Was wir von Steubenville über r*p*e culture lernen, Part 2

8. April 2014 von Charlott

[Inhalt: sexualisierte Gewalt, Victim Blaiming, R*p* Culture; Auschreibung von r*p* und V*rg*w*lt*g*ng - gilt auch für Links]

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich hier an dieser Stelle darüber geschrieben, wie sich der Steubenville-Fall zu einem Paradebeispiel dafür entwickelt, wie rape culture funktioniert. Zur Erinnerung, worum es in dem Fall eigentlich ging, die Zusammenfassung aus meinem damaligen Artikel:

Am 11. August 2012 erfährt eine 16-jährige Schülerin nach einer Party von zwei gleichaltrigen Mitschülern mehrfach sexualisierte Gewalt. Teile dieser Gewaltakte werden darüber hinaus gefilmt und fotografiert. Aufnahmen werden im Internet und über Handys verbreitet. Es gibt offensichtlich beistehende Personen. Die Taten werden wiederholt über unterschiedlichste Social Media Kanäle kommentiert, die Schülerin wird immer weiter beschimpft. Am Sonntag nun wurden die Haupttäter verurteilt, beide haben ein Jahr für die V*rg*w*lt*g*ng bekommen, einer der Täter noch ein zusätzliches Jahr für das Verbreiten von Nacktbildern einer Minderjährigen.

Im Laufe der Berichterstattung wurde die von Gewalt betroffene Schülerin immer wieder mitbeschuldigt, die Täter hingegen erfuhren Sympathie- und Mitleidsbekundungen, und der Fokus wurde auf Social Media gerückt. So, als sei die Verbreitung der Bilder das einzig Schlimme; nicht, dass diese Bilder überhaupt entstanden sind. Außerdem zeigte sich an dem Beispiel, wie Vertuschungen versucht wurden.

Nun muss dieser Geschichte leider ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden. In der letzten Woche wurde bekannt, dass die Produktionsfirma von Brad Pitt (Plan B Entertainment) die Rechte an dem Rolling Stone Artikel “Anonymous vs. Steubenville” erworben hat. Der Teaser zu dem Text (meine Übersetzung):

Online-Bürgerwehr Deric Lostutter half die Vertuschungen im Steubenville Vergewaltigungsfall aufzudecken. Nun erwartet ihn mehr Haftstrafe als die verurteilten Vergewaltiger.

Der Film soll sich auf einen Anonymous-Aktivisten und seine Rolle fokussieren. Damit werden die wirklich betroffenen Personen in einem Fall sexualisierter Gewalt ausgeblendet und stattdessen Platz gemacht für eine Geschichte aus der Perspektive eines Mannes, der zur Rettung herbei eilt. Die Anonymous-Aktionen (die sie selbst als white knight operations bezeichnen) sind darüber hinaus in großer Kritik, da sie nicht selten laufende Ermittlungen erschweren, unnötigen weiteren Schaden anrichten und vor allem weitere Frauen Gewalt aussetzen (in dem beispielsweise beim Hacken gefundene Bilder veröffentlicht werden). Auf ThinkProgress wird passend analysiert (meine Übersetzung):

In einer Kultur, die die Stimmen von Überlebenden von Vergewaltigung häufig ignoriert und ständig die Geschichten von Frauen über ihre eigene gelebte Erfahrung mit sexualisierter Gewalt und Unterdrückung in Frage gestellt werden, ist es entmutigend sich einen Film über einen der bekanntesten Vergewaltigungsfälle im Land vorzustellen, der einen “weißen Ritter” im Mittelpunkt stehen hat. Auch wenn es sicher nicht die Intention von Plan B Entertainment ist, die Wahl des Rahmens trägt weiter dazu bei, die wirkliche Frauen, die sexualisierte Gewalt erleben, unsichtbar zu machen.

Und nicht nur das: Indem die Geschichte vom Rolling Stone Magazin verkauft wird, ist es möglich, dass über den Kopf der tatsächlich betroffenen Schülerin unterschiedlichste Personen profitieren, sie vollkommen außenvorsteht und keinerlei Einfluss auf die Entscheidung hat, wie auf Choice Words hervorgehoben wurde. Steubenville zeigt also im aktuellen Kapitel, wie, selbst wenn dann einmal über sexualisierte Gewalt im großen Rahmen gesprochen wird, dies vollkommen ohne Betroffene stattfinden kann. Auch das ist ein Teil von rape culture.




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Selbermach-Sonntag (6.4.2014)

6. April 2014 von Nadia

selberEndlich Wochenende, endlich wieder Zeit für Eure Links der Woche. Prozedere kennt Ihr ja: Einfach ins Kommentarfeld tippern und mit uns teilen.




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Inklusion, Alltagsrassismus und diskriminierende Witze – die Blogschau

5. April 2014 von Nadia

Über Inklusion, woran es hapert und was es braucht schrieb in der letzten Woche Raul.

In Berlin gibt es eine neue Partyreihe für alle, die sich als Frauen*, Lesben*, Trans* und Inter* verstehen, die Kommunikation und Sex kombiniert.

Über diskriminierende Witze in linken Kontexten schrieb Can I say No: “Humor ist, wenn man trotzdem nachdenkt“.

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen hat, konnte Akif Pirinçci ungestört im ZDF sein neues Hetzbuch vorstellen. Auch Queer.de berichtete.

Dangerbananas schrieb über Alltagsrassismus, und zwar über den ZDF Neo vs. Stefan Raab-Fail und den Colbert-Report.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!




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Archäologische Ausgrabungen in Treblinka, Anti-Street-Harassment Woche und weiterer Widerstand – kurz verlinkt

3. April 2014 von der Mädchenmannschaft

deutschsprachige Links

Der Berliner CSD bennent sich in Stonewall Berlin um. LesMigraS macht in einer Erklärung deutlich, dass die Umbenennung allein nicht genügt und zeigt auf, wie eine neue Stonewall-Bewegung aussehen würde.

Mit dem Magazin progress spricht Christina Antonakos-Wallace über den Dokumentarfilm “with wings and roots”, der die Geschichten migratisierter Menschen in Berlin und New York erzählt.

“Sie tragen pinkfarbene Saris und pinkfarbene Knüppel, belagern Polizeistationen und Regierungsgebäude, blockieren Straßen und stürzen Politiker: Die Frauen der Gulabi Gang setzen sich in Indien gegen die Herrschaft der Männer zur Wehr.”, schreibt SpiegelOnline.

Bei der ZEIT wird die Feministin Anita Augspurg vorgestellt, die sich unter anderem während des 1. Weltkriegs für Frieden und internationalistischer Perspektiven einsetzte, für Frauenrechte und gegen patriarchale Strukturen (wie die Ehe) antrat und 1923 in Bayern die Ausweisung Hitlers wegen Volksverhetzung beantragte.

Und die neue Ausgabe der an.schläge ist erschienen. Auch online lässt sich wie immer einiges nachlesen zum Titelthema Abtreibung beispielsweise ein Interview mit der Gründerin von Women on Web und Women on Waves und zwei Erfahrungsberichten.

englischsprachige Links

Archäolog_innen haben in Treblinka erste physische Beweise für Gaskammern freigelegt. Mehr Infos zu Treblinka gibt es hier.

Diese Woche ist Anti-Street Harassment Week. Das finden Aktionen in vielen Ländern der Welt statt. Für Deutschland gibt es zum Beispiel eine Facebookseite mit Informationen.

In der Erzählung um die mexikanisch-amerikanische Arbeiter_innen-Bewegung steht César Chávez im Mittelpunkt, so ist ihm auch ein neuer Film mit passendem Titel gewidmet: “César Chávez: An American Hero”. Doch was ist eigentlich mit den Aktivistinnen? Colorlines beschäfftigt sich mit deren Engagement und der Herausschreibung aus der Geschichte.

Feministing schreibt über mexikanische indigene Frauen und wie deren reproduktive Rechte auf vielen Ebenen aus sexistischen und rassistischen Gründen missachtet werden.

Termine

08.-13.04. in Köln: FrauenFilmFestival.

Und schon einmal den Terminkalender zücken: Im Mai geht die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie auf Lesereise in Deutschland und der Schweiz.




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Vielleicht hat er Frauen gehasst, aber seine Literatur ist doch genial!

2. April 2014 von Charlott

[Inhaltshinweis: Beschreibungen von Gewalt]

Auch wenn in den letzten Jahrzehnten von vielen Seiten am Literaturkanon gerüttelt wurde, im Mainstream kommen kleine Errungenschaften nur langsam an. Dieselben Autoren (männlich, weiß) wie eh und je werden gefeiert und deren Lebensgeschichten zu Mythen verwoben, in denen Frauen häufig auf den Platz der liebenden Ehefrau, Muse oder Zerstörerin verwiesen werden (alles fein säuberlich in heteronormativen Vorstellungen verankert). Der Sexismus und die Misogynie in den Texten der Autoren wird im besten Fall “auf die damalige Zeit” geschoben oder als “satirische Verarbeitung” verstanden; die gelebte Gewalt gegen Frauen in ihren Umfeldern wird schnell zu kleinen Anekdoten. Anekdoten, die dazu beitragen, den Mythos um die jeweiligen Autoren aufrecht zuerhalten. Das Vokabular, welches dazu entwickelt wurde: Kompromisslos. Berüchtigt. Genial. Kontrovers.

Nehmen wir T.S. Eliot. Einer der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts, wie uns die Mainstream-Literaturgeschichte erzählt, und der Aussprüche wie den folgenden traf: “There are only a half dozen men of letters (and no women) worth printing.” (“Es gibt nur ein halbes Dutzend Schrifststeller (und keine Frauen), die es wert sind, gedruckt zu werden.”) Im Jahr 1915 heiratete er Vivienne. Ihre Geschichte zu rekonstruieren ist schwierig, denn nicht nur zeitgenössische Berichte, sondern auch Rückblicke neigen zu krassesten Pathologisierungen, die die Story darunter vollkommen übermanteln. Ihre eigenen Tagebücher sind ebenfalls nicht mehr zugänglich, da die zweite Frau Eliots diese an sich nahm. Fest steht aber, dass T.S. Eliot sich 1933 von ihr trennte und von da an alles daran setzte, kein Wort mehr mit ihr zu wechseln (geschieden aber wurden sie nie). Fünf Jahr später wurde sie durch ihren Bruder in eine psychatrische Anstalt eingeliefert. Dieser gab später selbst zu Protokoll: ”She was as sane as I was. What Tom [Eliot] and I did was wrong. I did everything Tom told me to.” (“Sie war genauso bei Verstand wie ich. Was Tom (Eliot) und ich gemacht haben, war falsch. Ich habe alles gemacht, was Tom mir gesagt hat.”) Sie starb 1947 unter nicht ganz klaren Umständen in der Anstalt. Ein Jahr später erhielt Eliot den Literaturnobelpreis.

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Wenn es doch nur ein Aprilscherz wäre… Snickers und Street Harassment.

1. April 2014 von Charlott

Wenn es doch nur ein Aprilscherz wäre, habe ich gedacht, als ich das aktuelle australische Werbevideo für den Schokoriegel Snickers sah. Doch veröffentlicht wurde es bereits in der letzten Woche. Zu Beginn des Spots wird gefragt, was denn wäre, wenn Bauarbeiter (es scheinen nur männliche gemeint) nicht “sie selbst” wären. Dann die folgenden Szenen: Ein Baugerüst, bzw. eine größere Baustelle, wo eine Reihe von Bauarbeitern stehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite laufen Frauen vorbei. Die Bauarbeiter rufen diesen Dinge zu. Aber “überraschende” Aussagen wie zum Beispiel “I’d like to show you the respect you deserve” (“Ich möchte dir gern den Respekt zollen, den du verdienst.”). Am Ende gibt es denn Snickers-Slogan als Auflösung: “Du bist nicht du, wenn du hungrig bist.”

Davon abgesehen, dass ich auch das Zurufen vermeintlich positiver Statements als grenzverletztend wahrnehme, ist dieser Spot auf so vielen Ebenen problematisch, ich weiß gar nicht, wo ich am liebsten beginnen möchte. Die Werbung spielt zum einen mit stereotypen Annahmen dazu, wer denn besonders für Street Harassment verantwortlich ist – sonst würde der “Überraschungsmoment” gar nicht funktionieren. Aber zum anderen: Was soll das Ende sagen? Wenn diese Männer endlich was zu Essen (Snickers!) bekommen haben, dann können sie wieder in ihren sexistischen, misogynen Normalzustand zurück?

Passenderweise ist derzeitig Anti Street Harassment Woche.

Eine Analyse des Spots gibt es auch auf Englisch bei Sociological Images.




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PURPLE VELVET International Female HipHop Tour

1. April 2014 von Magda

Drei Rapperinnen und drei Dj_anes von drei verschiedenen Kontinenten, eine fünfwöchige Konzert- und Workshop-Reise und 17 Bühnen in drei Ländern – das, was diese Musikerinnen planen, ist fast einmalig: Vom 7. Mai bis 7. Juni 2014 gehen sie gemeinsam auf Tour, die PURPLE VELVET International Female HipHop Tour.

purple velvet hip hop tour flyer

Dabei sein werden Lex LaFoy aus Südafrika, Shirlette Ammons aus den USA und Sookee aus Deutschland, unterstützt von DJ Doowap (Südafrika), DJ Boogie Dan (Berlin) und DJ nobigbutL (Berlin, noboysbutrap.org).

Alle Tourstopps und wie du an Karten kommst: Weiterlesen »




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Applaus für … eine ehemalige Praktikantin

31. März 2014 von Charlott

Plakat zur Bewerbung von Ausbildungen bei Rewe, gesehen bei der Bravo, wo ein “VIP-Praktikum” verlost wurde.

17.281,50 Euro, zuzüglich Zinsen. Das ist die Summe, die eine ehemalige Praktikantin eines Bochumer Rewe-Markts in einer gerichtlichen Auseinandersetzung erstreiten konnte. Fast acht Monate hatte die zu dem Zeitpunkt 19-jährige in dem Markt ein unbezahltes Praktikum absolviert. Im Oktober 2012 hatte sie für einen Monat ein “Schnupperpraktikum” angetreten, danach wurde dies mehrfach verlängert und ihr Hoffnung auf eine Lehrstelle gemacht. Erst im März 2013 wurde tatsächlich ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen, der allerdings erst ab September gelten sollte – bis dahin wurde vorausgesetzt, dass sie weiterhin ohne Entlohung in dem Markt arbeitet. Ver.di berichtet:

Schließlich nahm sich die Dauerpraktikantin einen Anwalt. Sie sah zu diesem Zeitpunkt keine Perspektive mehr für eine Ausbildung in dem Rewe-Markt. Ihr Vorteil war, dass sie über ihre Dienstzeiten Buch geführt hatte und somit genaue Angaben zu ihren unbezahlten Arbeitsstunden machen konnte. Das Arbeitsgericht sprach ihr den verdienten Lohn zu.

Der Marktbetreiber will wohl Berufung einlegen.




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Selbermach-Sonntag (30.03.)

30. März 2014 von Charlott

Das erste Viertel des Jahres 2014 ist ja auch schon wieder vorbei, huch! Welche Texte waren für euch wichtig? Was habt ihr selbst in der letzten Woche verfasst? Welche Veranstaltungen stehen in der nächsten Zeit an?




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Historische Drag Kings, safere Sextipps, eindimensionale Medienschablonen – die Blogschau

29. März 2014 von Anna-Sarah

Wichtige Geschichte(n): Das ButchBlog über “historische Drag Kings in den USA“.

Was an der verharmlosenden Berichterstattung über die Hebammenkrise falsch und problematisch ist, fasst Anja bei Von guten Eltern zusammen. Dazu auch noch passend: Auf der Seite selbstgeboren.de werden Geburtsberichte von Personen gesucht, die eine “kraftvolle und selbstbestimmte Geburt erlebt haben” haben. Nicole analysiert auf literatier, welche fraglichen Bilder durch diesen Aufruf (und dem Diskurs um “selbstbestimmte, natürliche Geburten”) transportiert und verstärkt werden.

Über Safer Sex für Trans*-Menschen (und andere) gibt es viel zu lesen und verlinkt bei wunder2welt.

Auf unregelmäßige Gedankensplitter wird dargestellt, warum (queer_)feministisches Wissen gespeichert werden sollte. Der Artikel ist Teil einer längeren (geplanten) Serie zum warum und wie des Archivierens von feministischen Wissen.

Einen Mangel an sexueller Bildung und was partriarchale Strukturen und die Pille danach damit zu tun haben, beschreiben Franziska Barth und Anna Wegricht bei wildwuchsutopien.

Steinmädchen schreibt über das beklemmende Gefühl des Kontrollverlusts, wenn das Geld nicht reicht.

Bloggerin Katrin (Reizende Rundungen) hat dekaderei ein Interview gegeben – “über den persönlichen als auch kollektiven Kampf gegen Fatshaming, das von “Frauenzeitschriften” propagierte Schönheitsideal, die Zerschlagung von Mode und Körperregime und ihren Umgang mit anonymer Hate-Speech”.

“Warum wir auf diese Art Bezeugungen verzichten können, bei denen sich weiße Hetero-Männer für möglichst viel Publicity gegenseitig dafür auf die Schultern klopfen, wie unfaßbar fucking tolerant sie sind, ja, ganz von sich selber gerührt, ohne zu checken, dass genau diese Kultur das Problem stärkt, vom dem sie sich so stolz abheben wollen” erklärt Eve Massacre auf Breaking The Waves.

Hilfreiche Tipps wanted: Das FemCamp Wien braucht eine Location! 120 Leute sollen sich am 20. und 21. Juni in Wien zur feminstischen Vernetzung treffen können.

Die österreichische feministische Online-Zeitschrift diestandard (von der Mädchenmannschaft sowohl häufig verlinkt als auch kritisiert) steht angesichts drohenden Ressourcen-Entzugs vor dem Aus. Was das bedeutet, erklärt Lea Susemichel in der an.schläge.

(Post-)Schwangere Körper in den Medien – aufZehenspitzen bietet eine gruselige Zitatezusammenstellung.

Über “Neues zu schädlichen Arbeitsumfeldern in der IT-Branche” anhand der Beispiele GitHub und Mozilla schreibt Melanie bei femgeeks.

Kurzfristiger Demo-Tipp: Eine Kneipe im Wrangelkiez in Berlin hat Schwarzen Menschen Hausverbot erteilt. Dagegen wird am Sonntag (morgen) um 17 Uhr demonstriert: Hier das Facebook-Event und der Demo-Aufruf der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (auf Englisch).

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!




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