantasie, mit minderjährigen Mädchen Sex zu haben, um sich in ihrer männlichen Macht-Position bestätigt zu fühlen.</p>
<p>Die Porno-Recyclerinnen von <a href="http://www.gloryhazel.com/hauptseite.html" target="_blank">Hazel Glory</a> kommen bei  <em>jetzt.de</em> <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/530469/Es-soll-nicht-nur-huebsch-aussehen-sondern-uns-erregen" target="_blank">zu Wort</a>. Ist nicht ganz neu, SpOn hat auch schon mal drüber <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,745693,00.html" target="_blank">berichtet</a>. Warum sich die zwei Schweizerinnen dem 70er Jahre Porno verpflichtet sehen, begründet Sabine Fischer sehr sympathisch:</p>
<blockquote><p>Die 70er waren auch das sogenannte „Golden Age of Porn“. Es war eben noch die Zeit vor Videos und es gab somit keine Schnellproduktionen. Heute dreht man an einem Nachmittag einen Porno: In einem kargen ekligen Raum mit tonnenweise Make-Up machen zwei Leute Sex und das war’s dann.</p></blockquote>
<p>Laut einer <a href="http://www.reuters.com/article/2011/09/25/us-sex-youth-idUSTRE78O3BE20110925" target="_blank">internationalen Studie</a> mit mehr als 6.000 Jugendlichen aus 26 Ländern wissen junge Menschen immer weniger über Verhütung und die Risiken ungeschützen Verkehrs und trauen sich auch nicht, ihre Eltern danach zu fragen. <em>Reuters</em> zitiert die Studie, nach der allein ein Drittel der befragten ÄgypterInnen annahm, nach dem Sex zu duschen verhindere eine Schwangerschaft&#8230;</p>
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		<title>Was Frauen wollen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer als Experten für die weibliche Sexualität als solche heranzuziehen ist immer gut. Männer, z.B. Urologen, wissen ja anscheinend oft auch am besten, was Frauen sexuelle Befriedigung verschafft. Die Dimensionen des Penis ihres Partners  sind es demnach schonmal nicht. Überhaupt scheint eigentlich das ganze Profan-Körperliche eher unwichtig für Frauen zu sein, denn: &#8220;Frauen sind viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männer als Experten für die weibliche Sexualität als solche heranzuziehen <a href="http://maedchenmannschaft.net/ficken-ja-ist-denn-das-uberhaupt-was-fur-frauen/" target="_blank">ist immer gut</a>. Männer, z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urologe" target="_blank">Urologen</a>, wissen ja anscheinend oft auch am besten, was Frauen sexuelle Befriedigung verschafft. Die Dimensionen des Penis ihres Partners  sind es demnach <a href="http://www.netdoktor.de/Magazin/Interview-Penisvergroesserung-11981.html" target="_blank">schonmal nicht</a>. Überhaupt scheint eigentlich das ganze Profan-Körperliche eher unwichtig für Frauen zu sein, denn:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frauen sind viel klüger und &#8211; was Männer leider oft nicht wissen &#8211; sehen ihre sexuellen Wünsche ganz überwiegend nicht durch die Größe eines Organs erfüllt, sondern vielmehr durch angemessene emotionale Zuwendung&#8221;.</p></blockquote>
<p>Frauen haben also Sex mit Männern, um emotionale Zuwendung zu erhalten, körperliche Befriedigung spielt eine untergeordnete Rolle? Und die beiden Aspekte lassen sich sauber voneinander trennen? Und natürlich sind Frauen &#8220;viel klüger&#8221;, als dass sie irgendwie Gefallen an großen Penissen finden könnten, was natürlich praktisch wäre, weil sich Männer dann nicht diesem ätzenden Körperperfektionsdruck ausgesetzt fühlen müssen? Sicher&#8230; Entsprechend realitätsnah fällt dann auch der Expertentipp aus für Männer, die wegen vermeintlich unzureichender sexueller Performance an sich zweifeln könnten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Männer sollten also viel (m)eh(e)r über die weibliche Sexualität nachdenken und nachlesen als die sexuelle Boulevardpresse zu konsumieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja, im Ansatz eine absolut prima Idee &#8211; aber dann bitte nicht ausschließlich bei heterosexuellen <a href="http://grrrlzdaiy.blogsport.de/aspects/kleines-begriffslexikon-rund-ums-thema/cisgendercis/" target="_blank">Cismännern</a> nachlesen, denn die Expert_innen zu diesen Dingen finden sich woanders&#8230; Noch zielführender als jede Fachlektüre und Denkakrobatik könnte  außerdem sein, die betreffende Frau <a href="http://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/" target="_blank">einfach mal zu fragen</a>, was es mit ihrer Sexualität so auf sich hat. &#8220;Die weibliche Sexualität&#8221; gibt es nämlich natürlich genauso wenig wie &#8220;die ideale Penisgröße&#8221;. Ja, leider, Männer: Es kommt vor, dass einer Frau ein Penis auch mal &#8220;zu klein&#8221; ist. Es kommt auch vor, dass der Penis überhaupt nicht so eine wichtige Rolle beim Sex spielt, egal wie groß oder klein, weil es zwischen Penisfixierung und emotionaler Zuwendung auch noch andere Faktoren gibt, die beim Sex wichtig sein können &#8211; auch beim Heterosex. Beides ist im jeweiligen persönlichen Einzelfall für Beteiligte vielleicht manchmal sehr doof, traurig und frustig. Aber  bevormundendes Beruhigungsgeschwafel und <a href="http://maedchenmannschaft.net/frauen-moegen-keinen-unverbindlichen-sex-von-wegen/" target="_blank">Mythenstreuung</a> darüber, was &#8220;die&#8221; Frauen im Bett angeblich wollen, helfen keinen Deut weiter. Und ich will mir meine angebliche Sexualität auch nicht immer wieder von Männern erklären lassen.</p>
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		<title>Ficken! Ja, ist denn das überhaupt was für Frauen?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 08:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Sätze, die möchte ich nicht mehr lesen. „Aber wollen Frauen überhaupt Sexdates?“ ist so einer, gesehen bei taz.de. Dort geht es um die Dating-App Blendr, die nun für Heterosexuelle das möglich machen soll, was für schwule Männer schon sehr erfolgreich genutzt wird: Schnell mal die/den Fremde_n kontakten, die/der sich sexbereit in der Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Sätze, die möchte ich nicht mehr lesen. „Aber wollen Frauen überhaupt Sexdates?“ ist so einer, gesehen bei <a href="http://taz.de/Frauen-und-Internetsexualitaet/!78162/" target="_blank">taz.de.</a></p>
<p>Dort geht es um die Dating-App Blendr, die nun für Heterosexuelle das möglich machen soll, was für schwule Männer schon sehr erfolgreich genutzt wird: Schnell mal die/den Fremde_n kontakten, die/der sich sexbereit in der Nähe befindet. Und nun die bescheuerte Frage, ob das Sinn mache, denn, genau „Aber wollen Frauen überhaupt Sexdates“. Ja, liebe taz, sie wollen, bloß spricht ihnen die Gesellschaft gerne ihre Hemmungslosigkeit ab.</p>
<p>Das sagt ja auch Martin Dannecker, den Sexualwissenschaftler, den ihr befragt habt. Bloß habt ihr es so geschickt gedreht, dass es immer noch aussieht, als würden Frauen nur für den Heiratsantrag die Beine breit machen. Und Dannecker sagt noch etwas, nämlich dass auch Casual Sex nicht ohne Beschnuppern funktioniert – egal ob für Mann oder Frau, egal ob homo- oder heterosexuell.</p>
<p>Und „schwule Mädchen“, der Begriff taucht dann auch noch auf, gibt es nicht nur als ‚witzigen’ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kawitbXsJIs" target="_blank">Songtitel</a> , sondern <a href="http://maedchenmannschaft.net/weiblich-und-schwul/" target="_blank">das sind</a> Frauen, die von schwulen Männern angeturnt sind, emotional wie sexuell. So!</p>
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		<title>Let&#8217;s Work It</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Morgen-Sex ist ein richtig hartes Stück Arbeit. Die Vulva-Spots verlinken dieses Mal nicht nur fluffig-leichtes Zeug für nen Quickie, sondern auch lange und interessante Texte, die mehr euren Kopf als euren Körper beschäftigen dürften. Das gilt auch fürs Kopfrechnen, denn es gibt gute Methoden, im Internet die Kohle zu kriegen, um mit den eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Morgen-Sex ist ein richtig hartes Stück Arbeit. Die Vulva-Spots verlinken dieses Mal nicht nur fluffig-leichtes Zeug für nen Quickie, sondern auch lange und interessante Texte, die mehr euren Kopf als euren Körper beschäftigen dürften. Das gilt auch fürs Kopfrechnen, denn es gibt gute Methoden, im Internet die Kohle zu kriegen, um mit den eigenen Projekten dem sexuellen Mainstream etwas entgegen zu setzen. </em></p>
<p>Eine neue US-Studie will heraus gefunden haben, dass Promiskuität bei jungen Frauen einen messbar negativen Einfluss auf ihr Bildungsniveau habe. Haha, da kann man echt nur drüber lachen. Das Magazin <em>&#8220;Materialien und Informationen zur Zeit&#8221; (MIZ)</em> tut genau dies und <a href="http://www.miz-online.de/node/317" target="_blank">enttarnt</a> in einem äußerst lesenswerten Artikel die christliche Keuschheitsbewegung, die hinter solchen Erkenntnissen steckt.</p>
<p>Rachel Rabbit White <a href="http://rachelrabbitwhite.com/?utm_source=Rachel+Rabbit+White+Email+List&amp;utm_campaign=2e4f30e845-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email" target="_blank">bloggt</a> über <a href="http://www.frameline.org/festival/film/detail.aspx?id=2378&amp;FID=48" target="_blank">&#8220;(A)sexual&#8221;</a>, die Dokumentation über den New Yorker Asexuellen-Aktivisten David Jay.  Toll, dass ausgerechnet eine Sex-Bloggerin schreibt, das keinen Sex zu haben auch völlig in Ordnung sei &#8211; auch wenn es Gegenstimmen gibt, die sagen, wer keinen Sex habe bzw. sich nicht sexuell fühle, unterdrücke etwas. Da sind wohl noch einige Fragen offen &#8211; weiß auch White und stellt diese einfach mal in die UserInnen-Runde.</p>
<p>In den USA fand vergangenen Sonntag erneut der Oben-ohne-Tag statt, der die Gleichberechtigung weiblicher Oberkörperfreiheit fordert. <em>Focus.de</em> zeigt einen <a href="http://www.focus.de/panorama/videos/oben-ohne-tag-halbnackte-frauen-fordern-mehr-gleichberechtigung_vid_26628.html" target="_blank">Video-Beitrag</a>, der &#8211; ähnlich wie bei den Slutwalks &#8211; das geil-auf-nackte-Haut-Interesse dokumentiert. Lieber mal bei <a href="http://www.gotopless.org/" target="_blank"><em>gotopless.org</em></a> umschauen und, wie es aussähe, wenn Männer ihre Oberkörper mit Bikinis verdecken müssten.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iPZpQhqONXU&amp;has_verified=1&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iPZpQhqONXU&amp;has_verified=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Moskau hat sein erstes Sex-Museum <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/erotik-museum-in-moskau-eroeffnet-putin-intim-1.1131506" target="_blank">jubelt</a> <em>sueddeutsche.de</em>. Da steht zwar ein Riesen-Phallus am Eingang, aber die Vulva lässt sich nur an den Darstellungen von Stripper-Puppen und anderen &#8216;sexy&#8217; Exponaten erahnen. Überhaupt, Russland pflegt die übliche Doppelmoral, traditionelle Werte hochzuhalten und gleichzeitig Bikini-Mädchen und Miss-Wahlen für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen.</p>
<p>An ein Projekt glauben, aber kein Geld für die Realisierung haben? Crowdfunding, also Geld übers Internet sammeln, könnte die Lösung sein. In nur zwei Tagen konnten Designer so einen neuartigen Vibrator <a href="http://www.ckie.com/project/duet" target="_blank">finanzieren lassen</a>, auch der &#8216;PorNeofilm&#8217; <a href="http://hotel-desire.com/videos" target="_blank">&#8220;Hotel Desire&#8221;</a> mit Schauspielern wie Clemens Schick und Anna Maria Mühe konnte so realisiert werden.</p>
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		<series:name><![CDATA[Sex am Morgen]]></series:name>
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		<title>Unter der Gürtellinie, aber abseits des Mainstreams</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 07:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie toll ist es eigentlich, sich durch ein Buch über Pornofilme zu lesen, während es nebenan die Nachbarn lautstark bei geöffnetem Fenster treiben? Aber das nur so nebenbei. Oliver Demny, der dieses Buch zusammen mit Martin Richling herausgegeben hat, stellt seinem Vorwort zwei Literaturbeispiele zur Seite: Norman Mailers „Der Mann, der Joga studierte“ und Boris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/51oZh4j2T5L._SL500_AA300_.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22489" title="Subversion groß" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/51oZh4j2T5L._SL500_AA300_-150x150.jpg" alt="Titelbild des Buches „Sex und Subversion - Pornofilme jenseits des Mainstreams“ mit 2 Szenen aus Pornofilmen" width="150" height="150" /></a>Wie toll ist es eigentlich, sich durch ein Buch über Pornofilme zu lesen, während es nebenan die Nachbarn lautstark bei geöffnetem Fenster treiben? Aber das nur so nebenbei. Oliver Demny, der dieses Buch zusammen mit Martin Richling herausgegeben hat, stellt seinem Vorwort zwei Literaturbeispiele zur Seite: Norman Mailers „Der Mann, der Joga studierte“ und Boris Vians „Liebe ist Blind“. Hier geht es um mehr, hier geht es um „Pornofilme jenseits des Mainstreams“, wie der Untertitel dieser Anthologie verrät. Beim ersten Durchblättern fühlt man sich an die <a href="http://www.testcard.de/katalog.php" target="_blank">Testcard-Ausgaben des Ventil-Verlags</a> erinnert.</p>
<p>Dieser Eindruck verliert sich aber schnell wieder. „Sex und Subversion“ ist zum großen Teil aus der Perspektive von FilmwissenschaftlerInnen geschrieben, die zwar auch den historischen und soziologischen Seitenblick riskieren, aber trotzdem oft zu nah am Zelluloid bleiben. So kommt der ein oder andere Beitrag nicht über die bloße Zusammenfassung einzelner Pornos und detaillierter Szenebeschreibungen hinaus. Es ist durchaus interessant, über die Verquickung von Mensch und Maschine zu lesen, wenn aber nur die Titel mit kurzen Inhhaltsangaben aneinander gereiht werden, wünscht man sich expliziteres Porno-Nerd-Wissen im Hinterkopf oder eine andere Art von Annäherung an den Gegenstand. Ein Vorteil ist diese Szenenbeschreibung nur dann, wenn es darum geht, die Subversivität der „Indie-Pornos“ zu verdeutlichen &#8211; alles andere liest sich einfach nur langweilig. Vor allem dann, wenn das Konkrete von einfältiger Wortwahl begleitet wird.</p>
<blockquote><p>Sie hat langes gewelltes, schwarzes Haar, schwarz nachgezogene Augenbrauen, große, durch dunkle Wimpern umrahmte Augen und dunkelrot geschminkte sinnliche Lippen. Ihre weiße Bluse ist vorne offen, wird aber unter ihren drallen Brüsten von einem schwarzen Kostüm ähnlich einem Korsett zusammen gehalten, das durch einen Push-Up Effekt deren Fülle weiter betont. […] Ihre langen durchtrainierten, schlanken Beine sind nackt und enden in schwarzen High Heels.</p></blockquote>
<p>Aber dieses Buch hat auch jede Menge Gutes. Unter drei Schwerpunkten widmen sich die AutorInnnen den Porno-Pionieren genauso wie Kapiteln zu &#8220;Porno &amp; Gesellschaft&#8221; und der zeitgenössischen Porno-Kunst. Sowohl Josefine Mutzenbacher als auch <a href="http://www.brucelabruce.com/tweets.html" target="_blank">Bruce la Bruce</a> finden Erwähnung und auch Feminismus und Queerness tummeln sich auf der Spielwiese des Subversiven. So untersucht Julia Frankenberger das feministische Potential von der Verfilmung des &#8216;Skandalromans&#8217; „Baise-Moi“ und den Schluss des Buchs bildet die Podiumsdiskussion von sechs Porno­regisseurinnen während des Berliner Pornfilmfestivals 2009. Aber auch hier schläfert die Langatmigkeit zwangläufig ein. Wer sich dennoch wach halten kann, wird mit solchen Aussagen wie der von <a href="http://pinkwhite.biz/PWWP/" target="_blank">Shine Louise Houston</a> belohnt:</p>
<blockquote><p>Es gibt traditionell viele Diskussionen darüber, ob man das Wort Porno benutzen sollte, oder nicht. Solange nicht ein neues Wort für diese Sachen gefunden wird, ziehe ich es vor, das Wort Porno zu benutzen. Vor allem, weil es bei Pornos im Grunde genommen um sexuelle Stimulanz geht. Und meine Filme zeichnen sich definitiv durch sexuelle Stimulation aus. Darum benutze ich das Wort Porno – aber auch um die Filmgeschichte nicht zu missachten, denn ich baue auf einem Genre auf, das seit Anbeginn des Kinos existiert. Auch wenn es mit seinem eigenen Stigma besetzt ist: Wir transformieren es von Grund auf, besetzen es erfolgreich neu. Deshalb passt das Wort Porno auch für uns.<span id="more-22491"></span></p></blockquote>
<p>Ebenfalls äußerst lesenswert sind die Artikel von Christian Keßler über den Weirdo <a href="http://goldensinpleasure.blogspot.com/2010/06/eduardo-cemanos-sexual-healing-trilogy.html" target="_blank">Eduardo Cemano</a> und von Waldemar Kesler über die französische Pornoaktivistin <a href="http://www.pornomanifesto.com/sommaire.htm" target="_blank">Ovidie</a>. Es tut unbedingt not, die Frauen vorzustellen, die das Pornobusiness zu revolutionieren gedenken. Die aus der Nische heraus Pornos produzieren und dabei durchaus den Mainstream im Auge haben. Dass ihnen dabei nicht nur das herkömmliche Hardcore-Business den Weg versperrt, sondern auch die gesellschaftliche Handhabung des Genres Porno, scheint in diesem Buch immer wieder durch.</p>
<p>So betrachtet wagt „Sex und Subversion“ auch den Blick auf Themen wie Rassismus und Gewalt im Porno. Allerdings fehlt es auch hier wieder an einer breiter aufgestellten Perspektive. Genau das ist, zusammen mit den zu Beginn angesprochenen Problemen, ein Kritikpunkt an dieser Anthologie. Tatsächlich wirkt es so, als hätten sich die Herausgeber kurzerhand entschlossen, eine Text­sammlung zu veröffentlichen, ohne die einzelnen Beiträge zu lektorieren. Bei manchen Texten hat man das Gefühl, Filmgucken und Artikelschreiben liefen parallel und die Überarbeitung hat man sich gespart.<br />
Das ist schade, denn der Ansatz der meisten Artikel ist lohnenswert und verdient eine fundierte Auseinandersetzung. So wirkt vieles wie zusammengeschustert und auch wenn es im Zusammenhang mit Porno befremdlich erscheint, viele Passagen wirken lieblos und die Analysen finden kaum über das Vorspiel hinaus.</p>
<p>In der Einleitung heißt es: „Wir wollen der Möglichkeit des Realwichsens die Möglichkeit des Kopfwichsens dazugeben und der Lust des Denkens Material liefern“. An wen genau, ob an PornofreundInnen, FeministInnen oder Film­wisssenschaftlerInnen, sich dieses Material richten soll, bleibt unklar. Dafür ist es stellenweise eine Fundgrube für alle, die nach dem ‚besonderen’ Porno suchen. Auch wenn man mit „Sex und Subversion“ streckenweise unbefriedigt bleibt. Ein Buch wie eine mit buntem Zuckerguss verzierte Schokoladentorte, die man am liebsten an allen Stellen auf einmal anknabbern will, um dann festzustellen, dass sie nicht ganz so lecker ist und schon die ersten Bisse satt machen. Immerhin besteht nach der Lektüre kein Zweifel mehr an der Vielseitigkeit des Genres. Und der DVD-Konsum für den nahenden Herbst dürfte auch gesichert sein.</p>
<p><small>ANZEIGE:<br />
<em>Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.</em></small><br />
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		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
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		<title>Es gibt sie wirklich, die bisexuellen Männer</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 06:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man glaubt es kaum, aber die Existenz bisexueller Männer war in Forscher&#173;_innen&#173;kreisen bisher umstritten. So ergab eine Studie 2005, dass sie eigentlich verkappte Homo&#173;sexuelle sein. Damals waren allerdings Probanden über Anzeigen in schwulen und „alternativen“ Publikationen rekrutiert worden und dann anhand eines Standard&#173;fragebogens (sagt schon einiges) in die Kategorien hetero-, bi- und homosexuell eingeteilt worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_22476" class="wp-caption alignleft" style="width: 203px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Billjoeamstrongscotland2009.jpg"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/08/579px-Billjoeamstrongscotland2009-289x300.jpg" alt="Ein weißer Mann mit blondierten Haaren und einer blauen Gitarre" title="Billie Joe Armstrong" width="193" height="200" class="size-medium wp-image-22476" /></a><p class="wp-caption-text">Bildet sich seine Bisexualität nicht nur ein: Billie Joe Armstrong (Bild von Walkingonadream / Wikimedia Commons)</p></div> Man glaubt es kaum, aber die Existenz bisexueller Männer war in Forscher&shy;_innen&shy;kreisen bisher umstritten. So ergab eine Studie 2005, dass sie eigentlich verkappte Homo&shy;sexuelle sein. Damals waren allerdings Probanden über Anzeigen in schwulen und „alternativen“ Publikationen rekrutiert worden und dann anhand eines Standard&shy;fragebogens (sagt schon einiges) in die Kategorien hetero-, bi- und homosexuell eingeteilt worden.</p>
<p>Nun, so die <em>New York Times</em>, wurden für eine neue Untersuchung tatsächlich selbst identifizierte bisexuelle Männer ausgesucht. Und, tada, hier zeigte sich Erregung bei Schwulen- und Lesbenpornos. Diese gaben die Männer nicht nur an, sie wurde auch noch über die <a href="http://www.nytimes.com/2011/08/23/health/23bisexual.html" target="_blank">Messung der genitalen Erregung bestätigt</a>. Eine andere Studie, die sich mit der Erregung beim Ansehen von heterosexuellen Pornos beschäftigte, unterstreicht demnach das Ergebnis. Dabei seien bisexuelle Männer stärker erregt gewesen als die Hetero- und Homosexuellen.</p>
<p>[An dieser Stelle denkt Euch bitte einen Rant darüber, dass Selbst&shy;beschreibungen in der Wissenschaft bis heute viel zu oft ignoriert und abgetan werden, solange sie nicht in vorhandene Modelle passen. Dass diese Modelle aber unsere Gesellschaft prägen und den Betroffenen dann das Leben verflixt schwer machen können, weil sie auf einmal zum „anderen“, zum „nicht-passenden“ werden. Dass Wissenschaftler_innen noch viel kritischer sein müssten, wenn es um ihre eigenen Vorannahmen, Studiendesigns und Auswertung geht. Und dass es irgendwie verdammt schwierig ist, sexuelles Begehren in hübsche, passgenaue Kästchen zu zwingen und dann ein Label draufzupappen.]</p>
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		<title>Muschis mit Köpfchen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 07:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal weiß man gar nicht, ob man sich lieber ins Gesicht oder zwischen die Beine schauen will, um den aktuellen Stand der Dinge zu klären. Klar, das größte Sexualorgan liegt zwar zwischen den Ohren, aber nicht alle sexuellen Erkenntnisse oder Studien beweisen besonders viel Köpfchen. Diese Woche in den Vulva-Spots einige Kopfschüttler und doch, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manchmal weiß man gar nicht, ob man sich lieber ins Gesicht oder zwischen die Beine schauen will, um den aktuellen Stand der Dinge zu klären. Klar, das größte Sexualorgan liegt zwar zwischen den Ohren, aber nicht alle sexuellen Erkenntnisse oder Studien beweisen besonders viel Köpfchen. Diese Woche in den Vulva-Spots einige Kopfschüttler und doch, auch ein paar gute Dinge.<br />
</em></p>
<p>Nur noch selbstbewusst ins Bett: Gute Neuigkeiten für heterosexuelle Paare offenbart eine aktuelle US-Studie, die <em>Jezebel</em> <a href="http://jezebel.com/5810621/" target="_blank">vorstellt</a>. Demnach sind Männer durchaus stark daran interessiert, dass ihre Partnerin auf ihre erotischen Kosten kommt. Für alle gilt, je selbstbewusster, unabhängiger und empathischer man sich auf einander stürzt, desto mehr profitiert die sexuelle Zufriedenheit.</p>
<p>Die Vagina, keine Frage, ist großartig. Das sieht auch die Business-Man-Katze im folgenden Video und plädiert dafür, alles, was sonst als großartig, übermenschlich, wunderbar gilt, schlicht als &#8216;vaginal&#8217; zu bezeichnen.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5Ss8uUbvprk&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5Ss8uUbvprk&amp;feature=player_embedded&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Ganz so geil, wie man denken könnte, ist dieses Setting nicht. Wie <em>Bust</em> ganz richtig <a href="http://www.bust.com/blog/2011/06/23/thats-vaginal.html" target="_blank">anmerkt</a>, uns von einer auf männlichen V.I.P. getrimmter Katze dozentenhaft über die Großartigkeit unserer Geschlechtsteile aufklären zu lassen, brauchen wir nicht. Noch zweifelhafter: Hinter dem Spot steht ein Unternehmen, das weibliche Hygienartikel produziert. Total geschmacklos das Ganze. Aber das wollen solche Firmen mit unseren Vaginas ja wohl erreichen: geruchs- und geschmacksfrei. Na danke!</p>
<p>Auch nicht besser ist, was<em> jezebel</em> nun in einem Beitrag des <em>Journal of Sexual Medicine</em> <a href="http://jezebel.com/5815348/what-the-shape-of-your-mouth-says-about-your-orgasm" target="_blank">las</a>: Anhand der Ausgeprägheit der Erhebung in der Mitte der weiblichen Oberlippe ließe sich das individuelle Orgasmuspotential erkennen. Bevor ihr jetzt nen Spiegel holt&#8230; schon bei Deep Throat war man irrigerweise der Meinung, die Klitoris liege im Rachen.</p>
<p><em>Heise.de</em> stellt in einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35065/1.html" target="_blank">Interview</a> mit Stefan Volk dessen Buch &#8220;Skandalfilme&#8221; vor, das sich mit den &#8216;cineastischen Aufregern gestern und heute&#8217; beschäftigt. Für Wirbel sorgten dabei weniger Nacktheit und Geschlechtsteile in Action als Geschlechterbilder:</p>
<blockquote><p>Letztlich aber ging es meistens gar nicht so sehr darum, wie viel Haut gezeigt wurde, sondern vielmehr um das geschlechtliche Rollenbild, das die Filme vermittelten. Wenn man so mag also weniger um &#8220;Sex&#8221; als um &#8220;Gender&#8221;. Frauen stießen da viel schneller an Grenzen als Männer.</p></blockquote>
<p>Mit gängigen Pornomythen räumt Cyndi Gallop auf. Ihr Internet-Projekt <a href="http://makelovenotporn.com/" target="_blank">makelovenotporn</a> stellt jeweils ein Porno-Klisschee auf den realitätstauglichen Prüfstand. So wird erklärt, dass weder alle Frauen von Natur aus rasiert sind, noch dass ins Gesicht spermen das Highlight jeder Penetration ist, oder dass Frauen immer und dauernd kommen, obwohl nichts von dem, was passiert, in der Nähe der Kitoris stattfindet. Eine super Seite, lustig und ohne moralisches Gedöns. Was Gallop zu ihrem Projekt so zu sagen hat, findet ihr auch beim <em>SZ-Magazin</em> <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/bueromaterial/3416/make-love-not-porn/" target="_blank">verlinkt</a>.</p>
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		<title>Schuldig im Sinne des Sex</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche war ich für eine Geschichte in Barcelona am Set von Erika Lusts neuem Film, der im Oktober herauskommt. Nicht nur habe ich eine tolle Feministin und Pornoregisseurin samt Crew getroffen, sondern bin auch auf die großartige Lianda Dahl gestoßen, die ihre eigenen Videos im Netz verbreitet und ein ebenso tolles Blog hat. Apropos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche war ich für eine Geschichte in Barcelona am Set von <a href="http://www.erikalust.com/" target="_blank">Erika Lusts</a> neuem Film, der im Oktober herauskommt. Nicht nur habe ich eine tolle Feministin und Pornoregisseurin samt Crew getroffen, sondern bin auch auf die großartige Lianda Dahl gestoßen, die ihre <a href="http://www.liandradahl.com/" target="_blank">eigenen Videos</a> im Netz verbreitet und ein ebenso tolles <a href="http://liandradahl.com/blog/" target="_blank">Blog</a> hat.</p>
<p>Apropos Porno: <em>Straßen aus Zucker</em> hat sich in einem sehr lesenswerten Beitrag so ihre <a href="http://strassenauszucker.blogsport.de/2011/05/26/porno-poryes-porhaps/" target="_blank">Gedanken</a> gemacht und stellt Sex-Posititivität, die auch in Pornos ihren Ausdruck finden kann, den negativen Aspekten wie Gewalt und Sexismus gegenüben &#8211; inklusive historischen Notizen und einem Blick auf die jüngere Por-Yes-Bewegung.</p>
<div id="attachment_20714" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4215.jpg"><img class="size-medium wp-image-20714" title="IMG_4215" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/06/IMG_4215-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Erika Lust beim Dreh - ihr neuer Film erscheint im Oktober</p></div>
<p>Die ewige <a href="http://www.bust.com/news/general/are-women-s-sexual-fantasies-compatible-with-feminism-miranda-huba-s-dirty-little-machine.html" target="_blank">Frage:</a> Sind weibliche Sex-Fantasien und Feminismus vereinbar? Mit dieser Frage beschäftigt sich Miranda Huba in ihrem Theaterstück &#8220;Dirty Little Machine&#8221;. Zwar lief das gerade im fernen New York, aber <em>Bust</em> rezensiert das Geschehen und stellt die relevanten Inhalte vor, wie die Frage, ob die eigenen Sextapes zu verkaufen feministisches Empowerment ist, oder nicht.</p>
<p><em>BoingBoing</em> <a href="http://www.boingboing.net/2011/05/23/study-christians-fee.html?dlvrit=36761" target="_blank">verweist</a> auf eine Studie, nach der Sex bei Christen Schuldgefühle auslöst. Auf einer Skala von eins bis zehn liegen katholische und evangelische Schuldgefühle um die sechs. Die Mormonen sind noch ärmer dran: Die schämen sich auf eine 8,2. Solche Nachrichten bestätigen mal wieder diejenigen, die schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten sind. Wobei es dafür natürlich noch ganz andere &#8211; feministische &#8211; Gründe gibt.</p>
<p>Zensiert wurde bei der us-amerikanischen Buchhandelskette Barnes &amp; Noble das Cover der Zeitschrift <em>Dossier</em>. Dort zu sehen ist der nackte Oberkörper von Model Andrej Pejic, über dessen <a href="http://maedchenmannschaft.net/sie-ist-ein-er/" target="_blank">androgynen Look</a> wir schon berichteten. Ob dieser verhüllt wird, weil Pejics Style mit Lockenklammern im Haar zu feminin wirkt oder weil sein Oberkörper nicht den gängigen Darstellungen von Männern auf Magazintiteln entspricht, <a href="http://jezebel.com/5802115/barnes--noble-censors-cover-featuring-androgynous-male-model" target="_blank"><em>jezebel</em></a> und <em><a href="http://skepchick.org/2011/05/your-body-is-obscene-if-youre-a-woman-or-look-like-one/" target="_blank">skepchick</a></em> diskutieren das eifrig.</p>
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		<series:name><![CDATA[Sex am Morgen]]></series:name>
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