Einträge der Rubrik ‘Reklame’


Mach mit bei der Regionalliga!

24. Oktober 2011 von Maedchenmannschaft e.V.

Der Mädchenmannschaft e.V. freut sich, euch unsere neue Regionalliga präsentieren zu können!

Was ist die Regionalliga?

Die Regionalliga soll ein Ort sein, an dem du dich regelmäßig mit anderen Feminist_innen und Feminismusinteressierten treffen und austauschen kannst, ein feministischer Stammtisch. Themenvorgaben gibt es keine, über was genau Ihr diskutiert, bleibt der jeweiligen Gruppe überlassen – ob ihr euch über die letzte Ausgabe der Gazelle, der EMMA, des Missy Magazins oder eure selbstgebastelten Zines und Comics austauscht, darüber, wie man am besten mit der blöden Ausbildungsleiterin umgeht, ob Barbie in einer feministischen Erziehung Platz hat oder einfach nur einen netten Abend miteinander verbringen möchtet, all das entscheidet die jeweilige Regionalmannschaft für sich selber. Der Mädchenmannschaft e.V. wird euch dafür aber natürlich gerne Anregungen geben, wir können spannende Gesprächspartner_innen vermitteln und den Kontakt zu anderen Regionalmannschaften, damit sich alle gegenseitig inspirieren können.

Wer darf mitspielen?

Alle, die sich selbst als Feminist_innen sehen oder dem Feminismus zugeneigt sind. Alle, die gerne kluge Menschen treffen, feministisch diskutieren und das gerne offline machen.
Wir möchten mit der Regionalliga (auch) all die ansprechen, die sich nicht den halben Tag auf facebook rumtreiben, die zwar vielleicht ein, zwei mal die Woche bei der Mädchenmannschaft oder anderen feministischen Blogs vorbei schauen, mal hier und da einen Kommentar schreiben (oder auch nicht), aber keine Zeit oder Lust haben, dort die Diskussionen ausführlich zu verfolgen. Die sich aber dennoch den Austausch mit anderen wünschen.
Die Regionalliga soll dabei auch einen „generationsübergreifenden“ Raum bieten. Du hast eine feministische Patentante, die beste Freundin deiner kleinen Schwester ist ein kluger Kopf und deine ältere Großcousine hat dir damals „Das andere Geschlecht“ ausgeliehen? Bring sie alle drei mit!

Wie funktioniert die Regionalliga?

Du hast Lust bekommen? Prima!
Dann schicke bitte eine Mail an regionalliga[at]maedchenmannschaft[punkt]net
Bitte schreib uns in dieser Mail deinen Namen und dein Geburtsjahr. Toll wären auch zwei, drei Sätze über dich selber, was du so machst, warum du Lust auf die Regionalliga hast und ob du gerne noch jemand mitbringen würdest. Außerdem brauchen wir natürlich deinen Wohnort bzw. eine Angabe, welche (größeren) Städte in deiner Nähe realistisch für dich in Frage kämen für regelmäßige Treffen. Besonders praktisch wäre es, wenn Ihr die entsprechenden Postleitzahlen dazu schreiben würdet. Deine Daten werden natürlich absolut vertraulich behandelt.
Sobald sich genug Interessierte aus einer Region gemeldet haben, werden wir diese zusammen bringen, hab also bitte ein bisschen Geduld. Dann geht es gemeinsam in die konkretere Planung. Für diese brauchen wir in jeder Gruppe eine Ansprechpartnerin. Wenn du dir vorstellen könntest, das für deine Region zu sein, dann schreib uns das bitte. Du verpflichtest dich damit erstmal zu nichts!
Wenn du darüber hinaus zufällig schon eine Idee hast, wo die Liga sich treffen könnte, dann freuen wir uns über Hinweise. Gesucht werden nette (feministische) Kneipen, die zentral gelegen sind und die entsprechenden Räumlichkeiten bieten. Ein Extrazimmer wird sicher nicht nötig sein, wohl aber die Möglichkeit, Platz für mehrere Menschen an einem Tisch zu bieten.

Wo soll das hinführen?

Auch wenn manch alter Politiker der Meinung ist, dass Menschen mit Visionen zum Arzt gehörten, so haben wir trotzdem welche!
Wir träumen von regelmäßigen Regionalliga-Stammtischen in allen größeren Städten. Wir stellen uns vor, dass diese Treffen einer der ersten Anlaufpunkte für all die sind, die neu in eine Stadt ziehen und (feministischen) Anschluss suchen. Wir wünschen uns, dass die Regionalligen mittelfristig die Möglichkeit bieten, sich unkompliziert offline zu organisieren, gemeinsame Aktionen zu starten oder andere zu unterstützen.

Und vor allem hoffen wir auf jede Menge Spaß!


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Alternatives Sex-Shopping

20. Oktober 2011 von Verena

Am Samstag ist Berlin um einen Sexshop reicher. Aber nicht um irgendeinen. Der Alternative Sexladen „Other Nature“ macht vieles anders. Was, das erzählen Anne Bonnie und Sara im Interview und laden zur großen Eröffnungssause am Samstag, 22 Oktober ein, um Laden und Produkte kennen zu lernen.

Alternativer Sexladen – was bedeutet das?
Anne: Wir unterscheiden uns eben in vielerlei Hinsicht vom Traditionellen. Wir sind feministisch, aber auch queer. Wir sind ökologisch und besitzen ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Wir schaffen auch einen Raum, in dem man sich wohlfühlen soll, über Sex zu reden. Denn es geht uns genauso um Aufklärung und sexuelle Gesundheit wie um gute, frauenemanzipierte Pornographie. Ein einziges Verb hat eben nicht ausgereicht, all unsere Ideen und unsere Philosophie unterzukriegen. Deshalb war nach langem Überlegen klar, dass wir zwar definitiv ein Sexshop sind- nur neuer und besser, eben alternativ.

Welche Kund_innen wollt ihr ansprechen?
Anne: Unsere Produkte und Themen sind für Frauen und WLT* ausgelegt. Aber willkommen sind alle, die sich und ihre Sexualität erforschen und bereichern möchten.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Anne: Ich habe vorher in einem gängigen Sexshop gearbeitet. Dort waren die Gespräche mit Frauen unvorstellbar intim und lustig, die Arbeit im Sexshop also immer positiv besetzt. Aber auf die Beratung geiler Männer hatte ich keine Lust mehr. So entstand langsam die Idee des Frauensexshops, viele Phasen der Verbesserungen und Entwicklungen inklusive.
Sara: Ich hingegen kenne die Arbeit bereits aus Kanada, ich war Managerin des Venus Enyv, ein fem Sexshop. Ich bin immer noch davon beeindruckt, was für einen positiven Einfluss ein Frauensexshop auf die Gesellschaft haben kann.
Anne: Zwei Frauen, zwei Länder und zwei Erfahrungen haben sich so zusammengeschlossen und viele Gemeinsamkeiten entdeckt. (weiterlesen …)


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Nicht vergessen: Am Samstag ist Barcamp!

11. Oktober 2011 von Anna

Wir haben es vor ein paar Wochen schon angekündigt:
Diesen Samstag findet in der Kalkscheune Berlin das zweite “Barcamp Frauen” statt, dieses Jahr unter dem Motto “Was wollt ihr eigentlich?”. Mehr als alle anderen Konferenzarten lebt ein Barcamp von seinen Besucher_innen. Je zahlreicher und bunt gemischter diese erscheinen, desto abwechslungsreicher wird das Programm, umso spannender die Diskussionen.

All denen, die sich noch fragen, was so ein Barcamp genau ist, warum es das “Barcamp Frauen” überhaupt gibt und ob Männer eigentlich auch kommen dürfen, sei das Interview mit der Organisatorin Nancy Haupt drüben beim Gazelle Magazin ans Herz gelegt. Dort werden diese und andere Fragen beantwortet.

Inzwischen ist übrigens auch der Ablaufpan für das Barcamp online, es ist kein Problem, sich erst später einzuklinken. Alle, die gar nicht dabei sein können, haben bei Twitter unter dem Hashtag #barfrau die Möglichkeit, das Geschehen zumindest ein bisschen verfolgen.

Wir freuen uns auf euch!

Banner zum BarCamp Frauen 2011


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SlutWalks brauchen eure Unterstützung!

8. August 2011 von Nadine

Plakat des Slutwalk Hamburg - blaue Turnschuhe und rosa High Heels an einer Wäscheleine

Die heiße Vorbereitungsphase der SlutWalks in Deutschland beginnt: Noch fünf Tage bis zu den deutschlandweiten Demonstrationen gegen sexuali­sier­te Gewalt, Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen. Doch es gibt noch viel zu tun bis dahin und auch auf dem Walk selbst brauchen die Organisator­_innen nicht nur jede Menge Teil­nehmende, sondern auch unzählige hel­fende Hände, die gemeinsam anpacken, um Slut­Walks hierzulande zu sicheren und angenehmen Demos machen – trotz aller Wut!

Was ist zu tun?

Die Orga-Teams der einzelnen Städte benötigen Menschen für Schutz. Sobald die Demonstration bei der Polizei angemeldet ist, erwartet diese von den Veranstalter_innen die Angabe einer ungefähren Teilnehmer_innenzahl. Je nach geschätzter Größe des SlutWalks in der jeweiligen Stadt fordert die Polizei daraufhin eine Mindestanzahl von Ordner_innen für den Walk selbst. Diese müssen allerdings volljährig sein. Aufgabe der Ordner_innen ist es, Gehwege und U-Bahn-Eingänge freizuhalten und schreiten ein, falls es zu aggressivem Verhalten (bspw. grenz­über­schreitendes Verhalten von Zuschauer_innen und Presseteams) kommt.

Weitere Helfer_innen werden für die Lautsprecherwagen gebraucht. Diese gilt es einerseits zu schieben oder zu fahren, sowie zu schützen, damit sich Teil­nehmer­_innen nicht verletzen.

Plakat des Sluwalk München - Drei Frauen mit in die Hüften gestemmten Armen, eine in langen Klamotten, eine in kurzem Top und Shorts, eine mit T-Shirt und lange Hose

In einigen Städten gibt es sogenannte Awareness-Teams. Diese achten spe­ziell darauf, ob sexistische, homo­queer-trans*phobe oder rassis­tische Übergriffe unter den Teil­nehmer­_innen passieren und greifen de­es­ka­lierend ein.

Hilfe ist natürlich auch gern gesehen in Sachen Promotion: Flyer verteilen, Plakate aufhängen, stickernd durch die Stadt laufen und eifrige Mund­pro­pa­gan­da.

Jede weitere Hilfe in allen Aufgaben, die anfallen, ist natürlich ausdrücklich erwünscht.

Wo kann ich mich melden?

Auf der Slutwalk Berlin Seite findet ihr eine Übersicht von allen teilnehmenden Städten sowie Kontaktdaten, Homepages, etc. Mailt die Organisator_innen einfach an, diese werden euch umgehend kontaktieren und euch mitteilen, wo, wann und wie ihr helfen könnt.

Und sonst?

In unserem Dossier in der rechten Spalte findet ihr weitere Informationen zu SlutWalks. Spread the word! Wir sehen uns Samstag auf der Straße!

Plakat des Slutwalk Ruhr - ein Frauengesicht mit ihre Fäuste vor den Augen, darauf steht: no means noPlakat des Slutwalk Berlin - eine Hand hält einen Schuh hoch


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“Jetzt zupacken!”?

20. Juli 2011 von Anna-Sarah

Manchmal ist es fast schon lustig (“lustig gemeint” ist das ja sowieso immer alles, nur leider versteh ich als humorlose Feminazi immer keine Satire) – da hat mensch gerade frisch zum Thema Slutwalk und sexuelle Selbsbestimmung gebloggt, kommt nach Hause, schaut in den Briefkasten und findet sowas hier:

Werbezettel von kingdom of sports: Ein Hintern in roten Hotpants, darüber der Spruch *Jetzt zugreifen!*

 

Da wollte das “kingdom of sports” wohl mal ganz vorne mit dabeisein, indem es sich werbetechnisch bei Topanbietern wie Media Markt und -  besonders frappierend -  Astra bedient.  Mein persönlicher Fitnesstipp: Ab ins nächste Kampfsportstudio, falls mal wieder jemand deinen Hintern mit “übertragbarer Mitgliedschaft”, “echt flexiblen Öffnungszeiten” oder “auf Wunsch: Solarium- und Getränkeflat” verwechselt…


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Puh!

24. Juni 2011 von Verena
Dieser Text ist Teil 47 von 54 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Wer ist schon gut Freund mit der Telekom? Aber nun positioniert sich das Unternehmen nicht nur mit Abzocke und unfähigem Kundendienst, dieses Mal hat sich die T-Mobile-Werbeabteilung etwas ganz Feines ausgedacht. Noch nie da gewesen, total originell und überhaupt nicht sexistisch:

Ja, wie soll man denn auch sonst für so eine tolle Übersetzungs-App werben?


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Pornos, Piraten und Quotenfeministinnen: Die Blogschau

28. Mai 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 110 von 143 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Diese Woche haben wir gleich zwei tolle Podcasts gefunden:
Einmal beim Magazin Ficko ein Gespräch mit Saja Seus (wir haben sie und ihr Projekt hier vorgestellt).
Außerdem sinniert das müslikind mit klugen Menschen bei Weißweinschorle über Feminismus in der Piratinnenpartei.

Vom Honig hat keine Lust mehr, immer die Quotenfeministin zu sein. Wir finden: Recht hat sie!

gluecklichscheitern ist bei eltern.de auf den Artikel “Papa sein von Anfang an” gestoßen. Vorsicht, Schnappatmung garantiert: “Tausche Sex gegen Hausarbeit”. Ebenfalls dort: Eine aktuelle linksammlung zu “Stellen, Stipendien, Calls und co.”

Straßen aus Zucker schreibt differenziert, ausführlich und sehr klug darüber, “warum nicht alle Pornos geil sind”: “PorNo? PorYes? PorHaps…”

anders deutsch über die alltägliche Portion Judith Butler.

zwzora hat das Medienmagazin “Zapp” vom NDR gesehen, in dem es um die besonders sexy Vermarktung der diesjährigen Fußball WM (das obligatorische “Frauen” klemm ich mir jetzt mal) durch den DFB geht. Lesen und angucken bitte.

Karin Koller hat eine kleine Presseschau zum Thema Strauss-Kahn zusammengestellt und kommentiert.

Wo wir gerade dabei sind… Man kann es anscheinend wirklich nicht oft genug sagen, deswegen hat Antje Schrupp es einfach nochmal aufgeschrieben: Vergewaltigung und Sex ist nicht dasselbe.

Die Onlinebefragung „Umfrage zur Situation von Menschen mit Intersexualität“ des deutschen Ethikrats wurde verlängert bis zum 19. Juni. Den link dahin und einige kritische Anmerkungen findet Ihr bei GenderFreeNation.

“Was tun mit sexistischer Kackscheiße?” fragte Anna vor ein paar Wochen. Mögliche Handlungsalternativen zeigt der Mädchenblog. Ebenfalls dort zu lesen: Ein Text über Monika Ebeling, ihres Zeichens Gleichstellungsbeauftragte in Goslar. Diese ist, wir können es kaum glauben, “Schlimmer als Schröder”.

Nach all dem Hirnfutter einfach mal die Gedanken schweifen lassen? Das geht sehr gut mit dem “Sonntag in Bildern” von Alltäglichkeiten.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Mädchenmannschaft und die Quote im ZDF

15. Februar 2011 von der Mädchenmannschaft

Ihr habt die Quotendiskussion noch nicht über? Dann schaltet morgen am 16. Februar um 21:45 Uhr den Fernseher ein: Meredith Haaf ist zu Gast bei der Sendung ZDF login im ZDF infokanal, gemeinsam mit Christine Haderthauer, der bayerischen Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Die Ministerin wird Fragen aus dem Publikum und aus dem Internet beantworten, eine Reihe von Gästen kommentiert das dann. Wer online mitdiskutieren möchte – und es wäre doch schön, wenn ein paar von euch das täten – findet hier mehr Informationen.


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Wo sich Queer/Feminismus und Netzkultur kreuzen

10. Februar 2011 von Verschiedenen

there are only 10 kinds of people in the world: those who reproduce gender binary and those who deconstruct it.

Das GenderCamp ist ein BarCamp rund um Feminismus, Queer, Gender und Netzkultur. Es findet im Mai 2011 zum zweiten Mal im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll bei Hamburg statt.

Das GenderCamp ist ein offenes Event, dessen Programm vor Ort von den Teilnehmer_innen gestaltet wird: Jede_r, der_die Lust hat, etwas beizutragen, kann in der morgendlichen Sessionplanung einen Vorschlag machen und bekommt einen Slot im Programm. Ob Diskussionsrunden, Workshops, Vorträge, Filme, Planung gemeinsamer Projekte… vieles ist möglich. Ideen können ab sofort im Forum vorgestellt und diskutiert werden. Auf dem letzten GenderCamp ging es unter anderem um „Geschlechterkonstruktionen in Computerspielen“, „Hausrecht im Web“, „Alternativen zur Kleinfamilie“ und Arduino-Mikrocontroller – mehr in der Doku des GenderCamps 2010

Who’s joining GenderCamp?
Zielgruppe des GenderCamps sind alle, die sich für die Schnittstellen von Queer-/Feminismus und Netzkultur interessieren: Leute, die sich in beiden Welten tummeln, queer-feministische Szenegänger_innen, die in Netzkultur reinschnuppern und Netzbewohner_innen, die sich intensiver mit Queer, Feminismus und Gender beschäftigen wollen. Das GenderCamp will vernetzen, Projekte anstoßen und Leuten, die sich aus queeren/feministischen Netzcommunitys kennen, die Gelegenheit geben, sich im real life zu treffen.

(weiterlesen …)


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Schämt euch!

3. Dezember 2010 von Verena

Brr, bibber – so kalt, wie es zurzeit draussen ist, sollte die Winterbekleidung besonders dick ausfallen. Das niederländische Modelabel Suit Supply stellt deswegen in ihrer Herrenkollektion dicke Mäntel, Schals und warme Anzüge vor. Aber warum nur dürfen die Frauen im Bild nichts tragen außer frei fallenden Brüsten, hochgeschobenen Kleidern und – natürlich ohne was drunter – von den Schultern rutschende Pelzmäntel?

Die Kampagne hört übrigens auf den Namen ‘shameless’ und hat im Netz schon einiges an miesen Kritiken geerntet. Auch bei Jezebel regt frau sich auf. Zwar verschwand mittlerweile die Facebook-Seite zur Kampagne, aber die Reaktionen werden Suit Supply Geschäftsführer Fokke de Jong sonst genauso wenig auf der Haut kratzen wie die Wolle seiner hochwertigen Anzüge. Irgendwo erinnere ich mich sogar gelesen zu haben, die Frauen sehe er als verführerische Musen oder so. Und ja, ich finde die Fotos durchaus erotisch, aber im Zusammenhang mit Männermode einfach nur unnötig. Shameless? Schämt euch!

Vielen Dank an Doreen für den Hinweis.


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