Pimmelspende und andere Après-Weihnachtsnummern

von Verena

Spiegel Online kommentiert „Lulu – die Nuttenrepublik“, das aktuell an der Berliner Schaubühne gezeigt wird. Das Besondere: Regisseur Volker Lösch holt für seine Neu-Inszenierung von Frank Wedekinds „Lulu“ Berliner Sexarbeiterinnen auf die Bühne. „Muschis aller Länder vereinigt Euch“, heißt es dort. Im Januar gibt es weitere Termine.

Der Freitag schenkt uns in der aktuellen Ausgabe eine „Weihnachtsnummer“. Auch online zu lesen als „Sex – eine schöne Bescherung“ von Volkmar Sigusch oder „Das Edle der Wichsvorlage“ von Michael Angele. Außerdem liest Andrea Rödig Alices Schwarzers „Der kleine Unterschied“ als erotischen Roman.

Weil er sich nach eigener Aussage bei einer Oral-Sex-Szene mit dem HIV-Virus infiziert hat, fordert Pornodarsteller Derrick Burts generellen Kondom-Zwang beim Pornodreh, wie jezebel berichtet. Damit greift der 24-jährige Amerikaner indirekt die Adult Industry Medical Healthcare Foundation (AIM) an, die bislang regelmäßige HIV-Testnachweise für ausreichend hält, um beim Dreh auf Kondome zu verzichten.

Auf salon.com berichtet feministing-Autorin Chloe Angyal über ihre Erfahrungen mit chronischen Schmerzen beim Sex und Behandlungsmöglichkeiten. Die lohnen sich, denn wie Angyal ganz richtig sagt: „Sex ist nichts, mit dem du klar kommen musst, es ist etwas, das du genießen solltest“. Nach einer im Oktober veröffentlichten Studie des Center for Sexual Health Promotion der Universität von Indiana leidet jede dritte Frau beim Geschlechtsverkehr unter vaginalen Schmerzen.

Von unserem Leser Frank kommt der Tipp, dass Italiens Regierungspräsident Silvio Berlusconi die Marmorstatue des Kriegsgottes Mars vorm Regierungspalast aufrüsten lässt: mit einem neuen Penis. Denn der alte „war irgendwann einmal verloren gegangen“, wie sueddeutsche.de schreibt. Schön, wenn sich so einfach Ersatz besorgen lässt.

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass die Schweizer UBS Bank ihren Mitarbeiterinnen vorschreibt, welche Unterwäsche sie tragen. Knitterfrei und hautfarben soll sie sein – dem Image der Bank zuliebe. So kann UBS auch mit „untendrunter besonders schön“ übersetzt werden. Übrigens eine Idee, die von der britischen Polizei auch schon verbreitet wurde. Die Polizisten sollten bitte unauffällige Unterwäsche unter ihren Uniformen tragen, hieß es via Spiegel Online im August.




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Eintrag geschrieben: Dienstag, 28. Dezember 2010 um 9:12 Uhr unter Körper, Kultur, Sex_ualität. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. BadHairDays sagt:

    ieser Artikel haette fuer mich eine Triggerwarnung haben sollen. Grund? De vVerlinkung eines Siguschs-Artikels. Sigusch hat mich einst derbe belogen, als ich bei ihm Hilfe suchte. Er war beinahe fuer meinen Suizid verantwortlich und in jedem Fall fuer 20 jahre unnoetiger Lebenshoelle und koerperlichen Narben.

  2. podruga sagt:

    … und die ukraine verbietet kurze röcke in der regierung (zwar schon vom oktober, aber dennoch):

    http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/osteuropa/ukraine-verbietet-kurze-roecke-in-der-regierung-441211/index.do