Neulich auf der Straße

von Barbara

(c) Yvonne

Von unserer Leserin Yvonne aus Duisburg bekamen wir dieses Foto zugeschickt. Eine Werbung für den Elektrospielzeugmarkt Saturn. Was diese Branche mit einer nackten Frau zu tun hat? Viel - sex sells everything, vom ipod über die CD bis zur Druckerpatrone.

Darüber gibt es übrigens auch ein ganzes Kapitel in unserem eben erschienenen Buch “Wir Alphamädchen”. Ein kurzer Auszug passend zum Thema:

Elektrogroßmärkte sind ein Eldorado für Männer – also muss eine nackte Frau in den Werbespot. Das erregt dann keinen Anstoß, wenn die Frau computeranimiert wirkt und weder Brustwarzen noch Schamhaare zu sehen sind. So entstand im Herbst 2007 die Saturn-Werbung „Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!“ Ein gutes Ende für die Verkaufsstrategen, die ihre Reklame mit nackter Frau nun überall zeigen können.

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38 Kommentare zu “Neulich auf der Straße”

  1. Nils schreibt:

    Das nennt man auch die Verwendung von Schlüsselreizen, und die ganze Werbung ist durchzogen davon. Auch die ohne Frau und für Frau,

  2. Nils schreibt:

    Apropos, interessant finde ich dazu Wikipedia:

    Eine solche emotionale Erregung kann außer durch sexuelle Anspielungen durch Angst, Ekel oder Wut hervorgerufen werden.

    Na, vielleicht seid ihr ja in Wahrheit die Zielgruppe? Mich machen jedenfalls diese VR-Frauen jedenfalls nicht so recht an. Habt ihr alle schon MP3 Player? ;)

    Neueste empirische Untersuchungen melden hingegen starke Zweifel an der Allgemeingültigkeit der Aussage “Sex sells” an, insbesondere bei den aufgeklärten Jugendlichen unserer Zeit, bei denen eine solche Werbung sogar kontraproduktiv sein kann. Der Slogan scheint sich im Laufe der Jahre ein wenig abgenutzt zu haben.

  3. Barbara schreibt:

    @ Nils Hast du einen MP3-Player? Ich ja nicht. Und wenn ich die Wikipedia-Definition aufgreifen darf: Könntest du dir vorstellen, dass ein Elektrogroßmarkt statt mit einer nackten Frau etwa mit einem äußerst ungeputzten Klo wirbt?

  4. Nils schreibt:

    ..das war eher weniger ernst gemeint. Ich denke, die Wikipedia-Definition bezieht sich eher auf die Lernpyschologie im Allgemeinen. Mir fällt keine Werbung ein, die mit negativen Emotionen arbeitet.

  5. Susanne schreibt:

    Was ich mich ja frage: Wenn die nackte Alte ruft “Wir hassen teuer!! Wir lieben billig!!!”, meint sie dann sich oder die billige Masche?

  6. Nils schreibt:

    Ich denke, sie meint: Wir hassen teure Werbeagenturen. Bei uns macht das der selbstverliebte Chef.

  7. ML schreibt:

    Hu! Naja, verwechselt man hier nicht Feminismus mit Prüderie?

    Übrigens: Werbung ist sexistisch, in beide Richtungen.
    Oder hättet Ihr Mädels Lust, ständig als biersaufende, fußballgeile Einfallspinsel dargestellt zu werden?
    Als Trottel, die zu bescheuert sind, Rührei zu machen (bis das helfende Weibchen korregierend eingreift)?

  8. Barbara schreibt:

    @ ML Da hast du Recht. Diese Richtung des Sexismus taucht natürlich auch leider oft auf.

  9. ping schreibt:

    Oh Gott, die armen Männer und der unheimlich schlimme Sexismus mit dem sie in der Werbung dargestellt werden! Rührei, Bier und Fußball! (Du bist ja echt schnell zu verunsichern, ML). Aber der “neue” Feminismus kümmert sich natürlich auch darum, gibt ja keine wichtigeren oder dringerenden Probleme.

  10. Steffie schreibt:

    Das Degradieren zum Objekt ist aber immer noch was anderes als zu einem - zugegebenermaßen ziemlich dämlichen - Subjekt.

  11. Nils schreibt:

    Der männliche Töpel in der Werbung wird auch zum Objekt (des Spottes) degradiert. Er wird nicht auf sein Fleisch reduziert - Ok.

    Ich kann mich über solche Werbung nicht aufregen, sie zeugt eher von der (vermeintlichen) Armut der Zielgruppe, wenn sie nicht ironisch gemeint ist.

    Das Problem ist in in meinen Augen, daß wir überhaupt mit Werbung völlig überflutet werden, und daß sie so unser Bild von Realität und Normalität prägt.

  12. /ajk schreibt:

    Seltsam, eine Frau wird gezeigt. Ihre Schönheit.

    Und das wird als negativ empfunden? Warum? Haben die armen unterdrückten Frauen solch ein kleines Selbstbewusstsein das sie sich gleich als sexuelle Objekte sehen?

    Habt ihr eigendlich schon mal daran gedacht das “sexuelle objekte” für Männer niemals nur objekte sind? Schon mal einen Mann gefragt was er an der schönheit der Frau so schön findet? Und wie er das empfindet?

    nein? Sicherlich nie, sonst würdet ihr nicht so einen Schmarrn reden, sondern ganz schön still sein. Es wäre nämlich etwas wunderschönes was Männer zu sagen hätten. Da wäre frau ganz schön rot geworden..

    /ajk

  13. Aries schreibt:

    Mein empfinden der dinge ist komischerweise ein ganz anderes. Die allgegenwärtigkeit von nackten frauen ist nicht frauenfeindlich (frauen ziehen als geschlecht insgesamt mehr nutzen daraus als das es ihnen schadet), aber sehr männerfeindlich.

    Schon als kleine jungs werden männer darauf dressiert nackte frauen scharf zu finden. Wie hunde, die auf fleisch abgerichtet werden. Das eventuell biologisch vorhandene (moderate) erregbarkeit wird durch sozialisation ins unermessliche verstärkt.

    Das ergebnis sind leicht manipulierbare männer, die überall mit nackten frauen geködert werden; die im realen leben nicht erreichbar sind. Den immensen aufgestauten druck kann die gesellschaft nun verwenden um männer für sich arbeiten zu lassen. Sie werden zu arbeitsleistungen genötigt um das geld zu verdienen um sich privat für frauen interessant zu machen. Frauen die den bogen raus haben wie die gesellschaft ihnen die männer bereits vor-konditioniert, haben eine macht als emotionale zuhälter.

  14. Peter schreibt:

    Och, ich sehe das ganz entspannt mittlerweile. Wenn Alpha-Mädchen durch die Medien ziehen können und “Männer sind wie Hunde” usw. von sich geben können…

    Dann mal Bälle ganz flach halten, wenn es drum geht, Männern Sexismus zu unterstellen. Gaaaaaanz flach.

    Und hört halt auf, euch dauernd für Geld auszuziehen, dann ist das Problem doch gegessen.

  15. /ajk schreibt:

    wir werden nicht darauf dressiert.

    Das ist unsere ureigenste “innere aufgabe”. Darum existieren wir als Lebewesen überhaupt.

    Es ist sexistisch zu sagen, das es sexistisch ist von den Männer Frauen geil zu finden. Frauen mögen es wenn man sie anziehend, schön, erregend, und geil findet.

    Sonst würden sie sich nicht schön machen, es geniessen wenn Männer für sie dinge anstellen oder auch als Feministinnen den Männern vorzuschreiben was sie alles so anzustellen haben damit die Feministinnen diese Männer gnädig als “würdig” akzeptieren.

    Immer noch dasselbe Muster. Die Männer von heute müssen einfach lernen das sie sich nicht manipulieren lassen sollten. Das ist etwas was normalerweise der Vater einem Sohn mitteilt. Doch vor allem nach dem 2 Weltkrieg gab es keine Väter. Sie waren alle tot oder psychisch zerstört vom Krieg…

    /ajk

  16. ping schreibt:

    Gott, das geht ja rapide in den Keller hier. Ajk, bau dir weiter dein Welt- und Geschichtsbild aus Sagen und Märchen zusammen und dieses Frauen-Mißtrauen bzw -Hass Verhalten ist Mysogenie wie sie im Buche steht. “Väter müssen ihren Söhnen wieder klarmachen das man Frauen einfach nicht trauen kann !” Aua.

    Und ist gut jetzt, ich muss nicht jeden Troll füttern.

  17. Barbara schreibt:

    @ Peter “Männer sind wie Hunde”? Das sagt hier keine. Und das mit dem für Geld ausziehen ist auch ziemlich unsachlich. Und geschlechterübergreifend.

  18. Nils schreibt:

    Die Situation von Frauen in diesem unserem Lande mit der von “Niggern” gleichzusetzen ist schon 6. UG

  19. /ajk schreibt:

    Hmm ping, ich glaube Dir gehen die Argumente aus. Akzeptiere einfach das ich Recht habe und ändere Deine Sicht.

    Es ist übrigens tatsächlich so das Männer den Söhnen mitteilen müssen das man aufpassen sollte auf sein herz. Und nicht alles für eine Frau aufgibt.

    Und wenn man die Scheidungszahlen sowie Unterhaltsansprüche ansieht sollte man ganz genau aufpassen was man macht.

    /ajk

  20. Schnatterinchen schreibt:

    “Männer sind wie Hunde” war die Überschrift des sog. “Alpha-Mädchen-Chats” vor ein paar Monaten bei SpOn. Die Überschrift war wiederum die Verkürzung eines Zitats von Chat-Teilnehmerin Thea Dorn. Die hatte auf die Frage einer Leserin (”Werden Frauen in Männer-Domänen überhaupt ernst genommen?”) geantwortet: “Ja, aber sie müssen einstecken können”, (…) “Männer sind wie Hunde: Sie wittern es sofort, wenn eine Frau Angst vor ihnen hat.”

    Mal abgesehen davon, dass nach dieser Definition auch Frauen wie Hunde sind (Thea Dorn würde es sicher sofort wittern, dass ich Angst vor ihr habe), ist die Verkürzung natürlich unkorrekt und sinnlos. Aber weder den Alpha-Mädchen noch den Alphamädchen anzulasten, sondern der Redakteurin des Artikels.

  21. Peter schreibt:

    Äh, das mag hier vielleicht nicht gesagt werden, es distanziert sich aber auch niemand von solchen Äußerungen und so was liest/hört man ja überall zur Zeit. Solche Sprüche scheinen ja sehr prestigeträchtig zu sein. Und was die “Verkürzung” angeht: Der Satz ist auch in voller Dorn-Länge absolut untragbar (und falsch), schon mal aufgefallen? Stellt euch das mal andersrum vor, Bitches. Na? Schön?

    Das ist eine gottverdammte Beleidigung. Thea Dorn… Liebe Güte…

  22. /ajk schreibt:

    Ein bischen Weltkunde für Frauinnen..

    Im Leben müssen Männer viel einstecken. Und um sich in einem Unternehmen durchzusetzen muss man sehr sehr viel einstecken, austeilen, kämpfen und schwitzen.

    Anscheinend sind Frauen dafür weniger geeignet als Männer. Während die Männer kämpfen, schreiben Frauen Bücher darüber das man Kämpfen muss…

    Und eine Beleidigung ist es. Ich bin kein Hund ich bin ein Mann.

    /ajk

  23. Susanne schreibt:

    @ Peter: Noch ein “bitches” an die Diskutierenden hier und du bist raus.

  24. hanoi jane schreibt:

    @ /aik: Jetzt bin ich neugierig. Was hätte ein Mann denn zum Thema “wahre Schönheit” zu sagen?

    Und an alle: das hier ist doch ein Forum zum Diskutieren, oder? Kein Schlachtfeld. Finde ich. Und ihr?
    Ich für meinen Teil weiß jedenfalls, wenn ich drei Kommentare gelesen hab, nicht mehr, was eigentlich das Thema war. Die Diskussionen laufen immer auf das gleiche hinaus; die (meisten) Mädchen schreien “Wir werden unterdrückt!” und die (meisten) Jungs schreien zurück “Gar nicht wahr!”
    Wo endet das?

  25. Peter schreibt:

    Das “Bitches” gehört nicht zu meinem Standardvokabular und wurde nur aus einem Grund verwendet, wie dir trotz deiner - zwar nicht beabsichtigten, dafür umso erfreulicheren, Danke :) - Reaktion ja sicher sofort aufgefallen ist.

    Wenn z.B. Dorn Männer als oder “wie” Hunde tituliert, wird dafür augenblicklich irgendeine Entschuldigung gefunden und die Männer sollen sich mal nicht so haben (Narzissmus…). Wenn aber ich (ey, voll Bushido) darauf Bezug nehmend engl. “Bitches” für “Hündinnen” verwende, um zu verdeutlichen, wie beleidigend das ist, wird mir sogleich - reflexartig - wg. Beleidigung mit Rauswurf gedroht, obwohl das Ganze GANZ OFFENSICHTLICH auf das “Hunde” von Dorn Bezug nimmt.

    Scheint auch ‘ne andere Baustelle zu sein, je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau das sagt, wa? Das hat aber mit GLEICH nichts zu tun. Dabei gibt es nämlich nur EINE Baustelle, Verehrteste.

    Merkst du echt nicht, so eingenordet seid ihr alle…

    Schmeiß’ mich deswegen doch “raus”, wenn dir das opportun erscheint, neue IP, neues Glück…

    Schätze aber trotzdem, dass ich mehr von “gleich” verstehe als du. Ich meine es nämlich ernst damit. :)

  26. Meredith schreibt:

    oh gott, es müssen sich nicht alle feministinnen immer für alles verantwortlich fühlen, was eine feministin sagt. thea dorn hat ein bild verwendet, dass dir nicht zusagt, na und. dann beklage dich bitte bei ihr darüber.
    “wie ein hund die witterung aufzunehmen” ist keine beleidigung sondern eine sprachliche figur. der ausdruck bitch für eine frau hat eine eindeutig beleidigende und erniedrigende semantik.

    hier ist jeder willkommen, der sich für geschlechterfragen interessiert. aber wenn du vorhast, die leute die hier diskutieren zu beleidigen, bzw. uns vollzuspammen - was ich aus deinem satz “neue ip, neues glück” entnehme, dann such dir einen anderen spielplatz, alles klar. das ist immer noch unsere wiese und wir lassen sie uns nicht vollpinkeln.

  27. Meredith schreibt:

    p.s., peter: wenn du nächstes mal einen begriff googelst, kleiner tipp: nicht immer nur die erste zeile auf der ergebnisseite lesen, sondern auch mal rein klicken, ja? und auch nicht immer nur treffer nummer eins lesen. das reicht nämlich nicht aus - nicht mal bei einer google-”recherche”

  28. SoE schreibt:

    *Klugscheißmodus an*
    Bei dem ganzen Zitat von Thea Dorn handelt es sich um einen Vergleich. Eine eindeutige Beleidigung wäre “Männer sind dumme Hunde”, ein beleidigender Vergleich “Männer sind wie dumme Hunde”.
    * Klugscheißmodus aus*
    Meiner Meinung nach ist der Satz sehr wohl tragbar und sollte als Grundlage einer Diskussion dienen, ob Männer tatsächlich sofort mitbekommen, wenn Frauen Angst haben und welche Konsequenzen daraus, z.B. im Berufsleben resultieren.

    Also Männer, merkt ihr wenn Frauen Angst haben? Und versucht ihr darauf einzugehen, es ggf. auszunutzen oder einfach drüber hinwegzusehen?

  29. Goofos schreibt:

    Ich merke das oft und bekomme eine Krise weil ich nicht weiss weshalb,warum und wieso? Hab aber noch kein Patentrezept um der guten Frau klar zu machen, dass ich ein ganz lieber bin. Meistens muss man dann noch aufpassen, dass man am Ende auch nicht als aufdringlicher Aufreisser oder sowas gilt.

    Gegenfrage: Merkt ihr Frauen wenn ein Mann meint ihr haltet ihn für ein totales Monster, Mannsbild? Und versucht ihr darauf einzugehen, es ggf. auszunutzen oder einfach drüber hinwegzusehen?

  30. Meredith schreibt:

    ich glaube, SoE meint im bezug auf thea dorn eher angst im beruflichen oder wettbebwerbstechnischen kontext.

    goofos, was für situationen meinst DU denn? vielleicht kann man dir weiterhelfen.

  31. Nils schreibt:

    @SoE:

    Im beruflichen Kontext: Na klar. Bei Männern und bei Frauen. Was soll man machen? Versuchen, das auf eine sachliche Ebene zu ziehen, und wenn das nicht hilft, dann ist irgendeine Zusammenarbeit schlicht und ergreifend nicht möglich.

    Auf jeden Fall ist im Hinterkopf, daß man auf eine Zusammenarbeit nicht bauen kann. Da du den Vergleich in Ordnung findest:

    Frauen sind wie Hunde, wenn sie Angst haben beißen sie, in dem Moment, wo man sich umdreht.

    Was den Wettbewerb betrifft: Jemand, der vor mir Angst hat, ist keine Konkurrenz.

  32. Goofos schreibt:

    Ich meinte das auch im beruflichen Kontext, hab aber nicht alle Kommentare durchgelesen. Oben beschrieben ist (häufig) meine persönliche Erfahrung und ums deutlicher zu machen: Solche Situationen wieder ins richtige Lot zu bringen, kann schwierig sein ;) Aber das sind natürlich auch meistens etwas “spezielle, komplizierte” Typen die vor einem Angst haben. Aber das sind nicht nur immer Frauen sondern ebenso Männer.

    “Männer sind wie Hunde: Sie wittern es sofort, wenn eine Frau Angst vor ihnen hat.” … richtig wäre: “Männer und Frauen sind wie Hunde: Sie wittern es sofort, wenn ein Mann oder eine Frau Angst vor ihnen hat.” Schließlich hocken auch genügend Frauen in Vorständen/Chefetagen usw. (zumindest kenne ich das nicht anders in den kleinen bis grossen Betrieben in denen ich bis jetzt feriengearbeitet, gejobt, zivi gemacht, gearbeitet habe) Gut, hinterhältig oder einfach nur verpeilt ist keine Geschlechterfrage sondern eine Frage der Person.

    Die Monsterfrage kann man eigentlich auch in die Verpeiltheit mancher Personen einordnen, obwohl die Mann/Monster-Keule natürlich meist von Frauen benutzt wird :>

    Aber damit verkommt das wettbewerbstechnische Problem im Beruf zu einem gesellschaftlichem Problem das Mann wie Frau betrifft. Dabei verstehe ich dann nicht ganz was das mit Feminismus und Emanzipation zu tun hat? (Und weil ich inzwischen nebenher ein bischen im Blog gelesen hab) Betrifft meiner Meinung nach eigentlich auch einige andere Themen die hier Diskutiert werden die eher Werte, Regeln, Erziehung und Religion in unserer Gesellschaft betreffen.

  33. Susanne schreibt:

    Das Hunde-Ziat ist schief und deswegen falsch. Ich denke, wir brauchen uns da gar nicht so erschöpfend dran abzuarbeiten. Weil es natürlich im Job auch Frauen gibt, die sofort zubeißen, wenn sie die Unsicherheit einer anderen Frau wittern. Das nennt man dann im Allgemeinen zwar nicht Hunde-, sondern Stutenbissigkeit, aber das Ding an sich ist das Gleiche.

    Ich fände es schade, wenn an der Stelle Frau-Mann-Gräben aufgemacht werden, die wir eigentlich ALLE (soweit ich die Kommentare überblicke) sowieso falsch finden. Es gibt bescheuerte Frauen, es gibt bescheuerte Männer. Die Welt ist leider nicht immer nur der vielzitierte Ponyhof und wir werden das mit den bescheuerten Menschen auch nicht abschließend ändern können.

  34. Peter schreibt:

    “p.s., peter: wenn du nächstes mal einen begriff googelst, kleiner tipp: nicht immer nur die erste zeile auf der ergebnisseite lesen, sondern auch mal rein klicken, ja? und auch nicht immer nur treffer nummer eins lesen. das reicht nämlich nicht aus - nicht mal bei einer google-”recherche”

    Wie bitte?

  35. Yve de Beauvoir schreibt:

    @ /ajk:

    schönheit hin oder her… was hat den bitte eine nackte frau mit technik werbung zu tun! is mir latten ob schlüsselreize eine werbemasche sind,
    ich kenn mich mit werbung genug aus um zu wissen das man auch gezielt besser botschaften umsetzen kann um profit zu machen.
    mir wird nicht nur schlecht das ständig frauen als werbeobjekte degradiert werden, sondern auch weil die werbung immer billiger und dümmer wird…
    da ist nichts mehr übrig von stil und wenn man die schönheit von frauen hervorheben will kann man das bitte in form von aktmalerei oder inszenierter aktfotografie darstellen aber nicht auf jeder beliebigen werbeanzeige.
    klar es gibt die bestimmte zielgruppe die darauf reinfällt und ebenso genug leute die ja gottseidank noch selbsständig denken können um zu wissen das das ziemlich billig und abgedroschen ist…
    aber die frage ist, was ist mit der jüngeren generation? diese wird tagtäglich subtil beeinflusst und da kann mir keiner erzählen das alles ok ist wenn man heutzutage schon von 7-jährigen jungen auf der straße als bitch angemacht wird. es gibt auch verdammt viele leute die sich einfach vor der realität verschließen und das ewige totschlagargument der prüderie hervorkramen. sorry zieht nicht mehr.

    an alle andern männer hier: glaubt ihr das wir frauen darauf abfahren das männer in stereotypen gezwängt werden? das finde ich genauso hirnrissig wie sexistische werbung über frauen! mein freund is kein biersaufender fussballmitgrölender primat der nicht weiß wie man kocht. er ist ein sehr sensibler; intelligenter mann und mich kotzt es an das den männern heutzutage soviel bullshit eingeredet wird wie sie zu sein haben.
    aber ist schon klar feministinnen sind ja immer nur auf ihr eigenes wohl aus ne?

  36. Yve de Beauvoir schreibt:

    und wie man sich über solche ine dumme redewendung kaputt diskutieren kann werde ich mir wohl nie erschließen können -.-”

    nebenbei: hunde sind tolle tiere. warum ist ein tiervergleich direkt ne beleidigung? weil der mensch so arrogant ist und sich direkt was darauf einbildet weil er ein paar mehr synapsen im hirn hat. werde ich echt nie verstehen…

  37. Mel schreibt:

    Hi ihr Lieben!

    Mich juckts schon die ganze Zeit in den Fingern:
    Habe Lust auf den Slogan
    „Wir lieben Technik! Wir hassen teuer!“ mit
    “Wir lieben Frauen! Wir hassen Saturn!”
    auf den Werbeflächen unserer Stadt zu antworten.

    Muss ich dann für die Werbefläche zahlen? Oder zahlen die Frauen? :)

    LG,
    Mel

  38. Goofos schreibt:

    Das müsste man erst prüfen ob das in der Form überhaupt zulässig ist oder ob man sich damit nicht eher ne Klage einhandelt :P

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