Punk, Kiana Ferouz, Burkinis&Bikinis, Eva Herman, Abtreibung, Geeks, Experimente und Niedriglöhne

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 54 von 251 der Serie Kurz notiert

The F-Word hat eine bisher 4-teilige Serie über Frauen in der Punkmusik.

Der Asylantrag der iranischen Schauspielerin Kiana Ferouz wurde nun doch angenommen. Obwohl Homosexualität im Iran verfolgt wird, bedurfte es erst einer Online-Petition, damit die britischen Behörden ihre Ablehnung überdachten (s.a. Artikel und Kommentar).

Mehr Burka-Neuigkeiten: Der Telegraph berichtet über den Rauswurf zweier Burkini tragenden Frauen aus einem französischen Schwimmbad. Und: In syrischen Schulen ist die Burka bzw. der Nikab nun auch verboten.

Frau Herman: Sie  nerven! Gnurpsnewoel kommentiert Hermans letzten Totalausfall mit den Worten: “Ich will in Eva Hermans Welt nicht leben müssen.” Auch auf Philibuster schreibt Nadia Shehadeh über den geistigen Absturz der Eva Herman.

Der Freitag über den Bikini, “Alptraum in zwei Teilen“: “Im Namen quasi atomar belastet, stand er zunächst für sexuelle Befreiung. Heute ist er Instrument weiblicher Selbstkontrolle.”

Sechs Frauen bekamen in Guanajuato in Mexiko 25 – 30jährige Haftstrafen, weil sie Abtreibungen vornehmen ließen. Schuldig gesprochen wurden sie wegen Totschlag, wie feministing berichtet.

Jamie Keiles ist eine High School Absolventin in Pennsylvania in den USA, die mit ihrem Blog TheSeventeenMagazineProject ein interessantes Experiment startete: Wie sieht das Leben aus, wenn frau nach den Regeln des Seventeen Magazine lebt?

DieStandard konstatiert, dass jede_r Fünfte in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeitet: “Besonders stark von Niedriglöhnen betroffen sind junge Beschäftigte unter 25 Jahren, AusländerInnen, gering Qualifizierte, befristet Beschäftigte und Frauen.”

Geekfeminism hat einen interessanten Artikel über Computer Geeks und Privilegien: “If you were hacking since age 8, it means you were privileged.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 28. Juli 2010 um 9:39 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Patricia sagt:

    Frau Hermans moralischer Zeigefinger war genau das, was ich nach meinen Erlebnissen vor dem Tunnel gebraucht habe.

  2. Nina sagt:

    In der Ursprungsversion ihres Rants meinte Frau Hermann (oder ihr Verlag?) übrigens auch noch, ihre Klage über den apokalyptischen Sittenverfall durch zwei sich küssende Frauen illustrieren zu müssen.
    Später wurde dieses Bild dann aus dem Artikel entfernt.