Kurz und knapp zum Wochenanfang

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 25 von 357 der Serie Kurz notiert

Die Islamdebatte geht weiter. Hilal Szezgin kommentiert in der Taz:

„So unterschiedliche AutorInnen wie die Islamwissenschaftler Katajun Amirpur und Navid Kermani, die Migrationsforscherin Yasemin Karakasoglu, die Journalistin Mely Kiyak, der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und ich haben bereits unzählige Male unser Unbehagen an einer Islam-Debatte dargelegt, die falsch verallgemeinert, unzumutbar polemisiert und ein wohlfeiles Ventil für jene Ressentiments bietet, die man früher Ausländerfeindlichkeit nannte und heute oft die Form von Islamfeindlichkeit annehmen.“

Matthias Franz, Organisator des Kongresses „Neue Männer – muss das sein?“ hat der Taz ein Interview gegeben, in dem er über die Probleme spricht, die die Auflösung des traditionellen männlichen Rollenmodells mit sich bringt.

Wie dieStandard.at berichtet, wird die im März stattfindende Parlamentswahl im Irak wahrscheinlich die letzte Chance auf eine echte Beteiligung von Frauen am politischen Prozess sein. Diese Wahl wird die letzte sein, bei der es eine Frauenquote von 25% gibt.

Ebenfalls auf dieStandard.at fragt sich Ina Freudenschuss, was der Kampf um Frauenrechte mit Homosexuellen-Aktivismus zu tun hat? Sie findet: Eine ganze Menge!

An US-amerikanischen Universitäten kämpfen junge Frauen gegen Sex vor der Ehe und befinden: Das ist „echter“ Feminismus! Und wenn man doch mal „sündige Gedanken“ hat? Die Abstinenz-Aktivistinnen raten: Einfach mal einen tüchtigen Spaziergang einlegen, wie der Spiegel.de berichtet.

Happy Birthday: Die Pille wird 50!

Und: This is what a feminist looks like (via)- Feminismus Österreich-Style:




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Eintrag geschrieben: Montag, 22. Februar 2010 um 10:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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3 Kommentare

  1. Philipp sagt:

    Bei dem Link auf das taz Interview hat sich ein Fehler eingeschlichen.

  2. Helga sagt:

    @Philipp: Ist korrigiert, danke!

  3. Patrick sagt:

    Ich kriege langsam echt zuviel mit dieser Pseudo-Islamdebatte. So, wie man in der Diskussion ums Christentum sofort zum militanten Atheisten erklärt wird, Nachfolger Stalins und gleichzeitig jemand, der keine Ahnung hat, am Besten mit einem Zusatz über Richard Dawkins als pöbelnder Unwissender – genauso wird es sich einfach gemacht, indem Islamkritik als Ausländerfeindlichkeit umgedeutet wird. Dann stehen die linken Islamkritiker plötzlich Seite an Seite mit Nazis usw. Ist ja auch wirklich einfach, weil man dann ja Argumente abtun kann. Alles Ausländerfeinde.