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	<title>Kommentare zu: Kurz notiert am Wochenausgang</title>
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		<title>Von: ex-blond</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13143</link>
		<dc:creator>ex-blond</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 19:13:56 +0000</pubDate>
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		<description>Zweitklässler machen eine feministische Kampagne?
Ich habe nix gegen Frauen auf Geldscheinen, aber das scheint mir ein politischer Brainwash durch eine frauenbewegte Lehrerin zu sein *grusel*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zweitklässler machen eine feministische Kampagne?<br />
Ich habe nix gegen Frauen auf Geldscheinen, aber das scheint mir ein politischer Brainwash durch eine frauenbewegte Lehrerin zu sein *grusel*</p>
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		<title>Von: barbara</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13102</link>
		<dc:creator>barbara</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 17:18:50 +0000</pubDate>
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		<description>äh, vielleicht habe ich die diskussion hier falsch verstanden, aber der artikel, den katrin verlinkt hat, sagt doch ganz klar, warum frauen weniger vom jobverlust betroffen sind - weil sie überwiegend im frauendomierten teil des arbeitsmarktes beschäftigt sind; dabei handelt es sich auch um den teil, der weniger von der krise (direkt) betroffen ist und mehr in öffentlicher hand (also so sachen wie pflege, gesundheit, erziehung)

das erscheint mir mit blick auf die geschlechtersegregierung des arbeitsmarktes auch sehr logisch und wahrscheinlich.

warum das aber zu mehr frauen in chef(innen)sesseln führen sollte ist mir nicht ganz klar...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>äh, vielleicht habe ich die diskussion hier falsch verstanden, aber der artikel, den katrin verlinkt hat, sagt doch ganz klar, warum frauen weniger vom jobverlust betroffen sind &#8211; weil sie überwiegend im frauendomierten teil des arbeitsmarktes beschäftigt sind; dabei handelt es sich auch um den teil, der weniger von der krise (direkt) betroffen ist und mehr in öffentlicher hand (also so sachen wie pflege, gesundheit, erziehung)</p>
<p>das erscheint mir mit blick auf die geschlechtersegregierung des arbeitsmarktes auch sehr logisch und wahrscheinlich.</p>
<p>warum das aber zu mehr frauen in chef(innen)sesseln führen sollte ist mir nicht ganz klar&#8230;</p>
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		<title>Von: flawed</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13078</link>
		<dc:creator>flawed</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 13:35:17 +0000</pubDate>
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		<description>Schnatterinchen: Oder es könnte auch daran liegen, dass Personen für glaubwürdiger gehalten werden als Wahlprogramme und Wahlversprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schnatterinchen: Oder es könnte auch daran liegen, dass Personen für glaubwürdiger gehalten werden als Wahlprogramme und Wahlversprechen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13074</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 09:12:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Matze und Marcel: Da ich mich das letzte halbe Jahr ein bisschen mit dem Kapitalismus und den politisch-ökonomischen Denkern der letzten - äh - 300 Jahre beschäftigt habe, bezog sich mein erster Absatz zur Finanzkrise schon auf die allgemeine Situation. Als ein Sonderfall dieser &quot;Chance&quot;-Perspektive auf die Finanzkrise, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass verkrustete und nicht gerade &quot;gesunde&quot; Strukturen jetzt geändert werden könnten, führte ich dann eben die Zahl der Frauen in den Top-Etagen und die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen an. 

Und nein: Ich halte es nicht für &quot;gut&quot;, dass die Frauen weniger von Arbeitsplatz verlust betroffen sind. Was genau ich davon halte, weiß ich noch nicht. Es ist erstmal einfach nur eine weitere Nachricht im Zusammenhang mit der Finanzkrise und - das sollte auch herausgekommen sein - ich misstraue auch dem Wahrheitsgehalt des Inhaltes dieser Nachricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matze und Marcel: Da ich mich das letzte halbe Jahr ein bisschen mit dem Kapitalismus und den politisch-ökonomischen Denkern der letzten &#8211; äh &#8211; 300 Jahre beschäftigt habe, bezog sich mein erster Absatz zur Finanzkrise schon auf die allgemeine Situation. Als ein Sonderfall dieser &#8220;Chance&#8221;-Perspektive auf die Finanzkrise, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass verkrustete und nicht gerade &#8220;gesunde&#8221; Strukturen jetzt geändert werden könnten, führte ich dann eben die Zahl der Frauen in den Top-Etagen und die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen an. </p>
<p>Und nein: Ich halte es nicht für &#8220;gut&#8221;, dass die Frauen weniger von Arbeitsplatz verlust betroffen sind. Was genau ich davon halte, weiß ich noch nicht. Es ist erstmal einfach nur eine weitere Nachricht im Zusammenhang mit der Finanzkrise und &#8211; das sollte auch herausgekommen sein &#8211; ich misstraue auch dem Wahrheitsgehalt des Inhaltes dieser Nachricht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Schnatterinchen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13073</link>
		<dc:creator>Schnatterinchen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 08:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>Aus dem Brigitte-Kommentar von Franziska Wolffheim:

&quot;Trotz ihres Vorsprungs in den Meinungsumfragen nehmen die Attacken auf die Parteichefin aus den eigenen Reihen an Schärfe zu. Hallo? Geht&#039;s noch? Könnte es sein, dass die Partei den Vorteil, mit Merkel eine Kanzlerin und eine Kandidatin zu haben, die bei Frauen ankommt, zu wenig nutzt? Könnte es sein, dass die Parteien noch immer nicht richtig verstanden haben, dass sie Frauen und deren Anliegen ernst nehmen müssen, wenn sie von ihnen gewählt werden wollen?&quot;

Wenn es danach ginge, müssten Frauen ja jetzt in Scharen zur SPD überlaufen, nachdem Müntefering und Scholz vollmundig ihren paternalistischen Gleichstellungsbürokratieaufbau für die deutsche Wirtschaft angekündigt haben. Gleichzeitig hatten Merkel und von der Leyen bestätigt, dass sie solche Pläne nicht gutheißen. Warum rücken Frauen dennoch nicht spürbar von Merkel &amp; Co. ab, obwohl die SPD doch derzeit &quot;Frauen und deren Anliegen&quot; so was von ernst nimmt?

Das könnte einerseits daran liegen, dass die Brigitte-Umfrage eventuell noch vor den Gleichstellungsverlautbarungen der SPD stattfand und eine neuere Umfrage womöglich ein völlig anderes Meinungsbild bei Frauen zutage fördern würde.

Andererseits könnte die SPD sich aber auch verschätzt und gar nicht gemerkt haben, dass Zwangsmaßnahmen zur Geschlechtergleichstellung kein kollektiver Frauenwunsch ist.

Wenn &quot;Frauen und deren Anliegen&quot; so einfach strukturiert wären, wie es Brigitte-Analysen auf Hallo-Gehts-noch-Niveau suggerieren, dann müssten 100% aller Frauen &quot;Die Frauen&quot; wählen. Warum tun sich das nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Brigitte-Kommentar von Franziska Wolffheim:</p>
<p>&#8220;Trotz ihres Vorsprungs in den Meinungsumfragen nehmen die Attacken auf die Parteichefin aus den eigenen Reihen an Schärfe zu. Hallo? Geht&#8217;s noch? Könnte es sein, dass die Partei den Vorteil, mit Merkel eine Kanzlerin und eine Kandidatin zu haben, die bei Frauen ankommt, zu wenig nutzt? Könnte es sein, dass die Parteien noch immer nicht richtig verstanden haben, dass sie Frauen und deren Anliegen ernst nehmen müssen, wenn sie von ihnen gewählt werden wollen?&#8221;</p>
<p>Wenn es danach ginge, müssten Frauen ja jetzt in Scharen zur SPD überlaufen, nachdem Müntefering und Scholz vollmundig ihren paternalistischen Gleichstellungsbürokratieaufbau für die deutsche Wirtschaft angekündigt haben. Gleichzeitig hatten Merkel und von der Leyen bestätigt, dass sie solche Pläne nicht gutheißen. Warum rücken Frauen dennoch nicht spürbar von Merkel &amp; Co. ab, obwohl die SPD doch derzeit &#8220;Frauen und deren Anliegen&#8221; so was von ernst nimmt?</p>
<p>Das könnte einerseits daran liegen, dass die Brigitte-Umfrage eventuell noch vor den Gleichstellungsverlautbarungen der SPD stattfand und eine neuere Umfrage womöglich ein völlig anderes Meinungsbild bei Frauen zutage fördern würde.</p>
<p>Andererseits könnte die SPD sich aber auch verschätzt und gar nicht gemerkt haben, dass Zwangsmaßnahmen zur Geschlechtergleichstellung kein kollektiver Frauenwunsch ist.</p>
<p>Wenn &#8220;Frauen und deren Anliegen&#8221; so einfach strukturiert wären, wie es Brigitte-Analysen auf Hallo-Gehts-noch-Niveau suggerieren, dann müssten 100% aller Frauen &#8220;Die Frauen&#8221; wählen. Warum tun sich das nicht?</p>
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	<item>
		<title>Von: Marcel Zufferey</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13062</link>
		<dc:creator>Marcel Zufferey</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 21:01:26 +0000</pubDate>
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		<description>Matze: &quot;Halte mich für zynisch, aber ich glaube, im wesentlichen ging es Katrin darum, dass durch die Finanzkrise endlich mehr Frauen in die Führingsetage kommen.&quot;

Und ich schrieb: &quot;JETZT liesse sich endlich etwas verändern (bin kein Sozialromantiker, Romantiker schon, aber einfach kein Sozialromantiker): Und dafür wären jetzt auch die Frauen vermehrt gefragt&quot;

Wäre evtl. auch meine Meinung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Matze: &#8220;Halte mich für zynisch, aber ich glaube, im wesentlichen ging es Katrin darum, dass durch die Finanzkrise endlich mehr Frauen in die Führingsetage kommen.&#8221;</p>
<p>Und ich schrieb: &#8220;JETZT liesse sich endlich etwas verändern (bin kein Sozialromantiker, Romantiker schon, aber einfach kein Sozialromantiker): Und dafür wären jetzt auch die Frauen vermehrt gefragt&#8221;</p>
<p>Wäre evtl. auch meine Meinung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matze</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13061</link>
		<dc:creator>Matze</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 20:52:35 +0000</pubDate>
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		<description>Marcel: Halte mich für zynisch, aber ich glaube, im wesentlichen ging es Katrin darum, dass durch die Finanzkrise endlich mehr Frauen in die Führingsetage kommen.

Finanzkrise als Chance für wenige (Frauen), als Katatstrophe für viele (Frauen).

Katrin: Die Reihenfolge liest sich ein bisschen so, als empfindest du es als gute Nachricht, dass mehr Männer als Frauen vom Arbeitsplatzverlust getroffen werden. Das meinst du nicht wirklich, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marcel: Halte mich für zynisch, aber ich glaube, im wesentlichen ging es Katrin darum, dass durch die Finanzkrise endlich mehr Frauen in die Führingsetage kommen.</p>
<p>Finanzkrise als Chance für wenige (Frauen), als Katatstrophe für viele (Frauen).</p>
<p>Katrin: Die Reihenfolge liest sich ein bisschen so, als empfindest du es als gute Nachricht, dass mehr Männer als Frauen vom Arbeitsplatzverlust getroffen werden. Das meinst du nicht wirklich, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Zufferey</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-am-wochenausgang-3/#comment-13060</link>
		<dc:creator>Marcel Zufferey</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 20:25:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=2195#comment-13060</guid>
		<description>Zitat: &quot;Was bisher - sagen wir es mal drastisch - scheiße lief, das könnte nun a) einfach mal wegsterben und durch Neues, Besseres ersetzt oder b) im Eilverfahren repariert.&quot; So, wie&#039;s z. Z. gerade aussieht, Variante b (ein bisschen Kosmetik, mehr nicht, Brot und Spiele):  Jaja, das G-20-Treffen... Die Rettung der Welt, wie Gordon Brown verkündet. Sehr vage, diese Formulierungen für die &quot;Rettung der Welt&quot;. Was genau wohl unter Welt verstanden wird? Informationspflicht für Hedge-Funds? Ja und dann? Weiter machen wie bisher? Und die amerikanischen Pensionskassen (die sich im völlig deregulierten Wettbewerb befinden und auf Teufel komm raus Traumrenditen erwirtschaften müssen)? Einzelne Finanzprodukte werden verboten, die ein zu grosses Systemrisiko darstellen? Welche denn? Optiönchen etwa? Oder wirklich CDO&#039;s, CDS&#039; und Swaps? Und was ist mit dem Umfang der Spekulation mittels Warenterminkontrakten? Darf der Ölpreis auch weiterhin innert weniger Monate um 300 Prozent steigen? Oder Soft Commodities wie Reis, Zucker und Mehl- dürfen deren Preise auch weiterhin hauptsächlich vom Handel an der CBOT in Chicago abhängen- und nicht mehr von den Ernteerträgen? Mir scheint da sehr viel Schaum geschlagen zu werden- was schaut am Ende wirklich raus? Warme Luft, angereichert mit sozialer Rethorik? Den Fritzen und FritzInnen muss man in Zukunft ganz genau auf die Finger schauen! Interessiert Dich das Thema? Analog zu Deinen Vortrag- es wäre wirklich schön, wenn sich mehr Frauen für diese Themen interessieren würden. Ich kenne da welche- sehr schön, sehr klar in der Gedankenführung... Zum Thema Geld und Geld und Geld und Geld und Geld und noch einmal Geld gäbe es noch so viel zu sagen: Und beim Thema Geld fängt es erst an! 

Alles was ich dazu noch sagen kann: Soviel Gestaltungsfreiraum wie jetzt hatte die Gesellschaft, die es nach Aussagen von Maggie Thatcher ja nie gab, in den letzten- sagen wir mal: Fünfzig Jahren noch nie. Meiner Ansicht nach haben wir es nämlich bei dieser Krise nicht mit einer herkömmlichen Wirtschaftskrise zu tun, sondern mit einer Kulturkrise; einer Krise des westlichen Gesellschaftsmodelles insgesamt. JETZT liesse sich endlich etwas verändern (bin kein Sozialromantiker, Romantiker schon, aber einfach kein Sozialromantiker): Und dafür wären jetzt auch die Frauen vermehrt gefragt- Stichwort soziales Kapital. 

Gut, mehr kann ich nicht schreiben- aber schön, dass dieses elementare Thema einmal von einer Frau in diesem Forum angesprochen wurde! Mehr davon, bitte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8220;Was bisher &#8211; sagen wir es mal drastisch &#8211; scheiße lief, das könnte nun a) einfach mal wegsterben und durch Neues, Besseres ersetzt oder b) im Eilverfahren repariert.&#8221; So, wie&#8217;s z. Z. gerade aussieht, Variante b (ein bisschen Kosmetik, mehr nicht, Brot und Spiele):  Jaja, das G-20-Treffen&#8230; Die Rettung der Welt, wie Gordon Brown verkündet. Sehr vage, diese Formulierungen für die &#8220;Rettung der Welt&#8221;. Was genau wohl unter Welt verstanden wird? Informationspflicht für Hedge-Funds? Ja und dann? Weiter machen wie bisher? Und die amerikanischen Pensionskassen (die sich im völlig deregulierten Wettbewerb befinden und auf Teufel komm raus Traumrenditen erwirtschaften müssen)? Einzelne Finanzprodukte werden verboten, die ein zu grosses Systemrisiko darstellen? Welche denn? Optiönchen etwa? Oder wirklich CDO&#8217;s, CDS&#8217; und Swaps? Und was ist mit dem Umfang der Spekulation mittels Warenterminkontrakten? Darf der Ölpreis auch weiterhin innert weniger Monate um 300 Prozent steigen? Oder Soft Commodities wie Reis, Zucker und Mehl- dürfen deren Preise auch weiterhin hauptsächlich vom Handel an der CBOT in Chicago abhängen- und nicht mehr von den Ernteerträgen? Mir scheint da sehr viel Schaum geschlagen zu werden- was schaut am Ende wirklich raus? Warme Luft, angereichert mit sozialer Rethorik? Den Fritzen und FritzInnen muss man in Zukunft ganz genau auf die Finger schauen! Interessiert Dich das Thema? Analog zu Deinen Vortrag- es wäre wirklich schön, wenn sich mehr Frauen für diese Themen interessieren würden. Ich kenne da welche- sehr schön, sehr klar in der Gedankenführung&#8230; Zum Thema Geld und Geld und Geld und Geld und Geld und noch einmal Geld gäbe es noch so viel zu sagen: Und beim Thema Geld fängt es erst an! </p>
<p>Alles was ich dazu noch sagen kann: Soviel Gestaltungsfreiraum wie jetzt hatte die Gesellschaft, die es nach Aussagen von Maggie Thatcher ja nie gab, in den letzten- sagen wir mal: Fünfzig Jahren noch nie. Meiner Ansicht nach haben wir es nämlich bei dieser Krise nicht mit einer herkömmlichen Wirtschaftskrise zu tun, sondern mit einer Kulturkrise; einer Krise des westlichen Gesellschaftsmodelles insgesamt. JETZT liesse sich endlich etwas verändern (bin kein Sozialromantiker, Romantiker schon, aber einfach kein Sozialromantiker): Und dafür wären jetzt auch die Frauen vermehrt gefragt- Stichwort soziales Kapital. </p>
<p>Gut, mehr kann ich nicht schreiben- aber schön, dass dieses elementare Thema einmal von einer Frau in diesem Forum angesprochen wurde! Mehr davon, bitte!</p>
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