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	<title>Kommentare zu: Mehr Frauen in die Politik!</title>
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		<title>Von: generator</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-11140</link>
		<dc:creator>generator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 06:03:27 +0000</pubDate>
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		<description>Alltag in den Redaktionen?! Als Freie für Tageszeitungen hab ich viel Kultur und minimal Politik produziert. Dann durfte man mal... Frauenthemen oder sowas. Wurde dann aber vom Cheffe noch so umgeschrieben, dass man sich für den eigenen Namen drunter geschämt hat. Kultur nie. Und irgendwie hatte man darauf keine Lust. Seltsam, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alltag in den Redaktionen?! Als Freie für Tageszeitungen hab ich viel Kultur und minimal Politik produziert. Dann durfte man mal&#8230; Frauenthemen oder sowas. Wurde dann aber vom Cheffe noch so umgeschrieben, dass man sich für den eigenen Namen drunter geschämt hat. Kultur nie. Und irgendwie hatte man darauf keine Lust. Seltsam, oder?</p>
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		<title>Von: Kathos</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-11021</link>
		<dc:creator>Kathos</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 19:36:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, die Berichterstattung über Ypsilanti war nicht sonderlich nett, selten entschuldigend (obwohl ich mich an solche und an solche Artikel erinnern kann), aber bleiben wir bei der Sache. 

Ypsilanti hat ein äußerst sensibles Wahlkampfversprechen gebrochen und das wurde - wie ich finde - zurecht angegriffen. Wie lange man darüber reden muss, nun gut, das ist ein anderes Thema, aber dann gleich Misogynie unterstellen?  

Zunächst ist es nicht richtig, dass die Entscheidung, eine Rot-Rot-Grüne Koalition zu bilden unumgänglich war. Wäre dem so gewesen, könnte man die Diskussion hier sicherlich anders führen. Außerdem zeigt ein Vergleich mit dem Fall Simonis, wie ich finde, dass es eher um den Wortbruch ging, als um Ypsilanti als Person und Frau. Der mediale Umgang mit Beck war im Übrigen auch nicht sonderlich nett, Schröder wird bis heute für seinen Einstieg bei Gasprom kritisiert, die Grünen werden von der Antifa nach wie vor als Kriegstreiber beschimpft.  
Und überhaupt: Es ist ja gar nicht von der Hand zu weisen, dass es Männer gibt, die Frauen schräg anschauen, wenn sie einen Wirtschaftsteil lesen. Von einer ähnlichen Klasse Mensch werden Männer schräg angeschaut, wenn sie Fußball nicht leiden können oder sich beim besten Willen nicht für schnelle Autos interessieren. Ja diese Menschen gibt es, aber das hat nichts mit Geschlecht, sondern mit einem konservativen Weltbild zu tun, in dem fehlende Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsbild als Ausnahme und somit als unnormal gebrandmarkt wird. Es wäre traurig, wenn wir in das gleiche Schema verfallen würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, die Berichterstattung über Ypsilanti war nicht sonderlich nett, selten entschuldigend (obwohl ich mich an solche und an solche Artikel erinnern kann), aber bleiben wir bei der Sache. </p>
<p>Ypsilanti hat ein äußerst sensibles Wahlkampfversprechen gebrochen und das wurde &#8211; wie ich finde &#8211; zurecht angegriffen. Wie lange man darüber reden muss, nun gut, das ist ein anderes Thema, aber dann gleich Misogynie unterstellen?  </p>
<p>Zunächst ist es nicht richtig, dass die Entscheidung, eine Rot-Rot-Grüne Koalition zu bilden unumgänglich war. Wäre dem so gewesen, könnte man die Diskussion hier sicherlich anders führen. Außerdem zeigt ein Vergleich mit dem Fall Simonis, wie ich finde, dass es eher um den Wortbruch ging, als um Ypsilanti als Person und Frau. Der mediale Umgang mit Beck war im Übrigen auch nicht sonderlich nett, Schröder wird bis heute für seinen Einstieg bei Gasprom kritisiert, die Grünen werden von der Antifa nach wie vor als Kriegstreiber beschimpft.<br />
Und überhaupt: Es ist ja gar nicht von der Hand zu weisen, dass es Männer gibt, die Frauen schräg anschauen, wenn sie einen Wirtschaftsteil lesen. Von einer ähnlichen Klasse Mensch werden Männer schräg angeschaut, wenn sie Fußball nicht leiden können oder sich beim besten Willen nicht für schnelle Autos interessieren. Ja diese Menschen gibt es, aber das hat nichts mit Geschlecht, sondern mit einem konservativen Weltbild zu tun, in dem fehlende Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsbild als Ausnahme und somit als unnormal gebrandmarkt wird. Es wäre traurig, wenn wir in das gleiche Schema verfallen würden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sappi</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10999</link>
		<dc:creator>Sappi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:52:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lebe nicht in Deutschland und kenne die Details der Ypsilanti-Geschichte nicht. Ich habe mir nun nochmals ein paar Artikel angeschaut, die über das letzte Jahr hinweg erschienen sind. Mir drängt sich folgender Eindruck auf:
- In der SPD war/ist man sich intern uneinig, ob eine Koalition unter Tolerierung der Linken akzeptabel ist oder nicht. Im Nachhinein war für alle Medien &quot;klar&quot;, dass es nicht klappen konnte, aber das war nicht von Anfang an so. Ich würde darauf wetten, dass es früher oder später solche Koalitionen geben wird.
- In einigen Medien wurde geschrieben, dass Ypsilanti vor einem Dilemma stehe: Koch weiterregieren lassen oder eine von der Linken tolerierten Koalition bilden. Vor diesem Hintergrund ist ihr Versuch eigentlich nachvollziehbar. Jedenfalls hätte sie auch verlieren können, wenn sie es nicht gewagt hätte, vielleicht wäre sie dann als &quot;zu zaghaft&quot; bezeichnt worden. 
- Beim zweiten Versuch, sich wählen zu lassen, fand vorher eine Probeabstimmung statt, in der Ypsilanti die nötigen Stimmen erhielt. Die &quot;abtrünnigen&quot; SPDler haben sich erst im letzten Moment geäussert. So etwas kann man selbst bei besten strategischen Fähigkeiten nicht unbedingt voraussehen.

Vor diesem Hintergrund finde ich die harschen, verurteilenden Artikel, die nach den Wahlen erschienen sind, übertrieben. Ich bin mehrmals bei Formulierungen zusammengezuckt, die ich als geschlechterspezifische Abwertungen empfinde (zum ersten Mal aufgeregt über die Berichterstattung über Ypsilanti habe ich mich, als ich beiläufig am (Schweizer) Radio einen Beitrag über sie hörte, und ich war da in Gedanken sicher nicht gerade bei &quot;gender&quot; gewesen). 

Mein Eindruck ist, dass ein Bild von einem &quot;dummen Mädchen, das viel zu ehrgeizig war und von Strategie keine Ahnung hatte&quot; gezeichnet wird und gleichzeitig eines von einer &quot;Tyrannin, die ihre Parteigenossen böswillig unterdrückte&quot;. Die meisten JournalistInnen können da einfach nicht widerstehen. Und die LeserInnen sind sich an ungleiche Darstellung von Frauen so gewöhnt, dass ihnen nichts Besonderes auffällt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lebe nicht in Deutschland und kenne die Details der Ypsilanti-Geschichte nicht. Ich habe mir nun nochmals ein paar Artikel angeschaut, die über das letzte Jahr hinweg erschienen sind. Mir drängt sich folgender Eindruck auf:<br />
- In der SPD war/ist man sich intern uneinig, ob eine Koalition unter Tolerierung der Linken akzeptabel ist oder nicht. Im Nachhinein war für alle Medien &#8220;klar&#8221;, dass es nicht klappen konnte, aber das war nicht von Anfang an so. Ich würde darauf wetten, dass es früher oder später solche Koalitionen geben wird.<br />
- In einigen Medien wurde geschrieben, dass Ypsilanti vor einem Dilemma stehe: Koch weiterregieren lassen oder eine von der Linken tolerierten Koalition bilden. Vor diesem Hintergrund ist ihr Versuch eigentlich nachvollziehbar. Jedenfalls hätte sie auch verlieren können, wenn sie es nicht gewagt hätte, vielleicht wäre sie dann als &#8220;zu zaghaft&#8221; bezeichnt worden.<br />
- Beim zweiten Versuch, sich wählen zu lassen, fand vorher eine Probeabstimmung statt, in der Ypsilanti die nötigen Stimmen erhielt. Die &#8220;abtrünnigen&#8221; SPDler haben sich erst im letzten Moment geäussert. So etwas kann man selbst bei besten strategischen Fähigkeiten nicht unbedingt voraussehen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund finde ich die harschen, verurteilenden Artikel, die nach den Wahlen erschienen sind, übertrieben. Ich bin mehrmals bei Formulierungen zusammengezuckt, die ich als geschlechterspezifische Abwertungen empfinde (zum ersten Mal aufgeregt über die Berichterstattung über Ypsilanti habe ich mich, als ich beiläufig am (Schweizer) Radio einen Beitrag über sie hörte, und ich war da in Gedanken sicher nicht gerade bei &#8220;gender&#8221; gewesen). </p>
<p>Mein Eindruck ist, dass ein Bild von einem &#8220;dummen Mädchen, das viel zu ehrgeizig war und von Strategie keine Ahnung hatte&#8221; gezeichnet wird und gleichzeitig eines von einer &#8220;Tyrannin, die ihre Parteigenossen böswillig unterdrückte&#8221;. Die meisten JournalistInnen können da einfach nicht widerstehen. Und die LeserInnen sind sich an ungleiche Darstellung von Frauen so gewöhnt, dass ihnen nichts Besonderes auffällt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nini</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10956</link>
		<dc:creator>Nini</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:50:31 +0000</pubDate>
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		<description>Muss ich Ypsilanti mögen, nur weil ich eher für Rot als für Schwarz bin? Muss ich Ypsilanti mögen, weil wir beide das gleiche Geschlecht haben? 
Ganz schlechtes Einführungsbeispiel also, an dem Rest des Artikels ist wiederum was dran.

Ich denke auch nicht, dass die Medien über sie hergefallen sind, nur weil sie eine Frau ist. Hier spielt auch der Inhalt eine Rolle imho.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Muss ich Ypsilanti mögen, nur weil ich eher für Rot als für Schwarz bin? Muss ich Ypsilanti mögen, weil wir beide das gleiche Geschlecht haben?<br />
Ganz schlechtes Einführungsbeispiel also, an dem Rest des Artikels ist wiederum was dran.</p>
<p>Ich denke auch nicht, dass die Medien über sie hergefallen sind, nur weil sie eine Frau ist. Hier spielt auch der Inhalt eine Rolle imho.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: agnieszka</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10941</link>
		<dc:creator>agnieszka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 16:17:34 +0000</pubDate>
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		<description>Genau dieses Thema bringt mich ebenfalls auf die Palme. Da könnt mensch ewig drüber schreiben.

Ich finde es ebenfalls im Fall Ypsilanti sehr ärgerlich, wie sie in den Medien dargestellt wird. Fehlende politische und strategische Fähigkeiten würde ich noch eher den vier AbweichlerInnen unterstellen, die kurzfristig ihr Gewissen entdecken. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass die SPD so mit ihrem Spitzenfrauen öffentlicht demütigt und auflaufen lässt, s. Heide Simonis, von den Medien als &quot;Pattex-Heide&quot; verspottet. Über Roland Koch, der sich als abgewählt verstehen könnte und für große Verluste beim CDU-Ergebnis verantwortlich ist, habe ich das nicht gelesen. Und den Moralapostel braucht der ohnehin nicht zu machen, ich sage ja nur Spendenskandal, aber das kann ein Mann mit mächtigen Unterstützern halt ausitzen. Die SPD killt halt ihre Hoffnungsträgerinnen...

Zum Thema Politjournalismus eine Kuriosität aus meinem Alltag:
Ich hab die Süddeutsche abboniert und da rief mich eine Frau an und wollte eine Umfrage machen. Auf die Frage &quot;Welche Teile lesen Sie denn?&quot; habe ich dann geantwortet: &quot;Den Politik- und Wirtschaftsteil&quot;, worauf sie erstaunt meinte, ich sei doch ein Frau und was ich denn machen würde.

Ich bin selbst auch politisch aktiv und sehe immer wieder wie junge, talentierte Frauen oft ausgebremst oder verheizt werden. Dann reden man immer noch, dass ist das Mädchen vom [hier bitte den Namen eines männlichen, älteren Politikers einsetzen]. Bei Männern sagt das kaum jemand, da heißt es dann, der ist mit dem befreundet, vernetzt, wird unterstützt.

Zum Kotzen. Ich könnte noch ewig so weitermachen, aber ich lass es mal...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau dieses Thema bringt mich ebenfalls auf die Palme. Da könnt mensch ewig drüber schreiben.</p>
<p>Ich finde es ebenfalls im Fall Ypsilanti sehr ärgerlich, wie sie in den Medien dargestellt wird. Fehlende politische und strategische Fähigkeiten würde ich noch eher den vier AbweichlerInnen unterstellen, die kurzfristig ihr Gewissen entdecken. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass die SPD so mit ihrem Spitzenfrauen öffentlicht demütigt und auflaufen lässt, s. Heide Simonis, von den Medien als &#8220;Pattex-Heide&#8221; verspottet. Über Roland Koch, der sich als abgewählt verstehen könnte und für große Verluste beim CDU-Ergebnis verantwortlich ist, habe ich das nicht gelesen. Und den Moralapostel braucht der ohnehin nicht zu machen, ich sage ja nur Spendenskandal, aber das kann ein Mann mit mächtigen Unterstützern halt ausitzen. Die SPD killt halt ihre Hoffnungsträgerinnen&#8230;</p>
<p>Zum Thema Politjournalismus eine Kuriosität aus meinem Alltag:<br />
Ich hab die Süddeutsche abboniert und da rief mich eine Frau an und wollte eine Umfrage machen. Auf die Frage &#8220;Welche Teile lesen Sie denn?&#8221; habe ich dann geantwortet: &#8220;Den Politik- und Wirtschaftsteil&#8221;, worauf sie erstaunt meinte, ich sei doch ein Frau und was ich denn machen würde.</p>
<p>Ich bin selbst auch politisch aktiv und sehe immer wieder wie junge, talentierte Frauen oft ausgebremst oder verheizt werden. Dann reden man immer noch, dass ist das Mädchen vom [hier bitte den Namen eines männlichen, älteren Politikers einsetzen]. Bei Männern sagt das kaum jemand, da heißt es dann, der ist mit dem befreundet, vernetzt, wird unterstützt.</p>
<p>Zum Kotzen. Ich könnte noch ewig so weitermachen, aber ich lass es mal&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10887</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 07:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>danke dafür. 
(Und ich wollte doch noch einmal eine Lanze für die taz brechen: Ich war zwar nur kurz dort, aber es war schon sehr deutlich: im Inlands-Ressort arbeiteten gerade drei Frauen trotz Urlaubszeit und auch das Auslandsressort glänzte bei den Redax-Sitzungen mit Weiblichkeit - die Ressortleitung ist eine Frau. Oben genannte Schätzung bezog sich nur auf die Zahl der Artikel, die vorgestern im Politik-Bereich der Homepage auf Anhieb zu sehen waren. Aber WENN eine Zeitung aktiv etwas für ihren Frauenanteil tut, dann immer noch die taz.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke dafür.<br />
(Und ich wollte doch noch einmal eine Lanze für die taz brechen: Ich war zwar nur kurz dort, aber es war schon sehr deutlich: im Inlands-Ressort arbeiteten gerade drei Frauen trotz Urlaubszeit und auch das Auslandsressort glänzte bei den Redax-Sitzungen mit Weiblichkeit &#8211; die Ressortleitung ist eine Frau. Oben genannte Schätzung bezog sich nur auf die Zahl der Artikel, die vorgestern im Politik-Bereich der Homepage auf Anhieb zu sehen waren. Aber WENN eine Zeitung aktiv etwas für ihren Frauenanteil tut, dann immer noch die taz.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Pete</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10886</link>
		<dc:creator>Pete</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 04:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>..iss ja nicht so, dass gar keine Journalistin sich zu Ypsilanti geäussert hätte. Hier eine in leitender Position (Politik, nix Kochrezepte):
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Andrea-Ypsilanti-Hessen;art141,2659753

Sehr schön:
&lt;blockquote&gt;Frauen müssen nicht mehr besser, sie dürfen so gut, so mittelmäßig, so unreife Hasardeure sein, wie Männer es zu allen Zeiten sein durften, die in Spitzenämter gelangen und dort überleben konnten. Es bleibt im Fall Ypsilanti nur ein geschlechtsspezifischer Rest: Sie kann sich herausnehmen, ihr Versagen offensiv hinter den Fehlern anderer zu verstecken – und kommt vorerst damit durch.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..iss ja nicht so, dass gar keine Journalistin sich zu Ypsilanti geäussert hätte. Hier eine in leitender Position (Politik, nix Kochrezepte):<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Andrea-Ypsilanti-Hessen;art141,2659753" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Andrea-Ypsilanti-Hessen;art141,2659753</a></p>
<p>Sehr schön:</p>
<blockquote><p>Frauen müssen nicht mehr besser, sie dürfen so gut, so mittelmäßig, so unreife Hasardeure sein, wie Männer es zu allen Zeiten sein durften, die in Spitzenämter gelangen und dort überleben konnten. Es bleibt im Fall Ypsilanti nur ein geschlechtsspezifischer Rest: Sie kann sich herausnehmen, ihr Versagen offensiv hinter den Fehlern anderer zu verstecken – und kommt vorerst damit durch.</p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10876</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 17:24:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=921#comment-10876</guid>
		<description>Andrea,

aha. Ich glaube, wir haben einfach nicht die gleiche Realitätswahrnehmung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andrea,</p>
<p>aha. Ich glaube, wir haben einfach nicht die gleiche Realitätswahrnehmung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea Czepek</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10875</link>
		<dc:creator>Andrea Czepek</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 16:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=921#comment-10875</guid>
		<description>@jj &quot;Also, wer selbst zentrale Wahlversprechen ernst nimmt ist zu dumm zum Wählen?&quot;

Das habe ich nun wirklich nicht gesagt und auch nicht sagen wollen. Ich meinte, dass die Wähler/innen im Januar 2008 SPD gewählt haben, obwohl sie ahnen konnten, dass die SPD evtl. mit den Linken zusammenarbeiten würde; das also in Kauf genommen und sich offenbar nicht so sehr daran gestört haben, wie es hinterher aufgebauscht wurde. Ypsilanti wurde von Vielen damals gewählt, gerade weil sie eine eher linke Politik vertritt; ein Zusammengehen mit der CDU hätten Einige auch als Wortbruch empfunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jj &#8220;Also, wer selbst zentrale Wahlversprechen ernst nimmt ist zu dumm zum Wählen?&#8221;</p>
<p>Das habe ich nun wirklich nicht gesagt und auch nicht sagen wollen. Ich meinte, dass die Wähler/innen im Januar 2008 SPD gewählt haben, obwohl sie ahnen konnten, dass die SPD evtl. mit den Linken zusammenarbeiten würde; das also in Kauf genommen und sich offenbar nicht so sehr daran gestört haben, wie es hinterher aufgebauscht wurde. Ypsilanti wurde von Vielen damals gewählt, gerade weil sie eine eher linke Politik vertritt; ein Zusammengehen mit der CDU hätten Einige auch als Wortbruch empfunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mehr-frauen-in-die-politik/#comment-10872</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 16:20:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=921#comment-10872</guid>
		<description>Andrea,

so oder so kann man natürlich alles sehen. Aber daß eine große Koalition wegen Koch nicht möglich gewesen sein soll, halte ich für ein Gerücht. In einer schnellen Neuwahl hätte Ypsilanti profitiert und dann auch realistisch den Posten für sich fordern können. Das wäre eine glaubhafte Drohung an die CDU gewesen in die Puschen zu kommen und Koch los zu werden um ohne Neuwahl in einer großen Koalition den Ministerpräsidenten zu stellen. Daß Koch nicht gehen wollte, ist doch klar. Aber Machtgeil sind ja auch andere. 

Wollte Ypsilanti nicht. Schnelle Neuwahl wollte sie auch nicht. Irgendwann wird halt schon klar, was sie wohl wirklich wollte...

&quot;Als die Wähler/innen 2008 SPD wählten, mussten sie realistischerweise schon damit rechnen, dass die SPD evtl. mit den Linken zusammen arbeiten würde. Wer das partout nicht wollte, hat auch schon 2008 nicht SPD gewählt.&quot;

Also, wer selbst zentrale Wahlversprechen ernst nimmt ist zu dumm zum Wählen? Ja, das ist so ungefähr das Selbstverständnis, das ich bei Andrea Ypsilanti in den letzten Monaten gespürt habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andrea,</p>
<p>so oder so kann man natürlich alles sehen. Aber daß eine große Koalition wegen Koch nicht möglich gewesen sein soll, halte ich für ein Gerücht. In einer schnellen Neuwahl hätte Ypsilanti profitiert und dann auch realistisch den Posten für sich fordern können. Das wäre eine glaubhafte Drohung an die CDU gewesen in die Puschen zu kommen und Koch los zu werden um ohne Neuwahl in einer großen Koalition den Ministerpräsidenten zu stellen. Daß Koch nicht gehen wollte, ist doch klar. Aber Machtgeil sind ja auch andere. </p>
<p>Wollte Ypsilanti nicht. Schnelle Neuwahl wollte sie auch nicht. Irgendwann wird halt schon klar, was sie wohl wirklich wollte&#8230;</p>
<p>&#8220;Als die Wähler/innen 2008 SPD wählten, mussten sie realistischerweise schon damit rechnen, dass die SPD evtl. mit den Linken zusammen arbeiten würde. Wer das partout nicht wollte, hat auch schon 2008 nicht SPD gewählt.&#8221;</p>
<p>Also, wer selbst zentrale Wahlversprechen ernst nimmt ist zu dumm zum Wählen? Ja, das ist so ungefähr das Selbstverständnis, das ich bei Andrea Ypsilanti in den letzten Monaten gespürt habe.</p>
]]></content:encoded>
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