Einträge der Rubrik ‘Im Musikbusiness’


Eingrooven für die Slutwalks

12. August 2011 von Nadine

Die weltweiten Proteste gegen Vergewaltigungsmythen und sexualisierte Gewalt gehen endlich auch in Deutschland an den Start. Morgen wird in Hamburg, Köln, Dortmund, München, Berlin, Stuttgart und Frankfurt am Main feministisch demonstriert. Bremen, Bad Oldesloe und Hannover schließen sich dem SlutWalk in Hamburg an. Die monatelange und liebevolle Vorbereitung der SlutWalks in den verschiedenen Städten hat sich gelohnt: Es wird mit mehreren tausend Teilnehmer_innen zu rechnen sein.

Zeit, um sich in Stimmung zu bringen. Vorab drei Songs, die für den Slutwalk Sampler, der bald digital und kostenfrei veröffentlicht werden soll geschrieben wurden:

Respect My Fist – Eure Mädchen

Sookee – Bitches Butches Dykes & Divas

Totally Stressed – Hell No!

Mehr Infos zu Treffpunkten, Fahrgemeinschaften und Uhrzeiten findet ihr auf slutwalkberlin.de. Folgt dort den Links zu den einzelnen Städten. Eure Eindrücke könnt ihr dann übermorgen bei unserem nächsten Selbermach-Sonntag aufschreiben, selbst verbloggen, live twittern, Fotos hochladen, etc. Wir vorfreuen uns mit euch!


Facebook | |


Für das revolutionäre Herz

28. Juli 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 5 von 13 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

In unserer neuen Serie “Wanna Disco? Listen Up!” (Le Tigre meets Gossip) stellen wir euch (feministische) Musiker_innen vor, die euren Player zum Grooven bringen. Bereits interviewt haben wir djane mithras (Djane Kurse für Mädchen und Frauen), Sookee (HipHop), The Stattmatratzen (Punk) und Zorro Zensur (New Wave/Punk). Heute sprechen die drei Musikerinnen Mel, Inna und Eve von Monsterbeat and the Immigrant neuerdings Stereowoolf (auch auf twitter und facebook) über weibliche Vorbilder, Sexismus in der Musikszene und warum sie nicht auf allen Konzerten spielen. 

Monsterbeat and the Immigrant

In einer Welt voll Elektro und Indie haben Monsterbeat and the Immigrant ein neues Genre erschaffen – 21st century riot grrrl rock! Erst Oktober 2010 in Marburg formiert, treffen sie das revolutionäre Herz mit Texten über Themen, über die sich nur wenige Leute zu singen trauen, mal offensiv, mal subtiler – untermalt durch Klänge mit Ohrwurmgarantie! Und das alles D.I.Y!

Ihr kommt aus Marburg. Gibt es dort eine feministische (Musik-)Szene?

Eve: Eine feministische Szene gibt es sehr wohl! Und aus genau der kommen wir auch. Das heißt, sie hat uns den letzten Anstoß gegeben, uns als Band zu formieren.

Inna: Eine Musikszene hat aber erst kürzlich angefangen, sich zu entwickeln. Es gab z.B. im Mai den ersten Schlagzeug- und Gitarren-Workshop für Frauen. Außerdem organisieren wir eine Open Stage, zu der jetzt auch immer mehr Frauen kommen und mitspielen.

(weiterlesen …)


Facebook | |


Samstagabendbeat R.I.P. Amy Winehouse

23. Juli 2011 von Verena

Amy Winehouse wurde heute Nachmittag in ihrer Londoner Wohnung tot aufgefunden. Sie wurde 27 Jahre alt.


Facebook | |


ARTE: Sommer ohne Grrrls

20. Juli 2011 von Nadia
Dieser Text ist Teil 37 von 48 der Serie Meine Meinung

Frauen, die in den letzten 50 Jahren Musikgeschichte geschrieben haben – diesem Topic nimmt sich ARTE an zehn Themenabenden im Juli und August an. Da geht einiges daneben, und die Hälfte wird auch noch vergessen. Deswegen, an dieser Stelle: Ein bisschen Entwicklungshilfe von uns.

Es hörte sich alles so hübsch an: Den weiblichen Koryphäen der Musikhistorie eine eigene Sommerreihe widmen, Judith Holofernes moderieren lassen und einen epochalen Rückblick auf fünf Jahrzehnte Frauen-Musik werfen – immer wieder dienstags. Eine ganz gute Idee hatte ARTE mit seinem „Summer of Girls“ – aber nicht überall, wo „Girls“ draufsteht, muss zwangsläufig auch was anderes außer Grütze drin sein. Gut, es gibt selbstverständlich Glanzmomente. Eine solide Kate Bush-Dokumentation zum Beispiel, oder den Janis Joplin-Themenabend inklusive des Highclass-Biopics „The Rose“ mit Bette Midler. Da kann man nicht meckern. Und trotzdem, manches scheint bei den ARTE-Menschen dann doch einigermaßen schief gewickelt zu sein. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man eine grobe Gesamtauswertung  des Programms vornimmt.

Der schlimmste und unverzeihlichste Fehler ist auf jeden Fall, dass im Rahmen der gesamten Themenreihe Punk außen vor bleibt. Das ist natürlich Schlawickel-Fail der übelsten Sorte und wurde auch schon an anderer Stelle völlig zu Recht bemängelt: 1976 bis 1981 komplett weggeblendet, und auch die Riot-Grrrl-Bewegung der 90er Jahre fehlt durchgängig. The Slits, Bikini Kill, Babes in Toyland, Le Tigre, und so weiter, und so fort: Fehlanzeige. Autsch. Das ist nicht gut. Eine Reihe, die sich der Musik von Frauen widmen will, bleibt zwangsläufig auf einem Auge blind, wenn sie die feministischen Wegbereiterinnen der Musikszene so hart ignoriert.

Ebenso nur halbwegs gelungen ist, eine Wahl der „Queen of Pop“ zu starten und in die Liste der zehn Anwärterinnen auf den Titel Beyoncé, Mariah Carey und Britney Spears zu packen. Naja, okay, die Auswahl hat das ARTE-Publikum zusammen getackert, da kann man wahrscheinlich nicht viel sagen, aber ein schaler Beigeschmack bleibt. Vor allem, da wichtige Glanzfiguren und kommerziell hocherfolgreiche Künstlerinnen in der Sommerreihe überhaupt nicht berücksichtigt werden: Tori Amos, Melissa Etheridge, Cyndi Lauper, Sarah McLachlan, Alanis Morrisette, Tracy Chapman. Um nur einige zu nennen. Und Björk. Die Nichtbeachtung der Island-Queen ist fast schon eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. Mindestens.

Und auch, dass wichtige Band-Fronterinnen keinen Raum bekommen, schmeckt nicht. Keine Nina Persson von den Cardigans, keine Skin von Skunk Anansie, keine Shirley Manson von Garbage. Und natürlich alle, die ich sonst noch vergessen habe. Und das Messer wird noch tiefer in die Wunde gedrückt, indem stattdessen an anderer Stelle vergleichsweise musikalische Band-Nullnumern wie die „No Angels“ oder „Atomic Kitten“ abgehandelt werden und zudem auf der ARTE-Webseite passagenweise völlig hinterwäldlerisch darauf rumgeritten wird, dass es ja sehr bemerkenswert sei, dass es auch weibliche Musik-Genies gibt. Hillbilly-Denken der bösesten Sorte.

Gleichermaßen beklagenswert: Einige der für die Themenabende produzierten Dokumentationen, die allein schon durch Flach-Titel wie „Kurz, knapp und sexy – der Minirock“ oder “Cheerleaders – Ein amerikanischer Mythos” nichts Gutes verheißen. Da kommt schon leichter Grusel auf – verstärkt auch beispielsweise durch die große Frage, warum eine Künstlerin wie Madonna einen Abend lang in die Kategorie „It-Girl“ gepresst wird.

Nein, da muss man sagen, das hätte man sich in weiten Teilen dann doch anders gewünscht. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze einen guten Ausgang findet – etwa, indem Kate Bush den Titel der „Queen of Pop“ abgreift. Aber das ist natürlich nur vage Hoffnung, denn Lady Gaga steht natürlich auch noch zur Debatte. Insofern rate ich dazu: Das Programm genau checken, selektiv die besten Programmperlen auswählen und im Falle des Falles dann doch nochmal lieber in die eigene Plattensammlung stieren – denn da scheint mit Sicherheit mehr Vollständigkeit garantiert, als die schöne TV-Glitzerwelt der ARTE-Macher_innen sich jemals zusammen basteln kann. Und an dieser Stelle zum Abschluss deswegen auch nochmal: Musik.


Facebook | |


Schreiben statt Schämen. Blogschau zum Wochenende

7. Mai 2011 von Nicole
Dieser Text ist Teil 109 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau


Franziska von franziskript möchte übers Stillen reden, und zwar auch mal über die negativen Seiten ohne Weichzeichner: Stilleinlagen, Stillorte und die Mode! Weibliches Schämen kommt von weiblicher Scham – oder umgekehrt, stellt Katrin Rönnicke fest. Über Scheidenpilze und Selbstbefriedigung sollten Frauen nicht sprechen, oder wenn doch, dann nur mit hochrotem Gesicht.

Eure Homophobie-Toleranz kotzt uns an, schreiben Frittenbude dem Chiemseereggaesummer ins Gästebuch und bleiben weg.

Mit einem Text zu Frauenquoten und Männerangst aus der ZEIT/Wirtschaftswoche der vergangenen Woche beschäftigen sich das Genderblog ebenso wie rechtundgeschlecht. Und bei Frau Lila lesen wir einen Gastbeitrag zweier grüner Männer zur Familien-/Frauen-/wasauchimmer-Politik im Hause Schröder.

Die Stadtpiratin macht sich Gedanken zum 1. Mai, zu Protesten, Krawallen und Berichterstattung.

Die Library Mistress weist auf einen Fragebogen der Wirtschaftsuni Wien hin. Es geht um ein Forschungsprojekt zur Bedeutung einer homosexuellen Orientierung von Unternehmer_innen.

So geht’s mit dem Glücklichsein, wissen die Frauenzeitschriften! Grafisch aufbereitet beim graphitti-blog. Und wer’s immer noch nicht begriffen hat, versteht vielleicht die Bilder von obi: Männer bauen auf und ziehen ein, Frauen ziehen groß und genießen. Changinglifestyle verdreht die Augen. (via puzzlestuecke.wordpress.com)

Wie immer gilt: Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Blogs für unsere wöchentliche Umschau im Netz. Gerne hier in den Kommentaren, per Mail oder auch morgen beim Selbermach-Sonntag. Und jetzt ins Wochenende!


Facebook | |


Samstagabendbeat mit X-Ray Spex

30. April 2011 von Verena

Diese Woche verstarb Poly Styrene, die Sängerin der 70er Punkband X-Ray Spex im Alter von nur 53 Jahren. Wer mehr über sie lesen möchte, findet unter anderem beim Freitag und beim Spiegel Artikel, und wer einen ihrer größten Hits hören will, guckt einfach hier:


Facebook | |


Jetzt anmelden: Girls Rock Camp 2011

11. April 2011 von Magda
3 Mädchen mit Instrumenten springen auf einer Bühne in die Luft

Foto: Rock Camp 2010 - mit freundlicher Genehmigung von Ruby Tuesday e.V.

Die Anmeldephase für das dritte Ruby Tuesday Rock Camp, das vom 5. bis 13. August 2011 in Cottbus statt­finden wird, hat be­gonnen.

Das erste Rockcamp für Mädchen* fand 2001 in Portland, Oregon (USA) statt und wur­de in den fol­genden Jahr­en auch in an­deren Län­dern wie Schwe­den oder Deutsch­land um­ge­setzt. Die ehren­amtlichen Or­ganisa­tor_innen wollen Mädchen und jun­gen Frauen* einen Raum zum mu­sikalischen Aus­­probieren und Ler­­nen zur Ver­­fügung stellen, da sie in vielen Be­­reichen der männ­lich do­minierten (Rock-)­Musik unter­­repräsentiert sind.

Um das Ruby Tuesday Rockcamp zu unter­stützen, findet am 23. April ein Soli­­konzert in Ber­lin statt, das GRRRLPUNXBASH (leider nur ein Facebook-Event), wel­ches mit ei­nem Input-­Vortrag von Nadine Lantzsch zu queer/­feministischen Blogs ein­ge­leitet wird. Das Konzert findet im Klub Linse, Parkaue 25, 10367 Berlin statt.

______________________________________________

*Teilnehmen kann, wer zum Zeitpunkt des Rock Camps zwischen 12 und 18 Jahre alt ist und sich als Mädchen, trans*- oder inter­ge­schlechtlich* definiert. Der Teil-nehmer_innenbeitrag ist einkommensabhängig, ein Fahrtkostenzuschuss kann gewährt werden. Wer die Arbeit des Vereins unter­stützen möchte, kann dies in Form von Geld- oder Sach­spenden (Instrumente o.ä.) tun.


Facebook | |


Integrationsdebatten und Menstruationsmaschinen – Neues aus den Blogs

29. Januar 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 93 von 157 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf Amelia, dem Blog der Autorinnenvereinigung e.V., fragt sich Manja Präkels “Was ist nur mit uns Weibern los?” und wundert sich über den schönen Schein, der sich allzu oft klebrig, süß und unhinterfragt über gesellschaftliche Verhältnisse legt.

Anne Roth stellt die Arbeiten von drei Frauen vor, die nicht nur grandiose Interventionen im öffentlichen Raum inszenieren, sondern mit ihren Installationen zugleich Überwachungsmechanismen und -techniken entlarven.

Pia Ziefle leistet ihren Beitrag zur Integrationsdebatte: “Nach Herrn S[arrazins] Theorie hätte ich mich im Kindergarten prügeln müssen (gut, das habe ich reichlich), in der Grundschule verhaltensauffällig sein (das gelang streckenweise) und letztlich als Koptuchmädchen frühverheiratet und mit abgebrochener neunter Klasse enden. Warum nur geschah das nicht?”

Steffi von “A Blog of one’s own” macht ihrem Ärger über Altherrenhumor, Chauvinismus und Objektivierung Luft.

Annina Schmid hat auf Girls Can Blog Stipendien und Summer Schools zusammengetragen, für die ihr euch bewerben könnt. Einige Call for Paper sind auch dabei.

Elke Brüns sinniert über den “Begriff der Arbeit als Zwangsregime gesellschaftlicher Integration“.

Die AG Queer Studies der Uni Hamburg hat eine neue Folge ihres Podcasts veröffentlicht. Dieses Mal spricht Cornelia Möser über die Erfindung des Gleichheits- und Differenzfeminismus.

Jule gibt auf ihrem Blog “Augenschmaus” einen sehr privaten Einblick in ihren Alltag als Gehörlose und stellt die Integrationsfrage anhand von Dis/Ability dezidiert an die hörende Mehrheitsgesellschaft.

Nachdem Medien tagelang versucht haben, alle Welt über Kristina Schröders Schwangerschaft zu informieren und der Mantel der Mystifizierung sich aufmachte, einmal mehr Frau und Mutter gleichzeitig zu wärmen, ist zum Glück wieder Ruhe eingekehrt. Grund genug für die Zahlenzauberin, nach all dem Trubel von ihren ersten Schwangerschaftsmonaten zu berichten. Wir wünschen weiterhin alles Gute und viel Gesundheit!

Kathrin Ganz stellt die Menstruationsmaschine vor!

Claudia Killian ärgert sich über eine Bank, die zwei Menschen mit einer Beeinträchtigung die Eröffnung eines Girokontos verweigerte mit der Begründung, diese würden mehr Aufwand verursachen als normale Kunden. Der letzte Nebensatz gehört Wort für Wort in Anführungszeichen und in die Beschwerdemail an die entsprechende Bank. Bitte weitersagen!

Für den nächsten “Kopf auf Tischplatte”-Moment sorgt das Urlaubsportal Expedia: Terror, Unterdrückung und Auswirkungen deutscher  Kolonialgeschichte in Afrika scheint der zuständigen Redaktion völlig abzugehen, berichtet Charlott von Afrika Wissen Schaft.

Im Blog des Missy Magazine macht sich Gastbloggerin Ann-Kathrin Gedanken zu Frauen im elektronischen Popbusiness und durchleuchtet die weibliche DJ-Kultur, sofern es sie überhaupt gibt.

Das Väter Blog kommentiert den ersten Gleichstellungsstellungsbericht des BMFSFJ (wir berichteten) und unterstützt die Sachverständigenkommission in ihrer Erkenntnis, dass eine lediglich an den Bedürfnissen von Frauen ausgerichtete Gleichstellungspolitik Männern die Veränderung alter Rollenmuster in Bezug auf Reproduktionsarbeit erschwere.

Die Fachschaftsinitiative Gender Studies der Humboldt-Universität Berlin hat einen Aufruf zur Unterstützung eines Filmprojekts über Audre Lorde gestartet. Es wird um Geldspenden gebeten, damit die Dokumentation über die Schwarze Schriftstellerin und Aktivistin abgeschlossen werden kann. Spread the word!


Facebook | |


Hip Hop wird jetzt homo

8. November 2010 von Magda

3sat hat einen sehenswerten Bericht über queeren HomoHop. Interviewt wurde zum Beispiel Morch Guykill, der der Homophobie seiner rappenden Kollegen mit einem feinen Liebeslied entgegentrat. Mit dabei waren auch unser aktueller Samstagabendbeat Scream Club und die queer/feministische Rapperin Sookee, die kritisierte, dass Rapper wie Bushido salonfähig geworden seien und von Talkshow zu Talkshow tingelten, ohne dass deren Sexismus und Homophobie ernsthaft hinterfragt würden. Die Alternative zu menschenverachtenden Hip Hop kommt aus den USA und wird durch Künstler_innen wie Sookee auch hier im Lande kultiviert: HomoHop.

Frauen und Homosexuelle haben in der von Machos dominierten HipHop-Szene eigentlich nicht zu suchen. In Amerika allerdings drehen Musiker den Spieß schon seit Jahren um. Statt offener Homophobie im Hiphop offene Homosexualität. “HomoHop“ wird jetzt auch nach Deutschland importiert.

Eine hitzige Diskussionsrunde von Black Tree TV zu Sexismus und Hip Hop u.a. mit US Rapper Nelly findet ihr auf Sociological Images.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Mariama

23. Oktober 2010 von Magda

Tee aufbrühen, in die Decke kuscheln und mitsummen mit Mariama.


Facebook | |



Anzeige