Kunstvolle Schwangerschaft, testosteronvernebelte Politik – die Blogschau

von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 161 von 295 der Serie Die Blogschau

Über „die männliche Kunst der Schwangerschaft“ schreiben fuckermothers.

Über die Funktion der Integrationsbeauftragten im Wandel der Zeiten und Politiken berichtet Urmila auf  anders deutsch.

Bei FIFTITU% gibt es ein Interview  mit der ARGE Dicke Weiber zu hören.

Der Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg: Karnele sieht eine Landschaft im Testosteronnebel.

i heart digital life schreibt über die politische Bedeutung der Reproduktionsarbeit und ihrer Analyse – und erklärt, was das überhaupt ist.

Manu bloggt und fragt mal den Markt, warum es eigentlich keine Technikrubriken in Frauenzeitschriften gibt. Und ob das eigentlich so clever ist. Doch womöglich tut sich was

Sexismus galore, mangelnde Transparenz, fragwürdige politische Kultur: Jan schreibt auf Spektrallinie seinen ersten Piraten-Rant.

Beim kotzenden Einhorn gibt es ein handliches Schaubild, das bei der Entscheidungsfindung hilft, ob „schwul“ gerade wirklich der passende Ausdruck ist.

In den letzten Tagen ging es durch die Medien: TV-Frau und Autorin Sarah Kuttner wurde im Anschluss an eine Lesung von einem Mann aus dem Publikum wegen rassistischer Äußerungen angezeigt. Wie sie im medialen Nachgang dieses Ereignisses zum Opfer eines fiesen Shitstorms umgedeutet wurde, ist nachzulesen bei Afrika Wissen Schaft.

Die Aktion #ichhabnichtangezeigt geht in die Verlängerung: Bis zum 16. 15. Juni können von sexualisierter Gewalt Betroffene jeglichen Geschlechts anonym berichten, warum Sie eine Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung (noch) nicht angezeigt haben. Mit der Aktion soll das immer noch tabuisierte Ausmaß sexualisierter Gewalt in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Termine:

Bis zum 3. Juni freuen sich die Organisatorinnen der Wiener FrauenSommerUni (19. bis 22. September) über Vorschläge für Worskhops, Vorträge…

Vom 29. Mai bis 6. Juni 2012 findet zum siebten Mal das „festival contre le racisme“ in Bielefeld statt. Vom 11. bis 15. Juni dann in Bremen.

Die türkische Anthropologin und Soziologin Prof. Dr. Ayşe Gül Altınay besetzt im Sommersemester 2012 die Marie-Jahoda-Gastprofessur für Internationale Geschlechterforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Am 4. Juli um 16 Uhr hält Altınay dort einen öffentlichen Vortrag: „Transversal Politics, Consciousness-Raising and Violence Against Women: Theorizing for a Feminist Continuum of Nonviolence in Turkey’s Southeast”.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!




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Eintrag geschrieben: Samstag, 26. Mai 2012 um 12:30 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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4 Kommentare

  1. Medusa sagt:

    @Anna-Sarah

    kleine Korrektur: auf der Homepage von ichhabnichtangezeigt steht, dass es bis zum 15. (nicht 16.) verlängert ist

  2. Anna-Sarah sagt:

    Ups, da hat sich wohl ein Vertipper eingeschlichen – Entschuldigung dafür und danke für den Hinweis, Medusa!

  3. karlotta sagt:

    Das Festival contre le racisme findet auch in Düsseldorf statt, ebenfalls vom 11.-15. Juni. Mehr Infos (bald) hier: http://www.festival-fh-duesseldorf.de/

  4. profin sagt:

    Die Speakerinnen-Liste von netzfeminismus.org hebt ab:

    https://netzfeminismus.org/?page_id=114
    Keine Ausreden mehr für frauenlose Panels.