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	<title>Comments on: Ist es noch sinnvoll, das Ding &#8220;Feminismus&#8221; zu nennen?</title>
	<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 22:55:59 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3</generator>
		<item>
		<title>By: Mel</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-6108</link>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 17:22:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-6108</guid>
		<description>Hab mir diesen Quelle-Werbespot mal angesehen. Also, nicht dass ich auf Anfeindungen stehe, aber ich musste lachen. 

Komisch finde ich, dass manche da ein Frau-Mann-Ding draus machen. Ich sehe da ein Paar. Sie ist scheinbar gefrustet, weil sie schon wieder nicht weiß, was sie anziehen soll und reagiert gereizt auf sein Nein. Da er ihre Gereiztheit garnicht wahrnimmt scherzt er (Kissen), ein bischen zu viel und sie rastet aus.

Eigentlich, wenn wir da so ein Frau-Mann-Ding draus machen wollen, ist es doch diskriminierend für die Frau, weil
1. sie steht vor dem Schrank und weiß nicht, was sie anziehen soll/oder ist gefrustet, weil ihrem Partner ihr Kleid nicht gefällt oder an ihr nicht gefällt.
2. sie diejenige ist, die unkontrolliert ist und aggressiv

Na prima, der Spot will gefrustete Katalog-Käuferinnen ansprechen, die es versuchen ihrem Mann recht zu machen und da das nicht funktioniert, gefrustet sind. Also wissen wir jetzt, welche Zielgruppe Quelle hat. 

Einige proklamieren doch, frau solle sich nicht "immer" in der Opferrolle sehen. Manchmal tut mann das scheinbar auch sehr gern. ;)
Und, ja mit einem Augenzwinkern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab mir diesen Quelle-Werbespot mal angesehen. Also, nicht dass ich auf Anfeindungen stehe, aber ich musste lachen. </p>
<p>Komisch finde ich, dass manche da ein Frau-Mann-Ding draus machen. Ich sehe da ein Paar. Sie ist scheinbar gefrustet, weil sie schon wieder nicht weiß, was sie anziehen soll und reagiert gereizt auf sein Nein. Da er ihre Gereiztheit garnicht wahrnimmt scherzt er (Kissen), ein bischen zu viel und sie rastet aus.</p>
<p>Eigentlich, wenn wir da so ein Frau-Mann-Ding draus machen wollen, ist es doch diskriminierend für die Frau, weil<br />
1. sie steht vor dem Schrank und weiß nicht, was sie anziehen soll/oder ist gefrustet, weil ihrem Partner ihr Kleid nicht gefällt oder an ihr nicht gefällt.<br />
2. sie diejenige ist, die unkontrolliert ist und aggressiv</p>
<p>Na prima, der Spot will gefrustete Katalog-Käuferinnen ansprechen, die es versuchen ihrem Mann recht zu machen und da das nicht funktioniert, gefrustet sind. Also wissen wir jetzt, welche Zielgruppe Quelle hat. </p>
<p>Einige proklamieren doch, frau solle sich nicht &#8220;immer&#8221; in der Opferrolle sehen. Manchmal tut mann das scheinbar auch sehr gern. ;)<br />
Und, ja mit einem Augenzwinkern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: sven</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3786</link>
		<dc:creator>sven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 18:29:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3786</guid>
		<description>“Ist es noch sinnvoll, das Ding “Feminismus” zu nennen?”
Meistens lese ich die Überschrift in einem Medium und stelle mir vor, was im Artikel steht, und weiß dann einen entsprechenden Text zum Thema. Der hat dann leider nur wenig mit den Problemen zu tun, die der Inhalt des Artikels aufwirft. 
Meine Feminsimusdefinition ist, die, für ein Problem EINE intellektuelle Lösung zu finden. Die LÖSUNG ist die Frage im Lied, ein kleines Festival wäre schön, wo ich nach meine verdienten Urlaub noch einmal vorbeischaue, bevor es richtig losgeht. Dann ist wieder DER INTELLEKT gefragt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Ist es noch sinnvoll, das Ding “Feminismus” zu nennen?”<br />
Meistens lese ich die Überschrift in einem Medium und stelle mir vor, was im Artikel steht, und weiß dann einen entsprechenden Text zum Thema. Der hat dann leider nur wenig mit den Problemen zu tun, die der Inhalt des Artikels aufwirft.<br />
Meine Feminsimusdefinition ist, die, für ein Problem EINE intellektuelle Lösung zu finden. Die LÖSUNG ist die Frage im Lied, ein kleines Festival wäre schön, wo ich nach meine verdienten Urlaub noch einmal vorbeischaue, bevor es richtig losgeht. Dann ist wieder DER INTELLEKT gefragt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: d.</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3765</link>
		<dc:creator>d.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:47:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3765</guid>
		<description>Also wenn der Grundkonsens, unter dem sich jeder etwas vorstellen und bejahen kann, von Feminismus der ist, dass er das Ziel verfolgt "die Gleichwertigkeit, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit von Frauen, die Selbstbestimmung über deren Leben und ihren Körper zu erreichen". (Quelle: Wikipedia)

Und wir nun, angesichts der Ausdifferenzierung des Begriffes, dessen negativem Ballast, der Tatsache das es heute auch Männer einladen soll,  ein Begriff gefunden werden soll, der sowohl als unverbraucht gelten kann (weil er entweder neu ist oder sein negativer Kontext schon jahrhundertealt ist und mal wieder aus der Mottenkiste hervorgekramt werden kann), sowohl die Ideen des Feminismus als auch der männlichen Variante vereint, mit neuer Bedeutung gefüllt werden kann und ebenso politische, gesellschaftliche und philosophische Gedankengänge ins Rollen bringen kann, dann fällt erstens: Individualismus heraus (klingt zu sehr nach Egoismus und wird oft als Denkmantel für genau diesen verwandt) und zweitens:

Souveränität als einziges übrig.

Es ist ein Begriff, der für ausschließliche Selbstbestimmung steht und viele Ideen vereint. 

Was drückt unser aller Ziel am besten aus, als das ein/e jede/r König/in unter KönigInnen sein will?

Nimmt man an, dass jeder sein eigener Souverän ist, dann bedeutet es auch schlicht nichts anderes, als dass ich mich nicht in die Angelegenheit eines anderen einmischen darf und umgekehrt. Aber ich darf meine Hilfe anbieten und sie kann angenommen werden.
Was als geistige Leistung für die nächsten Jahrzehnte aus einem solchen Denkmodell erfolgen müsste, wäre 
a) das permanente (Selbst-)Bewusstsein über die eigenen Grenzen.
b) das permanente Überdenken genau jener.
c) das Kennenlernen der Grenzen der Anderen (leider sind Menschen ja keine Landkarte).
d) das Akzeptieren der Grenzen der Anderen.
e) das Akzeptiern des permanenten Wechselspiels aus Grenzüberschreitungen, wir bei den Anderen und die Anderen bei uns.

Leider habe ich keine Zeit das ganze detailiert auszuführen, aber vielleicht kann man meinen Gedankengängen etwas folgen und jeder kann sich ja versuchen vorzustellen, wie eine Welt voller KönigInnen aussehen würde :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn der Grundkonsens, unter dem sich jeder etwas vorstellen und bejahen kann, von Feminismus der ist, dass er das Ziel verfolgt &#8220;die Gleichwertigkeit, Menschenwürde und Entscheidungsfreiheit von Frauen, die Selbstbestimmung über deren Leben und ihren Körper zu erreichen&#8221;. (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Und wir nun, angesichts der Ausdifferenzierung des Begriffes, dessen negativem Ballast, der Tatsache das es heute auch Männer einladen soll,  ein Begriff gefunden werden soll, der sowohl als unverbraucht gelten kann (weil er entweder neu ist oder sein negativer Kontext schon jahrhundertealt ist und mal wieder aus der Mottenkiste hervorgekramt werden kann), sowohl die Ideen des Feminismus als auch der männlichen Variante vereint, mit neuer Bedeutung gefüllt werden kann und ebenso politische, gesellschaftliche und philosophische Gedankengänge ins Rollen bringen kann, dann fällt erstens: Individualismus heraus (klingt zu sehr nach Egoismus und wird oft als Denkmantel für genau diesen verwandt) und zweitens:</p>
<p>Souveränität als einziges übrig.</p>
<p>Es ist ein Begriff, der für ausschließliche Selbstbestimmung steht und viele Ideen vereint. </p>
<p>Was drückt unser aller Ziel am besten aus, als das ein/e jede/r König/in unter KönigInnen sein will?</p>
<p>Nimmt man an, dass jeder sein eigener Souverän ist, dann bedeutet es auch schlicht nichts anderes, als dass ich mich nicht in die Angelegenheit eines anderen einmischen darf und umgekehrt. Aber ich darf meine Hilfe anbieten und sie kann angenommen werden.<br />
Was als geistige Leistung für die nächsten Jahrzehnte aus einem solchen Denkmodell erfolgen müsste, wäre<br />
a) das permanente (Selbst-)Bewusstsein über die eigenen Grenzen.<br />
b) das permanente Überdenken genau jener.<br />
c) das Kennenlernen der Grenzen der Anderen (leider sind Menschen ja keine Landkarte).<br />
d) das Akzeptieren der Grenzen der Anderen.<br />
e) das Akzeptiern des permanenten Wechselspiels aus Grenzüberschreitungen, wir bei den Anderen und die Anderen bei uns.</p>
<p>Leider habe ich keine Zeit das ganze detailiert auszuführen, aber vielleicht kann man meinen Gedankengängen etwas folgen und jeder kann sich ja versuchen vorzustellen, wie eine Welt voller KönigInnen aussehen würde :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: juso_versteherin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3742</link>
		<dc:creator>juso_versteherin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:48:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3742</guid>
		<description>gerade gefunden: die Jusos haben auch mal wieder nachgedacht und ein Thesenpapier gebastelt. Darin findet sich in These 42 auf Seite 22 ein köstlicher Abschnitt über den Feminismus

" Wir wehren uns jedoch gegen den Versuch, den Feminismus auf das Feuilleton zu reduzieren!"
Und sie erteilen auch ein Menge Absagen an alles mögliche...hier der Link

http://www.jusos.de/uploads/media/Fuer_Linke_Zukunft_fertig_01.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gerade gefunden: die Jusos haben auch mal wieder nachgedacht und ein Thesenpapier gebastelt. Darin findet sich in These 42 auf Seite 22 ein köstlicher Abschnitt über den Feminismus</p>
<p>&#8221; Wir wehren uns jedoch gegen den Versuch, den Feminismus auf das Feuilleton zu reduzieren!&#8221;<br />
Und sie erteilen auch ein Menge Absagen an alles mögliche&#8230;hier der Link</p>
<p><a href="http://www.jusos.de/uploads/media/Fuer_Linke_Zukunft_fertig_01.pdf" rel="nofollow">http://www.jusos.de/uploads/media/Fuer_Linke_Zukunft_fertig_01.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3733</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 08:13:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3733</guid>
		<description>@jj: Ein kleines wenn auch hoffentlich kein makabres Anzeichen:

Eine amerikanische Feministin (der Name ist mir entfallen) äußerte nach dem 11.9.2001 wohl die Befürchtung „Die Männer könnten zurückkehren“, nachdem der Einsatz der Feuerwehrmänner in den Medien gewürdigt wurde. Der Aspekt dass viele Menschen ihr Leben verloren haben war nicht Schwerpunkt in dieser Äußerung.

Vielleicht gelangt nach intensiver Auseinandersetzung mit div. geschlechterspezifischen Wertesystemen die eine oder der andere zu der Erkenntnis dass die heutige wirtschaftliche Situation, die Sicherheit unserer Regionen und unser Standard es erlauben dass Männer Frauen nicht mehr versorgen und beschützen müssen, anstatt eine Schuldthese versuchen aufrechtzuerhalten.

Bei dieser Betrachtungsweise wäre der – ich nenne es mal so zur deutlichen Abgrenzung von „anderen Feministinnen“ – S.C.U.M.-Feminismus der 70`er ein markantes Unrecht der Menschheitsgeschichte, u.a. mit den Folgen Männer-/Väterdiskriminierung in unserem heutigen gelebten Familienrecht

Ob die Männer die sich seinerzeit für Frauenrechte engagiert haben oder Regelungen „Frauen und Kinder zuerst“ gelebt haben damit gerechnet haben dass Jahre später einige Menschen es schaffen würden das männliche Ansehen kollektiv so zu beschädigen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jj: Ein kleines wenn auch hoffentlich kein makabres Anzeichen:</p>
<p>Eine amerikanische Feministin (der Name ist mir entfallen) äußerte nach dem 11.9.2001 wohl die Befürchtung „Die Männer könnten zurückkehren“, nachdem der Einsatz der Feuerwehrmänner in den Medien gewürdigt wurde. Der Aspekt dass viele Menschen ihr Leben verloren haben war nicht Schwerpunkt in dieser Äußerung.</p>
<p>Vielleicht gelangt nach intensiver Auseinandersetzung mit div. geschlechterspezifischen Wertesystemen die eine oder der andere zu der Erkenntnis dass die heutige wirtschaftliche Situation, die Sicherheit unserer Regionen und unser Standard es erlauben dass Männer Frauen nicht mehr versorgen und beschützen müssen, anstatt eine Schuldthese versuchen aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Bei dieser Betrachtungsweise wäre der – ich nenne es mal so zur deutlichen Abgrenzung von „anderen Feministinnen“ – S.C.U.M.-Feminismus der 70`er ein markantes Unrecht der Menschheitsgeschichte, u.a. mit den Folgen Männer-/Väterdiskriminierung in unserem heutigen gelebten Familienrecht</p>
<p>Ob die Männer die sich seinerzeit für Frauenrechte engagiert haben oder Regelungen „Frauen und Kinder zuerst“ gelebt haben damit gerechnet haben dass Jahre später einige Menschen es schaffen würden das männliche Ansehen kollektiv so zu beschädigen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3722</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 19:09:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3722</guid>
		<description>paarungs_versteherin -

Ich wollte das eigentlich weniger als These denn als Frage formulieren... aber Sex ist das Experimentierfeld der Evolution, klar. 

"Oder könnte es vielleicht sein, dass sich die Paarbeziehung ändert? Oder beides?"

Kann alles sein, die Frage ist doch eher, wie lange so was dauert und was wir in der Zwischenzeit machen ;)

Was die Paarpräferenz betrifft ein eindeutiges JEIN. Serielle Monogame mit kürzeren Bindungsphasen scheint  sich als das "natürliche" menschliche Paarungsmodell zu etablieren. Aber das ist eben etwas anderes als die bisherige "strukturell" lebenslange Monogamie, die tendenziell 50% der Bevölkerung an die anderen 50% band. Theoretisch ließe sich das natürlich auch mit serieller Monogamie mit kürzeren Phasen vereinbaren, aber schon ein Blick in die Single-Gesellschaft zeigt meines Erachtens, daß ein kleinerer Teil der "Single-Männchen" sexuell sehr aktiv ist und ein größerer Teil der "Single-Männchen" eher nicht sexuell aktiv ist und darauf hofft, "mal was abzubekommen". Bei Frauen scheint mir das eher gleich verteilt.

Ich kann dazu keine Erhebungen anbieten, das ist mein Eindruck, subjektiv und vielleicht vollkommen daneben. Das ist natürlich keine Basis für eine ernsthafte These zur Veränderung der Paarungspräferenzen von Frauen in einer Welt ohne die Notwendigkeit männlicher Sicherung, aber daß es funktionale, vielleicht fundamentale Verschiebungen geben wird, die eben auch den sozialen Kern betreffen, und daß diese ihren Ursprung in der sexuellen Präferenz haben, erscheint mir vielleicht nicht unabdingbar, dafür wissen wir über all das viel zu wenig, aber doch a priori überaus plausibel.

Zu dem anderen Punkt: Da muß man gar nicht zynisch sein, um das zu beahupten. Übrigens: Wenn es Krieg geben sollte, wäre die männliche Sicherung vermutlich plötzlich wieder bedeutend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>paarungs_versteherin -</p>
<p>Ich wollte das eigentlich weniger als These denn als Frage formulieren&#8230; aber Sex ist das Experimentierfeld der Evolution, klar. </p>
<p>&#8220;Oder könnte es vielleicht sein, dass sich die Paarbeziehung ändert? Oder beides?&#8221;</p>
<p>Kann alles sein, die Frage ist doch eher, wie lange so was dauert und was wir in der Zwischenzeit machen ;)</p>
<p>Was die Paarpräferenz betrifft ein eindeutiges JEIN. Serielle Monogame mit kürzeren Bindungsphasen scheint  sich als das &#8220;natürliche&#8221; menschliche Paarungsmodell zu etablieren. Aber das ist eben etwas anderes als die bisherige &#8220;strukturell&#8221; lebenslange Monogamie, die tendenziell 50% der Bevölkerung an die anderen 50% band. Theoretisch ließe sich das natürlich auch mit serieller Monogamie mit kürzeren Phasen vereinbaren, aber schon ein Blick in die Single-Gesellschaft zeigt meines Erachtens, daß ein kleinerer Teil der &#8220;Single-Männchen&#8221; sexuell sehr aktiv ist und ein größerer Teil der &#8220;Single-Männchen&#8221; eher nicht sexuell aktiv ist und darauf hofft, &#8220;mal was abzubekommen&#8221;. Bei Frauen scheint mir das eher gleich verteilt.</p>
<p>Ich kann dazu keine Erhebungen anbieten, das ist mein Eindruck, subjektiv und vielleicht vollkommen daneben. Das ist natürlich keine Basis für eine ernsthafte These zur Veränderung der Paarungspräferenzen von Frauen in einer Welt ohne die Notwendigkeit männlicher Sicherung, aber daß es funktionale, vielleicht fundamentale Verschiebungen geben wird, die eben auch den sozialen Kern betreffen, und daß diese ihren Ursprung in der sexuellen Präferenz haben, erscheint mir vielleicht nicht unabdingbar, dafür wissen wir über all das viel zu wenig, aber doch a priori überaus plausibel.</p>
<p>Zu dem anderen Punkt: Da muß man gar nicht zynisch sein, um das zu beahupten. Übrigens: Wenn es Krieg geben sollte, wäre die männliche Sicherung vermutlich plötzlich wieder bedeutend&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: paarungs_versteherin</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3720</link>
		<dc:creator>paarungs_versteherin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 17:49:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3720</guid>
		<description>@jj
Starker Tobak, Deine These....Gibt es denn Deiner Meinung nach nur die Präferenz der Paarbeziehung, wenn es auch eine Versorgung gibt bzw. eine intakte Kernfamilie gibt? Oder könnte es vielleicht sein, dass sich die Paarbeziehung ändert? Oder beides?

Was wir mit den Jungs machen? Ein Zyniker würde sagen: einen nächsten Weltkrieg, dann hat sich das erstmal für zwei Generationen wieder erledigt.

Trümmerfrau wollte ich nicht sein, ehrlich gesagt....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jj<br />
Starker Tobak, Deine These&#8230;.Gibt es denn Deiner Meinung nach nur die Präferenz der Paarbeziehung, wenn es auch eine Versorgung gibt bzw. eine intakte Kernfamilie gibt? Oder könnte es vielleicht sein, dass sich die Paarbeziehung ändert? Oder beides?</p>
<p>Was wir mit den Jungs machen? Ein Zyniker würde sagen: einen nächsten Weltkrieg, dann hat sich das erstmal für zwei Generationen wieder erledigt.</p>
<p>Trümmerfrau wollte ich nicht sein, ehrlich gesagt&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: jj</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3716</link>
		<dc:creator>jj</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 15:14:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3716</guid>
		<description>Peter,

Hat Alice Schwarzer das auch gesagt? Ich dachte, das wäre ein Zitat von Andrea Dworkin, das allerdings auch nicht *genau so* gefallen ist.

"Gibt es nun zwischen öffentlicher Realität und den privaten Paarungspräferenzen “Inkompatibilitätstendenzen”?"

Aus meiner Sicht ist die wesentliche Frage in dem ganzen Gender-Zusammenhang die folgende: Ist die menschliche Sexualität so flexibel, daß sie auf die sozialen Veränderungen angemessen reagieren kann. Da die weibliche Macht in der öffentlichen Sphäre zunimmt, müßte ihre private/sexuelle "Macht" abnehmen und gleichzeitig die von Männern spiegelbildlich zunehmen - und da stellt sich eben die Frage, ob *das* wirklich mit unseren biologischen Partnerwahlkriterien vereinbar ist - bzw. eben wie schnell sich die menschliche Biologie/Neurobiologie der kulturellen Entwicklung anpassen kann.

Nochmal - wie nicht wenige Anthropologen halte ich das Problem der "überschüssigen" Männer (für die Reproduktion) für ein/das wesentliches soziales "Problem". Wenn die auf der männlichen Versorgerrolle (und dem männlichen Wettbewerb in der öffentlichen Sphäre) basierende Familie als sozialer Kern wegfällt, gibt es keinen Grund mehr, warum sich eine Paarbeziehungsstruktur ergeben sollte. Es dürfte dann wohl eher zu einer Paretoverteilung (80/20) von Sexualität und Fortpflanzungspartizipation bei Männern kommen (Houellebecq), und es wäre klar, wer in diesem Dschungel das schwächere Geschlecht ist. Dann würde sich wieder die Frage stellen, was man mit all den Jungs macht, die nicht zum Zuge kommen - in Ostdeutschland gibt's schon eine Vorschau...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter,</p>
<p>Hat Alice Schwarzer das auch gesagt? Ich dachte, das wäre ein Zitat von Andrea Dworkin, das allerdings auch nicht *genau so* gefallen ist.</p>
<p>&#8220;Gibt es nun zwischen öffentlicher Realität und den privaten Paarungspräferenzen “Inkompatibilitätstendenzen”?&#8221;</p>
<p>Aus meiner Sicht ist die wesentliche Frage in dem ganzen Gender-Zusammenhang die folgende: Ist die menschliche Sexualität so flexibel, daß sie auf die sozialen Veränderungen angemessen reagieren kann. Da die weibliche Macht in der öffentlichen Sphäre zunimmt, müßte ihre private/sexuelle &#8220;Macht&#8221; abnehmen und gleichzeitig die von Männern spiegelbildlich zunehmen - und da stellt sich eben die Frage, ob *das* wirklich mit unseren biologischen Partnerwahlkriterien vereinbar ist - bzw. eben wie schnell sich die menschliche Biologie/Neurobiologie der kulturellen Entwicklung anpassen kann.</p>
<p>Nochmal - wie nicht wenige Anthropologen halte ich das Problem der &#8220;überschüssigen&#8221; Männer (für die Reproduktion) für ein/das wesentliches soziales &#8220;Problem&#8221;. Wenn die auf der männlichen Versorgerrolle (und dem männlichen Wettbewerb in der öffentlichen Sphäre) basierende Familie als sozialer Kern wegfällt, gibt es keinen Grund mehr, warum sich eine Paarbeziehungsstruktur ergeben sollte. Es dürfte dann wohl eher zu einer Paretoverteilung (80/20) von Sexualität und Fortpflanzungspartizipation bei Männern kommen (Houellebecq), und es wäre klar, wer in diesem Dschungel das schwächere Geschlecht ist. Dann würde sich wieder die Frage stellen, was man mit all den Jungs macht, die nicht zum Zuge kommen - in Ostdeutschland gibt&#8217;s schon eine Vorschau&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3713</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:52:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3713</guid>
		<description>"Wenn wir das noch den Arbeitgebern beibiegen können, könnte die Gesellschaft sehr viel gewinnen." Da gibt es schon engagierte Betriebsrätinnen, und im Zeitalter von Laptop und E-Mail sollte da doch etwas zu machen sein.

Für das Väterthema hatte ich jahrelang für etwas mehr Anerkennung gearbeitet. Umso enthusiastischer war ich als ich den Bericht in der FÜR SIE gelesen habe „Väter sind wichtig für ihre Töchter“.

Sogar in der EMMA stand Anfang diesen Jahres ein fast „revolutionärer“ Bericht über „Mitleid mit den Vätern“ - möglicherweise hatte das etwas mit der neuen Chefredakteurin zu tuen….</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn wir das noch den Arbeitgebern beibiegen können, könnte die Gesellschaft sehr viel gewinnen.&#8221; Da gibt es schon engagierte Betriebsrätinnen, und im Zeitalter von Laptop und E-Mail sollte da doch etwas zu machen sein.</p>
<p>Für das Väterthema hatte ich jahrelang für etwas mehr Anerkennung gearbeitet. Umso enthusiastischer war ich als ich den Bericht in der FÜR SIE gelesen habe „Väter sind wichtig für ihre Töchter“.</p>
<p>Sogar in der EMMA stand Anfang diesen Jahres ein fast „revolutionärer“ Bericht über „Mitleid mit den Vätern“ - möglicherweise hatte das etwas mit der neuen Chefredakteurin zu tuen….</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: gerne_emanze</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3711</link>
		<dc:creator>gerne_emanze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:44:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://maedchenmannschaft.net/ist-es-sinnvoll-das-ding-auch-in-zukunft-feminismus-zu-nennen/#comment-3711</guid>
		<description>@Thomas: Na, dann haben wir uns ja schön 'zusammendiskutiert'. So sollte das sein.
Was die Väter angeht, kann man nur hoffen. Ich sehe da große Potenziale auch für die Gleichberechtigung. Hoffnung macht mir übrigens auch, dass das Modell 'Arbeiten bis ich umfalle und möglichst viel Geld scheffeln' (was  ja primär Männer gemacht haben) zunehmend aus der Mode kommt. Wenn wir das noch den Arbeitgebern beibiegen können, könnte die Gesellschaft sehr viel gewinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Na, dann haben wir uns ja schön &#8216;zusammendiskutiert&#8217;. So sollte das sein.<br />
Was die Väter angeht, kann man nur hoffen. Ich sehe da große Potenziale auch für die Gleichberechtigung. Hoffnung macht mir übrigens auch, dass das Modell &#8216;Arbeiten bis ich umfalle und möglichst viel Geld scheffeln&#8217; (was  ja primär Männer gemacht haben) zunehmend aus der Mode kommt. Wenn wir das noch den Arbeitgebern beibiegen können, könnte die Gesellschaft sehr viel gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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