Pinkstinks, deutsche Geschichtsverdrängung und tödliche Folgen rassistischer Gesetze – die Blogschau

von Nadine
Dieser Text ist Teil 246 von 295 der Serie Die Blogschau

Danger! Bananas veröffentlichen auf ihrem Blog ein Update zum Heimathafen Neukölln in Berlin. Der Ort war durch ein rassistisches Ausstellungsmotiv, auf dem die Geschäftsführerin des Heimathafens abgebildet ist, in die Kritik geraten. Ein breites Aktionsbündnis hat erreicht, dass es nun wenigstens eine offizielle Stellungnahme der Verantwortlichen gibt. Eine Aufarbeitung des Vorfalls steht allerdings weiterhin aus.

Distelfliege hat sich den vergangene Woche auf Buzzfeed.com veröffentlichten Privilegientest vorgeknöpft und kommt zu dem Ergebnis: „Billiges Punktezählen statt Nachdenken über Privilegien„.

Women in Exile berichten über die lebensgefährlichen Folgen des Asylbewerberleistungsgesetzes, nachdem erneut einer asylsuchenden Mutter medizinische Versorgung für ihr ein Monate altes Baby versagt wurde, weil sie keinen Behandlungsschein des Sozialamtes vorzeigen konnte. Das Baby verstarb daraufhin.

Merle Stöver hat was gegen die sexistische Aufladung der Farbe Pink. Und gegen die Aktionen der Organisation, die der sogenannten „Pinkifizierung“ den Kampf angesagt haben: Pinkstinks. Merle arbeitet in ihrem Text die sexistischen Grundhaltungen von Pinkstinks heraus. (Der Beitrag ist zur Zeit offline.)

Migazin analysiert und kritisiert das ominöse Zeugensterben im Rahmen der NSU-Ermittlungen und des Prozesses selbst. NSU-Tatort Hamburg hat ein Interview mit einer Nebenklägerin des Prozesses geführt.

A++ Ranting nimmt die geschichtsvergessene Petition von BILD und BZ, die ein sowjetisches Ehrenmal am Brandenburger Tor entfernen lassen wollen, auseinander: „Der Wunsch nach Beseitigung von Erinnerungen an die Niederschlagung des Nationalsozialismus ist Symptom des deutschen Zeitgeistes des Vergessens und Verdrängens.“

Hannah C. Rosenblatt schreibt über eines der üblichen Dinge, die Feminist_innen, Anti-Gewalt-Aktivist_innen und Betroffene von sexualisierter Gewalt auch dank der Berichterstattung der Mainstreammedien täglich hinnehmen müssen: Fortschreibung einer Vergewaltigungskultur, Verharmlosung von Gewalt und die Fokussierung auf Täter_innen und ausübende Personen von sexualisierter Gewalt.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 19. April 2014 um 12:13 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Janina sagt:

    Der Link zu Merle Stöver/Pinkstinks geht nicht. Ich finde den Beitrag auch nicht, möglicherweise ist er wieder offline?

  2. Maria-Luisa sagt:

    Hallo, danke für die tolle Zusammenstellung.
    Bei mir funktioniert der Link zu „Merle Stöver“ nicht.