Muschiballett, Konsensdebatten und viel Lesestoff – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 142 von 243 der Serie Kurz notiert

Die Debatte um enthusiastischen Konsens und ob Frauen vergewaltigen können, führt discipline and anarchy weiter.

Auf die Probleme, auf die behinderte Frauen mit Kinderwunsch stoßen, weist die Süddeutsche hin. Morgen gibt es dazu auch eine Infoveranstaltung der Netz­werk­frauen Bayern.

Neuer Monat, neuer Lesestoff: die neue an:schläge zum Thema „Gehirn“ ist da und die aktuelle aep  (Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft) mit dem Titel „rolle rückwärts – rolle vorwärts“ ist ebenfalls erschienen.

Serielle Monogamie sei „schlechte Propaganda“ befindet DNLee im Scientific American Blog. Die Ratschläge richteten sich vor allem an Frauen und seien damit nur eines: sexistisch.

Sarah Diehl schreibt im Prager Frühling über Selbsthilfe bei fehlendem Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen.

Filia.die Frauenstiftung sucht für ihren Mädchenbeirat junge Frauen im Alter von 14 bis 20 aus dem Norden Deutschlands. Wer Interesse hat, kann das Be­wer­bungs­formular (als pdf auf der Internetseite) bis zum 26. März ausfüllen und abschicken.

Schon vom letztem Jahr aber immer noch aktuell: Interview mit Gerdrun vom Muschiballet in der Jungle World.

Die NDR Info-Sendung „Frauenbewegung im Islam“ könnt Ihr im Podcast nachhören.

Mehr Bewußtsein von Journalist_innen zum eigenen Weißsein wünscht sich Noah Sow und fragt im Migazin: „Sich ins 21. Jahrhundert zu begeben, wie soll das Nachteile haben?“

Zähe Aufarbeitung eines alten „Frauenthemas“: Seit 14 Jahren wird in Dortmund ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung geplant. Doch immer wieder gibt es Ärger mit der Stadtverwaltung und der evangelischen Kirche, so die Welt.

Unterirdisch bleibt auch der Frauenanteil in den Medien. Gerade einmal 17 Prozent machen sie in den Nachrichten aus – und die Hälfte der Berichterstattung widmet sich Angela Merkel, berichtet der Media Tenor.

Im Konflikt zwischen FIFA und dem Iranischen Fußballverband (wir berichteten) hat es endlich eine Einigung gegeben. Wie die Ärztezeitung schreibt, wird ein neues Hijab-Modell eingeführt, das sich beim Ziehen öffnet und damit beiden Verbänden genehm ist.

Passend zum morgigen Internationalen Frauen(kampf)tag geht die Junge Welt der Frage auf den Grund, ob Clara Zetkin, die Erfinderin des Frauentags, eine Anti­femi­nistin gewesen ist und befindet: Quatsch!

Nach dem Klick noch drei Termine (einer mit Reisestipendien nach Argentinien)

Im Karlsruher AKK wird heute abend das Treffen der französischen Präsidentschaftskandidat_innen mit feministischen Gruppen, unter der Schirmherrschaft von “Féministes en Mouvement”, übertragen (leider nur als Facebooktermin online).

Für den 24. März lädt der Arbeitskreis Mädchen in Leipzig zur Tagung „Arbeit mit Mädchen in koedukativen Gruppen“ (PDF). Anmelden bitte bis zum 12. März.

Im Mai werden sich beim ersten WikiWomenCamp in Buenos Aires Frauen aus der ganzen Welt zu Wikimedia austauschen. Der Wikimedia Deutschland e.V. vergibt dafür Reisestipendien. Einsendeschluss ist der 18. März.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 7. März 2012 um 16:12 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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3 Kommentare

  1. H.D. sagt:

    Danke für’s verlinken!

  2. Vkar sagt:

    Interessantes Interview in der Zeit über Antifeministen:
    http://www.zeit.de/karriere/2012-02/interview-antifeministen-hinrich-rosenbrock/seite-1

    Sollen nur 1000 Leute sein. Dafür sind die wirklich laut, hab schon mehrfach Kommentare von denen zu Gesicht bekommen.
    Ich weiß nur nicht, ob man da mit der Küchenpsychologie kommen muss…
    (“Das lässt sich sozialpsychologisch erklären: Viele Antifeministen hatten ein emotionales Schlüsselerlebnis[...]“)

  3. Angelika sagt:

    diese doku ist von 2009 – mE aktuell wie nach-wie-vor :
    “… der Dokumentarfilm belegt, dass sich hinter der Illusion von der Gleichheit der Geschlechter ein Abgrund an täglichen Ungerechtigkeiten auftut. Solange Kinder in Geschlechterstereotypen erzogen werden, setzt sich wie selbstverständlich eine frauenfeindliche Ungerechtigkeit fort. Aus dem allgemeinen Gefühl heraus, das Geschlechterproblem sei gelöst, werden die Langsamkeit der Fortschritte und die Vielzahl der Rückschläge kaum wahrgenommen.”

    hier bei Arte seit gestern noch 6 tage anzugucken :
    http://videos.arte.tv/de/videos/die_herrschaft_der_maenner-6449552.html

    dazu eine gesprächrunde :
    http://videos.arte.tv/de/videos/gespraechsrunde-6449438.html

    thema u.a. “wissen/selbst-reflektion kann verhalten ändern.” well.