Einträge der Rubrik ‘Mannschaftspost’


Offener Brief ans Frauenministerium übergeben

9. Mai 2012 von Maedchenmannschaft e.V.

Ein dicker Stapel Papier, mit einer dunkelgrünen Schleife zusammengebunden
So sieht es also aus, wenn man das Internet ausdruckt. Insgesamt 24.176 Menschen hatten in den letzten drei Wochen den Offenen Brief an Familienministerin Kristina Schröder unterzeichnet – heute um 11 Uhr wurde er vor ihrem Ministerium übergeben.

Sieben Personen stehen vor dem Frauenministerium, sie halten Plakate mit den Ziffern 24176 und dem Stapel Unterzeichnungen hoch.
Schröder selbst hatte leider keine Zeit, um mit den Vertreter_innen der Aktion Nicht Meine Ministerin zu sprechen. Vielleicht hat sie aber noch etwas durch die Flure des Ministeriums hallen hören, denn der Brief wurde noch einmal verlesen:

Wir danken allen Mit-Unterzeichner_innen und sind gespannt, welche Konsequenzen Kristina Schröder zieht. Die weitere Unterzeichnung des Briefes ist aus technischen Gründen leider nicht möglich.


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Nominiert für den Clara-Zetkin-Frauenpreis 2012

7. März 2012 von Maedchenmannschaft e.V.

Konfetti, mehrstimmiger Gesang und Jubelschrei: Mädchenmannschaft e.V. wurde für den Clara-Zetkin-Frauenpreis 2012 nominiert! Bereits zum zweiten Mal lobt DIE LINKE anlässlich des Internationalen Frauentages 2012 einen Preis aus, mit dem “herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden”. Aus ca. 50 Bewerberinnen wurden wir neben acht weiteren grandiosen queeren, feministischen und frauenpolitischen Projekten nominiert und sind nun ganz schön aufgeregt: Am Samstag, dem 10. März 2012, werden wir in Berlin bei der Preisverleihung dabei sein. Drückt uns alle eure Glücksdaumen!

In der Ausschreibung heißt es

Die Verleihung eines Frauenpreises soll die Beachtung für das eigensinnige und uneigennützige Engagement von Frauen in der Öffentlichkeit erhöhen und ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Ob als Nobelpreisträgerinnen oder Krankenschwestern, als Musikerinnen oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Frauen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke. Der Clara-Zetkin-Preis wird auf diese Lücke verweisen und Anregung sein, mehr Erfolge in den Frauenkämpfen durchzusetzen.

Gleichzeitig geht es mit dem Clara-Zetkin-Preis auch darum, den Internationalen Frauentag, der immer mehr als politischer Tag in Vergessenheit gerät, ins öffentliche Bewusstsein zurückzuholen.

Neben Mädchenmannschaft e.V. sind noch folgende Projekte nominiert:


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Zum Fest wünschen wir Erholung und viele Kekse

23. Dezember 2011 von der Mädchenmannschaft

Frohe Weihnachten von der Mädchenmannschaft


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Mach mit bei der Regionalliga!

24. Oktober 2011 von Maedchenmannschaft e.V.

Der Mädchenmannschaft e.V. freut sich, euch unsere neue Regionalliga präsentieren zu können!

Was ist die Regionalliga?

Die Regionalliga soll ein Ort sein, an dem du dich regelmäßig mit anderen Feminist_innen und Feminismusinteressierten treffen und austauschen kannst, ein feministischer Stammtisch. Themenvorgaben gibt es keine, über was genau Ihr diskutiert, bleibt der jeweiligen Gruppe überlassen – ob ihr euch über die letzte Ausgabe der Gazelle, der EMMA, des Missy Magazins oder eure selbstgebastelten Zines und Comics austauscht, darüber, wie man am besten mit der blöden Ausbildungsleiterin umgeht, ob Barbie in einer feministischen Erziehung Platz hat oder einfach nur einen netten Abend miteinander verbringen möchtet, all das entscheidet die jeweilige Regionalmannschaft für sich selber. Der Mädchenmannschaft e.V. wird euch dafür aber natürlich gerne Anregungen geben, wir können spannende Gesprächspartner_innen vermitteln und den Kontakt zu anderen Regionalmannschaften, damit sich alle gegenseitig inspirieren können.

Wer darf mitspielen?

Alle, die sich selbst als Feminist_innen sehen oder dem Feminismus zugeneigt sind. Alle, die gerne kluge Menschen treffen, feministisch diskutieren und das gerne offline machen.
Wir möchten mit der Regionalliga (auch) all die ansprechen, die sich nicht den halben Tag auf facebook rumtreiben, die zwar vielleicht ein, zwei mal die Woche bei der Mädchenmannschaft oder anderen feministischen Blogs vorbei schauen, mal hier und da einen Kommentar schreiben (oder auch nicht), aber keine Zeit oder Lust haben, dort die Diskussionen ausführlich zu verfolgen. Die sich aber dennoch den Austausch mit anderen wünschen.
Die Regionalliga soll dabei auch einen „generationsübergreifenden“ Raum bieten. Du hast eine feministische Patentante, die beste Freundin deiner kleinen Schwester ist ein kluger Kopf und deine ältere Großcousine hat dir damals „Das andere Geschlecht“ ausgeliehen? Bring sie alle drei mit!

Wie funktioniert die Regionalliga?

Du hast Lust bekommen? Prima!
Dann schicke bitte eine Mail an regionalliga[at]maedchenmannschaft[punkt]net
Bitte schreib uns in dieser Mail deinen Namen und dein Geburtsjahr. Toll wären auch zwei, drei Sätze über dich selber, was du so machst, warum du Lust auf die Regionalliga hast und ob du gerne noch jemand mitbringen würdest. Außerdem brauchen wir natürlich deinen Wohnort bzw. eine Angabe, welche (größeren) Städte in deiner Nähe realistisch für dich in Frage kämen für regelmäßige Treffen. Besonders praktisch wäre es, wenn Ihr die entsprechenden Postleitzahlen dazu schreiben würdet. Deine Daten werden natürlich absolut vertraulich behandelt.
Sobald sich genug Interessierte aus einer Region gemeldet haben, werden wir diese zusammen bringen, hab also bitte ein bisschen Geduld. Dann geht es gemeinsam in die konkretere Planung. Für diese brauchen wir in jeder Gruppe eine Ansprechpartnerin. Wenn du dir vorstellen könntest, das für deine Region zu sein, dann schreib uns das bitte. Du verpflichtest dich damit erstmal zu nichts!
Wenn du darüber hinaus zufällig schon eine Idee hast, wo die Liga sich treffen könnte, dann freuen wir uns über Hinweise. Gesucht werden nette (feministische) Kneipen, die zentral gelegen sind und die entsprechenden Räumlichkeiten bieten. Ein Extrazimmer wird sicher nicht nötig sein, wohl aber die Möglichkeit, Platz für mehrere Menschen an einem Tisch zu bieten.

Wo soll das hinführen?

Auch wenn manch alter Politiker der Meinung ist, dass Menschen mit Visionen zum Arzt gehörten, so haben wir trotzdem welche!
Wir träumen von regelmäßigen Regionalliga-Stammtischen in allen größeren Städten. Wir stellen uns vor, dass diese Treffen einer der ersten Anlaufpunkte für all die sind, die neu in eine Stadt ziehen und (feministischen) Anschluss suchen. Wir wünschen uns, dass die Regionalligen mittelfristig die Möglichkeit bieten, sich unkompliziert offline zu organisieren, gemeinsame Aktionen zu starten oder andere zu unterstützen.

Und vor allem hoffen wir auf jede Menge Spaß!


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Ab jetzt könnt ihr uns flattrn!

10. Oktober 2011 von der Mädchenmannschaft

Liebe Leser_innen,

immer wieder wurden wir darauf angesprochen, nun ist es endlich soweit: Ihr könnt uns flattrn! Ob einzelne Beiträge, das ganze Blog oder dauerhafte Unterstützung im Abo – alles ist möglich.

Alle, die nicht bei Flattr angemeldet sind, können unsere Arbeit natürlich weiterhin mit einer Spende unterstützen.

Viele Grüße,
eure Mädchenmannschaft


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Mannschaftspost: Neue Moderationspolitik

13. Juni 2011 von der Mädchenmannschaft

Liebe Leser_innen,

mit dem heutigen Tag gelten auf der Mädchenmannschaft neue Diskussionseinstellungen. Ab jetzt müssen alle, die noch keinen Kommentar bei uns veröffentlicht haben, durch uns einmalig freigeschaltet werden. Das erleichtert uns die Moderationsarbeit und verschafft euch ein angenehmeres Diskussionsklima.

Also wundert euch nicht, wenn euer Kommentar womöglich nicht sofort erscheint. Wir kümmern uns zeitnah darum.

Viele Grüße,
eure Mädchenmannschaft


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Young Media Summit 2011: Unterwegs in Kairo

25. Mai 2011 von Helga

Gestern morgen hat das Young Media Summit 2011 bereits begonnen. Da ein Blogger aus Tunesien leider kein Visum bekommen hat, sind hier nun 17 Blogger_innen versammelt, um sich über die Revolutionen und die Rolle neuer Medien auszutauschen. Nach einigen Vorstellungsrunden, bei denen sich schon einige spannende Diskussionen entspannen, ging es gestern abend auf den inzwischen weltweit bekannten Tahrir Platz.

Graffiti in der Nähe des Tahrir Platzes: POWER OF THE REVOLUTION

Heute waren wir noch einmal in Kairo unterwegs und haben zu verschiedenen Themen recherchiert. Hannah ist gerade noch unterwegs mit Hussein Ghrer, Razan Ghazzawi und Michael Seemann, um herauszufinden, ob die sexuelle Belästigung seit der Revolution zurückgegangen ist. Huda Jafar und ich waren u.a. wieder auf dem Tahrir Square und haben die ägyptischen Frauen nach ihrer Beteiligung an der Revolution befragt und welche Hoffnungen sie für die kommenden Monate haben. Am Abend wird schließlich im Goethe-Institut Kairo eine Talkshow aufgezeichnet werden, die dann am Freitag um 20 Uhr im DW-TV Arabia ausgestrahlt (online im Livestream zu sehen) wird.


Fotos, Videos und Blogbeiträge (in Englisch), sowie die weiteren Ankündigungen und eine Übersicht über die Twitteraccounts gibt’s auf youngmediasummit.org.


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Die Mädchenmannschaft beim Young Media Summit

11. Mai 2011 von Helga

Logo: links steht Young Media Summit auf gelbem Hintergrund, rechts das gleiche auf arabisch auf hellblauem Hintergrund

Um „Neue Medien und Reformen in der arabischen Welt“ geht es in zwei Wochen, vom 24. bis 26. Mai, beim „Young Media Summit“ in Kairo. Dabei sind wieder 12 Blogger_innen aus der arabischen Welt, sowie sechs aus Deutschland, darunter Urmila Goel (hier im Interview), Hannah und ich.

During the revolutions in Tunisia and Egypt, the opposition used social networks to organize protests and mobilize large numbers of people. Bloggers reported during the demonstrations on events that were ignored by state-run media. But now, what kind of role can bloggers play after the fall of the old regimes? What can they do to help shape societal reforms and ensure that the interests of the young generation are taken into account?

Während der Revolutionen in Tunesien und Ägypten nutzten die Oppositionellen soziale Netzwerke um Proteste zu organisieren und viele Menschen zu mobilisieren. Blogger_innen berichteten während der Demonstrationen von Ereignissen, die von den staatlichen Medien ignoriert wurden. Aber welche Rolle können Blogger jetzt, nach dem Fall der alten Regime, spielen? Was können sie tun, um die gesellschaftlichen Reformen mitzutragen und sicher zu stellen, dass die Interessen der jungen Generation berücksichtigt werden?

Auf dem Laufenden halten werden wir Euch natürlich hier und auf der Projektseite (inzwischen auch auf Facebook).

Im vergangenen Oktober fand das Summit zum ersten Mal statt, mit dabei waren u.a. Annina Schmid, Julia Seeliger und Teresa Bücker. Ihre Berichte und die der anderen Teilnehmer_innen gibt es weiter auf yms2010.wordpress.com.


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In eigener Sache

28. März 2011 von der Mädchenmannschaft

Der Feminismus macht das Leben schöner, aber manchmal heißt es trotzdem, Abschied nehmen.

Wir geben bekannt, dass Susanne Klingner, Barbara Streidl und Katrin Rönicke zum Ende dieses Monats die Mädchenmannschaft auf eigenen Wunsch verlassen haben und auch vom Vorstand des Mädchenmannschaft e.V. zurückgetreten sind.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit der letzten Jahre. Ohne das Engagement von Barbara, Katrin und Susanne für das Blog und jüngst für den Verein, wäre die Mädchenmannschaft nicht das, was sie heute ist. 3x Tusch!!!
Selbstverständlich werden Susanne Klingner, Barbara Streidl und Katrin Rönicke dem Feminismus erhalten bleiben und sich schon bald mit neuen Plänen zurück melden.

Dafür wünschen wir ihnen alles Gute!

Magda Albrecht, Anna Berg, Meredith Haaf, Helga Hansen, Nadine Lantzsch und Verena Reygers für die Mädchenmannschaft.


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Zum 100. Frauentag: Eine Tasche voller Feminismus

8. März 2011 von der Mädchenmannschaft

Eine Gruppe von US-amerikanischen Student_innen rief im letzten Jahr den Feminist Coming Out Day aus, der auch heute zum 100. Internationalen Frauentag zelebriert wird. Sich als Feminist_in “outen” – auch heute ist das F-Wort ein Schreckgespenst in vielen Ohren. Nicht bei uns! Wir sprechen es laut und deutlich aus.

Eine Tasche voller Feminismus

Erzählt uns von eurem feministischen Coming Out! Wann habt ihr euch zum ersten mal mit Feminismus be­schäftigt? Wann wusstest ihr, dass ihr Feminist_in seid? Ob beim Girls Day bei der Feuer­wehr, auf einem Riot Grrl Konzert oder nach einem langen Gespräch mit der Mutter, die schon vor Jahr­zehnten für das Recht auf Abtreibung kämpfte, wir interessieren uns für eure Geschichten!

Eine Woche lang habt ihr Zeit, eure Geschichten aufzuschreiben. Nach Zufalls­prinzip losen wir am 15. März eine_n Geschichten­erzähler_in aus, der_die sich über eine Mädchen­mannschafts­tasche freuen darf.

Wir sind gespannt!


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