Menstruations-Sex, Frauen in den neuen Ländern und weibliche Fans – kurz notiert

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 127 von 358 der Serie Kurz notiert

Der Kinofilm „Circumstance“ schildert das Leben zweier Lesben im Iran. Darüber, dass die Bilder im Film der Realität kaum standhalten, berichtet The Daily Beast.

Black Feminist Working Group veröffentlicht ihren 12-Punkte-Plan „What Sistas Want, What Sistas Believe„. Darunter fallen unter anderem eine Umverteilung von sozialen, ökonomischen und kulturellen Ressourcen, die Repräsentation ihrer Vielfältigkeit genauso wie die Umstrukturierung des Strafjustizsystems.

Die taz hat sich die neuen Sonderhefte für „Mollige“ von Brigitte und Freundin angeschaut. Fazit wie bei allem, das es eigentlich abzuschaffen gilt: Sonder­repräsentations­flächen sind kein Zeichen von im-Mainstream-angekommen.

Soso: Räumliches Denkvermögen hängt nicht vom Geschlecht, sondern dem Grad der Bildung ab, schreibt Spiegel.Online.

Und noch mal Spiegel.Online: In Hamburg will ein Gründer­zentrum mehr Frauen zur Freiberuflichkeit verhelfen.

Mit einer (nicht ganz neuen) Slideshow klärt the society pages darüber auf, warum Biologie kein Grund dafür ist, dass es so wenig Frauen im Informatikbereich gibt.

Menstruations-Sex verteidigt feministe. Kann ich nur zustimmen: wirkt wunderbar entkrampfend und schön glitschend ist es auch.

Eine neue Studie will untersuchen, warum junge Frauen so selten Ingenieurs­studiengänge anstreben und was man dagegen tun könnte.

Mit einer ausführlichen Tour durch die Rock’n Roll Jahrzehnte stellt Rachel Rabbit White die Frage, ob Groupie Bashing nicht etwas zu voreilig ist und was dieser Lebens­stil mit Feminismus zu tun haben könnte.

Am 20. September 2011 wird das US-amerikanische Don’t Ask Don’t Tell (DADT) endgültig Geschichte sein. Womanist Musing erinnert daran, dass dieser Tag nicht alle LGBT-Soldat_innen gleichermaßen zum Feiern animiert: Für Trans*menschen bleibt DADT weiterhin intakt.

Nach dem Klick gibt es noch ein paar Termine…

Das Bundesamt für Familie und und zivil­ge­sellschaftliche Aufgaben veranstaltet vom 19. bis 20. November 2011 in Frankfurt am Main den Kongress „Zusammen erreichen wir mehr!„, der sich an Migrantinnen und Migrant­innen­organi­sa­tionen in ganz Deutschland richtet. Der Kongress möchte Ihnen die Möglichkeit bieten, neue Ver­bindungen zu knüpfen, Ihre Organisation und die vielfältigen Anliegen der Migrant­innen­organi­sationen bekannt zu machen. Die Anmeldung läuft noch bis zum 15. Septemnber.

17 Jahre Lesbenfrauenchortreffen, das will gefeiert werden! Und zwar vom 9. bis 11. September im Hannover.

Am 5. Oktober lädt die Böll-Stiftung in Berlin zur Podiumsdiskussion unter dem Titel „Transrechte sind Menschenrechte!“ ein.

Am 27. Oktober findet in Leipzig der IV. „Frauen machen neue Länder„- Kongress statt. Eindrücke vom letzten Jahr gibt es im folgenden Video:




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Eintrag geschrieben: Freitag, 9. September 2011 um 13:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Maja sagt:

    Aus dem Spiegel-Artikel über räumliches Denken werde ich überhaupt nicht schlau. Wie soll man sich zu den Ergebnissen eine eigene Meinung bilden, wenn nicht einmal der Versuchsaufbau halbwegs ausführlich erklärt wird? Wissenschaftlich geht anders…

  2. Johanna sagt:

    Eeh, der Artikel auf feministe ist erschreckend heteronormativ! Sex = irgendwas mit Penis