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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Klartext</title>
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		<title>Sexismus im Musiker-Forum</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 08:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na klar sind wir gegen Sexismus; wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten. So wie die Betreiber_innen des Musiker-Boards, das mit 50.000 Leser_innnen täglich zu den größen Musiker_innen-Foren im deutschsprachigen Raum zählt. Dort gab es auf der Startseite neulich ein unerfreuliches Musikvideo mit Blondinen-Lapdance. Der entsprechende Hinweis einer User_in, der sexistische Kackscheiß verstoße gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na klar sind wir gegen Sexismus; wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten. So wie die Betreiber_innen des <a href="http://www.musiker-board.de/" target="_blank">Musiker-Board</a>s, das mit 50.000 Leser_innnen täglich zu den größen Musiker_innen-Foren im deutschsprachigen Raum zählt. Dort gab es auf der Startseite neulich ein <a href="http://www.musiker-board.de/lady-nights-you-have-dance-1279/" target="_blank">unerfreuliches Musikvideo</a> mit Blondinen-Lapdance. Der entsprechende Hinweis einer User_in, der sexistische Kackscheiß verstoße gegen die Boardregeln wurde mit den üblichen Argumenten abgewiegelt. Man solle mal auf die Musik und die Produktion hören, darum ginge es hier undsoweiter (mal abgesehen davon, dass das beides genauso Schrott ist…).<br />
Eine Userin hat uns nun gemailt, dass sie sich außerdem noch einen heftigen Schlagabtausch mit der admin und einigen Moderatoren  geleistet habe. Bei den derzeitigen Temperaturen muss mensch sich ohnehin schon warm anziehen, aber beim Blick auf die Diskussion zieht man lieber noch ein paar Strickjacken mehr an. Im Anschluss ging die Diskussion in einem <a href="http://www.musiker-board.de/politik-gesellschaft-ot/466267-sexistisches-startseitenvideo.html" target="_blank">Unterforum</a> weiter, über das die Userin schreibt:</p>
<blockquote><p>Dort stimmt nun eine Mehrheit aus Männern darüber ab, ob das Video sexistisch sein soll oder nicht. Die Verantwortung der Moderation für den ganzen Bockmist wird also auf die darin performende Frau abgeschoben.</p></blockquote>
<p>Vielleicht möchte sich die oder der eine oder andere an der dortigen Diskussion beteiligen und den Musiker-Board-Stall mit einer Heugabel Argumenten vom &#8220;Bockmist&#8221; befreien…</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26885&amp;md5=87f7c0418b38697d3b0b05246880d44d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ehe, Kinder und die üblichen Klischees &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ehe-kinder-und-die-ueblichen-klischees-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[reischan macht sich Gedanken um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen. Die Zahlenzauberin darf zu Recht angeben: Mit einem gestickten &#8220;Riots Not Diets&#8221;. denkwerkstatt veröffentlicht den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>reischan</em> macht sich <a href="http://reischan.blogspot.com/2012/01/nehmt-den-mannern-den-feminismus-aus.html" target="_blank">Gedanken</a> um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen.</p>
<p>Die <em>Zahlenzauberin</em> darf zu Recht <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/2012/01/09/jetzt-muss-ich-mal-kurz-angeben/" target="_blank">angeben</a>: Mit einem gestickten &#8220;Riots Not Diets&#8221;.</p>
<p><em>denkwerkstatt</em><a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/01/raewyn-connell-im-interview-teil-1/" target="_blank"> veröffentlicht</a> den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen Männlichkeitsforschung.</p>
<p><em>fuckermothers</em> <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2012/01/10/deutschland-ist-einziges-oecd-land-in-dem-die-erwerbstatigkeit-beider-eltern-nicht-gefordert-wird-und-schneidet-auch-sonst-schlecht-ab/" target="_blank">berichtet</a> über das Ergebnis einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach Deutschland das einzige OECD-Land &#8211; von 23 &#8211; ist, das die Erwerbstätigkeit beider Eltern steuerlich behindert; Stichwort Ehegattensplitting.</p>
<p><em>Noah Sow</em> <a href="http://www.noahsow.de/blog/2012/01/08/umkleidewhiteness" target="_blank">schildert</a> die kurze, gruselige Unterhaltung in einer Umkleide: Darf ich Ihnen den Rücken eincremen?</p>
<p><em>West-Östliche Diva</em> <a href="http://westoestlichediva.blogspot.com/2012/01/neuer-geist-alte-flaschen.html" target="_blank">erzählt</a> vom Neujahrsempfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin, in der sie mit ihrer Freundin nicht nur den Altersdurchschnitt senkt sondern sich auch über diversen &#8220;Orientalistenquatsch&#8221; und drei weiße Männer &#8211; u.a. Peter Scholl-Latour &#8211; auf dem Podium ärgert.</p>
<p>Die australische Get Up! Kampagne wirbt mit einem Video gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_TBd-UCwVAY&amp;feature=youtu.be&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_TBd-UCwVAY&amp;feature=youtu.be&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Um die Ehe geht es auch bei Teresa Bücker, die für die <em>FAZ-Community</em> unser Verständnis von der Ehe <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/09/okkupiert-die-ehe.aspx" target="_blank">hinterfragt</a>. Wo ist dort zwischen öffentlichen Reaktionen wie &#8216;hoffnungslos romantisch&#8217; und &#8216;hoffnungslos gestrig&#8217; noch Platz für die freie Entscheidung einzelner?</p>
<p><em>Die kleine Ethnologin</em> <a href="http://kleineethnologin.wordpress.com/2012/01/11/hinter-jedem-starken-mann/" target="_blank">nimmt Stellung</a> zu einem SZ-Artikel, der über ein jüngst in der USA erschienenes Buch über Michelle Obama berichtet und eifrig die Klischees der Politikergattin bedient.</p>
<p>Puzzlestücke <a href="http://puzzlestuecke.wordpress.com/2012/01/11/nein-heist-nein-oder-friend-zone-my-ass/" target="_blank">kotzt</a> über den offensichtlichen Sexismus sogenannter Friend-Zones, in denen Männer die Harmlosen und Frauen die Bösen sind. Passt exellent zu Nadines Text über <a href="http://maedchenmannschaft.net/nice-guy-oder-wie-das-patriarchat-unsere-beziehungs-und-begehrensformen-einschraenkt/" target="_blank">Nice-Guys</a>.<span id="more-26380"></span></p>
<p>Auf <em>Küchenradio</em> gibt es eine <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=1230" target="_blank">neue Folge Queere Geeks</a>. Dieses Mal mit Stephan Urbach als Gast zu den Themen &#8220;Schwulenfeindlichkeit unter Nerds&#8221;, &#8220;Depressionen unter Hackern&#8221; und sein Engagement bei Telecomix, einer Aktivistengruppe, die in den Diktaturen des Nahen Ostens sichere Kommunikationskanäle bereit stellt</p>
<p><em>Nina la Grande</em> <a href="http://ninialagrande.blogspot.com/2012/01/flexibler-fur-die-frau.html" target="_blank">regt sich darüber auf</a>, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf es immer nur um die Frauen geht, egal ob im Werbespot einer Supermarktkette oder in den Nachrichten der Tagesschau.</p>
<p>Als Blogger_in <a href="http://ironbloggerberlin.com/about/" target="_blank">vernetzen</a> kann man sich jetzt bei <em>Iron Blogger Berlin</em>, mit gemeinsamer Bierkasse und der Option auf Live-Treffen, um die Bierkasse zu verjubeln. Prost!</p>
<p><em>high on clichés</em> hat mit &#8220;Physiotypische&#8221; einen Begriff für körperlich Unversehrte <a href="https://highoncliches.wordpress.com/2012/01/11/privilegien-physiotypischer/" target="_blank">kreiert</a> und zählt 20 Privilegien auf, die &#8220;Physiotypische&#8221; im Alltag haben, wie uneingeschränkten Medienkonsum oder keine Benachteiligung bei der Ausbildungs- und Jobsuche zu erfahren.</p>
<p>Bevor ihr euch die Termine der kommenden Woche notiert, hier noch die Empfehlung für ein neues Blog: <a href="http://fionalerntprogrammieren.wordpress.com/" target="_blank">Fiona lernt progammieren</a>; dann mal los!</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p><strong></strong>Am 28. und 29. Januar findet im Wiener FrauenLesbenMädchenZentrum jeweils von 14 bis 19 Uhr ein <a href="http://argedickeweiber.wordpress.com/2012/01/08/dicke-weiber-tanzworkshop/" target="_blank">Dicke Weiber Tanzworkshop</a> statt. Anmelden könnt ihr euch bis Freitag, den 20. Januar.</p>
<p>Zum dritten Mal findet der <a href="http://as-laden.info/?p=2569" target="_blank">queer riot club</a> statt: Am 14. Januar am 20 Uhr im antisexistischen Infoladen Neukölln in</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26380&amp;md5=3838bd5ca30359920e6bac5494156404" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Bevor Lesben und Schwule das Ehegattensplitting kriegen, wird die CDU es lieber abschaffen“</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Ehegattensplitting]]></category>
		<category><![CDATA[Eingetragene Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner_innen hatten in den letzten 10 Jahren mit Forderungen nach Gleichbehandlung mit Ehepaaren sehr häufig Erfolg. So auch bei der Besteuerung – Finanzgerichte wie zuletzt das Finanzgericht Köln sprechen immer häufiger von verfassungswidriger Ungleichbehandlung, wenn das Finanzamt die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif und die Ausstellung der für Verheiratete vorgesehenen Lohnsteuerkarten für eingetragene Lebenspartner_innen ablehnt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner_innen hatten in den letzten 10 Jahren mit Forderungen nach Gleichbehandlung mit Ehepaaren sehr häufig Erfolg. So auch bei der Besteuerung – Finanzgerichte wie zuletzt das <a href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/koeln/j2011/4_V_2831_11_Beschluss_20111207.html" target="_blank">Finanzgericht Köln</a> sprechen immer häufiger von verfassungswidriger Ungleichbehandlung, wenn das Finanzamt die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif und die Ausstellung der für Verheiratete vorgesehenen Lohnsteuerkarten für eingetragene Lebenspartner_innen ablehnt. Eine endgültige Entscheidung des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Frage steht noch aus, wird aber im Jahr 2012 erwartet. </p>
<p>In diesem Beitrag geht es darum, wie die jüngsten Entscheidungen der Finanzgerichte einzuordnen sind, wem das Ehegattensplitting eigentlich nützt und wie beurteilt wird, ob es einen Unterschied macht, ob gleichgeschlechtliche oder verschiedengeschlechtliche Paare (rechtlich gesehen) „den Bund fürs Leben“ eingehen. An der Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft kommt die Politik nicht mehr vorbei – denn es ist kaum zu begründen, warum bestimmte Vorteile auf verschiedengeschlechtliche Ehepaare beschränkt werden dürfen. Damit darf die Diskussion aber nicht beendet werden – die Privilegien der Ehe müssen grundsätzlich überdacht werden. </p>
<p><strong>Ehegattensplitting und eingetragene Lebenspartnerschaft</strong></p>
<p>Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Jahr 2001 erhielten gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit, eine rechtlich institutionalisierte Form der Partnerschaft einzugehen, die in vielen Punkten der Ehe nachgebildet wurde. Steuerlich wurden eingetragene Lebenspartner_innen aber der Ehe nicht gleichgestellt, auch in anderen Rechtsgebieten (zum Beispiel bei der Beamtenversorgung, der Hinterbliebenenrente ect.) blieben viele Privilegien der Ehe vorbehalten. </p>
<p>Das Ehegattensplitting ist ein solches Privileg. Wie funktioniert es? In der Bundesrepublik können Eheleute, die nicht dauernd getrennt leben, seit dem Jahr 1958 bei der Einkommensbesteuerung die getrennte steuerliche Veranlagung oder die Zusammenveranlagung wählen (§ 26 EStG). Die Zusammenveranlagung bedeutet, sie werden als „ein Steuerpflichtiger“ behandelt, die Einkommen addiert und den Ehegatten gemeinsam zugerechnet (§ 26 b EStG). Das gemeinsame zu versteuernde Einkommen wird im Splittingverfahren durch zwei geteilt, und die Steuerlast dieses hälftigen Betrages errechnet und verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EStG). </p>
<p>Dieses sehr komplizierte Splittingverfahren hat verschiedene Wirkungen, am wichtigsten ist aber der sogenannte Splittingeffekt (oder auch Splittingvorteil). Dieser bedeutet eine Steuerersparnis gegenüber der individuellen Besteuerung und ist abhängig von zwei Faktoren: Der Höhe des gemeinsamen Einkommens und der Einkommensdifferenz zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, dass das Ehegattensplitting letztlich ein Steuerprivileg für Alleinernährerehen (mit hohem Einkommen) darstellt. </p>
<p><span id="more-26304"></span></p>
<p>Weil es rechtlich gesehen so ist, dass Regelungen in denen „Ehe“ steht nicht automatisch auch auf eingetragene Lebenspartner_innen angewendet werden, lehnen die Finanzämter Anträge auf Zusammenveranlagung ab. Die betroffenen Paare müssen dann Jahr für Jahr Widerspruch einlegen und später klagen. Der LSVD bietet hierfür ausführliche Beratung und Musterwidersprüche bzw. <a href="http://www.lsvd.de/638.98.html" target="_blank">Klagen im Netz</a>.</p>
<p><strong>Gleich und gleich – Warum sollen nur Ehepaare splitten?</strong></p>
<p>Der Gleichbehandlungsgrundsatz im Grundgesetz (Art. 3 Abs. 1 GG) besagt, dass vergleichbare Sachverhalte gleich zu behandeln sind. Die Gerichte mussten sich also damit auseinandersetzen, ob eine Ungleichbehandlung von Meike und Maria gegenüber Mike und Maria im Steuerrecht verfassungsrechtlich zulässig ist. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die übernommenen Pflichten (zum Beispiel Unterhaltspflichten) bei Eheschließung und Verpartnerung gleich sind.</p>
<p>Zu Beginn dieser Auseinandersetzung argumentierte zum Beispiel das Finanzgericht des Saarlandes, das Splittingverfahren käme nicht in Betracht, weil bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Unterschied zur Ehe „die steuerliche Gleichbewertung einer geschlechtsverschiedenen Arbeitsleistung naturgemäß nicht zur Beurteilung steht.“ (Entscheidung vom 21.01.2004, Aktenzeichen: 1 K 466/02). Inzwischen ist die Argumentation etwas differenzierter und es wird immer klarer, dass kaum noch Rechtfertigungsgründe für die Ungleichbehandlung denkbar sind. </p>
<p>Im Jahr 2010 entschied der 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts zur <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100721_1bvr061107.html" target="_blank">Erbschafts- und Schenkungssteuer</a> und sagte, mit der Förderung der Ehe (Art. 6 Abs. 1 GG) sei die Beschränkung von Vorteilen auf Ehegatten jedenfalls nicht zu begründen. Unter Anwendung der in dieser Entscheidung aufgestellten Maßstäbe kommen viele Finanzgerichte nun zu dem Ergebnis, dass auch eine Beschränkung des Ehegattensplittings auf Ehepaare verfassungswidrig ist. Die endgültige Entscheidung in dieser Frage durch den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts steht aber noch aus. Jedes Gericht kann sich in der Zwischenzeit auch anders entscheiden als zuletzt das FG Köln und zu dem Ergebnis kommen, die Ablehnung des Splittings für gleichgeschlechtliche Paare sei korrekt.</p>
<p>In einer aktuellen Veröffentlichung von zwei Mitarbeiter_innen im Bundesfinanzministerium zur Frage der Ausweitung des Ehegattensplittings auf eingetragene Lebenspartnerinnen, welche vermutlich auch die Grundlage der Stellungnahme der Bundesregierung im aktuellen Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht bildete, wird argumentiert, der Gesetzgeber habe aus demographischen Gründen das Ehegattensplitting auf Ehepaare beschränkt, die Ehe habe nach den Vorstellungen  des Verfassungsgebers eine „grundlegende gesellschaftliche Funktion zur Sicherung der demographischen Entwicklung“ (Löhr/Serwe 2011: Das Ehegattensplitting auf dem Prüfstand, Baden-Baden, S. 78). </p>
<p>Die Gesetzgebung hatte in den 1950er Jahren noch wenig Sorgen um die Demographie, wie der berühmte Konrad Adenauer zugeschriebene Satz „Kinder kriegen die Leute immer“ schön illustriert – es handelt sich also eher um eine Neuinterpretation der Ziele der Regelung. Denn das Ehegattensplitting, ein weiterer Kritikpunkt, knüpft ja keineswegs an das Vorhandensein von Kindern an und heute kann man von Einkommensdifferenzen nicht mehr ohne weiteres auf diese schließen. Es spricht also viel dafür, dass auch der konservativere 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts zu dem Ergebnis kommen wird, dass auch eingetragene Lebenspartner_innen splitten dürfen können müssen. Das Urteil könnte natürlich aber auch anders ausfallen.</p>
<p><strong>Wem das alles nichts nützt</strong></p>
<p>Alleinerziehende und Paare, die sich gegen ein Leben mit Trauschein entscheiden, profitieren ebenfalls nicht vom Ehegattensplitting und haben im Unterschied zu eingetragenen Lebenspartner_innen keine Chance auf Gleichbehandlung mit Ehepaaren. Aber auch verheiratete oder verpartnerte Paare, die gleich oder annähernd gleich verdienen, haben vom Ehegattensplitting nicht so viel. Die nachvollziehbaren und richtigen Kämpfe gegen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare könnten so den paradoxen Effekt haben, dass die normative Bedeutung der Ehe sogar noch gestärkt wird. Dann wäre das emanzipatorische Potenzial der individuellen Erfolge vor den Gerichten für die Gesamtgesellschaft eher gering. In Gesprächen mit Frauenpolitikerinnen höre ich aber auch häufig eine andere Lesart: „Bevor Lesben und Schwule das Ehegattensplitting kriegen, wird die CDU es lieber abschaffen“, ist die Hoffnung so mancher überzeugten Gegnerin des Ehegattensplittings.</p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/3827f78f056c44eaae27a3756bc9b061" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26304&amp;md5=7a5e98aefc393d0871947a1ba24be8ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Feminismus im Recht]]></series:name>
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		<title>Unglaublich, aber auch 2012 sind rassistische Traditionen noch rassistisch</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/unglaublich-aber-auch-2012-sind-rassistische-traditionen-noch-rassistisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 08:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hallervorden]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schloßpark Theater Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits bevor das Stück „Ich bin Rappaport“ gespielt wurde, sah ich in Berlin das gruselige Plakat dazu – Blackface. Die Theatertradition, weiße Menschen schwarz anzumalen und dann „den lustigen N-Wort“ spielen zu lassen. Die in den USA seit Jahrzehnten verpönt ist und in Deutschland leider immer noch immer wieder eingesetzt wird. Daraufhin entbrannte nun auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/23f303a2a02b4675897ec37d31acb1ab" width="1" height="1" alt=""/><div id="attachment_26214" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/rappaport.jpg" alt="Im New Yorker Central Park sitzen ein weißer alter Mann mit Joint in der Hand (Dieter Hallervorden) und ein weißer Mann mit schwarz angemalten Gesicht, im Hintergrund schaut eine junge weiße Frau zu" title="Plakat zu “Ich bin nicht Rappaport” des Berliner Schlosspark-Theaters" width="176" height="200" class="size-full wp-image-26214" /><p class="wp-caption-text">Plakat zu “Ich bin nicht Rappaport” des Berliner Schlosspark-Theaters (Pressefoto: DERDEHMEL)</p></div>Bereits bevor das Stück „Ich bin Rappaport“ gespielt wurde, sah ich in Berlin das gruselige Plakat dazu – Blackface. Die Theatertradition, weiße Menschen schwarz anzumalen und dann „den lustigen N-Wort“ spielen zu lassen. Die in den USA seit Jahrzehnten verpönt ist und in Deutschland leider immer noch immer wieder eingesetzt wird.</p>
<p>Daraufhin entbrannte nun auf der <a href="https://www.facebook.com/pages/Schlosspark-Theater-Berlin-Offizielle-Seite/332467151990" target="_blank">Facebook-Seite des Schlosspark-Theaters</a> ein Shitstorm. Zunächst beschwerten sich nur Menschen und forderten eine Erklärung. Auf einen <a href="http://beatsandpicturesandlifeandstuff.tumblr.com/post/15354834439/blackface-in-2012-das-schlosspark-theater-in-berlin" target="_blank">ersten Beschwerdebrief</a> gab es nur eine peinliche Antwort der Theaterleitung und Regie:</p>
<blockquote><p>Kaum einem Ensemble eines Theaters in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören schwarze Schauspieler an. Allein deswegen, weil das Stückrepertoire der Theater ihnen zu wenige Rollen in einer Spielzeit bieten könnte, die ein Festengagement rechtfertigten.</p></blockquote>
<p>Im Klartext: Schwarze Menschen können nämlich nur Rollen spielen, die explizit für sie geschrieben wurden. Weiße Menschen können aber alles spielen, manchmal muss man sie halt anmalen. Seitdem ist die Kritik auf der Facebookseite explodiert. Absetzung des Stückes wurde gefordert. Inzwischen hat auch der oberste Theaterleiter Dieter Hallervorden eine <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150450748021991&#038;set=a.336420536990.158256.332467151990&#038;type=1" target="_blank">Stellungnahme abgegeben</a>: <span id="more-26213"></span></p>
<blockquote><p>In meiner Gedankenwelt ist absolut kein Platz für Rassismus. </p></blockquote>
<p><div id="attachment_26217" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/unschuld.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/unschuld-199x300.png" alt="Ein weißer Mann mit dunkelblauem Hend und blauen Jacket steht alleine auf einer Bühne, sein Gesicht ist schwarz angemalt, mit einem riesigen roten Mund" title="Szene aus Unschuld " width="199" height="300" class="size-medium wp-image-26217" /></a><p class="wp-caption-text">Szene aus Unschuld (Pressefoto: Arno Declair)</p></div>So weit, so gut. Tatsächlich wird in dem Stück sogar Rassismus behandelt. Was für Hallervorden bedeutet, dass damit jegliche rassistische Handlung, ob auf, hinter oder fernab der Bühne, unmöglich sei: </p>
<blockquote><p>Mein Rat: Leute, lest das Stück – dann werdet ihr erkennen, dass es glücklicherweise gar keinen Raum für Rassismus bietet!<br />
Macht euch erst mal kundig, bevor die Sicherungen durchbrennen, nur weil ihr auf einem Plakat einen Weißen seht, der schwarz geschminkt ist!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.publikative.org/2012/01/08/rassismus-ist-wenn-man-trotzdem-lacht/" target="_blank">Die</a> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2012/01/06/nachtrag-tritt-rassismus-und-rassismuskritik-in-der-deutschen-theaterszene-am-beispiel-des-schlosspark-theaters-ein-drama/" target="_blank">vielen</a> <a href="http://medienelite.de/2012/01/06/was-das-recht-zu-blackface-sagt/" target="_blank">Links</a> <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/01/06/reasonable-racism/" target="_blank">und</a> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2010/11/14/warum-blackface-nicht-lustig-ist/" target="_blank">Erklärungen</a>, warum genau das rassistisch ist? Geschenkt! Inzwischen ist das Thema selbst bei der <em>Süddeutschen</em> angekommen, die sich zunächst mit der rassistischen Geschichte auseinandersetzt, schließlich aber ebenfalls <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/rassismus-vorwuerfe-gegen-hallervorden-schwarze-anmalen-verboten-1.1253791" target="_blank">tief ins Klo greift</a>:</p>
<blockquote><p>Doch ist das, was in den US-Südstaaten um 1900 rassistisch war, auch 2012 in Berlin noch so?</p></blockquote>
<p>In den Südstaaten wurde 1900 eine Menge rassistischer Scheiße veranstaltet – vom <em>de facto</em> Wahlverbot für Schwarze Menschen bishin zur allgegenwärtigen Segegration, die erst 1965 abgeschafft wurde. Das wird nicht besser, weil wir heute ein anderes Datum im Kalender erblicken. Also liebe Süddeutsche: Ja, was in den US-Südstaaten um 1900 rassistisch war, ist auch 2012 in Berlin noch rassistisch.<br />
____________________________<br />
Weitere Informationen in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/pages/Schluß-mit-rassistischen-blackface-Aufführungen/202256276535106" target="_blank"> Schluß mit rassistischen „Black­face“-Auf­führungen</a> und auf <a href="http://riotmango.de/rassismus-ist-kein-kuenstlerisches-stilmittel/" target="_blank">riotmango.de</a>. Derzeit wird z.B. auch am <a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/unschuld/bilder/" target="_blank">Deutschen Theater in dem Stück „Unschuld“ Blackface</a> verwendet – genau so überzeichnet, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blackface" target="_blank">wie es die Tradition verlangt</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26213&amp;md5=470d8139432316b8c755218091064f75" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gute Nachrichten und zu viel Sexismus – kurz notiert</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 18:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[International Arschlöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewaltschutzgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
		<category><![CDATA[Sookee]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>

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		<description><![CDATA[Skepchick Rebecca Watson hat wieder einmal Sexismus in der atheistischen Community angekreidet. Diesmal wurde ein 15-Jähriges Mädchen mit Kommentaren zu ihrer „Fickbarkeit“ überschüttet, nachdem sie versucht hatte, sich einzubringen (auch unter Atheist_innen kommt regelmäßig die Frage auf, wo „die Frauen“ sind. Kate Harding führt die Antwort auf „was soll&#8217;s? Im Internet sind halt blöde Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skepchick Rebecca Watson hat <a href="http://maedchenmannschaft.net/nicht-nur-fuer-muetter-und-richard-dawkins-unsere-blogschau/">wieder einmal</a> Sexismus in der atheistischen Community angekreidet. Diesmal wurde ein 15-Jähriges Mädchen mit <a href="http://skepchick.org/2011/12/reddit-makes-me-hate-atheists/" target="_blank">Kommentaren zu ihrer „Fickbarkeit“</a> überschüttet, nachdem sie versucht hatte, sich einzubringen (auch unter Atheist_innen kommt regelmäßig die Frage auf, wo „die Frauen“ sind. Kate Harding führt die Antwort auf „was soll&#8217;s? Im Internet sind halt blöde Leute unterwegs“ <a href="http://kateharding.info/2011/12/29/you-are-awful-too/" target="_blank">noch einmal genauer aus</a>. (Das Beispiel kam auch in <a href="http://lanyrd.com/2011/spack0/smrrx/" target="_blank">Helgas Vortrag</a> bei dem Kongress zum „Ende der Privatsphäre“, der Spackeriade, vor.)</p>
<p>Zwischen Weihnachten und Neujahr trafen sich in Berlin wieder einmal Haecksen und Hacker zum Chaos Communication Congress – <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/52750" target="_blank">Sexist_innen und Nazis</a> waren leider auch dabei. So entwickelte sich eine <a href="http://kulturellepraxis.wordpress.com/2012/01/04/fefeminismus-mal-wieder/" target="_blank">Diskussion</a> um den „Balls of Steel“-Award <a href="https://blog.fefe.de/?ts=b1fd80b5" target="_blank">von Fefe</a>. Auch side-glance war dabei und hat <a href="http://sideglance.melan-chol-ie.de/2012/01/02/chaos-communication-congress-28c3-in-berlin/" target="_blank">darüber gebloggt</a>.</p>
<p>Ein tolles neues Projekt ist “<a href="http://imfeministenoughto.tumblr.com/" target="_blank">I&#8217;m feminist enough to…</a>” das schwarzen Frauen eine Stimme gibt:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/34369901?byline=0&amp;portrait=0" width="450" height="253" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Der Kinofilm „Romeos“ darf nun doch bereits ab 12 gezeigt werden. Die FSK hatte zuerst Angst, die homosexuellen und transgender Charaktere könnten hetero&shy;sexuelle, cisgender Teenager verwirren (<a href="http://maedchenmannschaft.net/homo-und-transsexualitaet-laut-fsk-fuer-12-jaehrige-unzumutbar/" target="_blank">wir berichteten</a>). Nach ernomer Kritik wurde die Entscheidung nun revidiert, <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=15657" target="_blank">so queer.de</a> – allerdings mit der Einschränkung, den Film nicht an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertage_in_Deutschland#Stille_Tage" target="_blank">stillen Feiertagen</a> zu zeigen.</p>
<p>Das Magazin der österreichischen HochschülerInnenschaft, <em>Progress</em>, blickt hinter die Kulissen des <em>Missy Magazines</em> und <a href="http://www.progress-online.at/artikel/article/3985/einfach-ein/?cHash=fc37033193" target="_blank">porträtiert Mitbegründerin Sonja Eismann</a>.</p>
<p>Der NDR berichtet über ein <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/media/hamj15855.html" target="_blank">Hamburger Mädcheninternat</a>, das technikbegeisterte Abiturientinnen ein Jahr in verschiedene Studiengänge und Hochschulen reinschnuppern lässt.</p>
<p>Schon mal vormerken: Am 25. Januar geht es bei den Berliner Grünen um die „<a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/399/399669.html" target="_blank">Situation in Deutschland 10 Jahre nach Verabschiedung des Gewalt&shy;schutz&shy;gesetzes</a>“. Anmeldeschluss ist allerdings schon der 11. Januar!</p>
<p>Vom 20. bis 22. Januar steigt in Wien das „<a href="http://na.pravi.me/" target="_blank">Make me Eclectic</a>“-Festival zu Hard- und Software Hacking.</p>
<p>Am 2. Februar feiert <a href="http://maedchenmannschaft.net/sookee-hiphop-kann-nur-so-homophob-und-sexistisch-sein-wie-die-gesellschaft-in-der-er-stattfindet/">Sookee</a> in Berlin die Release-Party zu ihrem neuen Album <a href="http://www.koka36.de/bitches,%20butches,%20dykes%20and%20divas%20sookee%20record%20release%20party_ticket_45886.html" target="_blank">Bitches Butches Dykes &#038; Divas</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25928&amp;md5=1e522e5a5f2bea5d0a80312c0c58b53a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Bilder im Kopf – wie Spendenplakate Rassismus am Leben erhalten</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/bilder-im-kopf-wie-spendenplakate-rassismus-am-leben-erhalten/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade vor Weihnachten sind sie überall – Spendenplakate von Hilfsorganisationen. Carolin Philipp und Timo Kiesel nehmen sie in dem Film „White Charity“ genauer unter die Lupe. Wer spricht auf den Plakaten? Welche Bilder vermitteln sie über schwarze und weiße Menschen? Geht es bei dieser Darstellung wirklich um das Beenden von Ungleichheit und Ungerechtigkeit? Der Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade vor Weihnachten sind sie überall – Spendenplakate von Hilfsorganisationen. Carolin Philipp und Timo Kiesel nehmen sie in dem Film „White Charity“ genauer unter die Lupe. Wer spricht auf den Plakaten? Welche Bilder vermitteln sie über schwarze und weiße Menschen? Geht es bei dieser Darstellung wirklich um das Beenden von Ungleichheit und Ungerechtigkeit?</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/kUSMh8kV-xw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Film dauert rund 48 Minuten und enthält englische Interviews, für die deutsche Untertitel vorhanden sind (leider ist nicht der gesamte Film untertitelt). Aufgeführt wird er heute abend um 21:00 Uhr in der Berliner Hauskooperative Groni50, Groninger Str. 50. Außerdem am 16. Januar in der Uni Augsburg (17:30 Uhr) und am 17. Januar im Münchner Nord-Süd-Forum, Schwanthalerstr. 80 (19 Uhr).</p>
<p>Weitere Informationen und eine Literaturliste gibt es auf <a href="http://www.whitecharity.de/" target="_blank">www.whitecharity.de</a>. Dort kann auch die DVD zum Film bestellt werden.</p>
<p>(via <a href="http://www.iheartdigitallife.de/white-charity/" target="_blank">i heart digital life</a>)</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25816&amp;md5=4bb06e4671f1c8e25855f0ba5bc72a36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mannschaftspost: Unsere neue Netiquette</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannschaftspost-unsere-neue-netiquette/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Netiquette]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Kommentator_innen,  seit Monaten schon sind wir uns sicher: unsere Netiquette braucht eine Grunderneuerung. In der Neufassung haben wir Grundlegendes zum Selbstverständnis des Blogs aufgeschrieben und ein paar Spielregeln, die in unserem virtuellen Wohnzimmer gelten. Wir legen allen, die hier gerne kommentieren oder dies vorhaben, unsere neue Netiquette ans Herz: Erst einmal grundlegend: Wir legen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebe Kommentator_innen, </em></p>
<p><em>seit Monaten schon sind wir uns sicher: unsere <a href="http://maedchenmannschaft.net/netiquette/" target="_blank">Netiquette</a> braucht eine Grunderneuerung. In der Neufassung haben wir Grundlegendes zum Selbstverständnis des Blogs aufgeschrieben und ein paar Spielregeln, die in unserem virtuellen Wohnzimmer gelten. Wir legen allen, die hier gerne kommentieren oder dies vorhaben, unsere neue Netiquette ans Herz:</em></p>
<p>Erst einmal grundlegend: Wir legen auf eine angenehme Diskussions­kultur wert, damit möglichst viele Leute Lust haben sich an der Diskussion zu beteiligen oder einfach nur gerne mitlesen. Auf diskriminierenden und aus­grenzenden Bock­mist haben wir keine Lust &#8211; den gibt es (leider) sowieso fast über­all im Netz. Dies ist ein feministisches Blog, auf dem wir alle gemeinsam, Autor_innen wie Leser_innen, über ver­schiedenste Formen von Diskriminierung berichten und auf­klären, z.B. über (aber nicht ausschließlich) Sexismus, Rassismus, Homophobie und deren Verschränkungen. Wir wollen über unter­schiedliche Feminismen diskutieren, aber nicht darüber, ob Feminismus als solcher (noch) nötig ist. Wir arbeiten ehren­amtlich und sind nicht 24 Stunden am Tag online. Falls die Frei­schaltung deines Kommentars mal etwas länger dauert oder wir nicht schnell oder konsequent genug in die Diskussion eingreifen, bitten wir um etwas Geduld beziehungsweise deine Mithilfe. Die Mädchenmannschaft lebt von allen Beteiligten.</p>
<p>Wer in unserem virtuellen Wohnzimmer gerne Platz nehmen möchte, bedenke bitte folgendes:<span id="more-25690"></span></p>
<ol>
<li>Alle, die zum ersten Mal bei uns kommentieren, landen automatisch in einer Warte­schleife und müssen erst frei­geschaltet werden. Bitte habe ein wenig Geduld, falls die Frei­schaltung etwas dauert. Du brauchst deinen Kommentar nicht doppelt abschicken, denn sonst landet er automatisch im Spam.</li>
<li>Was in diesem Blog nicht geduldet wird: Sexistische, rassistische, homophobe, transphobe, <a href="http://www.lookism.info/definition-2" target="_blank">lookistische</a> und sonst wie diskriminierende Kommentare. Dazu gehören Verall­gemeinerungen wie z.B. “So sind Frauen / Männer nun einmal” oder “Schwule verhalten sich so und so”. Dies führt (in den meisten Fällen) dazu, dass dein Kommentar von der Seite genommen bzw. gar nicht erst frei­geschaltet wird. In einigen Fällen bleibt ein Kommentar als „Demonstrations­beispiel“ stehen, um Gegen­argumentationen aufzuzeigen. Generell gilt: Die Autorin des Textes ent­scheidet über die Frei­schaltung der Kommentare und ist für die Moderation zuständig. Da wir ein Gemeinschaftsblog sind und durchaus unter­schiedliche Auf­fassungen von Schmerz­grenzen haben, kann die Moderation sich von Posting zu Posting leicht unterscheiden.</li>
<li>Ebenfalls unerwünscht: Beleidigungen, herablassende Kommentare, persön­liche Angriffe, ach-so-ironische Besser­wisser_innen-Sprüche oder auch einfach nur plumpe Kommentare wie “Feminismus ist scheiße, Männer werden auch unterdrückt”.</li>
<li>Geh grundsätzlich vorsichtig mit ironischen oder sarkastischen Bemerkungen um. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Andere diese nicht als ironisch oder sarkastisch erkennen, denn schriftliches Augen­zwinkern funktioniert nicht immer.</li>
<li>Das grundlegende Leugnen von (Diskriminierungs-)Erfahrungen von Menschen, die im Mainstream weniger bis gar nicht gehört werden, soll auf unserer Seite keinen Raum bekommen.</li>
<li>Wir geben uns große Mühe weiter­führende Links in die Texte ein­zufügen, die hilfreich sind, um weitere Aspekte zum Thema aufzuzeigen. Es ist immer ratsam erst die Links zu lesen, bevor du mit Kritik los­polterst, denn diese beantworten vielleicht einige deiner Fragen.</li>
<li>Versuche bitte, beim Thema zu bleiben. Vermeide bitte auch Kommentare nach dem Motto &#8220;Ihr macht da was zum Thema/Problem, das keines ist, da gibt es doch vieeel wichtigere/schlimmere Sachen, zum Beispiel…&#8221;. Zur Diskussion stehen jeweils die konkreten Postings und Artikel. Eine Grundsatzdiskussion unter jedem einzelnen Posting führt lediglich dazu, dass wir uns alle im Kreis drehen. Benutze gerne die Suchfunktion oder die verlinkten Schlagworte, um andere Texte zum Thema zu finden, unter denen eventuell schon einmal zu ähnlichen Fragen diskutiert wurde.</li>
<li>Vielleicht liest du dir auch noch ein paar Informationen über “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29" target="_blank">Trollerei</a>” im Internet durch. Weil (du ahnst es): Trollerei wird gar nicht erst frei­geschaltet bzw. von der Seite genommen. Und die nicht-trollenden User_innen bitten wir, Trolle besser nicht zu füttern.</li>
<li>Verlinkungen zu diskriminierenden Texten, ohne diese kritisch zu kommentieren bzw. eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triggerwarnung" target="_blank">Triggerwarnung</a> auszusprechen, werden von der Seite genommen. Ebenfalls prüfen wir Ver­linkungen zu kommerziellen Angeboten. Falls du bei uns werben möchtest, kontaktiere bitte die <a href="http://www.lila-box.de/" target="_blank">Lila Box</a>.</li>
<li>Wir bitten dich, wenn du hier kommentierst, deine echte E-Mail-Adresse anzugeben. Diese ist nicht-öffentlich und wird auch nicht weiter­gegeben, stärkt aber unser Vertrauen in deine guten Absichten.</li>
</ol>
<p>Viel Spaß beim Diskutieren!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25690&amp;md5=62dff534abcc0e7a027fdd49e0098732" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gelöschte Facebook-Freunde und Wut über die Welt &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/geloeschte-facebook-freunde-und-wut-ueber-die-welt-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
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		<category><![CDATA[Romeos]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Edathy]]></category>
		<category><![CDATA[sexistische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Theatertreffen-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ninia LaGrande lässt ordentlich ab: &#8220;Ich möchte, dass du aufstehst und einfach mal darüber nachdenkst, was hier eigentlich abgeht. Halt an.&#8221; Selten war Wut schöner. Um Sexyness und die Auseinandersetzung um die Zeitgemäßheit von Feminismus geht es im Blog von soziologie.de: &#8220;Im Geist von Alice &#8211; aber mit Make-Up und Mini-Rock. Postfeministische Pirouetten.&#8221; Denkt Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://ninialagrande.blogspot.com/2011/11/nichts-ist-egal.html" target="_blank">Ninia LaGrande</a></strong> lässt ordentlich ab: &#8220;Ich möchte, dass du aufstehst und einfach mal darüber nachdenkst, was hier eigentlich abgeht. Halt an.&#8221; Selten war Wut schöner.</p>
<p>Um Sexyness und die Auseinandersetzung um die Zeitgemäßheit von Feminismus geht es im Blog von <strong>soziologie.de</strong>: <a href="http://soziologie.de/blog/?p=289" target="_blank">&#8220;Im Geist von Alice &#8211; aber mit Make-Up und Mini-Rock. Postfeministische Pirouetten.&#8221;</a></p>
<p>Denkt Ihr manchmal über Euren Energiehaushalt nach? Fehlt Euch beizeiten auch &#8220;leider jeglicher ehrgeiz, um alles gleichzeitig gleich gut zu machen: job, familie, freizeit&#8221;? Dann seid Ihr bei <strong><a href="http://gluecklichscheitern.wordpress.com/2011/12/07/energie-haushalt-anspruche/" target="_blank">gluecklichscheitern</a></strong> gut aufgehoben.</p>
<p>Es gibt einen interessanten neuen Alltagswatchblog: <strong><a href="http://thisisdiscrimination.blogspot.com/">THIS IS DISCRIMINATION</a></strong>. Ebenfalls brandneu: Ein<a href="http://missy-magazine.de/2011/12/08/erfahrungen-aus-dem-dicken-alltag-%E2%80%93-teil-i/" target="_blank"> Gastblog</a> beim <strong>Missy Magazin</strong>.</p>
<p>Nicht schön, und auch nicht selten: Sexistische Werbung &#8211; in dieser Woche wurden wieder einige besonders ins Auge stechende Fälle von der <strong><a href="https://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/12/05/immer-wieder-werbung/" target="_blank">denkwerkstatt </a></strong>zusammen getragen. Und weil es so absolut nicht-schön ist, <a href="http://laufmoos.wordpress.com/2011/12/06/fsk-16/" target="_blank">hier</a> nochmal Lesestoff zum FSK 16-Fail &#8220;Romeos&#8221;.</p>
<p>Mittlerweile zum vierten Mal sind Bewerbungen für das <strong>Theatertreffen-Blog</strong> 2012 möglich, und zwar ab jetzt. Alle Infos gibt es <a href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/03_theatertreffen/tt12_blog/tt11_blog_3.php" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><strong><a href="http://queernews.at/archives/2788" target="_blank">queernews</a></strong> befasst sich mit den Entwicklungen in Nigeria: Dort soll nun auch gleichgeschlechtliche Zuneigung insgesamt unter Strafe gestellt werden.</p>
<p>Eine kleine und feine eindrucksvolle Bildersammlung aus Tunesien &#8211; zusammen gestellt von <strong>Kübra</strong> im<strong> <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/12/pictures-are-emotions-in-colors-and.html" target="_blank">fremdwoertebuch</a></strong>.</p>
<p>Astrophysik gefällig? Wer daran interesseirt ist, sollte sich die fremden Welte von Inga Nielsen mal angucken, zusammengefasst bei <strong><a href="http://www.scilogs.de/kosmo/blog/astronomers-do-it-at-night/astronomisches-allerlei/2011-12-04/kunst-trifft-astrophysik-fremde-welten-von-inga-nielsen" target="_blank">scilogs</a></strong>.</p>
<p>Bundestagsabgeordneter Sebastian Edathy hat auf Facebook seine ganz eigenen Methoden, auf Anfragen zu sexistischen Statusmeldungen zu reagieren: Kritisch Fragende einfach aus der Freundesliste löschen. <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1953301/" target="_blank"><strong>anders deutsch</strong></a> berichtet darüber.</p>
<p><a href="http://piratenkeks.de/2011/12/eine-anekdote-zum-thema-wow-ein-abc-dass-xyz-kann/" target="_blank">&#8220;Eine Anekdote zum Thema: Wow, ein ABC dass XYZ kann&#8221;</a> &#8211; für alle, die über &#8220;Männer hören nicht zu, Frauen können nicht parken&#8221; noch nie lachen konnten. Vom <strong>piratenkeks</strong>.</p>
<p>Bis zum 31.12.2011 werden für ein Internetportal zum Thema Intersektionalität/Interdependenzen Beiträge mit intersektionalen Themenausrichtungen und Formaten gesucht. Alle Infos gibt es <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2011/12/call-for-contributions-internetportal-intersektionalitat/" target="_blank">hier</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25619&amp;md5=82e572cc131990c64c8e63731940e99b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
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		<title>Sexistisch in den Advent und anderes Erhellendes in der Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/sexistisch-in-den-advent-und-anderes-erhellendes-in-der-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[denkwerkstatt regt sich über die Titelgeschichte des Magazings profil auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft. paper cuts überlegt, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>denkwerkstatt</em> <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/11/21/vertrauen-in-die-partnerschaft-heist-unsere-finanzielle-absicherung-2/" target="_blank">regt sich</a> über die Titelgeschichte des Magazings <a href="http://www.profil.at/" target="_blank"><em>profil</em></a> auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft.</p>
<p><em>paper cuts</em> <a href="http://papercuttinghard.blogspot.com/2011/11/this-is-who-i-am-this-is-what-i-want.html" target="_blank">überlegt</a>, warum sie sich als &#8220;beinharte Feministin&#8221; bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. Aber statt Theorie hat sie jahrelange praktische Erfahrung damit, was es heißt &#8220;ein Mädchen&#8221; zu sein. Und ein paar Wünsche für eine besser Zukunft außerdem.</p>
<p><em>Ein Fremwörterbuch</em> <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/11/zwei-jahre-seit-marwa-el-sherbini-und.html" target="_blank">hinterfragt</a> &#8211; nicht zum ersten Mal &#8211; Rassismus als Randproblem und als in der rechten Szene verortetes Problem. Zwar setze langsam eine stärkere Sensibilisierung unter &#8220;Migranten, Deutschen mit Migrationshintergrund und engagierten autochtonen Deutschen&#8221;, aber was wir brauchen ist die ehrliche Auseinandersetzung in der Mehrheitsgesellschaft.</p>
<p><em>Piratenweib</em> <a href="http://www.piratenweib.de/weihnachtsgeschenk-gesucht" target="_blank">hält Ausschau</a> nach Weihnachtsgeschenken und entdeckt jede Menge sexistische Kackscheisse. Das zieht jede Menge Fragen nach sich, zum Beispiel warum sexistische Werbung Männer ins Lächerliche zieht und Frauen ins Sexuelle?</p>
<p>In würgende Weihnachtsstimmung bringt sich auch <em>kopfweh statt rausch</em> mit einem <a href="https://kopfwehstattrausch.wordpress.com/2011/11/21/axe-adventskalender-2011/" target="_blank">Blick</a> auf die Werbung für den nahenden Axe Weihnachtskalender. Jaja, die Geschenke von unseren Freunden der Deo-Vermarkung sind uns ohnehin die liebsten&#8230;</p>
<p>Die <em>kleine Ethnologin</em> hat sich durch die Zeitungen und ihre Darstellung von Frauen in der rechten Szene gelesen und <a href="http://kleineethnologin.wordpress.com/2011/11/22/braune-frauen/" target="_blank">kommentiert</a> die Berichte auf <em>SpOn</em>, in der <em>Sz</em> und <em>taz</em>.</p>
<p><em>Astrodicticum Simplex</em> geht in Deckung angesichts <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/11/wissenschaft-fur-madchen-der-rosaeinhornglitzerwahnsinn.php" target="_blank">pink-mit-grusel Spielsachen</a>, die Mädchen Wissenschaft näher bringen sollen. Das ist auch ein gutes Beispiel für <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/ClarkesLawForGirlsToys" target="_blank">Clarke&#8217;s Law for Girls&#8217; Toys</a>.</p>
<p>Wikimedia-Geschäftsführerin Sue Gardner war gerade in Deutschland zu Besuch und hat in unterschiedlichen Interviews eine Erhöhung der Autorinnenquote bei Wikipedia gefordert. Warum es nicht so leicht ist, in dem Männerclub einen Pumps auf den Boden zu kriegen, <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/warum-wikipedia-ein-maennerclub-ist" target="_blank">erklärt</a> Andreas Kemper  im Blog von <em>der Freitag</em>.</p>
<p><em>Adrians Blog</em> <a href="http://blog.adrianlang.de/?p=884" target="_blank">wägt</a> die Vorteile einer (pro)feministischen Männerorganisation ab. Neben theoretischen Aspekten wie Reflexion und Männlichkeitsforschung könnten Demos und Engagement in Gruppen und im Netz auch aktionistisches Potential entfalten.</p>
<p><em>Anarchie und Lihbe</em> <a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2011/11/23/die-fratze-fremdheit/" target="_blank">berichtet</a>, wie sie der sexuellen Belästigung während ihrer Ägyptenreise mit einer hässlichen Gummifratze begegnete. Lustig ist das nicht, eher verwirrend und von nachdenklichen Fragen begleitet.</p>
<p><em>Genderverrückt</em> nennt sich ein <a href="http://genderverrueckt.blogsport.de/2011/11/23/initialisiere-queering-sequenz/" target="_blank">neues Gender-Blog</a>, geschrieben von jemandem &#8220;meist als männlich gelesen&#8221; mit dem Ziel &#8220;ohne Pathos und eher der Konvention gerecht: Hegemoniale Männlichkeit dekonstruieren, männliche Identität queeren.&#8221;</p>
<p><em>So Let&#8217;s Have A Baby</em> zeigt ein <a href="http://soletshaveababy.wordpress.com/2011/11/24/christen-konnen-homos-kein-kind-anvertrauen-warum-eigentlich/" target="_blank">Schauspiel in drei Akten</a>: SAT 1 und die Frage, warum Homos eigentlich keine Kinder adopieren können. In den Hauptrollen: eine lesbische Frau, ein schwuler Mann und zwei &#8211; das Gesetz Gottes &#8211; vertretende Christen.</p>
<p>Und noch ein aktueller <strong>Termin</strong>:</p>
<p>Am 1. Dezember stellen im Audimax der Uni Halle ab 19 Uhr  Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren <a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/2011/11/18/gesa-mayerrobin-bauer-monopoly-monogamie-norm-und-polyamory-auf-dem-spielfeld-der-besitzanspruche-der-aushandlungsprozesse-und-des-bekanntgehens/" target="_blank">Vorträgen</a> die Monogamie sowohl in hertero- als auch homosexuellen Beziehungen als romantisiertes Ideal in Frage.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25329&amp;md5=8f95e511d93f900b78998765647b5078" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Fortschritt wenn es um Barrierefreiheit geht?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 08:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haltung statt Posen]]></category>
		<category><![CDATA[im Politikbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fast drei Jahren des Bloggens verkündete letzte Woche Julia Probst (auch bekannt als @EinAugenschmaus) fürs Erste damit aufzuhören. Ihre Arbeit sei nicht beendet, ganz im Gegenteil: Es gibt sovieles, worüber ich mich aufregen könnte und blogtechnisch verwursten könnte, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich in Deutschland nichts in Sachen Inklusion und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast drei Jahren des Bloggens verkündete letzte Woche Julia Probst (auch bekannt als <a href="https://twitter.com/EinAugenschmaus" target="_blank">@EinAugenschmaus</a>) fürs Erste <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/11/sendepause-auf-unbestimmte-zeit.html" target="_blank">damit aufzuhören</a>. Ihre Arbeit sei nicht beendet, ganz im Gegenteil:</p>
<blockquote><p>Es gibt sovieles, worüber ich mich aufregen könnte und blogtechnisch verwursten könnte, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich in Deutschland nichts in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit ändern wird in absehbarer Zeit. </p></blockquote>
<p>So stieg z.B. der Anteil an Untertitelungen im deutschen Fernsehen <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-welt-nur-mit-den-augen-sehen/" target="_blank">von gerade einmal 10,6</a> auf <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/09/im-wired.html" target="_blank">12,6 Prozent</a>. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ist der Anteil etwas höher, aber mit z.B. <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/09/warum-gibt-es-bisher-keine-hochwertigen.html" target="_blank">37 Prozent bei der ARD</a> immer noch ein Armutszeugnis. Oft sind es nur verkürzte Untertitel und die Mediathek bleibt eh untertitelfreie Zone. Dennoch sollen Gerhörlose ab 2013 nicht mehr <a href="http://www.blog-barrierefrei.de/gez-gebuehrenpflicht-ab-2013-auch-fuer-schwerhoerige-und-gehoerlose/" target="_blank">von der GEZ-Gebühr befreit werden</a>. Doch nicht nur dies frustriert. So beschreibt Probst, wie sie in der <a href="http://maedchenmannschaft.net/raus-aus-der-betroffenheitsfalle/" target="_blank">Betroffenheitsfalle</a> gelandet ist:</p>
<blockquote><p>Mit meiner Art zu bloggen und Internetpräsenz habe ich mir einen kleinen Bekanntheitsgrad geschaffen, aber warum in Gottes Namen […] muss man erst sich erst mal einen Namen verschaffen, um gehört oder eher erhört zu werden von der Politik, die ihre Hausaufgaben einfach nicht macht? </p></blockquote>
<p>Einen Ausblick aber gibt es noch:</p>
<blockquote><p>Aber vielleicht sieht man sich ja im Fernsehen? Ich habe nämlich die Redaktionen von &#8220;Hartaberfair&#8221;, &#8220;Jauch&#8221;, &#8220;Anne Will&#8221; und &#8220;Markus Lanz&#8221; angeschrieben, ob die nicht mal über Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen reden wollen mit mir als Studiogast? </p></blockquote>
<p>Bisher kam von den Redaktionen leider nur warme Worte und keine Zusagen. Dabei bekleckert man sich im Bundetag derzeit mit noch weniger Ruhm als sonst, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei825.html" target="_blank">wenn es um Barrierefreiheit geht</a>. Dringend Zeit also, das Thema auch ins Fernsehen zu holen und auch als Nicht-Betroffene deutlich zu machen, dass es so nicht weiter geht. </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25151&amp;md5=8c521215c3ee295a275cb7c6bcb28c11" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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