Mehr Frauen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

von Susanne
Anke Domscheit und Franz Müntefering bei der Übergabe der Nürnberger Resolution am 17. März in Berlin

Anke Domscheit und Franz Müntefering bei der Übergabe der Nürnberger Resolution am 17. März in Berlin

Schon neulich haben wir hier über das Phänomen der „Trümmerfrauen“ gesprochen, nämlich dass Frauen in Krisenzeiten viel eher mal nach „vorn“ gelassen werden als wenn alles seinen Gang geht. Nun hat die Microsoft-Managerin und Erstunterzeichnerin der Nürnberger Resolution, Anke Domscheit, in der Taz über diese momentane Entwicklung geschrieben, unter der Überschrift „Die neuen Trümmerfrauen“. Unter anderem ist dort zu lesen:

Jetzt gehts um das nackte Überleben, um den Kampf raus aus der Krise. Da sind auch ungewöhnliche Methoden recht. Niemand lächelt mehr über Ansgar Gabrielsen, Norwegens früheren konservativen Wirtschaftsminister und Urheber des weltweit ersten Gesetzes, das Quoten für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen vorschreibt. Seine Begründung: Norwegens Wirtschaft kann sich so viel Inkompetenz in den Führungsetagen nicht mehr länger leisten. Bei einer Anhörung im Deutschen Bundestag fügt er hinzu, er glaube nicht, dass Deutschland sich das leisten könne. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken, will Siemens-Chef Löscher jetzt unter Verweis auf die „weiße, männliche Lehmschicht im mittleren Management“ Stellen abbauen sowie mehr Frauen befördern und holt auch gleich die nunmehr zweite Frau in einem DAX-30-Vorstand in seine Führungsriege.

Den ganzen Text könnt ihr auf Taz.de lesen.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 25. März 2009 um 14:11 Uhr unter Ökonomie. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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