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	<title>Kommentare zu: Lesenswertes aus der Blogosphäre</title>
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		<title>Von: Magda</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/lesenswertes-aus-der-blogosphare/#comment-22267</link>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:09:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6634#comment-22267</guid>
		<description>@ Jakob

Sorry, aber du hast nicht nach *meiner* sondern nach *der* feministischen Perspektive gefragt. Dass ich diese aus genannten Gründen nicht vertreten kann&amp;will, habe ich oben kurz erklärt, weil es den Eindruck machte, dass dir dies nicht ganz klar war. Vielleicht fragst du nächstes Mal nach *meiner* Meinung und sprichst nicht diffus von *der feministischen Perspektive*.

Um deine Frage zu beantworten: Ich persönlich glaube nicht, dass ein lesbisches Model wirklich Einfluß auf die Strukturen im Modelbusiness selbst hat. Allerdings glaube ich, dass ihr öffentlicher Umgang mit Homosexualität, den sie (zu Recht) stolz als etwas völlig Selbstverständliches darstellt zumindest auf einer symbolischen Ebene etwas Positives bewirken kann - nämlich die allmähliche Anerkennung von verschiedensten Vorlieben. 

Übrigens hast du Recht, dass sich für Männer erst einmal nichts ändert: Es ist ziemlich egal, ob da nun ein heterosexuelles oder lesbisches Model steht, vor allen Dingen angesichts der Tatsache, dass dies (wie du andeutest) durchaus Teil einer Männerfantasie sein kann. Aber Models sollen ja auch nicht nur Männer ansprechen, sondern auch Frauen. Und wie im oben zitierten Artiekl ja deutlich wird, scheint dass einigen Frauen sehr zu gefallen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jakob</p>
<p>Sorry, aber du hast nicht nach *meiner* sondern nach *der* feministischen Perspektive gefragt. Dass ich diese aus genannten Gründen nicht vertreten kann&#038;will, habe ich oben kurz erklärt, weil es den Eindruck machte, dass dir dies nicht ganz klar war. Vielleicht fragst du nächstes Mal nach *meiner* Meinung und sprichst nicht diffus von *der feministischen Perspektive*.</p>
<p>Um deine Frage zu beantworten: Ich persönlich glaube nicht, dass ein lesbisches Model wirklich Einfluß auf die Strukturen im Modelbusiness selbst hat. Allerdings glaube ich, dass ihr öffentlicher Umgang mit Homosexualität, den sie (zu Recht) stolz als etwas völlig Selbstverständliches darstellt zumindest auf einer symbolischen Ebene etwas Positives bewirken kann &#8211; nämlich die allmähliche Anerkennung von verschiedensten Vorlieben. </p>
<p>Übrigens hast du Recht, dass sich für Männer erst einmal nichts ändert: Es ist ziemlich egal, ob da nun ein heterosexuelles oder lesbisches Model steht, vor allen Dingen angesichts der Tatsache, dass dies (wie du andeutest) durchaus Teil einer Männerfantasie sein kann. Aber Models sollen ja auch nicht nur Männer ansprechen, sondern auch Frauen. Und wie im oben zitierten Artiekl ja deutlich wird, scheint dass einigen Frauen sehr zu gefallen.</p>
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		<title>Von: jakob</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/lesenswertes-aus-der-blogosphare/#comment-22235</link>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 12:17:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Magda,
Ich denke schon dass es eine feministische Perspektive gibt, ebenso wie es eine linke Perspektive auf die Sozialpolitik gibt oder eine konservative auf die Familienpolitik. Auch da kann es verschiedene Meinungen geben aber der Begriff &quot;Perspektive&quot; ist ja zum Teil auch unbestimmt.

Zum zweiten: Dass es verschiedene Meinungen gibt ist mir klar. Und ehrlich gesagt habe ich nicht nach einer belehrenden theoretischen Abhandlung darüber gefragt sondern nach der Meinung von Dir (und den anderen Kommentatoren), oder hast Du zu dem Thema gar keine Meinung? 

Dass ein lesbisches Model per se ein hegemoniales Schönheitsideal hinterfragt wage ich zu bezweifeln. Schließlich ist die Lesbe auch ein gängiges Motiv in der männlichen Pornographie (auch hier: ich weiß, dass es nicht eine männliche Pornographie gibt, aber ab und zu erlaube ich mir den Luxus der Abstraktion). Außerdem: Dass das sowieso schon unerreichbare Model jetzt auch noch lesbisch steht der Fantasie doch nicht wirklich im Weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Magda,<br />
Ich denke schon dass es eine feministische Perspektive gibt, ebenso wie es eine linke Perspektive auf die Sozialpolitik gibt oder eine konservative auf die Familienpolitik. Auch da kann es verschiedene Meinungen geben aber der Begriff &#8220;Perspektive&#8221; ist ja zum Teil auch unbestimmt.</p>
<p>Zum zweiten: Dass es verschiedene Meinungen gibt ist mir klar. Und ehrlich gesagt habe ich nicht nach einer belehrenden theoretischen Abhandlung darüber gefragt sondern nach der Meinung von Dir (und den anderen Kommentatoren), oder hast Du zu dem Thema gar keine Meinung? </p>
<p>Dass ein lesbisches Model per se ein hegemoniales Schönheitsideal hinterfragt wage ich zu bezweifeln. Schließlich ist die Lesbe auch ein gängiges Motiv in der männlichen Pornographie (auch hier: ich weiß, dass es nicht eine männliche Pornographie gibt, aber ab und zu erlaube ich mir den Luxus der Abstraktion). Außerdem: Dass das sowieso schon unerreichbare Model jetzt auch noch lesbisch steht der Fantasie doch nicht wirklich im Weg.</p>
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		<title>Von: Magda</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/lesenswertes-aus-der-blogosphare/#comment-22232</link>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 11:21:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Jakob,&lt;/strong&gt;

Im Link zum VÄTER Blog geht es um Kristina Köhler.
 
Und zu deiner Frage:
&lt;blockquote&gt;Wie sehr kann / darf / soll man sich denn aus feministischer Perspektive darüber freuen?&lt;/blockquote&gt;

Es gibt ja nicht &lt;em&gt;die&lt;/em&gt; feministische Perspektive, sondern viele verschiedene Richtungen, die völlig unterschiedliche Ansätze vertreten. Demnach wirst du FeministInnen finden, die ein lesbisches Model begrüßen, da Teil eines Schönheits-Ideals neben Schlanksein oder Weißsein ja auch eine Männerfantasie beinhalten soll - also i.d.R. Heterosexualität impliziert. Ein lesbisches Model hinterfragt also gewissermaßen Teil eines hegemoniales Schönheitsideals. Auf der anderen Seite gibt es sicherlich auch FeministInnen, bei denen die generelle Kritik an Modelshows überwiegt.

Dieser Blog vertritt ja auch nicht &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; feministische Richtung, sondern zeigt manchmal auf, dass gleiche Themen durchaus verschieden feministisch beleuchtet werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jakob,</strong></p>
<p>Im Link zum VÄTER Blog geht es um Kristina Köhler.</p>
<p>Und zu deiner Frage:</p>
<blockquote><p>Wie sehr kann / darf / soll man sich denn aus feministischer Perspektive darüber freuen?</p></blockquote>
<p>Es gibt ja nicht <em>die</em> feministische Perspektive, sondern viele verschiedene Richtungen, die völlig unterschiedliche Ansätze vertreten. Demnach wirst du FeministInnen finden, die ein lesbisches Model begrüßen, da Teil eines Schönheits-Ideals neben Schlanksein oder Weißsein ja auch eine Männerfantasie beinhalten soll &#8211; also i.d.R. Heterosexualität impliziert. Ein lesbisches Model hinterfragt also gewissermaßen Teil eines hegemoniales Schönheitsideals. Auf der anderen Seite gibt es sicherlich auch FeministInnen, bei denen die generelle Kritik an Modelshows überwiegt.</p>
<p>Dieser Blog vertritt ja auch nicht <em>eine</em> feministische Richtung, sondern zeigt manchmal auf, dass gleiche Themen durchaus verschieden feministisch beleuchtet werden können.</p>
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	<item>
		<title>Von: jakob</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/lesenswertes-aus-der-blogosphare/#comment-22230</link>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 11:16:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6634#comment-22230</guid>
		<description>Ach da. Väterblog. (Ich stand wohl wirklich auf dem Schlauch)

Eine wichtige Zielsetzung von Familienministerinnen scheint immer zu sein für mehr neu Kinder zu sorgen. Besonders schön ist dazu der Teil:
“Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sie den auch verwirklichen, dass sie Kinder kriegen &gt;und möglichst nicht nur eins&lt;”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach da. Väterblog. (Ich stand wohl wirklich auf dem Schlauch)</p>
<p>Eine wichtige Zielsetzung von Familienministerinnen scheint immer zu sein für mehr neu Kinder zu sorgen. Besonders schön ist dazu der Teil:<br />
“Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sie den auch verwirklichen, dass sie Kinder kriegen &gt;und möglichst nicht nur eins&lt;”</p>
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	<item>
		<title>Von: jakob</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/lesenswertes-aus-der-blogosphare/#comment-22229</link>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 11:07:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=6634#comment-22229</guid>
		<description>Ich stehe wohl gerade auf dem Schlauch, aber welcher Link hat mit der Frau Köhler zu tun?

Zur Lesbischen Topmodel Gewinnerin: Wie sehr kann / darf / soll man sich denn aus feministischer Perspektive darüber freuen? Einerseits steigt die Akzeptanz Homosexuellen gegenüber. Aber andererseits, propagieren diese Shows doch ein ziemlich ungesundes Körper und Frauenbild (soweit ich höre, ich habe so eine Sendung noch nie selbst gesehen). Gilt in diesem Fall &quot;Es gibt kein richtiges Leben im Falschen&quot; oder muss man sich über jeden positiven Aspekt freuen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehe wohl gerade auf dem Schlauch, aber welcher Link hat mit der Frau Köhler zu tun?</p>
<p>Zur Lesbischen Topmodel Gewinnerin: Wie sehr kann / darf / soll man sich denn aus feministischer Perspektive darüber freuen? Einerseits steigt die Akzeptanz Homosexuellen gegenüber. Aber andererseits, propagieren diese Shows doch ein ziemlich ungesundes Körper und Frauenbild (soweit ich höre, ich habe so eine Sendung noch nie selbst gesehen). Gilt in diesem Fall &#8220;Es gibt kein richtiges Leben im Falschen&#8221; oder muss man sich über jeden positiven Aspekt freuen?</p>
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