Einträge der Rubrik ‘Boys we like’


Gegen die Peniszensur

21. Juni 2010 von Verena

Während dieser Tage vor allem männliche Fußballerwaden das Blickfeld bevölkern, wünscht sich die Berliner Musikerin Zorro Zensur die Vollkommenheit: „Ich will dünne nackte Männer sehen“, singt sie auf ihrem Debüt, dessen Titel noch ein Stück kompromissloser daher kommt: „Ich habe die größte Vulva der Welt“. Da gratulieren wir doch direkt mal zum gelungenen Albumtitel:

Schwarz-weiß Bild von Zorro Zensur vor einem Mikro

Zorro Zensur fotografiert von Tanja Pippi

Zorro Zensur: (lachend) Vielen Dank! Einige meiner Freundinnen meinten, ‚hey, meine Vulva ist doch die Größte’; das gab einen richtigen Battle zwischen den Mädels und mir. Und gleichzeitig bedeutet die größte Vulva zu haben auch, dass besonders viele Penisse reinpassen.

Freitag: Aber reagieren die Leute nicht auch irritiert?

Zorro Zensur: Nein, bisher nicht. Die meisten finden es witzig, auch die Männer. Aber ich bin ja auch nicht im Neuköllner Kiez unterwegs, wo das vielleicht anders beurteilt würde.

Freitag: Männer behaupten ja gerne mal von sich, ihr Glied wäre das Größte – und das völlig ironiefrei. Neben der „größten Vulva der Welt“ wirfst du noch die Forderung nach „dünnen nackten Männern“ ins Feld. Ist das ein ähnlicher Gegenentwurf und in dem Fall zu den in Werbung und Medien vorherrschenden dünnen Mädchen?

Zorro Zensur: Das Bild von Männern und Frauen in der Werbung stört mich schon extrem. Gerade wieder sieht man auf den H&M Plakaten diese abgemagerten Models, während Männer in Rasierklingen-Werbung als der harte Macker rüberkommen. Ich stehe aber auf ganz dünne, schwache Männer ohne Muskeln und will die gefälligst auch sehen.

Freitag: Aber du willst sie nackt sehen

Zorro Zensur: Ja, natürlich! Der Mann ist das schönste Ding der Welt. Es heißt zwar immer, die Frau, das schöne Geschlecht, aber das sehe ich überhaupt nicht so. Und nackt sollen sie sein, weil ich gegen die allgemeine Penis-Zensur angehen will. Und gleichzeitig will ich dafür kämpfen, dass es ein Bild des Mannes als Softie gibt, lächelnd und nicht bloß hart und arrogant.

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Feministisches verlinkt

17. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 65 von 74 der Serie Kurz notiert

Zwischen großen Brüsten und sexuellen Nöten, gibt es – Gott sei Dank – noch Angela Davis und anderes – die Links der Woche:

Chris Brown, Rapper und prügelnder Exfreund von Rihanna darf nicht in Großbritannien einreisen

Männlich, heterosexuell und Feminist?! Wie es dieser anbetungswürdigen Spezies gelingen kann, ihr sexuelles Begehren Frauen gegenüber zu zeigen, ohne in feministische Fettnäpfchen zu treten, der Frage geht finally feminism nach.

Angela Davis via wikipedia

Am kommenden Wochenende findet das Fest der Linken statt. Mit dabei: Gregor Gysi im Gespräch mit der US-amerikanischen feministischen und anti-rassistischen Aktivistin und Autorin Angela Davis.

Standard.at berichtet über eine Brasilianerin, die ihr Kind austragen muss, obwohl dem Fötus ein fehlendes Gehirn diagnostiziert worden war. Für die Schwangere bestände keine unmittelbare Lebensgefahr, erklärte der Richter.

Hormone sind nicht genug – in Frankreich müssen Transfrauen sich die Brust chirurgisch vergrößern lassen, um zu beweisen, dass sie es ernst meinen. Die Betroffene Delphine Ravisé-Giard fragt sich nun in den Pink News, ab welcher Körbchengröße frau nun eine Frau ist und wer das eigentlich bestimmen darf.

Den Konflikt zwischen „sexuellen Nöten” der Wehrmachtssoldaten und der Sorge um die „rassische Volksgesundheit” beleuchtet die Dissertation von Regina Mühlhäuser. Eine Rezension von „Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion.” gibt es in der Frankfurter Rundschau.

feministing fragt, was ist der Unterschied zwischen Lesbisch und Queer?

Nicht wirklich überraschend: Soziale Berufe wie Kindergärtner oder Grundschullehrer gelten immer noch als unmännlich, berichtet n-tv.

Südkoreas neueste Waffe der psychologischen Kriegsführung: gecastete Girl Bands. The Chosun Ilbo berichtet, dass die freizügigen Outfits die nordkoreanischen Soldaten verwirren sollen.


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Pop, Friteusen und Schlager: Unsere kleine Wochenschau

23. Mai 2010 von Meredith
Dieser Text ist Teil 60 von 73 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Letzte Woche in den deutschsprachigen Blogs:

Barbara von Popkontext sinniert darüber, warum der so gennante Popdiskurs in Publikationen und auf Podien vor allem aus männlichen Mündern quillt. Ich bin zwar nicht sicher, ob es “kaum einen gesellschaftlichen Bereich, in denen die Diskursmacht noch so sehr in männlicher Hand ist wie beim Reden über Musik”, gibt – aber für alle, die sich in dieser Welt bewegen, ist der Text sicher aufschlussreich.

tattooflavouredgirl hat das Ergebnis einer Erhebung veröffentlicht, deren Frage war: Für wen würden Lesben im Grand Prix stimmen? So viel sei schonmal verraten: Unter den Top Drei befindet sich auch ein kleiner Satellit.

Jörg Rupp, der das Männermanifest der Grünen mitgeschrieben hat, schimpft über die Geschlechtervorstellungen von Kochbuchverfasser_innen.

Luise F. Pusch schlägt vor, das Wort Mädchen zu neutralisieren, in dem man überall Diminuitive dran hängt. Damit erledigt sich dann auch das Problem der Pluralisierung, wenn man nicht mehr die Anwälte sondern die Anwältchen schreiben kann.

leonie erklärt auf dem Mädchenblog, warum Kristina Schröder mit ihrem Plan, die Pflege noch stärker im Privaten zu verankern, Frauen schadet.

Das Wiener Frauenzentrum hat am 29. Mai eine Vernissage mit der neoexpressionistischen Künstlerin Doris Stuber. Alle Informationan dazu hier

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Wer war… John Stuart Mill?

20. Mai 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 14 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

John Stuart Mill wurde am 20. Mai 1806 in London geboren und verstarb am 8. Mai 1873 in Avignon. Mill war ein englischer Philosoph und Ökonom und gilt als einer der einflussreichsten liberalen Denker_innen des 19. Jahrhunderts.

John Stuart und Harriet Taylor Mill

John Stuart und Harriet Taylor Mill

Mills Kindheit war von der Strenge seines Vaters James Mill bestimmt, welcher ihn in Griechisch, Latein, Algebra, Philosophie, Geschichte und Wirtschaft ausbildete. Beeinflusst durch den englischen Juristen und Philosophen Jeremy Bentham lehrte James Mill seinem hochbegabten Sohn den Gedanken des Utilitarismus (“Handle so, dass das größtmögliche Maß an Glück entsteht”). Mit seinem Modell des maximalen Nutzens, welches einen starken Fokus auf individuelle Freiheit setzte, rechtfertigte John Stuart Mill in seinem 1861 geschriebenen Essay The Subjection of Women* die Forderung nach der Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft. Sein Werk gilt als eines der ersten systematischen Analysen zur Situation der Frauen** im 19. Jahrhundert.

In The Subjection of Women diskutiert Mill die möglichen Ursachen der Ungleichstellung von Mann und Frau, wie sich dieses Ungleichgewicht in Kultur, Politik und in der Gesetzgebung manifestierte und welche Chancen für die Gesellschaft dadurch verloren gehen. Seiner Analyse nach hindere die geschlechtsspezifische Sozialisation Frauen daran, ihr persönliches Potential – und für Mill noch zentraler: auch das der Gesellschaft – auszuschöpfen. (weiterlesen…)


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Samstagabendbeat

15. Mai 2010 von Magda

Der heutige Samstagabendbeat ist einem Flashmob vom 8.Mai in San Francisco gewidmet, der zu einem Boykott einiger Hotels aufrief, um auf die prekäre Situation vieler Hotel-Angestellten mit schlechten Verträgen und ohne Krankenversicherung aufmerksam zu machen; unterstützt von SleepWithTheRightPeople, einer Koalition von LGBT-Aktivist_innen und UNITE HERE, einer Gewerkschaft, die über 300.000 Arbeiter_innen u.a. im Dienstleistungsgewerbe repräsentiert. Lady Gaga inspirierte Melodie und Text, eine Marschkapelle lieferte den Beat, et voilà:

“Don’t Get Caught in a Bad Hotel”

Via feministing.


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Krisenbewältigung nicht zulasten der Frauen

22. April 2010 von Franziska
Dieser Text ist Teil 8 von 8 der Serie Post aus Brüssel

Im Europäischen Parlament wird zurzeit ein Bericht des spanischen Grünen-Abgeordneten Raül Romeva zu den geschlechtsspezifischen Aspekten der Rezession und Finanzkrise diskutiert. Raül Romeva macht in seinem Bericht darauf aufmerksam, dass, obwohl die Krise besonders nachteilige Auswirkungen auf Frauen hat, das Hauptaugenmerk der Krisenbewältigung und somit auch die finanzielle Unterstützung auf männerdominierten Branchen wie der Bau- und der Automobilindustrie liegt.

Illustration: (c) Eva Hillreiner

(c) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Der Grünen-Abgeordnete fordert in seinem Bericht unter anderem, dass die derzeitige Krise als Chance genutzt wird, das von der EU gesetzte Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu verankern. So sollten die Mitgliedstaaten dem norwegischen Beispiel mit einer AG-Vorstandsquote von 40 Prozent Frauen folgen. Außerdem sollte in den Strukturfonds der EU (Europäische Sozialfonds und Europäische Fonds für regionale Entwicklung) Finanzreserven für Maßnahmen zur Chancengleichheit bereit gestellt werden.
Romeva verlangt ferner, dass ein Gleichstellungskapitel in die “EU 2020″-Strategie eingebaut wird und die geplanten und teils schon durchgeführten Kürzungen in öffentlichen Haushalten nicht zulasten der Frauen und deren Berufstätigkeit gehen dürfen. Das passiert zum Beispiel, , indem Betreuungseinrichtungen geschlossen werden und dadurch die Betreuung auf die Frauen (zurück) verlagert wird.
In eine neue Finanz- und Wirtschaftsarchitektur gehöre eine Gleichstellungsperspektive und -politik eingebunden, um zu gewährleisten, dass Konjunkturprogramme und Strukturanpassungsprogramme einer geschlechtsspezifischen Folgenabschätzung unterzogen werden und eine Gleichstellungsperspektive beinhalten. So müsse auch in allen Politikbereichen die Veranschlagung von Haushaltsmitteln für Gleichstellungsfragen obligatorisch sein. Im Gegenzug sollten Regression und finanzielle Einsparungen keine nachteiligen Auswirkungen auf die Politik und das Funktionieren der Strukturen zur Gleichstellung von Frauen und Männern haben.

Raül Romevas Bericht ist zwar “nur” ein Initiativbericht, das heißt, aus ihm resultiert direkt keine Gesetzgebung, aber dennoch gibt er die Richtung für wichtige Maßnahmen vor, die zur Gleichstellung der Geschlechter nötig sind. Wenn auch nur einige seiner Forderungen verwirklicht werden, zum Beispiel die Veranschlagung von Haushaltsmitteln für Gleichstellungsfragen in allen Politikbereichen, kommen wir der Gleichstellung ein ganzes Stück näher.

Aber es ist nicht einmal sicher, dass diese Forderungen durchkommen. Romevas Forderungen wurden von den Abgeordneten der konservativen Fraktion (Europäische Volkspartei/EVP) scharf angegriffen; der Bericht bestehe aus Behauptungen und Thesen, die unbegründet seien. Raül Romeva suche die Löcher im Käse, so Astrid Lulling, eine luxemburgische EVP-Abgeordnete. Die EVP-Abgeordneten, unter ihnen auch die deutsche CDU-Abgeordnete Christa Klass, beantragen – statt inhaltlicher Änderungen – die Streichung der meisten Forderungen aus Romevas Bericht und praktizieren somit eine neue Blockade-Politik im Frauenrechtsausschuss des Parlaments (FEMM).

Auch wenn klar ist, dass einige der Forderungen – etwa die ausgewogene Präsenz von Frauen und Männern in Entscheidungspositionen – nicht in den nächsten Monaten erreicht werden können, werden wir uns weiter dafür einsetzen. Denn nur wer für etwas kämpft, kann auch etwas erreichen!


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Feministische Fotoreihe

19. April 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 35 von 40 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt
Ein Mann mit rotem Bart und schwarzer Mütze hält ein weißes Plakat auf dem handgeschrieben "Feminism is: Treating a lady as well as you'd like to be treated. RAD YO!" zu deutsch "Feminismus: eine Frau so zu behandeln, wie du behandelt werden willst. Bombig, yo!" steht

"Feminismus: eine Frau so zu behandeln, wie du behandelt werden willst. Bombig, yo!"

Caseface123 hat auf flickr für einen Uni-Kurs zu kontemporären gesellschaftlichen Themen eine Fotoreihe zum Thema “Feminismus” zusammengestellt. In dieser Reihe sind Freund_innen und Verwandte von Caseface123 zu sehen, mehr Fotos sollen folgen (via).


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Das Grüne Männer-Manifest

15. April 2010 von Verena

Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht – mit diesem abgewandelten Zitat Simone de Beauvoirs haben mehr als 20 Grünen-Politiker ein Anti-Macho-Manifest veröffentlicht.

Darin fordern sie ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit, in der nicht das sozial konstruierte Geschlecht im Vordergrund steht sondern der Mensch – nur so kann Gleichberechtigung für Frauen und Männer erreicht werden.

Einen Makel haben einige feministische Diskurse aber leider gerade in Deutschland bis heute: Männer spielen in ihm nur selten eine Rolle. Dabei ist wirkliche Gleichberechtigung, sind gleiche Rechte und gleiche Pflichten nur mit den Männern zu erreichen – nicht gegen sie. Frauen haben durch den Feminismus ihre Möglichkeiten erweitert, Männern steht dieser Schritt noch bevor.

Die Forderungen richten sich sowohl direkt an Männer – gebt Macht ab! – als auch an die Arbeitswelt, in der die Vorstellung des männlichen Haupternährers nach wie vor dominiert. Neue Zeitmodelle und Unternehmensstrukturen sollen auch Männern Teilzeitphasen und Familienzeiten ermöglichen.

Wir wollen auch hier Gleichberechtigung: Die Aufteilung der Elternzeit muss paritätisch sein. Dies würde nicht nur Männern mehr Verantwortung abverlangen, sondern auch die Unternehmen und Arbeitgeber zum Umdenken zwingen. Zwei Monate ist ein Arbeitnehmer für den Arbeitgeber zu entbehren, sechs Monate oder länger jedoch verlangen neue Zeit- und Jobmodelle, die wir dringend brauchen – hin auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung.

Neue Jungs, neue Väter, ein neues Gesundheitsbewusstsein – das Männermanifest holt zum gelungenen Rundumschlag aus. Spiegel Online hat sich drüber lustig gemacht – wir finden es super!


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Applaus für: Die Männer-taz

8. März 2010 von Katrin
Dieser Text ist Teil 12 von 14 der Serie Applaus für

Heute, anlässlich des internationalen Frauentags, hat die taz eine ganze Palette Artikel zum Thema Männer im Angebot:

- ein Artikel über einen Teil der Männerrechtsbewegung, die manchmal in fragwürdige Kreise hinein reicht: “Die Männer-Rechte”

- der Artikel “Özdemir ist Feminist” betrachtet kurz das Verhältnis prominenter Männer zur Gleichberechtigung.

- Frauen, die aus dem Ausland stammen, erzählen ihre Sicht auf hiesige Männer in “Der deutsche Mann kann sehr schüchtern sein”

Weitere interessante Artikel in der Sondertaz zum Thema Männer finden sich in der Printausgabe der taz. Unter anderem: “Der neue Mann, das scheue Reh”; “Darth Vader sitzt nicht in den Genen” und “Männer, keine Tiere”. Ein Artikel über eine Kita voller männlicher Erzieher und ob und wie manche grünen Väter ihre Kindersorge zu politischem Kapital machen können.

Viel guter und wie ich finde sauber recherchierter Diskussionsstoff – bei dem die Männerdebatte auch endlich einmal differenziert und von vielen Seiten betrachtet wird. Ist ja selten, heutzutage.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2010%2F03 %2F08%2Fa0059&cHash=5505f009b0Der

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“Dünn heißt nicht gleich schön”

29. Januar 2010 von Susanne
Lacroix-Entwürfe aus seiner Frühjahr/Sommer 2009 Haute Couture Show

Haute Couture-Entwürfe Frühjahr/Sommer 2009 von Lacroix

Der Modedesigner Christian Lacroix sagte in einem Interview, knochige Mädchen machten ihm Angst. Beim Modemachen ginge es um die Fantasie eines Designers. “Und zu dünne Mädchen gefallen mir nicht.” Er finde, im wirklichen Leben müsse man nicht dünn sein, um schön zu sein. Außerdem sei die durchschnittliche Haute Couture-Kundin auch nicht dünn.

Angenehm, wenn jemand mal auf den Unterschied zwischen der Fantasiewelt Mode und der Körperrealität von Frauen hinweist.


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