Ingenieurinnen vor!

von Helga

Bertha Benz, eine weiße Frau mit hellen Gewändern sitzt im Benz Patentwagen, zwei Männer schieben die Hinterräder. Ca. 1880. Mit ihren beiden Söhnen unternahm sie 1888 die erste Autoreise der Welt: Bertha Benz. Doch nicht nur Wagemut bewies sie damit, auch ihre technischen Fähigkeiten stellte sie während der Fahrt wiederholt unter Beweis. Mit Hutnadel und Strumpfband reparierte sie Pannen des Patent-Motor­wagens. Dessen Bedienung auch etwas komplizierter war, als die heutiger Autos.

Seit Juli 2009 gibt es inzwischen den nach ihr benannten „Bertha Benz-Preis“ – mit ihm zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die ihre Promotion herausragend abgeschlossen hat. Auch in diesem Jahr können Universitäten und Forschungsinstitute wieder Kandidatinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis vorschlagen. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Wenn es auch in deinem Forschungsgebiet einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.




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Eintrag geschrieben: Montag, 30. Januar 2012 um 9:57 Uhr unter Inspiration, Ökonomie. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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Ein Kommentar

  1. Robert sagt:

    Das Gefährt war vielleicht komplizierter zu bedienen als ein heutiges, aber welches Auto kann man heute noch mit Hutnadel und Strumpfband reparieren? Dahin sollten wir wieder! Und übrigens: Das ganze ein Jahrhundert vor Mac Gyver! Diese Frau hat wirklich großen Respekt verdient!