Jetzt mal konkret

von Verena

Für alle, die sich seit der vergangenen re:publica Gedanken über weibliche und männliche Blogger machen, schubst Annalist noch mal das Argumente-Karussel an:

Seit ich mich im November über die Frage ausgelassen habe, warum in Deutschland wichtige Blogs nur von Männern geschrieben werden, steht der Gedanke im Raum, ob Deutschlands wichtigstes Blogger-Treffen auch mal mit dieser Frage konfrontiert werden soll

Wer über Pro und Contra diskutieren oder Ideen und konkrete Vorschläge einbringen will, der kann das dort oder in der Girls on Web Society tun. Der Call for Papers für die re:publica 2010 läuft noch bis Ende Januar.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 13. Januar 2010 um 12:28 Uhr unter Netz(kultur), Terminkalender. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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6 Kommentare

  1. Anne Roth sagt:

    Hier http://re-publica.de/10/call-for-papers/ steht, dass der Call am 17.1. endet, während hier http://re-publica.de/10/2010/01/05/call-for-papers-lauft-bis-ende-januar/ steht, dass es bis Ende Januar geht. Das wäre noch rauszufinden..

  2. jj sagt:

    Boah ej, alle Jahre wieder… Blogger gegen Journalisten, Frauen gegen Männer, bis es niemand mehr hören kann. Dieser Propoortionalitätsreflex bei bloggenden Frauen ist irgendwie echt pathologisch, vor allem seit Lyssa nicht mehr bloggt sondern die Chefeuse vom Westen und jetzt Spiegel Online ist. SIE hat doch von allen deutschen Bloggern mal wirklich Karriere gemacht und ist jetzt mal richtig *wichtig*. Welcher BloggerER hat das denn hinbekommen? Ein paar sind gute Medienjournalisten mit eigenem Outlet. Aber *wichtig*? Medienphilosophischer Sandkasten. Außer netzpolitik.org. Markus Beckedahl hat wirklich etwas erreicht mit der Seite.

  3. Helga sagt:

    @jj: Wenn dir nicht gefällt, dass Feministinnen mehr Beachtung von Bloggerinnen fordern, bist du hier wirklich auf der falschen Seite. Und jeder weitere Kommentar, der krankhaftes Verhalten unterstellt oder derart verallgemeinernd ist, wird gelöscht.

  4. jj sagt:

    Helga,

    nehme „pathologisch“ zurück. Der Reflex nervt trotzdem. Immer die gleiche Diskussion, die im gleichen Austausch von Vorurteilen und mit unzufriedenen Gesichtern endet. Aber bitte, wenn die Session gehalten wird, werde ich sie mir sogar anhören, vielleicht ist ja diesmal alles anders.

  5. Verena sagt:

    @JJ
    Solange sich nichts verändert, müssen wir wohl drüber reden. Und es geht nicht gegen sondern im Idealfall gemeinsam.

  6. stadtpiratin sagt:

    Volle Zustimmung @Verena – und wer sich das letzjährige Panel zum „Frauenthema“ Babykotze und iPhone ansieht, dem sollte spätestens jetzt klarwerden, dass man auch im Kontext der re:publica drüber reden muss.