Einträge der Rubrik ‘Guter Tand’


Samstagabendbeat (14.11.09)

14. November 2009 von Barbara

Wenn eine Frau ihren Mann als “altes Tattoo” bezeichnet, das “verblassen wird”, dann hat sie eher nicht mehr viel Bock auf ihn. Rachael Yamagata macht das in ihrem Song “Faster”.


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Shout it out loud!

13. Juli 2009 von Susanne

In der Mannschaftskollektion gibt es jetzt – frisch unter der Nähmaschine hervorgezerrt  – unser Markenzeichen, die Flüstertüte, als Schlüsselanhänger aus LKW-Plane:

Pinke Flüstertüte als Schlüsselanhänger aus Plane an einen Schlüsselbund mit zwei Schlüsseln

Der Schlüsselanhänger wird von krambeutel exklusiv für uns hergestellt und bestellen könnt ihr ihn für 2,50 EUR inkl. Versand per Mail.


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Lets get fashionnerdy!

1. Juli 2009 von Susanne

Heute muss ich euch mal jemanden vorstellen: Diana. Diana Eng. Ich bin Fan von Diana Eng, seitdem ich sie in der amerikanischen Show “Project Runway” gesehen habe, wo sie nicht wie ihre Mitbewerber_innen um den Titel “America’s Next Great Fashion Designer” einfach Klamotten zusammennähte, sondern ihnen stets irgendwelche technischen Features einbaute.

Früh übt sich, wer ein Fashion Geek werden will: Diana als Kind

Früh übt sich, wer ein Fashion Geek werden will: Diana als Kind

Diana Eng begründete in den USA den Begriff “Fashion Geek” (ihr Blog heißt so ähnlich: FashionNerd), hat mittlerweile ein Buch mit dem gleichen Namen herausgebracht und erklärte gerade auf Etsy.com Schritt für Schritt, wie man sich ein LED-Collier bastelt, heißt: eine hübsche Kette, die im Dunkel leuchtet. So begegnete ich ihr gestern nach einer ganzen Weile wieder und stellte wieder mal fest, wie sehr mich die Kombination von Mode und Technik fasziniert und dass es mich mehr als begeistert, dass die süße, zurückhaltende Frau mit der piepsigen Stimme zu einer ganz eigenen Art Style-Ikone geworden ist. Dass sie beweist, dass es nicht nur auf der einen Seite Mode für Frauen und auf der anderen Seite Technik für Männer heißen kann.

Und deswegen muss ich an dieser Stelle einfach mal in den digitalen Raum rufen: Entdeckt die Welt des Fashion Hacking, probiert mal Stricken nach Logarithmen, näht euch Klamotten mit eingebauter Kamera, die Fotos macht, wenn sich euer Puls erhöht! Oder ganz anderen Quatsch. Hauptsache Spaß. Diana Eng macht’s vor.


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Was für Taschen

1. Mai 2009 von Barbara

Neu in der Mannschaftskollektion: Kleine Reißverschlussbeutelchen für Sie und Ihn und alle anderen. Mehr dazu hier.


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Bewegungsfreiheit garantiert

2. März 2009 von Verena

Lässig sind die Hosen von Vanessa Henning. Tief und locker in der Taille, mit weit geschnittenen Beinen und – das ist das Besondere – weitem, tief sitzendem Schritt. Modemacher nennen diesen Schnitt oft Jodhpur- odr Pluderhosen. Vanessa Henning nennt es „Hosen für Heldinnen“. Seit 2007 produziert die Hamburger Designerin ihre extravaganten Modelle unter dem Label SisiMizi – seit März 2008 sogar mit eigenem Laden im Hamburger Schanzenviertel.

Bei Sisi Mizi fallen einem Stichworte wie unkonventionell, urban oder auch Amazone ein. Du selber sprichst auch von Hosen für Heldinnen…
Genau, mein Hosenlabel SisiMizi soll Frauen Bewegungsfreiheit ermöglichen. Ich finde, Freiheit geht immer mit Kleidung einher. Wenn ich mich in meinem Klamotten beengt fühle, fühle ich mich auch in meiner Haut nicht wohl und bewege mich dementsprechend auch nicht frei und zuversichtlich. Egal ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, wer immer nur im engen Kostümchen oder anderer unbequemer Kleidung unterwegs ist, der ist nicht nur körperlich sondern auch geistig eingeschränkt.
Trotzdem sind die Hosen elegant, weiblich und keinesfalls grob – ich spreche auch gerne von rebellischer Eleganz. Meiner Meinung nach, muss Frau nicht in Kampfkleidung wandeln, um Durchsetzungskraft und Souveränität zu suggerieren.

Was für ein Typ Frauen tragen denn deine Hosen, oder lässt sich das gar nicht kategorisieren?
Ich erinnere mich an meinen Businessplan, für den ich eine konkrete Zielgruppe nennen sollte. Die hat sich dann aber gar nicht eingestellt. Tatsächlich gibt es nicht den Typ Frau, der bei SisiMizi kauft. Das liegt auch daran, dass wir sehr unterschiedliche Modelle haben. Vom HipHop-Hosen ähnlich Modell Baggy bis hin zu Gypsi, das sich schon fast als Rock bezeichnen lässt, reichen die Schnitte. Außerdem arbeite ich mit zwei verschiedenen Materialien: Fester Baumwollstoff, der schon nahe am Denim ist oder feineren Baumwollsatin, der sich eben auch mal eleganter kombinieren lässt. Diese Vielfalt spricht die unterschiedlichsten Frauen an. Und, was mich persönlich überrascht hat, auch viele Frauen Ende 30, Mitte 40 und manchmal sogar älter. Sonst aber vor allem Frauen Anfang 30. Frauen, die sehr viel jünger sind, können ohnehin oft alles tragen. Oder auch nicht mal eben 140 Euro für eine Hose ausgeben. Frauen, die um die 30 sind, haben eher weibliche Formen und legen mehr Wert auf Paßkomfort. Und nicht zuletzt, es braucht auch ein bisschen Mut, SisiMizi zu tragen – und das soll auch so sein.

Stichwort Mut: Sich mit dem eigenen Label und eigenem Laden selbständig zu machen erfordert ebenfalls welchen, oder?
Ja schon, aber das ist auch eine Idee gewesen, die gewachsen ist. SisiMizi ist vor allem durch meine vielen Reisen inspiriert. In den Hosen, die ich in Ländern wie Südamerika, Israel oder der Türkei getragen habe, habe ich mich persönlich so wohl gefühlt, dass langsam die Idee für eine eigene Kollektion entstanden ist.
Was das unternehmerische Risiko angeht, ich habe mich natürlich beraten lassen, habe wie schon erwähnt, einen Business-Plan geschrieben und dann jede Hürde einzeln genommen. Und das ist auch noch lange nicht vorbei. Denn mein Ziel war ja nicht, einen eigenen Laden zu eröffnen, sondern mein Label zu etablieren. Dazu gehört auch eine breite – nicht regional begrenzte – Öffentlichkeit zu erreichen. Immerhin, ich konnte bereits eine Angestellte einstellen und baue gerade an meiner Vertriebskollektion. Außerdem steht der Onlineshop kurz vor der Eröffnung und eine PR-Agentin kümmert sich um den kontinuierlichen Aufbau der Modepresse. SisiMizi ist also bei weitem mehr als „nur“ Hosen machen.
Aber das ist ok. Trotz der vielen Aufgaben und so geregelten Strukturen wie Ladenöffnungszeiten fühle ich mich absolut nicht eingeschränkt. Das ist wie mit meinen Hosen – solange ich Dinge tue, mit denen ich mich wohlfühle, in denen ich selbst gestalten und aktiv sein kann, bin ich frei und beweglich.


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Das unausweichliche Kleidungsstück

11. Februar 2009 von Susanne

Heute wird die Erfinderin des Minirocks, Mary Quant, 75 Jahre alt. Die Süddeutsche Zeitung widmete aus diesem Anlass dem Kleidungsstück einen ganzen Artikel:

(…) Dabei hatte Quant, die an diesem Mittwoch 75 Jahre alt wird, gar nicht die sexuelle Befreiung im Sinn, als sie Ende der Fünfziger zur Schere griff und die Röcke ein Stück kürzer machte. Vor ihren Augen stand das Working Girl, die selbstbewusste Frau, die in ihren Kleidern nicht länger eingesperrt sein will. “Der Mini war unausweichlich”, berichtet Quant in dem gerade erschienenen Bildband “Der Minirock”, “wir konnten mit ihm auf den Bus aufspringen und zur Arbeit fahren.”

(…) Die ersten Miniröcke endeten noch eine Handbreit über dem Knie und waren nach heutigen Maßstäben beinahe bieder. In den Sechzigern aber provozierten sie den ersehnten Aufschrei des Establishments, wobei sich die Empörung weniger auf den Mini selbst bezog, als vielmehr auf die Mädchen, die ihn trugen …

Erstaunlich, was ein Kleidungsstück so alles kann.


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Für Münzen oder Tampons

9. Januar 2009 von Barbara

Nachtrag 7. Juli 2009:
Die Beutelchen könnt ihr jetzt in unserem Shop kaufen.


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Die essentielle Frauen-Chronik 2008

6. Januar 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 20 von 60 der Serie Die Feministische Bibliothek

Aviva FrauenchronikEin kleiner Nachtrag noch in Sachen Rückblick 2008: Das fantastische Berliner Online-Frauen-Magazin Aviva gibt für das vergangene Jahr die “Essentielle Frauenchronik” heraus, die ich hier kurz wärmstens empfehlen möchte. Worum geht es? – Nun, dazu möchte ich gerne die Herausgeberin selbst zu Wort kommen lassen:

Die Idee entstand aus dem Bewusstsein bezüglich des Ungleichgewichtes in der Berichterstattung über Frauen und Männer durch die gängigen Medien. Dort sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert und werden mit ihren Leistungen nicht ausreichend dargestellt, was wiederum ein bestimmtes Bild in den Köpfen der Öffentlichkeit reproduziert: Frauen seien nicht gleichwertig in Wirtschaft, Kunst und Kultur, Medien und Sport, Recht und Wissenschaft oder Politik vertreten. Diesen Irrglauben ein wenig gerade zu rücken, ist Anliegen unseres Rück-Blicks

Deswegen enthält die Chronik einen riesen Haufen toller Frauen und was sie gemacht haben:

Die essentielle Frauen-Chronik” 2008 enthält nicht weniger als 371 Einträge, 115 Jubiläen und aktuelle Ereignisse, 165 Geburtstage und 91 Todestage. Insgesamt wird das Engagement von 306 Frauen gewürdigt, darunter berühmte, aber auch bislang kaum bekannte. Die zahlreichen Einträge der Chronik laden zum Nachdenken oder zum Schmunzeln ein. Eine ausführliche Literatur- und Linkliste ergänzt die Publikation und macht sie zu einem sinnvollen Nachschlagewerk.

Erhältlich ist die Chronik über den Dashöfer-Verlag, 226 Seiten broschiert, 29 Euro 80 (zzgl. 7% Mwst.)


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Und was ist heute hinterm Türchen?

4. Dezember 2008 von Katrin

“Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…”

lesende WeihnachtsfrauDa sage nochmal eineR, FeministInnen hätten mit Traditionen nix am Hut: Das Weblog der Genderbibliothek an der Humboldt-Universität in Berlin bietet einen überaus nützlichen Adventskalender an. Jeden Tag erfahren an Gender Studies interessierte Menschen nun, wo sie Zeitschriften, Datenbanken, Literatur und ExpertInnen rund um die Themen Gender und Frauen finden können.

Auslöser für diese Idee war eine Umfrage unter den Studierenden der Gender Studies, welche Datenbanken und Literatur sie für ihre Recherche nutzen würden. “Viel zu wenig!” dachten die BloggerInnen ob des Ergebnisses und machten es sich zur Aufgabe, 24 interessante und nützliche Quellen, sowie Kontakte für ihre Studierenden zusammenzustellen. Am 1. Dezember konnte man erfahren, welche Fachzeitschriften es gibt, am 2. führte die Reise nach Österreich und gestern gab es Leipziger Schätze zu erkunden. Heute werden ExpertInnen zu verschiedenen Themen und wie man sie findet erörtert. Also schaut doch rein – es werden noch 20 Türen zu öffnen sein und das mitmachen lohnt sich bestimmt!

Über mari*us.zierold


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Hey Playgirl

20. November 2008 von Susanne

Die Feministinnen-Sammelkarte, die in jeder Missy zu finden sein werden, soll es nun auch online zum Downloaden, Ausdrucken, Ausschneiden geben. Juhu! Karte Nr. 1 ist gerade online gegangen:
VALIE EXPORT, österreichische Medienkünstlerin.

Bis ein ganzes Set entsteht, also 32 Karten beieinander sind, werden zwar acht Jahre vergehen (4 Missys pro Jahr; Applaus für den Optimismus), aber dann! Sticht meine Feministin deine aus …


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