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	<title>Kommentare zu: Ohne Arschtritt läuft es nicht</title>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17765</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 15:34:29 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht ein bischen off-topic, aber da sehen wir wie es läuft in unseren Machtstrukturen :

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html

&quot;Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern. &quot;Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal&quot;, sagte Hakan Samuelsson, Vorstandschef des Münchner Dax-Konzerns MAN. &quot;

Verständlich, daß man da weder als Mann noch als Frau mit diesen old-boys kaum Loyalitäten pflegen sollte. 

Da passt der Satz &quot;Ohne Arschtritt geht es nicht&quot; sehr gut in die Landschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ein bischen off-topic, aber da sehen wir wie es läuft in unseren Machtstrukturen :</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html" rel="nofollow">http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html</a></p>
<p>&#8220;Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern. &#8220;Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal&#8221;, sagte Hakan Samuelsson, Vorstandschef des Münchner Dax-Konzerns MAN. &#8221;</p>
<p>Verständlich, daß man da weder als Mann noch als Frau mit diesen old-boys kaum Loyalitäten pflegen sollte. </p>
<p>Da passt der Satz &#8220;Ohne Arschtritt geht es nicht&#8221; sehr gut in die Landschaft.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17673</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 16:54:04 +0000</pubDate>
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		<description>Wie hoch sollte denn die Quote von männlichen Kindergärtnern sein, damit Männer &quot;gleichberechtigt&quot; sind?

Es können bei realer Gleichberechtigung durchaus verschiedene Prozentverhältnisse auftreten. Solche Ungleichheiten müssen nicht zwangsläufig auf Benachteiligungen zurückzuführen sein.

Diese Tatsache gilt unabhängig davon, inwieweit unsere Geschlechtlichkeit &quot;kulturell&quot; oder biologisch bedingt ist.

Davon abgesehen gibt es eine überwältigende Zahl von Argumenten für eine überwiegend biologisch bedingte Geschlechtlichkeit. Oder anders ausgedrückt, diese Fragestellung ist in keiner Weise abschließend hinsichtlich einer &quot;kulturellen&quot; Beantwortung geklärt.

Ich würde mich freuen, wenn jemand diese Argumente ernst nimmt. Weil ich bisher nur Ignoranz diesbezüglich erfahren habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hoch sollte denn die Quote von männlichen Kindergärtnern sein, damit Männer &#8220;gleichberechtigt&#8221; sind?</p>
<p>Es können bei realer Gleichberechtigung durchaus verschiedene Prozentverhältnisse auftreten. Solche Ungleichheiten müssen nicht zwangsläufig auf Benachteiligungen zurückzuführen sein.</p>
<p>Diese Tatsache gilt unabhängig davon, inwieweit unsere Geschlechtlichkeit &#8220;kulturell&#8221; oder biologisch bedingt ist.</p>
<p>Davon abgesehen gibt es eine überwältigende Zahl von Argumenten für eine überwiegend biologisch bedingte Geschlechtlichkeit. Oder anders ausgedrückt, diese Fragestellung ist in keiner Weise abschließend hinsichtlich einer &#8220;kulturellen&#8221; Beantwortung geklärt.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn jemand diese Argumente ernst nimmt. Weil ich bisher nur Ignoranz diesbezüglich erfahren habe.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17662</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 12:10:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: &quot;Es ist zwar recht nett, wenn die Aufsichtsräte um ein paar Frauen bereichrt werden, aber die Top-Linienkompetenzen im operativen Geschäft unberücksichtigt bleiben und business-as-usual betrieben wird.&quot;

Man hat sich aber- aus welchen Gründen auch immer (schlimmstenfalls Unwissenheit)- explizit auf Aufsichtsratsposten geeinigt.

Wie man ausgerechnet auf Aufsichtsratsposten kommt (ist es der dramatische Klang dieser Symbolposten?), ist mir völlig schleierhaft. Und das man sich nur mit Aufsichtsratsposten im Bezug auf eine Quote zufrieden gibt, ebenfalls. Auf diesen Umstand weise ich schon länger hin- ohne jedes Resultat. Man könnte fast meinen, da müsse etwas (ein Irrtum?) totgeschwiegen werden...

Allerdings führen Quoten im strategischen Bereich die ganze Debatte um mehr Frauen voraussichtlich auf&#039;s Glatteis: Schliesslich tauchen dann genau die Probleme (Vereinbarkeit von Beruf und Familie) wieder auf, die man mit dem Modell Norwegen beiseite geräumt zu haben glaubte. Hätte man sich in Norwegen auf Quoten im strategischen Beeich geeinigt, wären diese bis heute nicht erfüllt- und damit hinfällig geworden.

Aber diese Wahrheit interessiert niemanden. Vielmehr ist offenbar wichtig, dass man &lt;i&gt;irgendwelche&lt;/i&gt; Erfolge vorweisen kann- egal welche: Hauptsache, sie lassen sich politisch gut verkaufen!

Im Bezug auf die Quote bei den Aufsichtsratsposten sehe ich nur einen einzigen Vorteil. Welcher das ist, liegt zwar auf der Hand- aber ich möchte zuerst sehen, ob andere ihn ebenfalls erkennen können.

Ich vermute eher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: &#8220;Es ist zwar recht nett, wenn die Aufsichtsräte um ein paar Frauen bereichrt werden, aber die Top-Linienkompetenzen im operativen Geschäft unberücksichtigt bleiben und business-as-usual betrieben wird.&#8221;</p>
<p>Man hat sich aber- aus welchen Gründen auch immer (schlimmstenfalls Unwissenheit)- explizit auf Aufsichtsratsposten geeinigt.</p>
<p>Wie man ausgerechnet auf Aufsichtsratsposten kommt (ist es der dramatische Klang dieser Symbolposten?), ist mir völlig schleierhaft. Und das man sich nur mit Aufsichtsratsposten im Bezug auf eine Quote zufrieden gibt, ebenfalls. Auf diesen Umstand weise ich schon länger hin- ohne jedes Resultat. Man könnte fast meinen, da müsse etwas (ein Irrtum?) totgeschwiegen werden&#8230;</p>
<p>Allerdings führen Quoten im strategischen Bereich die ganze Debatte um mehr Frauen voraussichtlich auf&#8217;s Glatteis: Schliesslich tauchen dann genau die Probleme (Vereinbarkeit von Beruf und Familie) wieder auf, die man mit dem Modell Norwegen beiseite geräumt zu haben glaubte. Hätte man sich in Norwegen auf Quoten im strategischen Beeich geeinigt, wären diese bis heute nicht erfüllt- und damit hinfällig geworden.</p>
<p>Aber diese Wahrheit interessiert niemanden. Vielmehr ist offenbar wichtig, dass man <i>irgendwelche</i> Erfolge vorweisen kann- egal welche: Hauptsache, sie lassen sich politisch gut verkaufen!</p>
<p>Im Bezug auf die Quote bei den Aufsichtsratsposten sehe ich nur einen einzigen Vorteil. Welcher das ist, liegt zwar auf der Hand- aber ich möchte zuerst sehen, ob andere ihn ebenfalls erkennen können.</p>
<p>Ich vermute eher nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17660</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 11:37:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;....Natürlich werde man Frauen stärker berücksichtigen. Außerdem verpflichte man sich, freiwillig auf “Diversity” zu achten.....&quot;

Ob die Aufishtsratsquotierung zum gewünscten Erfolg führt, wird ja seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Um mehr Wirkung zu erzielen bin ich mittlerweile der Auffassung, daß eine Quotierung in den Vorstandsetagen als flankierende Maßnahme zeitgleich mitdiskutiert werden sollte.

http://berufundchance.fazjob.net/s/RubE481DAB3A8B64F8D9188F8FE0AB87BCF/Doc~ECF64BF5BC1374766AD3FB98F75688749~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Es ist zwar recht nett, wenn die Aufsichtsräte um ein paar Frauen bereichrt werden, aber die Top-Linienkompetenzen im operativen Geschäft unberücksichtigt bleiben und business-as-usual betrieben wird.

Hier sollten auch keine ausgesucht loyalen Persönlichkeiten positioniert, die ggf. dem Vorwurf &quot;Vorzeigefrauen&quot; ausgesetzt sind, sondern am besten unabhängige Quereinsteigerinnen favorisiert werden, die vollkommen neue Gedanken und Ideen in die Vorstandsetagen tragen.

Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, hat der DJB bei einer Anhörung im Fachausschuss des Bundestages 2008 eine Liste mit 200 Vorschlägen übergeben. Vielleicht ist diese Vorgehensweise richtungsweisend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;.Natürlich werde man Frauen stärker berücksichtigen. Außerdem verpflichte man sich, freiwillig auf “Diversity” zu achten&#8230;..&#8221;</p>
<p>Ob die Aufishtsratsquotierung zum gewünscten Erfolg führt, wird ja seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Um mehr Wirkung zu erzielen bin ich mittlerweile der Auffassung, daß eine Quotierung in den Vorstandsetagen als flankierende Maßnahme zeitgleich mitdiskutiert werden sollte.</p>
<p><a href="http://berufundchance.fazjob.net/s/RubE481DAB3A8B64F8D9188F8FE0AB87BCF/Doc~ECF64BF5BC1374766AD3FB98F75688749~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://berufundchance.fazjob.net/s/RubE481DAB3A8B64F8D9188F8FE0AB87BCF/Doc~ECF64BF5BC1374766AD3FB98F75688749~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
<p>Es ist zwar recht nett, wenn die Aufsichtsräte um ein paar Frauen bereichrt werden, aber die Top-Linienkompetenzen im operativen Geschäft unberücksichtigt bleiben und business-as-usual betrieben wird.</p>
<p>Hier sollten auch keine ausgesucht loyalen Persönlichkeiten positioniert, die ggf. dem Vorwurf &#8220;Vorzeigefrauen&#8221; ausgesetzt sind, sondern am besten unabhängige Quereinsteigerinnen favorisiert werden, die vollkommen neue Gedanken und Ideen in die Vorstandsetagen tragen.</p>
<p>Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, hat der DJB bei einer Anhörung im Fachausschuss des Bundestages 2008 eine Liste mit 200 Vorschlägen übergeben. Vielleicht ist diese Vorgehensweise richtungsweisend.</p>
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	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17597</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 14:47:33 +0000</pubDate>
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		<description>Katharina,

jj, du willst damit nicht im Ernst sagen, dass Männer in den Krieg ziehen, um Frauen zu beeindrucken? Sei versichert, wir sind nicht beeindruckt. Insbesondere nicht, wenn die erwähnten Männer plündernd und vergewaltigend durch unsere Städte ziehen. Aber vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden.

Ja, ich drücke mich vielleicht auch nicht klar genug aus... ich meinte damit vor allem, daß Kriege (Stammeskriege, heute ist das alles ein wenig aus der Kontrolle geraten) nicht nur eine Konsequenz von Ressourcenkonflikten sind, sondern auch eine extreme Konsequenz männlichen Wettbewerbsverhaltens (innerhalb und außerhalb der Gruppe) und zusätzlich vermeintlich schwächere Gene aussortiert. Wie gesagt, heute ist das alles nicht mehr so einfach, weil &quot;Krieg&quot; halt nicht mehr bedeutet, beim Nachbarstamm mit Holzkeulen anzutreten. Dennoch: bis vor gar nicht langem war &quot;Kriegsheld&quot; durchaus etwas, das bei Frauen Eindruck gemacht hat. Heute ist Krieg ja nichts mehr, mit dem man irgendwie individuell Stärke demonstrieren könnte, sondern nur noch kollektive Zerstörung erreichen kann. Insofern hat die kriegerische Auseinandersetzung diese Funktion definitiv verloren - aber das war mal anders. Vor einer Frau, die *heute* einen Kriegerfetisch hat, sollte man vermutlich eher weglaufen ;)

&quot;Der erste Satz “warum sollten sie das tun?” ist mir aber noch schleierhafter. Warum sollte irgendjemand Macht über irgend einen anderen ausüben wollen? Weil man Vorteile davon hat! Z.B. weil man die unangenehmen, wenig prestigeträchtigen Arbeiten wie Kinderhintern abwischen und Klo putzen an den anderen abdrücken kann. Weil man sich überlegen fühlen kann: Frauen haben die Kunst der Schmeichelei nicht umsonst perfektioniert, das war mal ein Überlebensmerkmal.&quot;

Ich stelle immer wieder fest, daß ich im Regelfall einfach von einem Anbahnungsszenario rede, während Du - und andere Frauen - das eigentlich nie tun, sondern immer über Verhalten *innerhalb* von Beziehungen sprechen. Vielleicht ist das auch der Schlüssel zum gegenseitigen Unverständnis: Die männliche Problematik, von der ich Rede, liegt eben im Regelfall im Vorfeld und vielleicht ist das Ausmaß der Problematik einfach nicht in der Weise wahrnehmbar.

&quot;Im übrigen behauptest du immer, dass Frauen sich überlegene Männer aussuchen würden. Meine Erfahrung zeigt eher, dass die meisten Frauen sich *ebenbürtige* Männer aussuchen – oder ganz verzichten. Die Männer neigen dagegen dazu, sich *unterlegene* Frauen auszusuchen. Aus dem Blickwinkel kann man es auch sehen. Wenn mehr Männer lieber eine ebenbürtige als eine unterlegene Frau hätten, würde sich auch das statistische Machtgefälle in den Beziehungen sehr bald angleichen.&quot;

Klar, gehören immer zwei dazu. Aber: so sehr &quot;mutual choice&quot; uns von den meisten Tierarten unterscheidet, es ist auch beim Menschen immer noch so, daß die Eigentümer der knappen Ressource bei der Entscheidung die bedeutendere Rolle spielen wird, daher gilt auch beim Menschen: Männer konkurrieren (wenn auch nicht um *alle* Frauen), die umworbenen Frauen entscheiden, wer den &quot;Zuschlag&quot; bekommt. Und dann ist es halt so wie in dem oben beschribenen Experiment - der Typ im Anzug ist sexy, der gleiche bei Burger King nicht. Was soll der Typ bei Burger King also tun, um eine ebenbürtige oder sozial überlegene Frau zu bekommen? Am Rande - Homogamie ist definitiv der bedeutendste Faktor bei der Partnerfindung - gleich und gleich gesellt sich gern. Aber die problematischen Asymmetrien ergeben sich immer am Rand der Verteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Katharina,</p>
<p>jj, du willst damit nicht im Ernst sagen, dass Männer in den Krieg ziehen, um Frauen zu beeindrucken? Sei versichert, wir sind nicht beeindruckt. Insbesondere nicht, wenn die erwähnten Männer plündernd und vergewaltigend durch unsere Städte ziehen. Aber vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden.</p>
<p>Ja, ich drücke mich vielleicht auch nicht klar genug aus&#8230; ich meinte damit vor allem, daß Kriege (Stammeskriege, heute ist das alles ein wenig aus der Kontrolle geraten) nicht nur eine Konsequenz von Ressourcenkonflikten sind, sondern auch eine extreme Konsequenz männlichen Wettbewerbsverhaltens (innerhalb und außerhalb der Gruppe) und zusätzlich vermeintlich schwächere Gene aussortiert. Wie gesagt, heute ist das alles nicht mehr so einfach, weil &#8220;Krieg&#8221; halt nicht mehr bedeutet, beim Nachbarstamm mit Holzkeulen anzutreten. Dennoch: bis vor gar nicht langem war &#8220;Kriegsheld&#8221; durchaus etwas, das bei Frauen Eindruck gemacht hat. Heute ist Krieg ja nichts mehr, mit dem man irgendwie individuell Stärke demonstrieren könnte, sondern nur noch kollektive Zerstörung erreichen kann. Insofern hat die kriegerische Auseinandersetzung diese Funktion definitiv verloren &#8211; aber das war mal anders. Vor einer Frau, die *heute* einen Kriegerfetisch hat, sollte man vermutlich eher weglaufen ;)</p>
<p>&#8220;Der erste Satz “warum sollten sie das tun?” ist mir aber noch schleierhafter. Warum sollte irgendjemand Macht über irgend einen anderen ausüben wollen? Weil man Vorteile davon hat! Z.B. weil man die unangenehmen, wenig prestigeträchtigen Arbeiten wie Kinderhintern abwischen und Klo putzen an den anderen abdrücken kann. Weil man sich überlegen fühlen kann: Frauen haben die Kunst der Schmeichelei nicht umsonst perfektioniert, das war mal ein Überlebensmerkmal.&#8221;</p>
<p>Ich stelle immer wieder fest, daß ich im Regelfall einfach von einem Anbahnungsszenario rede, während Du &#8211; und andere Frauen &#8211; das eigentlich nie tun, sondern immer über Verhalten *innerhalb* von Beziehungen sprechen. Vielleicht ist das auch der Schlüssel zum gegenseitigen Unverständnis: Die männliche Problematik, von der ich Rede, liegt eben im Regelfall im Vorfeld und vielleicht ist das Ausmaß der Problematik einfach nicht in der Weise wahrnehmbar.</p>
<p>&#8220;Im übrigen behauptest du immer, dass Frauen sich überlegene Männer aussuchen würden. Meine Erfahrung zeigt eher, dass die meisten Frauen sich *ebenbürtige* Männer aussuchen – oder ganz verzichten. Die Männer neigen dagegen dazu, sich *unterlegene* Frauen auszusuchen. Aus dem Blickwinkel kann man es auch sehen. Wenn mehr Männer lieber eine ebenbürtige als eine unterlegene Frau hätten, würde sich auch das statistische Machtgefälle in den Beziehungen sehr bald angleichen.&#8221;</p>
<p>Klar, gehören immer zwei dazu. Aber: so sehr &#8220;mutual choice&#8221; uns von den meisten Tierarten unterscheidet, es ist auch beim Menschen immer noch so, daß die Eigentümer der knappen Ressource bei der Entscheidung die bedeutendere Rolle spielen wird, daher gilt auch beim Menschen: Männer konkurrieren (wenn auch nicht um *alle* Frauen), die umworbenen Frauen entscheiden, wer den &#8220;Zuschlag&#8221; bekommt. Und dann ist es halt so wie in dem oben beschribenen Experiment &#8211; der Typ im Anzug ist sexy, der gleiche bei Burger King nicht. Was soll der Typ bei Burger King also tun, um eine ebenbürtige oder sozial überlegene Frau zu bekommen? Am Rande &#8211; Homogamie ist definitiv der bedeutendste Faktor bei der Partnerfindung &#8211; gleich und gleich gesellt sich gern. Aber die problematischen Asymmetrien ergeben sich immer am Rand der Verteilung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17569</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:31:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=4461#comment-17569</guid>
		<description>&quot;Wenn Männer Macht über Frauen ausüben, wie angenommen, warum sollten sie das tun? Warum sollten sie sich in Kriegen gegenseitig umbringen, statt gemeinsam ein Bier zu trinken? &quot;

jj, du willst damit nicht im Ernst sagen, dass Männer in den Krieg ziehen, um Frauen zu beeindrucken? Sei versichert, wir sind nicht beeindruckt. Insbesondere nicht, wenn die erwähnten Männer plündernd und vergewaltigend durch unsere Städte ziehen. Aber vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden.

Der erste Satz &quot;warum sollten sie das tun?&quot; ist mir aber noch schleierhafter. Warum sollte irgendjemand Macht über irgend einen anderen ausüben wollen? Weil man Vorteile davon hat! Z.B. weil man die unangenehmen, wenig prestigeträchtigen Arbeiten wie Kinderhintern abwischen und Klo putzen an den anderen abdrücken kann. Weil man sich überlegen fühlen kann: Frauen haben die Kunst der Schmeichelei nicht umsonst perfektioniert, das war mal ein Überlebensmerkmal. Und noch immer achten viele Frauen darauf, ihre Männer nicht beim Sport oder im Beruf zu übertrumpfen, weil dann der Haussegen schief hängt. Für die Männer ist das natürlich ein Vorteil (wenn auch nicht gut für den Charakter), wenn die  Hälfte der Bevölkerung ihnen den Vortritt lässt.

Im übrigen behauptest du immer, dass Frauen sich überlegene Männer aussuchen würden. Meine Erfahrung zeigt eher, dass die meisten Frauen sich *ebenbürtige* Männer aussuchen - oder ganz verzichten. Die Männer neigen dagegen dazu, sich *unterlegene* Frauen auszusuchen. Aus dem Blickwinkel kann man es auch sehen. Wenn mehr Männer lieber eine ebenbürtige als eine unterlegene Frau hätten, würde sich auch das statistische Machtgefälle in den Beziehungen sehr bald angleichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn Männer Macht über Frauen ausüben, wie angenommen, warum sollten sie das tun? Warum sollten sie sich in Kriegen gegenseitig umbringen, statt gemeinsam ein Bier zu trinken? &#8221;</p>
<p>jj, du willst damit nicht im Ernst sagen, dass Männer in den Krieg ziehen, um Frauen zu beeindrucken? Sei versichert, wir sind nicht beeindruckt. Insbesondere nicht, wenn die erwähnten Männer plündernd und vergewaltigend durch unsere Städte ziehen. Aber vielleicht habe ich dich ja falsch verstanden.</p>
<p>Der erste Satz &#8220;warum sollten sie das tun?&#8221; ist mir aber noch schleierhafter. Warum sollte irgendjemand Macht über irgend einen anderen ausüben wollen? Weil man Vorteile davon hat! Z.B. weil man die unangenehmen, wenig prestigeträchtigen Arbeiten wie Kinderhintern abwischen und Klo putzen an den anderen abdrücken kann. Weil man sich überlegen fühlen kann: Frauen haben die Kunst der Schmeichelei nicht umsonst perfektioniert, das war mal ein Überlebensmerkmal. Und noch immer achten viele Frauen darauf, ihre Männer nicht beim Sport oder im Beruf zu übertrumpfen, weil dann der Haussegen schief hängt. Für die Männer ist das natürlich ein Vorteil (wenn auch nicht gut für den Charakter), wenn die  Hälfte der Bevölkerung ihnen den Vortritt lässt.</p>
<p>Im übrigen behauptest du immer, dass Frauen sich überlegene Männer aussuchen würden. Meine Erfahrung zeigt eher, dass die meisten Frauen sich *ebenbürtige* Männer aussuchen &#8211; oder ganz verzichten. Die Männer neigen dagegen dazu, sich *unterlegene* Frauen auszusuchen. Aus dem Blickwinkel kann man es auch sehen. Wenn mehr Männer lieber eine ebenbürtige als eine unterlegene Frau hätten, würde sich auch das statistische Machtgefälle in den Beziehungen sehr bald angleichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17556</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:39:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=4461#comment-17556</guid>
		<description>Johannes,

monokausale Erklärungen sind immer problematisch, ich versuche nur, eine aus meiner Sicht wesentliche Ursache in die Debatte einzubringen, die immer wieder ignoriert wird. Haben Menschen Motivationen, die nicht mit Sex und Fortpflanzung zu tun haben? Klar. Aber wenn wir uns die Frage nach fundamentalen Motivationen stellen - die dann natürlich sozial eingebettet und gestaltet werde - stellt doch die Fortpflanzung (wie bei allen Lebewesen) einen, nach der Sicherstellung des eigennen Überlebens vermutlich bedeutendsten, Faktor dar. Läßt sich das in einfache Handlungsanleitungen übersetzen? Nein. 

&quot;Sexy&quot; und ein &quot;hoher Marktwert&quot; auf dem Partnermarkt sind nicht unbedingt das gleiche. Das hängt wohl von der angestrebten Variante von &quot;Partnerschaft&quot; ab...

Der Punkt ist, daß man halt akzeptieren muß, daß auch menschliche Paarbildung zu einem wesentlichen Zweck erfolgt: Fortpflanzung - auch wenn wir das im konkreten Fall wohl eher verhindern wollen ;) Daß sich jede und jeder daran Beteiligte darum bemühen wird, seinem potentiellen Nachwuchs die bestmöglichen Überlebenschancen zu sichern (und daß die biologischen Systeme von Liebe, Sexualität sich zumindest zum Teil deswegen so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben, um das zu ermöglichen).

Abgesehen von einfachsten &quot;das war halt so&quot;-Erklärungen sehe ich keine andere Möglichkeit zur Erklärung von Ursachen sozialer und ökonomischer geschlechtlicher Asymmetrien als den wesentlichen Faktor - geschlechtliche Fortpflanzung. Das Patriarchat wird im Feminismus immer angenommen, es wird als System zur Ausübung einer abstrakten Größe &quot;Macht&quot; definiert, aber höchst selten wird die Frage nach der ursächlichen Begründung gestellt. Wenn Männer Macht über Frauen ausüben, wie angenommen, warum sollten sie das tun? Warum sollten sie sich in Kriegen gegenseitig umbringen, statt gemeinsam ein Bier zu trinken? Die Begründung liegt vermutlich eben doch in menschlichen Basismotivationen - und geschlechtliche Asymmetrien werden bestehen, solange es sexuelle Fortpflanzung gibt.

Wie gesagt, ich wäre sehr dafür, das zu ändern. Es gibt ja für Männer mehr als genug Gründe, diese Art von Konkurrenzkampf zu scheuen. Aber das Risiko ist für viele wohl untragbar hoch.

Am Rande - das chinesische Matriarchat, über das hier ja schon mal berichtet wurde - hat ja scheinbar den männlichen Konkurrenztrieb durch eine weibliche Sex-(Fortpflanzungs-)-Offensive eingeschränkt. Wo &quot;Zugang zu reproduktiven Ressourcen&quot; ohne Status möglich ist, fällt diese - offenbar wesentliche - Motivation zum Statuserwerb eben schon mal weg. Aber asymmetrisch ist das alles immer noch - und als zwei+geschlechtliche Spezies kommen wir daran eben nicht vorbei...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes,</p>
<p>monokausale Erklärungen sind immer problematisch, ich versuche nur, eine aus meiner Sicht wesentliche Ursache in die Debatte einzubringen, die immer wieder ignoriert wird. Haben Menschen Motivationen, die nicht mit Sex und Fortpflanzung zu tun haben? Klar. Aber wenn wir uns die Frage nach fundamentalen Motivationen stellen &#8211; die dann natürlich sozial eingebettet und gestaltet werde &#8211; stellt doch die Fortpflanzung (wie bei allen Lebewesen) einen, nach der Sicherstellung des eigennen Überlebens vermutlich bedeutendsten, Faktor dar. Läßt sich das in einfache Handlungsanleitungen übersetzen? Nein. </p>
<p>&#8220;Sexy&#8221; und ein &#8220;hoher Marktwert&#8221; auf dem Partnermarkt sind nicht unbedingt das gleiche. Das hängt wohl von der angestrebten Variante von &#8220;Partnerschaft&#8221; ab&#8230;</p>
<p>Der Punkt ist, daß man halt akzeptieren muß, daß auch menschliche Paarbildung zu einem wesentlichen Zweck erfolgt: Fortpflanzung &#8211; auch wenn wir das im konkreten Fall wohl eher verhindern wollen ;) Daß sich jede und jeder daran Beteiligte darum bemühen wird, seinem potentiellen Nachwuchs die bestmöglichen Überlebenschancen zu sichern (und daß die biologischen Systeme von Liebe, Sexualität sich zumindest zum Teil deswegen so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben, um das zu ermöglichen).</p>
<p>Abgesehen von einfachsten &#8220;das war halt so&#8221;-Erklärungen sehe ich keine andere Möglichkeit zur Erklärung von Ursachen sozialer und ökonomischer geschlechtlicher Asymmetrien als den wesentlichen Faktor &#8211; geschlechtliche Fortpflanzung. Das Patriarchat wird im Feminismus immer angenommen, es wird als System zur Ausübung einer abstrakten Größe &#8220;Macht&#8221; definiert, aber höchst selten wird die Frage nach der ursächlichen Begründung gestellt. Wenn Männer Macht über Frauen ausüben, wie angenommen, warum sollten sie das tun? Warum sollten sie sich in Kriegen gegenseitig umbringen, statt gemeinsam ein Bier zu trinken? Die Begründung liegt vermutlich eben doch in menschlichen Basismotivationen &#8211; und geschlechtliche Asymmetrien werden bestehen, solange es sexuelle Fortpflanzung gibt.</p>
<p>Wie gesagt, ich wäre sehr dafür, das zu ändern. Es gibt ja für Männer mehr als genug Gründe, diese Art von Konkurrenzkampf zu scheuen. Aber das Risiko ist für viele wohl untragbar hoch.</p>
<p>Am Rande &#8211; das chinesische Matriarchat, über das hier ja schon mal berichtet wurde &#8211; hat ja scheinbar den männlichen Konkurrenztrieb durch eine weibliche Sex-(Fortpflanzungs-)-Offensive eingeschränkt. Wo &#8220;Zugang zu reproduktiven Ressourcen&#8221; ohne Status möglich ist, fällt diese &#8211; offenbar wesentliche &#8211; Motivation zum Statuserwerb eben schon mal weg. Aber asymmetrisch ist das alles immer noch &#8211; und als zwei+geschlechtliche Spezies kommen wir daran eben nicht vorbei&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Mueller, Ludwigsburg</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17552</link>
		<dc:creator>Johannes Mueller, Ludwigsburg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:33:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=4461#comment-17552</guid>
		<description>@jj

Du erklärst also das Phänomen damit, dass Menschen in allem, was sie tun, davon getrieben sind, einen möglichst hohen Marktwert auf dem Partnermarkt zu bekommen. Und das bedeutet, das Männer den beruflichen Erfolg suchen und Frauen weniger. Klingt logisch.

Allein widerspricht es meiner Erfahrung. Glaubst du wirklich, die ganzen Maschinenbauer, Informatiker, Physiker, Mechatroniker etc. haben sich diese Fächer gewählt, weil die so sexy sind? Und diese Wahl ist es ja, die die Männer letztenendes in den Beruf drängt und von der Familienarbeit abhält.

Ich selbst habe Werkstoffwissenschaften studiert. Hätte ich mir mein Studenfach so ausgesucht, dass es mir zu einer hohen Attraktivität bei den Frauen verhilft, wäre meine Wahl bestimmt nicht darauf gefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jj</p>
<p>Du erklärst also das Phänomen damit, dass Menschen in allem, was sie tun, davon getrieben sind, einen möglichst hohen Marktwert auf dem Partnermarkt zu bekommen. Und das bedeutet, das Männer den beruflichen Erfolg suchen und Frauen weniger. Klingt logisch.</p>
<p>Allein widerspricht es meiner Erfahrung. Glaubst du wirklich, die ganzen Maschinenbauer, Informatiker, Physiker, Mechatroniker etc. haben sich diese Fächer gewählt, weil die so sexy sind? Und diese Wahl ist es ja, die die Männer letztenendes in den Beruf drängt und von der Familienarbeit abhält.</p>
<p>Ich selbst habe Werkstoffwissenschaften studiert. Hätte ich mir mein Studenfach so ausgesucht, dass es mir zu einer hohen Attraktivität bei den Frauen verhilft, wäre meine Wahl bestimmt nicht darauf gefallen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17539</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=4461#comment-17539</guid>
		<description>...oder, um bei Johannes&#039; Argumenten zu bleiben- und bei der Ökonomie notabene: Sind vielen Menschen, Männern wie auch Frauen, vieleicht einfach die &lt;i&gt;Opportunitätskosten&lt;/i&gt; zu hoch, die ein fortschrittliches Lebens- und Familienmodell jenseits des Althergebrachten nach sich zöge..? Offenbar haben viele Menschen da draussen in der freien Wildbahn gar kein so grosses Interesse daran! Und warum? Weil die Alternative- jetzt einmal jenseits des gut bis sehr gut qualifizierten- und auch gut verdienenden Akademikermilieues- bisher einfach nicht lohnenswert erscheint. Da muss man mit dem Hebel ansetzen!

Und auch mit der Symbolpolitik (sehr treffendes Wort) hat Johannes recht: Aufsichtsräte sind reine Symbolposten und nichts anderes! Aber gut, wenn man sich so billig abspeisen lässt- bitte! Wenn ich jetzt ein Patriarch wär&#039;, dann würd&#039; ich mir doch glatt ins Fäustchen lachen, hehehe... aber ich bin keiner: Die gegenwärtigen Strukturen bieten immer mehr Männern überhaupt keine Vorteile mehr (sofern sie ihnen denn überhaupt je irgendwelche Vorteile verschafft haben, was ich doch sehr zu bezweifeln wage)- sondern nur noch Nachteile!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;oder, um bei Johannes&#8217; Argumenten zu bleiben- und bei der Ökonomie notabene: Sind vielen Menschen, Männern wie auch Frauen, vieleicht einfach die <i>Opportunitätskosten</i> zu hoch, die ein fortschrittliches Lebens- und Familienmodell jenseits des Althergebrachten nach sich zöge..? Offenbar haben viele Menschen da draussen in der freien Wildbahn gar kein so grosses Interesse daran! Und warum? Weil die Alternative- jetzt einmal jenseits des gut bis sehr gut qualifizierten- und auch gut verdienenden Akademikermilieues- bisher einfach nicht lohnenswert erscheint. Da muss man mit dem Hebel ansetzen!</p>
<p>Und auch mit der Symbolpolitik (sehr treffendes Wort) hat Johannes recht: Aufsichtsräte sind reine Symbolposten und nichts anderes! Aber gut, wenn man sich so billig abspeisen lässt- bitte! Wenn ich jetzt ein Patriarch wär&#8217;, dann würd&#8217; ich mir doch glatt ins Fäustchen lachen, hehehe&#8230; aber ich bin keiner: Die gegenwärtigen Strukturen bieten immer mehr Männern überhaupt keine Vorteile mehr (sofern sie ihnen denn überhaupt je irgendwelche Vorteile verschafft haben, was ich doch sehr zu bezweifeln wage)- sondern nur noch Nachteile!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ohne-arschtritt-lauft-es-nicht/#comment-17536</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 19:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=4461#comment-17536</guid>
		<description>&quot;„Junge Frauen ziehen sich massenweise ins Privatleben zurück, weil der Druck in der Berufswelt steigt und sie stattdessen wieder ihre sogenannte biologische Rolle als Mutter leben wollen.“  

Zitat aus dem Buch &quot;Wir Alphamädchen&quot;

Diese zweifellos wahre Aussage lässt sich soziologisch ausgezeichnet untermauern, mit Daten, Zahlen, Fakten und allem was dazu gehört, sowohl quantitativ als auch qualitativ.

Ich denke, auf dieses Thema muss man einmal vertieft zu sprechen kommen- auch wenn das aller Voraussicht nach ein relativ unbequemer Diskurs werden wird- auch &lt;i&gt;differenziert betrachtet,&lt;/i&gt; wohlgemerkt!

In dieser Beziehung fällt mir als Spezialist auf, dass der allgemein geführte Diskurs in den Medien und den Sozialwissenschaften bis dato sozusagen fast nur noch aus der Hauhalts- und Familienarbeitsperspektive geführt wird. Mit gutem Grund, nehme ich an. Die Erwerbsarbeit (bezahlte Arbeit) ist offenbar völlig sekundär- weil die &quot;Rollenteilung&quot;- eher Zuteilung- hier immer noch so selbstverständlich ist, wie eh und je? Wenn&#039;s immer noch eine (unausgesprochene) Selbstverständlichkeit wäre, dann wär&#039;s gar nicht gut!

Das ist meiner Ansicht nach nicht irgendein- sondern &lt;i&gt; der&lt;/i&gt; Knackpunkt- und zwar ein gewaltiger! Da wurde bisher noch vieles nicht gesagt, was schon lange gesagt werden müsste! Und diese Daten- Zahlen- und Faktemenge wird sich aller Voraussicht nach nicht einfach mit ein paar Hauptsätzen bequem abhandel lassen, wie zum Beispiel hier:

&lt;a href=&quot;http://www.bmfsfj.de/.../dossier-entgeltungleichheit,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Frauen wählen von Anfang an freiwillig Berufe, die Erwerbs- und Familienarbeit besser miteinander vereinbaren lassen&lt;/a&gt;

Diese Kernthese steht diametral zu den bisherigen Erkenntnissen auf diesem Gebiet!

Beim Dilaog zwischen Matze, Susanne und Katrin steige ich ehrlich gestanden immer noch nicht durch. Zwei Seiten ein und derselben Medaille? Hm. 

Ansonsten gefällt mir der Standpunkt von Johannes sehr gut:

Wollen die Leute so leben, weil es das übliche Modell ist?

Wollen viele Leute eigentlich anders leben, tun es aber nicht, weil es Nachteile hat?

Würden viele Leute anders leben wollen, wenn es weniger Nachteile hätte, anders zu leben?

Würden viele Leute anders leben wollen, wenn es nicht das übliche Modell gäbe?

DAS sind elementare Fragen, die weit über den idealistischen und mitunter auch iedeologischen Standpunkt hinaus gehen!

&lt;i&gt;Familienfreundlichere Strukturen sowohl staatlich finanziert- als auch privatwirtschaftlich gefördert- hier wäre mal als allererstes anzusetzen um diese ökonomisch v. a. für Männer (und dort v. a. vom Mittelstand an abwärts) langsam unerträglich gewordene Rolle des Haupternährers (kein allzu grosser Unterschied zum Alleinernährer, wenn wir ganz ehrlich sein wollen) zu verändern.&lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;„Junge Frauen ziehen sich massenweise ins Privatleben zurück, weil der Druck in der Berufswelt steigt und sie stattdessen wieder ihre sogenannte biologische Rolle als Mutter leben wollen.“  </p>
<p>Zitat aus dem Buch &#8220;Wir Alphamädchen&#8221;</p>
<p>Diese zweifellos wahre Aussage lässt sich soziologisch ausgezeichnet untermauern, mit Daten, Zahlen, Fakten und allem was dazu gehört, sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p>
<p>Ich denke, auf dieses Thema muss man einmal vertieft zu sprechen kommen- auch wenn das aller Voraussicht nach ein relativ unbequemer Diskurs werden wird- auch <i>differenziert betrachtet,</i> wohlgemerkt!</p>
<p>In dieser Beziehung fällt mir als Spezialist auf, dass der allgemein geführte Diskurs in den Medien und den Sozialwissenschaften bis dato sozusagen fast nur noch aus der Hauhalts- und Familienarbeitsperspektive geführt wird. Mit gutem Grund, nehme ich an. Die Erwerbsarbeit (bezahlte Arbeit) ist offenbar völlig sekundär- weil die &#8220;Rollenteilung&#8221;- eher Zuteilung- hier immer noch so selbstverständlich ist, wie eh und je? Wenn&#8217;s immer noch eine (unausgesprochene) Selbstverständlichkeit wäre, dann wär&#8217;s gar nicht gut!</p>
<p>Das ist meiner Ansicht nach nicht irgendein- sondern <i> der</i> Knackpunkt- und zwar ein gewaltiger! Da wurde bisher noch vieles nicht gesagt, was schon lange gesagt werden müsste! Und diese Daten- Zahlen- und Faktemenge wird sich aller Voraussicht nach nicht einfach mit ein paar Hauptsätzen bequem abhandel lassen, wie zum Beispiel hier:</p>
<p><a href="http://www.bmfsfj.de/.../dossier-entgeltungleichheit,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf" rel="nofollow">Frauen wählen von Anfang an freiwillig Berufe, die Erwerbs- und Familienarbeit besser miteinander vereinbaren lassen</a></p>
<p>Diese Kernthese steht diametral zu den bisherigen Erkenntnissen auf diesem Gebiet!</p>
<p>Beim Dilaog zwischen Matze, Susanne und Katrin steige ich ehrlich gestanden immer noch nicht durch. Zwei Seiten ein und derselben Medaille? Hm. </p>
<p>Ansonsten gefällt mir der Standpunkt von Johannes sehr gut:</p>
<p>Wollen die Leute so leben, weil es das übliche Modell ist?</p>
<p>Wollen viele Leute eigentlich anders leben, tun es aber nicht, weil es Nachteile hat?</p>
<p>Würden viele Leute anders leben wollen, wenn es weniger Nachteile hätte, anders zu leben?</p>
<p>Würden viele Leute anders leben wollen, wenn es nicht das übliche Modell gäbe?</p>
<p>DAS sind elementare Fragen, die weit über den idealistischen und mitunter auch iedeologischen Standpunkt hinaus gehen!</p>
<p><i>Familienfreundlichere Strukturen sowohl staatlich finanziert- als auch privatwirtschaftlich gefördert- hier wäre mal als allererstes anzusetzen um diese ökonomisch v. a. für Männer (und dort v. a. vom Mittelstand an abwärts) langsam unerträglich gewordene Rolle des Haupternährers (kein allzu grosser Unterschied zum Alleinernährer, wenn wir ganz ehrlich sein wollen) zu verändern.</i></p>
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