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	<title>Kommentare zu: Plädoyer für die emanzipierte Familie</title>
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		<title>Von: Frau Lila &#187; Texte &#187; Gemeinsam gegen das Patriarchat kämpfen!</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-39750</link>
		<dc:creator>Frau Lila &#187; Texte &#187; Gemeinsam gegen das Patriarchat kämpfen!</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:21:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] erfahren: &gt;&gt;Homepage von Sven Kindler &gt;&gt;Website von Sven Lehmann &gt;&gt;Das Grüne Männermanifest &gt;&gt;&#8220;Plädoyer für eine emanzipierte Familie&#8221; &#8211; Susanne rezensiert Lisa Ortgies in de... &gt;&gt;&#8220;Statt handeln lieber das Umfeld verbessern&#8221; &#8211; Barbara über die Frauenquote [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] erfahren: &gt;&gt;Homepage von Sven Kindler &gt;&gt;Website von Sven Lehmann &gt;&gt;Das Grüne Männermanifest &gt;&gt;&#8220;Plädoyer für eine emanzipierte Familie&#8221; &#8211; Susanne rezensiert Lisa Ortgies in de&#8230; &gt;&gt;&#8220;Statt handeln lieber das Umfeld verbessern&#8221; &#8211; Barbara über die Frauenquote [...]</p>
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		<title>Von: Al</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22650</link>
		<dc:creator>Al</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:27:22 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es bedarf aber der Bereitschaft der Frau, den Mann machen zu lassen und nicht beim kleinsten Pieps aufzuspringen um nachher sagen zu können, er verweigere sich.&quot;

Ein sehr wichtiger Satz, der ins Zentrum vieler Beziehungsverwerfungen trifft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es bedarf aber der Bereitschaft der Frau, den Mann machen zu lassen und nicht beim kleinsten Pieps aufzuspringen um nachher sagen zu können, er verweigere sich.&#8221;</p>
<p>Ein sehr wichtiger Satz, der ins Zentrum vieler Beziehungsverwerfungen trifft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mondfee</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22644</link>
		<dc:creator>Mondfee</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:20:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6735#comment-22644</guid>
		<description>@Johannes:
&quot;Warum soll ich mir diesen Krieg über nicht gespültes schimmeliges Geschirr, vergammelten Küchenmüll und vollgeschissene Windeln überhaupt antun?&quot;
Krieg? Weil sich Frauen endlich weigern, als Heimchen am Herd zu enden?

&quot;Als Vater, der sich um sein Kind kümmern will ist man noch im Umfeld den Vorurteilen ausgesetzt.&quot;
Ebenso als Mutter, die &quot;trotz Kind&quot; arbeiten will.

&quot;Am Arbeitsplatz muss man mit Nachteilen rechnen.&quot;
Gilt für Frauen ebenso.

&quot;Spontane verlängerte Wochenenden bei Freunden im Ausland werden schwieriger wenn nicht unmöglich.&quot;
Dito.

&quot;Mit professionellen Müttern will ich auch möglichst wenig in Kontakt kommen.&quot;
Gilt auch für viele &quot;nicht-professionelle&quot; Mütter.

&quot;Hinzukommt das Risiko zum Zahlvater zu werden und dadurch emotional vor die Hunde zu gehen. &quot;
Und für Frauen kommt das Risiko dazu, in überholte Rollenmodelle zurückzufallen, weil sich der Vater nicht für das Kind verantwortlich fühlt.

&quot;So betrachtet ist die Entscheidung ob Familie oder nicht eine sehr sehr leichte.&quot;
Bleibt Dir ja unbenommen. Nur sind die Gründe nicht &quot;männerspezifisch&quot;, sondern gelten für Frauen genauso. Das muß dann jedeR für sich persönlich entscheiden, ob sich das Risiko lohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Johannes:<br />
&#8220;Warum soll ich mir diesen Krieg über nicht gespültes schimmeliges Geschirr, vergammelten Küchenmüll und vollgeschissene Windeln überhaupt antun?&#8221;<br />
Krieg? Weil sich Frauen endlich weigern, als Heimchen am Herd zu enden?</p>
<p>&#8220;Als Vater, der sich um sein Kind kümmern will ist man noch im Umfeld den Vorurteilen ausgesetzt.&#8221;<br />
Ebenso als Mutter, die &#8220;trotz Kind&#8221; arbeiten will.</p>
<p>&#8220;Am Arbeitsplatz muss man mit Nachteilen rechnen.&#8221;<br />
Gilt für Frauen ebenso.</p>
<p>&#8220;Spontane verlängerte Wochenenden bei Freunden im Ausland werden schwieriger wenn nicht unmöglich.&#8221;<br />
Dito.</p>
<p>&#8220;Mit professionellen Müttern will ich auch möglichst wenig in Kontakt kommen.&#8221;<br />
Gilt auch für viele &#8220;nicht-professionelle&#8221; Mütter.</p>
<p>&#8220;Hinzukommt das Risiko zum Zahlvater zu werden und dadurch emotional vor die Hunde zu gehen. &#8221;<br />
Und für Frauen kommt das Risiko dazu, in überholte Rollenmodelle zurückzufallen, weil sich der Vater nicht für das Kind verantwortlich fühlt.</p>
<p>&#8220;So betrachtet ist die Entscheidung ob Familie oder nicht eine sehr sehr leichte.&#8221;<br />
Bleibt Dir ja unbenommen. Nur sind die Gründe nicht &#8220;männerspezifisch&#8221;, sondern gelten für Frauen genauso. Das muß dann jedeR für sich persönlich entscheiden, ob sich das Risiko lohnt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22554</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 10:16:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6735#comment-22554</guid>
		<description>@Nina (Zu einem würde mich dazu eure Meinung interessieren: Kennt ihr Fälle, in denen es in Hetero-Beziehungen der Mann war, der eine gleichberechtigte Arbeitsteilung vorgeschlagen hat?)

Mein Mann hat schon immer seinen Anteil am Haushalt gemacht. Es ist
ihm regelrecht unangenehm, wenn ich was &#039;für ihn&#039; mache (also z.B. 
seine dreckigen Sachen in die Waschmaschine stopfe). Wir beide geben
uns einen regelrechten Wettbewerb: was du hast schon wieder was 
gemacht? da muss ich ja nachziehen, damit ich kein schlechtes Gewissen
kriege... Nicht, dass es bei uns besonders sauber ist, es ist ein 
Wettbewerb auf niedrigem Niveau ;o)

Allerdings: Wir haben keine Kinder. Das könnte der entscheidende 
Faktor sein (neben dem, dass mein Mann der tollste ist ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nina (Zu einem würde mich dazu eure Meinung interessieren: Kennt ihr Fälle, in denen es in Hetero-Beziehungen der Mann war, der eine gleichberechtigte Arbeitsteilung vorgeschlagen hat?)</p>
<p>Mein Mann hat schon immer seinen Anteil am Haushalt gemacht. Es ist<br />
ihm regelrecht unangenehm, wenn ich was &#8216;für ihn&#8217; mache (also z.B.<br />
seine dreckigen Sachen in die Waschmaschine stopfe). Wir beide geben<br />
uns einen regelrechten Wettbewerb: was du hast schon wieder was<br />
gemacht? da muss ich ja nachziehen, damit ich kein schlechtes Gewissen<br />
kriege&#8230; Nicht, dass es bei uns besonders sauber ist, es ist ein<br />
Wettbewerb auf niedrigem Niveau ;o)</p>
<p>Allerdings: Wir haben keine Kinder. Das könnte der entscheidende<br />
Faktor sein (neben dem, dass mein Mann der tollste ist ;o)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22552</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:57:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6735#comment-22552</guid>
		<description>Hallo Johannes,

(Vollzeit-)Arbeit ist auch scheiße. Doofe Kollegen, nervige Chefs, 
anstrengende Arbeit und langweilige Meetings, und dann ist auch noch
die Kaffeemaschine auf dem falschen Stockwerk. Warum soll ich mir das
antun? Nur fürs Geld werden das die wenigsten machen. Alles hat eben 
auch seine guten Aspekte: gelegentlich nette Kollegen, was dazulernen,
strukturierter Tagesablauf... Leben besteht eben nicht nur aus angenehmen
Sachen, und das ist auch gut so, sonst wären wir alle verzogene Gören.
Falls ich es wirklich ausbuchstabieren muss: Bei Familie ist das auch so,
es gibt sehr nervige und sehr schöne Aspekte. Welche in meinem oder
deinem speziellen Fall überwiegen, ist Ansichtssache. 

Was ich damit sagen will: Wer nicht über die negativen Aspekte von etwas
reden kann, ohne gleich &#039;alles sowieso scheiße&#039; zu denken, der hat was 
nicht verstanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Johannes,</p>
<p>(Vollzeit-)Arbeit ist auch scheiße. Doofe Kollegen, nervige Chefs,<br />
anstrengende Arbeit und langweilige Meetings, und dann ist auch noch<br />
die Kaffeemaschine auf dem falschen Stockwerk. Warum soll ich mir das<br />
antun? Nur fürs Geld werden das die wenigsten machen. Alles hat eben<br />
auch seine guten Aspekte: gelegentlich nette Kollegen, was dazulernen,<br />
strukturierter Tagesablauf&#8230; Leben besteht eben nicht nur aus angenehmen<br />
Sachen, und das ist auch gut so, sonst wären wir alle verzogene Gören.<br />
Falls ich es wirklich ausbuchstabieren muss: Bei Familie ist das auch so,<br />
es gibt sehr nervige und sehr schöne Aspekte. Welche in meinem oder<br />
deinem speziellen Fall überwiegen, ist Ansichtssache. </p>
<p>Was ich damit sagen will: Wer nicht über die negativen Aspekte von etwas<br />
reden kann, ohne gleich &#8216;alles sowieso scheiße&#8217; zu denken, der hat was<br />
nicht verstanden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Mueller, Ludwigsburg</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22550</link>
		<dc:creator>Johannes Mueller, Ludwigsburg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:44:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6735#comment-22550</guid>
		<description>Wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, kommt mir der Gedanke, dass man den Titel ändern sollte in:

&quot;Plädoyer gegen Familie&quot;

Warum soll ich mir diesen Krieg über nicht gespültes schimmeliges Geschirr, vergammelten Küchenmüll und vollgeschissene Windeln überhaupt antun? Als Vater, der sich um sein Kind kümmern will ist man noch im Umfeld den Vorurteilen ausgesetzt. Am Arbeitsplatz muss man mit Nachteilen rechnen. Spontane verlängerte Wochenenden bei Freunden im Ausland werden schwieriger wenn nicht unmöglich. Mit professionellen Müttern will ich auch möglichst wenig in Kontakt kommen. Hinzukommt das Risiko zum Zahlvater zu werden und dadurch emotional vor die Hunde zu gehen. 

So betrachtet ist die Entscheidung ob Familie oder nicht eine sehr sehr leichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, kommt mir der Gedanke, dass man den Titel ändern sollte in:</p>
<p>&#8220;Plädoyer gegen Familie&#8221;</p>
<p>Warum soll ich mir diesen Krieg über nicht gespültes schimmeliges Geschirr, vergammelten Küchenmüll und vollgeschissene Windeln überhaupt antun? Als Vater, der sich um sein Kind kümmern will ist man noch im Umfeld den Vorurteilen ausgesetzt. Am Arbeitsplatz muss man mit Nachteilen rechnen. Spontane verlängerte Wochenenden bei Freunden im Ausland werden schwieriger wenn nicht unmöglich. Mit professionellen Müttern will ich auch möglichst wenig in Kontakt kommen. Hinzukommt das Risiko zum Zahlvater zu werden und dadurch emotional vor die Hunde zu gehen. </p>
<p>So betrachtet ist die Entscheidung ob Familie oder nicht eine sehr sehr leichte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22549</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 09:11:29 +0000</pubDate>
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		<description>@ Mondfee: Ein Kind wird keinen Schaden davon tragen, wenn es mal 5 Minuten in einer vollgeschissenen Windel liegt und schreit und länger hält kein Mensch, egal ob Mann oder Frau, Babygeschrei aus, glaub mir! Ich finde es viel weniger subtil, ein schreiendes Kind als Arbeitsaufforderung zu &quot;benutzen&quot; als gammelndes Geschirr, ganz ehrlich. Eben weil das Bedürfnis dieses Kindes sofort befriedigt werden will und man es nicht tagelang ignorieren kann. Es bedarf aber der Bereitschaft der Frau, den Mann machen zu lassen und nicht beim kleinsten Pieps aufzuspringen um nachher sagen zu können, er verweigere sich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Mondfee: Ein Kind wird keinen Schaden davon tragen, wenn es mal 5 Minuten in einer vollgeschissenen Windel liegt und schreit und länger hält kein Mensch, egal ob Mann oder Frau, Babygeschrei aus, glaub mir! Ich finde es viel weniger subtil, ein schreiendes Kind als Arbeitsaufforderung zu &#8220;benutzen&#8221; als gammelndes Geschirr, ganz ehrlich. Eben weil das Bedürfnis dieses Kindes sofort befriedigt werden will und man es nicht tagelang ignorieren kann. Es bedarf aber der Bereitschaft der Frau, den Mann machen zu lassen und nicht beim kleinsten Pieps aufzuspringen um nachher sagen zu können, er verweigere sich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Al</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22546</link>
		<dc:creator>Al</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:41:48 +0000</pubDate>
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		<description>Neeva, doch kenn ich, aber die sind entweder kinderlos oder haben bereits größere Kinder. Oder nur ein kleines &gt; 2 Jahre. Aber in meinem derzeitigen Umfeld (Familien mit mehreren Kindern vom Baby- bis kurz vor Teenageralter) finde ich keine Familie, bei der beide Eltern Vollzeit arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neeva, doch kenn ich, aber die sind entweder kinderlos oder haben bereits größere Kinder. Oder nur ein kleines &gt; 2 Jahre. Aber in meinem derzeitigen Umfeld (Familien mit mehreren Kindern vom Baby- bis kurz vor Teenageralter) finde ich keine Familie, bei der beide Eltern Vollzeit arbeiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Al</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22544</link>
		<dc:creator>Al</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:32:51 +0000</pubDate>
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		<description>Nina, vielleicht habe ich das etwas zu wörtlich genommen mit der &quot;gleichberechtigten Arbeitsteilung&quot;: Ich hab halt die mir bekannten Paare nach explizit 50:50-Aufteilung der Aufgaben durchgescannt, wobei die Initiative zur mehr oder weniger exakten Teilung der Erwerbsarbeit eben von der Frau ausgegangen wäre. Und wo das Modell auch Geburten und Kleinkindphasen überdauert hätte. Und bin da nicht fündig geworden. 

Allerdings kenne ich aus der Ferne die eine oder andere Familie, bei der die Frau mehr arbeitet (d.h. länger und mit mehr Einkommen) als der Mann. Was dort aber nicht unbedingt das angestrebte Modell war, sondern sich aufgrund der unterschiedlich &quot;erwerbsträchtigen&quot; Qualifikationen der beiden so ergeben hat und wo das Ganze, wie soll ich sagen, so eine gewisse &quot;Blieb-uns-ja-irgendwie-nichts-anderes-übrig-Keit&quot; ausstrahlt. 

Stichwort weibliche &quot;Erwerbsneigung&quot;: Klar, die sehe ich auch, und zwar sowohl bei mir bekannten Ost- als auch Westfrauen. (Männer und &quot;Erwerbsneigung&quot;: genau, danach fragt keiner – vermutlich weil das Standardmodell Mann sich nicht aussuchen &quot;darf&quot;, ob es arbeiten will oder nicht.) 

Aber eine &quot;Erwerbsneigung&quot; zu verspüren oder ihr nachzugehen, ist in meinen Augen was anderes als sich die Frage zu stellen: Bin ich beruflich gesehen genügend qualifiziert und engagiert, sodass eine Verdopplung meines derzeitigen Erwerbs ausreichen würde, eine Familie mit Kindern zu versorgen? Das wäre ja die Voraussetzung für eine rein zahlenmäßig gesehen gerechte Erwerbstätigkeitsteilung. Alles was darunter liegt, fällt eher in die Kategorie Zuverdienst. Und funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass es einen Haupternährer gibt. &quot;Erwerbsneigung&quot; hin oder her...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nina, vielleicht habe ich das etwas zu wörtlich genommen mit der &#8220;gleichberechtigten Arbeitsteilung&#8221;: Ich hab halt die mir bekannten Paare nach explizit 50:50-Aufteilung der Aufgaben durchgescannt, wobei die Initiative zur mehr oder weniger exakten Teilung der Erwerbsarbeit eben von der Frau ausgegangen wäre. Und wo das Modell auch Geburten und Kleinkindphasen überdauert hätte. Und bin da nicht fündig geworden. </p>
<p>Allerdings kenne ich aus der Ferne die eine oder andere Familie, bei der die Frau mehr arbeitet (d.h. länger und mit mehr Einkommen) als der Mann. Was dort aber nicht unbedingt das angestrebte Modell war, sondern sich aufgrund der unterschiedlich &#8220;erwerbsträchtigen&#8221; Qualifikationen der beiden so ergeben hat und wo das Ganze, wie soll ich sagen, so eine gewisse &#8220;Blieb-uns-ja-irgendwie-nichts-anderes-übrig-Keit&#8221; ausstrahlt. </p>
<p>Stichwort weibliche &#8220;Erwerbsneigung&#8221;: Klar, die sehe ich auch, und zwar sowohl bei mir bekannten Ost- als auch Westfrauen. (Männer und &#8220;Erwerbsneigung&#8221;: genau, danach fragt keiner – vermutlich weil das Standardmodell Mann sich nicht aussuchen &#8220;darf&#8221;, ob es arbeiten will oder nicht.) </p>
<p>Aber eine &#8220;Erwerbsneigung&#8221; zu verspüren oder ihr nachzugehen, ist in meinen Augen was anderes als sich die Frage zu stellen: Bin ich beruflich gesehen genügend qualifiziert und engagiert, sodass eine Verdopplung meines derzeitigen Erwerbs ausreichen würde, eine Familie mit Kindern zu versorgen? Das wäre ja die Voraussetzung für eine rein zahlenmäßig gesehen gerechte Erwerbstätigkeitsteilung. Alles was darunter liegt, fällt eher in die Kategorie Zuverdienst. Und funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass es einen Haupternährer gibt. &#8220;Erwerbsneigung&#8221; hin oder her&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Neeva</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/plaedoyer-fuer-die-emanzipierte-familie/#comment-22542</link>
		<dc:creator>Neeva</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 07:54:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6735#comment-22542</guid>
		<description>@AL und Freundchen
Kennt ihr wirklich keine Paare, bei denen beide Vollzeit arbeiten? Oder macht ihr den &quot;Anteil an der Erwerbsarbeit&quot; am erziehlten Einkommen fest?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@AL und Freundchen<br />
Kennt ihr wirklich keine Paare, bei denen beide Vollzeit arbeiten? Oder macht ihr den &#8220;Anteil an der Erwerbsarbeit&#8221; am erziehlten Einkommen fest?</p>
]]></content:encoded>
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