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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Himmelschreiendes Unrecht</title>
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		<title>Sexismus, David Beckham und Klischees über Veganer_innen &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I do give a damn setzt sich mit Klischees über Veganer_innen auseinander. High On Clichés gibt Tipps, wie mensch sich widerständig gegenüber rape culture positionieren kann. Teil 1, Teil 2. Manu bloggt geht der Reproduktion von Zweigeschlechtlichkeit in Spielzeugläden nach. Das Missy Magazine hat die Macherinnen vom Girl Gang Zine interviewt. Die Spielfeldschnitte bedankt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>I do give a damn</em> setzt sich mit <a href="http://idogiveadamn.blogspot.com/2012/02/ich-bin-das-klischee.html" target="_blank">Klischees über Veganer_innen</a> auseinander. </p>
<p><em>High On Clichés</em> gibt Tipps, wie mensch sich widerständig gegenüber rape culture positionieren kann. <a href="http://hoc.twoday.net/stories/tw-you-can-stop-rape-schritt-1/" target="_blank">Teil 1</a>, <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/02/07/tw-you-can-stop-rape-schritt-2-rape-culture/" target="_blank">Teil 2</a>. </p>
<p><em>Manu bloggt</em> geht der <a href="http://manubloggt.de/index.php?/archives/284-Die-ReProduktion-von-Jungs-und-Maedchen-im-Spielzeugladen.html" target="_blank">Reproduktion von Zweigeschlechtlichkeit in Spielzeugläden</a> nach. </p>
<p>Das <em>Missy Magazine</em> hat die <a href="http://missy-magazine.de/2012/02/05/dann-mache-ich-eben-das-gegenteil-interview-mit-maren-und-kirsten-vom-girl-gang-zine/" target="_blank">Macherinnen vom Girl Gang Zine</a> interviewt.</p>
<p><em>Die Spielfeldschnitte</em> bedankt sich bei Thees Uhlmann für eine <a href="http://www.spielfeldschnitte.blogspot.com/2012/02/ecke-des-monats-danke-thees.html" target="_blank">kritische Nachfrage in Sachen Sexismus</a>.</p>
<p><em>Die Fuckermothers</em> kritisieren die <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2012/02/08/stillfotos-vs-facebook/" target="_blank">Bilder-Politik von Facebook</a>, Fotos von stillenden Müttern aufgrund von Verletzungen gegen die Nutzungsbedingungen zu löschen.</p>
<p><em>Diana</em> analysiert die aktuelle <a href="http://dianaschreibt.wordpress.com/2012/02/09/vielen-dank-mr-beckham/" target="_blank">H&#038;M-Werbekampagne mit David Beckham</a> und ist erstaunt über die veränderten Blicke und Brüche in der sonst so eintönig heteronormativen wie sexistischen Werbelandschaft.</p>
<p><em>Rheinsalon</em> stellt fest: Wenn Väter sich mehr an der Haus- und Erziehungsarbeit beteiligen, haben ihre <a href="http://rheinsalon.wordpress.com/2012/02/07/erleichterung-fur-berufstatige-mutter/" target="_blank">Kinder in der Schule bessere Noten</a>.</p>
<p><em>Anders Deutsch</em> fasst noch einmal die Debatte um die <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1997403/" target="_blank">Diskriminierung eines Trans*Kindes</a> zusammen, dem keine Hormonbehandlung zugestanden wird. </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27008&amp;md5=b66dd7c10a4c49de8a1fe0bee85eb821" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausrastende Schriftsteller, Kinderdiäten und die feministische Vollzeitfrage &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Big Brother Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[In der letzten Woche hat die unfassbar peinliche Geschichte von Autor John Asht für Aufsehen im Netz gesorgt: Bloggerin Myriel hatte sein Buch rezensiert und insgesamt ein negatives Fazit parat &#8211; Asht leistete sich darauf mehrere Ausraster sondergleichen. Ekkart hat alles zusammengefasst (Triggerwarnung). Unsere ehemalige Muttibloggerin Mrs. Pepstein macht weiter fleißig Radio. Nach 13 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche hat die unfassbar peinliche Geschichte von Autor <strong>John Asht </strong>für Aufsehen im Netz gesorgt: Bloggerin <strong>Myriel</strong> hatte sein Buch rezensiert und insgesamt ein negatives Fazit parat &#8211; Asht leistete sich darauf mehrere Ausraster sondergleichen. <a href="http://ekkart.de/rauhesitten/?p=2383" target="_blank">Ekkart</a> hat alles zusammengefasst (Triggerwarnung).</p>
<p>Unsere <a href="http://maedchenmannschaft.net/author/mrs-pepstein/">ehemalige Muttibloggerin Mrs. Pepstein</a> macht weiter fleißig Radio. Nach 13 Jahren hat sie neulich einmal die Seiten getauscht und wurde <a href="http://mrspepstein.blogspot.com/2012/01/brandheies-interview-mit-mrspepstein.html" target="_blank">selbst interviewt</a>.</p>
<p>&#8220;Geht Feministin sein nur mit Vollzeit-Job?&#8221;, fragt sich die <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/2012/01/22/fragen-uber-fragen-und-die-zukunft/" target="_blank">Zahlenzauberin</a>, und die Frage, was sich Frauen wünschen, wird auf dem Graphitti-Blog mit einer aufschlussreichen Graphik erklärt &#8211; das interessante Diagramm findet Ihr <a href="http://www.graphitti-blog.de/2012/01/23/was-sich-frauen-wunschen/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Es gibt einen verlängerten Aufruf der <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/01/wissenschaftskommunikation/" target="_blank"><strong>Denkwerkstatt</strong></a>, und zwar zu Forschungsergebnissen von Abschlussarbeiten im Bereich Gender Studies und feministischer Wissenschaft.</p>
<p>Was Schnee in Pakistan mit Dekonstruktion zu tun hat? Das haben die <strong><a href="http://nofreteten.blogspot.com/2012/01/schir-jach-kalte-milch.html" target="_blank">nofreteten</a></strong> kurz erklärt. Für den Text <a href="http://antjeschrupp.com/2012/01/23/slavoj-zizek-linke-kerle-und-die-revolution/" target="_blank">&#8220;Slavoj Žižek, linke Kerle und die Revolution&#8221;</a> von <strong>Antje Schrupp</strong> sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, weil: Sehr gut.</p>
<p>Der <strong><a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2012/01/23/eine-essstoerung-will-frueh-gelernt-sein/" target="_blank">Mädchenblog</a></strong> regt sich tierisch über ein Abnehmbuch für junge Mädchen auf.</p>
<p>Um die kleinen Lücken des Lebens im Bereich E-Books geht es in <a href="http://cronenburg.blogspot.com/2012/01/legal-kaufen-macht-muhe.html" target="_blank">&#8220;Legal kaufen macht Mühe&#8221;</a>.</p>
<p><strong><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=15802" target="_blank">Queer.de</a></strong> kritisiert den Umgang der Polizei mit den Rechtsextremen, die in der Stuttgarter Gay-Kneipe &#8220;Goldener Heinrich&#8221; randaliert haben.</p>
<p><strong><a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1987315/" target="_blank">anders deutsch</a></strong> hat sich die Zahlen zur Asylanerkennung vorgenommen &#8211; und ist not amused.</p>
<p>Zum Verhüten kommt alles in Frage außer Hormone? Dann ist die Übersicht von <strong><a href="http://idogiveadamn.blogspot.com/2012/01/weg-mit-der-pille-3-was-gibt-es-denn.html" target="_blank">I do give a Damn</a></strong> interessant für Euch.</p>
<p>Der Vergewaltigungsvorfall im brasilianischen Big Brother-Haus wird nochmal bei <strong><a href="http://fernseherkaputt.blogspot.com/2012/01/vergewaltigung-bei-big-brother.html" target="_blank">Fernseher kaputt</a></strong> thematisiert.</p>
<p><strong><a href="http://rechtundgeschlecht.wordpress.com/2012/01/26/weniger-kinder-in-hartz-iv-dafur-kriegen-mehr-den-kinderzuschlag/" target="_blank">Maria Wersig</a></strong> wühlte sich nochmal durch den Instrumentendschungel und stellte fest: Weniger Kinder sind im Hartz-IV-Empfang, dafür gibt es mehr Kinderzuschläge.</p>
<p>Und nach dem Klick ein Call for Papers und Termine:<span id="more-26745"></span></p>
<p>Ein Call for Papers des <strong><a href="http://ccc-ffm.de/2012/01/call-for-participation-easterhegg-2012-crossing-the-borders/" target="_blank">Chaos Computer Club</a></strong> zu allen chaosrelevanten Themen.</p>
<p>Am 3. Februar dreht sich an der FU Berlin alles um Recht, Macht und Geschlecht, so das <strong><a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/studientag-recht-macht-geschlecht-3-2-fu-berlin/" target="_blank">ZtG Blog</a></strong>.</p>
<p><strong><a href="http://www.claudiakilian.de/nachstes-treffen-in-frankfurt" target="_blank">Claudia Kilian</a></strong> organisiert das nächste GOWs-Treffen am 1. März in Frankfurt mit.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26745&amp;md5=2ecf767aec414e604b9171d3a42ec064" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
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		<title>Hilfe gesucht: Kündigung der Räume des Frauen­musik­zentrums in Hamburg</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hilfe-gesucht-kuendigung-der-raeume-des-frauenmusikzentrums-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verschiedenen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenmusikzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit freundlicher Genehmigung des Missy Magazins veröffentlichen wir einen Aufruf zur Hilfe für das Frauenmusikzentrum (fm:z) in Hamburg mit Bitte um Weiterleitung. Die Informationen zur Immobilie findet ihr als PDF auf der Seite des Missy Magazins. Achtung, Achtung, eure Mithilfe ist jetzt gefragt. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich im schicken Hamburg-Ottensen die Gentrifizierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit freundlicher Genehmigung des <strong>Missy Magazins</strong> veröffentlichen wir einen Aufruf zur Hilfe für das Frauenmusikzentrum (fm:z) in Hamburg mit Bitte um Weiterleitung. Die Informationen zur Immobilie findet ihr als PDF auf der Seite des <a href="http://missy-magazine.de/2012/01/27/kundigung-der-raume-des-fmz-eure-netzwerke-sind-jetzt-gefragt/" target="_blank">Missy Magazins</a>.</em></p>
<p>Achtung, Achtung, eure Mithilfe ist jetzt gefragt. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich im schicken Hamburg-Ottensen die Gentrifizierung gegen das Frauen­musik­zentrum (fm:z) richtet: der Vermieter will nun akut deren Räum­lichkeiten verkaufen und kündigt dem fm:z!</p>
<p>Nachdem die Räume mit viel (öffentlichem) Geld und Nerven­aufwand umgebaut worden sind, eine Katastophe für den Verein. Hinzu kommt, dass sich der Verein über die dort musik­machenden Frauen finanziert – und diese kommen nicht an jeden Ort der Stadt um Musik zu machen. Gerade die Lage in einem belebten Wohn­gebiet ist für viele Frauen und Mädchen nach wie vor wichtig, um sich auch abends sicher zu fühlen. Der Ottenser Hinterhof ist ein gewachsener Stand­ort an dem das fm:z nun seit fast 30 Jahren wirkt.</p>
<p>Das Verkaufsexposé (siehe Anhang) klingt wie blanker Hohn: “Beste Zentrums­lage in Ottensen mit Vermietungs­sicherheit und Zukunfts­potential. Ottensen ist Magnet für kreative und unab­hängige Menschen geworden – hier stoßen gewachsene Strukturen mit modernem Lifestyle zusammen.”</p>
<p>Unten findet ihr eine Mail von Maria und dem fm:z Team.</p>
<p>Venceremos!</p>
<p><span id="more-26729"></span>Steph Klinkenborg (ehemalige Leiterin fmz) und die Missy Redaktion</p>
<blockquote><p>—— Weitergeleitete Nachricht<br />
Von: Frauenmusikzentrum<br />
Organisation: FMZ e.V.<br />
Datum: Wed, 25 Jan 2012 13:54:24 +0100<br />
An: Frauenmusikzentrum<br />
Betreff: Kündigung der Räume des FMZ – Eure Netzwerke sind jetzt gefragt!</p>
<p>Liebe Freunde und Freundinnen des FMZ,</p>
<p>am heutigen Tage wurde unser Miet­verhältnis gekündigt. Zum 1. März 2013 müssen wir unsere Räum­lichkeiten in der Großen Brunnenstraße 63a verlassen. Nun liegt es in unserer Hand, was wir aus dieser Situation machen!</p>
<p>Unser Vermieter hat mehrere Flächen des Clausenhofes zum Verkauf angeboten. Augen­scheinlich haben sich nun Kaufinteressenten gemeldet, die die Fläche des FMZ sowie die nebenan gelegenen Büroflächen zu einem Preis von 950.000€ kaufen möchten.</p>
<p>Der Verkauf wird in den nächsten Wochen über die Bühne gehen! Unsere dringliche Bitte an euch: Nutzt eure Netz­werke!!! Wer kennt InvestorInnen, die an einer solchen Fläche Interesse haben könnten? Gibt es vielleicht Möglich­keiten zum Zusammen­schluss (InvestorInnen­gemeinschaft)? Alle Informationen zur Immobilie haben wir euch als pdf angehängt. Schickt sie an alle Menschen, die potenziell Interesse haben könnten.</p>
<p>Wir haben nicht viel Zeit! Alles was euch einfällt, schreibt uns direkt oder ruft an unter unten­stehender Telefon­nummer. Wenn dort niemand zu erreichen ist, bitte Maria Pallasch mobil unter 0174-93 25 788 anrufen!</p>
<p>Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten!</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Euer Team<br />
Maria Pallasch, Anne Koenen, Anna Weiße</p>
<p>frauenmusikzentrum (fmz)<br />
grosse brunnenstrasse 63 a<br />
22763 hamburg-ottensen<br />
fon: (0)40-39 27 31<br />
info@frauenmusikzentrum.de<br />
bürozeiten: di und mi von 11-15 uhr, do 17-21 uhr</p></blockquote>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26729&amp;md5=a5285a89276a747424ff1fad736a875d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eierkraulen, Zwangssterilisation und ein Golden Girl &#8211; kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/eierkraulen-zwangssterilisation-und-ein-golden-girl-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das so?]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtagung: Diversity und soziale Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gendermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht – Grenzen – Gleichstellung – Gewalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangssterilisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der Guardian nimmt das näher unter die popkulturelle Lupe. Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so preventconnect.  In den USA definiert das Justizministerium Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Männliches Eierkraulen ist in Popstarkreisen alltäglich. Rihanna tut es dem Potenz-Habitus gleich und greift sich in ihrem neuen Video korrekt in den Schritt. Der <em>Guardian</em> <a href="http://www.guardian.co.uk/music/musicblog/2012/jan/10/rihanna-crotch-grabbing" target="_blank">nimmt das näher</a> unter die popkulturelle Lupe.</p>
<p>Vergewaltigungen sind in den USA weiter verbeitet als Rauchen, so <em><a href="http://preventconnect.org/2012/01/rape-more-common-than-smoking-in-the-us/">preventconnect</a></em>. </p>
<p>In den USA <a href="http://www.l-mag.de/news-1010/usa-vergewaltigungsdelikt-neu-definiert.html">definiert das Justizministerium</a> Vergewaltigungsdelikte neu &#8211; jetzt werden auch Männer als potentielle Opfer ins Auge gefasst.</p>
<p>Bei der brasilianischen Big-Brother-Reihe gab es womöglich einen Fall sexuellen Missbrauchs. <em><a href="http://jezebel.com/5876550/brazils-big-brother-may-have-broadcast-a-sexual-assault">Jezebel</a></em> weist darauf hin, dass die Video-Bänder, die zur Aufklärung beitragen könnten, vom Sender unter Verschluss gehalten werden.</p>
<p>Ein <strong>Fotoshop</strong>-Video geht um die Welt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813864?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="480" height="270"></iframe></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/foto-wettbewerb-talents-schoen-ist-anders-1.1241421">&#8220;Schön ist anders&#8221; bei der <em>Süddeutschen</em></a>: Nicht ganz neu, aber die Fotostrecke von gephotoshoppten Magermodels und den Reaktionen darauf (&#8220;Schön!&#8221;) ist nach wie vor hochaktuell.</p>
<p><strong>Respect my Fist</strong> im <a href="http://www.clubkinder.de/stadtgeschehen/stadtgeschehen-artikel-details/article/ohne-glitzer-geht-nichts.html">Interview</a>: Bassistin <strong>Nadine Lantzsch</strong> über das mittlerweile zwei jahre junge Hardcorepunk/Postpunk-Projekt. Und <strong>Betty White</strong> &#8211; die letzte Überlebende (schnief) der <strong>Golden Girls</strong> im <a href="http://diestandard.at/1326502942097/90-Geburtstag-Die-letzte-Ueberlebende-der-Goldenen-Maedchen">Gespräch</a>.</p>
<p>Zwangssterilisation. Gibt`s nicht? <a href="http://www.allout.org/en/actions/stop_forced_sterilization">Gibt`s doch</a>. In Schweden. Und eine Initiative dagegen. Und wie sieht überhaupt eine Klitoris aus? Hat mensch da spontan ein Bild vorm geistigen Auge? &#8220;Denkt mal drüber nach!&#8221;, sagt auch <em><a href="http://io9.com/5876335/until-2009-the-human-clitoris-was-an-absolute-mystery">io9</a></em>.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein Haufen Termine:</p>
<p><span id="more-26268"></span></p>
<p>Eine internationale und interdisziplinäre Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und künstlerischen Beiträgen ist „<a href="http://www.weiterdenken.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10688" target="_blank">Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft</a>“ in Berlin vom 18. bis 20. Januar.</p>
<p>In Wien lädt heute am 19. Januar die In{}fem Forschungswerkstatt zum <a href="https://www.facebook.com/events/248553511884988/" target="_blank">öffentlichen Stammtisch zu &#8220;Gendermedizin&#8221;</a> (FB-Event).</p>
<p>Um Geschlechterkonstruktionen in der Archäologie geht es ebenfalls heute in Marburg: „<a href="http://asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=139" target="_blank">Schwule Höhlenmenschen und andere Ausnahmen von der Regel</a>“.</p>
<p>Und an der FH Potsdam gibt es heute den Vortrag „<a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/vortrag-von-leah-carola-czollek-am-19-1-an-der-fh-potsdam/" target="_blank">Social Justice als Projekt gegen strukturelle Diskriminierungen</a>“. Eine <a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/01/informationsveranstaltung-zur-weiterbildung-social-justice-und-diversity-am-23-1-in-potsdam/ " target="_blank">Informationsveranstaltung</a> zu Social-Justice-Weiterbildung gibt es dann am 23. Januar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/204078399669404/" target="_blank">Record Release Party Lena Stoehrfaktor</a> (und gleichzeitig Soli für humanitäre Hilfe für die Betroffenen vom Repressionsapparat in Syrien) am 21. Januar 2012 in Berlin  der Köpi (AGH).</p>
<p>Am 21. Januar zeigt in Berlin die Slut Conspiracy den Film „<a href="http://slutconspiracy.blogspot.com/2012/01/blog-post.html" target="_blank">Sluts: The Documentary</a>“, im Anschluss gibt es eine Diskussion.</p>
<p>TEACH THEM TO LOVE THEIR VAGINAS (Zeichnungen). Diplomausstellung von <a href="http://mona-dann.de/" target="_blank">Mona Dann</a> vom 25.01. &#8211; 28.01.2012, Mittwoch bis Samstag 15:00 &#8211; 19:00 Uhr in Weimar, Van-De-Velde-Bau R.013.</p>
<p>Hardware, Software und DIY – für FrauenLesbenTrans* am kommenden Wochenende in Wien beim <a href="http://na.pravi.me/" target="_blank">Make Me Eclectic Festival</a>.</p>
<p>Am Montag, ebenfalls in Wien, dann Buchpräsentation und Diskussion mit Gundula Ludwig: „<a href="http://www.stichwort.or.at/frames/veransfr.htm" target="_blank">Geschlecht regieren – Zum Verhältnis von Staat, Subjekt und heteronormativer Hegemonie</a>“.</p>
<p>Noch nicht jetzt, aber schon mal anmelden: Für die Berliner „<a href="http://www.gwi-boell.de/calendar/VA-viewevt.aspx?evtid=10855" target="_blank">Fachtagung: Diversity und soziale Gerechtigkeit</a>“ am 26. Januar.</p>
<p>In Göttingen findet derzeit die Veranstaltungsreihe zu den Themen <a href="http://asta.uni-goettingen.de/831" target="_blank">Geschlecht – Grenzen – Gleichstellung – Gewalt</a> statt. Am 31. Januar auch mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/termine" target="_blank">Nadine, Nadia und Helga</a>.</p>
<p>Termine für Veranstaltungen in der Begine (Treffpunkt und Kultur für Frauen) in Berlin findet ihr auf der <a href="http://www.begine.de/begine-event-vorschau.htm" target="_blank">Homepage</a>. Im Februar erwartet euch: Erwerbslosenstammtisch, Tauschbörsen, Literaturrunden, Lesben/Frauen Tauschring und ein Filmabend: Knöpfe aus Perlmutt (Dokumentarfilm von Anke Schwarz). Viele Veranstaltungen gibt es auch im <a href="http://www.depot.or.at/index.php?article_id=30&amp;clang=0" target="_blank">Wiener Depot</a>, darunter eine feministische Diskussion zu Repräsentationen prekärer Lebenswelten oder Gender in bewaffneten Konflikten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26268&amp;md5=abf8e4b3ee7d1e3c3763cea968a7e113" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Bevor Lesben und Schwule das Ehegattensplitting kriegen, wird die CDU es lieber abschaffen“</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/bevor-lesben-und-schwule-das-ehegattensplitting-kriegen-wird-die-cdu-es-lieber-abschaffen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Ehegattensplitting]]></category>
		<category><![CDATA[Eingetragene Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner_innen hatten in den letzten 10 Jahren mit Forderungen nach Gleichbehandlung mit Ehepaaren sehr häufig Erfolg. So auch bei der Besteuerung – Finanzgerichte wie zuletzt das Finanzgericht Köln sprechen immer häufiger von verfassungswidriger Ungleichbehandlung, wenn das Finanzamt die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif und die Ausstellung der für Verheiratete vorgesehenen Lohnsteuerkarten für eingetragene Lebenspartner_innen ablehnt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartner_innen hatten in den letzten 10 Jahren mit Forderungen nach Gleichbehandlung mit Ehepaaren sehr häufig Erfolg. So auch bei der Besteuerung – Finanzgerichte wie zuletzt das <a href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/koeln/j2011/4_V_2831_11_Beschluss_20111207.html" target="_blank">Finanzgericht Köln</a> sprechen immer häufiger von verfassungswidriger Ungleichbehandlung, wenn das Finanzamt die Zusammenveranlagung mit Splittingtarif und die Ausstellung der für Verheiratete vorgesehenen Lohnsteuerkarten für eingetragene Lebenspartner_innen ablehnt. Eine endgültige Entscheidung des 2. Senats des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Frage steht noch aus, wird aber im Jahr 2012 erwartet. </p>
<p>In diesem Beitrag geht es darum, wie die jüngsten Entscheidungen der Finanzgerichte einzuordnen sind, wem das Ehegattensplitting eigentlich nützt und wie beurteilt wird, ob es einen Unterschied macht, ob gleichgeschlechtliche oder verschiedengeschlechtliche Paare (rechtlich gesehen) „den Bund fürs Leben“ eingehen. An der Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft kommt die Politik nicht mehr vorbei – denn es ist kaum zu begründen, warum bestimmte Vorteile auf verschiedengeschlechtliche Ehepaare beschränkt werden dürfen. Damit darf die Diskussion aber nicht beendet werden – die Privilegien der Ehe müssen grundsätzlich überdacht werden. </p>
<p><strong>Ehegattensplitting und eingetragene Lebenspartnerschaft</strong></p>
<p>Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Jahr 2001 erhielten gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit, eine rechtlich institutionalisierte Form der Partnerschaft einzugehen, die in vielen Punkten der Ehe nachgebildet wurde. Steuerlich wurden eingetragene Lebenspartner_innen aber der Ehe nicht gleichgestellt, auch in anderen Rechtsgebieten (zum Beispiel bei der Beamtenversorgung, der Hinterbliebenenrente ect.) blieben viele Privilegien der Ehe vorbehalten. </p>
<p>Das Ehegattensplitting ist ein solches Privileg. Wie funktioniert es? In der Bundesrepublik können Eheleute, die nicht dauernd getrennt leben, seit dem Jahr 1958 bei der Einkommensbesteuerung die getrennte steuerliche Veranlagung oder die Zusammenveranlagung wählen (§ 26 EStG). Die Zusammenveranlagung bedeutet, sie werden als „ein Steuerpflichtiger“ behandelt, die Einkommen addiert und den Ehegatten gemeinsam zugerechnet (§ 26 b EStG). Das gemeinsame zu versteuernde Einkommen wird im Splittingverfahren durch zwei geteilt, und die Steuerlast dieses hälftigen Betrages errechnet und verdoppelt (§ 32a Abs. 5 EStG). </p>
<p>Dieses sehr komplizierte Splittingverfahren hat verschiedene Wirkungen, am wichtigsten ist aber der sogenannte Splittingeffekt (oder auch Splittingvorteil). Dieser bedeutet eine Steuerersparnis gegenüber der individuellen Besteuerung und ist abhängig von zwei Faktoren: Der Höhe des gemeinsamen Einkommens und der Einkommensdifferenz zwischen Frau und Mann. Aus diesem Grund wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, dass das Ehegattensplitting letztlich ein Steuerprivileg für Alleinernährerehen (mit hohem Einkommen) darstellt. </p>
<p><span id="more-26304"></span></p>
<p>Weil es rechtlich gesehen so ist, dass Regelungen in denen „Ehe“ steht nicht automatisch auch auf eingetragene Lebenspartner_innen angewendet werden, lehnen die Finanzämter Anträge auf Zusammenveranlagung ab. Die betroffenen Paare müssen dann Jahr für Jahr Widerspruch einlegen und später klagen. Der LSVD bietet hierfür ausführliche Beratung und Musterwidersprüche bzw. <a href="http://www.lsvd.de/638.98.html" target="_blank">Klagen im Netz</a>.</p>
<p><strong>Gleich und gleich – Warum sollen nur Ehepaare splitten?</strong></p>
<p>Der Gleichbehandlungsgrundsatz im Grundgesetz (Art. 3 Abs. 1 GG) besagt, dass vergleichbare Sachverhalte gleich zu behandeln sind. Die Gerichte mussten sich also damit auseinandersetzen, ob eine Ungleichbehandlung von Meike und Maria gegenüber Mike und Maria im Steuerrecht verfassungsrechtlich zulässig ist. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die übernommenen Pflichten (zum Beispiel Unterhaltspflichten) bei Eheschließung und Verpartnerung gleich sind.</p>
<p>Zu Beginn dieser Auseinandersetzung argumentierte zum Beispiel das Finanzgericht des Saarlandes, das Splittingverfahren käme nicht in Betracht, weil bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Unterschied zur Ehe „die steuerliche Gleichbewertung einer geschlechtsverschiedenen Arbeitsleistung naturgemäß nicht zur Beurteilung steht.“ (Entscheidung vom 21.01.2004, Aktenzeichen: 1 K 466/02). Inzwischen ist die Argumentation etwas differenzierter und es wird immer klarer, dass kaum noch Rechtfertigungsgründe für die Ungleichbehandlung denkbar sind. </p>
<p>Im Jahr 2010 entschied der 1. Senat des Bundesverfassungsgerichts zur <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100721_1bvr061107.html" target="_blank">Erbschafts- und Schenkungssteuer</a> und sagte, mit der Förderung der Ehe (Art. 6 Abs. 1 GG) sei die Beschränkung von Vorteilen auf Ehegatten jedenfalls nicht zu begründen. Unter Anwendung der in dieser Entscheidung aufgestellten Maßstäbe kommen viele Finanzgerichte nun zu dem Ergebnis, dass auch eine Beschränkung des Ehegattensplittings auf Ehepaare verfassungswidrig ist. Die endgültige Entscheidung in dieser Frage durch den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts steht aber noch aus. Jedes Gericht kann sich in der Zwischenzeit auch anders entscheiden als zuletzt das FG Köln und zu dem Ergebnis kommen, die Ablehnung des Splittings für gleichgeschlechtliche Paare sei korrekt.</p>
<p>In einer aktuellen Veröffentlichung von zwei Mitarbeiter_innen im Bundesfinanzministerium zur Frage der Ausweitung des Ehegattensplittings auf eingetragene Lebenspartnerinnen, welche vermutlich auch die Grundlage der Stellungnahme der Bundesregierung im aktuellen Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht bildete, wird argumentiert, der Gesetzgeber habe aus demographischen Gründen das Ehegattensplitting auf Ehepaare beschränkt, die Ehe habe nach den Vorstellungen  des Verfassungsgebers eine „grundlegende gesellschaftliche Funktion zur Sicherung der demographischen Entwicklung“ (Löhr/Serwe 2011: Das Ehegattensplitting auf dem Prüfstand, Baden-Baden, S. 78). </p>
<p>Die Gesetzgebung hatte in den 1950er Jahren noch wenig Sorgen um die Demographie, wie der berühmte Konrad Adenauer zugeschriebene Satz „Kinder kriegen die Leute immer“ schön illustriert – es handelt sich also eher um eine Neuinterpretation der Ziele der Regelung. Denn das Ehegattensplitting, ein weiterer Kritikpunkt, knüpft ja keineswegs an das Vorhandensein von Kindern an und heute kann man von Einkommensdifferenzen nicht mehr ohne weiteres auf diese schließen. Es spricht also viel dafür, dass auch der konservativere 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts zu dem Ergebnis kommen wird, dass auch eingetragene Lebenspartner_innen splitten dürfen können müssen. Das Urteil könnte natürlich aber auch anders ausfallen.</p>
<p><strong>Wem das alles nichts nützt</strong></p>
<p>Alleinerziehende und Paare, die sich gegen ein Leben mit Trauschein entscheiden, profitieren ebenfalls nicht vom Ehegattensplitting und haben im Unterschied zu eingetragenen Lebenspartner_innen keine Chance auf Gleichbehandlung mit Ehepaaren. Aber auch verheiratete oder verpartnerte Paare, die gleich oder annähernd gleich verdienen, haben vom Ehegattensplitting nicht so viel. Die nachvollziehbaren und richtigen Kämpfe gegen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare könnten so den paradoxen Effekt haben, dass die normative Bedeutung der Ehe sogar noch gestärkt wird. Dann wäre das emanzipatorische Potenzial der individuellen Erfolge vor den Gerichten für die Gesamtgesellschaft eher gering. In Gesprächen mit Frauenpolitikerinnen höre ich aber auch häufig eine andere Lesart: „Bevor Lesben und Schwule das Ehegattensplitting kriegen, wird die CDU es lieber abschaffen“, ist die Hoffnung so mancher überzeugten Gegnerin des Ehegattensplittings.</p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/3827f78f056c44eaae27a3756bc9b061" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26304&amp;md5=7a5e98aefc393d0871947a1ba24be8ea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Feminismus im Recht]]></series:name>
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		<title>Unglaublich, aber auch 2012 sind rassistische Traditionen noch rassistisch</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 08:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hallervorden]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schloßpark Theater Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits bevor das Stück „Ich bin Rappaport“ gespielt wurde, sah ich in Berlin das gruselige Plakat dazu – Blackface. Die Theatertradition, weiße Menschen schwarz anzumalen und dann „den lustigen N-Wort“ spielen zu lassen. Die in den USA seit Jahrzehnten verpönt ist und in Deutschland leider immer noch immer wieder eingesetzt wird. Daraufhin entbrannte nun auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/23f303a2a02b4675897ec37d31acb1ab" width="1" height="1" alt=""/><div id="attachment_26214" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/rappaport.jpg" alt="Im New Yorker Central Park sitzen ein weißer alter Mann mit Joint in der Hand (Dieter Hallervorden) und ein weißer Mann mit schwarz angemalten Gesicht, im Hintergrund schaut eine junge weiße Frau zu" title="Plakat zu “Ich bin nicht Rappaport” des Berliner Schlosspark-Theaters" width="176" height="200" class="size-full wp-image-26214" /><p class="wp-caption-text">Plakat zu “Ich bin nicht Rappaport” des Berliner Schlosspark-Theaters (Pressefoto: DERDEHMEL)</p></div>Bereits bevor das Stück „Ich bin Rappaport“ gespielt wurde, sah ich in Berlin das gruselige Plakat dazu – Blackface. Die Theatertradition, weiße Menschen schwarz anzumalen und dann „den lustigen N-Wort“ spielen zu lassen. Die in den USA seit Jahrzehnten verpönt ist und in Deutschland leider immer noch immer wieder eingesetzt wird.</p>
<p>Daraufhin entbrannte nun auf der <a href="https://www.facebook.com/pages/Schlosspark-Theater-Berlin-Offizielle-Seite/332467151990" target="_blank">Facebook-Seite des Schlosspark-Theaters</a> ein Shitstorm. Zunächst beschwerten sich nur Menschen und forderten eine Erklärung. Auf einen <a href="http://beatsandpicturesandlifeandstuff.tumblr.com/post/15354834439/blackface-in-2012-das-schlosspark-theater-in-berlin" target="_blank">ersten Beschwerdebrief</a> gab es nur eine peinliche Antwort der Theaterleitung und Regie:</p>
<blockquote><p>Kaum einem Ensemble eines Theaters in Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören schwarze Schauspieler an. Allein deswegen, weil das Stückrepertoire der Theater ihnen zu wenige Rollen in einer Spielzeit bieten könnte, die ein Festengagement rechtfertigten.</p></blockquote>
<p>Im Klartext: Schwarze Menschen können nämlich nur Rollen spielen, die explizit für sie geschrieben wurden. Weiße Menschen können aber alles spielen, manchmal muss man sie halt anmalen. Seitdem ist die Kritik auf der Facebookseite explodiert. Absetzung des Stückes wurde gefordert. Inzwischen hat auch der oberste Theaterleiter Dieter Hallervorden eine <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150450748021991&#038;set=a.336420536990.158256.332467151990&#038;type=1" target="_blank">Stellungnahme abgegeben</a>: <span id="more-26213"></span></p>
<blockquote><p>In meiner Gedankenwelt ist absolut kein Platz für Rassismus. </p></blockquote>
<p><div id="attachment_26217" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/unschuld.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/unschuld-199x300.png" alt="Ein weißer Mann mit dunkelblauem Hend und blauen Jacket steht alleine auf einer Bühne, sein Gesicht ist schwarz angemalt, mit einem riesigen roten Mund" title="Szene aus Unschuld " width="199" height="300" class="size-medium wp-image-26217" /></a><p class="wp-caption-text">Szene aus Unschuld (Pressefoto: Arno Declair)</p></div>So weit, so gut. Tatsächlich wird in dem Stück sogar Rassismus behandelt. Was für Hallervorden bedeutet, dass damit jegliche rassistische Handlung, ob auf, hinter oder fernab der Bühne, unmöglich sei: </p>
<blockquote><p>Mein Rat: Leute, lest das Stück – dann werdet ihr erkennen, dass es glücklicherweise gar keinen Raum für Rassismus bietet!<br />
Macht euch erst mal kundig, bevor die Sicherungen durchbrennen, nur weil ihr auf einem Plakat einen Weißen seht, der schwarz geschminkt ist!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.publikative.org/2012/01/08/rassismus-ist-wenn-man-trotzdem-lacht/" target="_blank">Die</a> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2012/01/06/nachtrag-tritt-rassismus-und-rassismuskritik-in-der-deutschen-theaterszene-am-beispiel-des-schlosspark-theaters-ein-drama/" target="_blank">vielen</a> <a href="http://medienelite.de/2012/01/06/was-das-recht-zu-blackface-sagt/" target="_blank">Links</a> <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/01/06/reasonable-racism/" target="_blank">und</a> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2010/11/14/warum-blackface-nicht-lustig-ist/" target="_blank">Erklärungen</a>, warum genau das rassistisch ist? Geschenkt! Inzwischen ist das Thema selbst bei der <em>Süddeutschen</em> angekommen, die sich zunächst mit der rassistischen Geschichte auseinandersetzt, schließlich aber ebenfalls <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/rassismus-vorwuerfe-gegen-hallervorden-schwarze-anmalen-verboten-1.1253791" target="_blank">tief ins Klo greift</a>:</p>
<blockquote><p>Doch ist das, was in den US-Südstaaten um 1900 rassistisch war, auch 2012 in Berlin noch so?</p></blockquote>
<p>In den Südstaaten wurde 1900 eine Menge rassistischer Scheiße veranstaltet – vom <em>de facto</em> Wahlverbot für Schwarze Menschen bishin zur allgegenwärtigen Segegration, die erst 1965 abgeschafft wurde. Das wird nicht besser, weil wir heute ein anderes Datum im Kalender erblicken. Also liebe Süddeutsche: Ja, was in den US-Südstaaten um 1900 rassistisch war, ist auch 2012 in Berlin noch rassistisch.<br />
____________________________<br />
Weitere Informationen in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/pages/Schluß-mit-rassistischen-blackface-Aufführungen/202256276535106" target="_blank"> Schluß mit rassistischen „Black­face“-Auf­führungen</a> und auf <a href="http://riotmango.de/rassismus-ist-kein-kuenstlerisches-stilmittel/" target="_blank">riotmango.de</a>. Derzeit wird z.B. auch am <a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/spielplan/unschuld/bilder/" target="_blank">Deutschen Theater in dem Stück „Unschuld“ Blackface</a> verwendet – genau so überzeichnet, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blackface" target="_blank">wie es die Tradition verlangt</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26213&amp;md5=470d8139432316b8c755218091064f75" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Letzte News vor Weihnachten &#8211; kurz verlinkt</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/letzte-news-vor-weihnachten-kurz-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 10:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Terre des Femmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch nach der 1000. Demonstration der südkoreanischen Trostfrauen (wir berichteten) gibt es keine Entschuldigung oder Entschädigung, wie diestandard.at berichtet. Für ihr Modellprojekt Mädchenbeirat sucht die Filia Frauenstiftung eine pädagogische Fachkraft auf Honorarbasis. Bewerbungsschluss ist der 5. Januar kommenden Jahres. Lange hat es gedauert und heftig gestritten wurde, doch ab Januar werden in der österreichischen Nationalhymne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach der 1000. Demonstration der südkoreanischen Trostfrauen (<a href="http://maedchenmannschaft.net/das-schweigen-gebrochen-die-geschichte-der-trostfrauen/">wir berichteten</a>) gibt es <a href="http://diestandard.at/1324170187835/Keine-Entschaedigung-fuer-die-Comfort-Women" target="_blank">keine Entschuldigung</a> oder Entschädigung, wie <em>diestandard.at</em> berichtet.</p>
<p>Für ihr Modellprojekt Mädchenbeirat sucht die <em><a href="http://www.filia-frauenstiftung.de/index.php" target="_blank">Filia Frauenstiftung</a></em> eine <a href="http://www.filia-frauenstiftung.de/inhalt/aktuelles/aktuelles/ausschreibung-paedagogische-kraft.html" target="_blank">pädagogische Fachkraft auf Honorarbasis.</a> Bewerbungsschluss ist der 5. Januar kommenden Jahres.</p>
<p>Lange hat es gedauert und heftig gestritten wurde, doch ab Januar werden in der österreichischen Nationalhymne <a href="http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-ehrt-seine-Toechter-article4952996.html" target="_blank">auch die Töchter des Landes</a> besungen, nicht nur die Söhne. Das Parlament beschließt eine entsprechende Änderung des Liedtextes.</p>
<p><em>Jezebel</em> berichtet über eine <a href="http://jezebel.com/5868905/what-kind-of-woman-has-a-second-trimester-abortion" target="_blank">Studie, nach der sich die demografische Situation derjenigen Frauen, </a>welche im zweiten Trimester, also zwischen der zwölften und sechzehnten Woche ihrer Schwangerschaft eine Abtreibung vornehmen lassen, deutlich von der Situation derer unterscheidet, welche nach der sechzehnten Woche die Schwangerschaft abbrechen.</p>
<p>Nichts mit post-gender und post-race (Überraschung!) : An einer <a href="http://www.fr-online.de/studium/skandal-an-eliteschule-wie-eine-versammlung-des-ku-klux-klan,5027854,11167666.html" target="_blank">New Yorker Eliteschule</a> sind Sexismus und Rassismus noch tief in den Köpfen, berichtete die <em>Frankfurter Rundschau</em>.<span id="more-25731"></span></p>
<p>Autismus gilt vielen als „männliche“ Krankheit, daran anschließend orientieren sich die Diagnosekritierien. Dabei werden <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Autistische-Mdchen-fallen-kaum-auf/story/21306363" target="_blank">autistische Mädchen vermutlich übersehen</a>, so der <em>Tages-Anzeiger</em>. Eine weltberühmte Autistin ist die Forscherin und Aktivistin Temple Grandin. Am 23. Dezember zeigt arte den Film „<a href="http://www.rtv.de/sendungsdetails/1419965/du-gehst-nicht-allein.html" target="_blank">Du gehst nicht allein</a>“ über ihr Leben (via <a href="http://aspergerfrauen.wordpress.com/2011/12/15/23-12-2011-auf-arte-du-gehst-nicht-allein-film-uber-temple-grandin/" target="_blank">Ich bin Autistin</a>).</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/cpkN0JdXRpM" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p>Über Jahre hinweg setzte die britische Polizei Undercover-Agenten ein, um verschiedene Protestbewegungen auszuspionieren. Dabei gingen einige auch intime Beziehungen zu Aktivistinnen ein – diese fühlen sich nun <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36099/1.html" target="_blank">benutzt und erniedrigt</a>. Daher streben sie, so <em>Telepolis</em>, eine Klage nach der Europäischen Menschen­rechts­konvention an.</p>
<p>Scotland Yard startet eine <a href="http://jezebel.com/5868781/rape-prevention-effort-refreshingly-manages-to-avoid-victim-blaminghttp://" target="_blank">Kampagne, um Vergewaltigung zu bekämpfen</a> &#8211; die sich endlich mal nicht an die Opfer richtet.</p>
<p><a href="http://taz.de/Debatte-Frauen/!83929/" target="_blank">In der taz beklagt Christa Stolle</a>, geschäftsführende Vorstandsfrau von <a href="http://frauenrechte.de/online/index.php" target="_blank">Terre des Femmes e.V.</a>, den Trend zur &#8220;Intim-OP&#8221; gerade bei jungen Frauen. Die Replik von <a href="http://taz.de/Debatte-Frauen/!83974/" target="_blank">Anna Katharina Meßmer</a>, ebenfalls in der taz, wendet sich gegen das objektifizierende Frauenbild in Stolles Text.</p>
<p>Und nochmal taz: Weil eine Wiener Bürger_inneninitiative die Prostitition erfolgreich aus Wohngebieten verdrängt hat, sind viele Prostituierte nun gezwungen, in dunkle Seitenstraßen oder Parklätze auszuweichen. Dadurch <a href="http://taz.de/Strassenstrich-in-Wien/!83580/" target="_blank">verschlechtern sich ihre Arbeitsbedingungen,</a> insbesondere die Arbeitssicherheit erheblich. <em>(Anmerkung: Von mir gibt es auch diesmal sicherheitshalber eine Triggerwarnung für die Kommentare unter den Artikeln)</em></p>
<p>Noch immer keine Geschenkidee? Zeitschriftenabos zum Verschenken bieten z.B. <a href="http://www.l-mag.de/no_cache/abo.html" target="_blank">das <em>L-Mag</em></a> oder das <a href="https://missy-magazine.de/abo/abo-bestellen/" target="_blank"><em>Missy Magazine</em></a>. Die <em>Gazelle</em> sucht <a href="http://www.gazelle-magazin.de/2011/12/21/gazelle-wieder-als-print-aktion/" target="_blank">auch noch Abonenntinnen</a>. Nicht im Abo, aber gerade fertig vor dem Fest sind auch das (leider ziemlich heteronormative)<a href="http://www.jungsheft.de/index2.html" target="_blank"><em> Jungsheft</em> und das <em>Giddyheft</em></a>. Ein weiterer Klassiker sind natürlich Kalender. Ob die <a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/12/wegbereiterinnen.pdf">Weg­bereiterinnen X (PDF)</a>, der <a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,383,.html" target="_blank">Queer­feministische Taschen­kalender</a>, <a href="http://www.etsy.com/listing/82754558/2012-wall-calendar-sissy" target="_blank">Elisha Lims SISSY</a> oder <a href="http://queerscumcalendar.de/" target="_blank">queerscumcalendar </a>– da sollte für jede_n was dabei sein.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25731&amp;md5=74676101c1a7b8b37cc430e64bf72006" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Wie Firmen &#8220;unauffällig Chefinnen verhindern&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte hier ja mal ein bisschen an Heide Oestreichs Schreibtonfall rumgemäkelt. Letzte Woche hat Oestreich dann in der taz einen Beitrag über die Frauenquote bzw. über die äußerst, nun ja, flexible Handhabung dieses Instruments seitens der Politik gebracht, und den finde ich dann doch ziemlich lesenswert: Unter dem Titel &#8220;Erfolgreich Chefinnen verhindern&#8221; legt sie auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte <a href="http://maedchenmannschaft.net/angst-vor-frauen-als-ursache-fuer-sexismus/" target="_blank">hier</a> ja mal ein bisschen an Heide Oestreichs Schreibtonfall rumgemäkelt. Letzte Woche hat Oestreich dann in der <em>taz</em> einen Beitrag über die <a href="http://maedchenmannschaft.net/kristi-uschi-und-die-quote-unsere-lieblingssoap-geht-endlich-weiter/" target="_blank">Frauenquote</a> bzw. über die äußerst, nun ja, flexible Handhabung dieses Instruments seitens der Politik gebracht, und den finde ich dann doch ziemlich lesenswert: Unter dem Titel <a href="http://taz.de/!83153/" target="_blank">&#8220;Erfolgreich Chefinnen verhindern&#8221;</a> legt sie auf originelle Weise dar, welche Mechanismen mit dazu beitragen, dass Frauen im Job oftmals weitgehend von bestimmten Positionen ausgeschlossen bleiben &#8211; obwohl es doch immer heißt, auf den so genannten Führungsebenen gelte einzig das Leistungsprinzip und Frauen hätten strukturell doch die gleichen Möglichkeiten, dort &#8220;etwas zu werden&#8221;, wie Männer; wenn ihnen keine glanzvolle Karriere gelänge, wollten oder könnten sie wohl halt einfach nicht so recht. (Anmerkung: Ich persönlich lese aus Gründen selten Kommentare in bestimmten öffentlichen Foren, jedenfalls nicht gründlich, auch nicht in der <em>taz</em> online, deshalb kann ich den &#8220;Härtegrad&#8221; diesmal nicht vollständig einschätzen &#8211; ich vermute jedoch aufgrund bisheriger Erfahrungen mit (Anti-)Diskriminierungsthemen dort, dass eine Triggerwarnung für die Kommentarsektion möglicherweise angebracht sein könnte. Die üblichen Nazivergleiche sind jedenfalls auch am Start<em>.</em>) Anhand von zehn To-do-Punkten gibt sie (fiktiven?) Personalverantwortlichen eine Liste von sarkastisch-satirischen Ratschlägen an die Hand, durch deren Befolgung sich der berufliche &#8220;Aufstieg&#8221; von Frauen wie erwünscht  verhindern lasse. Zum Beispiel:</p>
<blockquote><p><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">4. Allgemeine Abwehr von weiblichen Führungskräften</span></p>
<p>Untersuchen Sie, ob die Bewerberin beim ersten Wind schon umfällt: Seien Sie aggressiv: &#8220;Warum um Himmels willen sollen wir Sie einstellen? Sie haben doch nichts zu bieten.&#8221; So sieben Sie junge Talente ohne Sozialkompentenz aus. Tritt eine Frau anders auf, als Sie erwartet haben, nämlich forsch und selbstbewusst, müssen die Alarmglocken klingeln: Wollen Sie einen so schwierigen Charakter in der Abteilung haben?</p>
<p>Denken Sie auch an die Kunden: Würden die wirklich diese (oder eine) Frau akzeptieren?</p>
<p>Machen Sie neumodischen Quatsch nicht mit: keine Präsentation oder gar ein Konfliktgespräch als Aufnahmetest. Da schneiden Frauen oft besser ab als im Gespräch, in dem Männer gern ihren allgemeinen Durchblick präsentieren.</p>
<p>Wenn Frauen schnell zum Punkt kommen und konkret Lösungen anbieten: Bedenken Sie, dass das für eine Führungsaufgabe irrelevant ist. Hat diese Frau den großen Überblick, den es für den Chefposten braucht?</p>
<p>Unterschätzen Sie keinesfalls Qualifikationen, die eher Menschen ohne Familienpflichten vorweisen können: Auslandsaufenthalte, lange Publikationsliste, Kongresse. Leider sind Frauen da ja oft schwächer bestückt.</p></blockquote>
<p>Ich behaupte einfach mal: In dieser &#8220;Bedienungsanleitung&#8221; ist fieserweise garantiert für jede berufstätige Frau was dabei, das ihr irgendwie bekannt vorkommt&#8230;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25528&amp;md5=ee38900237f728550148c88abd7d872f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unter den langen Haaren, Muff von 1000 Jahren</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Assange]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Langhans]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund 44 Jahre nach seinem Einzug in die Kommune I und dem Beginn der Politisierung des Privaten kann man für Rainer Langhans nun feststellen: Alles bleibt wie es war. Denn mit seinen Einkünften aus dem RTL-Dschungel Camp will er Julian Assange unterstützen. Laut der Piratenpartei Bayern, die ebenfalls 20.000 Euro erhält, ginge es dabei um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/a428d3f02358498381703d2706a3ae49" width="1" height="1" alt=""/>Rund 44 Jahre nach seinem Einzug in die Kommune I und dem Beginn der Politisierung des Privaten kann man für Rainer Langhans nun feststellen: Alles bleibt wie es war. Denn mit seinen Einkünften aus dem RTL-Dschungel Camp will er Julian Assange unterstützen. <a href="http://piratenpartei-bayern.de/2011/12/01/piratenpartei-bayern-erhalt-grosspende-von-rainer-langhans/" target="_blank">Laut der Piratenpartei Bayern</a>, die ebenfalls 20.000 Euro erhält, ginge es dabei um den Schutz von Whistleblowern und die Plattform WikiLeaks. Nur dass das Geld keinem dieser beiden Zwecke zu Gute kommt, sondern dem Julian Assange Verteidigungsfonds. Der eingerichetet wurde, um Assange in seinem privaten Verfahren wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu helfen.</p>
<p>Wie bereits vor einem Jahr Michael Moore übersieht nun Rainer Langhans das fatale Signal, das von seiner Stellungnahme ausgeht. Wer in einem Verfahren aufgrund sexueller Gewalt von einer Verschwörung ausgeht, stellt die Opfer als Lügner_innen dar. Er arbeitet fleißig an dem Mythos mit, Frauen benutzten den Vorwurf einer Vergewaltigung nur, um Männern zu schaden. Wer seine Spende an Assanges Verteidigungsfonds mit einer Spende für Whistleblowingschutz gleich setzt, hat sich entweder fahrlässiger Weise nicht mit dem Fonds beschäftigt oder nimmt die Implikationen billigend in Kauf.</p>
<p>Moore entschuldigte sich immerhin für das Verharmlosen der Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Respekt gegenüber den Opfern – <a href="http://maedchenmannschaft.net/feministischer-shitstorm-mooreandme-und-die-welle-der-empoerung/" target="_blank">nach einer massiven Twitterkampagne</a>, die ihn schließlich ins Fernsehen verfolgte. Dazu bedurfte es leider wieder einmal der Arbeit vieler Aktivist_innen, von alleine war er, als ansonsten progressiver Linker, darauf nicht gekommen. Auch Langhans ist theoretisch bestens informiert über „das Private ist politisch“ und die daraus resultierenden Konsequenzen. Gebracht hat es nichts. Auch 2011 kommt männliche Solidarität vor „Frauengedöns“.</p>
<p>Ähnlich sieht es bei den Piraten aus. Mehrere Kommentator_innen machten ihrem Ärger unter dem Eintrag Luft. Angekommen ist die Kritik zumindest teilweise:</p>
<blockquote><p>Dass es speziell bei Assange um Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens geht, ist leider aufgrund eines Gedankensprung und durch vollkommene Mißachtung dieser Tatsache durchgerutscht. In keinster Weise sollten die publizierten Vorwürfe gegen Assange heruntergespielt, verharmlost oder gar Frauen in solchen Situationen verunglimpft werden. Zwar kann ich nicht für die Bayern-Presse sprechen, bitte als Mitverfasser der Mitteilung jedoch um Verzeihung, dass es hier zu dieser Möglichkeit einer Missdeutung gekommen ist.</p></blockquote>
<p>Eine offizielle Stellungnahme der Piratenpartei Bayern steht weiter aus.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25508&amp;md5=3dd3c56f3615a0c7a1ba226f3fc2ebef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Burda und Bushido &#8211; Der Preis ist Scheiß</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationspreis]]></category>
		<category><![CDATA[Terres des Femmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Integrationspreis des Burda-Verlags halte ich persönlich ja für ein perfides Beispiel aus der Reihe &#8220;Weil das so trendy ist mit der Konstruktion des Fremden und damit das aber nicht so doof aussieht verpacken wir das halt ganz bunt und positiv, und dann finden das alle spitze!&#8221;. Und weil zur Gewinnoption anscheinend nur die &#8220;Sollte schwarze Haare haben!&#8221; und &#8220;Sollte prominent sein!&#8221;-Maxime gehörten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen <a href="http://www.burda-news.de/content/bushido-erhaelt-bambi">Integrationspreis des Burda-Verlags</a> halte ich persönlich ja für ein perfides Beispiel aus der Reihe &#8220;Weil das so trendy ist mit der Konstruktion des Fremden und damit das aber nicht so doof aussieht verpacken wir das halt ganz bunt und positiv, und dann finden das alle spitze!&#8221;. Und weil zur Gewinnoption anscheinend nur die &#8220;Sollte schwarze Haare haben!&#8221; und &#8220;Sollte prominent sein!&#8221;-Maxime gehörten, hatte man natürlich ganz schnell einen Gewinner auserkoren: Bushido.</p>
<p>Begründung: Der Rapper sei unter sehr schweren Bedingungen aufgewachsen und habe es dennoch bis nach oben geschafft (vom Bordstein zur Skyline, ist klar). Außerdem sei er &#8220;heute Gesprächspartner und Ratgeber für Politiker&#8221; und sowas wie ein Sprachrohr für Deutsche mit Migrationshintergrund (ächz).</p>
<p>Selbstredend kann mensch sich über diese Entscheidung beschweren - so wie ich es hier tue. Und noch mehr Nachdruck gibt es vielleicht mit einer Beschwerdemail an <a href="mailto:press@bambi-awards.com">press@bambi-awards.com</a>. Eine der ersten, die eine solche Mail verschickt hat, ist Bundesgeschäftsführerin <a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2394820441285&amp;id=1574169017&amp;notif_t=like#!/terre.des.femmes?sk=wall">Christa Stolle von Terre des Femmes e.V.</a> [Anm.: Link zur Facebook-Seite von Terre des Femmes]. Unter anderem hält sie in Bezug auf Bushidos oft frauenverachtende Lyrics treffend fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Mensch, der ein solches Frauenbild vertritt, erfüllt nicht im Mindesten eine positive Vorbildfunktion in der Gesellschaft. Im Gegenteil finden wir es im höchsten Maße problematisch, dass Sie durch diese Preisverleihung solch frauenfeindliche Einstellungen auch noch unterstützen! Wir fordern Sie auf, Ihre Nominierung nochmal zu überdenken und Bushido den Preis nicht zu verleihen!&#8221;</p></blockquote>
<p>Also, wer auch immer dem Burda-Verlag mitteilen möchte, was sie/er von der Gewinnerauswahl hält: Feel free!</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24712&amp;md5=8505e47210cd60c8682b3c63d83ddd26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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