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	<title>Kommentare zu: Männliche Härte vs. Frauenkarriere</title>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5786</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 03:42:58 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessant: 

Die männlichen Probanden, denen eine bis zu 100% Auf- bzw. Abwertung ihres Verhandlungsergebnises durch den beim Kandidaten hinterlassenen Eindruck blühte waren konzilianter (Sympathie, Respekt und Gesamteindruck wurden abgefragt) . Sie betonten den Wert des Kandidaten, und stellten ihren eigenen Wert in den Hintergrund. Dies wurde von den Kandidaten mit einer positiven Bewertung belohnt.

Die weiblichen Probanden hingegen stellten, wenn sie sich der Bewertung ihrer Kandidatin ausgesetzt sahen (es wurden nur gleichgeschlechtliche Verhandlungspaare untersucht) ihren &lt;i&gt;eigenen&lt;/i&gt; Wert in den Vordergrund und verhandelten &lt;i&gt;weniger&lt;/i&gt; konziliant. Entsprechend fiel die persönliche Bewertung durch die Kandidatinnen aus.

In der Verhandlungssituation ohne Bewertung durch die Kandidatin waren sie also konzillianter.

Das Verhalten der Männer finde ich einleuchtend: Es ging ja darum, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Das Risiko, durch ihren Kandidaten eine bis zu 100%ige Abwertung zu erhalten ist recht hoch, da haben sie lieber auf ein paar Punkte beim Verhandlungsergebnis verzichtet - Und waren eben einfach &quot;netter&quot; zu den Kandidaten.

Das Verhalten der Frauen verstehe ich nun gar nicht. Die Autoren erklären dies, soweit ich das verstanden habe, damit daß sie auf jeden Fall den Eindruck vermeiden wollten, sie seien zu &quot;weiblich&quot;, und damit &quot;schlechte Verhandler&quot; - Was ihnen nach ihrer Ansicht offenbar Minuspunkte in puncto &quot;Respekt&quot; eingebracht hätte. Ohne Bewertungssituation haben sie sich offenbar &quot;keinen Kopf&quot; um den hinterlassenen Eindruck gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant: </p>
<p>Die männlichen Probanden, denen eine bis zu 100% Auf- bzw. Abwertung ihres Verhandlungsergebnises durch den beim Kandidaten hinterlassenen Eindruck blühte waren konzilianter (Sympathie, Respekt und Gesamteindruck wurden abgefragt) . Sie betonten den Wert des Kandidaten, und stellten ihren eigenen Wert in den Hintergrund. Dies wurde von den Kandidaten mit einer positiven Bewertung belohnt.</p>
<p>Die weiblichen Probanden hingegen stellten, wenn sie sich der Bewertung ihrer Kandidatin ausgesetzt sahen (es wurden nur gleichgeschlechtliche Verhandlungspaare untersucht) ihren <i>eigenen</i> Wert in den Vordergrund und verhandelten <i>weniger</i> konziliant. Entsprechend fiel die persönliche Bewertung durch die Kandidatinnen aus.</p>
<p>In der Verhandlungssituation ohne Bewertung durch die Kandidatin waren sie also konzillianter.</p>
<p>Das Verhalten der Männer finde ich einleuchtend: Es ging ja darum, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Das Risiko, durch ihren Kandidaten eine bis zu 100%ige Abwertung zu erhalten ist recht hoch, da haben sie lieber auf ein paar Punkte beim Verhandlungsergebnis verzichtet &#8211; Und waren eben einfach &#8220;netter&#8221; zu den Kandidaten.</p>
<p>Das Verhalten der Frauen verstehe ich nun gar nicht. Die Autoren erklären dies, soweit ich das verstanden habe, damit daß sie auf jeden Fall den Eindruck vermeiden wollten, sie seien zu &#8220;weiblich&#8221;, und damit &#8220;schlechte Verhandler&#8221; &#8211; Was ihnen nach ihrer Ansicht offenbar Minuspunkte in puncto &#8220;Respekt&#8221; eingebracht hätte. Ohne Bewertungssituation haben sie sich offenbar &#8220;keinen Kopf&#8221; um den hinterlassenen Eindruck gemacht.</p>
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		<title>Von: Goofos</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5777</link>
		<dc:creator>Goofos</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:52:08 +0000</pubDate>
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		<description>Joa... kaum zu glauben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joa&#8230; kaum zu glauben!</p>
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		<title>Von: Goofos</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5776</link>
		<dc:creator>Goofos</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:49:11 +0000</pubDate>
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		<description>Geht schon:

http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht schon:</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract" rel="nofollow">http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract</a></p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5775</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:41:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, geht doch! Oben links &quot;Home&quot; klicken und als Suchbegriff z.B. &quot;Jared Curhan&quot; eingeben..

Danke, flawed..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, geht doch! Oben links &#8220;Home&#8221; klicken und als Suchbegriff z.B. &#8220;Jared Curhan&#8221; eingeben..</p>
<p>Danke, flawed..</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5774</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:32:30 +0000</pubDate>
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		<description>..geht nicht, schade :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..geht nicht, schade :(</p>
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		<title>Von: flawed</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5773</link>
		<dc:creator>flawed</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:24:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5773</guid>
		<description>Jared R.  Curhan and Jennifer R.  Overbeck  
Making a Positive Impression in a Negotiation: Gender Differences in Response to Impression Motivation
Negotiation and Conflict Management Research
Volume 1, Issue 2, Pages 179-193

http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract?CRETRY=1&amp;SRETRY=0

(Weiß allerdings nicht, ob man da auch ohne Uni-Subscription drauf zugreifen kann.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jared R.  Curhan and Jennifer R.  Overbeck<br />
Making a Positive Impression in a Negotiation: Gender Differences in Response to Impression Motivation<br />
Negotiation and Conflict Management Research<br />
Volume 1, Issue 2, Pages 179-193</p>
<p><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract?CRETRY=1&#038;SRETRY=0" rel="nofollow">http://www3.interscience.wiley.com/journal/120185187/abstract?CRETRY=1&#038;SRETRY=0</a></p>
<p>(Weiß allerdings nicht, ob man da auch ohne Uni-Subscription drauf zugreifen kann.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5772</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>(das war @access)

@lini: Ist halt das Problem, wenn man bei seiner Analyse zu Kurz greift. Ein Klischee ist eine auf &quot;gesunden Menschenverstand&quot; reduzierte Analyse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(das war @access)</p>
<p>@lini: Ist halt das Problem, wenn man bei seiner Analyse zu Kurz greift. Ein Klischee ist eine auf &#8220;gesunden Menschenverstand&#8221; reduzierte Analyse.</p>
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		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5769</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:14:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Bei Männern gilt das noch eher als was besonderes.&lt;/blockquote&gt;

Das sagt der feministische Mainstream. Christliche Ideale sagen etwas anderes. 

Das bürgerliche Männer- und Frauenbild ist eben in höchstem Maße widersprüchlich. Diese Widersprüchlichkeit auf die simple Formel &quot;Empathie ist weiblich konnotiert&quot; zu reduzieren ist eben auch eine Art, Geschlechterstereotype zu reproduzieren. 

Folgt man deinen Ausführungen, dann müßten auch die Männer unnachgiebiges Verhalten an den Tag legen.

Das Frauen irgendwas nicht zugetraut wird ist nicht Untersuchungsgegenstand. 

Dann verstehe ich deine Kritik an Barbara auch beim besten Willen nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei Männern gilt das noch eher als was besonderes.</p></blockquote>
<p>Das sagt der feministische Mainstream. Christliche Ideale sagen etwas anderes. </p>
<p>Das bürgerliche Männer- und Frauenbild ist eben in höchstem Maße widersprüchlich. Diese Widersprüchlichkeit auf die simple Formel &#8220;Empathie ist weiblich konnotiert&#8221; zu reduzieren ist eben auch eine Art, Geschlechterstereotype zu reproduzieren. </p>
<p>Folgt man deinen Ausführungen, dann müßten auch die Männer unnachgiebiges Verhalten an den Tag legen.</p>
<p>Das Frauen irgendwas nicht zugetraut wird ist nicht Untersuchungsgegenstand. </p>
<p>Dann verstehe ich deine Kritik an Barbara auch beim besten Willen nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lini</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5767</link>
		<dc:creator>Lini</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 16:48:05 +0000</pubDate>
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		<description>@access denied: Ich verstehe den Rummel auch nicht mehr... &quot;Frauen wird nun aber gleichzeitig nicht zugatraut, sich auch mal durchzusetzen&quot;. Und warum wird es ihnen nicht zugetraut? Weil Durchsetzungsfähigkeit als eine männliche Eigenschaft ANGESEHEN wird. Meinen wir vielleicht dasselbe?
@Nils:&quot;Die simple Grundannahme, etwas sei “männlich konnotiert” ist auch eine Konnotierung.&quot; 
Irgendwie muss man nun aber doch über existierende Stereotype reden können, ohne sich gleich deren Verbreitung schuldig zu machen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@access denied: Ich verstehe den Rummel auch nicht mehr&#8230; &#8220;Frauen wird nun aber gleichzeitig nicht zugatraut, sich auch mal durchzusetzen&#8221;. Und warum wird es ihnen nicht zugetraut? Weil Durchsetzungsfähigkeit als eine männliche Eigenschaft ANGESEHEN wird. Meinen wir vielleicht dasselbe?<br />
@Nils:&#8221;Die simple Grundannahme, etwas sei “männlich konnotiert” ist auch eine Konnotierung.&#8221;<br />
Irgendwie muss man nun aber doch über existierende Stereotype reden können, ohne sich gleich deren Verbreitung schuldig zu machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: access denied</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mannliche-harte-vs-frauenkarriere/#comment-5765</link>
		<dc:creator>access denied</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 15:53:44 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;christlich&quot;

Was hat denn das damit zu tun.

Sache ist doch ganz einfach: Von Frauen wird eh erwartet, dass sie einfühlsam usw. sind. Bei Männern gilt das noch eher als was besonderes. Im kapitalistischen Betrieb, der immer brutaler wird und sich teilweise wieder auf ein Niveau vom 19. Jhr. entwickelt, sind solche Eigenschaften als Manager zwingend nötig. 
Frauen wird nun aber gleichzeitig nicht zugatraut, sich auch mal durchzusetzen und solche, die sich eben hart und unnachgiebig zeigen, wird dann wieder das Zwischenmenschliche abgesprochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;christlich&#8221;</p>
<p>Was hat denn das damit zu tun.</p>
<p>Sache ist doch ganz einfach: Von Frauen wird eh erwartet, dass sie einfühlsam usw. sind. Bei Männern gilt das noch eher als was besonderes. Im kapitalistischen Betrieb, der immer brutaler wird und sich teilweise wieder auf ein Niveau vom 19. Jhr. entwickelt, sind solche Eigenschaften als Manager zwingend nötig.<br />
Frauen wird nun aber gleichzeitig nicht zugatraut, sich auch mal durchzusetzen und solche, die sich eben hart und unnachgiebig zeigen, wird dann wieder das Zwischenmenschliche abgesprochen.</p>
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