#Rigaer94, Antisemitismus in Deutschland und Sklaverei mit einem Lächeln – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft

deutschsprachige Links

„Im Jahr 1996 starben in Lübeck zehn Asylsuchende durch ein Feuer in ihrem Wohnhaus. Auch 20 Jahre später ist der Brandstifter nicht gefunden, obwohl es ­Verdächtige gab. Vor Gericht stand lediglich einer der Flüchtlinge,“ berichtet die Jungle World.

„Antisemitismus ist kein importiertes, sondern ein internationales Problem,“ schreibt Patrick Gensing bei tagesschau.de.

„Der Einsatz in der Rigaer Straße war maßlos, seine Rechtsgrundlage zweifelhaft. Einen Innensenator, der solche Aktionen veranlasst, braucht kein Mensch“, kommentiert Christopher Lauer beim Tagesspiegel.

englischsprachige Links

Jada Pinkett Smith ruft  zu einem Boykott der diesjährigen Oscars auf. Warum, und wie People of Color auch bei Preisverleihungen marginalisiert werden, schreibt die Los Angeles Times. Weiterführende Kritik gibt es bei For Harriet: “ Why are we still waiting for old white men to love us?“

Nach Protesten zieht der Verlag Scholastic ein erst kürzlich erschienenes Kinderbuch zurück, das Sklav_innen in den USA als glückliche Bedienstete darstellte. Weitere Kommentare findet ihr bei Twitter unter dem Hashtag #SlaveryWithASmile.

Crimes against Native American women raise questions about police response: Local activists in Minnesota say deaths and disappearances of Native women are linked to human trafficking and that police aren’t taking the issue seriously“, schildert The Guardian.

Am 17. Juni dieses Jahres feiert „Orange is the New Black“s vierte Staffel Premiere bei Netflix. Ein Teaser gibt erste Eindrücke.

Am dritten Januarmontag gedenkt man in den USA Dr. Martin Luther King, Jr.  „Blackout for Human Rights“ und „The Campaign for Black Male Achievement“ organisierten in diesem Jahr die Veranstaltung „MLK Now“ in Harlems Riverside Church, bei der unter anderem Harry Belafonte, Anika Noni Rose, India Arie, Tessa Thompson, Chris Rock und J. Cole auftraten und zum Beispiel aus historischen Werken Schwarzer Aktivist_innen lasen. Die Aufzeichnung könnt ihr euch hier ansehen:


Termine in Berlin, Dresden und Kiel

02.02. in Berlin: Lesung von Andrea von Treuenfeld aus ihrem aktuellen Buch »Zurück in das Land, das uns töten wollte: Jüdische Remigrantinnen erzählen ihr Leben«.

06.02. in Dresden: „Grenzenlose Solidarität – Aktionstag gegen die Festung Europa!“ (Facebook-Link)

20. 02. in Kiel: Sharon liest aus ihrer Novelle „Synchronicity“ im Literaturhaus Schleswig-Holstein. (Facebook-Link)




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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 21. Januar 2016 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Millie sagt:

    Danke für die Linkliste. Bezüglich der Kritik an den Oskars frage ich mich allerdings, ob es nicht bessere Bezugspersonen für die Kritik gibt, als die Smiths, die sonst wohl nicht unbedingt durch Solidarität glänzen: http://www.cinemablend.com/television/How-Smith-Screwed-Everyone-Fresh-Prince-Bel-Air-According-Aunt-Viv-112497.html

    Nicht, dass dies die Kritik in irgendeiner Form schmälert. Sie kam aber ebenfalls von Leuten, wie Lupita Nyong’o. Wenn die Wahl besteht, wen man zitiert, frage ich mich bei der aktuellen Berichterstattung einfach, warum das hauptsächlich an Will und Jada Smith aufgezogen wird, wenn es durchaus andere schwarze Stimmen gibt, die die gleiche Kritik äußern.

  2. Magda sagt:

    Hallo Millie, so wie ich das verstehe, ruft zu dieser Aktion Jada Pinkett Smith auf, nicht Will Smith. Sie ist nicht für das Verhalten ihres Mannes verantwortlich.