Kurz informiert

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 87 von 358 der Serie Kurz notiert

Mehr Frauen mit Humor an die Mikrofone! Aber bitte nicht mit platten, rassistischen Äußerungen.

Juanita W. Goggins, US-amerikanische Aktivistin der Bürgerrechtsbewegung, die 1974 als erste Afroamerikanerin in das Repräsentatenhaus von South Carolina gewählt wurde, erfror laut der New York Times am 20. Februar in ihrem Haus.

Zwar schon etwas älter, aber immer noch eine lesenswerte Analyse der nicht-existenten Geschlechterpolitik der Pirat_innen-Partei von p-pricken.de.

Nachdem im amerikanischen Mississippi eine High School Prom abgesagt wurde, weil die 18-jährige Constance McMillan ihre Freundin mit zu dieser Abschlußfeier bringen wollte, hat autostraddle jetzt eine Gallerie nur für lesbische Prom-Dates und ihre fantastischen Bilder eröffnet!

In West-Jerusalem haben mehrere tausend Israelis gegen die Geschlechtertrennung in Bussen demonstriert, die durch die von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Stadtteile fahren, wie broadsheet@salon berichtet.

Zu lesen in der Jungle World: In Tschechien kämpfen homosexuelle Aktivisten gegen alte Vorurteile, gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung, aber auch gegen die eigene politische Passivität.

Die Frontfrau und Managerin der Heavy Metal-Band „Arch Enemy”, Angela Bossow, gab Global Comment ein Interview über die wachsende Bedeutung von Frauen in Heavy Metal.




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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 18. März 2010 um 8:17 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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13 Kommentare

  1. Verena sagt:

    Haha, bei dem Video war ich mir ganz lange nicht sicher, ob es nicht doch L’Oreal-Werbung ist, und Cotillard etwas Ernsthaftes bewirbt… obwohl, „Forehead Tittaes“ natürlich ein absolut notwendiges Produkt sind ;)

  2. Miriam sagt:

    Ich hatte ja im Selbermachsonntag schon gefragt, ob dieses Video Satire ist oder doch platter Sexismus nach dem Motto: „Männer sind nicht in der Lage, auf das anderes als auf die Titten einer Frau zu starren…“

  3. marina sagt:

    >Die Entwicklung dieser Ungerechtigkeit habe erhebliche gesellschaftliche Folgen, „die niemand wollen kann – auch nicht die Frauen“, sagt er. Wenn etwa, wie bei Ärzten schon deutlich, es viel mehr Frauen gebe als Männer, sei der „ganz natürliche Konflikt zwischen Beruf und Familie immer schwerer zu organisieren“. <
    http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/56/506238/text/7/

    abgesehen von der jungenfoerderung fallen mir dazu aber noch ein paar andere loesungen ein!

  4. lantzschi sagt:

    ok, die sprüche von lampanelli sind jetzt wirklich nicht der bringer und platt. aber sykes? ist doch großartiger humor. „das wird man doch wohl noch sagen dürfen“, um mit den worten unseres außenministers zu sprechen ;)

    rassismus und satire/humor = ganz heikles thema. paradelösung gibt es nicht.

  5. Judith sagt:

    @ lantzschi
    wanda sykes ist die größte! ich hab mich auch gefragt was sie in dieser reihe zu suchen hat. ach ja: gemeinsamer nenner frau. manchmal isses so einfach.

    wanda sykes über gay marriage
    http://www.youtube.com/watch?v=1IHdaJOZe7E

    oder das hier

  6. Ti_Leo sagt:

    Zur „Nichtexistenten Geschlechterpolitik der Piratenpartei“ ein Link:

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wir-rekonstruieren-nicht/

    Einfach weil man das so wie im Artikel hier auch nicht sagen kann. Die Piratenpartei HAT ein Problem mit dem Thema, man kann ihr Einiges vorwerfen (Naivität, Verkennen von Problemen, explizite Frauenfeindlichkeit einzelner Mitglieder und Gruppen), aber NICHT, dass sie sich nicht mit dem Thema beschäftigt. So fair sollte man sein. Es nützt niemandem, wenn man das verschweigt, am wenigsten denen, die sich in der Partei mit Genderthemen befassen.

  7. lantzschi sagt:

    @Ti_Leo

    dieser Artikel ist doch wohl ein schlechter Witz? Die gehören auf die politische Schulbank und sollten aufhören, den Postgender-Begriff so negativ zu besetzen. Am Ende denken alle noch hegemoniale Männlichkeit wäre geschlechtsneutral.

  8. Ti_Leo sagt:

    Zustimmung.

  9. Frank sagt:

    Die Pics auf Autostraddle vermitteln das für mich fragwürdige Phänomen monogamer Zweisamkeit. Die nicht zuletzt ja auch ein Garant für die männlich dominierte Gesellschaft ist. Auch bei uns ist die Ehe die einzig gesetzlich anerkannte Form und wird folglich von Staat wie Kirche unterstützt.

    Da ich nicht wirklich weiß, wie Feministinnen über die monogame Ehe oder Beziehung denken, sind das meine Fragen an euch: 1. Wie denkt ihr allgemein über Monogamie? 2. Ist die Ehe für euch ein Ziel. Wenn ja, warum?
    Für Antworten bedanke ich mich im Voraus.

    Gruß, Frank

  10. […] (via) Andere auf diesen Beitrag hinweisen –> […]

  11. steve, the pirate sagt:

    @Frank: Ich muss sagen, dass ich für mich Monogamie gut finde.Mein Partner ist für mich auch mein bester Freund.
    Für mich ist eine Beziehung auch so eine Art sicherer Hafen. Für mich ist auch Sex ohne Liebe nicht erstrebenswert.
    (Komisch, wenn ich das so schreibe komme ich mir wie eine konservative Spießerin vor ;) )

    Gegen Ehe hätte ich an sich nichts. Ich hätte nur keine Lust auf die Organisation, d.h. Tag finden fürs Standesamt etc.
    Ehe oder nicht – für mich macht das kein Unterschied. Da ich sowieso in keiner Kirche Mitglied bin ist es bei mir echt egal.

  12. Ben sagt:

    Dan Savage ruft dazu auf, gegen die Absage der Prom zu protestieren und nennt netterweise gleich die entsprechenden Kontaktdaten (auf der Seite unten, vor den Kommentaren).

  13. Frank sagt:

    @steve, the pirate

    Danke für deine Antwort.
    Mal abgesehn davon, dass die Ehe eine systemerhaltende Funktion hat, stört mich vor allem die Fixierung auf einen Partner sowie die Abgeschlossenheit. Sympathischer ist mir da schon das Partnerkonstrukt Polyamore. Zumal dafür auch die Bewältigung gesellschaftspolitischer Aspekte notwendig sind. Aber genau daran hakt es gewaltig. Wird diese Thematik angesprochen, kommt nur selten brauchbares Feedback.

    Wünsche ein angenehmes Wochenende, Frank