Zunächst: The Q.U.E.E.N’s are back. Monáes neues Album “The Electric Lady” steht in den Startlöchern (okay, vors. Herbst). Vor wenigen Tagen hat sie die erste Single “Q.U.E.E.N” aus dem Album veröffentlicht. Gemeinsam mit Erykah Badu als “Badoula Oblongata” performen sie im futuristischen Wondaland. Beide Stimmen auf einer Single ist tatsächlich Wondaland: Soul, Funk, Hip Hop, Ästhetik.
Janelle Monáe ist bekannt für ihre Perfektion, so auch im minimalistisch schwarz-weiß gehalten Musikvideo und dem roten Lippenstift. Sehr stylisch. Bei den sechs Tänzerinnen lässt sich eine feine Sache beobachten, wenn sie da zupfen an ihren Outfits (Danke Magda fürs Aufmerksam machen) und Perfektion zum Imperfekt wird. Einfach großartig.
Reinhören, mittanzen und staunen. Auch in die Lyrics, denn in ihnen steckt Rebellion: “Selbst wenn es für andere unbequem ist, ich werde mich lieben für das was ich bin”, “selbst wenn Du mich bearbeitest, mein Körper wird nicht lügen”. Nicht die Figuren, sondern das Drehbuch muss sich ändern. Die Sängerinnen thematisieren Rassismus, Diskriminierungen, Misogynie, kirchlich-dogmatische Moralvorstellungen, und (ihre) Vorbilder wie die afro-amerikanische Harriet Tubman (ca.1820-1913), die sich selbst aus der Sklaverei befreite und über 300 Sklav_innen zur Flucht verhalf.
“Will you be electric sheep?
Electric ladies, will you sleep?”
Ja, das lässt sich tanzen.
Janelle Monáe – Q.U.E.E.N. (feat. Erykah Badu) von javierlobe
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