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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Im Musikbusiness</title>
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    <title>Mädchenmannschaft</title>
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		<title>Sexismus im Musiker-Forum</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 08:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>

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		<description><![CDATA[Na klar sind wir gegen Sexismus; wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten. So wie die Betreiber_innen des Musiker-Boards, das mit 50.000 Leser_innnen täglich zu den größen Musiker_innen-Foren im deutschsprachigen Raum zählt. Dort gab es auf der Startseite neulich ein unerfreuliches Musikvideo mit Blondinen-Lapdance. Der entsprechende Hinweis einer User_in, der sexistische Kackscheiß verstoße gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na klar sind wir gegen Sexismus; wer würde schon das Gegenteil von sich behaupten. So wie die Betreiber_innen des <a href="http://www.musiker-board.de/" target="_blank">Musiker-Board</a>s, das mit 50.000 Leser_innnen täglich zu den größen Musiker_innen-Foren im deutschsprachigen Raum zählt. Dort gab es auf der Startseite neulich ein <a href="http://www.musiker-board.de/lady-nights-you-have-dance-1279/" target="_blank">unerfreuliches Musikvideo</a> mit Blondinen-Lapdance. Der entsprechende Hinweis einer User_in, der sexistische Kackscheiß verstoße gegen die Boardregeln wurde mit den üblichen Argumenten abgewiegelt. Man solle mal auf die Musik und die Produktion hören, darum ginge es hier undsoweiter (mal abgesehen davon, dass das beides genauso Schrott ist…).<br />
Eine Userin hat uns nun gemailt, dass sie sich außerdem noch einen heftigen Schlagabtausch mit der admin und einigen Moderatoren  geleistet habe. Bei den derzeitigen Temperaturen muss mensch sich ohnehin schon warm anziehen, aber beim Blick auf die Diskussion zieht man lieber noch ein paar Strickjacken mehr an. Im Anschluss ging die Diskussion in einem <a href="http://www.musiker-board.de/politik-gesellschaft-ot/466267-sexistisches-startseitenvideo.html" target="_blank">Unterforum</a> weiter, über das die Userin schreibt:</p>
<blockquote><p>Dort stimmt nun eine Mehrheit aus Männern darüber ab, ob das Video sexistisch sein soll oder nicht. Die Verantwortung der Moderation für den ganzen Bockmist wird also auf die darin performende Frau abgeschoben.</p></blockquote>
<p>Vielleicht möchte sich die oder der eine oder andere an der dortigen Diskussion beteiligen und den Musiker-Board-Stall mit einer Heugabel Argumenten vom &#8220;Bockmist&#8221; befreien…</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26885&amp;md5=87f7c0418b38697d3b0b05246880d44d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Samstagabendbeat mit Etta James</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Etta James]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;I figured I could do &#8220;It&#8217;s A Man&#8217;s Man&#8217;s Man&#8217;s World&#8221;, because I believe it&#8217;s the truth.&#8221; (Etta James, † 20. Januar 2012)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;I figured I could do &#8220;It&#8217;s A Man&#8217;s Man&#8217;s Man&#8217;s World&#8221;, because I believe it&#8217;s the truth.&#8221; (Etta James, † 20. Januar 2012)</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_1uunRdQ61M&amp;feature=fvst&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_1uunRdQ61M&amp;feature=fvst&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26491&amp;md5=47ae030c8a872bc114a75a50ee8b46e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eierkraulen, Zwangssterilisation und ein Golden Girl &#8211; kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/eierkraulen-zwangssterilisation-und-ein-golden-girl-kurz-verlinkt/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/eierkraulen-zwangssterilisation-und-ein-golden-girl-kurz-verlinkt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
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		<category><![CDATA[Make Me Eclectic Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Mona Dann]]></category>
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		<category><![CDATA[Rihanna]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwangssterilisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der Guardian nimmt das näher unter die popkulturelle Lupe. Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so preventconnect.  In den USA definiert das Justizministerium Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der <em>Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2012/jan/10/rihanna-crotch-grabbing" target="_blank">nimmt das näher</a> unter die popkulturelle Lupe.</p>
<p>Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so <em><a href="http://preventconnect.org/2012/01/rape-more-common-than-smoking-in-the-us/">preventconnect</a></em>. </p>
<p>In den USA <a href="http://www.l-mag.de/news-1010/usa-vergewaltigungsdelikt-neu-definiert.html">definiert das Justizministerium</a> Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer als potentielle Opfer ins Auge gefasst.</p>
<p>Bei der brasilianischen Big-Brother-Reihe gab es womöglich einen Fall sexuellen Missbrauchs. <em><a href="http://jezebel.com/5876550/brazils-big-brother-may-have-broadcast-a-sexual-assault">Jezebel</a></em> weist darauf hin, dass die Video-Bänder, die zur Aufklärung beitragen könnten, vom Sender unter Verschluss gehalten werden.</p>
<p>Ein <strong>Fotoshop</strong>-Video geht um die Welt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813864?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/foto-wettbewerb-talents-schoen-ist-anders-1.1241421">&#8220;Schön ist anders&#8221; bei der <em>Süddeutschen</em></a>: Nicht ganz neu, aber die Fotostrecke von gephotoshoppten Magermodels und den Reaktionen darauf (&#8220;Schön!&#8221;) ist nach wie vor hochaktuell.</p>
<p><strong>Respect my Fist</strong> im <a href="http://www.clubkinder.de/stadtgeschehen/stadtgeschehen-artikel-details/article/ohne-glitzer-geht-nichts.html">Interview</a>: Bassistin <strong>Nadine Lantzsch</strong> über das mittlerweile zwei jahre junge Hardcorepunk/Postpunk-Projekt. Und <strong>Betty White</strong> &#8211; die letzte Überlebende (schnief) der <strong>Golden Girls</strong> im <a href="http://diestandard.at/1326502942097/90-Geburtstag-Die-letzte-Ueberlebende-der-Goldenen-Maedchen">Gespräch</a>.</p>
<p>Zwangssterilisation. Gibt`s nicht? <a href="http://www.allout.org/en/actions/stop_forced_sterilization">Gibt`s doch</a>. In Schweden. Und eine Initiative dagegen. Und wie sieht überhaupt eine Klitoris aus? Hat mensch da spontan ein Bild vorm geistigen Auge? &#8220;Denkt mal drüber nach!&#8221;, sagt auch <em><a href="http://io9.com/5876335/until-2009-the-human-clitoris-was-an-absolute-mystery">io9</a></em>.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein Haufen Termine:</p>
<p><span id="more-26268"></span></p>
<p>Eine internationale und interdisziplinäre Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen ist „<a href="http://www.weiterdenken.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10688" target="_blank">Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft</a>“ in Berlin vom 18. bis 20. Januar.</p>
<p>In Wien lädt heute am 19. Januar die In{}fem Forschungswerkstatt zum <a href="https://www.facebook.com/events/248553511884988/" target="_blank">öffentlichen Stammtisch zu &#8220;Gendermedizin&#8221;</a> (FB-Event).</p>
<p>Um Geschlechterkonstruktionen in der Archäologie geht es ebenfalls heute in Marburg: „<a href="http://asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=139" target="_blank">Schwule Höhlenmenschen und andere Ausnahmen von der Regel</a>“.</p>
<p>Und an der FH Potsdam gibt es heute den Vortrag „<a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/vortrag-von-leah-carola-czollek-am-19-1-an-der-fh-potsdam/" target="_blank">Social Justice als Projekt gegen strukturelle Diskriminierungen</a>“. Eine <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/informationsveranstaltung-zur-weiterbildung-social-justice-und-diversity-am-23-1-in-potsdam/ " target="_blank">Informationsveranstaltung</a> zu Social-Justice-Weiterbildung gibt es dann am 23. Januar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/204078399669404/" target="_blank">Record Release Party Lena Stoehrfaktor</a> (und gleichzeitig Soli für humanitäre Hilfe für die Betroffenen vom Repressionsapparat in Syrien) am 21. Januar 2012 in Berlin  der Köpi (AGH).</p>
<p>Am 21. Januar zeigt in Berlin die Slut Conspiracy den Film „<a href="http://slutconspiracy.blogspot.com/2012/01/blog-post.html" target="_blank">Sluts: The Documentary</a>“, im Anschluss gibt es eine Diskussion.</p>
<p>TEACH THEM TO LOVE THEIR VAGINAS (Zeichnungen). Diplomausstellung von <a href="http://mona-dann.de/" target="_blank">Mona Dann</a> vom 25.01. &#8211; 28.01.2012, Mittwoch bis Samstag 15:00 &#8211; 19:00 Uhr in Weimar, Van-De-Velde-Bau R.013.</p>
<p>Hardware, Software und DIY – für FrauenLesbenTrans* am kommenden Wochenende in Wien beim <a href="http://na.pravi.me/" target="_blank">Make Me Eclectic Festival</a>.</p>
<p>Am Montag, ebenfalls in Wien, dann Buchpräsentation und Diskussion mit Gundula Ludwig: „<a href="http://www.stichwort.or.at/frames/veransfr.htm" target="_blank">Geschlecht regieren – Zum Verhältnis von Staat, Subjekt und heteronormativer Hegemonie</a>“.</p>
<p>Noch nicht jetzt, aber schon mal anmelden: Für die Berliner „<a href="http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10855" target="_blank">Fachtagung: Diversity und soziale Gerechtigkeit</a>“ am 26. Januar.</p>
<p>In Göttingen findet derzeit die Veranstaltungsreihe zu den Themen <a href="http://asta.uni-goettingen.de/831" target="_blank">Geschlecht – Grenzen – Gleichstellung – Gewalt</a> statt. Am 31. Januar auch mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/termine" target="_blank">Nadine, Nadia und Helga</a>.</p>
<p>Termine für Veranstaltungen in der Begine (Treffpunkt und Kultur für Frauen) in Berlin findet ihr auf der <a href="http://www.begine.de/begine-event-vorschau.htm" target="_blank">Homepage</a>. Im Februar erwartet euch: Erwerbslosenstammtisch, Tauschbörsen, Literaturrunden, Lesben/Frauen Tauschring und ein Filmabend: Knöpfe aus Perlmutt (Dokumentarfilm von Anke Schwarz). Viele Veranstaltungen gibt es auch im <a href="http://www.depot.or.at/index.php?article_id=30&amp;clang=0" target="_blank">Wiener Depot</a>, darunter eine feministische Diskussion zu Repräsentationen prekärer Lebenswelten oder Gender in bewaffneten Konflikten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26268&amp;md5=abf8e4b3ee7d1e3c3763cea968a7e113" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Du musst reagieren &#8211; Interview mit Sookee</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/du-musst-reagieren-interview-mit-sookee/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/du-musst-reagieren-interview-mit-sookee/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[SlutWalk]]></category>
		<category><![CDATA[Sookee]]></category>

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		<description><![CDATA[Sookee ist schwer beschäftigt. Zwischen der Veröffentlichung ihres dritten Albums, zwischen Konzerten und Vorträgen zu Queerfeminismus und Homophobie im deutschen HipHop unterrichtet die Berliner Rapperin auch noch an einer reformpädagogischen Schule. Zum Gespräch lädt sie zu sich nach Hause ein, wo die Räume mit viel Lila dekoriert sind, Sookees Lieblingsfarbe. Auf dem Weg hierher kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Sookee</strong> ist schwer beschäftigt. Zwischen der Veröffentlichung ihres dritten Albums, zwischen Konzerten und Vorträgen zu Queerfeminismus und Homophobie im deutschen HipHop unterrichtet die Berliner Rapperin auch noch an einer reformpädagogischen Schule. Zum Gespräch lädt sie zu sich nach Hause ein, wo die Räume mit viel Lila dekoriert sind, Sookees Lieblingsfarbe.</em></p>
<p><strong>Auf dem Weg hierher kam mir in der S-Bahn erst eine Siebenjährige entgegen, die ganz affektiert ihre Handtasche trug. Dann stieg ein anderes Mädchen ein, mit Puppenwagenmontur in Pink inklusive glitzerndem Regenschirm. Was wäre Dir in der Situation durch den Kopf gegangen?</strong></p>
<div>
<p><strong></strong>Ich hoffe in solchen Situationen immer heimlich, dass diese Mädchen noch ganz cool und queer werden und pink dann aus einer anderen Motivation heraus tragen. Aber da steckt natürlich auch eine riesige Industrie dahinter. In den Kaufhäusern sind ganze Abteilungen im negativen Sinn gegendert, nach Jungs und Mädchen aufgeteilt. Das weckt natürlich Bedürfnisse bei den Kindern, denn es geht auch da schon um Anerkennung und Zugehörigkeit.</p>
<p><strong>Hast du mit Puppen gespielt?</strong></p>
<p>Nee, ich war weder an Puppen noch an Autos interessiert. Ich habe mich mehr mit Büchern beschäftigt. Und Bastelzeug, das war auch eher so meins. Ich kann aber das Bedürfnis noch gut nachvollziehen, diese Anerkennung haben zu wollen. Ich kann mich zum Beispiel an eine konkrete Situation erinnern, als im Kindergarten das Faschingsthema Zirkus hieß und unsere Gruppe in Gewichtheber und Ballerinas aufgeteilt wurde. Da hat meine Mutter noch nachts dran gesessen, mir das scheiß Tütü zu nähen, das ich aber am nächsten Tag nicht anziehen wollte, weil ich einfach keine Röcke trug.</p>
<p><strong>In die Rolle des Gewichthebers zu schlüpfen, ging damals nicht?</strong></p>
<p>Nein, das wurde gar nicht diskutiert. Ich würde heute vor Freude in die Hände klatschen, wenn ich ein Mädchen an der Schule, an der ich unterrichte, zu so etwas ermutigen könnte. Aber damals ist keine der Erzieherinnen auf die Idee gekommen, mir zu sagen, dass ich als Gewichtheber gehen könnte. Die Zuordnung ist hier ganz klar, nach wie vor. Allein das Beispiel Frauenzeitschriften zeigt, mit welchen Interessen Männer und Frauen nach wie vor in der öffentlichen Wahrnehmung ausgestattet werden. Da geht es doch nur um Kochen, Mode, Schönheit &#8230;</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F0TQWxjsO94&amp;feature=related&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/F0TQWxjsO94&amp;feature=related&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><strong>Liest Sookee überhaupt Frauenzeitschriften?</strong></p>
</div>
<div>
<p>Ich kaufe die zwar nicht, lese sie aber, wenn ich bei der Ärztin sitze. Ich habe so ein Faible für Handarbeitsmagazine, diese Begleithefte von Frauenmagazinen fürs Stricken und Handarbeiten. Ich liebe es, Dinge selber zu machen. Stricken, Schmuck, alles mit Textilien wie Wolle und auch Papier. Das ist noch so ein Waldorfschulen-Ding in mir.</p>
<p><strong>Ist das ein Hobby ausschließlich für Zuhause oder hast du das Strickzeug auch unterwegs dabei?</strong></p>
<p>Ich nehme das total oft mit. Ist schon ulkig, wenn du in Minirock und Stiefeln oder Trainingshose und Anti-Homophobie-Aktionsbutton dein Strickzeug rausholst und überraschte Blicke erntest. Ich hatte so schon tolle Gespräche in der U-Bahn mit älteren Damen, denen ich unterstellen würde, dass sie sonst einen großen Bogen um mich machen würden.</p>
<p><strong>Im feministischen Kontext ist Handarbeit längst rehabilitiert und als Teil des Do-It-Yourselfs-Empowerment akzeptiert. Aber dieses Gefühl, einen Widerspruch aushalten zu müssen, als Feministin gerne zu stricken oder Highheels zu tragen, kannst du das nachempfinden?</strong></p>
<p>Schon, aber davon habe ich mich nie abschrecken lassen &#8230;<span id="more-26424"></span></p>
<p><strong>Nie abschrecken lassen oder ist das nicht ein Prozess gewesen? Etwas, dass Du Dir auch erarbeiten mussten?</strong></p>
<p>Nein, für mich persönlich war das schon immer so, aber es war durchaus ein Prozess, das auch nach außen hin zu propagieren. In meiner Wahrnehmung war ich während meines Studiums die Einzige, die lange Haare, Nagellack und Wimperntusche trug, während mein Umfeld eher ­boyish war. Und es war auch klar, dass ich nicht in einem Wohnprojekt lebte oder irgendwo organisiert war. Da musste ich schon kämpfen. Ich wollte mich von diesen Lebensentwürfen nicht einschüchtern lassen, die so ultrakonsequent waren und die den unmittelbaren Übergang von der Uni ins Private und in die Politik darstellten.</p>
<p><strong>Hast du das auch in einem anderen Kontext als dem universitären gemerkt?</strong></p>
<p>Schon, etwa wenn ich mit meinen damals langen Haaren auf eine Lesben- oder Queerparty kam und angesprochen wurde, ob ich wüsste, auf was für einer Party ich bin. Und ich dachte, wieso sollte ich das jetzt nicht wissen &#8230;</p>
<p><strong>Allein vom Äußeren wurde auf Inhalte geschlossen &#8230;</strong></p>
<p>Genau, weil du dich nicht an den Codes beteiligst. Und ich habe meine Haare über eine sehr lange Zeit lang getragen. Als sie dann ab waren, meinten alle, ich hätte mich so verändert. Da sage ich: Nee, die Kleidung und das Make-Up ist dasselbe. Was Hairpolitics so ausmachen. Es stellt sich auch die Frage, warum ein heterosexuell-weiblich gelesenes Äußeres problematisch ist für Leute und ob da vielleicht Feminitätsfeindlichkeit hinter steckt.</p>
<p><strong>Der Titeltrack deines neuen Albums <em>Bitches Butches Dykes und Divas</em> gehörte zum Soundtrack der deutschen Slutwalks im vergangenen Jahr. Wie hast du den Berliner „Schlampenmarsch“ denn erlebt?</strong></p>
<p>Ich habe nicht so viel mitbekommen, weil ich auch Teil des Orgateams war, und jede von uns fünf Dinge auf einmal zu erledigen hatte. Aber was ich super fand: Obwohl die Demonstrationskultur in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern eher mau ist, konnten wir sehr viele Leute bewegen, die sonst nicht auf die Straße gehen. Es war ein wahnsinnig breites Spektrum an verschiedenen Berufen, Altersgruppen und gesellschaftlichen Positionen. Das hat mich sehr beeindruckt.</p>
<p><strong>Was lief weniger gut?</strong></p>
<p>Beschissen fand ich das Verhalten von Leuten mit Kameras. Ob die beruflich oder privat da waren, weiß ich nicht, aber diejenigen, die auch draufhielten, obwohl die oder der gesagt hat: ‚Nee, ich will jetzt nicht fotografiert werden.‘ Und das bei einer Veranstaltung, die unter dem Motto steht: „Nein heißt Nein.“ Dass das nicht gecheckt wird, zeigt, wie dringend notwendig Veranstaltungen wie der Slutwalk sind, um auf die Problematik sexueller Belästigung und Gewalt sowie ihrer Verharmlosung aufmerksam zu machen.</p>
<p><strong>Wann bist du das letzte Mal sexuell belästigt worden?</strong></p>
<p>Vor ein paar Wochen. Da war ich in Hamburg auf der Abschlussfeier einer Tagung zum 30-jährigen Bestehen der autonomen Frauenhäuser. Und als ich am Bahnhof stehe und auf meinen Zug warte, streunen zwei Jungs an mir vorbei und der eine sagt, während er in meine Richtung nickt: „Guck mal die da drüben. Die hat gar keine Fotze, die kannst du direkt in den Arsch ficken.“</p>
<p><strong>Och nett&#8230;</strong></p>
<p>Ja, krasser Satz, dachte ich. Ich bin dann einen Schritt auf ihn zu gegangen und sagte: „Alter, hast du gerade über mich gesprochen?“ Und das ist das Problem, wie du bei solchen Grenzüberschreitungen reagierst, denn klar ist: Du musst reagieren.</p>
<p><strong>Man kann es ignorieren oder mit einem fiesen Spruch kontern &#8230;</strong></p>
<p>Oder stehenbleiben, wegrennen, anspucken, anfangen zu diskutieren, auslachen, heulen, Freund oder Freundin anrufen – so steht es auch in einem Spoken Word-Text, den ich für den Slutwalk geschrieben und dort vorgetragen habe. Du hast so ein Riesenspek­trum an Reaktionen, von denen keine gerade richtig passt, und später fällt dir dann ein: Ach Mensch, hättest du doch mal dieses oder jenes getan oder gesagt. Und das finde ich so krass, dass selbst, wenn du gewappnet bist, dich mit den Themen befasst hast, vielleicht sogar Trainings dazu gemacht hast, es dir in so einer Situation trotzdem immer wieder die Sprache verschlägt.</p>
<p><strong>Wie ist die Situation am Bahnhof dann ausgegangen?</strong></p>
<p>Obwohl ich sehr konfrontativ auftreten kann, hatte ich dort entschieden, nicht hinter denen herzurennen. Dafür hatte ich an dem Abend keine Kraft mehr, und außerdem wollte ich meinen Zug kriegen. Den zu verpassen, wäre es echt nicht wert gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieses Interview erschien zuerst bei <a href="http://www.freitag.de/alltag/1202-du-musst-reagieren" target="_blank">der Freitag</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26424&amp;md5=2949d6b5d3e9d1ded5b75df0de0857f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Manchmal reicht ein Kompliment, um motiviert zu bleiben”</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 11:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
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		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Adwoa Hackman]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Adwoa Hackman singt, seitdem sie denken kann, das hat sie von ihrer Mutter. Ihr erstes Instrument war das Schlagzeug, was sie leider aufgeben musste, nachdem sie einen Tinitus bekam. So lernte sie Gitarre zu spielen, was sich nicht nur besser mit dem Singen vereinbaren lässt, sondern auch nützlicher für&#8217;s Songsch reiben ist. Im Interview mit der Mädchenmannschaft spricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Adwoa Hackman </strong>singt, seitdem sie denken kann, das hat sie von ihrer Mutter. Ihr erstes Instrument war das Schlagzeug, was sie leider aufgeben musste, nachdem sie einen Tinitus bekam. So lernte sie Gitarre zu spielen, was sich nicht nur besser mit dem Singen vereinbaren lässt, sondern auch nützlicher für&#8217;s Songsch reiben ist. Im Interview mit der </em>Mädchenmannschaft<em> spricht Adwoa Hackman über ihre quasi-musikalische Heimat Berlin, weibliche Vorbilder und deutsche Soulmusik.</em></p>
<div id="attachment_26035" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/hackman.jpg"><img class="size-large wp-image-26035 " title="Adwoa Hackman" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/hackman-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Adwoa Hackman</p></div>
<p><strong>Gab es eine oder mehrere Person(en), die dich besonders in deinem musikalischen Werdegang unterstützt hat/haben?</strong></p>
<p>In der Grundschule hatte ich eine Klassenlehrerin, die jeden Tag mit uns gesungen hat, ganz egal ob der Lehrplan das vorsah oder nicht. Dafür war ich sehr dankbar. Über die Jahre gab es immer auch Personen, denen ich dankbar sein konnte. Manchmal reicht ein Kompliment, um motiviert zu bleiben. Ich habe sehr intensiv mit zwei Produzenten zusammen gearbeitet. Man lernt sich über die Jahre sehr gut kennen, weiß wo die eigenen Stärken und Schwächen und die des anderen liegen, und findet heraus, wie man am besten im Team funktioniert. Ich habe z.B. dadurch überhaupt erst einmal eine Ahnung davon gekriegt, wie man selbständig arbeitet. Das ist mir anfangs ziemlich schwer gefallen.</p>
<p><strong><span id="more-24813"></span>Du lebst und arbeitest in Berlin. Ist Berlin so etwas wie deine musikalische Heimat?</strong></p>
<p>Ich mag Berlin… immer noch. Diese Stadt lässt Nischen, Freiraum für Querdenker. Es gibt die unterschiedlichsten Kieze, manchmal kommt es mir vor, als würde ich die Stadt wechseln, wenn ich in ein anderes Kiez fahre. Das finde ich gut. Berlin ist für mich auch deshalb ein Stück Heimat, weil ich hier als Afro-Deutsche nicht das Gefühl habe auf alleinigem Posten zu stehen. Insofern ist es auch meine musikalische Heimat &#8211; zumindest ein bisschen. Allerdings fühle ich mich musikalisch mehr nach Amerika und England hingezogen.</p>
<p><strong>Auf der Bühne bist du sowohl als Solo-Künstlerin als auch mit Band zu sehen. Genießt du es eine Band hinter dir zu haben oder magst du eher die ruhigeren Auftritte, bei denen du mit Gitarre und Gesang allein auf der Bühne bist?</strong></p>
<p>Ich habe in den letzten Jahren viel alleine gespielt. Alleine spielen ist schon eine größere Herausforderung. Das hat für mich lange Zeit einen Reiz ausgemacht.</p>
<p>Als ich dann mal wieder allein auf der Bühne stand, hat es da irgendwie klick gemacht. Ab da hatte ich keine große Lust mehr alleine weiterzumachen. Du bist eben auch immer alleine unterwegs. Mit einer Band hast du einen Austausch, die Musik ist druckvoller, explosiver, es geht mehr ab. Und wenn man dann zwischendurch ein, zwei Songs alleine spielt, bringt das eine neue Farbe ins Spiel. Das gefällt mir. Jetzt, da ich mehr mit meiner Band spiele, merke ich aber auch, dass ich die Solo-Gigs wieder mehr schätze.</p>
<p><strong>Eine (Soul-)Sängerin mit deutschen Texten ist eher selten. Viele Künstler_innen singen ganz selbstverständlich auf Englisch. </strong></p>
<p>Na ja, deutsch ist meine Muttersprache. Ich kann mich auf deutsch einfach am gehaltvollsten ausdrücken. Texte schreiben macht mir Spaß, wenn es auch der Part ist, für den ich am längsten brauche. Was ich an der deutschsprachigen Musik mag, ist, dass noch so vieles offen ist, so vieles wurde noch nicht gesagt. Man kann seinen eigenen Stil finden, ohne das Gefühl zu haben, das gibt es schon. Aber ich bin natürlich sehr geprägt von der englischen Musik, und ich werde definitiv auch Alben auf englisch aufnehmen. Aber nicht das nächste.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8IxVejuUUtU&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8IxVejuUUtU&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><strong>Auf deiner <a href="http://www.adwoa.de/bio.html" target="_blank">Homepage</a> schreibst du, dass deine Vorbilder Stevie Wonder, Prince und Jimi Hendrix waren. Hattest oder hast du auch weibliche Vorbilder?</strong></p>
<p>Auf jeden Fall. Aber die Namen sind eventuell nicht so bekannt. <a href="http://www.anitabaker.com/" target="_blank">Anita Baker</a> habe ich rauf und runter gehört. Ich war total verknallt in ihre Musik. Zwischendurch lege ich ihre Scheiben immer noch auf. Und Linda Womack &#8211; von Womack &amp; Womack mit &#8220;<a href="http://www.dailymotion.com/video/x2ai8a_womack-womack-teardrops_music" target="_blank">Teardrops</a>&#8220;. Das Video hat mich umgehauen. Die fand ich sehr cool. Allein schon deshalb, weil sie das Klischee von der Superfrau, wie es in der Musikindustrie &#8211; und ganz besonders in der Soulmusik &#8211; erwartet wird, nicht erfüllt hat. Sie kam ungeschminkt, mit Jeans Jacke und Polizei Sonnenbrille an.</p>
<p><strong>Dein Terminkalender ist gut gefüllt mit Auftritten. Wo kann mensch dich in nächster Zeit hören, sehen und bestaunen?</strong></p>
<p>Ein Solo-Konzert gibt es am 20. Januar im Sonntagsclub, Frauencafe (Berlin). Auch mit der Band bin ich auf Tour: 27. Januar im Kesselhaus (Lauenau), 28. Januar im Kulturzentrum Tempel (Karlsruhe) und am 29. Januar im B-Flat (Berlin).</p>
<p><em>Mehr Infos zu Adwoa Hackman gibt es auf ihrer <a href="http://www.adwoa.de" target="_blank">Homepage</a>, <a href="http://www.youtube.com/adwoamusic" target="_blank">Youtube</a> und <a href="http://www.myspace.com/adwoamusic" target="_blank">MySpace</a>.</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24813&amp;md5=3a64bdca1453ad2881cd291a2013a90b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Wanna Disco? Listen Up!]]></series:name>
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		<title>Hamburger Schule Revisited</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hamburger-schule-revisited/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburger Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mainzer Ventil Verlag bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über Riot Grrrls  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule. Sylvia Prahl rezensiert nun in der taz den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mainzer <a href="http://www.ventil-verlag.de/" target="_blank">Ventil Verlag</a> bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über <a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/">Riot Grrrls</a>  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule.<br />
Sylvia Prahl <a href="http://www.taz.de/Frauen-in-der-Hamburger-Schule/!84802/" target="_blank">rezensiert</a> nun in der <em>taz</em> den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen entstanden ist. Unter der Prämisse, „eine Kulturgeschichte aus Sicht beteiligter Frauen zu erzählen“, kommen Musikerinnen wie Elena Lange von Stella und Almut Klotz von den Lassie Singers ebenso zu Wort wie die Protagonistinnen hinter der Bühne, die als Bookerin, Label-Betreiberin oder Journalistin den deutschsprachigen Diskurspop der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Eine „informative und gut lesbare Oral History“ sei hier entstanden, schreibt Prahl.</p>
<blockquote><p>Das liegt auch daran, dass die Aussagen der Protagonistinnen nicht zugunsten eines einheitlichen Sprachflusses begradigt wurden. Die Interviews ergänzen sich inhaltlich und machen ein sehr gegenwartsbezogenes Lebensgefühl greifbar, das eine ganze Generation geprägt hat.</p></blockquote>
<p>Auch in der <a href="http://missy-magazine.de/magazin/missy-0411/" target="_blank">aktuellen <em>Missy</em></a> gibt es eine Rezension zum Buch, in der Kendra Eckhorst schreibt:</p>
<blockquote><p>In den persönlichen Interviews entführen die Protagonistinnen in eine Zeit, in der der Kampf zwischen Indie- und Majorlabel tobte und Frauen sich ihre Klasse in der Hamburger Schule eroberten, von der bis heute viel zu wenig zu hören war.</p></blockquote>
<p>Falls also noch ein paar Büchergutscheine von Weihnachten bei euch rumliegen, investiert die doch in ein gutes Stück Musikgeschichte.</p>
<p><iframe width="480" height="355" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/yox9Ay3xnWk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25964&amp;md5=864e9c258d6d0d4178e949945c40bce4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tegan &amp; Sara mit erstem Live-Album</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/tegan-sara-mit-erstem-live-album/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Get along]]></category>
		<category><![CDATA[Tegan & Sara]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung mal was ganz Nettes: Morgen &#8211; also am üblichen Plattenfreitag &#8211; erscheint das erste Live-Album von Tegan &#38; Sara. Die Scheibe heißt &#8220;Get Along&#8221;, und die beiden Zwillinge haben für diese Quasi-Best-Of-CD ein Konzert in den Warehouse Studios in Vancouver gespielt und das Schönste aus mittlerweile fünf Studioalben zusammengestellt &#8211; zum Gig geladen waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-25042" title="Tegan &amp; Sarah (Flickr (c) eastscene)" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/tegan-150x150.jpg" alt="Tegan und Sara" width="150" height="150" />Zur Abwechslung mal was ganz Nettes: Morgen &#8211; also am üblichen Plattenfreitag &#8211; erscheint das erste Live-Album von Tegan &amp; Sara. Die Scheibe heißt &#8220;Get Along&#8221;, und die beiden Zwillinge haben für diese Quasi-Best-Of-CD ein Konzert in den Warehouse Studios in Vancouver gespielt und das Schönste aus mittlerweile fünf Studioalben zusammengestellt &#8211; zum Gig geladen waren größtenteils Freunde und Verwandte.</p>
<p>Neben der CD wird auch eine DVD erscheinen, inklusive 30-minütiger Doku über die Musikkarriere der Schwestern. Alles ganz hach, einen Komplett-Stream gibt es schon heute schon beim <a href="http://www1.rollingstone.com/hearitnow/player/teganandsara.html">Rolling Stone</a>, außerdem auf YouTube mehrere sehr charmante Trailer zur Veröffentlichung. Den ersten könnt Ihr direkt hier sehen, und Weihnachten steht ja zum Glück auch bald vor der Tür:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q5DKIURpris&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q5DKIURpris&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25041&amp;md5=5a016e273b01b6ed10fc42c00719a4f5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frust an den Plattentellern</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Braucht kein Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[DJ Mag]]></category>
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		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mensch sollte nicht viel geben auf diese Bestenlisten, die immer mal wieder umher schwirren und mit denen auch Musikredaktionen ihre Inhalte bestücken. Das DJ Mag hat kürzlich ihre jährliche  Top 100 der DJs gekürt und ratet mal, wie viele darunter weiblich waren: KEINE EINZIGE. Das finde ich echt mal ein starkes Stück, genauso wie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch sollte nicht viel geben auf diese Bestenlisten, die immer mal wieder umher schwirren und mit denen auch Musikredaktionen ihre Inhalte bestücken. Das DJ Mag hat kürzlich ihre jährliche  Top 100 der DJs gekürt und ratet mal, wie viele darunter weiblich waren: KEINE EINZIGE. Das finde ich echt mal ein starkes Stück, genauso wie der <em>Guardian</em>, in dem Hanna Hanra <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2011/oct/28/female-dj-mag-top-100?newsfeed=true" target="_blank">fragt</a>, wo die DJanes sind. Denn selbst die größte Chauvi-Redaktion hat heutzutage zwei oder drei Alibifrauen im Hinterkopf, wenn es um den Schwanzlängenvergleich geht. Bloß, das DJ Mag listet ihre High Potentials via öffentlicher Abstimmung, d.h. DJ Klaus aus Hintertupfingen und DJ Dieter aus Kleindoofdorf voten und die kennen wohl nur Frauen am Herd, aber nicht hinter Plattentellern. Wir schon, z.B. Dinky, Miss Kittin, Peaches, Ellen Allien, Chloé oder Annie Mac, die es immerhin schon mal in die DJ Mag Top 100 geschafft hat.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7G9WNLMXTwI&amp;feature=related&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7G9WNLMXTwI&amp;feature=related&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Und dafür muss man noch nicht mal in DJ-Clubs abhotten, um das zu wissen. Aber ach, <a href="http://www.djmag.com/top100" target="_blank">ein Blick</a> auf den Top Spot dieser Liste und mein Ärger verraucht zugunsten eines fetten Grinsekatzengesichts: David Guetta auf Platz eins. Na dann&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24624&amp;md5=d8058d2bb32d436d096d0968ee4cfe35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Samstagabendbeat mit Florence and the Machine</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/samstagabendbeat-mit-florence-and-the-machine/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Samstagabendbeat]]></category>
		<category><![CDATA[Ceremonials]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche ist das neue Album von Florence and the Machine &#8220;Ceremonials&#8221; erschienen. Ich habe noch nicht reingehört, aber nochmal die &#8220;Live on KEXP&#8221;-Sessions angeguckt. Hängen geblieben bin ich dann unter anderem mal wieder bei &#8220;Rabbit Heart&#8221;. Und weil`s so schön ist, habe ich direkt im Anschluss sämtliche Harfen-Shops im Netz inspiziert. Ergebnis: Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche ist das neue Album von Florence and the Machine &#8220;Ceremonials&#8221; erschienen. Ich habe noch nicht reingehört, aber nochmal die &#8220;Live on KEXP&#8221;-Sessions angeguckt. Hängen geblieben bin ich dann unter anderem mal wieder bei &#8220;Rabbit Heart&#8221;. Und weil`s so schön ist, habe ich direkt im Anschluss sämtliche Harfen-Shops im Netz inspiziert.</p>
<p>Ergebnis: Bei Florence and the Machine die Ohren aufzusperren ist auf jeden Fall günstiger &#8211; und hört sich mit Sicherheit auch besser an als das Harfenspiel einer Anfängerin.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k_dH6wp-qvQ&amp;feature=relmfu&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k_dH6wp-qvQ&amp;feature=relmfu&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24537&amp;md5=b5ce1a8429d42c7390951fcc31187d4e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Politik als Teil des Lebens &#8211; und der Musik</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/politik-als-teil-des-lebens-und-der-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 11:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Poetry Slam]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[M&#8217;bala und Akosua machen seit ca. 2,5 Jahren zusammen als Rising Thoughts Musik. Hauptsächlich spielt M&#8217;bala Gitarre und Akosua Djembe. Neuer­dings ist auch Percussion dabei, weil das den Sound &#8220;voller und rhythmischer&#8221; macht. Privat hören die beiden so gut wie alles von Dubstep bis Bikutsi, Jazz, Raggae und HipHop. Akosua ist Mit­begründerin des Künstler_innenkollektivs Label Noir in Berlin. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#8217;bala und Akosua machen seit ca. 2,5 Jahren zusammen als <strong>Rising Thoughts</strong> Musik. Hauptsächlich spielt M&#8217;bala Gitarre und Akosua Djembe. Neuer­dings ist auch Percussion dabei, weil das den Sound &#8220;voller und rhythmischer&#8221; macht. Privat hören die beiden so gut wie alles von Dubstep bis Bikutsi, Jazz, Raggae und HipHop. Akosua ist Mit­begründerin des Künstler_innenkollektivs <a href="http://labelnoir.net/labelnoir.html" target="_blank">Label Noir</a> in Berlin. Im Interview mit der <em>Mädchenmannschaft</em> sprechen M&#8217;bala und Akosua über ihren politischen Anspruch, Poesie und ihre Pläne für ein neues Album.</p>
<div id="attachment_23913" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/10/risingthoughts.jpg"><img class="size-full wp-image-23913 " title="Rising Thoughts - Photo Credits: Cassius Prudent" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/10/risingthoughts.jpg" alt="" width="432" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Rising Thoughts - Photo Credits: Cassius Prudent</p></div>
<p><strong>Ihr seid beide nicht nur musikalisch unterwegs, sondern nehmt auch an Poetry Slams und Open Mics teil. Seid ihr quasi vom Sprechen zum Singen ge­kommen?</strong></p>
<p><strong>M&#8217;bala:</strong> Wir haben uns bei der Poetry Veranstaltung &#8220;Outspoken 2007&#8243; kennengelernt und waren zum ersten Mal gemein­sam auf der Poetry Bühne des <a href="http://www.bhmhamburg.de/" target="_blank">Black History Month in Hamburg</a>. Wir sind also durch die Poesie über­haupt ent­standen. Ich war bis vor unserer Be­gegnung keine Sängerin und habe nur ab und zu was geschrieben &#8211; und eigent­lich nur für mich. Durch Rising Thoughts fing ich an regelmäßig zu singen und zu schreiben.</p>
<p><strong><span id="more-23692"></span>Akosua:</strong> Ich bin vom Rappen zum Sprechen gekommen. Ich habe mich früher auch mal am Rap aus­probiert, doch fühlte mich dabei nicht besonders wohl. Manchmal schreibe ich aber Texte, die aufgrund ihrer Aussage nicht gesungen werden können.. so kam ich dann zum &#8220;Spoken Word&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NizEBJ1nZDI&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NizEBJ1nZDI&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><strong>In euren Kurzbiographien auf eurer <a href="http://www.risingthoughts.com/" target="_blank">Homepage</a> schreibt Akosua, dass sie die Er­fahrungen, die sie als einziges Schwarzes Mädchen an ihrer Schule ge­macht hat, sehr beein­flusst hat. In euren Liedern thematisiert ihr Rassismen und andere Unter­drückungs­erfahrungen. Ist Politik ganz selbst­verständlich mit eurem Schaffen verbunden oder sind die politischen Bot­schaften eher zweitrangig?</strong></p>
<p><strong>M&#8217;bala:</strong> Politik ist Teil des Lebens. Wer lebt und Ent­scheidungen trifft über was er oder sie isst, denkt oder wo er oder sie hingeht, ist politisch aktiv. Wir als Musikerinnen tun genau das in unseren Liedern: Wir ver­arbeiten, was wir sehen und erleben. Politik ist nun einmal ein großer Teil davon.</p>
<p><strong>Akosua:</strong> Politik ist Teil jeder noch so kleinen Form von Gemein­schaft. Wenn bestimmte Themen dich in deinem sozialen Umfeld immer wieder verfolgen, wird es irgendwann ganz selbst­ver­ständlich Teil deiner Realität &#8211; ob du willst oder nicht.</p>
<p><strong>Einige der Künstlerinnen, die ich bisher interviewt habe, erzählen davon, wie sie z.B. von Ton­techniker(_inne)n weniger ernst ge­nommen werden, weil sie Musikerinnen sind oder von Journalist_innen gleich in eine Schublade ge­steckt werden. Habt ihr ähnliche Er­fahrungen gemacht?</strong></p>
<p><strong>M&#8217;bala:</strong> Ich erlebe eher, dass Frauen wie Männer ein­geschüchtert sind, wenn sie uns auf der Bühne er­leben und auf unsere Texte achten, aber die Resonanz bleibt immer positiv.</p>
<p><strong><strong>Akosua:</strong></strong> Bisher noch nicht so extrem. Ich finde aller­dings den Überraschungs­effekt sehr interessant und höre immer wieder, wie wir privat ganz anders seien, als wir auf den ersten Blick oder während einer Performance erscheinen.</p>
<p><strong>Habt ihr das Gefühl, dass ihr euch als Schwarze Künstlerinnen ständig zu Rassismus und Sexismus äußern müsst, obwohl ihr das gar nicht immer wollt?</strong></p>
<p><strong>Akosua:</strong> Es liegt nahe darüber zu reden, da es Teil unserer Lebens­realität und der vieler anderer Menschen ist. Wir thematisieren es in unserer Musik und setzen so ein Zeichen, dass es wichtig ist darüber zu reden. Es gibt natürlich noch viele andere Dinge, die uns beschäftigen und uns aus­machen&#8230; Wäre schon schön, wenn das nicht ver­gessen wird.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Gerade wart ihr auf der Tour &#8220;Kampf afrikanischer Frauen für die Freiheit&#8221; in fünf deutschen Städten. Welche Programm­punkte gab es? Ist eine weitere Tour geplant?</strong></span></p>
<p>Die Idee dahinter war Information über schwarze Freiheits­kämpferinnen unter die Menschen zu bringen und afro-deutschen Künstlerinnen eine Platt­form zu geben sich aus­zudrücken. Kunst gibt Menschen die Macht sich aus­zudrücken. Es ist die Macht zu sagen, zu machen und darzustellen was man will. Dieser Aus­druck von Freiheit zu Ehren der Freiheitskämpferinnen war bunt gemischt, wir hatten Poetessen, Sängerinnen (Zouk, Gospel, Soul, etc.), Rapperinen, Tänzerinnen, Bratschistin und eine Malerin aus unter­schiedlichen Altersklassen und kulturellen Hintergründen und aus den verschiedensten Genres, z.B. Comedy und Akrobatik. Darüber hinaus war unser Ziel eine Ver­bindung zwischen den Künstlerinnen und Künsten zu schaffen. Wir arbeiten an der nächsten Tour, sie wird mit dem Album Release statt­finden &#8211; mehr verraten wir noch nicht!</p>
<p><strong>Welche anderen, weniger bekannten Künstlerinnen könnt ihr empfehlen?</strong></p>
<p>Wir hatten die Chance mit wundervollen Künstlerinnen zu arbeiten: Einige davon waren <a href="http://www.babyshoo.de/" target="_blank">Baby Shoo</a> aus Frankfurt, <a href="http://www.myspace.com/Carmolina2" target="_blank">Carmolina</a> aus Heidelberg, MaSeHo aus Hamburg oder Daria von den Bahamas!</p>
<p><strong>Wo kann mensch euch in nächster Zeit hören, sehen und bestaunen?</strong></p>
<p>Wir sind demnächst eher im Internet zu sehen, da wir das Album aufnehmen und viel unterwegs sein werden. Wir bleiben aber im Netz präsent auf <a href="http://www.risingthoughts.com" target="_blank">risingthoughts.com</a>, <a href="https://www.facebook.com/RisingThoughts?ref=ts" target="_blank">Facebook</a>, auf <a href="http://www.myspace.com/risingthoughts7" target="_blank">Myspace</a> und auf <a href="http://www.youtube.com/user/RisingThoughts" target="_blank">Youtube</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=23692&amp;md5=df52cae1044cbd5ac5335ca881028d5f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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