Einträge der Rubrik ‘Gucken’


The Avengers – feministisch oder nicht?

11. Mai 2012 von Helga

Vielen Feminist_innen war Regisseur Joss Whedon seit Jahren ein Begriff – mit dem gigantischen Erfolg von The Avengers dürfte er jetzt endgültig zum Superstar avancieren. Seine feministische Reputation beruht dabei vor allem auf starken Frauenfiguren und nicht-heterosexuellen Charakteren. Also all dem, was selbstverständlich sein sollte, im TV aber bis heute zu kurz kommt. Auch in den Interviews zum Film geht er auf entsprechende Fragen ein. Aber wie feministisch ist The Avengers wirklich?

Die schlechte Nachricht zuerst: Auch dieser Film besteht den Bechdeltest nicht. An keiner Stelle sprechen zwei Frauen mit Namen miteinander. Die Frage, über was sie sprechen erübrigt sich damit. Es wäre auch schwierig, immerhin gibt es mit Black Widow/Natasha Romanoff (gespielt von Scarlett Johansson) nur eine Superheldin. Daneben gibt es nur noch Agent Hill (Cobie Smulders); bis auf ihren Chef Nick Fury (Samuel L. Jackson) dominieren weiße Männer das Bild. Bei einer Comicverfilmung ist auch nichts anderes zu erwarten. Denn leider sind Frauen und Schwarze in diesem Genre bis heute deutlich unterrepräsentiert. Schwarze Frauen, Intersektionalität lässt grüßen, sind noch einmal seltener.

Aus diesen denkbar schlechten Ausgangsbedingungen macht Whedon dennoch einen erfrischenden Film. Sowohl Romanoff, als auch Hill laufen die meiste Zeit in Ganzkörperanzügen herum, statt in die üblichen sexualisierenden Stoffreste gesteckt zu werden. Anders als die meisten Kostüme sind diese sogar so robust, dass sie den ganzen Film lang nicht zerreissen. Und obwohl die Anzüge wirklich hauteng sind, wird dies nie durch langen Fokus auf Brüste oder Hintern ausgenutzt. Im Gegenteil zu einen Plakat, das dafür zu Recht bereits parodiert wurde. Immerhin gibt es auch vernünftige Plakate.

Oben das offzielle Plakat von The Avengers, unten die Parodie in der alle Superhelden ihren Hintern präsentieren
Ausgewogen ist auch die weitere Entwicklung der beiden Charaktere. Manchmal müssen sie gerettet werden, dann retten sie sich selbst und manchmal retten sie Männer. Damit sind sie auch tatsächlich in die Handlung eingebunden, statt deplatziert die unnütze Quotenfrau zu geben. Dass Black Widows Fähigkeiten Gedanken zu lesen und Menschen zu manipulieren klischeehaft sind, dämpft den Spaß zwischen ihren beeindrucken Kampfszenen leider etwas.

Dennoch macht der Film Spaß. Die Actionszenen sind gut choreografiert und übersichtlich (*hust* Michael Bay *hust*). Die Charaktere, von denen einige schon in eigenen Filmen vorgestellt wurden, werden weiterentwickelt, doch auch „Neugucker_innen“ kommen mit. Von Tony Stark (Robert Downey Jr.) und Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) abgesehen verzichtet der Film zum Glück auf eine Romanze – immer eine gute Entscheidung, bevor sie aufgesetzt und hineingequetscht wirkt.

Ein feministischer Film ist The Avengers leider noch lange nicht, doch aus äußerst sexistischen Ausgangsbedingungen holt Whedon einen relativ unsexistischen Film heraus. Dass er trotzdem so großen Erfolg hatte und besonders viele Frauen in die Kinos holte, gibt den Studios hoffentlich zu denken. Vielleicht schafft Whedon es dann endlich, auch Wonder Woman wieder auf die große Leinwand zu holen – als Avenger oder sogar in einem eigenen Film.


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Schmerzensboys und die Schröder-Twitter-Petze – die Blogschau

28. April 2012 von Nadia
Dieser Text ist Teil 155 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Einer der Lacher der Woche: Wie mit Twitter-Aktivist_innen umgehen? Einfach mal wie die Schröder alle ans BKA melden! Das verdient ein eigenes Logo, und das findet Ihr bei karnele.

Bilanz nachträglich zum Record Store Day bei different needs: Zwölf Prozent weibliche Beteiligung am Plattenanteil der Sammlung. Und bei Euch so?

Eine der schlechten Nachrichten der Woche: keine Einigung bei GEMA vs. YouTube. Einen Bericht inkl. Vlog dazu gibt es von Michaela Bodensee.

Pfüi, Media Markts Woman`s World: NotMyMediaMarkt” sagt Manu. Dafür brandneu und absolut sehenswert: Queere Comics auf inbetweenillustrations. Die zweifelhafte “Aber jetzt tut mal endlich jemand was!”-Aktion rund um KONY 2012: Den Aktionstag am 20. April hat die Facebook-Welt dann doch nicht mehr groß gefeiert. afrikawissenschaft liefert dazu nochmal ein Update. Aus der Welt ist diese Region aber natürlich nicht: Die kleine Ethnologin schreibt über nackte Frauenproteste in Uganda.

Schmerzensboys reloaded? Den schönsten Wochenendrückblick gibt`s bei anarchieundlihbe.

Interessante Beobachtung in Bezug auf Norwegens Breivik-Prozess: Wenig sachlich wird über die AnklägerInnen Breiviks berichtet, die reduktion auf Weiblichkeit ist Standard -schön zusammengefasst bei Uli Koch.

Humorless Feminists haben einen bunten Strauß literarischer und popkultureller “Alternativen” im Angebot.

Snaczny schreibt über Equalismus und Feminismus in der Piratenpartei.

Du hasst Seminare? Super, dann bitte einmal weiter zum Text von glücklich scheitern, da wird nämlich der Part “aus Gründen” aufbereitet.

Eindrucksvolle Rede von Kthi Win, nachzulesen auf Sina`s Blog: Speech by Sex Worker from Burma at AWID-Conference.

Und last not least: Prinsregentenheim rezensiert Safranskis Heidegger-Biographie., und das L-Mag liefert eine Vorschau auf die nächste Printausgabe.


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Kotztüten und andere Ekelfälle – die Blogschau

21. April 2012 von Verena
Dieser Text ist Teil 154 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Baum der Glückseligkeit will nicht auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt.

Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf – femKo hat ihn gepostet.

Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider zur Kenntnis nehmen mussten. Recht und Geschlecht hat es gelesen, rezensiert und Pressestimmen eingefangen.

Antje Schrupp dagegen will Schröders Buch nicht lesen. Nicht, weil sie alles schlecht findet, was die Ministerin tut oder nicht tut, sondern weil Schröder in “Danke, emanzipiert sind wir selber!” sämtliche platten Argumente des Antifeminismus’ bedient.

Was Schröder so alles nicht tut, listet dann noch einmal Karnele in einem sehr wütenden Beitrag auf.

StopTalk kritisiert den Brief gegen Schröder, weil die nationalistischen und rassistischen Ideologien der Ministerin bei der Kritik unter den Tisch gefallen sind.

Und ein letztes Mal Schröder: Wer das Buch (mit guten Nerven) lesen möchte, kann es so wie dieTilde machen: Eine kauft das Buch und gibt es dann mit an den Rand gekritzelten Anmerkungen immer an andere weiter – so können es viele lesen, aber gekauft werden muss es nur einmal.

Gender Pay Gap?! Den gibt es doch gar nicht… jaja, die Reaktion kennen wir. Rheinsalon erklärt deshalb noch mal in Ruhe und mit der Unterstützung zweier Wissenschaftlerinnen von der Hans-Böckler-Stiftung, warum Frauen in Deutschland im Jahr 2012 immer noch weniger verdienen als Männer.

Hex Hex: Anarchie und Lihbe stellt das zine “Hot Pantz” vor, das über die weiblichen Geschlechtsorgane und ihre Funktion aufklärt und viele Kräuterkundetipps zum Umgang mit Menstruationsbeschwerden gibt. Außerdem arbeitet sie gerade an einer Übersetzung ins Deutsche.

Denkwerkstatt wirft einen feministischen Blick auf die neuen US-Serien “Girls” und “Scandal”

feministmum beobachtet sich und den neuen Alltag mit dem Mann in Elternzeit. Sorgen darum, dass er sich langweilen könnte und Dankbarkeit, dafür, dass er das macht, hinterfragt sie kritisch.

Und noch eine Info für eure Terminkalender: Noch bis zum 25. April gibt es zahlreiche Aktionen, um gegen die Genitalverstümmelungen der Uniklinik Marburg zu protestieren. Zum Beispiel am Sonntag, den 22.4. einen friedlichen Protest vor der Uniklink Gießen. Zwischengeschlecht hat alle weiteren Infos.


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“Girls going wild in red light district” und der Fragezeicheneffekt

16. April 2012 von Nadia

Ein Video, das seit heute nachmittag auf Facebook die Runde macht, und in dem Tänzerinnen in einem Rotlichtviertel mit einer Performance auf sexuelle Ausbeutung aufmerksam machen. Vorweg: Ja, ich weiß, “gute Sache”, undsoweiter. Ich finde das Ganze dennoch diskussionswürdig, weil, Zweck hin oder her, vielleicht geht es hier doch mal wieder um [feine] Reproduktionen.

Im blauen Netzwerk postete ich das Filmchen einem ersten Impuls folgend mit diesen Anmäkelungen:

“1) Das neue Super-Gut-Find-Video auf Facebook. 2) Freu Dich. 3) Guck`s Dir genauer an und frag Dich, welcher männliche Künstler in Unterwäsche und bauchfrei in ´nem Fenster dancen würde, und alle würden das ganz spitze finden. 4) Dir fällt Peter André (“Mysterious Girl”) ein. Wenn Du cool bist, vielleicht noch Mark Wahlberg. 5) Und jetzt guck das Video nochmal.”

Hier ist das Ding, und meine Frage: Wie seht Ihr diese Kampagne?


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100. Geburtstag von Mary Blair

21. Oktober 2011 von Nadia

(c) Loren Xavier, FlickrDie Disney-Varianten von Cinderella, Peter Pan oder Alice im Wunderland: Sie alle stammen aus der Feder der US-amerikanischen Grafikerin Mary Blair, die heute ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Selbst drauf gekommen bin ich nicht, aber das google-doodle von heute würdigt die Frau, die (anscheinend ohne phänomenal berühmt zu werden) viele Zeichentrickklassiker schuf. Es lohnt von daher nochmal, sich ein paar der Disney-Figuren auf dem Papier anzuschauen – allein die Grinsekatze aus “Alice im Wunderland” ist es wert.


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Abigail Sterns pinke Alpträume

14. Oktober 2011 von Nadia

Die Collagen der in New York lebenden Künstlerin Abigail Stern Collagen sind ganz süße kleine Horror-Sammlungen: Puppen, Schmetterlinge, Spielzeug und Icons werden teilweise befremdlich zusammen gewürfelt und dann in einem Zuckerguss aus pink und rosa zusammen gepackt.  Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Umgebung – so beschreibt Stern ihr Vorgehen, dass sie letztendlich von der abstrakten Malerei zum figurativen Arbeiten brachte. ”On the edge” – “am Rande” - nennt sie ihre Kunst. Wir haben einige ihrer Werke und Bilder ihrer aktuellen Ausstellung in Seoul hier zusammen gestellt.


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Wissen, wie es geht

30. September 2011 von Verena
Dieser Text ist Teil 20 von 20 der Serie Sex am Morgen

Sex – wir alle glauben zu wissen, wie es geht und doch gibt es immer mehr, vor allem junge Menschen, die kaum etwas über die biologischen Vorgänge im Körper wissen und ergo keine Ahnung von Verhütung haben. Vom weiblichen Orgasmus haben auch immer noch viel zu viele Leute keine Ahnung. Nur den G-Punkt, den hat die Schönheitschirurgie für sich entdeckt. Die Vulva-Spots der Woche:

Vom 25. bis 29. Oktober findet in Kiel das 4. Fetisch Film Festival statt. Ich bin zwar nicht so fetisch-filmerfahren, um Empfehlungen abzugeben, aber Filme wie “Profane” oder “Tenderloin Tramp” klingen vielversprechend. Ein Star-Aufgebot gibt es auch: Mit “Eine dunkle Begierde”, in dem Keira Knightley und Viggo Mortensen die Hauptrollen mit freudschem Fetisch spielen.

Na, noch auf der Suche nach dem G-Punkt? Dann lasst doch einfach mal den/die Schönscheitschirurg_in ran. Nicht nur schnippeln die ÄrztInnen immer öfter an den Schamlippen rum, nun werden sogar die G-Punkte aufgespritzt. Nennt sich dann ‘G-Shot’. Darüber und über die gängigen Vulva-OPs für bescheuerte Designer-Vaginas berichtete Anfang September frauTV. Zu sehen ist der Beitrag auch auf der Internetseite der Sendung. Aber wieso sagen die immer ‘da unten’?!

Erika Lust stellt in ihrem Blog Orgasmus-Coach Nicole Deaaedone vor, die weibliche Orgasmusprobleme für kein biologisches sondern ein kulturelles Problem hält: Zu viel Arbeit, zu viele Diäten, Unruhe und sozialer Druck seien die Umstände, die Frauen ihren Höhepunkt versagen. Jezebel empfiehlt zum Thema die positiven Nebeneffekte beim Yoga und Deadone stellt ihr Orgasmus-Manifest bei TED vor:

Global Voices unterhält sich mit der us-amerikanischen Kulturwissenschaftlerin Katrien Jacobs über ihr jüngstes Buch “People’s Pornography”, in dem sie das D.I.Y. chinesischer Internetpornographie untersucht. Sehr spannend, weil die – überwiegend – jungen Chinesen damit doppelt gegen das Gesetz verstoßen: Sie haben Sex, wie es ihnen gefällt und sie laden ihn auch noch hoch. Weniger erfreulich dagegen ist die weit verbreitete männliche Fantasie, mit minderjährigen Mädchen Sex zu haben, um sich in ihrer männlichen Macht-Position bestätigt zu fühlen.

Die Porno-Recyclerinnen von Hazel Glory kommen bei  jetzt.de zu Wort. Ist nicht ganz neu, SpOn hat auch schon mal drüber berichtet. Warum sich die zwei Schweizerinnen dem 70er Jahre Porno verpflichtet sehen, begründet Sabine Fischer sehr sympathisch:

Die 70er waren auch das sogenannte „Golden Age of Porn“. Es war eben noch die Zeit vor Videos und es gab somit keine Schnellproduktionen. Heute dreht man an einem Nachmittag einen Porno: In einem kargen ekligen Raum mit tonnenweise Make-Up machen zwei Leute Sex und das war’s dann.

Laut einer internationalen Studie mit mehr als 6.000 Jugendlichen aus 26 Ländern wissen junge Menschen immer weniger über Verhütung und die Risiken ungeschützen Verkehrs und trauen sich auch nicht, ihre Eltern danach zu fragen. Reuters zitiert die Studie, nach der allein ein Drittel der befragten ÄgypterInnen annahm, nach dem Sex zu duschen verhindere eine Schwangerschaft…


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Abtreibungen dürfen nicht tabuisiert werden

22. September 2011 von Magda

In einem kürzlich aufgezeichneten Interview beim Düsseldorfer Aufklärungdienst spricht Sarah Diehl, Autorin (u.a. “Deproduktion”) und Regisseurin des Doku­mentar­films “Abortion Democracy” über re­pro­duktive Rechte weltweit, den christlich-rechts­konser­vativen Einfluss auf das Thema Ab­treibung und illegalisierte Schwanger­schafts­ab­brüche. Diehl stellt fest, dass re­produktive Rechte heute leider nicht mehr sehr weit oben auf der Agenda vieler Feminist_innen stehen, getreu dem Motto “Das Thema interessiert uns nicht mehr so sehr, wir haben ja alles erreicht!”. Dass Abtreibungs­rechte in Deutsch­land allerdings immer noch ein­geschränkt sind, fasste Maria Wersig von Recht und Geschlecht letzte Woche anlässlich der “1000 Kreuze in die Spree”-Demonstration in einem Gastbeitrag beim Missy Magazin zusammen.

Fakt zum Thema Abtreibung ist: Jede dritte Frau weltweit nimmt mindestens eine Ab­treibung in ihrem Leben vor. Geschätzt 70.000 Frauen sterben jedes Jahr an ver­pfuschten Schwanger­schafts­ab­brüchen, weil ärztlich durch­geführte Ab­treibungen nicht erlaubt, verfügbar und/oder bezahlbar sind. Trotz der nie ver­schwinden Aktualität des Themas ist es tabuisiert und lebt von irre­führenden Mythen und Unwissen, so Diehl.

Die im Beitrag erwähnte Frauenkasse, die z.B. illegalisierten Frauen hilft bei Bedarf einen Schwangerschaftsabbruch zu finanzieren, sucht noch Helferinnen. Interessierte können sich bei sarah.diehl[at]yahoo.de melden.


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Richtig rauchen 101

25. Juli 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 1 von 54 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Bild einer jungen hübschen Frau, die sich eine Zigarre vor den Mund hält

Lektion 1: Die Zigarre darf niemals in den Mund gesteckt werden, weil dann Rauch in den Hals kommt, was nervt und ungesund ist. Voller Mund sieht irgendwie auch nicht so gut aus. Sie sollte stattdessen mit dem einen Ende locker gegen die Lippe gehalten werden. Dabei kann ruhig muffelig, also, lasziv geguckt werden, damit möglichst viele Männer, die das sehen, denken: “Ah, Salsa, Zigarre, schwarzhaarige Frau: Toll, das hat wohl was mit Kuba zu tun und wird ganz heißblütig und feurig. Sicher ist auch ganz viel Lebensfreude im Spiel. Da muss ich hin! Eventuell gibt’s ja sogar einen Blowjob.”

Hm, das kann es doch eigentlich nicht wirklich sein, oder? Aber ich komme einfach nicht drauf: Was soll bloß dieses seltsame Bild, und auf wen wirkt es wohl einladend, und warum?


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Samstagabendbeat R.I.P. Amy Winehouse

23. Juli 2011 von Verena

Amy Winehouse wurde heute Nachmittag in ihrer Londoner Wohnung tot aufgefunden. Sie wurde 27 Jahre alt.


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