Einträge der Rubrik ‘1a-Schnecken’


Samstagabend mit Suzanne Vega

20. März 2010 von Barbara

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt Suzanne Vega, das sie sich am Weltfrauentag an einem Konzert von Laurie Anderson erfreut hat. Ich erfreue mich an ihren akustischen Versionen der alten Hits, gerade erschienen ist ihre “Close-up / Love Songs”-Platte, auf der auch der alte Song “Gypsy” drauf ist. Hier eine Liveversion, die schön, sanft und geradezu intim ist. Für einen Samstag auf der Couch …


Drucken Drucken |


Gewinner_in: Eine Tasche voller Ideen

15. März 2010 von der Maedchenmannschaft

Anlässlich des Frauentages fragten wir

Wo liegen eurer Meinung nach noch die größten Problemfelder in unserer Gesellschaft, was das Thema Gleichberechtigung anbelangt? Welche Themen sind auf dem Weg in eine geschlechtergerechte Zukunft wichtig und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Viele interessante Beiträge folgten und da wir uns bei 32 Kommentaren nicht entscheiden konnten, ließen wir den Zufall spielen. Eine nichtsahnende Freundin tippte eine Zahl zwischen 1 und 32 - et Voilà: So wurde der Beitrag #8 von steve, the pirate zum Gewinnerkommentar der Verlosung unserer letzten Angela Davis-Tasche:

“..Man darf doch wohl mal träumen dürfen!”
Dann träume ich mal ein bisschen:
Das sich Frauen weniger vom Aussehen ihres Körpers unter Druck setzen lassen und so mehr Spaß am Leben haben.

Bitte schreibe uns eine E-Mail mit deiner Adresse an mannschaftspost(at)web.de!

Tolle Beiträge noch einmal zum Nachlesen kamen u.a. auch von

  • riot.grrrl: ”Das Problem liegt nicht in dieser Gesellschaft, diese Gesellschaft ist das Problem”
  • nothingelse89: “Ein großes Problem liegt meiner Meinung nach im überalteten Männerbild”
  • lantzschi: “In Bezug auf Frauen halte ich es im Sinne von Gleichberechtigung weiterhin für wichtig und richtig, mehr auf strukturelle Gegebenheiten abzustellen”

Drucken Drucken |


Kurz gefreut, geärgert oder hinterfragt

12. März 2010 von der Maedchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 49 von 50 der Serie Kurz notiert

Wir gratulieren: Am 8. März wurde Anke Domscheit mit dem Frauenpreis des Landes Berlin ausgezeichnet (wir berichteten). Im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel sagt sie: “Eine Frau gilt entweder als Mäuschen – oder als karrieregeil und aggressiv. Ich entscheide mich definitiv für aggressiv und karrieregeil“.

In einem Artikel im Guardian schaut Charlotte Raven in die 1990er zurück, wo ihre Generation dem Feminismus den Rücken kehrte und kritisiert die heutige Generation an Frauen, die im Sinne von Sex Sells denken, sie könnten alles tun.

Ebenfalls im Guardian diskutiert Lionel Shriver die Relevanz von Betty Friedans’ 1963 erschienenen Beststellers The Feminine Mystique in Hinblick auf Betty Draper, eine Figur der US-amerikanischen Serie Mad Men.

Laut einem Artikel in der Zeit scheint der Preis für die Eingliederung von Frauen in die Arbeitswelt darin zu bestehen, dass die neuen Frauenjobs oft schlechter bezahlt und abgesichert sind: Zwei von drei Niedriglohnstellen sind “Frauenjobs”.

Fünf lesbische Frauen sprachen mit dieStandard.at über ihr Selbstverständnis, nervige Fragen, Vorurteile und Geschlechterklischees: Die vielen Arten lesbisch zu sein.

Indiens erstes Lesbenmagazin heißt Jiah – For the Woman with Heart. Seit Januar 2010 ist es auf dem virtuellen Markt erhältlich und soll viermal im Jahr erscheinen, ab kommenden Jahr auch in Druckform (via L-Mag)

Rudi Assauer hat nichts gegen Homosexuelle, aber im Fußball hätten sie doch nichts zu suchen, so die taz. Warum sagt er nicht genau, aber in der Debatte um schwule Schiedsrichter hat seiner Meinung nach anscheinend die Homosexualität dem Ansehen des DFB geschadet – und nicht der Missbrauch und die Belästigung von Kollegen.

Der Einfluss von Hormonen und Genen auf die (sexuelle) Entwicklung ist bis heute ein Feld mit vielen Fragezeichen. Nach der Untersuchung eines Halbseitenzwitterhuhns tragen die Gene nun einen Punktsieg davon, berichtet orf.at. Halbseitenzwitter haben jeweils eine weibliche und eine männliche Körperhälfte und das unabhängig vom Hormonspiegel, sondern aufgrund der in den Zellen vorhandenen Geschlechtschromosomen.


Drucken Drucken |


Applaus für… Cheftrainerin eines US-Football Teams

12. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 13 von 13 der Serie Applaus für

Laut der Washington Post ist Natalie Randolph die erste Cheftrainerin eines Varsity Männer-Football-Teams (die offizielle Schulmannschaft) an der US-amerikanischen Coolidge High School in Washington, DC. Randolph war fünf Jahre lang Wide Receiver der professionellen Frauen-Football-Mannschaft D.C. Divas und arbeitete bereits als Assistenztrainerin.

Obwohl es keine offiziellen Aufzeichnungen über die Anzahl von Frauen gibt, die ein Football Team in den USA (mit)trainiert haben, ist Randolph neben den 15.675 männlichen Trainern, die in der letzten Saison an einer öffentlichen oder privaten High School in den USA gearbeitet haben, zur Zeit wohl die einzige Chef-Trainerin einer Varsity Football-Mannschaft. Bei der Bekanntgabe waren manche Spieler skeptisch und testeten das Wissen ihrer neuen Trainerin, woraufhin Randolph schnell klarmachte, wer die neue Chefin sei. Disziplin und Sachlichkeit seien Randolph besonders wichtig.

Einen weiblichen Football-Coach, Wanda Oates, heute 67-jährige Sportlehrerin, gab es allerdings schon mal 1985: Diese behielt ihre Position jedoch nur einen Tag, da die Trainer der gegnerischen Mannschaft die BezirksdirektorInnen der Schule dazu aufforderten, Oates von ihrem Job zu entfernen. Gegen eine Frau antreten? Unerhört!

Oates zeigte sich nun sehr erfreut über Randolphs Ernennung zur Cheftrainerin in diesem “Macho-Sport”. Bisher ist dies ein Einzelfall, aber es bleibt zu hoffen, dass jene Bilder nicht die einzigen bleiben, die google ausspuckt, wenn man “American Football” und “women” eingibt.


Drucken Drucken |


Hochzeit in Washington DC

10. März 2010 von Helga

In Washington DC haben gestern Sinjoyla Townsend und Angelisa Young ihre zwölf Jahre Partnerschaft gefeiert und als erstes gleichgeschlechtliches Paar geheiratet. Ergreifender als in jedem Hollywoodfilm, also schon mal die Taschentücher auspacken:


Drucken Drucken |


Top 100 Bloggerinnen

8. März 2010 von der Maedchenmannschaft

Zum Weltfrauentag auch ein Blick in die weibliche digitale Welt. Lantzschi greift eine Idee von Annina auf und eröffnet auf Medienelite.de eine Liste der

100 must-read deutschsprachigen Bloggerinnen

Sie startet mit

(1) Mädchenmannschaft (merci!)
(2) Antje Schrupp
(3) I Heart Digital Life
(4) Liz
(5) Happy Schnitzel
(6) Tessa

Eine super Idee, die auf Ergänzung wartet. Von uns schon mal zwölf weitere Lieblingsbloggerinnen:

(7) Anne Roth
(8) Kaltmamsell
(9) Mädchenblog
(10) Side-Glance
(11) Stadtpiratin
(12) Medienelite
(13) Frl. Zucker
(14) Frau Liebe
(15) Julia Seeliger
(16) Franziskript
(17) Bubi Zitrone
(18) Denkwerkstatt

Die Liste ließe sich jetzt schon um dreißig, vierzig weitere tolle Bloggerinnen ergänzen. Aber ihr sollt ja auch noch was zu tun haben. Also ab mit euren Nummern (19) bis (100) in die Kommentare  hier oder dort oder dort!

Und weil es wirklich viele viele viele tolle Bloggerinnen zu entdecken gibt, hat Annina auch gleich eine Webseite gestartet, auf der man in Zukunft all die super Bloggerinnen kennenlernen kann:

GirlsCanBlog.org


Drucken Drucken |


Herzlichen Glückwunsch…

8. März 2010 von Verena

… an Kathryn Bigelow, die gestern Nacht nach 82 Jahren Academy Awards als erste Frau überhaupt den Oscar für die beste Regie gewonnen hat. Hier ein älteres Interview mit der Regisseurin zu ihrem Kriegsdrama “The Hurt Locker”


Drucken Drucken |


Zum Frauentag: Eine Tasche voller Ideen

8. März 2010 von der Maedchenmannschaft

Angela DavisZur Feier des Frauentages fragen wir uns:

Wo liegen eurer Meinung nach noch die größten Problemfelder in unserer Gesellschaft, was das Thema Gleichberechtigung anbelangt? Welche Themen sind auf dem Weg in eine geschlechtergerechte Zukunft wichtig und wofür lohnt es sich zu kämpfen?

Unter allen Kommentator_innen verlosen wir unsere letzte Angela Davis-Tasche. Der oder die Gewinner_in wird in einer Woche am 15. März gekürt.

Wie immer gilt: Bescheidenheit stinkt. Man darf doch wohl mal träumen dürfen! Und:

“Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen: Sie bekommen nichts” - Simone de Beauvoir


Drucken Drucken |


Courage online und offline

2. März 2010 von Barbara

Anlässlich des nahenden Internationalen Weltfrauentags häufen sich Meldungen von Organisationen, die Veranstaltungen machen, Workshops anbieten und Ideen für Diskussionen haben. Eine davon sind die Aktionen der Stadtfrauenkonferenz München, die zu einer bunten Demo am 6. März auf dem Marienplatz einlädt. Die Münchner Aktivistin und Künstlerin Veronika Dimke erklärt, was dahinter steckt.

Veronika Dimke mit Häkelbart

Veronika Dimke mit Häkelbart / Häkelbart: Ricarda von Ribbeck

Was ist die Stadtfrauenkonferenz?
Die Stadtfrauenkonferenz wurde gegründet, um zur Weltfrauenkonferenz 2011 nach Carachas zu mobilisieren, aber auch um ein lokales Netzwerk zu knüpfen und zusammen den Internationalen Frauentag mit einer Demo auf die Straße zu feiern.

Wer seid ihr? Wie kam es dazu?
Die Stadtfrauenkonferenz wurde von der Courage-Frauen einberufen.
Courage ist der Frauenverband der MLPD, sie nennen sich aber parteiübergreifend. Dort sind Gewerkschafter_innen, Filmemacher_innen, Claudia Stamm von den Grünen, Frauenverbände etc. hingekommen und eben sehr viele Couragefrauen, die so einen großen Einfluss auf Entscheidungen haben. Vorwiegend waren es Differenzfeminist_innen der zweiten Generation und zwei, drei Queerfeminist_innen.

Also etwas Globales auf lokaler Ebene?
Genau, die Weltfrauenkonferenz wird weltweit lokal vorbereitet. Es werden Delegierte aus vielen Ländern gewählt. Es gibt aber auch noch andere Weltfrauenkonferenzen, dies ist nicht die Einzige.
Ich habe interessante Frauen dort kennengelernt und erstaunlich viel Einfluss nehmen können, bin nun aber während der 8. März-Vorbereitung wieder ausgestiegen, weil ich meine Unabhängigkeit als Künstler_in sehr schätze. Zwei Courage/MLPD-Frauen wollten einer Künstler_in vorschreiben, wie ihre Performance auszusehen habe. Parteien, Organisationen und Behörden versuchen ja gern mal, die Freiheit der Kunst zu beschneiden. Da reagiere ich allergisch, freue mich aber trotzdem weiterhin, dass viele Unterstützer_innen die Demo am 6. März mittragen wollen.

(weiterlesen…)


Drucken Drucken |


Samstagabendbeat

27. Februar 2010 von Barbara

Tegan & Sara covern Bruce Springsteen: “Dancing in the dark”. Total rührend. Und schön. In einem Interview (den gesamten Text gibt es in der aktuellen Missy) erzählt Sara, “Wir können ja nicht die einzigen Role Models sein”. Und will auf ihren Konzerten T-Shirts verkaufen, auf denen draufsteht: “I’m a feminist”. Denn: Wer so ein Hemd trägt, wird selbst zum Role Model. Ja. Bitte.


Drucken Drucken |



Anzeige