Interessantes aus dem WWW

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 26 von 358 der Serie Kurz notiert

Ein saudi-arabisches Mädchen wurde zu zwei Monaten Gefängnis und neunzig Peitschenhieben verurteilt, weil sie ein Handy mit in die Schule genommen hatte.

Deutschland aus US-amerikanischer Sicht:  Auf nytimes.com befasst man sich mit dem Hausfrauen/Mutter Ideal in Deutschland, welcher auf Grund des demographischen Wandels, neuen politischen Programmen und veränderten ökonomischen Anforderungen einem fundamentalen Wandel unterworfen wird.

Die Gewinner der Sexies 2009, dem Preis für sex-positiven Journalismus wurden jetzt bekannt gegeben. Hinter dem Preis steht das Ziel, den medialen Diskurs über Sexualität zu verbessern und die Öffentlichkeit frei von moralischem Ballast zu informieren.

In Berlin lädt das Gunda-Werner-Institut zur Buchpräsentation und Diskussion ein, das Thema lautet „Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung“. Neben der Autorin Christa Wichterich sind Gülay Çaglar von der Humboldt Uni und Jill Scherneck (Hertie School of Governance) dabei. Findet am Donnerstag, 28. Januar, von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung (Beletage), Schumannstr.8, statt.

Im Interview mit Spiegel Online sagt Ingrid Martin-Zick, Chefin einer Plus-Size-Modellagentur: „Fakt ist, dass 60 Prozent der Frauen die Konfektionsgröße 40 plus tragen. Diese Klientel sollte bedient werden, indem mehr Models mit entsprechenden Größen gebucht werden. Eine Korrektur in Richtung Größe 38 und 40 würde bedeuten, dass man in den Medien gesunde Frauen sieht, die gut ausschauen.“

Einen ausführlichen Artikel widmet der Guardian einem Forschungsprojekt, das der Frage nachgeht, warum Männer Prostitution nutzen – inklusive downloadbarem Forschungsbericht.

Ebenfalls im Guardian gibt es einen Artikel über Warren Hern, der nach George Tiller’s Mord der einzig verbliebene US-amerikanische Abtreibungsdoktor ist, der Spätabtreibungen durchführt.

Neues zum Thema „Mädchen und Mathe“ auf spiegel.deGrundschülerinnen übernehmen negative Einstellungen von Lehrerinnen mit geringen Mathekenntnissen. Ob auch Lehrer Vorurteile weitergeben, konnte aufgrund der nur wenigen Grundschullehrer nicht überprüft werden.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 27. Januar 2010 um 10:05 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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4 Kommentare

  1. Kantorka sagt:

    Hey, viel Interessantes dabei… Frage: Kann man hier auch selber Fundstücke aus dem Netz anschleppen – halbwegs aktuell, versteht sich- die einem die Nackenhaare aufrichten oder freuen, weil einen das Feedback der hier frequentierenden Leserschaft interessiert?

  2. Susanne sagt:

    @ Kantorka: Natürlich kann man – dafür gibt es bei uns sogar einen ganzen Tag, den Selbermach-Sonntag:

    http://maedchenmannschaft.net/rubrik/selbermach-sonntag/

  3. Helga sagt:

    Oder Du schreibst uns eine Email an mannschaftspost(at)web.de