Einträge der Rubrik ‘Klartext’


Sexismus, Rassismus – von allem zu viel: Die Blogschau

3. März 2012 von Verena
Dieser Text ist Teil 147 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ohne Axe hätten FeministInnen nur halb so viel zu tun. Bezugsgruppe Beckham kommentiert die jüngste Kampagne der Deo-Stinker. Und die jüngste H&M-Unterwäschenkampagne kriegt auch einen geklebt.

Sexistische Kackscheisse passiert natürlich nicht nur in der Werbung, auch die Comics sind prädestiniert, weibliche Körper in einer Art und Weise darzustellen, die nicht nur Anatomie-Experten kotzen lässt. Die Eschergirls kotzen mit.

Den Unternehmerinnen und KünstlerInnen des Berliner Sigmaringer 1-Zentrums droht die Räumung. Am 8. März wird über den Kauf des Gebäudes entschieden. Im Blog gibt es alle Infos, warum der Erhalt des Zentrums dringend notwendig ist.

Wolkenkuckucksblog macht sich anhand dieses Beitrags auf Social Images Gedanken über die mangelnde Diversität sogenannter Mamablogs

Das Ende des Sex äußert sich zur Stellungsnahme des deutschen Ethikrates zur Intersexualität und bemängelt nicht nur die bedenkenswerte medizinische Terminologie, mit der Intersexualität noch immer als Krankheit stigmatisiert wird sondern auch die Laxheit im Umgang mit dem medizinischen Forschungsstand an sich.

Über ihre geschlechtsangleichende Operation berichtet Michaela Werner in ihrem Blog – inklusive Blick vom Krankenhausbett aus und Podcast.

Richtig miesen Rassismus hat High On Clichés gefunden: Der Jahreskalender der Deutschen Polizeigewerkschaft greift mit grotesk überzeichneten Stereotypen von Schwarzen und Migrant_innen völlig daneben. Aber Rassismus? Nah!

Auch Afrika Wissenschaft ärgert sich über rassistische Stereotype, gefunden in der Modefotostrecke des aktuellen Missy Magazines. Die haben mittlerweile auch schon drauf reagiert.

Das Missy Magazine dagegen freut sich über ihren März-Blogger: Hans-Georg Nelles vom Väter-Blog, passend zur aktuellen Ausgabe, in der der Feminismus mit Eiern näher begutachtet wird.

“Hate Crime vs. Hate speech?”, fragt Karnele und berichtet über die Anklage dreier Lesben in den USA, die einen Schwulen zusammen geschlagen haben sollen – nicht aus Schwulenfeindlichkeit sondern als Reaktion auf dessen rassistische Beschimpfungen.

Queernews berichtet über die Entscheidung des philippinischen Supreme Court, die Homosexualität eines Richters nicht als unmoralisch zu werten.

Die Aktion, mit der mehr 350 Journalistinnen vergangene Woche eine Quote von 30 Prozent Frauenanteil in redaktionellen Führungspositionen gefordert haben, habt ihr wahrscheinlich mitbekommen. Antje Schrupp hat den Aufruf nicht unterzeichnet. Warum und was sie stattdessen tut, erklärt sie in ihrem Blog.

Eine neue Folge von previously ist da: der Radiosendung, die TV-Serien auf ihren Umgang mit Sexismus, Rassismus etc untersucht. Die früheren Folgen + Transkripte findet ihr ebenfalls jeweils auf der Startseite.


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Muschialarm im EU-Parlament

29. Februar 2012 von Franziska
Dieser Text ist Teil 18 von 19 der Serie Post aus Brüssel

Salut,

ich wollte euch gern an der “Muschiaffäre” - wie BILD es so schön nennt - teilhaben lassen, die sich derzeit im Europaparlament abspielt. Mein konservativer Kollege Werner Langen (CDU, Rheinland-Pfalz) hat sich letzte Woche in der BILD über die Vagina-Monologe beschwert, die am 6. März erstmals im Europaparlament in Brüssel aufgeführt werden sollen.

Illustration: (c) Eva Hillreiner

(c) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Seiner Meinung nach gehört die Diskussion über Gewalt an Frauen und die Thematisierung der weiblichen Geschlechtsorgane ins Theater statt ins Parlament und will sich beim Parlamentspräsidenten beschweren. Das sehen wir, neun weibliche Abgeordnete und die V-Day-Gründerin Eve Ensler jedoch anders und werden das preisgekrönte Theaterstück aufführen, das auf Eves Interviews mit über 200 Frauen basiert und auf humorvolle und anmutige Weise die Sexualität und Stärke von Frauen feiert. Die Vagina-Monologe werden seit 14 Jahren am Valentinstag aufgeführt. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine fraktionsübergreifende Runde von Abgeordneten als Darstellerinnen für den Aufruf für ein Ende der Gewalt gegen Frauen zu mobilisieren.

Die Darstellerinen sind:

  • Franziska Brantner (Grüne, Deutschland)
  • Isabelle Durant (Grüne, Belgien)
  • Marielle Gallo (Konservative, Frankreich)
  • Ana Maria Gomes (Sozialdemokraten, Portugal)
  • Kartika Tamara Liotard (Linke, Niederlande)
  • Ulrike Lunacek (Grüne, Österreich)
  • Sirpa Pietikäinen (Konservative, Finnland)
  • Renate Weber (Liberale, Rumänien)
  • Cecilia Wikström (Liberale, Schweden)

Noch mehr Infos zum V-day und zu den Vagina-Monologen fndet ihr auf der internationalen Internetseite des V-Days.

Viele Grüße aus Brüssel,
eure Franziska


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Journalistinnen fordern Quote

28. Februar 2012 von Verena
Mit einem Brief an die Chefredaktionen von Zeitungen, Zeitschriften, Radiostationen und Fernsehsendern haben sich mehr als 350 Journalistinnen für eine Quote in journalistischen Führungspositionen ausgesprochen.
Tatsächlich sind nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen Frauen, von den 12 Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind lediglich drei weiblich. Und auch in den Redaktionen der Nachrichtenmagazine stehen fast ausschließlich Männer an der Spitze. Es ist Zeit, etwas zu ändern.
Wir fordern, dass mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen im Laufe der nächsten fünf Jahre mit Frauen besetzt werden – und zwar auf allen Hierarchiestufen.

Auch die Mädchenmannschaft beteiligt sich an der Initiative. Wir finden: “Ganz ehrlich: 30 Prozent Frauenanteil ist immer noch zuwenig. Aber ein Anfang.” Seit die Pro-Quote-Internetseite seit Sonntag Nachmittag online gegangen ist, gibt es schon fast 450 neue Unterschriften. Über weitere freuen sich die Initiative pro-quote und wir. Und Fan bei facebook könnt ihr außerdem werden.

Mädchenmannschaft: "Ganz ehrlich: 30 Prozent Frauenanteil ist immer noch zuwenig. Aber ein Anfang."


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Sexismus im Musiker-Forum

7. Februar 2012 von Verena

Na klar sind wir gegen Sexismus; wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten. So wie die Betreiber_innen des Musiker-Boards, das mit 50.000 Leser_innnen täglich zu den größen Musiker_innen-Foren im deutschsprachigen Raum zählt. Dort gab es auf der Startseite neulich ein unerfreuliches Musikvideo mit Blondinen-Lapdance. Der entsprechende Hinweis einer User_in, der sexistische Kackscheiß verstoße gegen die Boardregeln wurde mit den üblichen Argumenten abgewiegelt. Man solle mal auf die Musik und die Produktion hören, darum ginge es hier undsoweiter (mal abgesehen davon, dass das beides genauso Schrott ist…).
Eine Userin hat uns nun gemailt, dass sie sich außerdem noch einen heftigen Schlagabtausch mit der admin und einigen Moderatoren  geleistet habe. Bei den derzeitigen Temperaturen muss mensch sich ohnehin schon warm anziehen, aber beim Blick auf die Diskussion zieht man lieber noch ein paar Strickjacken mehr an. Im Anschluss ging die Diskussion in einem Unterforum weiter, über das die Userin schreibt:

Dort stimmt nun eine Mehrheit aus Männern darüber ab, ob das Video sexistisch sein soll oder nicht. Die Verantwortung der Moderation für den ganzen Bockmist wird also auf die darin performende Frau abgeschoben.

Vielleicht möchte sich die oder der eine oder andere an der dortigen Diskussion beteiligen und den Musiker-Board-Stall mit einer Heugabel Argumenten vom “Bockmist” befreien…


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Ehe, Kinder und die üblichen Klischees – die Blogschau

14. Januar 2012 von Verena

reischan macht sich Gedanken um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen.

Die Zahlenzauberin darf zu Recht angeben: Mit einem gestickten “Riots Not Diets”.

denkwerkstatt veröffentlicht den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen Männlichkeitsforschung.

fuckermothers berichtet über das Ergebnis einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach Deutschland das einzige OECD-Land – von 23 – ist, das die Erwerbstätigkeit beider Eltern steuerlich behindert; Stichwort Ehegattensplitting.

Noah Sow schildert die kurze, gruselige Unterhaltung in einer Umkleide: Darf ich Ihnen den Rücken eincremen?

West-Östliche Diva erzählt vom Neujahrsempfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin, in der sie mit ihrer Freundin nicht nur den Altersdurchschnitt senkt sondern sich auch über diversen “Orientalistenquatsch” und drei weiße Männer – u.a. Peter Scholl-Latour – auf dem Podium ärgert.

Die australische Get Up! Kampagne wirbt mit einem Video gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen

Um die Ehe geht es auch bei Teresa Bücker, die für die FAZ-Community unser Verständnis von der Ehe hinterfragt. Wo ist dort zwischen öffentlichen Reaktionen wie ‘hoffnungslos romantisch’ und ‘hoffnungslos gestrig’ noch Platz für die freie Entscheidung einzelner?

Die kleine Ethnologin nimmt Stellung zu einem SZ-Artikel, der über ein jüngst in der USA erschienenes Buch über Michelle Obama berichtet und eifrig die Klischees der Politikergattin bedient.

Puzzlestücke kotzt über den offensichtlichen Sexismus sogenannter Friend-Zones, in denen Männer die Harmlosen und Frauen die Bösen sind. Passt exellent zu Nadines Text über Nice-Guys. (weiterlesen …)


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„Bevor Lesben und Schwule das Ehegattensplitting kriegen, wird die CDU es lieber abschaffen“

11. Januar 2012 von Maria
Dieser Text ist Teil 4 von 8 der Serie Feminismus im Recht

Gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner_innen hatten in den letzten 10 Jahren mit Forderungen nach Gleichbehandlung mit Ehepaaren sehr häufig Erfolg. So auch bei der Besteuerung – Finanzgerichte wie zuletzt das Finanzgericht Köln sprechen immer häufiger von verfassungswidriger Ungleichbehandlung, wenn das Finanzamt die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif und die Ausstellung der für Verheiratete vorgesehenen Lohnsteuerkarten für eingetragene Lebenspartner_innen ablehnt. Eine endgültige Entscheidung des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Frage steht noch aus, wird aber im Jahr 2012 erwartet.

In diesem Beitrag geht es darum, wie die jüngsten Entscheidungen der Finanzgerichte einzuordnen sind, wem das Ehegattensplitting eigentlich nützt und wie beurteilt wird, ob es einen Unterschied macht, ob gleichgeschlechtliche oder verschiedengeschlechtliche Paare (rechtlich gesehen) „den Bund fürs Leben“ eingehen. An der Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft kommt die Politik nicht mehr vorbei – denn es ist kaum zu begründen, warum bestimmte Vorteile auf verschiedengeschlechtliche Ehepaare beschränkt werden dürfen. Damit darf die Diskussion aber nicht beendet werden – die Privilegien der Ehe müssen grundsätzlich überdacht werden.

Ehegattensplitting und eingetragene Lebenspartnerschaft

Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Jahr 2001 erhielten gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit, eine rechtlich institutionalisierte Form der Partnerschaft einzugehen, die in vielen Punkten der Ehe nachgebildet wurde. Steuerlich wurden eingetragene Lebenspartner_innen aber der Ehe nicht gleichgestellt, auch in anderen Rechtsgebieten (zum Beispiel bei der Beamtenversorgung, der Hinterbliebenenrente ect.) blieben viele Privilegien der Ehe vorbehalten.

Das Ehegattensplitting ist ein solches Privileg. Wie funktioniert es? In der Bundesrepublik können Eheleute, die nicht dauernd getrennt leben, seit dem Jahr 1958 bei der Einkommensbesteuerung die getrennte steuerliche Veranlagung oder die Zusammenveranlagung wählen (§ 26 EStG). Die Zusammenveranlagung bedeutet, sie werden als „ein Steuerpflichtiger“ behandelt, die Einkommen addiert und den Ehegatten gemeinsam zugerechnet (§ 26 b EStG). Das gemeinsame zu versteuernde Einkommen wird im Splittingverfahren durch zwei geteilt, und die Steuerlast dieses hälftigen Betrages errechnet und verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EStG).

Dieses sehr komplizierte Splittingverfahren hat verschiedene Wirkungen, am wichtigsten ist aber der sogenannte Splittingeffekt (oder auch Splittingvorteil). Dieser bedeutet eine Steuerersparnis gegenüber der individuellen Besteuerung und ist abhängig von zwei Faktoren: Der Höhe des gemeinsamen Einkommens und der Einkommensdifferenz zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, dass das Ehegattensplitting letztlich ein Steuerprivileg für Alleinernährerehen (mit hohem Einkommen) darstellt.

(weiterlesen …)


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Unglaublich, aber auch 2012 sind rassistische Traditionen noch rassistisch

10. Januar 2012 von Helga

Im New Yorker Central Park sitzen ein weißer alter Mann mit Joint in der Hand (Dieter Hallervorden) und ein weißer Mann mit schwarz angemalten Gesicht, im Hintergrund schaut eine junge weiße Frau zu

Plakat zu “Ich bin nicht Rappaport” des Berliner Schlosspark-Theaters (Pressefoto: DERDEHMEL)

Bereits bevor das Stück „Ich bin Rappaport“ gespielt wurde, sah ich in Berlin das gruselige Plakat dazu – Blackface. Die Theatertradition, weiße Menschen schwarz anzumalen und dann „den lustigen N-Wort“ spielen zu lassen. Die in den USA seit Jahrzehnten verpönt ist und in Deutschland leider immer noch immer wieder eingesetzt wird.

Daraufhin entbrannte nun auf der Facebook-Seite des Schlosspark-Theaters ein Shitstorm. Zunächst beschwerten sich nur Menschen und forderten eine Erklärung. Auf einen ersten Beschwerdebrief gab es nur eine peinliche Antwort der Theaterleitung und Regie:

Kaum einem Ensemble eines Theaters in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören schwarze Schauspieler an. Allein deswegen, weil das Stückrepertoire der Theater ihnen zu wenige Rollen in einer Spielzeit bieten könnte, die ein Festengagement rechtfertigten.

Im Klartext: Schwarze Menschen können nämlich nur Rollen spielen, die explizit für sie geschrieben wurden. Weiße Menschen können aber alles spielen, manchmal muss man sie halt anmalen. Seitdem ist die Kritik auf der Facebookseite explodiert. Absetzung des Stückes wurde gefordert. Inzwischen hat auch der oberste Theaterleiter Dieter Hallervorden eine Stellungnahme abgegeben: (weiterlesen …)


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Gute Nachrichten und zu viel Sexismus – kurz notiert

4. Januar 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 133 von 153 der Serie Kurz notiert

Skepchick Rebecca Watson hat wieder einmal Sexismus in der atheistischen Community angekreidet. Diesmal wurde ein 15-Jähriges Mädchen mit Kommentaren zu ihrer „Fickbarkeit“ überschüttet, nachdem sie versucht hatte, sich einzubringen (auch unter Atheist_innen kommt regelmäßig die Frage auf, wo „die Frauen“ sind. Kate Harding führt die Antwort auf „was soll’s? Im Internet sind halt blöde Leute unterwegs“ noch einmal genauer aus. (Das Beispiel kam auch in Helgas Vortrag bei dem Kongress zum „Ende der Privatsphäre“, der Spackeriade, vor.)

Zwischen Weihnachten und Neujahr trafen sich in Berlin wieder einmal Haecksen und Hacker zum Chaos Communication Congress – Sexist_innen und Nazis waren leider auch dabei. So entwickelte sich eine Diskussion um den „Balls of Steel“-Award von Fefe. Auch side-glance war dabei und hat darüber gebloggt.

Ein tolles neues Projekt ist “I’m feminist enough to…” das schwarzen Frauen eine Stimme gibt:

Der Kinofilm „Romeos“ darf nun doch bereits ab 12 gezeigt werden. Die FSK hatte zuerst Angst, die homosexuellen und transgender Charaktere könnten hetero­sexuelle, cisgender Teenager verwirren (wir berichteten). Nach ernomer Kritik wurde die Entscheidung nun revidiert, so queer.de – allerdings mit der Einschränkung, den Film nicht an stillen Feiertagen zu zeigen.

Das Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft, Progress, blickt hinter die Kulissen des Missy Magazines und porträtiert Mitbegründerin Sonja Eismann.

Der NDR berichtet über ein Hamburger Mädcheninternat, das technikbegeisterte Abiturientinnen ein Jahr in verschiedene Studiengänge und Hochschulen reinschnuppern lässt.

Schon mal vormerken: Am 25. Januar geht es bei den Berliner Grünen um die „Situation in Deutschland 10 Jahre nach Verabschiedung des Gewalt­schutz­gesetzes“. Anmeldeschluss ist allerdings schon der 11. Januar!

Vom 20. bis 22. Januar steigt in Wien das „Make me Eclectic“-Festival zu Hard- und Software Hacking.

Am 2. Februar feiert Sookee in Berlin die Release-Party zu ihrem neuen Album Bitches Butches Dykes & Divas.


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Bilder im Kopf – wie Spendenplakate Rassismus am Leben erhalten

20. Dezember 2011 von Helga

Gerade vor Weihnachten sind sie überall – Spendenplakate von Hilfsorganisationen. Carolin Philipp und Timo Kiesel nehmen sie in dem Film „White Charity“ genauer unter die Lupe. Wer spricht auf den Plakaten? Welche Bilder vermitteln sie über schwarze und weiße Menschen? Geht es bei dieser Darstellung wirklich um das Beenden von Ungleichheit und Ungerechtigkeit?

Der Film dauert rund 48 Minuten und enthält englische Interviews, für die deutsche Untertitel vorhanden sind (leider ist nicht der gesamte Film untertitelt). Aufgeführt wird er heute abend um 21:00 Uhr in der Berliner Hauskooperative Groni50, Groninger Str. 50. Außerdem am 16. Januar in der Uni Augsburg (17:30 Uhr) und am 17. Januar im Münchner Nord-Süd-Forum, Schwanthalerstr. 80 (19 Uhr).

Weitere Informationen und eine Literaturliste gibt es auf www.whitecharity.de. Dort kann auch die DVD zum Film bestellt werden.

(via i heart digital life)


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Mannschaftspost: Unsere neue Netiquette

15. Dezember 2011 von der Mädchenmannschaft

Liebe Kommentator_innen, 

seit Monaten schon sind wir uns sicher: unsere Netiquette braucht eine Grunderneuerung. In der Neufassung haben wir Grundlegendes zum Selbstverständnis des Blogs aufgeschrieben und ein paar Spielregeln, die in unserem virtuellen Wohnzimmer gelten. Wir legen allen, die hier gerne kommentieren oder dies vorhaben, unsere neue Netiquette ans Herz:

Erst einmal grundlegend: Wir legen auf eine angenehme Diskussions­kultur wert, damit möglichst viele Leute Lust haben sich an der Diskussion zu beteiligen oder einfach nur gerne mitlesen. Auf diskriminierenden und aus­grenzenden Bock­mist haben wir keine Lust – den gibt es (leider) sowieso fast über­all im Netz. Dies ist ein feministisches Blog, auf dem wir alle gemeinsam, Autor_innen wie Leser_innen, über ver­schiedenste Formen von Diskriminierung berichten und auf­klären, z.B. über (aber nicht ausschließlich) Sexismus, Rassismus, Homophobie und deren Verschränkungen. Wir wollen über unter­schiedliche Feminismen diskutieren, aber nicht darüber, ob Feminismus als solcher (noch) nötig ist. Wir arbeiten ehren­amtlich und sind nicht 24 Stunden am Tag online. Falls die Frei­schaltung deines Kommentars mal etwas länger dauert oder wir nicht schnell oder konsequent genug in die Diskussion eingreifen, bitten wir um etwas Geduld beziehungsweise deine Mithilfe. Die Mädchenmannschaft lebt von allen Beteiligten.

Wer in unserem virtuellen Wohnzimmer gerne Platz nehmen möchte, bedenke bitte folgendes: (weiterlesen …)


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